In der Gemeinde Dunkelsteinerwald gibt es öffentliche Flächen und Plätze, die auf vielfältige Weise bespielt werden können, um das Dorf[er]leben gemeinsam zu gestalten. Bisher mangelt es jedoch an abwechslungsreichen Angeboten und an Taten des aktiven Aufeinander-Zugehens. Ausgehend von der gerne verwendeten Redensart „Früher war alles besser“ hinterfragen die Künstler*innen der Kulturwerkstätte Dunkelsteinerwald die Bedeutung dieser Worte und entwickeln neue Ideen und Formate, um dieser Tatsache positiv entgegenzuwirken. Bürger*innen aller Generationen sind dazu eingeladen, an mehreren Aktionen teilzunehmen und neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven zur gemeinschaftlichen Nutzung der öffentlichen Orte zu generieren.
Geplant sind gemeinsames Singen, Musizieren und Kochen sowie die Publikation eines (über-)regionalen Rezeptbuches, ein Pop-up-Erzählcafé, künstlerische Workshops, Präsentationen und Vorträge. Langfristig wollen wir Begegnungsräume schaffen und im kollektiven Gedächtnis verankern. Alle Aktivitäten werden dokumentiert und bei einer großen Abschlussveranstaltung mit Interviews und musikalischem Rahmenprogramm präsentiert.
Der Lyriker Hermann Niklas und der Bassist und Komponist Josef Wagner laden zu einer Erkundung der Troposphäre ein, jener Schicht der Atmosphäre, in der sich die meisten Wetterphänomene abspielen. Deren drei Bereiche Erdschicht, Luftschicht und Grenzschicht bilden den Rahmen für drei Performances, in denen sich das Sprechen der Gedichte aus dem Lyrikband „Wetter“ (Limbus Verlag 2020) und das Spiel des E-Basses zu stimmungsvollen Klangkulissen auftürmen. Der erste Abend wird von Christian Falk (Lichtdesign), der zweite von einem Vokalquartett begleitet.
Der Blick in den Himmel und der Blick zum Boden spiegeln zwei grundlegende Aspekte der Kunst wider: den Himmel als Leinwand von Möglichkeiten, als Sinnbild von Hoffnung und Erlösung, den Blick zu Boden hingegen als Form der Besinnung, als Suche nach sich selbst. Jeder Blick zu den Sternen eröffnet neue Perspektiven. Durch die Betrachtung der Natur wird es möglich, zu sich selbst zu finden. Das vermag „Wetterwelt“ mithilfe von Kunst.
Die Wahl der Aufführungsorte führt das Publikum von der Donau über die Moststraße bis zu einer Sternwarte im Naturpark Ötscher-Tormäuer und soll das Ihre zu drei atmosphärisch dichten Abenden beitragen.
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Dorf[er]leben
Kultur mit und aus dem Dorf
28.05.2021
Pfarrgarten Mauer , Kirchengasse 5, 3382 Mauer bei Melk
In der Gemeinde Dunkelsteinerwald gibt es öffentliche Flächen und Plätze, die auf vielfältige Weise bespielt werden können, um das Dorf[er]leben gemeinsam zu gestalten. Bisher mangelt es jedoch an abwechslungsreichen Angeboten und an Taten des aktiven Aufeinander-Zugehens. Ausgehend von der gerne verwendeten Redensart „Früher war alles besser“ hinterfragen die Künstler*innen der Kulturwerkstätte Dunkelsteinerwald die Bedeutung dieser Worte und entwickeln neue Ideen und Formate, um dieser Tatsache positiv entgegenzuwirken. Bürger*innen aller Generationen sind dazu eingeladen, an mehreren Aktionen teilzunehmen und neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven zur gemeinschaftlichen Nutzung der öffentlichen Orte zu generieren.
Geplant sind gemeinsames Singen, Musizieren und Kochen sowie die Publikation eines (über-)regionalen Rezeptbuches, ein Pop-up-Erzählcafé, künstlerische Workshops, Präsentationen und Vorträge. Langfristig wollen wir Begegnungsräume schaffen und im kollektiven Gedächtnis verankern. Alle Aktivitäten werden dokumentiert und bei einer großen Abschlussveranstaltung mit Interviews und musikalischem Rahmenprogramm präsentiert.
In Erlauf befinden sich unterhalb des Friedensdenkmals, der Lichtskulptur der amerikanischen Künstlerin Jenny Holzer, in den Boden eingelassene Steintafeln mit Textfragmenten zum Thema Krieg. Diese Texte bilden den Ausgangspunkt für das Projekt, das Literatur und Kreatives Schreiben mit Politischer Bildung und Friedenspädagogik verbindet.
Der Schriftsteller und Politische Bildner Hermann Niklas (Verein Sapere Aude) begleitet eine Gruppe von Schüler*innen aus dem BG Amstetten dabei, diese Texte zu lesen, zu diskutieren und weiterzuschreiben. In fünf Workshop-Treffen mit den Schüler*innen rund um die Skulptur und im Museum Erlauf Erinnert sowie an der KZ-Gedenkstätte Melk entstehen neue literarische Texte und Gedichte, die sich mit der Relevanz von Demokratie und Frieden für das eigene Leben auseinandersetzen. Mit zwei Veranstaltungen im Museum Erlauf Erinnert und im BG Amstetten werden die Ergebnisse vorgestellt. Die entstandene Literatur wechselt bis zum Ende des Schuljahres mit einer kleinen Präsentation in das Museum Erlauf Erinnert und ist bis zum Festivalende auch an der KZ-Gedenkstätte Melk zu sehen und zu lesen.
2021
Spartenübergreifend
Hoch hinaus!
BLICKE VOM TURM
03.06.2021
Lagerhaus, Steghofweg 1, 3423 St. Leonhard am Forst
Einen Nachmittag lang sind die Lagerhaustürme in Mank und St. Leonhard am Forst für Besucher*innen geöffnet und gestatten vom Dach aus einen Blick auf den Ort und die Landschaft. Diese Silos werden kaum betreten, ihr Zugang ist nur einer kleinen Gruppe von Menschen vorbehalten, die Ausblicke sind allerdings spannend und beeindruckend. Kann ich einen Blick auf das eigene Haus oder in einen der Höfe in unmittelbarer Umgebung erhaschen? Wie kann ich mich in luftiger Höhe orientieren? Was sieht aus der Vogelperspektive anders aus als erwartet? Was bedeutet es, den Blick von oben auf den Ort zu richten, welche neuen Sichtweisen eröffnen sich dadurch?
Türme haben die Landschaft seit jeher geprägt – als Kirch-, Wehr- oder Lagertürme waren und sind sie ein zentraler Bestandteil der niederösterreichischen Baukultur. Heute sind turmartige Gebäude dem Wohnen oder Arbeiten vorbehalten, vereinzelt stehen sie Tourist*innen offen. Das Landschaftsbild ländlicher Regionen wird noch heute von Getreidesilos und Kirchtürmen dominiert.
Im Rahmen einer Ausstellung werden Fotos von Thomas Zeller präsentiert, die weitere österreichische und internationale Getreidesilos zeigen.
Mitten im urbanen Raum treffen vielfältige musikalische Welten, Herkünfte, Inspirationen und Klangsysteme aufeinander und verschmelzen zu einem großartigen Gesamtensemble. Unter uns der nackte Boden: erdig, archaisch, fruchtbar, dunkel. Über uns das Ergebnis menschlicher Schöpfungskraft: lärmend, hart, rau, schnell.
In diesem Zwischen-Raum setzen die Musiker*innen Georg Edlinger, Benno Sterzer, Klaus Zalud und Tanja Pichler ihre unterschiedlichen musikalischen Wurzeln in Szene. Hier trifft der Musikverein Säusenstein auf den afrikanischen Musiker Madou Kone, da prallt das Performativ-Zeitgenössische von SCAL GALA mit Performancekünstler Didi Bruckmayr auf die sphärischen Klänge von COSMIC WAVES. Die Vielfalt formiert sich in BAMBU RADIO zu einem gemeinsamen Klangerlebnis in einem einzigartigen Konzert, das afro-kubanische Rhythmen mit zeitgenössischen Klängen und mit Elementen der Blas- und Popmusik in einen Kontext bringt.
Im gegenwärtige Erleben einer Zwischenwelt in der Pandemie lädt ZWISCHEN [WELTEN] das Publikum zum Dialog via Stream oder unmittelbar an einem besonderen Ort, der Rathaus Tiefgarage in Amstetten, ein.
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Drinnen
Draußen
Die verschwundene Burg
KONRADSHEIM IM MITTELALTER
05.06.2021
Konradsheim, Konradsheim 49, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Nach über 700 Jahren Dornröschenschlaf taucht die verschwundene Burganlage Konradsheim bei Waidhofen an der Ybbs mithilfe von Virtual Reality und
3D-Animationen wieder aus dem Untergrund auf.
Der Boden ist ein wichtiger Speicher der Menschheitsgeschichte. Die Archäologie bringt die Spuren der Vergangenheit wieder ans Tageslicht. Die Kombination von Wissenschaft und digitaler Kunst schafft eine virtuelle Zeitreise, in der Sie die Welt des Mittelalters erleben können.
Vor Ort finden Führungen zu den Bereichen der verschwundenen Burg statt, die mittels VR-App sichtbar gemacht werden. Im Haus Konradsheim erwartet die Besucher ein Erlebnisraum zum Themenfeld Burg & Mittelalter. Abends beleuchten wissenschaftliche Vorträge im Haus Konradsheim die 5000-jährige Geschichte des Burghügels. Ein zusätzlicher Schauraum im Kirchengebäude zeigt ab Juni 2021 Originalfunde und geschichtliche Informationen zur Burg und ihrem Umfeld. Ziel ist, die historische Bedeutung des Ortes Konradsheim wieder in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.
2021
Performance
Familienfreundlich
Drinnen
Draußen
Buddeln Baggern Bauen
Musikperformance für Kinder ab 4 Jahren
06.06.2021
Stift Seitenstetten – Theaterkeller, Am Klosterberg 1, 3353 Seitenstetten
Lenken wir die Aufmerksamkeit auf den Grund unter unseren Füßen. Tauchen wir gemeinsam in die verborgenen Schichten der Erde und ihrer Lebewesen ein. Mit visuellen und klanglichen Vorstellungsbildern begeben wir uns auf eine performative Entdeckungsreise in eine andere Welt.
Wie klingt Erde? Obendrauf und unten drunter? Wenn sie feucht ist und schwer, staubig und hart, aus Humus, Sand oder Beton besteht? Wenn man draufsteigt oder mit dem Bagger drüberfährt? Welches Leben finden wir in der Erde? Und was hat die Erde mit uns Menschen zu tun?
Aus den Klängen von Bodenmaterialien, Werkzeugen, Instrumenten, großen und kleinen Baumaschinen entsteht Musik, live gespielt von der Musikerin und Komponistin Julia Schreitl, in Handlungen übersetzt durch die Performerin Regina Picker, in Szene gesetzt von der Regisseurin Johanna Jonasch.
Hört ihr schon den Maulwurf schmatzen?
Die Musikperformance wurde für Menschen ab vier Jahren konzipiert, bietet aber auch Erwachsenen sinnliche und überraschende Eindrücke vom Erdreich.
Im Anschluss kann das Publikum selbst Hand anlegen und hautnahe Er(d)fahrungen sammeln – im Rahmen der gültigen Corona-Richtlinien.
2021
Performance
Familienfreundlich
Buddeln Baggern Bauen
Musikperformance für Kinder ab 4 Jahren
07.06.2021
Stift Seitenstetten, Am Klosterberg 1, 3353 Seitenstetten
Lenken wir die Aufmerksamkeit auf den Grund unter unseren Füßen. Tauchen wir gemeinsam in die verborgenen Schichten der Erde und ihrer Lebewesen ein. Mit visuellen und klanglichen Vorstellungsbildern begeben wir uns auf eine performative Entdeckungsreise in eine andere Welt.
Wie klingt Erde? Obendrauf und unten drunter? Wenn sie feucht ist und schwer, staubig und hart, aus Humus, Sand oder Beton besteht? Wenn man draufsteigt oder mit dem Bagger drüberfährt? Welches Leben finden wir in der Erde? Und was hat die Erde mit uns Menschen zu tun?
Aus den Klängen von Bodenmaterialien, Werkzeugen, Instrumenten, großen und kleinen Baumaschinen entsteht Musik, live gespielt von der Musikerin und Komponistin Julia Schreitl, in Handlungen übersetzt durch die Performerin Regina Picker, in Szene gesetzt von der Regisseurin Johanna Jonasch.
Hört ihr schon den Maulwurf schmatzen?
Die Musikperformance wurde für Menschen ab vier Jahren konzipiert, bietet aber auch Erwachsenen sinnliche und überraschende Eindrücke vom Erdreich.
Im Anschluss kann das Publikum selbst Hand anlegen und hautnahe Er(d)fahrungen sammeln – im Rahmen der gültigen Corona-Richtlinien.
2021
Installation
Draußen
Bodenwellen
Ein urbaner Kunstpfad
07.06.2021
Stadtmuseum St. Pölten, Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
Basierend auf Recherchen zur Stadt St. Pölten und einer Auseinandersetzung mit ihrem persönlichen Verhältnis zu dieser Stadt, entwickelten die Schüler*innen des Kolleg | Aufbaulehrgang für Design künstlerische Interventionen entlang eines Pfades im öffentlichen Raum.
Inspiration fanden die jungen Designer*innen im Prinzip der Bodenwelle: Eine Bodenwelle hebt sich von ihrer Umgebung ab. Sie markiert einen besonderen Ort. Bodenwellen unterbrechen unsere alltägliche Routine, sie lassen uns langsamer und aufmerksam werden, vielleicht sogar einen Moment innehalten. Vielleicht entdecken wir in diesem Moment etwas Neues und Überraschendes, vielleicht irritiert sie uns, vielleicht lässt sie uns schmunzeln, vielleicht nachdenken, bevor wir weiter unsere Wege verfolgen.
Durch Inszenierung ungewohnter Perspektiven eröffnen die BODENWELLEN der Schüler*innen neue Blicke auf Gewohntes, ermuntern durch spannendes Design zur spielerischen Nutzung der Stadt oder regen durch irritierende Interventionen zum Nachdenken an. Wir laden Sie herzlich zu einem Spaziergang entlang dieses urbanen Kunstpfades ein: Lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie St. Pölten dabei spielerisch neu!
2021
Performance
Familienfreundlich
Drinnen
Buddeln Baggern Bauen
Musikperformance für Kinder ab 4 Jahren
08.06.2021
Stift Seitenstetten - Theaterkeller, Am Klosterberg 1, 3353 Seitenstetten
Lenken wir die Aufmerksamkeit auf den Grund unter unseren Füßen. Tauchen wir gemeinsam in die verborgenen Schichten der Erde und ihrer Lebewesen ein. Mit visuellen und klanglichen Vorstellungsbildern begeben wir uns auf eine performative Entdeckungsreise in eine andere Welt.
Wie klingt Erde? Obendrauf und unten drunter? Wenn sie feucht ist und schwer, staubig und hart, aus Humus, Sand oder Beton besteht? Wenn man draufsteigt oder mit dem Bagger drüberfährt? Welches Leben finden wir in der Erde? Und was hat die Erde mit uns Menschen zu tun?
Aus den Klängen von Bodenmaterialien, Werkzeugen, Instrumenten, großen und kleinen Baumaschinen entsteht Musik, live gespielt von der Musikerin und Komponistin Julia Schreitl, in Handlungen übersetzt durch die Performerin Regina Picker, in Szene gesetzt von der Regisseurin Johanna Jonasch.
Hört ihr schon den Maulwurf schmatzen?
Die Musikperformance wurde für Menschen ab vier Jahren konzipiert, bietet aber auch Erwachsenen sinnliche und überraschende Eindrücke vom Erdreich.
Im Anschluss kann das Publikum selbst Hand anlegen und hautnahe Er(d)fahrungen sammeln – im Rahmen der gültigen Corona-Richtlinien.
2021
Literatur
Dicht am Licht
Schreiben und Erinnern
08.06.2021
Museum Erlauf Erinnert, Kirchenplatz 3, 3253 Erlauf
In Erlauf befinden sich unterhalb des Friedensdenkmals, der Lichtskulptur der amerikanischen Künstlerin Jenny Holzer, in den Boden eingelassene Steintafeln mit Textfragmenten zum Thema Krieg. Diese Texte bilden den Ausgangspunkt für das Projekt, das Literatur und Kreatives Schreiben mit Politischer Bildung und Friedenspädagogik verbindet.
Der Schriftsteller und Politische Bildner Hermann Niklas (Verein Sapere Aude) begleitet eine Gruppe von Schüler*innen aus dem BG Amstetten dabei, diese Texte zu lesen, zu diskutieren und weiterzuschreiben. In fünf Workshop-Treffen mit den Schüler*innen rund um die Skulptur und im Museum Erlauf Erinnert sowie an der KZ-Gedenkstätte Melk entstehen neue literarische Texte und Gedichte, die sich mit der Relevanz von Demokratie und Frieden für das eigene Leben auseinandersetzen. Mit zwei Veranstaltungen im Museum Erlauf Erinnert und im BG Amstetten werden die Ergebnisse vorgestellt. Die entstandene Literatur wechselt bis zum Ende des Schuljahres mit einer kleinen Präsentation in das Museum Erlauf Erinnert und ist bis zum Festivalende auch an der KZ-Gedenkstätte Melk zu sehen und zu lesen.
2021
Literatur
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Ort im Wort
Partizipative Schreibwerkstatt
11.06.2021
IBZ St. Pölten, Maximilianstraße 71, 3100 St. Pölten
11.06.2021
2021-06-11
|St. Pölten|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|
Sprache ist nicht nur der erste Schritt zur Integration. Sich mit einer Sprache näher zu beschäftigen, bedeutet auch, sich auf ein Abenteuer und auf neue Begegnungen einzulassen. Dieses Projekt soll die deutsche Sprache für Personen mit Fluchthintergrund, die im Mostviertel einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben, einmal anders erfahrbar machen. In Form von Schreibworkshops für Erwachsene und Kinder soll ein gemeinsamer kreativer Prozess mittels Schreibspieltechniken zum Festivalmotto „Bodenkontakt“ stattfinden. In diesen Schreibwerkstätten soll der Bodenkontakt der Menschen mit Fluchthintergrund im Mostviertel reflektiert werden, und es kann zu einem spielerischen Austausch darüber kommen.
Die Workshopreihe startet mit einer gemeinsamen Exkursion in die Stadtbibliothek St. Pölten, an die vier Workshopvormittage im Diakonie Integrations- und Bildungszentrum anschließen. Als Abschluss soll das Mostviertel gehend und sitzend erfahrbar gemacht werden, indem die St. Pöltener Seenlandschaft um den Viehofner See gemeinsam begangen wird. Alle Interessierten sind dort herzlich zu einem Picknick mit Lesungen der Texte eingeladen!
2021
Performance
Baumtraum - Platz der Gedanken
Ein Baum erzählt
11.06.2021
Kuchar Möbel, Kremser Straße 17, 3130 Herzogenburg
In der Kremserstraße 17–19, auf einem „Platzl“ mit Blick Richtung Kirche, steht eine alte Platane. Dort entsteht ein Begegnungsort, der uns in Vergangenheit und Zukunft führt und den wir gestalten und beleben wollen. Bäume sind wichtiger denn je. Sie geben Sauerstoff ab und spenden Schatten. Doch dieser alte Baum trägt viele Erinnerungen in sich und hätte viel zu erzählen. Kann sich sonst noch jemand erinnern, was früher hier geschah? Was könnte in Zukunft in Herzogenburg sein? Wie haben sich der Ort und die Umgebung verändert?
Durch Gespräche mit den Bewohner*innen der Stadt werden Ereignisse lebendig. Gleichzeitig werden unter Mitwirkung der Bevölkerung Fotos angefertigt und Bilder gesammelt. Mithilfe von Aufrufen über die Regionalmedien usw. wird im Vorfeld nach Geschichten gesucht, die sich in der Innenstadt von Herzogenburg zugetragen haben. Diese Texte werden im Rahmen eines interaktiven Eröffnungsfestes mit Improvisationstheater unter dem Titel „Erinnerungen der Platane“ vorgestellt. Parallel startet eine Ausstellung der gesammelten Bilder in Herzogenburger Auslagen. Ein gemeinsames „Baumfest“ unter der Platane mit Musik bildet den krönenden Abschluss.
In der Gemeinde Dunkelsteinerwald gibt es öffentliche Flächen und Plätze, die auf vielfältige Weise bespielt werden können, um das Dorf[er]leben gemeinsam zu gestalten. Bisher mangelt es jedoch an abwechslungsreichen Angeboten und an Taten des aktiven Aufeinander-Zugehens. Ausgehend von der gerne verwendeten Redensart „Früher war alles besser“ hinterfragen die Künstler*innen der Kulturwerkstätte Dunkelsteinerwald die Bedeutung dieser Worte und entwickeln neue Ideen und Formate, um dieser Tatsache positiv entgegenzuwirken. Bürger*innen aller Generationen sind dazu eingeladen, an mehreren Aktionen teilzunehmen und neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven zur gemeinschaftlichen Nutzung der öffentlichen Orte zu generieren.
Geplant sind gemeinsames Singen, Musizieren und Kochen sowie die Publikation eines (über-)regionalen Rezeptbuches, ein Pop-up-Erzählcafé, künstlerische Workshops, Präsentationen und Vorträge. Langfristig wollen wir Begegnungsräume schaffen und im kollektiven Gedächtnis verankern. Alle Aktivitäten werden dokumentiert und bei einer großen Abschlussveranstaltung mit Interviews und musikalischem Rahmenprogramm präsentiert.
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
HEIMAT X MENSCH
MITEINANDER X FÜREINANDER
12.06.2021
Waidhofen an der Ybbs, Ölberggasse, 3340 Waidhofen an der Ybbs
12.06.2021
2021-06-12
|Waidhofen an der Ybbs|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Was passiert, wenn ein Fotograf (Michael Liebert), ein Designer (Stefan Radinger) und eine Kommunikations-Allrounderin (Birgit Wagner) aufeinandertreffen? Sie entwickeln ein Kulturkonzept!
Bis zur Eröffnung des Viertelfestivals werden bekannte Persönlichkeiten mit Bezug zum Mostviertel fotografisch porträtiert und deren Definitionen von Heimat verhandelt. Diese werden als Geschichten auf der Website erzählt. Unter heimatxmensch.at können vorab bereits Interessierte im Gästebuch uns ihre eigene Sicht auf den Heimatbegriff zukommen lassen.
Im Sommer geht es in den öffentlichen Raum, wo wir den Menschen in Waidhofen an der Ybbs, Haag und Melk begegnen möchten. Hier wird jeweils eine Piazza realisiert, auf der Menschen zusammentreffen, sich unterhalten und verweilen. Ein vielfältiges Programm bereichert die Piazza, fördert Interaktion und Dialog. Hier werden weitere Begriffsdefinitionen gesammelt, welche die Besucher*innen vor Ort auf Karten schreiben und uns zukommen lassen können.
HEIMAT X MENSCH steht für Begegnung, Dialog, Austausch, Entdecken und Zusammenkommen. Für ein Miteinander und Füreinander auf einem gemeinsamen Stück Erde, auf dem wir in Kontakt treten.
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Rein ins Moos
Die faszinierende Welt der Moose
12.06.2021
Spielplatz hinter dem Gemeindeamt, Annarotte 14, 3222 Annaberg
Unsere Ausstellung stellt die Moose unserer Gegend, deren Wichtigkeit, die Vielfalt ihrer Erscheinungsformen und ihre ökologische Bedeutung in den Mittelpunkt.
Moose, Laub- und Lebermoose sind wurzellose Pflanzen, trotzdem finden sie auf dem für sie passenden Untergrund guten Halt. Sie sind ganz wichtig für den Wasserhaushalt unserer Wälder. Sowohl durch ihre bizarren Formen als auch durch ihre chemischen Inhaltsstoffe sind sie eine faszinierende Pflanzengruppe.
Rund um die Ausstellung wird es Führungen für Jung und Alt geben, bei denen die Besucher*innen in fühlbaren Kontakt mit dem Moos am Boden, an Stock und Stein treten können. Ein taktiles Erlebnis der besonderen Art für unsere Füße – wir spüren Spitzes, Hartes, Rundes, Gatschiges, Weiches, Nasses, Glitschiges, Raues, Sandiges, Federndes ... Moosiges eben!
Keltische Musik zum Thema Moos soll uns weitere, auch mystische Aspekte nahebringen, und bodenständige Tanzlmusik bringt uns auf den Boden der Realität zurück. Zur Ausstellungseröffnung findet ein halbtägiges Fest statt, bei dem das Moos in Wort, Musik und Kulinarik die Hauptrolle spielt. Auch die Wissenschaft wird nicht zu kurz kommen.
2021
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Schätze im Löss
NATUR- UND KULTURERLEBNIS LÖSSARENA
13.06.2021
Lössarena Mautern, verlängerte Grillparzerstraße, 3512 Mautern an der Donau
Die Lössarena Mautern ist ein von Menschen geschaffenes Naturjuwel: Durch Materialabtrag entstand ein faszinierender Mikrokosmos inmitten der Weinberge. Ein Ausgangspunkt für Naturhungrige und Entdecker und eine Quelle der Inspiration für Künstler*innen. An zwei Tagen wird mit Skulpturen, einer Performance, Land-Art und Naturküche-Workshops die Vielfalt der Möglichkeiten aufgezeigt, die das Material Löss für Kreative zu bieten hat.
Der Künstler Nikolaus Christoforetti schafft vor Ort ein riesiges Relief im Löss. Das abfallende Material findet Eingang in die Performance „Clay Play“ von Efrat Vonsover Avni, in der zwei Tänzer sich spielerisch-experimentell mit Löss und Lehm befassen. Mit dem von ihm entwickelten „Elektroscheit“ verbindet Martin Theodor Gut Natur und Technik zu einem einzigartigen Klangerlebnis. Beim Workshop „Natürliches Kochen in und mit dem Boden“ mit Jennifer Frank-Schagerl werden Wildkräuter gesammelt und in der Outdoor-Küche zubereitet. In der Region verwurzelte Personen zeigen benachbarte Kultur- und Naturschätze; Produkte von Winzern der Region und unplugged Livemusik runden das Erlebnis Lössarena ab.
2021
Film
Filmverortung
Film in WY
13.06.2021
Filmbühne Waidhofen, Kapuzinergasse 7, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Waidhofen an der Ybbs hat seit 81 Jahren ein ortsfestes Kino und seit über 100 Jahren ein bewegtes Filmschaffen. Vier Filmschauen, die von Juni bis September stattfinden, bieten dazu einen Überblick:
Analog trifft digital: Fabian M. Anger verbindet uns bei seinen Performances mit dem Ursprung der analogen Filmprojektion. Außerdem bilden Ausschnitte aus Filmen, die in WY gedreht wurden, sowie Kurzdokus und ein Musikvideo eine Zusammenschau der Waidhofener Filmgeschichte.
„Wenn Mädchen zum Manöver blasen“: Die in WY gedrehte Erotikkomödie aus dem Jahr 1974 inklusive aktuellem Vorfilm garantiert einen unterhaltsamen Abend.
Open Screen: Die Leinwand der Filmbühne steht Menschen aus Waidhofen und Umgebung für die Präsentation ihrer Video-Werke aller Art zur Verfügung. Einfach bei uns melden!
„Das jüngste Gericht“: Die Liebeskomödie mit Susi Nicoletti wurde 1939 in WY gedreht. Der analoge 35-mm-Projektor wird anlässlich des Viertelfestivals 2021, nach über zehn Jahren, wieder aktiviert. Wie früher üblich gibt es einen Vorfilm, natürlich mit WY Bezug.
2021
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Panoramahandscape
LANDSCHAFTEN IM SCHLOSSPARK
18.06.2021
Schloßpark, Schloßweg 2, 3340 Waidhofen an der Ybbs
18.06.2021
2021-06-18
|Waidhofen an der Ybbs |
|Installation|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
In der PANORAMAHANDSCAPE vereinen sich die Handflächen vieler Waidhofener*innen zu einer ideellen Landschaft, die im Schlosspark in Form einer Panoramatafel dauerhaft installiert wird. Dafür fotografiert Angela Andorrer an öffentlichen Fototerminen Hände und postet diese über die Dauer mehrerer Monate auf facebook-Gruppen der Stadt, ohne Namen und mit der Lieblingsbeschäftigung der Hand. So entsteht die Skulptur einerseits real im Park, andererseits schon im Vorfeld in den Köpfen der Bewohner*innen über öffentliche Bilder, ganz im Sinne der sozialen Plastik Joseph Beuys', welche formend auf die Gesellschaft einwirkt.
Jede Hand trägt in sich die Geschichte eines Menschen mit unterschiedlichen Bergen und Tälern, Pfaden, Abzweigungen und Mustern. Die Intimität der geöffneten Handflächen erlaubt einen neuen Blickwinkel auf die Identität von Individuum und Gemeinschaft. Die Hand öffnet sich, gibt, nimmt, verbindet und wird zum Symbol, das Grenzen überwinden kann, unabhängig von Alter, Geschlecht und Hautfarbe. Wie die Hände der Kinder denen der Eltern und Großeltern ähneln, so verändern sich auch eine Landschaft und ihr Wegenetz im Laufe vieler Jahre. Landschaft wird neu definiert.
Das „Brettlfenster“ ist ein geologisches Phänomen, benannt nach dem Ortsteil Brettl der Gemeinde Gaming. Flyschgesteine, die unter den Kalkalpen vergraben sind und erst weiter nördlich an der Erdoberfläche liegen, treten hier in einem sogenannten geologischen Fenster innerhalb der Kalkalpen zutage. Die Gesteine des Fensters verweisen auf große zeitliche Dimensionen, gewaltige räumliche Verschiebungen der Kontinente und öffnen den geologischen Blick in ein tiefes, ehemaliges Ozeanbecken!
Für den Laien ist das Phänomen des geologischen Fensters in der Landschaft nicht zu erkennen. Im Zuge des Projektes wird ein Weg durch das „Brettlfenster“ mit Schneestangen sowie Stein- und Holzskulpturen, Informationstafeln, Natursteinen und einer Fenster-Installation vorübergehend in der Natur abgesteckt. Geplant ist eine Aufgrabung, die das Fenster tatsächlich öffnet und zeigt, was sich im Boden verbirgt.
Begehungen mit künstlerischen und geologischen Erläuterungen, Schaufenster, Flugblätter und ein Informationsabend verschränken das Wissen und die Erfahrungen von Wissenschaft, Kunst und Bevölkerung. Die Brettler Bevölkerung beteiligt sich mit der Vermarktung bäuerlicher Produkte.
2021
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
URBAN ART Amstetten
STRASSEN ERZÄHLEN GESCHICHTEN
18.06.2021
KIAM Galerie, Wienerstraße 1, 3300 Amstetten
18.06.2021
2021-06-18
|Amstetten|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
BE PART OF IT! Die Kunstinitiative Amstetten (KIAM) und die Stadt Amstetten als Projektpartner laden Sie ein, sich als aktive Teilnehmer*innen in den Sparten Graffiti, Wandmalerei, Straßenmalerei oder Street Art zu beteiligen oder als Besucher*innen entlang eines Parcours an der bunten Liveshow teilzuhaben. URBAN ART Amstetten wird das Zentrum der Stadt einen Monat lang als urbanen Raum erstrahlen lassen.
URBAN ART startet mit einer Eröffnung mit Ausstellung und Performance. Danach werden bei URBAN ART Solo Projects einzelne spannende Projekte umgesetzt. Die kreativen Aktivitäten münden in das URBAN ART Festival am 17./18. Juli. Mit Liveperformances von internationalen und nationalen Künstler*innen sowie Teilnehmer*innen jeden Alters werden die Straßen um den Hauptplatz Amstettens, begleitet von Musik und Film, bunte Geschichten erzählen. Das Festival findet bei jedem Wetter statt und startet am Infopoint am Hauptplatz.
Den Abschluss bildet die Ausstellung URBAN Impressions der Naturfreunde Fotogruppe in der KIAM Galerie.
Das „Brettlfenster“ ist ein geologisches Phänomen, benannt nach dem Ortsteil Brettl der Gemeinde Gaming. Flyschgesteine, die unter den Kalkalpen vergraben sind und erst weiter nördlich an der Erdoberfläche liegen, treten hier in einem sogenannten geologischen Fenster innerhalb der Kalkalpen zutage. Die Gesteine des Fensters verweisen auf große zeitliche Dimensionen, gewaltige räumliche Verschiebungen der Kontinente und öffnen den geologischen Blick in ein tiefes, ehemaliges Ozeanbecken!
Für den Laien ist das Phänomen des geologischen Fensters in der Landschaft nicht zu erkennen. Im Zuge des Projektes wird ein Weg durch das „Brettlfenster“ mit Schneestangen sowie Stein- und Holzskulpturen, Informationstafeln, Natursteinen und einer Fenster-Installation vorübergehend in der Natur abgesteckt. Geplant ist eine Aufgrabung, die das Fenster tatsächlich öffnet und zeigt, was sich im Boden verbirgt.
Begehungen mit künstlerischen und geologischen Erläuterungen, Schaufenster, Flugblätter und ein Informationsabend verschränken das Wissen und die Erfahrungen von Wissenschaft, Kunst und Bevölkerung. Die Brettler Bevölkerung beteiligt sich mit der Vermarktung bäuerlicher Produkte.
Das „Brettlfenster“ ist ein geologisches Phänomen, benannt nach dem Ortsteil Brettl der Gemeinde Gaming. Flyschgesteine, die unter den Kalkalpen vergraben sind und erst weiter nördlich an der Erdoberfläche liegen, treten hier in einem sogenannten geologischen Fenster innerhalb der Kalkalpen zutage. Die Gesteine des Fensters verweisen auf große zeitliche Dimensionen, gewaltige räumliche Verschiebungen der Kontinente und öffnen den geologischen Blick in ein tiefes, ehemaliges Ozeanbecken!
Für den Laien ist das Phänomen des geologischen Fensters in der Landschaft nicht zu erkennen. Im Zuge des Projektes wird ein Weg durch das „Brettlfenster“ mit Schneestangen sowie Stein- und Holzskulpturen, Informationstafeln, Natursteinen und einer Fenster-Installation vorübergehend in der Natur abgesteckt. Geplant ist eine Aufgrabung, die das Fenster tatsächlich öffnet und zeigt, was sich im Boden verbirgt.
Begehungen mit künstlerischen und geologischen Erläuterungen, Schaufenster, Flugblätter und ein Informationsabend verschränken das Wissen und die Erfahrungen von Wissenschaft, Kunst und Bevölkerung. Die Brettler Bevölkerung beteiligt sich mit der Vermarktung bäuerlicher Produkte.
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
2021
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Ort im Wort
Partizipative Schreibwerkstatt
25.06.2021
IBZ St. Pölten, Maximilianstraße 71, 3100 St. Pölten
25.06.2021
2021-06-25
|St. Pölten|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|
Sprache ist nicht nur der erste Schritt zur Integration. Sich mit einer Sprache näher zu beschäftigen, bedeutet auch, sich auf ein Abenteuer und auf neue Begegnungen einzulassen. Dieses Projekt soll die deutsche Sprache für Personen mit Fluchthintergrund, die im Mostviertel einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben, einmal anders erfahrbar machen. In Form von Schreibworkshops für Erwachsene und Kinder soll ein gemeinsamer kreativer Prozess mittels Schreibspieltechniken zum Festivalmotto „Bodenkontakt“ stattfinden. In diesen Schreibwerkstätten soll der Bodenkontakt der Menschen mit Fluchthintergrund im Mostviertel reflektiert werden, und es kann zu einem spielerischen Austausch darüber kommen.
Die Workshopreihe startet mit einer gemeinsamen Exkursion in die Stadtbibliothek St. Pölten, an die vier Workshopvormittage im Diakonie Integrations- und Bildungszentrum anschließen. Als Abschluss soll das Mostviertel gehend und sitzend erfahrbar gemacht werden, indem die St. Pöltener Seenlandschaft um den Viehofner See gemeinsam begangen wird. Alle Interessierten sind dort herzlich zu einem Picknick mit Lesungen der Texte eingeladen!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
In der Gemeinde Dunkelsteinerwald gibt es öffentliche Flächen und Plätze, die auf vielfältige Weise bespielt werden können, um das Dorf[er]leben gemeinsam zu gestalten. Bisher mangelt es jedoch an abwechslungsreichen Angeboten und an Taten des aktiven Aufeinander-Zugehens. Ausgehend von der gerne verwendeten Redensart „Früher war alles besser“ hinterfragen die Künstler*innen der Kulturwerkstätte Dunkelsteinerwald die Bedeutung dieser Worte und entwickeln neue Ideen und Formate, um dieser Tatsache positiv entgegenzuwirken. Bürger*innen aller Generationen sind dazu eingeladen, an mehreren Aktionen teilzunehmen und neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven zur gemeinschaftlichen Nutzung der öffentlichen Orte zu generieren.
Geplant sind gemeinsames Singen, Musizieren und Kochen sowie die Publikation eines (über-)regionalen Rezeptbuches, ein Pop-up-Erzählcafé, künstlerische Workshops, Präsentationen und Vorträge. Langfristig wollen wir Begegnungsräume schaffen und im kollektiven Gedächtnis verankern. Alle Aktivitäten werden dokumentiert und bei einer großen Abschlussveranstaltung mit Interviews und musikalischem Rahmenprogramm präsentiert.
Mit Storytelling, Playbacktheater und Land-Art begeben wir uns auf eine Forschungsreise nach traditionellen, aktuellen und künstlerischen Formen des Bodenkontakts und der Bedeutung für vorherige und jüngere Generationen. Dass es immer schon so war – das ist ein Satz, den wir nicht hören wollen und doch immer wieder hören, wenn wir Ideen umsetzen und etwas Neues ausprobieren wollen.
Veränderungen brauchen Innovation und Mut. Andererseits gibt es einen reichen Erfahrungsschatz und traditionelles Wissen der älteren Generation. Generationenwechsel sind in jedem Betrieb, besonders aber im bäuerlichen Bereich, spannungsgeladene Übergänge, wo Tradition und Innovation, Erfahrung und neueste Erkenntnisse aufeinanderprallen und wo auch Weltanschauungen und Identitäten verhandelt werden. Miteinander reden! Unterschiede und Gemeinsamkeiten finden!
Zwei Storytelling-Abende machen verschiedene Perspektiven sicht- und hörbar. In Land-Art-Workshops entsteht eine künstlerische Auseinandersetzung mit Heimaterde und Boden, die Fotos davon werden in einer Ausstellung präsentiert und prämiert. Abschließend bringt das SOG Ensemble Erfahrungen, Reflexionen und Visionen mit Playbacktheater auf die Bühne.
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
HEIMAT X MENSCH
MITEINANDER X FÜREINANDER
26.06.2021
Hauptplatz, 3390 Melk
26.06.2021
2021-06-26
|Melk|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Was passiert, wenn ein Fotograf (Michael Liebert), ein Designer (Stefan Radinger) und eine Kommunikations-Allrounderin (Birgit Wagner) aufeinandertreffen? Sie entwickeln ein Kulturkonzept!
Bis zur Eröffnung des Viertelfestivals werden bekannte Persönlichkeiten mit Bezug zum Mostviertel fotografisch porträtiert und deren Definitionen von Heimat verhandelt. Diese werden als Geschichten auf der Website erzählt. Unter heimatxmensch.at können vorab bereits Interessierte im Gästebuch uns ihre eigene Sicht auf den Heimatbegriff zukommen lassen.
Im Sommer geht es in den öffentlichen Raum, wo wir den Menschen in Waidhofen an der Ybbs, Haag und Melk begegnen möchten. Hier wird jeweils eine Piazza realisiert, auf der Menschen zusammentreffen, sich unterhalten und verweilen. Ein vielfältiges Programm bereichert die Piazza, fördert Interaktion und Dialog. Hier werden weitere Begriffsdefinitionen gesammelt, welche die Besucher*innen vor Ort auf Karten schreiben und uns zukommen lassen können.
HEIMAT X MENSCH steht für Begegnung, Dialog, Austausch, Entdecken und Zusammenkommen. Für ein Miteinander und Füreinander auf einem gemeinsamen Stück Erde, auf dem wir in Kontakt treten.
2021
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Gast im Garten
Inspirierende Tafelrunden im Sonnenpark
26.06.2021
Sonnenpark St. Pölten, Spratzerner Kirchenweg 81–83, 3100 St. Pölten
26.06.2021
2021-06-26
|St. Pölten|
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
SONNENPARK – Park der Vielfalt und LAMES laden herzlich zu zwei Tafelrunden mit zirka 20 bis 30 Personen im inspirierenden Ambiente des Sonnenparks St. Pölten ein. An diesen beiden lukullischen Abenden zu den Themen „Bodenkontakt“ und „Ankommen“ wollen wir alle Sinne ansprechen und zum Diskurs auffordern!
Ein fünfgängiges vegetarisches Menü inklusive Weinbegleitung sowie ein Buffet der interkulturellen Gemeinschaftsgärtner*innen des Sonnenparks greifen das jeweilige Motto des Abends gustatorisch auf. Ausgewählte Referent*innen führen in das jeweilige Thema ein, geben Impulse und vermitteln spezielle Perspektiven. Thematisch abgestimmte musikalische Darbietungen, tänzerische Performances, eine Kunstinstallation sowie Liveacts verdichten die Events.
Beim gemeinsamen Tafeln im Freien an diesem besonderen Ort haben Sie die Möglichkeit, das vielschichtige Thema „Bodenkontakt“ bei anregenden Gesprächen und kulinarischem wie ästhetischem Genuss in geselliger Gemeinschaft in allen Facetten zu erleben.
2021
Performance
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Geschichten der Geschichte
LEBENDIGES STATIONENTHEATER
26.06.2021
START Galerie am Lieglweg, Lieglweg 23, 3040 Neulengbach
26.06.2021
2021-06-26
|Neulengbach|
|Performance|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Wir laden dazu ein, einen Theaternachmittag mit lokalen Persönlichkeiten und Personen aus dem Alltag, mit der Geschichte und Gegenwart der Stadt Neulengbach zu verbringen. Das Stationentheater „Geschichte in Geschichten“ lässt das Publikum aber nicht nur einfach bei einem Theaterstück zusehen. Die Zuschauer*innen gehen gemeinsam ein Stück des Weges mit und können sich interaktiv einbringen! Die professionellen Schauspieler*innen und die Statist*innen bringen in ihren Rollen einerseits die Vergangenheit in die Gegenwart, andererseits wirken sie durch den unmittelbaren Kontakt mit dem Publikum wie lebende Zeitgenoss*innen.
Die Inszenierung setzt in acht Stationen auf die Mitwirkung der Besucher*innen und nutzt dabei auch das improvisatorische Können der Schauspieler*innen. Manche Szenen ergeben sich daher spontan! Die Schauplätze sind Wirkungsstätten oder Wohnorte in Neulengbach. Damit wird die Stadt zur beeindruckenden Kulisse dieser Produktion, und der Wandel der Zeit wird auf unterhaltsame Weise erlebbar!
Die neue Galerie ALL-ARTS am Kollmitzberg öffnet ihre Tore für eine Werkschau von drei regionalen Künstler*innen, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld Mensch:Natur bewegen. Die Künstlerin Judith Brandstötter lotet mittels Malerei und experimenteller Fotografie Ursprünge des menschlichen Daseins aus. Die großformatigen Werke zeigen archaische Frauenkörper, die fest verankert ihre Gliedmaßen in den Boden stemmen. Ihre paradiesischen Landschaften imaginieren Sehnsuchtsorte der Gegenwart.
Die Veränderung der Wahrnehmung spielt auch im Werk „Haut & Hülle“ der Künstlerin Irma Kapeller eine zentrale Rolle. Die Oberflächen von Böden sind die Orte ihrer Kommunikation – des Sichtbarmachens von Verborgenem und Unbeachtetem. In mehreren Latex-Schichten werden Bodenflächen abgenommen und als Zeitdokumente im Moment festgehalten.
Das Verhältnis Mensch:Natur wird in den Werken des Künstlers Willibald Katteneder eindrucksvoll zur Diskussion gestellt. Als kompetenter Handwerker nutzt er natürliche Materialien und setzt fragil wirkende Denk-Male in die Landschaft, die auf Achtsamkeit im Umgang mit Natur verweisen. Im emotionalen Dialog mit der Natur finden die drei Positionen AM GRUND zusammen.
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
Schauspiel, Poetry Slam, Figurentheater, Theater mit Objekten und Street Dance stehen im ersten Jahr des FLOOR FOUNDER FESTIVALs auf dem Programm. Wir bieten euch zeitgenössische Darstellungskunst mit nationalen und internationalen Künstler*innen in der neuen Eventlocation „das mozArt“ in Amstetten und laden euch dazu ein, Theater zu erleben und mitzugestalten!
Was bedeutet unser Name?
FLOOR = Boden und steht für Bühnen- oder Tanzboden, auf dem du dich präsentieren kannst.
FOUNDER = Gründer und steht für Entwickler neuer Ideen.
FESTIVAL = spannende, abwechslungsreiche und vielfältige Unterhaltung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.
Wir wollen euch dazu anregen, mit eurer ganz persönlichen Lebensgeschichte oder einer verrückten Alltagsgeschichte aus dem Mostviertel über die Zukunft unserer Region nachzudenken. Was nehme ich von meinem persönlichen und gesellschaftlichen Boden mit auf die Bühne? Und was mache ich daraus?
Wir setzen Impulse für eine lebendige Stadt. Everyone is welcome!
2021
Performance
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Geschichten der Geschichte
LEBENDIGES STATIONENTHEATER
27.06.2021
START Galerie am Lieglweg, Lieglweg 23, 3040 Neulengbach
27.06.2021
2021-06-27
|Neulengbach|
|Performance|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Wir laden dazu ein, einen Theaternachmittag mit lokalen Persönlichkeiten und Personen aus dem Alltag, mit der Geschichte und Gegenwart der Stadt Neulengbach zu verbringen. Das Stationentheater „Geschichte in Geschichten“ lässt das Publikum aber nicht nur einfach bei einem Theaterstück zusehen. Die Zuschauer*innen gehen gemeinsam ein Stück des Weges mit und können sich interaktiv einbringen! Die professionellen Schauspieler*innen und die Statist*innen bringen in ihren Rollen einerseits die Vergangenheit in die Gegenwart, andererseits wirken sie durch den unmittelbaren Kontakt mit dem Publikum wie lebende Zeitgenoss*innen.
Die Inszenierung setzt in acht Stationen auf die Mitwirkung der Besucher*innen und nutzt dabei auch das improvisatorische Können der Schauspieler*innen. Manche Szenen ergeben sich daher spontan! Die Schauplätze sind Wirkungsstätten oder Wohnorte in Neulengbach. Damit wird die Stadt zur beeindruckenden Kulisse dieser Produktion, und der Wandel der Zeit wird auf unterhaltsame Weise erlebbar!
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Draußen
Kunst im Hofgarten
EIN KUNSTERLEBNIS FÜR ALLE SINNE
30.06.2021
Hofgarten Stift Seitenstetten, Am Klosterberg 1, 3353 Seitenstetten
Der historische Hofgarten von Stift Seitenstetten bietet eine einmalige Kulisse für die Präsentation künstlerischer Aktivitäten. Das Stift ist seit über 900 Jahren geistiges und wirtschaftliches Zentrum des westlichen Mostviertels. Denker, Wissenschaftler und Künstler waren und sind in der Tradition des angeschlossenen Stiftsgymnasiums der Benediktiner verwurzelt. Heute besuchen mehr als 400 Schüler*innen das Gymnasium. Sie laden am Ende des Schuljahres dazu ein, durch den Garten zu flanieren und sich von Musik, Kunst und Literatur verzaubern zu lassen.
Solist*innen und Ensembles präsentieren auf verschiedenen Bühnen im Garten ihr Können. Auf der Rasenfläche gibt es Tanz und Akrobatik zu sehen. Im ganzen Garten sind Werke der bildenden Kunst zu bewundern. In den Rosenpavillons können die Gäste Literatur pflücken und Kunstwerke der Schüler*innen betrachten. Im Gewächshaus werden Keramiken ausgestellt. Die jüngsten Besucher*innen können sich schminken und sich Geschichten vorlesen lassen.
Nehmen Sie mit allen Sinnen wahr, was auf diesem historischen Boden im Laufe eines Schuljahres wächst, reift, blüht und gedeiht!
Was zeichnet Österreich aus? Was macht es zu meinem Zuhause? Und was bedeutet dieser gern verwendete Heimat-Begriff wirklich? Diesen Fragen nähern sich Schüler*innen der NMS Zwentendorf und Künstler*innen aus Tulln in kreativer Form an und untersuchen ihre Idee von „Heimat“ in Performance-Workshops, in denen verschiedene künstlerische Positionen entwickelt werden.
Die künstlerische Recherche entfaltet sich zwischen einem Gefühl des Heimwehs, der Heimatliebe und der kritischen Auseinandersetzung mit der „Identität“ Österreichs und dem Begriff „Home“ (Heimat, zu Hause, Haus). Durch den persönlichen Zugang wird eine kritische Auseinandersetzung mit Humor und Tiefgang angeregt, die abseits von populistischen Kampfansagen passiert. Was ist Österreich? Land der Berge, Land der Ströme, Land der Würstlstände und Dirndl, der Kaffeehaus-Kultur und des Walzers. Aber – wenn ich weder Jodeln kann noch Schnitzel mag und hier trotzdem meine sogenannte Heimat ist? Bei den abschließenden Präsentationen in Form von performativen Ausstellungen mit Theater, Livemusik und Poesie wird das Publikum eingeladen, den unterschiedlichen Entwürfen zu begegnen.
Wundert euch nicht, wenn ihr Kinder und Jugendliche sich im Ort fortbewegen seht, wie sie sich noch nie fortbewegt haben! Die schönsten, besten, verwegensten, albernsten, kooperativsten, kreativsten, geschicktesten, weitesten, kürzesten, sinnlosesten etc. Moves, Bewegungsabfolgen und Wegstrecken werden in Form eines „Spazierganges“ ausprobiert und gezeigt, mithilfe von Gopros, Fotos und Zeichnungen festgehalten und im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.
Stellen wir uns beispielsweise vor, die Erde in St. Andrä Wördern, rund um unsere Privatschule Kreamont wäre extrem heiß. Den Boden zu berühren, mit bloßen Füßen oder auch mit Schuhen, heißt, von der Hitze verschlungen zu werden. Trotzdem müssten wir von A nach B gelangen und Alltagswege zurücklegen. Hilfsmittel sind keine erlaubt, da heißt es wohl klettern, hanteln, boldern, sich tragen lassen, Überbrückungshilfen bauen, kreative Lösungen finden, Parcours- und Free-Running-Techniken erlernen. Eine Schule bereitet das Thema Bodenkontakt grundlegend auf. Wir Menschen gehören auf den Boden. Es ist die Zeit, um sich etwas Selbstverständlichem vertieft und spielerisch zu widmen.
2021
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Ort im Wort
Partizipative Schreibwerkstatt
02.07.2021
IBZ St. Pölten, Maximilianstraße 71, 3100 St. Pölten
02.07.2021
2021-07-02
|St. Pölten|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
Sprache ist nicht nur der erste Schritt zur Integration. Sich mit einer Sprache näher zu beschäftigen, bedeutet auch, sich auf ein Abenteuer und auf neue Begegnungen einzulassen. Dieses Projekt soll die deutsche Sprache für Personen mit Fluchthintergrund, die im Mostviertel einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben, einmal anders erfahrbar machen. In Form von Schreibworkshops für Erwachsene und Kinder soll ein gemeinsamer kreativer Prozess mittels Schreibspieltechniken zum Festivalmotto „Bodenkontakt“ stattfinden. In diesen Schreibwerkstätten soll der Bodenkontakt der Menschen mit Fluchthintergrund im Mostviertel reflektiert werden, und es kann zu einem spielerischen Austausch darüber kommen.
Die Workshopreihe startet mit einer gemeinsamen Exkursion in die Stadtbibliothek St. Pölten, an die vier Workshopvormittage im Diakonie Integrations- und Bildungszentrum anschließen. Als Abschluss soll das Mostviertel gehend und sitzend erfahrbar gemacht werden, indem die St. Pöltener Seenlandschaft um den Viehofner See gemeinsam begangen wird. Alle Interessierten sind dort herzlich zu einem Picknick mit Lesungen der Texte eingeladen!
2021
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
NATUR ! PRO_DUKT/
Im künstlichen Naturraum
02.07.2021
Zweistromland/Traisenbrücke, Schloss Traismauer, Altes Schlosserhaus, Kremser Straße 1, 3133 Traismauer
Die vom Menschen verursachte ökologische Krise samt ihren Folgen ist die größte Herausforderung des frühen 21. Jahrhunderts. Sie verlangt nach einer zügigen Transformation hin zu einer intelligenteren Art des Miteinanders.
In der Ausstellung NATUR ! PRO_dukt/ schafft die Kunst neue Freiräume des Denkens und Handelns. Auf einer in Traismauer am Fluss Traisen gelegenen „Insel“ verbinden sich Kunst und Natur zu einem Ort des nachhaltigen Staunens. In der Ausstellung finden sich mehrere großformatige Installationen, die von den Besucher*innen aktiv erforscht werden können.
Im „Dorf für Würmer“ des bildenden Künstlers Matthias Mollner werden die Menschen selbst zu Würmern, die sich kriechend und schlängelnd durch verschiedene Ökosysteme bewegen. Das überdimensionale Insektenhaus des Künstlers Sascha Rier bietet mit der Grundfläche eines Einfamilienhauses genug Platz für eine Reflexion zum Umgang mit Boden und natürlichen Ressourcen. Eingebettet werden die Arbeiten in die Landschaftsgestaltung des Nachhaltigkeitsexperten und Winzers Rudolf Hofmann.
Im Rahmen des Projekts finden Performances, ein Artists-in-Residence-Programm sowie eine Ausstellung im Schloss Traismauer statt.
Das Fotoprojekt, in dessen Rahmen Porträtfotografien von Dorfbewohner*innen entstehen, ermöglicht ein Beleben und Durchlüften von gewachsenen und neuen Beziehungen. Das Betrachten der angefertigten Porträts an vielfältigen Ausstellungsorten erweitert unseren Blick auf das Dorf und die Menschen, mit denen wir in Nachbarschaft leben. Welchen Kontakt haben wir zu unserem Stück Boden, auf dem wir leben? Was verbindet uns mit diesem Ort? Warum sind wir hier? Welche Erinnerungen ruft der Boden in Neustift, Hofstetten und Doppel hervor?
In den drei aneinandergrenzenden Dörfern leben 130 Menschen. Manche sind hier geboren, andere haben diesen Ort bewusst als ihr Zuhause gewählt. Die Fotografien zeigen Momente, in denen die hier Lebenden „ihren Boden“ bewohnen, bewirtschaften oder genießen.
Auf einem ca. einstündigen Rundgang können die Gäste die Ausstellungsorte im öffentlichen und halb-öffentlichen Raum besuchen. Sie erwandern den Boden, auf dem wir leben und nehmen dabei sowohl die porträtierten Menschen als auch die Plätze, an denen die Fotografien gezeigt werden, bewusst in den Blick. Im Inneren des neu gestalteten „Feuerwehrhauses“ überrascht eine kleine Schau zur dörflichen Vielfalt.
2021
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Rezepte für ein gutes Miteinande
Vielfalt per Post
03.07.2021
Hofküche am DORFPLATZ, Josef-Karner-Platz 1, 3423 St. Andrä-Wördern
03.07.2021
2021-07-03
|St. Andrä-Wördern|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
In St. Andrä-Wördern leben heute Menschen aus rund 70 Nationen. Für unsere Aktion bitten wir vom Verein „Grenzenlos“ 30 Ortsbewohner*innen um ihr höchstpersönliches Rezept für ein gutes Zusammenleben. Aus diesem Rezept und einem Foto-Porträt der jeweiligen Person kreieren wir eine Postkarte – zweisprachig, um die Vielfalt im Ort aufzuzeigen. Auch die ortsansässigen Vereine sind eingeladen, sich zu beteiligen.
500 dieser Postkarten schicken wir an alle, die zu Veranstaltungen im Ort eingeladen werden. Die Karten können auch zum Versand, zum Verschenken etc. erworben werden.
Die 30 Motive drucken wir auf Tafeln, die auf einem „Pfad des guten Miteinanders“ im Ort ausgestellt werden. Zum Auftakt gibt's einen eigenen Event mit einer Führung und Abschluss bei der Hofküche am DORFPLATZ, wo die Porträtierten auch ihr persönliches Kartenkontingent erhalten. Begleitend wird im Festivalzeitraum eine Reihe von „Grenzenlos“-Events veranstaltet, wie ein Dorffest und ein Kochabend. Infos dazu finden sich auf der Rückseite der Postkarten.
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
HEIMAT X MENSCH
MITEINANDER X FÜREINANDER
04.07.2021
Tierpark Stadt Haag, Salaberg 34, 3350 Haag
04.07.2021
2021-07-04
|Haag|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Was passiert, wenn ein Fotograf (Michael Liebert), ein Designer (Stefan Radinger) und eine Kommunikations-Allrounderin (Birgit Wagner) aufeinandertreffen? Sie entwickeln ein Kulturkonzept!
Bis zur Eröffnung des Viertelfestivals werden bekannte Persönlichkeiten mit Bezug zum Mostviertel fotografisch porträtiert und deren Definitionen von Heimat verhandelt. Diese werden als Geschichten auf der Website erzählt. Unter heimatxmensch.at können vorab bereits Interessierte im Gästebuch uns ihre eigene Sicht auf den Heimatbegriff zukommen lassen.
Im Sommer geht es in den öffentlichen Raum, wo wir den Menschen in Waidhofen an der Ybbs, Haag und Melk begegnen möchten. Hier wird jeweils eine Piazza realisiert, auf der Menschen zusammentreffen, sich unterhalten und verweilen. Ein vielfältiges Programm bereichert die Piazza, fördert Interaktion und Dialog. Hier werden weitere Begriffsdefinitionen gesammelt, welche die Besucher*innen vor Ort auf Karten schreiben und uns zukommen lassen können.
HEIMAT X MENSCH steht für Begegnung, Dialog, Austausch, Entdecken und Zusammenkommen. Für ein Miteinander und Füreinander auf einem gemeinsamen Stück Erde, auf dem wir in Kontakt treten.
2021
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Ort im Wort
Partizipative Schreibwerkstatt
09.07.2021
IBZ St. Pölten, Maximilianstraße 71, 3100 St. Pölten
09.07.2021
2021-07-09
|St. Pölten|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
Sprache ist nicht nur der erste Schritt zur Integration. Sich mit einer Sprache näher zu beschäftigen, bedeutet auch, sich auf ein Abenteuer und auf neue Begegnungen einzulassen. Dieses Projekt soll die deutsche Sprache für Personen mit Fluchthintergrund, die im Mostviertel einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben, einmal anders erfahrbar machen. In Form von Schreibworkshops für Erwachsene und Kinder soll ein gemeinsamer kreativer Prozess mittels Schreibspieltechniken zum Festivalmotto „Bodenkontakt“ stattfinden. In diesen Schreibwerkstätten soll der Bodenkontakt der Menschen mit Fluchthintergrund im Mostviertel reflektiert werden, und es kann zu einem spielerischen Austausch darüber kommen.
Die Workshopreihe startet mit einer gemeinsamen Exkursion in die Stadtbibliothek St. Pölten, an die vier Workshopvormittage im Diakonie Integrations- und Bildungszentrum anschließen. Als Abschluss soll das Mostviertel gehend und sitzend erfahrbar gemacht werden, indem die St. Pöltener Seenlandschaft um den Viehofner See gemeinsam begangen wird. Alle Interessierten sind dort herzlich zu einem Picknick mit Lesungen der Texte eingeladen!
2021
Spartenübergreifend
Wetterwelt
Das Wetter in uns
09.07.2021
All Arts – Kollmitzberg, Holzhausen 49, 3321 Ardagger
Der Lyriker Hermann Niklas und der Bassist und Komponist Josef Wagner laden zu einer Erkundung der Troposphäre ein, jener Schicht der Atmosphäre, in der sich die meisten Wetterphänomene abspielen. Deren drei Bereiche Erdschicht, Luftschicht und Grenzschicht bilden den Rahmen für drei Performances, in denen sich das Sprechen der Gedichte aus dem Lyrikband „Wetter“ (Limbus Verlag 2020) und das Spiel des E-Basses zu stimmungsvollen Klangkulissen auftürmen. Der erste Abend wird von Christian Falk (Lichtdesign), der zweite von einem Vokalquartett begleitet.
Der Blick in den Himmel und der Blick zum Boden spiegeln zwei grundlegende Aspekte der Kunst wider: den Himmel als Leinwand von Möglichkeiten, als Sinnbild von Hoffnung und Erlösung, den Blick zu Boden hingegen als Form der Besinnung, als Suche nach sich selbst. Jeder Blick zu den Sternen eröffnet neue Perspektiven. Durch die Betrachtung der Natur wird es möglich, zu sich selbst zu finden. Das vermag „Wetterwelt“ mithilfe von Kunst.
Die Wahl der Aufführungsorte führt das Publikum von der Donau über die Moststraße bis zu einer Sternwarte im Naturpark Ötscher-Tormäuer und soll das Ihre zu drei atmosphärisch dichten Abenden beitragen.
In einem Workshop verarbeiten junge Menschen aus Amstetten ihre Erfahrungen von „am Boden sein“ – im Sinne von „ganz unten sein“ – in gemeinsam gebauten Tonskulpturen.
Aus dem bewussten Erspüren des Bodens wird mithilfe von Yoga und dem Ausprobieren von Körperhaltungen eine Bewegungs-Performance erarbeitet, aus der sich Positionen für „lebende Skulpturen“ herausbilden. Die Körpererfahrung wird in der Folge zu Skulpturen aus Lehm verarbeitet, die in Variationen zwischen „ganz unten“ und „in der Streckung hoch hinaus“ geformt werden. Die Figuren entstehen zuerst als Fotos aus dem Workshop und werden dann in menschliche Größe übersetzt und gemeinsam gebaut.
Passant*innen können bei dem Projekt mitmachen und werden von den Jugendlichen in das Thema eingeführt. So werden die Lernenden selbst zu Profis und gewinnen Selbstbewusstsein.
Nach dem Workshop werden die Skulpturen im öffentlichen Raum präsentiert. Die Arbeiten werden in der Folgezeit durch Wettereinflüsse verwittern, der ökologische Baustoff fügt sich beobachtbar wieder in die Natur ein.
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Seniorenfreundlich
Drinnen
Dorf[er]leben
Kultur mit und aus dem Dorf
16.07.2021
Bürgertreff Mauer, Kirchengasse 1, 3382 Mauer bei Melk
In der Gemeinde Dunkelsteinerwald gibt es öffentliche Flächen und Plätze, die auf vielfältige Weise bespielt werden können, um das Dorf[er]leben gemeinsam zu gestalten. Bisher mangelt es jedoch an abwechslungsreichen Angeboten und an Taten des aktiven Aufeinander-Zugehens. Ausgehend von der gerne verwendeten Redensart „Früher war alles besser“ hinterfragen die Künstler*innen der Kulturwerkstätte Dunkelsteinerwald die Bedeutung dieser Worte und entwickeln neue Ideen und Formate, um dieser Tatsache positiv entgegenzuwirken. Bürger*innen aller Generationen sind dazu eingeladen, an mehreren Aktionen teilzunehmen und neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven zur gemeinschaftlichen Nutzung der öffentlichen Orte zu generieren.
Geplant sind gemeinsames Singen, Musizieren und Kochen sowie die Publikation eines (über-)regionalen Rezeptbuches, ein Pop-up-Erzählcafé, künstlerische Workshops, Präsentationen und Vorträge. Langfristig wollen wir Begegnungsräume schaffen und im kollektiven Gedächtnis verankern. Alle Aktivitäten werden dokumentiert und bei einer großen Abschlussveranstaltung mit Interviews und musikalischem Rahmenprogramm präsentiert.
2021
Film
Filmverortung
Film in WY
16.07.2021
Filmbühne Waidhofen, Kapuzinergasse 7, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Waidhofen an der Ybbs hat seit 81 Jahren ein ortsfestes Kino und seit über 100 Jahren ein bewegtes Filmschaffen. Vier Filmschauen, die von Juni bis September stattfinden, bieten dazu einen Überblick:
Analog trifft digital: Fabian M. Anger verbindet uns bei seinen Performances mit dem Ursprung der analogen Filmprojektion. Außerdem bilden Ausschnitte aus Filmen, die in WY gedreht wurden, sowie Kurzdokus und ein Musikvideo eine Zusammenschau der Waidhofener Filmgeschichte.
„Wenn Mädchen zum Manöver blasen“: Die in WY gedrehte Erotikkomödie aus dem Jahr 1974 inklusive aktuellem Vorfilm garantiert einen unterhaltsamen Abend.
Open Screen: Die Leinwand der Filmbühne steht Menschen aus Waidhofen und Umgebung für die Präsentation ihrer Video-Werke aller Art zur Verfügung. Einfach bei uns melden!
„Das jüngste Gericht“: Die Liebeskomödie mit Susi Nicoletti wurde 1939 in WY gedreht. Der analoge 35-mm-Projektor wird anlässlich des Viertelfestivals 2021, nach über zehn Jahren, wieder aktiviert. Wie früher üblich gibt es einen Vorfilm, natürlich mit WY Bezug.
2021
Spartenübergreifend
Wetterwelt
Das Wetter in uns
16.07.2021
Astrostation Hochbärneck, Anger 23, 3283 St. Anton an der Jeßnitz
Der Lyriker Hermann Niklas und der Bassist und Komponist Josef Wagner laden zu einer Erkundung der Troposphäre ein, jener Schicht der Atmosphäre, in der sich die meisten Wetterphänomene abspielen. Deren drei Bereiche Erdschicht, Luftschicht und Grenzschicht bilden den Rahmen für drei Performances, in denen sich das Sprechen der Gedichte aus dem Lyrikband „Wetter“ (Limbus Verlag 2020) und das Spiel des E-Basses zu stimmungsvollen Klangkulissen auftürmen. Der erste Abend wird von Christian Falk (Lichtdesign), der zweite von einem Vokalquartett begleitet.
Der Blick in den Himmel und der Blick zum Boden spiegeln zwei grundlegende Aspekte der Kunst wider: den Himmel als Leinwand von Möglichkeiten, als Sinnbild von Hoffnung und Erlösung, den Blick zu Boden hingegen als Form der Besinnung, als Suche nach sich selbst. Jeder Blick zu den Sternen eröffnet neue Perspektiven. Durch die Betrachtung der Natur wird es möglich, zu sich selbst zu finden. Das vermag „Wetterwelt“ mithilfe von Kunst.
Die Wahl der Aufführungsorte führt das Publikum von der Donau über die Moststraße bis zu einer Sternwarte im Naturpark Ötscher-Tormäuer und soll das Ihre zu drei atmosphärisch dichten Abenden beitragen.
Die neue Galerie ALL-ARTS am Kollmitzberg öffnet ihre Tore für eine Werkschau von drei regionalen Künstler*innen, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld Mensch:Natur bewegen. Die Künstlerin Judith Brandstötter lotet mittels Malerei und experimenteller Fotografie Ursprünge des menschlichen Daseins aus. Die großformatigen Werke zeigen archaische Frauenkörper, die fest verankert ihre Gliedmaßen in den Boden stemmen. Ihre paradiesischen Landschaften imaginieren Sehnsuchtsorte der Gegenwart.
Die Veränderung der Wahrnehmung spielt auch im Werk „Haut & Hülle“ der Künstlerin Irma Kapeller eine zentrale Rolle. Die Oberflächen von Böden sind die Orte ihrer Kommunikation – des Sichtbarmachens von Verborgenem und Unbeachtetem. In mehreren Latex-Schichten werden Bodenflächen abgenommen und als Zeitdokumente im Moment festgehalten.
Das Verhältnis Mensch:Natur wird in den Werken des Künstlers Willibald Katteneder eindrucksvoll zur Diskussion gestellt. Als kompetenter Handwerker nutzt er natürliche Materialien und setzt fragil wirkende Denk-Male in die Landschaft, die auf Achtsamkeit im Umgang mit Natur verweisen. Im emotionalen Dialog mit der Natur finden die drei Positionen AM GRUND zusammen.
In der Gemeinde Dunkelsteinerwald gibt es öffentliche Flächen und Plätze, die auf vielfältige Weise bespielt werden können, um das Dorf[er]leben gemeinsam zu gestalten. Bisher mangelt es jedoch an abwechslungsreichen Angeboten und an Taten des aktiven Aufeinander-Zugehens. Ausgehend von der gerne verwendeten Redensart „Früher war alles besser“ hinterfragen die Künstler*innen der Kulturwerkstätte Dunkelsteinerwald die Bedeutung dieser Worte und entwickeln neue Ideen und Formate, um dieser Tatsache positiv entgegenzuwirken. Bürger*innen aller Generationen sind dazu eingeladen, an mehreren Aktionen teilzunehmen und neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven zur gemeinschaftlichen Nutzung der öffentlichen Orte zu generieren.
Geplant sind gemeinsames Singen, Musizieren und Kochen sowie die Publikation eines (über-)regionalen Rezeptbuches, ein Pop-up-Erzählcafé, künstlerische Workshops, Präsentationen und Vorträge. Langfristig wollen wir Begegnungsräume schaffen und im kollektiven Gedächtnis verankern. Alle Aktivitäten werden dokumentiert und bei einer großen Abschlussveranstaltung mit Interviews und musikalischem Rahmenprogramm präsentiert.
„Auf Dati’s Spuren“ ist ein Freiluft-Konzert-Kabarett der Quetschwork Family & Orchester, das eigens für das Viertelfestival NÖ konzipiert wurde.
Ok, Mastermind Walter Sitz stammt nicht aus der Wiege Österreichs, aber zumindest aus dem Kinderzimmer-Teppich-Vorleger, sozusagen. Der Liebe wegen ist er wieder am Land g’land’t statt in der Stadt, und zwar im Herzen des Mostviertels (google das mal!). Die Liebe Julia – sowie die restliche Quetschwork Family – fühlt sich ebenso wohl im Nachflachland? NÖ, Voralpenland! Und genau darüber werden sie lautstark singen und moderieren.
Wie viele Tradit-Ionen stecken noch in unseren Atomen? „Da Dati“, halb Kunstfigur, halb (Groß-)Vaterfigur, bietet genug Projektionsfläche, um das Für-die-Menschen-hier-Typische sicht-, hör- und spürbar zu machen. #zuvielebindestriche
Unterstrichen wird die akustische MundArt-Installation von acht (Unter-) Streichern sowie weiteren Instrumenten. #band
Auf Dati’s Spuren legt die Quetschwork (Groß-)Family also gleichzeitig die Hand aufs Herz und den Finger in die Wunde und geht unter anderem der Frage nach: Kann man barfuß schuhplatteln? Und James Last but not Franz Liszt: Wie viel Dati lebt in uns bis dato?
2021
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Polyglott und Kosmopolit
Transkontinentale Konversation
06.08.2021
Galerie für Gegenwartskunst HOFMARCHER, Hauptstraße 49, 3270 Scheibbs
06.08.2021
2021-08-06
|Scheibbs|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
In zwei Performances werden der Poet und Universalkünstler Benedict Kojo Quaye aka Sir Black aus Ghana und sein niederösterreichischer Konterpart, der freischaffende Künstler Joseph Hofmarcher, eine verbale und nonverbale Konversation führen. Auf Pigeon-English und Voralpen-Österreichisch. Über Meere, Wüsten und Kontinente hinweg. Zwischen Subsahara-Afrika und Zentraleuropa, von den Alpen zum tropischen Meer. Vom Äquator in den Norden.
Wie ist es mit der Schwerkraft? Dort, wo die Fliehkraft am größten ist? Wie ist es mit dem Kontakt zur Erde? Hier, wo sich Material zwischen unsere Körper und den Boden schiebt? Was haben Kontakt und Boden miteinander zu tun?
Benedict Kojo wird in den drei Wochen seiner Artist Residence in und um Scheibbs den Ort absorbieren. Gemeinsam mit Joseph wird er die Eindrücke in spoken word, live sculpture & body performance übersetzen. Im öffentlichen Raum der Innenstadt von Scheibbs, ausstrahlend von der Galerie für Gegenwartskunst, können Betrachter*innen ein polyglottes & kosmopolitisches, interkontinentales & transkulturelles Ereignis erleben und zu Teilhabenden werden.
In zwei Performances werden der Poet und Universalkünstler Benedict Kojo Quaye aka Sir Black aus Ghana und sein niederösterreichischer Konterpart, der freischaffende Künstler Joseph Hofmarcher, eine verbale und nonverbale Konversation führen. Auf Pigeon-English und Voralpen-Österreichisch. Über Meere, Wüsten und Kontinente hinweg. Zwischen Subsahara-Afrika und Zentraleuropa, von den Alpen zum tropischen Meer. Vom Äquator in den Norden.
Wie ist es mit der Schwerkraft? Dort, wo die Fliehkraft am größten ist? Wie ist es mit dem Kontakt zur Erde? Hier, wo sich Material zwischen unsere Körper und den Boden schiebt? Was haben Kontakt und Boden miteinander zu tun?
Benedict Kojo wird in den drei Wochen seiner Artist Residence in und um Scheibbs den Ort absorbieren. Gemeinsam mit Joseph wird er die Eindrücke in spoken word, live sculpture & body performance übersetzen. Im öffentlichen Raum der Innenstadt von Scheibbs, ausstrahlend von der Galerie für Gegenwartskunst, können Betrachter*innen ein polyglottes & kosmopolitisches, interkontinentales & transkulturelles Ereignis erleben und zu Teilhabenden werden.
Was zeichnet Österreich aus? Was macht es zu meinem Zuhause? Und was bedeutet dieser gern verwendete Heimat-Begriff wirklich? Diesen Fragen nähern sich Schüler*innen der NMS Zwentendorf und Künstler*innen aus Tulln in kreativer Form an und untersuchen ihre Idee von „Heimat“ in Performance-Workshops, in denen verschiedene künstlerische Positionen entwickelt werden.
Die künstlerische Recherche entfaltet sich zwischen einem Gefühl des Heimwehs, der Heimatliebe und der kritischen Auseinandersetzung mit der „Identität“ Österreichs und dem Begriff „Home“ (Heimat, zu Hause, Haus). Durch den persönlichen Zugang wird eine kritische Auseinandersetzung mit Humor und Tiefgang angeregt, die abseits von populistischen Kampfansagen passiert. Was ist Österreich? Land der Berge, Land der Ströme, Land der Würstlstände und Dirndl, der Kaffeehaus-Kultur und des Walzers. Aber – wenn ich weder Jodeln kann noch Schnitzel mag und hier trotzdem meine sogenannte Heimat ist? Bei den abschließenden Präsentationen in Form von performativen Ausstellungen mit Theater, Livemusik und Poesie wird das Publikum eingeladen, den unterschiedlichen Entwürfen zu begegnen.
2021
Musik
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
Brass Symphonic
creating symphonic worlds
08.08.2021
Wachauarena, Rollfährestraße 1, 3390 Melk
08.08.2021
2021-08-08
|Melk|
|Musik|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
Orchesterspielen ist im niederösterreichischen Boden fest verankert. In allen Ecken des Landes wird gemeinsam musiziert – zu Hause, in der Musikschule, in der Blaskapelle bis hin zum Berufsorchester. Aus allen Regionen des Landes kommen die Musiker*innen des Jugendsinfonieorchester NÖ zusammen, um auf einem konkreten Fleckchen Erde ihren eigenen musikalischen Raum zu gestalten.
Philipp Haas und Simon Zöchbauer sind dem JSO schon vor einigen Jahren entwachsen, haben sich im Brass-Ensemble „Federspiel“ mit weiteren fünf Kollegen neu beheimatet und kehren nun wieder zurück, um ihre Erfahrungen mit den jungen Orchestermusiker*innen zu teilen und gemeinsam neue musikalische Welten zu schaffen.
Neue Welten aber wollen wachsen! – Genau das ist die Idee von brass symphonic: Eigenkompositionen der siebenköpfigen Brass-Gruppe werden zusammen mit großem Sinfonieorchester in neuen Arrangements gespielt, die die Federspiel-Melange aus alternativer Volksmusik, Weltmusik-Tupfern und alpinem Traumtanz mit Klängen sinfonischer Weite vereinen. Wachsen wollen wir auch räumlich, weshalb dem Konzert in Melk noch ein weiterer Auftritt in Niederösterreich folgen wird.
2021
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Draußen
Eisen und Weisen
Tradition ist jetzt
08.08.2021
Treffenguthammer Hollenstein, Dornleiten 19, 3343 Hollenstein an der Ybbs
Die Musikkapelle Hollenstein feiert ihr 200-Jahre-Jubiläum! Zu diesem Anlass trifft die traditionsreiche Blasmusikkapelle auf moderne elektronische Musikstile, ergänzt mit rhythmisch hämmernder, interaktiver Schmiedekunst. Als Inspirationsquelle dienten Volkslieder aus dem Umfeld der Eisenherstellung an der Eisenstraße. Zusätzlich wurden Geräusche, die die Erzeugung und Bearbeitung des Eisens begleiten, aufgenommen und digital verfremdet. Aus diesen Geräuschen wurden Loops erzeugt, die wiederum die Basis für zehn Kompositionen bilden. Die Stücke werden beim Konzert live mit Blasmusik und Schmiedekünstlern zur Aufführung gebracht.
Die Zusammengehörigkeit von Schmiedehandwerk und Musik durchzieht seit Urzeiten viele Mythen. Der Schmied gilt seit Hephaistos als Schöpfer, der in seiner Höhle zugleich als Instrumentenbauer tätig ist. Am Amboss wurden auch die mythischen Opfer dargebracht, die für den Einsatz der Waffen ebenso erforderlich waren wie für den Wohlklang der Instrumente. Das jetzige Aufeinanderprallen von traditioneller Blasmusik, Schmiedekunst und elektronischer Musik bietet für das Publikum ein spektakuläres Hör- und Seherlebnis!
2021
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ort im Wort
Partizipative Schreibwerkstatt
13.08.2021
Viehofner See, Dr.-Adolf-Schärf-Straße, 3100 St. Pölten
13.08.2021
2021-08-13
|St. Pölten|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Sprache ist nicht nur der erste Schritt zur Integration. Sich mit einer Sprache näher zu beschäftigen, bedeutet auch, sich auf ein Abenteuer und auf neue Begegnungen einzulassen. Dieses Projekt soll die deutsche Sprache für Personen mit Fluchthintergrund, die im Mostviertel einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben, einmal anders erfahrbar machen. In Form von Schreibworkshops für Erwachsene und Kinder soll ein gemeinsamer kreativer Prozess mittels Schreibspieltechniken zum Festivalmotto „Bodenkontakt“ stattfinden. In diesen Schreibwerkstätten soll der Bodenkontakt der Menschen mit Fluchthintergrund im Mostviertel reflektiert werden, und es kann zu einem spielerischen Austausch darüber kommen.
Die Workshopreihe startet mit einer gemeinsamen Exkursion in die Stadtbibliothek St. Pölten, an die vier Workshopvormittage im Diakonie Integrations- und Bildungszentrum anschließen. Als Abschluss soll das Mostviertel gehend und sitzend erfahrbar gemacht werden, indem die St. Pöltener Seenlandschaft um den Viehofner See gemeinsam begangen wird. Alle Interessierten sind dort herzlich zu einem Picknick mit Lesungen der Texte eingeladen!
Der verlassene Bauernhof der verstorbenen Großmutter wurde zum Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit der beiden Tänzerinnen und Choreografinnen Akino und Agnes Distelberger. Was sie vorfanden, waren unbenutzte Ställe, verlassene Räume, verstaubte Böden. Der Hof steht still!
Die Künstlerinnen beschäftigen sich mit der Vergangenheit der Landwirtin Theresia Distelberger und den Herausforderungen, denen sie sich als Frau ihrer Zeit stellen musste, sowie mit ihrer Beziehung zu ihrem Grund und Boden. Die beiden Tänzerinnen lassen ihre Körper sprechen und begeben sich in einen persönlichen Diskurs mit dem Leben ihrer Großmutter.
Das in einer intensiven Research-Phase erarbeitete Material, wie Texte, Lieder und Erzählungen, wird in Zusammenarbeit mit der Performancekünstlerin Teresa Distelberger, der Künstlerin Olivia Hild und zwei Musiker*innen in einem performativen Rundgang durch den Hof verarbeitet. An vier Stationen werden tänzerisch-musikalische Auseinandersetzungen und eine dialogische Installation dargeboten. Ein lebendiger Rückblick in die Vergangenheit wird zur transformierten Geschichte der Frauen von heute.
Was zeichnet Österreich aus? Was macht es zu meinem Zuhause? Und was bedeutet dieser gern verwendete Heimat-Begriff wirklich? Diesen Fragen nähern sich Schüler*innen der NMS Zwentendorf und Künstler*innen aus Tulln in kreativer Form an und untersuchen ihre Idee von „Heimat“ in Performance-Workshops, in denen verschiedene künstlerische Positionen entwickelt werden.
Die künstlerische Recherche entfaltet sich zwischen einem Gefühl des Heimwehs, der Heimatliebe und der kritischen Auseinandersetzung mit der „Identität“ Österreichs und dem Begriff „Home“ (Heimat, zu Hause, Haus). Durch den persönlichen Zugang wird eine kritische Auseinandersetzung mit Humor und Tiefgang angeregt, die abseits von populistischen Kampfansagen passiert. Was ist Österreich? Land der Berge, Land der Ströme, Land der Würstlstände und Dirndl, der Kaffeehaus-Kultur und des Walzers. Aber – wenn ich weder Jodeln kann noch Schnitzel mag und hier trotzdem meine sogenannte Heimat ist? Bei den abschließenden Präsentationen in Form von performativen Ausstellungen mit Theater, Livemusik und Poesie wird das Publikum eingeladen, den unterschiedlichen Entwürfen zu begegnen.
2021
Theater
Familienfreundlich
Drinnen
Vastum Maximum
Verschwendung im großen Maße
27.08.2021
Musikschule Waidhofen an der Ybbs, Plenkerstraße 8a, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Die Darstellung der Handlung durch den Körper und lyrische Sprachpassagen sind die Spielmaterialien dieser Theaterchoreografie, die von jungen Menschen von 8 bis 15 Jahren erarbeitet wird.
Mit den Mitteln von Bewegungstheater und Sprachvortrag erzählen die jungen Performer*innen und Wortkünstler*innen die Geschichte vom Kontakt der Menschen mit dem Boden der Erde. Für Mutter Erde bedeutet der Bodenkontakt der Menschen, die sie benutzen, nichts Gutes. Bald blühen Wohlstand und Vermögen der Erdenbewohner*innen, verführen zur Verschwendung und führen zu Abhängigkeiten; Habgier und Überfluss werden verharmlost. Getrieben vom Konsumdenken, von Macht- und Profitgier, verkauft der Mensch sich selbst und seinen Lebensraum. Am Höhepunkt des Handlungsbogens beugen die Darsteller*innen vor dem personifizierten Materialismus demütig das Knie. Am Ende des Stücks keimt die Hoffnung, den Wandel der Zeit aufzuhalten und ihn in eine andere Richtung zu lenken.
Von klassischer bis zeitgenössischer Musik umrahmt, kommt die dynamische Performance in der Musikschule Waidhofen an der Ybbs zur Aufführung.
2021
Film
Filmverortung
Film in WY
27.08.2021
Filmbühne Waidhofen, Kapuzinergasse 7, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Waidhofen an der Ybbs hat seit 81 Jahren ein ortsfestes Kino und seit über 100 Jahren ein bewegtes Filmschaffen. Vier Filmschauen, die von Juni bis September stattfinden, bieten dazu einen Überblick:
Analog trifft digital: Fabian M. Anger verbindet uns bei seinen Performances mit dem Ursprung der analogen Filmprojektion. Außerdem bilden Ausschnitte aus Filmen, die in WY gedreht wurden, sowie Kurzdokus und ein Musikvideo eine Zusammenschau der Waidhofener Filmgeschichte.
„Wenn Mädchen zum Manöver blasen“: Die in WY gedrehte Erotikkomödie aus dem Jahr 1974 inklusive aktuellem Vorfilm garantiert einen unterhaltsamen Abend.
Open Screen: Die Leinwand der Filmbühne steht Menschen aus Waidhofen und Umgebung für die Präsentation ihrer Video-Werke aller Art zur Verfügung. Einfach bei uns melden!
„Das jüngste Gericht“: Die Liebeskomödie mit Susi Nicoletti wurde 1939 in WY gedreht. Der analoge 35-mm-Projektor wird anlässlich des Viertelfestivals 2021, nach über zehn Jahren, wieder aktiviert. Wie früher üblich gibt es einen Vorfilm, natürlich mit WY Bezug.
Schuhplattln oder Volkstanz oder gar Hip-Hop-Plattln – was bringt mehr Bodenkontakt? Wenn sich bei „Auftânzt & Aufg'spüt“, dem Jugendvolkstanzwettbewerb der niederösterreichischen Landjugend, die besten Volkstanz- und Schuhplattlergruppen aus ganz Niederösterreich messen, sich Hip-Hop überraschend dazwischenmischt und dabei mitreißende Musik erklingt, dann merkt man schnell, dass es keinen engeren Bodenkontakt gibt als jenen mit dem Tanzbein!
Wir freuen uns besonders auf die Hip-Hop-Frequenzen der Schuhplattler, die sie im Zuge eines HIP-HOP-Plattler-Workshops zuvor erlernt haben. Dass diese beiden lebendigen und originellen Tänze erstaunlich viel gemeinsam haben, macht einmal mehr deutlich, welche Vielfalt im Bereich der bodenständigen Tänze entdeckt werden kann.
Der spannende Wettbewerb in den verschiedensten Volkstänzen wird 2021 beim „BurgvoiXfest“ inmitten der Natur auf der Burgruine in Reinsberg ausgetragen. Die Besucher*innen erwartet auch ein buntes Rahmenprogramm mit Volksmusik von „Ybbstola Blech“, regionalen Schmankerln, Kinderprogramm u. v. m. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt – wir sind wetterfest!
BE PART OF IT! Die Kunstinitiative Amstetten (KIAM) und die Stadt Amstetten als Projektpartner laden Sie ein, sich als aktive Teilnehmer*innen in den Sparten Graffiti, Wandmalerei, Straßenmalerei oder Street Art zu beteiligen oder als Besucher*innen entlang eines Parcours an der bunten Liveshow teilzuhaben. URBAN ART Amstetten wird das Zentrum der Stadt einen Monat lang als urbanen Raum erstrahlen lassen.
URBAN ART startet mit einer Eröffnung mit Ausstellung und Performance. Danach werden bei URBAN ART Solo Projects einzelne spannende Projekte umgesetzt. Die kreativen Aktivitäten münden in das URBAN ART Festival am 17./18. Juli. Mit Liveperformances von internationalen und nationalen Künstler*innen sowie Teilnehmer*innen jeden Alters werden die Straßen um den Hauptplatz Amstettens, begleitet von Musik und Film, bunte Geschichten erzählen. Das Festival findet bei jedem Wetter statt und startet am Infopoint am Hauptplatz.
Den Abschluss bildet die Ausstellung URBAN Impressions der Naturfreunde Fotogruppe in der KIAM Galerie.
2021
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Gast im Garten
Inspirierende Tafelrunden im Sonnenpark
04.09.2021
Sonnenpark St. Pölten, Spratzerner Kirchenweg 81–83, 3100 St. Pölten
04.09.2021
2021-09-04
|St. Pölten|
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
SONNENPARK – Park der Vielfalt und LAMES laden herzlich zu zwei Tafelrunden mit zirka 20 bis 30 Personen im inspirierenden Ambiente des Sonnenparks St. Pölten ein. An diesen beiden lukullischen Abenden zu den Themen „Bodenkontakt“ und „Ankommen“ wollen wir alle Sinne ansprechen und zum Diskurs auffordern!
Ein fünfgängiges vegetarisches Menü inklusive Weinbegleitung sowie ein Buffet der interkulturellen Gemeinschaftsgärtner*innen des Sonnenparks greifen das jeweilige Motto des Abends gustatorisch auf. Ausgewählte Referent*innen führen in das jeweilige Thema ein, geben Impulse und vermitteln spezielle Perspektiven. Thematisch abgestimmte musikalische Darbietungen, tänzerische Performances, eine Kunstinstallation sowie Liveacts verdichten die Events.
Beim gemeinsamen Tafeln im Freien an diesem besonderen Ort haben Sie die Möglichkeit, das vielschichtige Thema „Bodenkontakt“ bei anregenden Gesprächen und kulinarischem wie ästhetischem Genuss in geselliger Gemeinschaft in allen Facetten zu erleben.
2021
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
I STEH’ DRAUF!
Blasmusik vom Musikverein St. Pantaleon
04.09.2021
Pfarrgarten St. Pantaleon, Ringstraße 4, 4303 St. Pantaleon
04.09.2021
2021-09-04
|St. Pantaleon|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Was wir seit dem Frühjahr 2020 erleben, erlaubt dem Motto „Bodenkontakt“ noch einmal mehr Interpretationsspielraum. Und trotzdem, der Musikverein St. Pantaleon bleibt dabei: „Unsa Verein, unsa Ort, unsa Tradition.“
Musikvereine mit einer hundert- oder zweihundertjährigen Tradition haben schon so mancher Krise getrotzt. Kulturvereine waren, sind und bleiben Garant für Lebensfreude und Hoffnung. Heuer wird unser Beitrag zum Viertelfestival zwar nicht so groß ausfallen, wie er 2020 geplant gewesen wäre. Aber diesen Größenunterschied gleichen wir mit unserer Vorfreude, mit viel Motivation und dem ungebrochenen Zusammenhalt im Verein und in unserem Dorf aus.
Wir präsentieren unsere Auftragskomposition zum 170-jährigen Bestandsjubiläum des Musikvereins, das wir schon im vergangenen Jahr feiern wollten, und verständigen uns mit lange nicht gehörter gemütlicher Blasmusik mit unserem Publikum. Dabei vertrauen wir auf den Wettergott und verwandeln den Dorfplatz von St. Pantaleon in das, wofür er eigentlich gebaut wurde: in einen Ort für Geselligkeit, Kultur und dörfliches Miteinander.
2021
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
Chapeau!
Festival der Gaukler
10.09.2021
Stadtzentrum, 3340 Waidhofen an der Ybbs
10.09.2021
2021-09-10
|Waidhofen an der Ybbs|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
Waidhofen an der Ybbs ist am 10. und 11. September Gastgeber für das Festival der Gaukler. Die historischen Stadthäuser sind die Kulisse, und die gepflasterte Altstadt ist die Bühne. Künstler*innen aus aller Welt präsentieren hier ein vielseitiges Spektakel, gespickt mit vielen Wow-Momenten.
Eine bunte Palette von Akrobatik bis Zauberei erwartet die Besucher*innen. Comedy, Jonglage, Walking Acts und vieles mehr sorgen für große Augen. Abends haben die Feuerkünstler*innen ihren großen Auftritt. Preisgekrönte Performances und mitreißende Livemusik garantieren ein unterhaltsames Festival. Die Altstadt ist autofrei und gehört ganz den Gaukler*innen und ihrem Publikum.
Straßenkunst ist kreativ, inspirierend, oft skurril, kann die Lachmuskeln trainieren und den Atem rauben. Und dafür dankt das Publikum den Künstler*innen mit kräftigem Applaus und einem großzügigen Hutgeld.
Ein Kinderprogramm lädt die jungen Besucher*innen zum Mitmachen ein. Die Gastronom*innen verwöhnen kulinarisch, und in den vielen Schanigärten lässt es sich ausgezeichnet verweilen. Die Geschäfte haben am Freitagabend bis 22 Uhr geöffnet. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Schloss Rothschild statt.
2021
Performance
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Mitfahrbörsen
Baumtraum - Platz der Gedanken
Ein Baum erzählt
10.09.2021
Platz vor Kuchar Möbel, Kremser Straße 17, 3130 Herzogenburg
10.09.2021
2021-09-10
|Herzogenburg|
|Performance|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|Mitfahrbörsen|
In der Kremserstraße 17–19, auf einem „Platzl“ mit Blick Richtung Kirche, steht eine alte Platane. Dort entsteht ein Begegnungsort, der uns in Vergangenheit und Zukunft führt und den wir gestalten und beleben wollen. Bäume sind wichtiger denn je. Sie geben Sauerstoff ab und spenden Schatten. Doch dieser alte Baum trägt viele Erinnerungen in sich und hätte viel zu erzählen. Kann sich sonst noch jemand erinnern, was früher hier geschah? Was könnte in Zukunft in Herzogenburg sein? Wie haben sich der Ort und die Umgebung verändert?
Durch Gespräche mit den Bewohner*innen der Stadt werden Ereignisse lebendig. Gleichzeitig werden unter Mitwirkung der Bevölkerung Fotos angefertigt und Bilder gesammelt. Mithilfe von Aufrufen über die Regionalmedien usw. wird im Vorfeld nach Geschichten gesucht, die sich in der Innenstadt von Herzogenburg zugetragen haben. Diese Texte werden im Rahmen eines interaktiven Eröffnungsfestes mit Improvisationstheater unter dem Titel „Erinnerungen der Platane“ vorgestellt. Parallel startet eine Ausstellung der gesammelten Bilder in Herzogenburger Auslagen. Ein gemeinsames „Baumfest“ unter der Platane mit Musik bildet den krönenden Abschluss.
2021
Ausstellung
Art works performances
Widerstand und Freiheit
10.09.2021
Museum Erlauf erinnert, Kirchenplatz 3, 3253 Erlauf
Anlässlich des 75. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges trafen sich 2020 bei der internationalen Jugendbegegnung „ART WORKS! European Culture of Resistance and Liberation“ Jugendliche aus Österreich, Italien, Deutschland und Kroatien – erst physisch, dann Corona-bedingt online. Kunstwerke aus Museen ihrer Herkunftsländer, die vom Widerstand gegen Faschismus, Terrorregime und vom Freiheitsbedürfnis der Menschen zeugen, sowie Leitlinien aus Melk und Erlauf waren Basis für diesen Austausch.
Warum Melk und Erlauf? In Melk befand sich das größte Außenlager des KZ Mauthausen in NÖ; in der Friedensgemeinde Erlauf wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Auf ihren Recherchen und Analysen aufbauend, schufen die Jugendlichen – gemeinsam mit Künstler*innen – ihre Beiträge.
Die Präsentation der entstandenen Werke sollte ein Auftakt zum Viertelfestival 2020 sein. Dem Gedenkjahr 2020 entsprechend wurde diese Ausstellung als Online-Event mit mehr als 23.000 Besucher*innen in vier Ländern durchgeführt. Und nachdem nun diese Kunstwerke bereits in Bozen, Zagreb und Berlin gezeigt wurden, findet das Projekt im Zuge des Viertelfestival 2021 in Erlauf einen würdigen Abschluss.
2021
Ausstellung
Art works performances
Widerstand und Freiheit
11.09.2021
Museum Erlauf erinnert, Kirchenplatz 3, 3253 Erlauf
Anlässlich des 75. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges trafen sich 2020 bei der internationalen Jugendbegegnung „ART WORKS! European Culture of Resistance and Liberation“ Jugendliche aus Österreich, Italien, Deutschland und Kroatien – erst physisch, dann Corona-bedingt online. Kunstwerke aus Museen ihrer Herkunftsländer, die vom Widerstand gegen Faschismus, Terrorregime und vom Freiheitsbedürfnis der Menschen zeugen, sowie Leitlinien aus Melk und Erlauf waren Basis für diesen Austausch.
Warum Melk und Erlauf? In Melk befand sich das größte Außenlager des KZ Mauthausen in NÖ; in der Friedensgemeinde Erlauf wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Auf ihren Recherchen und Analysen aufbauend, schufen die Jugendlichen – gemeinsam mit Künstler*innen – ihre Beiträge.
Die Präsentation der entstandenen Werke sollte ein Auftakt zum Viertelfestival 2020 sein. Dem Gedenkjahr 2020 entsprechend wurde diese Ausstellung als Online-Event mit mehr als 23.000 Besucher*innen in vier Ländern durchgeführt. Und nachdem nun diese Kunstwerke bereits in Bozen, Zagreb und Berlin gezeigt wurden, findet das Projekt im Zuge des Viertelfestival 2021 in Erlauf einen würdigen Abschluss.
2021
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
Chapeau!
Festival der Gaukler
11.09.2021
Stadtzentrum, 3340 Waidhofen an der Ybbs
11.09.2021
2021-09-11
|Waidhofen an der Ybbs|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
Waidhofen an der Ybbs ist am 10. und 11. September Gastgeber für das Festival der Gaukler. Die historischen Stadthäuser sind die Kulisse, und die gepflasterte Altstadt ist die Bühne. Künstler*innen aus aller Welt präsentieren hier ein vielseitiges Spektakel, gespickt mit vielen Wow-Momenten.
Eine bunte Palette von Akrobatik bis Zauberei erwartet die Besucher*innen. Comedy, Jonglage, Walking Acts und vieles mehr sorgen für große Augen. Abends haben die Feuerkünstler*innen ihren großen Auftritt. Preisgekrönte Performances und mitreißende Livemusik garantieren ein unterhaltsames Festival. Die Altstadt ist autofrei und gehört ganz den Gaukler*innen und ihrem Publikum.
Straßenkunst ist kreativ, inspirierend, oft skurril, kann die Lachmuskeln trainieren und den Atem rauben. Und dafür dankt das Publikum den Künstler*innen mit kräftigem Applaus und einem großzügigen Hutgeld.
Ein Kinderprogramm lädt die jungen Besucher*innen zum Mitmachen ein. Die Gastronom*innen verwöhnen kulinarisch, und in den vielen Schanigärten lässt es sich ausgezeichnet verweilen. Die Geschäfte haben am Freitagabend bis 22 Uhr geöffnet. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Schloss Rothschild statt.
2021
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Pyrus
So schmeckt der Mostklang
11.09.2021
Stadtsaal Mank, Schulstraße 1, 3240 Mank
11.09.2021
2021-09-11
|Mank|
|Spartenübergreifend|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Im Mittelpunkt des in Kooperation mit der Leader Region Moststraße durchgeführten Projekts steht der Most, der als identitätsstiftendes Merkmal die Region und den bäuerlichen Alltag mit all seinen Traditionen maßgeblich prägt. Mostbaum, Mostbirne – lat. „Pyrus“ – und die daraus gefertigten Getränke stehen dabei als Klangstifter im Zentrum. Geräusche von der Ernte, beim Pressen, von der Gärung, vom Abfüllen usw. werden aufgenommen und im Computer verfremdet.
Die daraus gebildeten Loops sind die Basis für zehn Kompositionen, die gemeinsam mit der Stadtkapelle Mank bei einem Konzert live zur Aufführung gebracht werden. Dabei trifft die Tradition der Blasmusik auf moderne elektronische Musikstile. Grenzen werden durch die Konfrontation dieser beiden scheinbaren Gegensätze verschoben und neue künstlerische Ausdrucksformen entwickelt. Durch den Abend führt der Kabarettist Thomas Franz-Riegler, dessen Moderationen die gelebten Traditionen im Hier und Jetzt thematisieren.
Eingebettet wird das Konzert in einen Event für alle Sinne, bei dem neuartige Mostproduktionsweisen vorgestellt und Köstlichkeiten aus der Region kredenzt werden.
2021
Ausstellung
Art works performances
Widerstand und Freiheit
12.09.2021
Museum Erlauf erinnert, Kirchenplatz 3, 3253 Erlauf
Anlässlich des 75. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges trafen sich 2020 bei der internationalen Jugendbegegnung „ART WORKS! European Culture of Resistance and Liberation“ Jugendliche aus Österreich, Italien, Deutschland und Kroatien – erst physisch, dann Corona-bedingt online. Kunstwerke aus Museen ihrer Herkunftsländer, die vom Widerstand gegen Faschismus, Terrorregime und vom Freiheitsbedürfnis der Menschen zeugen, sowie Leitlinien aus Melk und Erlauf waren Basis für diesen Austausch.
Warum Melk und Erlauf? In Melk befand sich das größte Außenlager des KZ Mauthausen in NÖ; in der Friedensgemeinde Erlauf wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Auf ihren Recherchen und Analysen aufbauend, schufen die Jugendlichen – gemeinsam mit Künstler*innen – ihre Beiträge.
Die Präsentation der entstandenen Werke sollte ein Auftakt zum Viertelfestival 2020 sein. Dem Gedenkjahr 2020 entsprechend wurde diese Ausstellung als Online-Event mit mehr als 23.000 Besucher*innen in vier Ländern durchgeführt. Und nachdem nun diese Kunstwerke bereits in Bozen, Zagreb und Berlin gezeigt wurden, findet das Projekt im Zuge des Viertelfestival 2021 in Erlauf einen würdigen Abschluss.
2021
Ausstellung
Art works performances
Widerstand und Freiheit
18.09.2021
Museum Erlauf erinnert, Kirchenplatz 3, 3253 Erlauf
Anlässlich des 75. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges trafen sich 2020 bei der internationalen Jugendbegegnung „ART WORKS! European Culture of Resistance and Liberation“ Jugendliche aus Österreich, Italien, Deutschland und Kroatien – erst physisch, dann Corona-bedingt online. Kunstwerke aus Museen ihrer Herkunftsländer, die vom Widerstand gegen Faschismus, Terrorregime und vom Freiheitsbedürfnis der Menschen zeugen, sowie Leitlinien aus Melk und Erlauf waren Basis für diesen Austausch.
Warum Melk und Erlauf? In Melk befand sich das größte Außenlager des KZ Mauthausen in NÖ; in der Friedensgemeinde Erlauf wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Auf ihren Recherchen und Analysen aufbauend, schufen die Jugendlichen – gemeinsam mit Künstler*innen – ihre Beiträge.
Die Präsentation der entstandenen Werke sollte ein Auftakt zum Viertelfestival 2020 sein. Dem Gedenkjahr 2020 entsprechend wurde diese Ausstellung als Online-Event mit mehr als 23.000 Besucher*innen in vier Ländern durchgeführt. Und nachdem nun diese Kunstwerke bereits in Bozen, Zagreb und Berlin gezeigt wurden, findet das Projekt im Zuge des Viertelfestival 2021 in Erlauf einen würdigen Abschluss.
2021
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ein kleiner Flecken Erde
Errettung einer Kleinstfläche
18.09.2021
Parkplatz Volksschule Böhlerwerk, 3333 Böhlerwerk
18.09.2021
2021-09-18
|Böhlerwerk|
|Installation|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Ein kleiner Flecken Erde inmitten einer Parkplatzfläche im Zentrum von Böhlerwerk wird mit einer gelaserten Cortenstahlplatte, die Risse imitieren soll, überdeckt. Geschaffen wird eine ca. 2 x 1,5 m große, radikale Fläche, in der Pflanzen sich den Weg ans Licht suchen und wuchern dürfen, ein „Denkmal“, das zeigen soll, das Ressourcen endlich sind. Typische Pioniergehölze wie etwa Birke oder Eberesche werden sich einfinden, und Wildstauden und -kräuter sollen sich ansiedeln.
Heutzutage wird viel gebaut. Überall gebaut. Meist alles zugebaut. Das omnipräsente Thema der Bodenversiegelung ist trotzdem noch nicht überall angekommen. Der „kleine Flecken“ soll anregen und als Symbol dienen. Ein Festakt weiht das „Denkmal“ ein. Musikalische Unterstützung kommt von Sigrid Horn & Band, die sich mit dem Sujet befassen. Eine Podiumsdiskussion mit der namhaften Raumplanerin Univ. Prof. Gerlind Weber thematisiert die zunehmende Bodenversiegelung samt allen Begleiterscheinungen. Die Volksschule, auf deren Vorplatz der kleine Flecken liegt, soll bei der Projektgenese mit eingebunden werden und die Materie gemeinsam mit uns erarbeiten. Ein Spaziergang durch Böhlerwerk eröffnet das Fest.
2021
Ausstellung
Art works performances
Widerstand und Freiheit
19.09.2021
Museum Erlauf erinnert, Kirchenplatz 3, 3253 Erlauf
Anlässlich des 75. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges trafen sich 2020 bei der internationalen Jugendbegegnung „ART WORKS! European Culture of Resistance and Liberation“ Jugendliche aus Österreich, Italien, Deutschland und Kroatien – erst physisch, dann Corona-bedingt online. Kunstwerke aus Museen ihrer Herkunftsländer, die vom Widerstand gegen Faschismus, Terrorregime und vom Freiheitsbedürfnis der Menschen zeugen, sowie Leitlinien aus Melk und Erlauf waren Basis für diesen Austausch.
Warum Melk und Erlauf? In Melk befand sich das größte Außenlager des KZ Mauthausen in NÖ; in der Friedensgemeinde Erlauf wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Auf ihren Recherchen und Analysen aufbauend, schufen die Jugendlichen – gemeinsam mit Künstler*innen – ihre Beiträge.
Die Präsentation der entstandenen Werke sollte ein Auftakt zum Viertelfestival 2020 sein. Dem Gedenkjahr 2020 entsprechend wurde diese Ausstellung als Online-Event mit mehr als 23.000 Besucher*innen in vier Ländern durchgeführt. Und nachdem nun diese Kunstwerke bereits in Bozen, Zagreb und Berlin gezeigt wurden, findet das Projekt im Zuge des Viertelfestival 2021 in Erlauf einen würdigen Abschluss.
2021
Film
Filmverortung
Film in WY
19.09.2021
Filmbühne Waidhofen, Kapuzinergasse 7, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Waidhofen an der Ybbs hat seit 81 Jahren ein ortsfestes Kino und seit über 100 Jahren ein bewegtes Filmschaffen. Vier Filmschauen, die von Juni bis September stattfinden, bieten dazu einen Überblick:
Analog trifft digital: Fabian M. Anger verbindet uns bei seinen Performances mit dem Ursprung der analogen Filmprojektion. Außerdem bilden Ausschnitte aus Filmen, die in WY gedreht wurden, sowie Kurzdokus und ein Musikvideo eine Zusammenschau der Waidhofener Filmgeschichte.
„Wenn Mädchen zum Manöver blasen“: Die in WY gedrehte Erotikkomödie aus dem Jahr 1974 inklusive aktuellem Vorfilm garantiert einen unterhaltsamen Abend.
Open Screen: Die Leinwand der Filmbühne steht Menschen aus Waidhofen und Umgebung für die Präsentation ihrer Video-Werke aller Art zur Verfügung. Einfach bei uns melden!
„Das jüngste Gericht“: Die Liebeskomödie mit Susi Nicoletti wurde 1939 in WY gedreht. Der analoge 35-mm-Projektor wird anlässlich des Viertelfestivals 2021, nach über zehn Jahren, wieder aktiviert. Wie früher üblich gibt es einen Vorfilm, natürlich mit WY Bezug.
Begeben Sie sich mit den Schüler*innen der HLW Amstetten (Touristik und Kultur @ e-medien) auf die Spuren unbeachteter Kunstwerke in Amstetten! Nehmen Sie an einer Stadtführung teil, die ausgewählte Werke vorstellt und interessante Details ans Tageslicht holt.
Auf unseren Straßen in Amstetten gehen wir jeden Tag achtlos an bestehenden Kunstwerken vorbei. Wir nehmen die Kunstwerke, die uns umgeben, nicht wahr. Sie sind für uns unsichtbar geworden, weil sie für uns selbstverständlich sind und von grellen Werbungen überdeckt werden.
Die Schüler*innen haben über diese unsichtbaren Kunstwerke und die Künstler*innen, die sie geschaffen haben, recherchiert, die Werke besichtigt und fotografisch dokumentiert. Mithilfe eines Katalogs und eines Flyers sollen die Kunstwerke wieder in unser Bewusstsein gebracht und sichtbar gemacht werden.
Bei der Führung werden die Schüler*innen über ihre Recherche berichten, und Künstler*innen werden zu ihren Werken sprechen. Danach findet die Katalog- und Werkpräsentation unter Anwesenheit von Schüler*innen, Künstler*innen sowie Vertreter*innen der Stadt in der HLW Amstetten statt.
2021
Literatur
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
URBAN ART Amstetten
STRASSEN ERZÄHLEN GESCHICHTEN
24.09.2021
KIAM Galerie, Wienerstraße 1, 3300 Amstetten
24.09.2021
2021-09-24
|Amstetten|
|Literatur|
|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
BE PART OF IT! Die Kunstinitiative Amstetten (KIAM) und die Stadt Amstetten als Projektpartner laden Sie ein, sich als aktive Teilnehmer*innen in den Sparten Graffiti, Wandmalerei, Straßenmalerei oder Street Art zu beteiligen oder als Besucher*innen entlang eines Parcours an der bunten Liveshow teilzuhaben. URBAN ART Amstetten wird das Zentrum der Stadt einen Monat lang als urbanen Raum erstrahlen lassen.
URBAN ART startet mit einer Eröffnung mit Ausstellung und Performance. Danach werden bei URBAN ART Solo Projects einzelne spannende Projekte umgesetzt. Die kreativen Aktivitäten münden in das URBAN ART Festival am 17./18. Juli. Mit Liveperformances von internationalen und nationalen Künstler*innen sowie Teilnehmer*innen jeden Alters werden die Straßen um den Hauptplatz Amstettens, begleitet von Musik und Film, bunte Geschichten erzählen. Das Festival findet bei jedem Wetter statt und startet am Infopoint am Hauptplatz.
Den Abschluss bildet die Ausstellung URBAN Impressions der Naturfreunde Fotogruppe in der KIAM Galerie.
2021
Ausstellung
Art works performances
Widerstand und Freiheit
25.09.2021
Museum Erlauf erinnert, Kirchenplatz 3, 3253 Erlauf
Anlässlich des 75. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges trafen sich 2020 bei der internationalen Jugendbegegnung „ART WORKS! European Culture of Resistance and Liberation“ Jugendliche aus Österreich, Italien, Deutschland und Kroatien – erst physisch, dann Corona-bedingt online. Kunstwerke aus Museen ihrer Herkunftsländer, die vom Widerstand gegen Faschismus, Terrorregime und vom Freiheitsbedürfnis der Menschen zeugen, sowie Leitlinien aus Melk und Erlauf waren Basis für diesen Austausch.
Warum Melk und Erlauf? In Melk befand sich das größte Außenlager des KZ Mauthausen in NÖ; in der Friedensgemeinde Erlauf wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Auf ihren Recherchen und Analysen aufbauend, schufen die Jugendlichen – gemeinsam mit Künstler*innen – ihre Beiträge.
Die Präsentation der entstandenen Werke sollte ein Auftakt zum Viertelfestival 2020 sein. Dem Gedenkjahr 2020 entsprechend wurde diese Ausstellung als Online-Event mit mehr als 23.000 Besucher*innen in vier Ländern durchgeführt. Und nachdem nun diese Kunstwerke bereits in Bozen, Zagreb und Berlin gezeigt wurden, findet das Projekt im Zuge des Viertelfestival 2021 in Erlauf einen würdigen Abschluss.
2021
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Rezepte für ein gutes Miteinande
Vielfalt per Post
25.09.2021
Hofküche am DORFPLATZ, Josef-Karner-Platz 1, 3423 St. Andrä-Wördern
25.09.2021
2021-09-25
|St. Andrä-Wördern|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
In St. Andrä-Wördern leben heute Menschen aus rund 70 Nationen. Für unsere Aktion bitten wir vom Verein „Grenzenlos“ 30 Ortsbewohner*innen um ihr höchstpersönliches Rezept für ein gutes Zusammenleben. Aus diesem Rezept und einem Foto-Porträt der jeweiligen Person kreieren wir eine Postkarte – zweisprachig, um die Vielfalt im Ort aufzuzeigen. Auch die ortsansässigen Vereine sind eingeladen, sich zu beteiligen.
500 dieser Postkarten schicken wir an alle, die zu Veranstaltungen im Ort eingeladen werden. Die Karten können auch zum Versand, zum Verschenken etc. erworben werden.
Die 30 Motive drucken wir auf Tafeln, die auf einem „Pfad des guten Miteinanders“ im Ort ausgestellt werden. Zum Auftakt gibt's einen eigenen Event mit einer Führung und Abschluss bei der Hofküche am DORFPLATZ, wo die Porträtierten auch ihr persönliches Kartenkontingent erhalten. Begleitend wird im Festivalzeitraum eine Reihe von „Grenzenlos“-Events veranstaltet, wie ein Dorffest und ein Kochabend. Infos dazu finden sich auf der Rückseite der Postkarten.
2021
Ausstellung
Art works performances
Widerstand und Freiheit
26.09.2021
Museum Erlauf erinnert, Kirchenplatz 3, 3253 Erlauf
Anlässlich des 75. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges trafen sich 2020 bei der internationalen Jugendbegegnung „ART WORKS! European Culture of Resistance and Liberation“ Jugendliche aus Österreich, Italien, Deutschland und Kroatien – erst physisch, dann Corona-bedingt online. Kunstwerke aus Museen ihrer Herkunftsländer, die vom Widerstand gegen Faschismus, Terrorregime und vom Freiheitsbedürfnis der Menschen zeugen, sowie Leitlinien aus Melk und Erlauf waren Basis für diesen Austausch.
Warum Melk und Erlauf? In Melk befand sich das größte Außenlager des KZ Mauthausen in NÖ; in der Friedensgemeinde Erlauf wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Auf ihren Recherchen und Analysen aufbauend, schufen die Jugendlichen – gemeinsam mit Künstler*innen – ihre Beiträge.
Die Präsentation der entstandenen Werke sollte ein Auftakt zum Viertelfestival 2020 sein. Dem Gedenkjahr 2020 entsprechend wurde diese Ausstellung als Online-Event mit mehr als 23.000 Besucher*innen in vier Ländern durchgeführt. Und nachdem nun diese Kunstwerke bereits in Bozen, Zagreb und Berlin gezeigt wurden, findet das Projekt im Zuge des Viertelfestival 2021 in Erlauf einen würdigen Abschluss.
2021
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
NATUR ! PRO_DUKT/
Im künstlichen Naturraum
26.09.2021
Zweistromland/Traisenbrücke, Schloss Traismauer, Kremser Straße 1, 3133 Traismauer
Die vom Menschen verursachte ökologische Krise samt ihren Folgen ist die größte Herausforderung des frühen 21. Jahrhunderts. Sie verlangt nach einer zügigen Transformation hin zu einer intelligenteren Art des Miteinanders.
In der Ausstellung NATUR ! PRO_dukt/ schafft die Kunst neue Freiräume des Denkens und Handelns. Auf einer in Traismauer am Fluss Traisen gelegenen „Insel“ verbinden sich Kunst und Natur zu einem Ort des nachhaltigen Staunens. In der Ausstellung finden sich mehrere großformatige Installationen, die von den Besucher*innen aktiv erforscht werden können.
Im „Dorf für Würmer“ des bildenden Künstlers Matthias Mollner werden die Menschen selbst zu Würmern, die sich kriechend und schlängelnd durch verschiedene Ökosysteme bewegen. Das überdimensionale Insektenhaus des Künstlers Sascha Rier bietet mit der Grundfläche eines Einfamilienhauses genug Platz für eine Reflexion zum Umgang mit Boden und natürlichen Ressourcen. Eingebettet werden die Arbeiten in die Landschaftsgestaltung des Nachhaltigkeitsexperten und Winzers Rudolf Hofmann.
Im Rahmen des Projekts finden Performances, ein Artists-in-Residence-Programm sowie eine Ausstellung im Schloss Traismauer statt.
An drei Abenden inszeniert Theater Mowetz & Co musikalisch, improvisatorisch und theatral drei Geschichten zu drei lokalen Größen aus St. Andrä-Wördern: Jonny Breitwieser – dem Robin Hood vom Wienerwald, Kurt Waldheim – Uno-Generalsekretär, Bundespräsident und Mitglied der SA-Reiterstandarte, und Joe Zawinul, Jazz-Legende und Musikpionier.
Der eine, wohnhaft und erschossen in St. Andrä, war ein Rebell. Was er von den Reichen nahm, verteilte er an die Armen. An seinem Begräbnis nahmen über 20.000 Menschen teil. Der andere, ein aufgrund seiner Vergangenheit und seiner lückenhaften Erinnerungen daran höchst umstrittener Bundespräsident, wurde in Wördern geboren. Der dritte hat Jazzgeschichte geschrieben und mit den Musikgrößen seiner Zeit gespielt. Seine Heimat war lange Zeit der Ortsteil Kirchbach, wohin er immer wieder gerne zurückkehrte.
Nichts im Ort erinnert an die drei Männer, keine Straße, kein Platz, kein Saal, keine Büste. Wir bringen ihre Geschichten zurück und verwurzeln sie in einem Stück Boden, der bedeutsam für sie war – von wo sie aufbrachen, wohin sie gerne zurückkamen oder wo sie ihr Leben ließen.
2021
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Kontaktverlust
Projektionskunst in St. Pölten
01.10.2021
Regierungsviertel St. Pölten, Franz Schubert Platz 1–4, 3100 St. Pölten
Auf einer Gebäudefassade im Regierungsviertel von St. Pölten wird eine audiovisuelle Projektionsshow gezeigt, welche die fortschreitende Technologisierung unserer Gesellschaft sowie den dadurch entstehenden Kontaktverlust zu unserer Herkunft thematisiert. Zu Beginn der Projektionsshow wird das ausgewählte Gebäude mit ästhetisch ansprechenden Projektionen bewegt, verformt und verwandelt.
Das jeweils projizierte Bild wird durch ein dazu passendes Klangbild untermalt, das eigens für die Show komponiert wurde. Abstrakte Formen verschmelzen mit realen Bildern und Projektionsflächen, stets in Harmonie mit der begleitenden Musik. Den Höhepunkt der Vorstellung bildet der animierte Kurzfilm „Kontaktverlust“, der mit den Formen der Architektur abgestimmt ist und mit ihnen interagiert.
In einer Komposition aus Licht und Musik wird eine Gegenüberstellung von Technologie und Natur geschaffen und ein Szenario entworfen, in dem diese zwei gegenüberliegenden Ströme aus der Balance gebracht werden. Im Anschluss an die Hauptveranstaltung werden die Fassaden der umliegenden Bauten in einem offenen Showcase von verschiedenen Projektionskünstler*innen bespielt.
Der sonst so ferne, unbeachtete Boden rückt ganz nah, ins Zentrum der Aufmerksamkeit und in den künstlerischen Blick: eine Pflanze, die sich durch einen Riss im Boden zwängt – weggeworfene Zigarettenstummel – eine leere zerdrückte Getränkedose – der Straßenbelag … Zumeist sind es nur unsere Füße, die in Kontakt mit dem Boden treten. Schenken wir dem Boden, der uns trägt, jedoch gezielt unsere Aufmerksamkeit, eröffnet sich die Welt auf neue, ungewohnte Weise.
Mit verschiedenen Medien untersuchen wir den Boden in und um Haag in Ausschnitten von 20 x 20 cm: Isabell Kneidinger dokumentiert in ihrer Malerei zufällig auf den Boden Gefallenes. Claudia Antonius und Jörg Jozwiak (Institut für Intersinnforschung) formen im Frühjahr Bodenausschnitte mit Silikon ab, die danach mit Gips zu kleinen Blöcken ausgegossen werden. Haager Bürger*innen entdecken an drei Workshop-Abenden den – scheinbar bekannten – Boden mit dem Fotoapparat neu. In einer abschließenden gemeinsamen Ausstellung werden die Ergebnisse präsentiert: an den Wänden, auf dem Boden liegend, freistehend im Raum.
An drei Abenden inszeniert Theater Mowetz & Co musikalisch, improvisatorisch und theatral drei Geschichten zu drei lokalen Größen aus St. Andrä-Wördern: Jonny Breitwieser – dem Robin Hood vom Wienerwald, Kurt Waldheim – Uno-Generalsekretär, Bundespräsident und Mitglied der SA-Reiterstandarte, und Joe Zawinul, Jazz-Legende und Musikpionier.
Der eine, wohnhaft und erschossen in St. Andrä, war ein Rebell. Was er von den Reichen nahm, verteilte er an die Armen. An seinem Begräbnis nahmen über 20.000 Menschen teil. Der andere, ein aufgrund seiner Vergangenheit und seiner lückenhaften Erinnerungen daran höchst umstrittener Bundespräsident, wurde in Wördern geboren. Der dritte hat Jazzgeschichte geschrieben und mit den Musikgrößen seiner Zeit gespielt. Seine Heimat war lange Zeit der Ortsteil Kirchbach, wohin er immer wieder gerne zurückkehrte.
Nichts im Ort erinnert an die drei Männer, keine Straße, kein Platz, kein Saal, keine Büste. Wir bringen ihre Geschichten zurück und verwurzeln sie in einem Stück Boden, der bedeutsam für sie war – von wo sie aufbrachen, wohin sie gerne zurückkamen oder wo sie ihr Leben ließen.
2021
Theater
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
10+10 Brücken
Kurzfilmscreening & Workshop
09.10.2021
Volksheim St. Valentin, Vieharterstraße 15, 4300 St. Valentin
Im Rahmen des Tanz- und Theaterprojekts „10+10 Brücken“ werden Flucht- und Migrationserfahrungen mithilfe von Methoden der darstellenden Kunst bearbeitet und erforscht. Wie fühlt es sich an, wenn es einem plötzlich den Boden unter den Füßen wegreißt? Man die Erdung verliert? Die Wurzeln woanders schlagen soll oder muss? Wer zieht die Grenzen? Und wie gelingt es, Grenzen zu wahren?
Das Projekt entstand aus der Idee, Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammenzubringen, um im Rahmen kreativer Arbeitsprozesse gemeinsam etwas zu (er-)schaffen. Unter professioneller Anleitung und Begleitung entstehen in Linz seit 2016 partizipative Bühnenaufführungen. 2021 wird nun erstmals ein Kurzfilm erarbeitet.
Das Thema „Bodenkontakt“ lädt ein, sich mit der eigenen Herkunft und mit Erfahrungen, die an die eigenen Grenzen treiben, auseinanderzusetzen. Im Rahmen des Viertelfestival 2021 sollen nun Menschen aus dem Mostviertel die Möglichkeit haben, den heuer entstandenen Kurzfilm zu sehen, gemeinsam zu reflektieren und auch selbst im Rahmen eines Workshops Methoden der darstellenden Kunst kennenzulernen und auszuprobieren.
An drei Abenden inszeniert Theater Mowetz & Co musikalisch, improvisatorisch und theatral drei Geschichten zu drei lokalen Größen aus St. Andrä-Wördern: Jonny Breitwieser – dem Robin Hood vom Wienerwald, Kurt Waldheim – Uno-Generalsekretär, Bundespräsident und Mitglied der SA-Reiterstandarte, und Joe Zawinul, Jazz-Legende und Musikpionier.
Der eine, wohnhaft und erschossen in St. Andrä, war ein Rebell. Was er von den Reichen nahm, verteilte er an die Armen. An seinem Begräbnis nahmen über 20.000 Menschen teil. Der andere, ein aufgrund seiner Vergangenheit und seiner lückenhaften Erinnerungen daran höchst umstrittener Bundespräsident, wurde in Wördern geboren. Der dritte hat Jazzgeschichte geschrieben und mit den Musikgrößen seiner Zeit gespielt. Seine Heimat war lange Zeit der Ortsteil Kirchbach, wohin er immer wieder gerne zurückkehrte.
Nichts im Ort erinnert an die drei Männer, keine Straße, kein Platz, kein Saal, keine Büste. Wir bringen ihre Geschichten zurück und verwurzeln sie in einem Stück Boden, der bedeutsam für sie war – von wo sie aufbrachen, wohin sie gerne zurückkamen oder wo sie ihr Leben ließen.
Anlässlich des 750. Jahrestags des Tullner Stadtrechts haben OMAi und die Kunstwerkstatt Tulln eine Serie spontaner Tagtool-Interventionen mit dem Titel „Lichtgedichte“ entwickelt, die altbekannte Stadtfassaden mithilfe von Projektionskunst in neuem Licht erstrahlen lassen.
OMAi ist ein Studio für digitale künstlerische Ausdrucksformen, gegründet von den Brüdern Josef und Markus Dorninger und Matthias Fritz. Die Arbeit des aus Tulln stammenden Kollektivs umfasst Liveperformances, interaktive Kunstinstallationen und Kreativpädagogik. Ihr primäres Medium sind digitale Lichtprojektionen, zu deren Erzeugung das eigens entwickelte visuelle Instrument „Tagtool“ dient. Diese in den USA als Patent angemeldete Erfindung wird weltweit von Projektionsmalern auf Bühne und Straße eingesetzt, um Bilder zum Leben zu erwecken.
Bei „Lichtgedichte“ setzen sich die Projektionsmaler mit ihrer Heimatstadt künstlerisch auseinander. Das Endprodukt ist eine dokumentarische Fotostrecke, die als Ausstellung in der Kunstwerkstatt Tulln sowie als Bildband präsentiert wird. Bei der Vernissage setzen die Künstler die Lichtgedichte auch als Liveperformance um.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
Die Menschenrechtsorganisation Südwind lädt in Hollabrunn zu Stadtrundgängen ein, die nachhaltigen und ethischen Konsum in den Fokus nehmen. Die Teilnehmer*innen entdecken die eigene Stadt neu und blicken hinter die Kulissen der Konsumwelt. Globale Dimensionen von Alltagsprodukten werden ebenso aufgezeigt und diskutiert wie lokale Initiativen, regionale Alternativen und internationale Maßnahmen für nachhaltige Entwicklungen. Gedanken und Ansichten dazu werden in Kurzfilmen festgehalten, die als Videoclip via Social Media verbreitet werden.
Auf der Suche nach neuen Sichtweisen helfen Perspektivenwechsel: Mithilfe der „Weitwinkel-Brille“ sollen mit unserem Lebensstil verwobene Arbeits- und Lebensrealitäten in anderen Weltregionen erfahrbar gemacht werden. Denn globale Ziele wie Nachhaltiger Konsum (SDG 12) oder Klimaschutz (SDG 13) finden auch im Weinviertel Stadt und Land.
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Winkelweite 360 Grad
Eine Windmühlenperformance
13.05.2022
RAIKA Retz, Hauptplatz 33, 2070 Retz
13.05.2022
2022-05-13
|Retz|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Die Windmühle Retz, deren Räder sich bewegen wie der Kreislauf des Lebens, wird zum Mittelpunkt einer Performance. Texte und Bilder, die diesen Kreislauf widerspiegeln, werden auf die Mühle projiziert. Musik begleitet die Aktion. Zwei Künstlerinnen, im Ausdruck poetisch und zeitkritisch, weisen damit mehrdimensional auf die Vielfalt der Kreativität und Fantasie des Menschen hin. In alle Richtungen!
Ergänzend möchte die Liveperformance die Schaufelräder der Windmühle gleich den Schwingen eines Vogels verwenden, um die ineinanderfließenden Inhalte der Texte, der Bilder und der Musik weiterzutragen. Sie mögen sich im Umkreis von 360 Grad ausbreiten ... gleich konzentrischen Kreisen.
Eine Achse führt ins historische Zentrum von Retz, wo eine mehrwöchige Ausstellung mit Vernissage ein Nachsehen und Nachhören der Bild-Text-Musik-Trilogie ermöglichen wird.
Mit seiner Küche komponierend dient im 3er Wirtshaus der beste Wirt dem Geiste kultureller Feinfühligkeit. Speisekarte braucht es nicht. Wenn der Jäger in die Gaststube kracht, ahnen die Gäste, was am nächsten Tag am Tisch stehen wird. An der Bar lehnt der Zimmerer. Wider die Schlitzohrigkeit schmiegt sich seine Wange ans Holz. Einst meinte der Wienerlied-Macher Karl Hodina nach seinem Konzert: „Bevor ich sterbe, möchte ich noch einmal zum Essen hierherkommen“ – was er dann beides auch tat.
In diesen letzten Winkel des Landes hat es den Kunstschaffenden David Hebenstreit aka Sir Tralala auf seiner Flucht aus der Stadt verschlagen. An fünf Abenden bittet er Livemusiker*innen auf die Bühne und holt selbst Musik aus der Konserve. Auch Sie sind eingeladen, sich hierher zu flüchten. Zum Zuhören, Reden, Essen, Tanzen und sich gegenseitig die Wadeln gerade zu richten.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
2022
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Jackson war auch nie da.
Stationentheater in Mistelbach
13.05.2022
Marienkapelle im Barnabitenkolleg, Marienplatz 1, 2130 Mistelbach
13.05.2022
2022-05-13
|Mistelbach|
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
In Mistelbach steht eine Statue – ziemlich auffällig – in einem Park, die den Popmusiker Michael Jackson darstellt. Man fragt sich, warum? Er war doch nie da! Es gibt 1000de Frauen, denen niemand ein Denkmal gesetzt hat. Also beleuchten wir im Rahmen eines Stationentheaters, stellvertretend für all diese Frauen, drei Persönlichkeiten mit bemerkenswertem Weitblick, die auch nie da waren, und setzen ihnen temporär ein Denkmal.
In die Welt des Mittelalters entführen uns Gesang und der Duft von Kräutern, beides aus Überlieferungen der erstrangigen Universalgelehrtin Hildegard von Bingen. Wir werden Zeug*innen eines Interviews mit Gerda Lehner, einer Pionierin der Frauenforschung, die als Jüdin vor den Nazis fliehen musste. Eine Liveperformance beleuchtet das Leben der eigenwilligen Malerin Paula Modersohn-Becker. Zu Lebzeiten unbekannt, gilt sie heute als Protagonistin der Moderne.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Nicht jeder Berg ist ein Berg ...
Hausberge im Weinviertel
14.05.2022
Museum Retz, Znaimerstraße 7, 2070 Retz
14.05.2022
2022-05-14
|Retz|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
1000x VIELfalt
WandelCAFE mit Workshops
14.05.2022
WandelCAFE, Rathausstraße 8, 2301 Groß-Enzersdorf
14.05.2022
2022-05-14
|Groß-Enzersdorf|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
1000x VIELfalt erweckt ein einstiges Geschäftsgebäude in Groß-Enzersdorf für mehrere Wochen zu neuem Leben: Ein riesiges Gemeinschaftsbild mit Porträts der Bewohner*innen der Stadt wird Teil eines vollends anderen Begegnungsorts, des „WandelCAFEs“. Dieses wird mit Upcycling-Möbeln, die im Vorfeld gemeinsam mit allen Interessierten hergestellt werden, zum Begegnungsort der Bürger*innen für Veranstaltungen wie Kunstworkshops, Kleidertauschparty, Kochworkshops usw.
Das „WandelCAFE“ steht zwei Monate lang als Raum zur Entwicklung von Kunstprojekten und neuen Ideen für den Ort offen. Es ist ein temporäres Kreativatelier für alle, die mitgestalten wollen. Ausstellungen, Filmvorführungen, Diskussionen, Konzerte und vieles andere mehr: Ein buntes Programm entsteht durch Partizipation – mit allen daran interessierten Menschen.
Das „Hiatahüttl“ hoch über Goggendorf wird zum idealen Ort, an dem alteingesessene Goggendorfer*innen auf ihr Dorf – und sich selbst – schauen, buchstäblich und im übertragenen Sinn: Am Dachboden gefundene und möglichst persönlich kommentierte Fotos werden für eine Ausstellung aufbereitet. Welche Emotionen stellen sich beim Betrachten ein? Nostalgie, Freude, Indifferenz?
Der verstorbene Wiener Autor und Wahl-Goggendorfer Helmut Korherr hat pointierte Texte über seine Jahre im Dorf geschrieben. Seine Frau, Barbara Korherr, wird zur Eröffnung daraus lesen, und die Blasmusik Goggendorf wird ein Stück des Komponisten Johannes Holik zur Uraufführung bringen.
Die Fotos samt Kommentaren werden zu einer Publikation verarbeitet und mit einem Begleittext versehen. Auf diese Weise entsteht eine ästhetische Analyse des Gefühlshaushaltes einer Gemeinde: Welche Gefühle weckt der Blick zurück?
... ist das Motto der Ritsch Ratsch Kinderkonzerte für alle ab drei Jahren. Fünf „ausg'schwärmte“ oder „zuag'raste“ Weinviertler Künstler*innen präsentieren mit ihren Ensembles ein buntes Programm fantasievoller Kinderkonzerte.
Schwungvoll, spielerisch und frech werden viele Instrumente in Szene gesetzt und zum Klingen gebracht. Hier werden die Saiten der Bratsche schon mal gegen den Strich gebürstet, und das Saxofon lässt sich gerne zu schrägen Tönen überreden. Auch Akkordeon, Flöte, Tuba und Schlagzeug bekommen ihren Auftritt und lassen es rasseln, brummen, tönen und zwitschern, sodass sogar Farben und Zahlen zu Musik werden. Die Ritsch Ratsch Kinderkonzerte versprechen vergnügliche Nachmittage für die ganze Familie mit Musik, die die Füße zappeln lässt – zum Glück! Denn Mitmachen ist erlaubt.
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Seniorenfreundlich
Draußen
FensterGALERIE Wagram
Ein Dorf wird zur Galerie
14.05.2022
Weingut Stefan Bauer, Rathausplatz 19, 3465 Königsbrunn am Wagram
Die Bewohner*innen von Königsbrunn am Wagram werden zu Galerist*innen: Sie stellen die straßenseitigen Fenster ihrer Häuser der Fotografin Nadja Meister zur Verfügung und ermöglichen so einen neuen Blick auf die Gemeinde. Dabei werden Fotos aller sechs Ortsteile der Marktgemeinde präsentiert.
Die gezeigten Fotografien reichen vom bisher unbeachteten Detail bis hin zur Landschaftstotale – von der Nahaufnahme bis zum Weitwinkel. Die Besucher*innen sind eingeladen, von Foto zu Foto, von Haus zu Haus zu spazieren. So „ergehen“ sie sich eine Gesamtsicht möglicher Ein- und Ausblicke auf den Ort.
Im Rahmenprogramm werden auch Fotos von Kindern der Volksschule Königsbrunn gezeigt, die in Workshops mit Nadja Meister erarbeitet wurden. Eine Lesung von Joachim Rogginer in der Kellergasse Königsbrunn wird uns zusätzlich die Sicht eines lokalen Literaten auf die Welt des Wagram vermitteln.
Das Weinviertel als eigenes, zehntes Bundesland „Kistlreich“: Benannt nach seinen geradezu ikonischen Holzkisten, wird es zur Vision einer spartenübergreifenden Bühnenshow aus Texten und Liedern, umrahmt von audiovisuellen Präsentationen, Bildern und Fotos.
Wie super das Weinviertel ist (und immer war!), wird im ersten Teil der Road-Show unter die Lupe genommen. Augenzwinkernd und natürlich total wertschätzend.
Danach erweitern wir den Blick auf das zukünftige, neue Bundesland „Kistlreich“ mit seinen viereinhalb Bezirken (Tulln nördlich der Donau gehört nämlich auch dazu ...). Mit Kistlbach als Hauptstadt, dem heiligen Chistophorus als Landesheiligem und einem eigenen Musikstil, dem „Country & Northeastern“!
Wir meinen: Die Hochleistungsregion Weinviertel muss aufgewertet werden, und fordern einen Weitwinkel im Denken dafür, was alles möglich wäre ...
2022
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Jackson war auch nie da.
Stationentheater in Mistelbach
14.05.2022
Marienkapelle im Barnabitenkolleg, Marienplatz 1, 2130 Mistelbach
14.05.2022
2022-05-14
|Mistelbach|
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
In Mistelbach steht eine Statue – ziemlich auffällig – in einem Park, die den Popmusiker Michael Jackson darstellt. Man fragt sich, warum? Er war doch nie da! Es gibt 1000de Frauen, denen niemand ein Denkmal gesetzt hat. Also beleuchten wir im Rahmen eines Stationentheaters, stellvertretend für all diese Frauen, drei Persönlichkeiten mit bemerkenswertem Weitblick, die auch nie da waren, und setzen ihnen temporär ein Denkmal.
In die Welt des Mittelalters entführen uns Gesang und der Duft von Kräutern, beides aus Überlieferungen der erstrangigen Universalgelehrtin Hildegard von Bingen. Wir werden Zeug*innen eines Interviews mit Gerda Lehner, einer Pionierin der Frauenforschung, die als Jüdin vor den Nazis fliehen musste. Eine Liveperformance beleuchtet das Leben der eigenwilligen Malerin Paula Modersohn-Becker. Zu Lebzeiten unbekannt, gilt sie heute als Protagonistin der Moderne.
Die Szenerie des Lichtkunst-Projekts ist gleichzeitig eine der Hauptakteur*innen: Von der Spitze der Weinviertelwarte in Röschitz aus wird fast der komplette Aufführungsort in Lichtprojektionen gehüllt. Die Konzert-Violinistin Yoko Saotome-Huber und ihr Ensemble verleihen dem Licht-Event akustisch Farbe. Amorphe Formen und Farben bewegen sich in Einklang mit klassischer Musik – so weit das Auge reicht.
Das Videomaterial entstand in der engen künstlerischen Auseinandersetzung mit fließendem Wein und Licht sowie mit den Formen der Weinstöcke selbst.
Mit dieser Symbiose aus optischen und akustischen Eindrücken wird unter dem Sternenhimmel inmitten der Weinberge ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk in einem einzigartigen Ambiente erschaffen. In diesem Umfeld, fern von Lärm und Elektrosmog, können Musik und Licht ihr volles Potenzial entfalten.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Das letzte Hemd hat viele Taschen
Interaktive Versuchsanordnung
15.05.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
15.05.2022
2022-05-15
|Jedenspeigen|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Im Rahmen dieses Projekts wollen wir uns gemeinsam an die künstlerische Umsetzung eines Rituales wagen und den jahrtausendealten Brauch, Verstorbenen Gegenstände mit ins Grab zu geben, neu interpretieren.
Besucher*innen sind dazu aufgefordert, Gegenstände mitzubringen, die sie als Grabbeigaben wählen würden. Wer möchte, legt sich auf großformatiges Papier, auf dem die Umrisse der Person nachgezeichnet werden. In die danach gezeichnete Grabgrube werden die mitgebrachten Gegenstände positioniert, und anschließend erfolgt die fotografische Dokumentation des Arrangements. Die entstandenen Bilder werden als Ausdrucke in einer Ausstellung platziert, die somit permanent wächst.
Das Festivalmotto „Weitwinkel“ bedeutet in diesem Fall, sich die Fragen zu stellen: Was bleibt von mir als Person nach diesem Leben? Wer bin ich, und wer will ich nach meinem Tod in der Erinnerung anderer sein?
RuWi, die Weinbergschnecke, begibt sich auf eine musikalische Schatzsuche durch die Region um Wolkersdorf. An dem Musiktheaterstück um die kleine neugierige Schnecke von Barbara Wittmann und Alexander Blach-Marius wirken 120 Kinder aus den neun Regionsgemeinden mit.
Begleiten Sie RuWi auf ihrer musikalischen Reise und entdecken auch Sie die wahren Schätze unserer Heimat! Auf abenteuerliche Weise gerät die kleine Schnecke von Gemeinde zu Gemeinde. Wird sie einen kostbaren Schatz finden? Von ihren Freunden in den einzelnen Gemeinden erfährt sie viel Interessantes und Wissenswertes über unsere Lebensmittel, die Landwirtschaft, den Hochleithenwald, den Rußbach und die Kellergassen.
Die spannende Schatzsuche wird vom Orchester der Musikschule Wolkersdorf begleitet. Aufgeführt wird das Stück in den Gemeinden der Region um Wolkersdorf.
RuWi, die Weinbergschnecke, begibt sich auf eine musikalische Schatzsuche durch die Region um Wolkersdorf. An dem Musiktheaterstück um die kleine neugierige Schnecke von Barbara Wittmann und Alexander Blach-Marius wirken 120 Kinder aus den neun Regionsgemeinden mit.
Begleiten Sie RuWi auf ihrer musikalischen Reise und entdecken auch Sie die wahren Schätze unserer Heimat! Auf abenteuerliche Weise gerät die kleine Schnecke von Gemeinde zu Gemeinde. Wird sie einen kostbaren Schatz finden? Von ihren Freunden in den einzelnen Gemeinden erfährt sie viel Interessantes und Wissenswertes über unsere Lebensmittel, die Landwirtschaft, den Hochleithenwald, den Rußbach und die Kellergassen.
Die spannende Schatzsuche wird vom Orchester der Musikschule Wolkersdorf begleitet. Aufgeführt wird das Stück in den Gemeinden der Region um Wolkersdorf.
2022
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Draußen
Natur Denk Mal!
Eine tänzerische Annäherung
20.05.2022
BG/BRG, Martin Wachter Platz 6, 2136 Laa an der Thaya
Eine Oberstufenklasse des Laaer Realgymnasiums nähert sich gemeinsam mit der Tanzkünstlerin und Choreografin Romy Kolb den monumentalen Bäumen vor dem Gebäude und zugleich dem Thema „Natur – Mensch – Umwelt“ an. Farben, Gerüche, Bewegung, Klang und Berührung sind einige der Elemente, die in der Choreografie zusammengefügt werden.
Vor 110 Jahren wurde das heutige Gymnasium in Laa an der Thaya errichtet. Damals wurden zwei Stieleichen am Eingang gepflanzt. Diese beiden – mittlerweile mächtigen – Eichen sind Zeitzeugen eines bewegten Jahrhunderts und werden zum Ausgangspunkt der künstlerischen Untersuchung zum Verhältnis zwischen Mensch und Natur.
Forschend, achtsam im Umgang mit der Natur, der Umwelt, dem Raum und den Teilnehmenden entwickelt die Gruppe in einem gemeinschaftlichen Prozess eine Performance, die öffentlich zur Aufführung gelangt.
Die Wullersdorfer Volksschüler*innen erwandern die neun Dörfer ihrer Großgemeinde, um sich an Ort und Stelle auf Spurensuche zu begeben, die Geheimnisse der Ortschaften zu erkunden und sagenhafte Erzählungen zu hören. Persönlichkeiten und erfahrene Dorfbewohner*innen begleiten sie dabei und geben ihr Wissen, ihre Vermutungen und Erlebnisse an die Kinder weiter.
Die Felder, Wege und Gebäude der Dörfer bergen Geschichten! Verborgenes will aufgespürt werden! Ziel ist es, den Grundstein für die Vertrautheit mit der Umgebung und den Zugang zu den Wurzeln der unmittelbaren Lebenswelt zu legen.
Im Unterricht werden diese Geschichten in Form von Bildern, Texten und Musik kreativ umgesetzt. Den Schluss- und Höhepunkt des Projektes bildet eine szenische Darbietung mit Liedern unter der Mitwirkung des Schulchores und der Kinder aller Klassen.
Im Pucher Wald entsteht ein Skulpturenprojekt, das zur Teilnahme auffordert: Das Stammstück einer vor Ort gewachsenen Akazie liegt wie ein mächtiger Körpertorso auf einem Stein, darin stecken oben dreifach gegabelte Eisenstäbe. Von einem Haufen kinderfaustgroßer Steine kann man einen nehmen, mit einem bereitgestellten Stift ein Wort draufschreiben und ihn in eine der Eisengabelungen legen.
Der Standort ist ein Platz, an dem sich Wege im Pucher Wald kreuzen. Hier sind die Vorbeikommenden eingeladen, das Kunstobjekt durch ihre Steine zu erweitern. Die Fragen, die sich in der Begegnung mit der Skulptur auftun, sind: Bleibe ich mit Abstand Betrachter oder lasse ich mich ein und setze ein Wort, ein Zeichen?
So entsteht ein sich ständig veränderndes Sprachgebilde, lapidar, ausgesetzt der Witterung und den fremden Gedanken … das ist es … und es entwickelt sich.
Die Szenerie des Lichtkunst-Projekts ist gleichzeitig eine der Hauptakteur*innen: Von der Spitze der Weinviertelwarte in Röschitz aus wird fast der komplette Aufführungsort in Lichtprojektionen gehüllt. Die Konzert-Violinistin Yoko Saotome-Huber und ihr Ensemble verleihen dem Licht-Event akustisch Farbe. Amorphe Formen und Farben bewegen sich in Einklang mit klassischer Musik – so weit das Auge reicht.
Das Videomaterial entstand in der engen künstlerischen Auseinandersetzung mit fließendem Wein und Licht sowie mit den Formen der Weinstöcke selbst.
Mit dieser Symbiose aus optischen und akustischen Eindrücken wird unter dem Sternenhimmel inmitten der Weinberge ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk in einem einzigartigen Ambiente erschaffen. In diesem Umfeld, fern von Lärm und Elektrosmog, können Musik und Licht ihr volles Potenzial entfalten.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
Das Projekt:
Auf einem insgesamt ca. 13,6 km langen Themenweg sind Informationsschilder zu interessanten historischen, heute unsichtbaren Stätten aufgestellt. Die historischen Infos sind zusätzlich per Audio-Guide verfügbar und werden mit Klanginterpretationen und musikalischen Assoziationen zur Geschichte der jeweiligen Ortes bereichert. Die Route kann erwandert oder ideal auch mit dem Rad erkundet werden. Nehmen Sie Ihr Smartphone mit, um die Audioguides und Klanginterpretationen aufrufen und hören zu können!
Die Projekt-Orte:
Das römische Marschlager in Kollnbrunn, das mittlelalterliche Dorf Tiemental-Neusiedl bei Kleinharras, die bronzezeitlichen Hügelgräber bei Gaweinstal und das „Weinviertler Meer“.
Projekthomepage für weitere Infos:
Lagepläne inklusive einer Radtour, die die Orte verbindet, finden Sie auf der Projekthomepage: https://www.weinviertel-sued.at/history-lost-sound
Wo beginnen die Grenzen des Sichtbaren? Dieser Frage ist der Fotoclub Ernstbrunn nachgegangen. Die Antworten werden in einer Ausstellung neben der Aussichtswarte am Oberleiserberg mittels großformatiger Bilder präsentiert.
Ist in unserer Landschaft mehr verborgen, als auf den ersten Blick zu sehen ist?
Wir wagen den Blick ins ganz Kleine und ganz Große. Ein Grashalm, durchs Mikroskop betrachtet, wird mit seiner Mikrostruktur ebenso sichtbar wie die Galaxis über uns, die wir infolge der Lichtverschmutzung nachts kaum noch sehen können.
Lichtstimmungen, Gemütszustände und spirituelle Momente, oft nur flüchtig wahrnehmbar – hier sind sie zu erleben, denn Andy Hermann rundet die Ausstellung mit zu den Bildern passenden Textsplittern ab. Wenn es gelingt, die Grenze des Sichtbaren etwas zu verschieben, dann ist für jede*n Betrachter*in die persönliche Wahrnehmung ein wenig erweitert worden.
Das Projekt:
Auf einem insgesamt ca. 13,6 km langen Themenweg sind Informationsschilder zu interessanten historischen, heute unsichtbaren Stätten aufgestellt. Die historischen Infos sind zusätzlich per Audio-Guide verfügbar und werden mit Klanginterpretationen und musikalischen Assoziationen zur Geschichte der jeweiligen Ortes bereichert. Die Route kann erwandert oder ideal auch mit dem Rad erkundet werden. Nehmen Sie Ihr Smartphone mit, um die Audioguides und Klanginterpretationen aufrufen und hören zu können!
Die Projekt-Orte:
Das römische Marschlager in Kollnbrunn, das mittlelalterliche Dorf Tiemental-Neusiedl bei Kleinharras, die bronzezeitlichen Hügelgräber bei Gaweinstal und das „Weinviertler Meer“.
Projekthomepage für weitere Infos:
Lagepläne inklusive einer Radtour, die die Orte verbindet, finden Sie auf der Projekthomepage: https://www.weinviertel-sued.at/history-lost-sound
2022
Spartenübergreifend
Stopfenreuth – Salon des Wandels
Zeitzeug*innen 1984 + Ausstellung
21.05.2022
Zentrale der Auschützer - Höfele, Dorfstraße 29, 2292 Stopfenreuth
Stopfenreuth war 1984 Schauplatz der Aubesetzung, einer beispiellosen Aktion der Zivilgesellschaft. Annemarie Höfele stellte ihr Privathaus als Zentrale zur Verfügung – ihr Haus war das „Hauptquartier“ der Au-Schützer*innen. Genau hier und in der Umgebung finden die „Salons des Wandels“ statt: Zeitzeug*innengespräche mit Protagonist*innen von damals, wie u. a. Bernd Lötsch und Peter Weihs. Der Austausch mit Au-Aktivist*innen von einst eröffnet einen neuen Blickwinkel auf die Zukunft.
Auch der Dokumentarfilm „Hainburg 84 – eine Bewegung setzt sich durch“ von Doris Holler-Bruckner wird gezeigt. Parallel gibt eine Ausstellung im Schuppen Einblick zu „Hainburg 1984“, genau an jenem historischen Schauplatz, wo die friedliche Aubesetzung begann und damit einen Meilenstein für die österreichische Ökologie-Bewegung setzte.
2022
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
HZWEIO
Generative Klanginstallation
21.05.2022
Wasserspeicher Alte Hofmühle/Museum, Mühlenring 2, 2020 Hollabrunn
Eine Batterie von blauen Maischetonnen mit einem Fassungsvermögen von je zweihundert Litern wird so platziert, dass sie direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Jedes der Fässer enthält ungefähr hundert leere PET-Flaschen, leicht zusammengedrückt und wieder hermetisch verschlossen. Sie dehnen sich mit zunehmender Temperatur aus und ziehen sich zusammen, wenn die Umgebung abkühlt, und erzeugen so eine Vielzahl von leisen Klick- und Plopp-Geräuschen. Mikrofone nehmen diese Klänge auf und übertragen sie an ein Lautsprechersystem im öffentlichen Raum.
Die „Komposition“ folgt einem Algorithmus, vollständig an die Naturgesetze gebunden, dem Rhythmus von Tag und Nacht sowie von Temperaturveränderungen, die sich den lokalen Wetterbedingungen verdanken – dem weiten Winkel der Sonne von Ost nach West, die die gesamte Landschaft erwärmt.
Eine Installation von Martin Breindl und Bernhard Kathan.
2022
Installation
Stopfenreuth – Salon des Wandels
Zeitzeug*innen 1984 + Ausstellung
21.05.2022
Zentrale der Auschützer - Höfele , Dorfstraße 2, 2292 Stopfenreuth
Stopfenreuth war 1984 Schauplatz der Aubesetzung, einer beispiellosen Aktion der Zivilgesellschaft. Annemarie Höfele stellte ihr Privathaus als Zentrale zur Verfügung – ihr Haus war das „Hauptquartier“ der Au-Schützer*innen. Genau hier und in der Umgebung finden die „Salons des Wandels“ statt: Zeitzeug*innengespräche mit Protagonist*innen von damals, wie u. a. Bernd Lötsch und Peter Weihs. Der Austausch mit Au-Aktivist*innen von einst eröffnet einen neuen Blickwinkel auf die Zukunft.
Auch der Dokumentarfilm „Hainburg 84 – eine Bewegung setzt sich durch“ von Doris Holler-Bruckner wird gezeigt. Parallel gibt eine Ausstellung im Schuppen Einblick zu „Hainburg 1984“, genau an jenem historischen Schauplatz, wo die friedliche Aubesetzung begann und damit einen Meilenstein für die österreichische Ökologie-Bewegung setzte.
RuWi, die Weinbergschnecke, begibt sich auf eine musikalische Schatzsuche durch die Region um Wolkersdorf. An dem Musiktheaterstück um die kleine neugierige Schnecke von Barbara Wittmann und Alexander Blach-Marius wirken 120 Kinder aus den neun Regionsgemeinden mit.
Begleiten Sie RuWi auf ihrer musikalischen Reise und entdecken auch Sie die wahren Schätze unserer Heimat! Auf abenteuerliche Weise gerät die kleine Schnecke von Gemeinde zu Gemeinde. Wird sie einen kostbaren Schatz finden? Von ihren Freunden in den einzelnen Gemeinden erfährt sie viel Interessantes und Wissenswertes über unsere Lebensmittel, die Landwirtschaft, den Hochleithenwald, den Rußbach und die Kellergassen.
Die spannende Schatzsuche wird vom Orchester der Musikschule Wolkersdorf begleitet. Aufgeführt wird das Stück in den Gemeinden der Region um Wolkersdorf.
Die jüdische Gemeinde in Hollabrunn ist schon lange Geschichte. Der jüdische Friedhof gibt Zeugnis davon. Im Rahmen der Kulturvermittlung werden wir am Standort des jüdischen Friedhofs einen Bogen über die jüdischen Spuren in der Stadt spannen, indem wir in einer Ton-Bild-Schau historische Fotos von Hollabrunn sehen. In Interviews mit Nachkommen hören wir Erzählungen über den Alltag vor dem Zweiten Weltkrieg, über Flucht und Vernichtung und über die Rückkehr einiger weniger nach Österreich. Diese Geschichten stehen stellvertretend für viele jüdische Familien, die nun in der ganzen Welt verstreut sind.
Welche Zeichen der jüdischen Geschichte finden wir heute in der Stadt Hollabrunn? Welche Familiengeschichten können heute erzählt werden? Zum Abschluss machen wir einen Rundgang auf dem Friedhof, wo das letzte jüdische Begräbnis im Jahr 1978 stattfand.
RuWi, die Weinbergschnecke, begibt sich auf eine musikalische Schatzsuche durch die Region um Wolkersdorf. An dem Musiktheaterstück um die kleine neugierige Schnecke von Barbara Wittmann und Alexander Blach-Marius wirken 120 Kinder aus den neun Regionsgemeinden mit.
Begleiten Sie RuWi auf ihrer musikalischen Reise und entdecken auch Sie die wahren Schätze unserer Heimat! Auf abenteuerliche Weise gerät die kleine Schnecke von Gemeinde zu Gemeinde. Wird sie einen kostbaren Schatz finden? Von ihren Freunden in den einzelnen Gemeinden erfährt sie viel Interessantes und Wissenswertes über unsere Lebensmittel, die Landwirtschaft, den Hochleithenwald, den Rußbach und die Kellergassen.
Die spannende Schatzsuche wird vom Orchester der Musikschule Wolkersdorf begleitet. Aufgeführt wird das Stück in den Gemeinden der Region um Wolkersdorf.
Wer ist schon einmal in einer Kamera gesessen und hat damit seine Welt betrachtet? Mit so einem speziellen Gerät machen sich die Schüler*innen der ASO Poysdorf auf den Weg, um Schnappschüsse einzufangen. Ob in der Schule, am Badeteich oder am Feldweg – die 1-m³-Lochkamera stellt alles auf den Kopf. Da sieht die Welt gleich ganz anders aus, denn das projizierte Bild ist noch dazu seitenverkehrt!
Wir beschäftigen uns dabei auch mit den oft allzu engen Sichtweisen von Jung und Alt. Da darf natürlich unser Schulmaskottchen, die Reblaus Lonie, nicht fehlen. Sie erwacht in einem Weinfass und alles steht am Kopf ... Lonie besteht einige Abenteuer, vermittelt bei Konflikten und löst auch einige Rätsel.
Fächerübergreifend fotografieren die Schüler*innen Lonies Lochkamera-Erlebnisse in der Trickboxx und produzieren aus den Bildern einen Stopp-Motion-Film, der zum Abschluss präsentiert wird.
In unserer Licht-Performance werden 100 Kirchen im Weinviertel in zwölf Nächten mit rotem Licht bestrahlt. Die Farbe Rot setzt ein Signal: Rot lässt anhalten, steht für Lebensfreude, Begeisterung, Schönheit, erinnert an die blutige Geschichte und ist eine Mahnung an die Gegenwart.
Licht gilt als schnelles Kommunikationsmittel. Unsere Beleuchtung weist somit auf Beziehungen hin – zwischen den Kulturen und über den eigenen Kirchturm hinaus. Hinter den erleuchteten Oberflächen sind Menschen mit ihren Überzeugungen, die zu achten und im Dialog zu halten sind. Lichtzeichen wurden früher als Warnung verwendet. Wir sagen damit: Achtung/Stopp! und machen auf die Gefahr aufmerksam, dass unsere Kulturdenkmäler verloren gehen, die Umwelt bedroht ist und unsere Gesellschaft auseinanderbricht.
Am Eröffnungs- und am Abschlussabend laden wir zu Veranstaltungen in den beleuchteten Kirchen ein.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Nicht jeder Berg ist ein Berg ...
Hausberge im Weinviertel
26.05.2022
Museum Retz, Znaimerstraße 7, 2070 Retz
26.05.2022
2022-05-26
|Retz|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
2022
Film
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
WEITWINKEL
Der Kurzfilmwettbewerb
26.05.2022
Kronen Kino Mistelbach, Oberhoferstraße 15, 2130 Mistelbach
Ein Kurzfilmwettbewerb übernimmt das Motto „Weitwinkel“ vom diesjährigen Viertelfestival. Junge Filmemacher*innen und Interessierte im Alter von 14 bis 25 Jahren sind von Jänner bis April 2022 eingeladen, einen Kurzfilm mit maximal drei Minuten Länge zum Thema „Weitwinkel“ zu gestalten.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche einerseits mit Film und Kino vertraut zu machen und sie andererseits zu ermutigen, sich mit unserer Region kreativ auseinanderzusetzen. Um die eingereichten Filme besser vergleichen zu können, gibt es inhaltliche Vorgaben.
Aus allen Einreichungen wählt eine namhafte Jury zehn Arbeiten aus, die zum Abschluss im Kino Mistelbach präsentiert werden. Beim Finale hat das Publikum die Möglichkeit, ebenfalls Punkte zu vergeben und somit die Preisträger*innen zu bestimmen.
Alle Infos und Details finden sich auf www.filmkunstkino.at/weitwinkel
2022
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
„sine musica?“
Quartette-Tour durchs Weinviertel
27.05.2022
Hauptplatz, 2070 Retz
27.05.2022
2022-05-27
|Retz|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
https://youtu.be/9l9giwnlKBU
Das Ensemble „Streich-Holz-Quartett“ und die vier Blechbläser der „Kletz'n Musi“ sind zwei Tage lang gemeinsam in musikalischer Mission unterwegs. Die beiden Quartette werden bei angekündigten Kurz-Konzerten auftreten, aber auch spontan in verschiedenen Weinviertler Dörfern und Städten mit mehreren Pop-up-Konzerten überraschen.
Unterwegs im Viertelfestival-Mobil, einem verdienstvoll ausgedienten Feuerwehrauto, bringen die beiden Ensembles das Festival unter anderem auch an Plätze und in Ortschaften, wo es noch nie zuvor gewesen ist. Die Bläser können überall auf der Strecke aus dem Auto hüpfen und lautstark konzertieren, die „Streich-Hölzer“ an ungewöhnlichen Orten Platz nehmen. Abseits von Konzertsälen sind alle Menschen zu einem musikalischen Event eingeladen, der mit Klassik, Brass, Kirtagsmusi und Jazz begeistert.
2022
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
„sine musica?“
Quartette-Tour durchs Weinviertel
27.05.2022
Stadtplatz, 2136 Laa an der Thaya
27.05.2022
2022-05-27
|Laa an der Thaya|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
https://youtu.be/9l9giwnlKBU
Das Ensemble „Streich-Holz-Quartett“ und die vier Blechbläser der „Kletz'n Musi“ sind zwei Tage lang gemeinsam in musikalischer Mission unterwegs. Die beiden Quartette werden bei angekündigten Kurz-Konzerten auftreten, aber auch spontan in verschiedenen Weinviertler Dörfern und Städten mit mehreren Pop-up-Konzerten überraschen.
Unterwegs im Viertelfestival-Mobil, einem verdienstvoll ausgedienten Feuerwehrauto, bringen die beiden Ensembles das Festival unter anderem auch an Plätze und in Ortschaften, wo es noch nie zuvor gewesen ist. Die Bläser können überall auf der Strecke aus dem Auto hüpfen und lautstark konzertieren, die „Streich-Hölzer“ an ungewöhnlichen Orten Platz nehmen. Abseits von Konzertsälen sind alle Menschen zu einem musikalischen Event eingeladen, der mit Klassik, Brass, Kirtagsmusi und Jazz begeistert.
2022
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
„sine musica?“
Quartette-Tour durchs Weinviertel
27.05.2022
Bahnstraße, 2230 Gänserndorf
27.05.2022
2022-05-27
|Gänserndorf|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
https://youtu.be/9l9giwnlKBU
Das Ensemble „Streich-Holz-Quartett“ und die vier Blechbläser der „Kletz'n Musi“ sind zwei Tage lang gemeinsam in musikalischer Mission unterwegs. Die beiden Quartette werden bei angekündigten Kurz-Konzerten auftreten, aber auch spontan in verschiedenen Weinviertler Dörfern und Städten mit mehreren Pop-up-Konzerten überraschen.
Unterwegs im Viertelfestival-Mobil, einem verdienstvoll ausgedienten Feuerwehrauto, bringen die beiden Ensembles das Festival unter anderem auch an Plätze und in Ortschaften, wo es noch nie zuvor gewesen ist. Die Bläser können überall auf der Strecke aus dem Auto hüpfen und lautstark konzertieren, die „Streich-Hölzer“ an ungewöhnlichen Orten Platz nehmen. Abseits von Konzertsälen sind alle Menschen zu einem musikalischen Event eingeladen, der mit Klassik, Brass, Kirtagsmusi und Jazz begeistert.
https://youtu.be/9l9giwnlKBU
Das Ensemble „Streich-Holz-Quartett“ und die vier Blechbläser der „Kletz'n Musi“ sind zwei Tage lang gemeinsam in musikalischer Mission unterwegs. Die beiden Quartette werden bei angekündigten Kurz-Konzerten auftreten, aber auch spontan in verschiedenen Weinviertler Dörfern und Städten mit mehreren Pop-up-Konzerten überraschen.
Unterwegs im Viertelfestival-Mobil, einem verdienstvoll ausgedienten Feuerwehrauto, bringen die beiden Ensembles das Festival unter anderem auch an Plätze und in Ortschaften, wo es noch nie zuvor gewesen ist. Die Bläser können überall auf der Strecke aus dem Auto hüpfen und lautstark konzertieren, die „Streich-Hölzer“ an ungewöhnlichen Orten Platz nehmen. Abseits von Konzertsälen sind alle Menschen zu einem musikalischen Event eingeladen, der mit Klassik, Brass, Kirtagsmusi und Jazz begeistert.
2022
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
„sine musica?“
Quartette-Tour durchs Weinviertel
28.05.2022
Hauptplatz, 2130 Mistelbach
28.05.2022
2022-05-28
|Mistelbach|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
https://youtu.be/9l9giwnlKBU
Das Ensemble „Streich-Holz-Quartett“ und die vier Blechbläser der „Kletz'n Musi“ sind zwei Tage lang gemeinsam in musikalischer Mission unterwegs. Die beiden Quartette werden bei angekündigten Kurz-Konzerten auftreten, aber auch spontan in verschiedenen Weinviertler Dörfern und Städten mit mehreren Pop-up-Konzerten überraschen.
Unterwegs im Viertelfestival-Mobil, einem verdienstvoll ausgedienten Feuerwehrauto, bringen die beiden Ensembles das Festival unter anderem auch an Plätze und in Ortschaften, wo es noch nie zuvor gewesen ist. Die Bläser können überall auf der Strecke aus dem Auto hüpfen und lautstark konzertieren, die „Streich-Hölzer“ an ungewöhnlichen Orten Platz nehmen. Abseits von Konzertsälen sind alle Menschen zu einem musikalischen Event eingeladen, der mit Klassik, Brass, Kirtagsmusi und Jazz begeistert.
https://youtu.be/9l9giwnlKBU
Das Ensemble „Streich-Holz-Quartett“ und die vier Blechbläser der „Kletz'n Musi“ sind zwei Tage lang gemeinsam in musikalischer Mission unterwegs. Die beiden Quartette werden bei angekündigten Kurz-Konzerten auftreten, aber auch spontan in verschiedenen Weinviertler Dörfern und Städten mit mehreren Pop-up-Konzerten überraschen.
Unterwegs im Viertelfestival-Mobil, einem verdienstvoll ausgedienten Feuerwehrauto, bringen die beiden Ensembles das Festival unter anderem auch an Plätze und in Ortschaften, wo es noch nie zuvor gewesen ist. Die Bläser können überall auf der Strecke aus dem Auto hüpfen und lautstark konzertieren, die „Streich-Hölzer“ an ungewöhnlichen Orten Platz nehmen. Abseits von Konzertsälen sind alle Menschen zu einem musikalischen Event eingeladen, der mit Klassik, Brass, Kirtagsmusi und Jazz begeistert.
https://youtu.be/9l9giwnlKBU
Das Ensemble „Streich-Holz-Quartett“ und die vier Blechbläser der „Kletz'n Musi“ sind zwei Tage lang gemeinsam in musikalischer Mission unterwegs. Die beiden Quartette werden bei angekündigten Kurz-Konzerten auftreten, aber auch spontan in verschiedenen Weinviertler Dörfern und Städten mit mehreren Pop-up-Konzerten überraschen.
Unterwegs im Viertelfestival-Mobil, einem verdienstvoll ausgedienten Feuerwehrauto, bringen die beiden Ensembles das Festival unter anderem auch an Plätze und in Ortschaften, wo es noch nie zuvor gewesen ist. Die Bläser können überall auf der Strecke aus dem Auto hüpfen und lautstark konzertieren, die „Streich-Hölzer“ an ungewöhnlichen Orten Platz nehmen. Abseits von Konzertsälen sind alle Menschen zu einem musikalischen Event eingeladen, der mit Klassik, Brass, Kirtagsmusi und Jazz begeistert.
Das Projekt:
Auf einem insgesamt ca. 13,6 km langen Themenweg sind Informationsschilder zu interessanten historischen, heute unsichtbaren Stätten aufgestellt. Die historischen Infos sind zusätzlich per Audio-Guide verfügbar und werden mit Klanginterpretationen und musikalischen Assoziationen zur Geschichte der jeweiligen Ortes bereichert. Die Route kann erwandert oder ideal auch mit dem Rad erkundet werden. Nehmen Sie Ihr Smartphone mit, um die Audioguides und Klanginterpretationen aufrufen und hören zu können!
Die Projekt-Orte:
Das römische Marschlager in Kollnbrunn, das mittlelalterliche Dorf Tiemental-Neusiedl bei Kleinharras, die bronzezeitlichen Hügelgräber bei Gaweinstal und das „Weinviertler Meer“.
Projekthomepage für weitere Infos:
Lagepläne inklusive einer Radtour, die die Orte verbindet, finden Sie auf der Projekthomepage: https://www.weinviertel-sued.at/history-lost-sound
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
... ist das Motto der Ritsch Ratsch Kinderkonzerte für alle ab drei Jahren. Fünf „ausg'schwärmte“ oder „zuag'raste“ Weinviertler Künstler*innen präsentieren mit ihren Ensembles ein buntes Programm fantasievoller Kinderkonzerte.
Schwungvoll, spielerisch und frech werden viele Instrumente in Szene gesetzt und zum Klingen gebracht. Hier werden die Saiten der Bratsche schon mal gegen den Strich gebürstet, und das Saxofon lässt sich gerne zu schrägen Tönen überreden. Auch Akkordeon, Flöte, Tuba und Schlagzeug bekommen ihren Auftritt und lassen es rasseln, brummen, tönen und zwitschern, sodass sogar Farben und Zahlen zu Musik werden. Die Ritsch Ratsch Kinderkonzerte versprechen vergnügliche Nachmittage für die ganze Familie mit Musik, die die Füße zappeln lässt – zum Glück! Denn Mitmachen ist erlaubt.
2022
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
„sine musica?“
Quartette-Tour durchs Weinviertel
28.05.2022
Hauptplatz, 2020 Hollabrunn
28.05.2022
2022-05-28
|Hollabrunn|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
https://youtu.be/9l9giwnlKBU
Das Ensemble „Streich-Holz-Quartett“ und die vier Blechbläser der „Kletz'n Musi“ sind zwei Tage lang gemeinsam in musikalischer Mission unterwegs. Die beiden Quartette werden bei angekündigten Kurz-Konzerten auftreten, aber auch spontan in verschiedenen Weinviertler Dörfern und Städten mit mehreren Pop-up-Konzerten überraschen.
Unterwegs im Viertelfestival-Mobil, einem verdienstvoll ausgedienten Feuerwehrauto, bringen die beiden Ensembles das Festival unter anderem auch an Plätze und in Ortschaften, wo es noch nie zuvor gewesen ist. Die Bläser können überall auf der Strecke aus dem Auto hüpfen und lautstark konzertieren, die „Streich-Hölzer“ an ungewöhnlichen Orten Platz nehmen. Abseits von Konzertsälen sind alle Menschen zu einem musikalischen Event eingeladen, der mit Klassik, Brass, Kirtagsmusi und Jazz begeistert.
Wenn man den Weinviertler Alltag insgesamt in den Weitwinkel-Blick nehmen möchte, muss man auch aufs „Hintaus“ schauen. Im Gegensatz zum herzeigbaren „Voraus“ der Häuser findet sich im „Hintaus“ das Schlampige, das Unaufgeräumte. Wir nehmen Geschichten aus dem Hintaus in den Fokus – beiläufig erzählte Begebenheiten, die man nicht an die große Glocke hängen will, die aber Witz und Weisheit und nicht zuletzt ein spezielles Weinviertler Lebensgefühl enthalten.
Diese oft skurrilen, aber auch tragischen Geschichten werden von Ortsbewohner*innen aller Altersgruppen aufgeschrieben und auf vielfältigste Weise einer künstlerischen Bearbeitung zugeführt: in Schuhschachtel-Panoramen, in Bildern, Fotos etc. regionaler Künstler*innen, in einer Konzert-Lesung und einem Erzähl-Frühschoppen. Gebündelt werden all diese Darbietungsformen bei einem zweitägigen Hintaus-Fest.
Wenn man den Weinviertler Alltag insgesamt in den Weitwinkel-Blick nehmen möchte, muss man auch aufs „Hintaus“ schauen. Im Gegensatz zum herzeigbaren „Voraus“ der Häuser findet sich im „Hintaus“ das Schlampige, das Unaufgeräumte. Wir nehmen Geschichten aus dem Hintaus in den Fokus – beiläufig erzählte Begebenheiten, die man nicht an die große Glocke hängen will, die aber Witz und Weisheit und nicht zuletzt ein spezielles Weinviertler Lebensgefühl enthalten.
Diese oft skurrilen, aber auch tragischen Geschichten werden von Ortsbewohner*innen aller Altersgruppen aufgeschrieben und auf vielfältigste Weise einer künstlerischen Bearbeitung zugeführt: in Schuhschachtel-Panoramen, in Bildern, Fotos etc. regionaler Künstler*innen, in einer Konzert-Lesung und einem Erzähl-Frühschoppen. Gebündelt werden all diese Darbietungsformen bei einem zweitägigen Hintaus-Fest.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
Wer ist schon einmal in einer Kamera gesessen und hat damit seine Welt betrachtet? Mit so einem speziellen Gerät machen sich die Schüler*innen der ASO Poysdorf auf den Weg, um Schnappschüsse einzufangen. Ob in der Schule, am Badeteich oder am Feldweg – die 1-m³-Lochkamera stellt alles auf den Kopf. Da sieht die Welt gleich ganz anders aus, denn das projizierte Bild ist noch dazu seitenverkehrt!
Wir beschäftigen uns dabei auch mit den oft allzu engen Sichtweisen von Jung und Alt. Da darf natürlich unser Schulmaskottchen, die Reblaus Lonie, nicht fehlen. Sie erwacht in einem Weinfass und alles steht am Kopf ... Lonie besteht einige Abenteuer, vermittelt bei Konflikten und löst auch einige Rätsel.
Fächerübergreifend fotografieren die Schüler*innen Lonies Lochkamera-Erlebnisse in der Trickboxx und produzieren aus den Bildern einen Stopp-Motion-Film, der zum Abschluss präsentiert wird.
Wer ist schon einmal in einer Kamera gesessen und hat damit seine Welt betrachtet? Mit so einem speziellen Gerät machen sich die Schüler*innen der ASO Poysdorf auf den Weg, um Schnappschüsse einzufangen. Ob in der Schule, am Badeteich oder am Feldweg – die 1-m³-Lochkamera stellt alles auf den Kopf. Da sieht die Welt gleich ganz anders aus, denn das projizierte Bild ist noch dazu seitenverkehrt!
Wir beschäftigen uns dabei auch mit den oft allzu engen Sichtweisen von Jung und Alt. Da darf natürlich unser Schulmaskottchen, die Reblaus Lonie, nicht fehlen. Sie erwacht in einem Weinfass und alles steht am Kopf ... Lonie besteht einige Abenteuer, vermittelt bei Konflikten und löst auch einige Rätsel.
Fächerübergreifend fotografieren die Schüler*innen Lonies Lochkamera-Erlebnisse in der Trickboxx und produzieren aus den Bildern einen Stopp-Motion-Film, der zum Abschluss präsentiert wird.
2022
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
In der Natur ist nichts gerade
Wander-Tanz-Musik-Performance
03.06.2022
Frauenbild-Kapelle, Frauenbildweg, 2136 Laa an der Thaya
Im Rahmen von Wanderungen zu besonderen Plätzen in Laa an der Thaya erarbeiten wir mit Menschen aller Altersgruppen – aus aller Welt, aus verschiedenen Kulturen, mit und ohne Behinderungen – eine Tanzperformance in der Natur.
Diese Kraftplätze, von Natur und Mensch geschaffen und gepflegt, sind Orte mit eindrucksvollen Bäumen – Symbole von Beständigkeit, Wandlungsfähigkeit, Inspiration und Freundschaft, von achtsamen und nachhaltigem Miteinander. Unter professioneller tänzerischer Anleitung erweitern wir unseren Blick vom ganz Persönlichen hin zum großen Ganzen, von dem wir ein Teil sind.
Das Projekt wird fotografisch begleitet und an zwei Tagen mit Tanz und Musik bei einer Wanderperformance zum Burginnenhof von Laa präsentiert. Laaer Schulen erarbeiten dafür eigene Programme. Gemeinsam verwandeln wir die Burg in einen Ort der Vielfalt, der Begegnung und der Nachhaltigkeit.
Wo beginnen die Grenzen des Sichtbaren? Dieser Frage ist der Fotoclub Ernstbrunn nachgegangen. Die Antworten werden in einer Ausstellung neben der Aussichtswarte am Oberleiserberg mittels großformatiger Bilder präsentiert.
Ist in unserer Landschaft mehr verborgen, als auf den ersten Blick zu sehen ist?
Wir wagen den Blick ins ganz Kleine und ganz Große. Ein Grashalm, durchs Mikroskop betrachtet, wird mit seiner Mikrostruktur ebenso sichtbar wie die Galaxis über uns, die wir infolge der Lichtverschmutzung nachts kaum noch sehen können.
Lichtstimmungen, Gemütszustände und spirituelle Momente, oft nur flüchtig wahrnehmbar – hier sind sie zu erleben, denn Andy Hermann rundet die Ausstellung mit zu den Bildern passenden Textsplittern ab. Wenn es gelingt, die Grenze des Sichtbaren etwas zu verschieben, dann ist für jede*n Betrachter*in die persönliche Wahrnehmung ein wenig erweitert worden.
Das Projekt:
Auf einem insgesamt ca. 13,6 km langen Themenweg sind Informationsschilder zu interessanten historischen, heute unsichtbaren Stätten aufgestellt. Die historischen Infos sind zusätzlich per Audio-Guide verfügbar und werden mit Klanginterpretationen und musikalischen Assoziationen zur Geschichte der jeweiligen Ortes bereichert. Die Route kann erwandert oder ideal auch mit dem Rad erkundet werden. Nehmen Sie Ihr Smartphone mit, um die Audioguides und Klanginterpretationen aufrufen und hören zu können!
Die Projekt-Orte:
Das römische Marschlager in Kollnbrunn, das mittlelalterliche Dorf Tiemental-Neusiedl bei Kleinharras, die bronzezeitlichen Hügelgräber bei Gaweinstal und das „Weinviertler Meer“.
Projekthomepage für weitere Infos:
Lagepläne inklusive einer Radtour, die die Orte verbindet, finden Sie auf der Projekthomepage: https://www.weinviertel-sued.at/history-lost-sound
2022
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
In der Natur ist nichts gerade
Wander-Tanz-Musik-Performance
04.06.2022
Frauenbild-Kapelle, Frauenbildweg, 2136 Laa an der Thaya
Im Rahmen von Wanderungen zu besonderen Plätzen in Laa an der Thaya erarbeiten wir mit Menschen aller Altersgruppen – aus aller Welt, aus verschiedenen Kulturen, mit und ohne Behinderungen – eine Tanzperformance in der Natur.
Diese Kraftplätze, von Natur und Mensch geschaffen und gepflegt, sind Orte mit eindrucksvollen Bäumen – Symbole von Beständigkeit, Wandlungsfähigkeit, Inspiration und Freundschaft, von achtsamen und nachhaltigem Miteinander. Unter professioneller tänzerischer Anleitung erweitern wir unseren Blick vom ganz Persönlichen hin zum großen Ganzen, von dem wir ein Teil sind.
Das Projekt wird fotografisch begleitet und an zwei Tagen mit Tanz und Musik bei einer Wanderperformance zum Burginnenhof von Laa präsentiert. Laaer Schulen erarbeiten dafür eigene Programme. Gemeinsam verwandeln wir die Burg in einen Ort der Vielfalt, der Begegnung und der Nachhaltigkeit.
Mit seiner Küche komponierend dient im 3er Wirtshaus der beste Wirt dem Geiste kultureller Feinfühligkeit. Speisekarte braucht es nicht. Wenn der Jäger in die Gaststube kracht, ahnen die Gäste, was am nächsten Tag am Tisch stehen wird. An der Bar lehnt der Zimmerer. Wider die Schlitzohrigkeit schmiegt sich seine Wange ans Holz. Einst meinte der Wienerlied-Macher Karl Hodina nach seinem Konzert: „Bevor ich sterbe, möchte ich noch einmal zum Essen hierherkommen“ – was er dann beides auch tat.
In diesen letzten Winkel des Landes hat es den Kunstschaffenden David Hebenstreit aka Sir Tralala auf seiner Flucht aus der Stadt verschlagen. An fünf Abenden bittet er Livemusiker*innen auf die Bühne und holt selbst Musik aus der Konserve. Auch Sie sind eingeladen, sich hierher zu flüchten. Zum Zuhören, Reden, Essen, Tanzen und sich gegenseitig die Wadeln gerade zu richten.
Der Männergesangverein Marchegg 1892 pflegt seit seiner Gründung nunmehr 130 Jahre den klassischen A-cappella-Gesang. Anlässlich des runden Geburtstages des Vereins wird der Nationale slowakische Lehrerchor mit etwa 50 Sängern beim Jubiläumskonzert das vielfältige Programm bereichern. Der weithin bekannte Lehrerchor feierte letztes Jahr sein 100-jähriges Bestandsjubiläum und nahm bereits an vielen internationalen Gesangswettbewerben (England, Spanien, Kanada und Lettland etc.) mit großem Erfolg teil.
Die Zusammenarbeit des MGV Marchegg mit anderen Formationen bringt stets neue, interessante Ergebnisse. Beim Jubiläumskonzert dürfen sich die Zuhörer*innen auf eine breite Palette an A-cappella-Chormusik und auf neue gesangliche Schwerpunkte freuen. Natürlich steht auch gemeinsamer Gesang der beiden Männerchöre am Programm!
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
SATELLIT GRENZART
Wenn Räume fliegen
10.06.2022
Hauptplatz Hollabrunn, 2020 Hollabrunn
10.06.2022
2022-06-10
|Hollabrunn|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
Der SATELLIT grenzART möchte im wahrsten Sinne des Wortes den Blickwinkel auf die Galerie grenzArt und auf die bildende Kunst weiten und den Radius der Begegnung vergrößern: Wo immer er landet, fällt der große Kubus, ein in Gold lackierter Baucontainer, ins Auge. In seinem Inneren ist er zu einem „white cube“ ausgebaut und bringt zeitgenössische Kunstwerke direkt zu den Menschen.
Der SATELLIT „fliegt“ in einem bestimmten Wochen-Rhythmus von Ort zu Ort und schafft dort jeweils einen temporären Raum der Begegnung: Mit den Kunstwerken im Mittelpunkt werden Gespräche und Diskussionen angeregt. Je nach Standort und Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort werden unterschiedlichste Aktionen mit performativem Charakter und/oder Kunstvermittlungsprogramme für Jung und Alt angeboten.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
2022
Performance
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
WOMAN HOOD
DANCE MEETS VISUAL ARTS
10.06.2022
Schloss Wolkersdorf, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
10.06.2022
2022-06-10
|Wolkersdorf|
|Performance|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|
Eine Tanzperformance von Ursula Graber trifft auf ein installatives Setting von Sabine Maier. Diese Auseinandersetzung wird in zwei Formaten präsentiert: Im Öffnen des Work-in-Progress steht der Prozess des kreativen Schaffens im Fokus, tags darauf folgt die Premiere der Tanzperformance.
„Woman Hood“ begibt sich auf die Suche nach außergewöhnlichen und ermächtigten Frauen als Vorbilder und erspürt die Bedeutung von Sisterhood. Die Performance erforscht scheinbar voneinander unabhängige weibliche Figuren und Szenen und führt diese in der „Schwesternschaft“ zusammen: Die Kriegerin, Medea und die Verrückte vereinen sich zum Schluss zu einer Armee der Frauen.
Die Performance verhandelt zugleich Stärke und Verletzlichkeit, Kontrolle und den Verlust derselben. Sie begreift Emotionalität nicht nur als Fragilität, sondern in ihrer ganzen Wucht und Kraft. Eine Heldin, die alles sein kann.
Zehn namhafte Künstler*innen aus Niederösterreich und aus Záhorie in der Slowakei sind eingeladen, den Kontext und die Nachbarschaften von Getreidesilos beiderseits der March zu untersuchen.
Mehr als 150 Getreidesilos strukturieren die niederösterreichischen Ackerbaugebiete. Sie sind Speicher, Sender, Landmark und Aussichtswarte des ländlichen Raums. Obwohl ihre Funktion immer dieselbe ist, gibt es keine baugleichen Silos. Hilde Fuchs, Thomas Hörl, Johanna und Helmut Kandl, Felix Malnig, Heidi Pretterhofer, Oto Hudec, Ema Lančaričová, Jürgen Rendl und Martina Šimkovičová nehmen in interdisziplinären Arbeiten die Silobauten, die Nahsicht, Fernsicht und die Vogelschau auf die Regionen in den Blick.
Die künstlerischen Beobachtungen werden im museumORTH im Schloss Orth gezeigt – das selbst bis 1960 als Getreidespeicher diente – und im F-Centrum in Devínska Nová Ves (SK).
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Nicht jeder Berg ist ein Berg ...
Hausberge im Weinviertel
11.06.2022
Museum Retz, Znaimerstraße 7, 2070 Retz
11.06.2022
2022-06-11
|Retz|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
11.06.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
11.06.2022
2022-06-11
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
2022
Installation
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
The eye, product of its history
Installation im Leerstand
11.06.2022
Blumen Gartler, Zwingendorf 70, 2063 Zwingendorf
11.06.2022
2022-06-11
|Zwingendorf|
|Installation|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
In Zwingendorf, einem Ort an der Grenze, erhellt ein rosa Neon-Schriftzug – „Das Auge ist das Produkt seiner Geschichte“ – ein leer stehendes Gebäude. Die Installation beruft sich auf ein Zitat des Soziologen Pierre Bourdieu: dass alles Neue durch das bereits Erlebte, durch unsere individuelle Sozialisation und durch den Blick unserer persönlichen Geschichte wahrgenommen wird. So fällt es uns schwer, unseren Blickwinkel zu verändern.
Das Weinviertel und der Grenzort können dafür als narrative Beispiele dienen. Noch 30 Jahre nach der Öffnung Richtung Osten gibt es tiefe Vorurteile. Die Ortsbilder haben sich zum Teil stark verändert, geblieben sind Leerstände, die an Gewesenes erinnern. Die Rauminstallation regt zu einer Auseinandersetzung mit unseren individuellen Sichtweisen an und fordert dazu auf, andere Blickwinkel einzunehmen und neue Bilder zu erschaffen.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
11.06.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
11.06.2022
2022-06-11
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
2022
Performance
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
WOMAN HOOD
DANCE MEETS VISUAL ARTS
11.06.2022
Schloss Wolkersdorf, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
11.06.2022
2022-06-11
|Wolkersdorf|
|Performance|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|
Eine Tanzperformance von Ursula Graber trifft auf ein installatives Setting von Sabine Maier. Diese Auseinandersetzung wird in zwei Formaten präsentiert: Im Öffnen des Work-in-Progress steht der Prozess des kreativen Schaffens im Fokus, tags darauf folgt die Premiere der Tanzperformance.
„Woman Hood“ begibt sich auf die Suche nach außergewöhnlichen und ermächtigten Frauen als Vorbilder und erspürt die Bedeutung von Sisterhood. Die Performance erforscht scheinbar voneinander unabhängige weibliche Figuren und Szenen und führt diese in der „Schwesternschaft“ zusammen: Die Kriegerin, Medea und die Verrückte vereinen sich zum Schluss zu einer Armee der Frauen.
Die Performance verhandelt zugleich Stärke und Verletzlichkeit, Kontrolle und den Verlust derselben. Sie begreift Emotionalität nicht nur als Fragilität, sondern in ihrer ganzen Wucht und Kraft. Eine Heldin, die alles sein kann.
Das Weinviertel als eigenes, zehntes Bundesland „Kistlreich“: Benannt nach seinen geradezu ikonischen Holzkisten, wird es zur Vision einer spartenübergreifenden Bühnenshow aus Texten und Liedern, umrahmt von audiovisuellen Präsentationen, Bildern und Fotos.
Wie super das Weinviertel ist (und immer war!), wird im ersten Teil der Road-Show unter die Lupe genommen. Augenzwinkernd und natürlich total wertschätzend.
Danach erweitern wir den Blick auf das zukünftige, neue Bundesland „Kistlreich“ mit seinen viereinhalb Bezirken (Tulln nördlich der Donau gehört nämlich auch dazu ...). Mit Kistlbach als Hauptstadt, dem heiligen Chistophorus als Landesheiligem und einem eigenen Musikstil, dem „Country & Northeastern“!
Wir meinen: Die Hochleistungsregion Weinviertel muss aufgewertet werden, und fordern einen Weitwinkel im Denken dafür, was alles möglich wäre ...
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
12.06.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
12.06.2022
2022-06-12
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
12.06.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
12.06.2022
2022-06-12
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
12.06.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
12.06.2022
2022-06-12
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
Die jüdische Gemeinde in Hollabrunn ist schon lange Geschichte. Der jüdische Friedhof gibt Zeugnis davon. Im Rahmen der Kulturvermittlung werden wir am Standort des jüdischen Friedhofs einen Bogen über die jüdischen Spuren in der Stadt spannen, indem wir in einer Ton-Bild-Schau historische Fotos von Hollabrunn sehen. In Interviews mit Nachkommen hören wir Erzählungen über den Alltag vor dem Zweiten Weltkrieg, über Flucht und Vernichtung und über die Rückkehr einiger weniger nach Österreich. Diese Geschichten stehen stellvertretend für viele jüdische Familien, die nun in der ganzen Welt verstreut sind.
Welche Zeichen der jüdischen Geschichte finden wir heute in der Stadt Hollabrunn? Welche Familiengeschichten können heute erzählt werden? Zum Abschluss machen wir einen Rundgang auf dem Friedhof, wo das letzte jüdische Begräbnis im Jahr 1978 stattfand.
Wer ist schon einmal in einer Kamera gesessen und hat damit seine Welt betrachtet? Mit so einem speziellen Gerät machen sich die Schüler*innen der ASO Poysdorf auf den Weg, um Schnappschüsse einzufangen. Ob in der Schule, am Badeteich oder am Feldweg – die 1-m³-Lochkamera stellt alles auf den Kopf. Da sieht die Welt gleich ganz anders aus, denn das projizierte Bild ist noch dazu seitenverkehrt!
Wir beschäftigen uns dabei auch mit den oft allzu engen Sichtweisen von Jung und Alt. Da darf natürlich unser Schulmaskottchen, die Reblaus Lonie, nicht fehlen. Sie erwacht in einem Weinfass und alles steht am Kopf ... Lonie besteht einige Abenteuer, vermittelt bei Konflikten und löst auch einige Rätsel.
Fächerübergreifend fotografieren die Schüler*innen Lonies Lochkamera-Erlebnisse in der Trickboxx und produzieren aus den Bildern einen Stopp-Motion-Film, der zum Abschluss präsentiert wird.
Das Nachtwächterhaus neben der Poysdorfer Pfarrkirche war einst Wirkstätte jenes Mannes, der über das Wohlergehen der Stadt wachte. Nur zwei kleine Räume groß, überdauerte es die Jahrhunderte. Mit tausend Büchern wird das leere Haus jetzt wiederbelebt und beeinflusst die Geschicke der Stadt auf neue Weise. Es handelt sich nämlich um Kochbücher.
Ein Tisch und zehn Sessel laden dazu ein, es sich gemütlich zu machen, sich von Rezepten aus aller Welt inspirieren zu lassen, Leute zu treffen, übers Essen zu reden. Über neue und alte Rezepte, über Nahes und Fernes, über das kulinarische Gedankengut der Region. Der Raum bleibt untertags geöffnet, die Bücher dürfen gelesen und abfotografiert werden, das Haus aber nicht verlassen.
Ein wöchentlicher Stammtisch und Workshops begleiten und beleben den Inspirationsraum. Weil: Nichts geht uns so nahe wie unser Essen. Und mitreden kann dabei jede*r.
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
Die Bewohner*innen von Königsbrunn am Wagram werden zu Galerist*innen: Sie stellen die straßenseitigen Fenster ihrer Häuser der Fotografin Nadja Meister zur Verfügung und ermöglichen so einen neuen Blick auf die Gemeinde. Dabei werden Fotos aller sechs Ortsteile der Marktgemeinde präsentiert.
Die gezeigten Fotografien reichen vom bisher unbeachteten Detail bis hin zur Landschaftstotale – von der Nahaufnahme bis zum Weitwinkel. Die Besucher*innen sind eingeladen, von Foto zu Foto, von Haus zu Haus zu spazieren. So „ergehen“ sie sich eine Gesamtsicht möglicher Ein- und Ausblicke auf den Ort.
Im Rahmenprogramm werden auch Fotos von Kindern der Volksschule Königsbrunn gezeigt, die in Workshops mit Nadja Meister erarbeitet wurden. Eine Lesung von Joachim Rogginer in der Kellergasse Königsbrunn wird uns zusätzlich die Sicht eines lokalen Literaten auf die Welt des Wagram vermitteln.
2022
Literatur
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Wort an Wort: Berührung
Acht Blicke auf einen Ort
16.06.2022
Schüttkasten Laa, Kirchenplatz 18, 2136 Laa an der Thaya
16.06.2022
2022-06-16
|Laa an der Thaya|
|Literatur|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|
Eines, das sich seiner geringen Größe nicht geniert und „klein“ selbstbewusst im Namen trägt: Gebettet in des Weinviertels sanft hügelige Landschaft liegt Kleinbaumgarten. An des Dorfes Rändern: die Welt.
Acht Autor*innen befassen sich mit dieser Region, um in die Weite hinauszublicken: Was beschäftigt Dörfler*innen, was die Bewohner*innen des umgebenden Landes um Laa? Wie verhält es sich in einem vergleichbaren Ort anderswo, im Ausland? Und auf welche Art lässt sich davon erzählen?
„Wort an Wort: Berührung“ (Edition Arthof) setzt diesem bislang unbeschriebenen Landstrich ein literarisches Denkmal in Wortbildern. Erstmals wird diese Publikation in einer gemeinsamen Lesung von Sophie Reyer, Marlen Schachinger, Sara M. Schachinger, Isabella Straub, Bettina Schwabl, Daniel Zipfel und zwei Literaturpreisträgerinnen präsentiert, von denen wir uns überraschen lassen …
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Seniorenfreundlich
Draußen
FensterGALERIE Wagram
Ein Dorf wird zur Galerie
18.06.2022
Weingut Leopold Schachinger, Marktstraße 2, 3465 Königsbrunn am Wagram
Die Bewohner*innen von Königsbrunn am Wagram werden zu Galerist*innen: Sie stellen die straßenseitigen Fenster ihrer Häuser der Fotografin Nadja Meister zur Verfügung und ermöglichen so einen neuen Blick auf die Gemeinde. Dabei werden Fotos aller sechs Ortsteile der Marktgemeinde präsentiert.
Die gezeigten Fotografien reichen vom bisher unbeachteten Detail bis hin zur Landschaftstotale – von der Nahaufnahme bis zum Weitwinkel. Die Besucher*innen sind eingeladen, von Foto zu Foto, von Haus zu Haus zu spazieren. So „ergehen“ sie sich eine Gesamtsicht möglicher Ein- und Ausblicke auf den Ort.
Im Rahmenprogramm werden auch Fotos von Kindern der Volksschule Königsbrunn gezeigt, die in Workshops mit Nadja Meister erarbeitet wurden. Eine Lesung von Joachim Rogginer in der Kellergasse Königsbrunn wird uns zusätzlich die Sicht eines lokalen Literaten auf die Welt des Wagram vermitteln.
2022
Spartenübergreifend
Stopfenreuth – Salon des Wandels
Zeitzeug*innen 1984 + Ausstellung
18.06.2022
Zentrale der Auschützer - Höfele, Dorfstraße 2, 2292 Stopfenreuth
Stopfenreuth war 1984 Schauplatz der Aubesetzung, einer beispiellosen Aktion der Zivilgesellschaft. Annemarie Höfele stellte ihr Privathaus als Zentrale zur Verfügung – ihr Haus war das „Hauptquartier“ der Au-Schützer*innen. Genau hier und in der Umgebung finden die „Salons des Wandels“ statt: Zeitzeug*innengespräche mit Protagonist*innen von damals, wie u. a. Bernd Lötsch und Peter Weihs. Der Austausch mit Au-Aktivist*innen von einst eröffnet einen neuen Blickwinkel auf die Zukunft.
Auch der Dokumentarfilm „Hainburg 84 – eine Bewegung setzt sich durch“ von Doris Holler-Bruckner wird gezeigt. Parallel gibt eine Ausstellung im Schuppen Einblick zu „Hainburg 1984“, genau an jenem historischen Schauplatz, wo die friedliche Aubesetzung begann und damit einen Meilenstein für die österreichische Ökologie-Bewegung setzte.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Nicht jeder Berg ist ein Berg ...
Hausberge im Weinviertel
19.06.2022
Museum Retz, Znaimerstraße 7, 2070 Retz
19.06.2022
2022-06-19
|Retz|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
... ist das Motto der Ritsch Ratsch Kinderkonzerte für alle ab drei Jahren. Fünf „ausg'schwärmte“ oder „zuag'raste“ Weinviertler Künstler*innen präsentieren mit ihren Ensembles ein buntes Programm fantasievoller Kinderkonzerte.
Schwungvoll, spielerisch und frech werden viele Instrumente in Szene gesetzt und zum Klingen gebracht. Hier werden die Saiten der Bratsche schon mal gegen den Strich gebürstet, und das Saxofon lässt sich gerne zu schrägen Tönen überreden. Auch Akkordeon, Flöte, Tuba und Schlagzeug bekommen ihren Auftritt und lassen es rasseln, brummen, tönen und zwitschern, sodass sogar Farben und Zahlen zu Musik werden. Die Ritsch Ratsch Kinderkonzerte versprechen vergnügliche Nachmittage für die ganze Familie mit Musik, die die Füße zappeln lässt – zum Glück! Denn Mitmachen ist erlaubt.
2022
Ausstellung
Umweltschonend
Drinnen
GLOBAL – JETZT
Verbindet Kunst – spojuje umění?
23.06.2022
Kunsthaus Laa, Bürgerspitalgasse 1, 2136 Laa an der Thaya
Die KünstlerInnengruppe JETZT, Schüler*innen der Kunstschule in Nový Jičín/Neu Titschein (Tschechien) sowie Schüler*innen der NMS und Musik-MS in Laa/Thaya erarbeiten individuelle Blicke auf Gewinner, Verlierer und auf Auswüchse der Globalisierung.
In Bildern mit Malerei, Collagen, Druckgrafiken sowie Objekten, Video und einer interaktiven Videoinstallation wird der Fokus auf beides gelegt: auf die Dinge, die wir benutzen, genießen und gerne wahrnehmen, aber auch auf das, was es dazu braucht und welche Auswirkungen es hat. Positive und negative Aspekte des Randständigen, Verborgenen und scheinbar Unwichtigen dieser Entwicklung sollen in die Mitte gestellt und Dinge, die offenbar in der Mitte sind, an den Rand geschoben werden.
Was wird geopfert für mein Wohlbefinden? Was wird sichtbar, wenn wir unseren Blick erweitern und den Weitwinkel unserer Wahrnehmung wieder bewusst zulassen?
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
„Bravo Girl“ ist eine Musik- und Text-Collage für Jugendliche, die sich Themen des aktuellen öffentlichen Diskurses über Geschlecht widmet und sich mit geschlechtsspezifischen Klischees, Rollenbildern und Sexismus auseinandersetzt.
Raus aus der Komfortzone, rein in die Kunst – denn diese zeigt bekanntlich auf, was ist, und zoomt auf das Unscharfe und Schattenhafte. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Was wird Mädchen heutzutage suggeriert, und wie sehen sie sich selbst? Wie und wo verstecken und zeigen sich Sexismus und Geschlechterungleichheiten in unserer Gesellschaft, und welche Handlungsspielräume haben wir, um diese Missstände zu verändern?
„Töchter der Kunst“ präsentieren eine schrille, witzige, ironische Collage, die Elemente des Theaters und Tanzes, der Wissenschaft und neuer Medien mischt.
Wie klingt das Weinviertel, wenn es seine Stimme erhebt? Die Filmdokumentation „Die Stimme des Weinviertels“ erkundet den spezifischen Klang von Gänserndorf, Retz, Mistelbach & Co.
Der für seine Offenen Singrunden bekannte „Lagerfeuermann“ Ali Foeger begibt sich im Frühjahr 2022 gemeinsam mit Filmemacher Matthias Wintersteiger auf die Suche nach Weinviertler Stimmen. Alle Menschen, die ihnen auf ihrer Reise begegnen, werden eingeladen, spontan ein Lied zum Besten zu geben. Das Weitwinkel-Objektiv der Kamera erfasst dabei auch Persönlichkeiten, die sonst eher am Rande der allgemeinen Wahrnehmung stehen. So entsteht ein liebevolles, leidenschaftliches, singendes Porträt des Weinviertels und seiner Bewohner*innen.
Bei der Premiere der Doku mit Auftritten von Mitwirkenden mündet der Abend in ein gewaltiges Mitsingfest. Denn wie wir wissen: Singen macht glücklich!
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
2022
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Winkelweite 360 Grad
Eine Windmühlenperformance
24.06.2022
Windmühle Retz, Kalvarienberg 1, 2070 Retz
24.06.2022
2022-06-24
|Retz|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Die Windmühle Retz, deren Räder sich bewegen wie der Kreislauf des Lebens, wird zum Mittelpunkt einer Performance. Texte und Bilder, die diesen Kreislauf widerspiegeln, werden auf die Mühle projiziert. Musik begleitet die Aktion. Zwei Künstlerinnen, im Ausdruck poetisch und zeitkritisch, weisen damit mehrdimensional auf die Vielfalt der Kreativität und Fantasie des Menschen hin. In alle Richtungen!
Ergänzend möchte die Liveperformance die Schaufelräder der Windmühle gleich den Schwingen eines Vogels verwenden, um die ineinanderfließenden Inhalte der Texte, der Bilder und der Musik weiterzutragen. Sie mögen sich im Umkreis von 360 Grad ausbreiten ... gleich konzentrischen Kreisen.
Eine Achse führt ins historische Zentrum von Retz, wo eine mehrwöchige Ausstellung mit Vernissage ein Nachsehen und Nachhören der Bild-Text-Musik-Trilogie ermöglichen wird.
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Nicht jeder Berg ist ein Berg ...
Hausberge im Weinviertel
25.06.2022
Museum Retz, Znaimerstraße 7, 2070 Retz
25.06.2022
2022-06-25
|Retz|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
Mit seiner Küche komponierend dient im 3er Wirtshaus der beste Wirt dem Geiste kultureller Feinfühligkeit. Speisekarte braucht es nicht. Wenn der Jäger in die Gaststube kracht, ahnen die Gäste, was am nächsten Tag am Tisch stehen wird. An der Bar lehnt der Zimmerer. Wider die Schlitzohrigkeit schmiegt sich seine Wange ans Holz. Einst meinte der Wienerlied-Macher Karl Hodina nach seinem Konzert: „Bevor ich sterbe, möchte ich noch einmal zum Essen hierherkommen“ – was er dann beides auch tat.
In diesen letzten Winkel des Landes hat es den Kunstschaffenden David Hebenstreit aka Sir Tralala auf seiner Flucht aus der Stadt verschlagen. An fünf Abenden bittet er Livemusiker*innen auf die Bühne und holt selbst Musik aus der Konserve. Auch Sie sind eingeladen, sich hierher zu flüchten. Zum Zuhören, Reden, Essen, Tanzen und sich gegenseitig die Wadeln gerade zu richten.
„Bravo Girl“ ist eine Musik- und Text-Collage für Jugendliche, die sich Themen des aktuellen öffentlichen Diskurses über Geschlecht widmet und sich mit geschlechtsspezifischen Klischees, Rollenbildern und Sexismus auseinandersetzt.
Raus aus der Komfortzone, rein in die Kunst – denn diese zeigt bekanntlich auf, was ist, und zoomt auf das Unscharfe und Schattenhafte. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Was wird Mädchen heutzutage suggeriert, und wie sehen sie sich selbst? Wie und wo verstecken und zeigen sich Sexismus und Geschlechterungleichheiten in unserer Gesellschaft, und welche Handlungsspielräume haben wir, um diese Missstände zu verändern?
„Töchter der Kunst“ präsentieren eine schrille, witzige, ironische Collage, die Elemente des Theaters und Tanzes, der Wissenschaft und neuer Medien mischt.
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
Elektromagnetische Schwingungen sind allgegenwärtig. Überall treffen wir auf sie, und dennoch bleiben sie normalerweise verborgen. Mit einem speziellen Gerät werden elektromagnetische Felder zum Klingen und zum Hören gebracht. Wie mit einem Weitwinkelobjektiv scannen wir Hollabrunn nach ungehörten Geräuschen ab und nehmen als Zeitzeugen unserer modernen Welt verschiedene elektromagnetische Geräusche der städtischen Umgebung auf, zum Beispiel von beleuchteten Schaufenstern, Schrankenanlagen bei Parkhäusern, digitalen Reklametafeln usw.
Diese Klänge werden im Computer verfremdet und zu Loops weiterentwickelt. Das gewonnene Material dient als Basis für zehn minimalistisch-technoide Kompositionen, die gemeinsam mit dem Streichorchester der Musikschule Hollabrunn einstudiert und im Rahmen eines Konzertes live aufgeführt werden.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Draußen
Bespielte Stahlgiganten
Eine rhythmische Öl-Fantasie
25.06.2022
Platz beim historischen Ölbohrturm, Josef Seitz-Straße, 2242 Prottes
Der Erdöl-Erdgaslehrpfad in Prottes bietet faszinierende Exponate, die zur Gewinnung von Öl verwendet wurden und die teils wie künstlerische Skulpturen anmuten. Ein Spaziergang auf diesem Lehrpfad hat den Komponisten Andreas Olszewski dazu inspiriert, die dort gezeigten Geräte und Utensilien zum Klingen zu bringen. Sechs der Objekte werden von Musiker*innen des Protteser Musikvereins in einem viersätzigen rhythmischen Musikstück bespielt.
Da sich die bespielten Exponate in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, kann man das Geschehen von einer Position aus verfolgen oder sich mit den Musiker*innen von einem Objekt zum nächsten begeben.
An zwei Terminen wird das Stück zwei Mal aufgeführt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Nicht weit vom Lehrpfad öffnet ein ausgezeichneter Heuriger seine Türen, und am Premierentag wird auch direkt vor Ort ausgeschenkt.
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Breites Lächeln
Kunst ist für alle da
26.06.2022
Biohof Schmidt, Zlaberner Straße 49, 2135 Neudorf im Weinviertel
In diesem Projekt werden die Kinder der 4. Klasse der Volksschule Neudorf im Weinviertel in zwei Workshops an das Kunst-Schaffen herangeführt. 20 Schüler*innen gestalten mit Holz- und Steinbildhauer Harry Raab im Kunsthaus Niederleis individuelle Specksteinköpfe mit dem Thema „Breites Lächeln“. Zusätzlich gestalten alle 67 Schüler*innen der Schule mit der Keramikerin Renate Pelzer je ein Keramikwerkstück.
Bei der Präsentation der Werke am Bio-Bauernhof Schmidt symbolisiert der Ausblick über die weiten Ebenen des Weinviertels auch das Festival-Motto „Weitwinkel“. Dieser spannt sich vom Biohof bis zum höchsten Punkt des Weinviertels, den Buschbergkugeln der Leiser Berge, an deren Fuße das Kunsthaus Niederleis liegt.
Beim Präsentationsfest der Schule mit beiden Künstler*innen wird die Bläserklasse Musik ins Weite klingen lassen. Der Elternverein sorgt für die Verpflegung.
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Breites Lächeln 2.0
Lebensfreude-Denkmal
26.06.2022
Biohof Schmidt, Zlaberner Straße 49, 2135 Neudorf im Weinviertel
Frei nach harry's Spruch „Streu deine Liebe über die Welt, und das Lächeln vieler Menschen, Tiere und Pflanzen wird dir begegnen“ interpretiert der Holz- und Steinbildhauer an einem großen Sandsteinblock das Thema „Breites Lächeln“ mit schwerem Fäustel und Steinbildhauer-Eisen. Dies als Ergänzung zum gleichnamigen Schulprojekt für Neudorf im Weinviertel, das harry gemeinsam mit der Schullehrerin und Direktorin konzipiert hat.
In der großen Sandsteinkomposition werden Motive aus den erarbeiteten Specksteinskulpturen zum Projekttitel ebenso eingearbeitet wie fröhliche Gesichter von Pflanzen, Tieren und Menschen. Die so entstehende „begreifbare“ Skulptur wird gemeinsam mit den Specksteinskulpturen der Schüler*innen als Freiluft-Installation aufgestellt und wird so manchen Vorbeigehenden wohl ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
2022
Film
Drinnen
angrenzen und überbrücken
Ein Film über die Grenzen
27.06.2022
Atrium Hohenau an der March, Liechtensteinstraße 10, 2273 Hohenau an der March
Bei Hohenau an der March treffen die Staatsgrenzen Tschechiens, der Slowakei und Österreichs zusammen. Hier mündet die Thaya in die March. Wir möchten den Schüler*innen der NÖMS Hohenau den Blick über die Grenzen ermöglichen, um die Verbindungen zwischen Österreich und seinen Nachbarregionen aufzuspüren und filmisch darzustellen.
Wir blicken auf Natur, Geschichte und Menschen und erkunden mit unseren Klassen besondere Orte dies- und jenseits der beiden Flüsse. Wir erforschen die Tier- und Pflanzenwelt im Augebiet, hören von der Nordbahn und der industriellen Revolution, den jüdischen Gemeinden und vom Fall des Eisernen Vorhangs. Wir besuchen die Kulturlandschaft Lednice-Valtice in Tschechien.
Das Videomaterial zu den Eindrücken und Erfahrungen wird via Smartphone aufgenommen. Der Film, den die Schüler*innen selbst gestalten, wird in einer Abschlussveranstaltung präsentiert.
Mit ÜBER DIE SCHÖNHEIT hat der Verein Zu.Einander.Tanzen das zweite Tanzstück für Senior*innen geschaffen. Das Tanzstück von Suni Löschner und Katharina Weinhuber beschäftigt sich mit der Schönheit und hinterfragt, wann uns das Schöne berührt – und warum.
In diesem Stück möchten die beiden Tanzpädagoginnen, Tänzerinnen und Choreografinnen die Schönheit von Begegnungen hochleben lassen. In Zeiten der Unruhe wollen sie über den Tanz die Menschen erreichen und ihnen einen Moment der Freude und Inspiration schenken. Mit ÜBER DIE SCHÖNHEIT zeigen sie ein Stück, dessen Bilder anregen und weitergedacht werden können.
Tanz, Musik, Texte und Requisiten ergeben neue Sichtweisen auf das Schöne. Dadurch begegnen die Tänzerinnen den ältesten Menschen unserer Gesellschaft auf künstlerische Weise und nehmen sie mit zu Momenten, wo sie über das Einfache staunen und Besonderes erleben können.
Mit ÜBER DIE SCHÖNHEIT hat der Verein Zu.Einander.Tanzen das zweite Tanzstück für Senior*innen geschaffen. Das Tanzstück von Suni Löschner und Katharina Weinhuber beschäftigt sich mit der Schönheit und hinterfragt, wann uns das Schöne berührt – und warum.
In diesem Stück möchten die beiden Tanzpädagoginnen, Tänzerinnen und Choreografinnen die Schönheit von Begegnungen hochleben lassen. In Zeiten der Unruhe wollen sie über den Tanz die Menschen erreichen und ihnen einen Moment der Freude und Inspiration schenken. Mit ÜBER DIE SCHÖNHEIT zeigen sie ein Stück, dessen Bilder anregen und weitergedacht werden können.
Tanz, Musik, Texte und Requisiten ergeben neue Sichtweisen auf das Schöne. Dadurch begegnen die Tänzerinnen den ältesten Menschen unserer Gesellschaft auf künstlerische Weise und nehmen sie mit zu Momenten, wo sie über das Einfache staunen und Besonderes erleben können.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
02.07.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
02.07.2022
2022-07-02
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
Wo beginnen die Grenzen des Sichtbaren? Dieser Frage ist der Fotoclub Ernstbrunn nachgegangen. Die Antworten werden in einer Ausstellung neben der Aussichtswarte am Oberleiserberg mittels großformatiger Bilder präsentiert.
Ist in unserer Landschaft mehr verborgen, als auf den ersten Blick zu sehen ist?
Wir wagen den Blick ins ganz Kleine und ganz Große. Ein Grashalm, durchs Mikroskop betrachtet, wird mit seiner Mikrostruktur ebenso sichtbar wie die Galaxis über uns, die wir infolge der Lichtverschmutzung nachts kaum noch sehen können.
Lichtstimmungen, Gemütszustände und spirituelle Momente, oft nur flüchtig wahrnehmbar – hier sind sie zu erleben, denn Andy Hermann rundet die Ausstellung mit zu den Bildern passenden Textsplittern ab. Wenn es gelingt, die Grenze des Sichtbaren etwas zu verschieben, dann ist für jede*n Betrachter*in die persönliche Wahrnehmung ein wenig erweitert worden.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
In Kooperation mit dem Schlossfestival Wilfersdorf bietet das Schaustellerpaar Egon und Erika (RRemi Brandner und Ingeborg Schwab) einen Maskenworkshop in den nahe gelegenen Schulen an und bringt das Theaterstück „Eine Reise um die Welt“ im Schlosshof zur Aufführung.
Egon und Erika führen uns auf dem theater-wagen um die Welt und in die Unendlichkeit der Fantasie, Tragisches prallt auf Komisches. Der theater-wagen ist eine fahrbare Bühne voller ungewöhnlicher Requisiten und skurriler Masken. Gezeigt wird ein buntes Programm voller Überraschungen für alle Altersklassen – Körpertheater, Slapstick, Akrobatik, Zauberkunst, Moritaten und eigene Lieder. Nach der Vorstellung haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, selbst Masken zu basteln, unter dem Motto „Wir tragen viele Masken“.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
02.07.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
02.07.2022
2022-07-02
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
Das Weinviertel als eigenes, zehntes Bundesland „Kistlreich“: Benannt nach seinen geradezu ikonischen Holzkisten, wird es zur Vision einer spartenübergreifenden Bühnenshow aus Texten und Liedern, umrahmt von audiovisuellen Präsentationen, Bildern und Fotos.
Wie super das Weinviertel ist (und immer war!), wird im ersten Teil der Road-Show unter die Lupe genommen. Augenzwinkernd und natürlich total wertschätzend.
Danach erweitern wir den Blick auf das zukünftige, neue Bundesland „Kistlreich“ mit seinen viereinhalb Bezirken (Tulln nördlich der Donau gehört nämlich auch dazu ...). Mit Kistlbach als Hauptstadt, dem heiligen Chistophorus als Landesheiligem und einem eigenen Musikstil, dem „Country & Northeastern“!
Wir meinen: Die Hochleistungsregion Weinviertel muss aufgewertet werden, und fordern einen Weitwinkel im Denken dafür, was alles möglich wäre ...
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
02.07.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
02.07.2022
2022-07-02
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
03.07.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
03.07.2022
2022-07-03
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
In Kooperation mit dem Schlossfestival Wilfersdorf bietet das Schaustellerpaar Egon und Erika (RRemi Brandner und Ingeborg Schwab) einen Maskenworkshop in den nahe gelegenen Schulen an und bringt das Theaterstück „Eine Reise um die Welt“ im Schlosshof zur Aufführung.
Egon und Erika führen uns auf dem theater-wagen um die Welt und in die Unendlichkeit der Fantasie, Tragisches prallt auf Komisches. Der theater-wagen ist eine fahrbare Bühne voller ungewöhnlicher Requisiten und skurriler Masken. Gezeigt wird ein buntes Programm voller Überraschungen für alle Altersklassen – Körpertheater, Slapstick, Akrobatik, Zauberkunst, Moritaten und eigene Lieder. Nach der Vorstellung haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, selbst Masken zu basteln, unter dem Motto „Wir tragen viele Masken“.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
03.07.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
03.07.2022
2022-07-03
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Draußen
Bespielte Stahlgiganten
Eine rhythmische Öl-Fantasie
03.07.2022
Platz beim historischen Ölbohrturm, Josef Seitz-Straße, 2242 Prottes
Der Erdöl-Erdgaslehrpfad in Prottes bietet faszinierende Exponate, die zur Gewinnung von Öl verwendet wurden und die teils wie künstlerische Skulpturen anmuten. Ein Spaziergang auf diesem Lehrpfad hat den Komponisten Andreas Olszewski dazu inspiriert, die dort gezeigten Geräte und Utensilien zum Klingen zu bringen. Sechs der Objekte werden von Musiker*innen des Protteser Musikvereins in einem viersätzigen rhythmischen Musikstück bespielt.
Da sich die bespielten Exponate in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, kann man das Geschehen von einer Position aus verfolgen oder sich mit den Musiker*innen von einem Objekt zum nächsten begeben.
An zwei Terminen wird das Stück zwei Mal aufgeführt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Nicht weit vom Lehrpfad öffnet ein ausgezeichneter Heuriger seine Türen, und am Premierentag wird auch direkt vor Ort ausgeschenkt.
2022
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Verwurzelt & Verwinkelt
Gastarbeiter*innen der Zukunft
03.07.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
03.07.2022
2022-07-03
|Jedenspeigen|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Wie wird die Welt aussehen, wenn wir es verschlafen haben, rechtzeitig auf den Klimawandel zu reagieren? Wie wird sich unser Leben dadurch verändern? Das Stationentheater im Schloss Jedenspeigen führt uns in die Zukunft und zeigt, wie das Schloss zur Drehscheibe der modernen, klimabedingten Gastarbeit werden könnte.
Die Gebäude des Schlosses dienten früher unter anderem als Unterbringungs- und Arbeitsort für rumänische und ex-jugoslawische Gastarbeiter*innen. Im Stück geht es um den Aufschwung, der ohne Gastarbeiter*innen nicht zu bewerkstelligen wäre. Doch woher kommen die Arbeitskraftreserven der Zukunft, und bleiben sie nur Gäste?
In diesem Stationentheater zeichnet sich ab, wo die Konfliktpotenziale der Protagonist*innen, der Gesellschaft und nicht zuletzt unsere eigenen liegen könnten. Fast nebenbei entdecken wir bei diesem Schauspiel die verborgenen Winkel des Schlosses.
In Kooperation mit dem Schlossfestival Wilfersdorf bietet das Schaustellerpaar Egon und Erika (RRemi Brandner und Ingeborg Schwab) einen Maskenworkshop in den nahe gelegenen Schulen an und bringt das Theaterstück „Eine Reise um die Welt“ im Schlosshof zur Aufführung.
Egon und Erika führen uns auf dem theater-wagen um die Welt und in die Unendlichkeit der Fantasie, Tragisches prallt auf Komisches. Der theater-wagen ist eine fahrbare Bühne voller ungewöhnlicher Requisiten und skurriler Masken. Gezeigt wird ein buntes Programm voller Überraschungen für alle Altersklassen – Körpertheater, Slapstick, Akrobatik, Zauberkunst, Moritaten und eigene Lieder. Nach der Vorstellung haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, selbst Masken zu basteln, unter dem Motto „Wir tragen viele Masken“.
... man als sogenannter „normaler Mensch“ von Menschen, die eine andere Normalität leben, lernt, die Welt durch deren Augen zu sehen? Welche Träume, Gedanken, Ziele treten in den Vordergrund?
Die Teilnehmer*innen der Erlebnisgruppen Bildende Kunst, Skulptur, Fotografie, Literatur, Musik, Darstellende Kunst erforschen mit Künstler*innen und Förster*innen den Stadtwald Mistelbach und verarbeiten ihre Eindrücke in der jeweiligen künstlerischen Form.
Beim Abschlussfest werden die entstandenen Werke bei freiem Eintritt gezeigt. Einige Werke können auch erworben werden. Erlös wie auch Spenden kommen dem Kolpinghaus Mistelbach, dem Verein Frauen für Frauen und der ASO Mistelbach zugute.
Was kann entstehen, wenn man unabhängig von Geschlecht & Alter, unabhängig von körperlicher und geistiger Beschaffenheit, seine Gedanken zum Ausdruck bringt? Was können wir voneinander und der Natur lernen?
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Luftblick
Weinviertel von oben
08.07.2022
M-Zone im MAMUZ, Waldstraße 44–46, 2130 Mistelbach
08.07.2022
2022-07-08
|Mistelbach|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Unterschiedliche Elemente der Weinviertler Kulturlandschaft werden mittels Luftbildaufnahmen porträtiert. Mithilfe eines unbemannten Luftfahrzeugs, einer Drohne mit Weitwinkel-Kamera, wird das Sichtfeld erweitert. Erst aus der Vogelperspektive zeigen sich die charakteristischen und doch unvertrauten Formen, Linien und Muster, die das nördliche Weinviertel prägen. In einer Ausstellung werden die Luftbilder in Form von Fotografien und Kurzvideos gezeigt.
Wer mittendrin in der Landschaft steht, ist in der eigenen Wahrnehmung beschränkt. Der Blick von oben ermöglicht eine völlig andere Betrachtungsweise des Alltäglichen und eine neue Auseinandersetzung mit der Umgebung. Welche Formen, Linien und Muster bestimmen unsere Lebenswelten, liegen aber im Bereich des Nicht-Sichtbaren? Von oben sehen wir, was uns sonst verborgen bleibt, uns aber dennoch alltäglich beeinflusst und berührt.
Der SATELLIT grenzART möchte im wahrsten Sinne des Wortes den Blickwinkel auf die Galerie grenzArt und auf die bildende Kunst weiten und den Radius der Begegnung vergrößern: Wo immer er landet, fällt der große Kubus, ein in Gold lackierter Baucontainer, ins Auge. In seinem Inneren ist er zu einem „white cube“ ausgebaut und bringt zeitgenössische Kunstwerke direkt zu den Menschen.
Der SATELLIT „fliegt“ in einem bestimmten Wochen-Rhythmus von Ort zu Ort und schafft dort jeweils einen temporären Raum der Begegnung: Mit den Kunstwerken im Mittelpunkt werden Gespräche und Diskussionen angeregt. Je nach Standort und Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort werden unterschiedlichste Aktionen mit performativem Charakter und/oder Kunstvermittlungsprogramme für Jung und Alt angeboten.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
09.07.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
09.07.2022
2022-07-09
|Kirchberg am Wagram|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
2022
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
Mondschein-Konzert
Open-Air-Konzert bei Vollmond
09.07.2022
Zellerndorfer Teich, 2051 Zellerndorf
09.07.2022
2022-07-09
|Zellerndorf|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
Der Zellerndorfer Teich bietet mit seiner stillen, romantischen Kulisse einen sehr geeigneten Platz, um den Nachthimmel auf sich wirken zu lassen. Die Musikkapelle Zellerndorf möchte dieses Ambiente für einen Konzertabend nutzen und dabei den Vollmond, aber auch die Sterne ins musikalische Weitwinkel-Visier nehmen.
Viele Komponisten hat die besondere Stimmung fasziniert, die vom nächtlichen Himmelszelt und dem Vollmond ausgeht. Eine Reihe von Werken wie die „Mondscheinsonate“, „Clair de Lune“ oder auch „Star Wars“ ist dem Nachthimmel gewidmet. Eine Auswahl dieser Klänge wird von den Musiker*innen wiedergegeben – von klassischen Stücken über zeitgenössische Werke bis hin zur U-Musik. Als Höhepunkt steht die Erstaufführung eines Werks von Daniel Muck mit dem Titel „Moonlight“ am Programm.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
15.07.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
15.07.2022
2022-07-15
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
Um vermeintlich nutzlosen Alltagsgegenständen neuen Wert zu verleihen, wandelt Herbert Unger längst weggelegte, vergessene Materialien zu aussagekräftigen Skulpturen um. In einer ca. 150 Jahre alten Kellerröhre werden die fantasievoll verfremdeten Objekte im Einklang mit der unterirdischen Räumlichkeit als Gesamtkunstwerk präsentiert.
Die Schau bietet einen Gegenpol zur konsumorientierten Wegwerfkultur: Gegenstände, die früher ein ganzes Menschenleben lang funktionieren mussten, werden heute kaum noch repariert, sondern achtlos weggeworfen. Der erweiterte Blickwinkel auf einst kostbare und heute wertlos gewordene Alltagsmaterialien lässt uns vielleicht innehalten in unserer gedankenlosen Verschwendung.
Der Weinkeller wird durch die künstlerisch recycelten Objekte zum lebendigen Ausstellungskeller umfunktioniert, wo Erinnerungen durch Unbeachtetes wieder wach werden können.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
16.07.2022
Garten „Gefängnis“, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
16.07.2022
2022-07-16
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
Der Buschberg, die höchste Erhebung des Weinviertels, wird bei einer gemeinsamen Wanderung mit einem Stationentheater gewürdigt. An drei Stationen wird ein mobiles Bühnenbild ausgerollt, das den Rahmen für die auftretenden Künstler*innen bildet.
Das Stationentheater erweitert den Blick vom Buschberg durch philosophische Gedanken von Heini Staudinger, Musik von Jimmy Schlager und Chris Heller sowie durch Poesie des weithin bekannten Arztes und Homöopathen Ferdinand Weinschenk (†), vorgetragen von Manfred Pintar.
Beim Gipfelkreuz lassen die Alphornbläser Salzkammergut eine Welt-Uraufführung ins Weite klingen. Im Anschluss wird mit musikalischer Umrahmung durch die Stadtkapelle Mistelbach eine von Harry Raab gestaltete Holzbank feierlich eingeweiht. Danach genießen wir den weiten Blick ins weite Land bei einem gemütlichen Picknick oder bei einer Einkehr in die Alpenvereinshütte.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
17.07.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
17.07.2022
2022-07-17
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Nicht jeder Berg ist ein Berg ...
Hausberge im Weinviertel
17.07.2022
Museum Retz, Znaimerstraße 7, 2070 Retz
17.07.2022
2022-07-17
|Retz|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
Um vermeintlich nutzlosen Alltagsgegenständen neuen Wert zu verleihen, wandelt Herbert Unger längst weggelegte, vergessene Materialien zu aussagekräftigen Skulpturen um. In einer ca. 150 Jahre alten Kellerröhre werden die fantasievoll verfremdeten Objekte im Einklang mit der unterirdischen Räumlichkeit als Gesamtkunstwerk präsentiert.
Die Schau bietet einen Gegenpol zur konsumorientierten Wegwerfkultur: Gegenstände, die früher ein ganzes Menschenleben lang funktionieren mussten, werden heute kaum noch repariert, sondern achtlos weggeworfen. Der erweiterte Blickwinkel auf einst kostbare und heute wertlos gewordene Alltagsmaterialien lässt uns vielleicht innehalten in unserer gedankenlosen Verschwendung.
Der Weinkeller wird durch die künstlerisch recycelten Objekte zum lebendigen Ausstellungskeller umfunktioniert, wo Erinnerungen durch Unbeachtetes wieder wach werden können.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
22.07.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
22.07.2022
2022-07-22
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
Das perfekt erhaltene G'schäft in Zwerndorf aus den 1930er-Jahren wird als Ausstellungsraum für großformatige Fotografien zu neuem Leben erweckt.
Die gezeigten Marchfeld-Impressionen stehen im Spannungsbogen zwischen farb-dramatischen Stimmungen und grau-kühler Nutzbarmachung: Windräder im Sonnenuntergang, Bewässerungsanlagen im Regenbogenspiel, Betonwüsten, in deren Pfützen sich der Himmel spiegelt. Den Verschmelzungen von Naturschauspiel und technischen Interventionen entspringen (scheinbar) poetische Bilder und suggestive Stimmungen – es entsteht „Romantische Ironie“.
Eine limitierte Kunstpostkarten-Edition, die sich nicht dem Diktat des üblichen Touristenblicks beugt, sowie Musikvideos und Kurzfilme, die teilweise einen überraschenden Bezug zur Vergangenheit herstellen, ergänzen die multimediale Schau.
Auf der Plattform des mystischen Leebergs von Pettendorf wird im abendlichen Zwielicht eine riesige Feuerschale entzündet. Der markante Ort im Weinviertel wird zum Schauplatz einer Performance mit Feuer, Tanz, poetischen Texten und Klanginstallationen.
Der Leeberg, ein bislang noch unerforschtes angeschüttetes Hügelgrab aus der Zeit der Hallstatt-Kultur (850 bis 450 v. Christus) bietet einen faszinierenden „Weitwinkelblick“ in alle Himmelsrichtungen und öffnet zugleich den Blick in die Tiefe von Geschichte und Mythologie. Dort begegnen wir der Honigbiene, dem Symbol von Tod und Wiedergeburt, deren umfassende Bedeutung für Mensch, Kultur und Natur in der dramatischen Performance vermittelt wird.
Die Lichtregie wird von der Natur geführt, in welche die Klanginstallationen Eingang finden. Im Zwielicht am Leeberg werden Kunst, Natur und Mystik an zwei Abenden verbunden.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
23.07.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
23.07.2022
2022-07-23
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
Auf der Plattform des mystischen Leebergs von Pettendorf wird im abendlichen Zwielicht eine riesige Feuerschale entzündet. Der markante Ort im Weinviertel wird zum Schauplatz einer Performance mit Feuer, Tanz, poetischen Texten und Klanginstallationen.
Der Leeberg, ein bislang noch unerforschtes angeschüttetes Hügelgrab aus der Zeit der Hallstatt-Kultur (850 bis 450 v. Christus) bietet einen faszinierenden „Weitwinkelblick“ in alle Himmelsrichtungen und öffnet zugleich den Blick in die Tiefe von Geschichte und Mythologie. Dort begegnen wir der Honigbiene, dem Symbol von Tod und Wiedergeburt, deren umfassende Bedeutung für Mensch, Kultur und Natur in der dramatischen Performance vermittelt wird.
Die Lichtregie wird von der Natur geführt, in welche die Klanginstallationen Eingang finden. Im Zwielicht am Leeberg werden Kunst, Natur und Mystik an zwei Abenden verbunden.
Mit seiner Küche komponierend dient im 3er Wirtshaus der beste Wirt dem Geiste kultureller Feinfühligkeit. Speisekarte braucht es nicht. Wenn der Jäger in die Gaststube kracht, ahnen die Gäste, was am nächsten Tag am Tisch stehen wird. An der Bar lehnt der Zimmerer. Wider die Schlitzohrigkeit schmiegt sich seine Wange ans Holz. Einst meinte der Wienerlied-Macher Karl Hodina nach seinem Konzert: „Bevor ich sterbe, möchte ich noch einmal zum Essen hierherkommen“ – was er dann beides auch tat.
In diesen letzten Winkel des Landes hat es den Kunstschaffenden David Hebenstreit aka Sir Tralala auf seiner Flucht aus der Stadt verschlagen. An fünf Abenden bittet er Livemusiker*innen auf die Bühne und holt selbst Musik aus der Konserve. Auch Sie sind eingeladen, sich hierher zu flüchten. Zum Zuhören, Reden, Essen, Tanzen und sich gegenseitig die Wadeln gerade zu richten.
2022
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Die übersehene Chance
Ortssterben – Wiederaufleben
29.07.2022
Ortsstraße 79, 2294 Breitensee
29.07.2022
2022-07-29
|Breitensee|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Auf der Dorfstraße von Breitensee werden in Miniaturszenen auf vier Bühnen vor dem ehemaligen Supermarkt die Blicke auf das Wesentliche gelenkt: auf das frühere Leben, die Wünsche der Bewohner*innen und auf neue Ideen für den Ort.
Breitensee war bis 1971 eine eigenständige Gemeinde und hatte das ganze Spektrum an gewerblicher Infrastruktur. Heute gibt es keine Betriebe mit Geschäftslokal, keine Auslagen, kein Lokal mehr, wo man isst oder trinkt und mit anderen Gästen plaudert, nichts, was ein Dorfleben aufkommen ließe. Da wird zur Arbeit ausgependelt. Sogar die Bank ist tot!
Auf den vier Bühnen zeigen wir mit Humor und Ironie, wie das frühere Leben im Ort einmal war, was zum Niedergang geführt hat und wie es sein könnte in Breitensee. Wir überraschen die Zuschauer mit einer Vielfalt von Gründer-Ideen und geben Impulse für einen gemeinsamen Neustart.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
29.07.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
29.07.2022
2022-07-29
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
Der SATELLIT grenzART möchte im wahrsten Sinne des Wortes den Blickwinkel auf die Galerie grenzArt und auf die bildende Kunst weiten und den Radius der Begegnung vergrößern: Wo immer er landet, fällt der große Kubus, ein in Gold lackierter Baucontainer, ins Auge. In seinem Inneren ist er zu einem „white cube“ ausgebaut und bringt zeitgenössische Kunstwerke direkt zu den Menschen.
Der SATELLIT „fliegt“ in einem bestimmten Wochen-Rhythmus von Ort zu Ort und schafft dort jeweils einen temporären Raum der Begegnung: Mit den Kunstwerken im Mittelpunkt werden Gespräche und Diskussionen angeregt. Je nach Standort und Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort werden unterschiedlichste Aktionen mit performativem Charakter und/oder Kunstvermittlungsprogramme für Jung und Alt angeboten.
Im Rahmen dieses Projekts wollen wir uns gemeinsam an die künstlerische Umsetzung eines Rituales wagen und den jahrtausendealten Brauch, Verstorbenen Gegenstände mit ins Grab zu geben, neu interpretieren.
Besucher*innen sind dazu aufgefordert, Gegenstände mitzubringen, die sie als Grabbeigaben wählen würden. Wer möchte, legt sich auf großformatiges Papier, auf dem die Umrisse der Person nachgezeichnet werden. In die danach gezeichnete Grabgrube werden die mitgebrachten Gegenstände positioniert, und anschließend erfolgt die fotografische Dokumentation des Arrangements. Die entstandenen Bilder werden als Ausdrucke in einer Ausstellung platziert, die somit permanent wächst.
Das Festivalmotto „Weitwinkel“ bedeutet in diesem Fall, sich die Fragen zu stellen: Was bleibt von mir als Person nach diesem Leben? Wer bin ich, und wer will ich nach meinem Tod in der Erinnerung anderer sein?
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
30.07.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
30.07.2022
2022-07-30
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
Um vermeintlich nutzlosen Alltagsgegenständen neuen Wert zu verleihen, wandelt Herbert Unger längst weggelegte, vergessene Materialien zu aussagekräftigen Skulpturen um. In einer ca. 150 Jahre alten Kellerröhre werden die fantasievoll verfremdeten Objekte im Einklang mit der unterirdischen Räumlichkeit als Gesamtkunstwerk präsentiert.
Die Schau bietet einen Gegenpol zur konsumorientierten Wegwerfkultur: Gegenstände, die früher ein ganzes Menschenleben lang funktionieren mussten, werden heute kaum noch repariert, sondern achtlos weggeworfen. Der erweiterte Blickwinkel auf einst kostbare und heute wertlos gewordene Alltagsmaterialien lässt uns vielleicht innehalten in unserer gedankenlosen Verschwendung.
Der Weinkeller wird durch die künstlerisch recycelten Objekte zum lebendigen Ausstellungskeller umfunktioniert, wo Erinnerungen durch Unbeachtetes wieder wach werden können.
2022
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Die übersehene Chance
Ortssterben – Wiederaufleben
30.07.2022
Ortsstraße 79, 2294 Breitensee
30.07.2022
2022-07-30
|Breitensee|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Auf der Dorfstraße von Breitensee werden in Miniaturszenen auf vier Bühnen vor dem ehemaligen Supermarkt die Blicke auf das Wesentliche gelenkt: auf das frühere Leben, die Wünsche der Bewohner*innen und auf neue Ideen für den Ort.
Breitensee war bis 1971 eine eigenständige Gemeinde und hatte das ganze Spektrum an gewerblicher Infrastruktur. Heute gibt es keine Betriebe mit Geschäftslokal, keine Auslagen, kein Lokal mehr, wo man isst oder trinkt und mit anderen Gästen plaudert, nichts, was ein Dorfleben aufkommen ließe. Da wird zur Arbeit ausgependelt. Sogar die Bank ist tot!
Auf den vier Bühnen zeigen wir mit Humor und Ironie, wie das frühere Leben im Ort einmal war, was zum Niedergang geführt hat und wie es sein könnte in Breitensee. Wir überraschen die Zuschauer mit einer Vielfalt von Gründer-Ideen und geben Impulse für einen gemeinsamen Neustart.
2022
Spartenübergreifend
Drinnen
Bundesland Kistlreich
Eine Road-Show
30.07.2022
Meierhof, Graf-Salm-Gasse 2, 2304 Orth an der Donau
Das Weinviertel als eigenes, zehntes Bundesland „Kistlreich“: Benannt nach seinen geradezu ikonischen Holzkisten, wird es zur Vision einer spartenübergreifenden Bühnenshow aus Texten und Liedern, umrahmt von audiovisuellen Präsentationen, Bildern und Fotos.
Wie super das Weinviertel ist (und immer war!), wird im ersten Teil der Road-Show unter die Lupe genommen. Augenzwinkernd und natürlich total wertschätzend.
Danach erweitern wir den Blick auf das zukünftige, neue Bundesland „Kistlreich“ mit seinen viereinhalb Bezirken (Tulln nördlich der Donau gehört nämlich auch dazu ...). Mit Kistlbach als Hauptstadt, dem heiligen Chistophorus als Landesheiligem und einem eigenen Musikstil, dem „Country & Northeastern“!
Wir meinen: Die Hochleistungsregion Weinviertel muss aufgewertet werden, und fordern einen Weitwinkel im Denken dafür, was alles möglich wäre ...
Im Rahmen dieses Projekts wollen wir uns gemeinsam an die künstlerische Umsetzung eines Rituales wagen und den jahrtausendealten Brauch, Verstorbenen Gegenstände mit ins Grab zu geben, neu interpretieren.
Besucher*innen sind dazu aufgefordert, Gegenstände mitzubringen, die sie als Grabbeigaben wählen würden. Wer möchte, legt sich auf großformatiges Papier, auf dem die Umrisse der Person nachgezeichnet werden. In die danach gezeichnete Grabgrube werden die mitgebrachten Gegenstände positioniert, und anschließend erfolgt die fotografische Dokumentation des Arrangements. Die entstandenen Bilder werden als Ausdrucke in einer Ausstellung platziert, die somit permanent wächst.
Das Festivalmotto „Weitwinkel“ bedeutet in diesem Fall, sich die Fragen zu stellen: Was bleibt von mir als Person nach diesem Leben? Wer bin ich, und wer will ich nach meinem Tod in der Erinnerung anderer sein?
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Nicht jeder Berg ist ein Berg ...
Hausberge im Weinviertel
31.07.2022
Museum Retz, Znaimerstraße 7, 2070 Retz
31.07.2022
2022-07-31
|Retz|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
Um vermeintlich nutzlosen Alltagsgegenständen neuen Wert zu verleihen, wandelt Herbert Unger längst weggelegte, vergessene Materialien zu aussagekräftigen Skulpturen um. In einer ca. 150 Jahre alten Kellerröhre werden die fantasievoll verfremdeten Objekte im Einklang mit der unterirdischen Räumlichkeit als Gesamtkunstwerk präsentiert.
Die Schau bietet einen Gegenpol zur konsumorientierten Wegwerfkultur: Gegenstände, die früher ein ganzes Menschenleben lang funktionieren mussten, werden heute kaum noch repariert, sondern achtlos weggeworfen. Der erweiterte Blickwinkel auf einst kostbare und heute wertlos gewordene Alltagsmaterialien lässt uns vielleicht innehalten in unserer gedankenlosen Verschwendung.
Der Weinkeller wird durch die künstlerisch recycelten Objekte zum lebendigen Ausstellungskeller umfunktioniert, wo Erinnerungen durch Unbeachtetes wieder wach werden können.
2022
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
weit einefoahn in d´Gmoa
Mit dem Fahrrad zur Kultur
05.08.2022
Feuerwehrhaus, große Festbühne, Florianigasse 1, 2002 Großmugl
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
05.08.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
05.08.2022
2022-08-05
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
2022
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Die übersehene Chance
Ortssterben – Wiederaufleben
05.08.2022
Ortsstraße 79, 2294 Breitensee
05.08.2022
2022-08-05
|Breitensee|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Auf der Dorfstraße von Breitensee werden in Miniaturszenen auf vier Bühnen vor dem ehemaligen Supermarkt die Blicke auf das Wesentliche gelenkt: auf das frühere Leben, die Wünsche der Bewohner*innen und auf neue Ideen für den Ort.
Breitensee war bis 1971 eine eigenständige Gemeinde und hatte das ganze Spektrum an gewerblicher Infrastruktur. Heute gibt es keine Betriebe mit Geschäftslokal, keine Auslagen, kein Lokal mehr, wo man isst oder trinkt und mit anderen Gästen plaudert, nichts, was ein Dorfleben aufkommen ließe. Da wird zur Arbeit ausgependelt. Sogar die Bank ist tot!
Auf den vier Bühnen zeigen wir mit Humor und Ironie, wie das frühere Leben im Ort einmal war, was zum Niedergang geführt hat und wie es sein könnte in Breitensee. Wir überraschen die Zuschauer mit einer Vielfalt von Gründer-Ideen und geben Impulse für einen gemeinsamen Neustart.
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
Wo beginnen die Grenzen des Sichtbaren? Dieser Frage ist der Fotoclub Ernstbrunn nachgegangen. Die Antworten werden in einer Ausstellung neben der Aussichtswarte am Oberleiserberg mittels großformatiger Bilder präsentiert.
Ist in unserer Landschaft mehr verborgen, als auf den ersten Blick zu sehen ist?
Wir wagen den Blick ins ganz Kleine und ganz Große. Ein Grashalm, durchs Mikroskop betrachtet, wird mit seiner Mikrostruktur ebenso sichtbar wie die Galaxis über uns, die wir infolge der Lichtverschmutzung nachts kaum noch sehen können.
Lichtstimmungen, Gemütszustände und spirituelle Momente, oft nur flüchtig wahrnehmbar – hier sind sie zu erleben, denn Andy Hermann rundet die Ausstellung mit zu den Bildern passenden Textsplittern ab. Wenn es gelingt, die Grenze des Sichtbaren etwas zu verschieben, dann ist für jede*n Betrachter*in die persönliche Wahrnehmung ein wenig erweitert worden.
2022
Musik
weit einefoahn in d´Gmoa
Mit dem Fahrrad zur Kultur
06.08.2022
Feuerwehrhaus, große Festbühne, Florianigasse 1, 2002 Großmugl
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
2022
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
06.08.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
06.08.2022
2022-08-06
|Kirchberg am Wagram|
||
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
2022
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Die übersehene Chance
Ortssterben – Wiederaufleben
06.08.2022
Ortsstraße 79, 2294 Breitensee
06.08.2022
2022-08-06
|Breitensee|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Auf der Dorfstraße von Breitensee werden in Miniaturszenen auf vier Bühnen vor dem ehemaligen Supermarkt die Blicke auf das Wesentliche gelenkt: auf das frühere Leben, die Wünsche der Bewohner*innen und auf neue Ideen für den Ort.
Breitensee war bis 1971 eine eigenständige Gemeinde und hatte das ganze Spektrum an gewerblicher Infrastruktur. Heute gibt es keine Betriebe mit Geschäftslokal, keine Auslagen, kein Lokal mehr, wo man isst oder trinkt und mit anderen Gästen plaudert, nichts, was ein Dorfleben aufkommen ließe. Da wird zur Arbeit ausgependelt. Sogar die Bank ist tot!
Auf den vier Bühnen zeigen wir mit Humor und Ironie, wie das frühere Leben im Ort einmal war, was zum Niedergang geführt hat und wie es sein könnte in Breitensee. Wir überraschen die Zuschauer mit einer Vielfalt von Gründer-Ideen und geben Impulse für einen gemeinsamen Neustart.
Das Weinviertel als eigenes, zehntes Bundesland „Kistlreich“: Benannt nach seinen geradezu ikonischen Holzkisten, wird es zur Vision einer spartenübergreifenden Bühnenshow aus Texten und Liedern, umrahmt von audiovisuellen Präsentationen, Bildern und Fotos.
Wie super das Weinviertel ist (und immer war!), wird im ersten Teil der Road-Show unter die Lupe genommen. Augenzwinkernd und natürlich total wertschätzend.
Danach erweitern wir den Blick auf das zukünftige, neue Bundesland „Kistlreich“ mit seinen viereinhalb Bezirken (Tulln nördlich der Donau gehört nämlich auch dazu ...). Mit Kistlbach als Hauptstadt, dem heiligen Chistophorus als Landesheiligem und einem eigenen Musikstil, dem „Country & Northeastern“!
Wir meinen: Die Hochleistungsregion Weinviertel muss aufgewertet werden, und fordern einen Weitwinkel im Denken dafür, was alles möglich wäre ...
Hadres hat die längste geschlossene Kelleranlage Österreichs. Hier wird Kellerkultur im besten Sinne großgeschrieben: Mit drei neu sanierten und revitalisierten Presshäusern wird ein Teil der historischen Anlage zur Museumskellergasse umgewidmet. In diesem traditionellen Ambiente wird eine Gegenüberstellung mit zeitgenössischer Kunst gewagt, um die „Weitwinkel“-Perspektive zu schärfen.
In den Kellerröhren werden Licht- und mediale Kunstwerke von Gerry Ammann, Sylvia Eckermann, Gerald Nestler und Thomas Feuerstein präsentiert. Im Rahmen der Eröffnung finden Workshops für Fotografie, für Gips- und Tonabgüsse, Workshops für Kinder und eine von Köllamaun Herbert Krautwurm moderierte Krimi-Autorenlesung statt.
Spezielle Kulinarik verspricht ein performativer Löss-Sau-Kochworkshop mit Bela Eckermann. Den Abschluss bildet das Erste Hadreser Museumsfest mit Vernissage und Werkpräsentation.
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
Ein Wochenende lang können Sie in der Gemeinde Großmugl mit dem Fahrrad von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren. In jeder Ortschaft wird ein eigenes Kulturprogramm angeboten, auf die kleinsten Radsportler wartet ein spannendes Kinderprogramm. Radeln Sie von Open-Air-Musikevents zu Dorffesten und erleben Sie im Rahmen einer Fahrradtour durch die Ortschaften das gesamte Programm! Weiters öffnen viele Anwohner*innen und Betriebe ihre Pforten und laden bei einem Tag der offenen Tür dazu ein, regionale Erzeuger*innen und deren Produkte kennenzulernen.
Mit dem Fahrrad gelangen Sie auf verkehrsberuhigten Landstraßen bis in die hintersten Winkel der Gemeinde. In reduzierter Geschwindigkeit lässt sich das Weinviertel aus ganz neuen Blickwinkeln entdecken. Parkmöglichkeiten gibt es vor Ort, für Quereinsteiger steht ein Fahrrad- und E-Bike-Verleih bereit.
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
Hadres hat die längste geschlossene Kelleranlage Österreichs. Hier wird Kellerkultur im besten Sinne großgeschrieben: Mit drei neu sanierten und revitalisierten Presshäusern wird ein Teil der historischen Anlage zur Museumskellergasse umgewidmet. In diesem traditionellen Ambiente wird eine Gegenüberstellung mit zeitgenössischer Kunst gewagt, um die „Weitwinkel“-Perspektive zu schärfen.
In den Kellerröhren werden Licht- und mediale Kunstwerke von Gerry Ammann, Sylvia Eckermann, Gerald Nestler und Thomas Feuerstein präsentiert. Im Rahmen der Eröffnung finden Workshops für Fotografie, für Gips- und Tonabgüsse, Workshops für Kinder und eine von Köllamaun Herbert Krautwurm moderierte Krimi-Autorenlesung statt.
Spezielle Kulinarik verspricht ein performativer Löss-Sau-Kochworkshop mit Bela Eckermann. Den Abschluss bildet das Erste Hadreser Museumsfest mit Vernissage und Werkpräsentation.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
Mit seiner Küche komponierend dient im 3er Wirtshaus der beste Wirt dem Geiste kultureller Feinfühligkeit. Speisekarte braucht es nicht. Wenn der Jäger in die Gaststube kracht, ahnen die Gäste, was am nächsten Tag am Tisch stehen wird. An der Bar lehnt der Zimmerer. Wider die Schlitzohrigkeit schmiegt sich seine Wange ans Holz. Einst meinte der Wienerlied-Macher Karl Hodina nach seinem Konzert: „Bevor ich sterbe, möchte ich noch einmal zum Essen hierherkommen“ – was er dann beides auch tat.
In diesen letzten Winkel des Landes hat es den Kunstschaffenden David Hebenstreit aka Sir Tralala auf seiner Flucht aus der Stadt verschlagen. An fünf Abenden bittet er Livemusiker*innen auf die Bühne und holt selbst Musik aus der Konserve. Auch Sie sind eingeladen, sich hierher zu flüchten. Zum Zuhören, Reden, Essen, Tanzen und sich gegenseitig die Wadeln gerade zu richten.
Die Vergangenheit einer Dorfgemeinschaft hinterlässt Spuren im Ort, in der Landschaft, selbst in der Bevölkerung schreibt sich ihre Geschichte als Erinnerung ein. Künstler*innen zeigen mit ihren Werken, dass Altes nicht verdrängt werden muss, wenn Neues aufkeimt. In sieben verschiedenen Themenausstellungen trifft heimatliches Erbe auf lokale Gegenwartskunst.
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Großgemeinde Wullersdorf eröffnet der Verein „Kunst- und Kulturkreis Wullersdorf“ den Dialog zwischen Dorfgemeinschaft und der Kunst. Die Begegnungsorte können unterschiedlicher nicht sein: Ein Bauernmuseum, eine alte Schule, ein stillgelegtes Wirtshaus, ein uralter Weinkeller sowie weitere Begegnungsorte mit Vergangenheit laden zur Betrachtung und Reflexion ein. Die Ausstellungen zeigen in sieben Zeiträumen Kunstwerke, Installationen und Objekte aus der Vergangenheit.
Hadres hat die längste geschlossene Kelleranlage Österreichs. Hier wird Kellerkultur im besten Sinne großgeschrieben: Mit drei neu sanierten und revitalisierten Presshäusern wird ein Teil der historischen Anlage zur Museumskellergasse umgewidmet. In diesem traditionellen Ambiente wird eine Gegenüberstellung mit zeitgenössischer Kunst gewagt, um die „Weitwinkel“-Perspektive zu schärfen.
In den Kellerröhren werden Licht- und mediale Kunstwerke von Gerry Ammann, Sylvia Eckermann, Gerald Nestler und Thomas Feuerstein präsentiert. Im Rahmen der Eröffnung finden Workshops für Fotografie, für Gips- und Tonabgüsse, Workshops für Kinder und eine von Köllamaun Herbert Krautwurm moderierte Krimi-Autorenlesung statt.
Spezielle Kulinarik verspricht ein performativer Löss-Sau-Kochworkshop mit Bela Eckermann. Den Abschluss bildet das Erste Hadreser Museumsfest mit Vernissage und Werkpräsentation.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Nicht jeder Berg ist ein Berg ...
Hausberge im Weinviertel
13.08.2022
Museum Retz, Znaimerstraße 7, 2070 Retz
13.08.2022
2022-08-13
|Retz|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Bei gemütlichen Wanderungen für die ganze Familie möchten wir unsere Blicke vom „Gupferten“, einem der Retzer Hausberge, auf die Retzer Landschaft und – in einer Weitwinkelperspektive – auf unsere mittelalterliche Besiedlungsgeschichte richten. Ein Archäolog*innenteam wird über den „Gupferten“, seine Entstehungsgeschichte, seine Erbauer*innen und Bewohner*innen, aber auch über andere Hausberge erzählen.
Solche Hausberge sind im Weinviertel zahlreich vertreten, doch nicht jeder dieser Berge ist ein Berg: Manche der Hügel wurden künstlich angelegt und im Mittelalter mit einem hölzernen Wohnturm bebaut, der als Verwaltungssitz einer Kleinregion diente und der Bevölkerung Schutz bot. Mit den geführten Wanderungen erweitern wir den Blick, den eine Sonderausstellung zur mittelalterlichen Stadtburg von Retz bietet, auf die interessante Geschichte der Hausberge in der Umgebung.
Hadres hat die längste geschlossene Kelleranlage Österreichs. Hier wird Kellerkultur im besten Sinne großgeschrieben: Mit drei neu sanierten und revitalisierten Presshäusern wird ein Teil der historischen Anlage zur Museumskellergasse umgewidmet. In diesem traditionellen Ambiente wird eine Gegenüberstellung mit zeitgenössischer Kunst gewagt, um die „Weitwinkel“-Perspektive zu schärfen.
In den Kellerröhren werden Licht- und mediale Kunstwerke von Gerry Ammann, Sylvia Eckermann, Gerald Nestler und Thomas Feuerstein präsentiert. Im Rahmen der Eröffnung finden Workshops für Fotografie, für Gips- und Tonabgüsse, Workshops für Kinder und eine von Köllamaun Herbert Krautwurm moderierte Krimi-Autorenlesung statt.
Spezielle Kulinarik verspricht ein performativer Löss-Sau-Kochworkshop mit Bela Eckermann. Den Abschluss bildet das Erste Hadreser Museumsfest mit Vernissage und Werkpräsentation.
Das perfekt erhaltene G'schäft in Zwerndorf aus den 1930er-Jahren wird als Ausstellungsraum für großformatige Fotografien zu neuem Leben erweckt.
Die gezeigten Marchfeld-Impressionen stehen im Spannungsbogen zwischen farb-dramatischen Stimmungen und grau-kühler Nutzbarmachung: Windräder im Sonnenuntergang, Bewässerungsanlagen im Regenbogenspiel, Betonwüsten, in deren Pfützen sich der Himmel spiegelt. Den Verschmelzungen von Naturschauspiel und technischen Interventionen entspringen (scheinbar) poetische Bilder und suggestive Stimmungen – es entsteht „Romantische Ironie“.
Eine limitierte Kunstpostkarten-Edition, die sich nicht dem Diktat des üblichen Touristenblicks beugt, sowie Musikvideos und Kurzfilme, die teilweise einen überraschenden Bezug zur Vergangenheit herstellen, ergänzen die multimediale Schau.
Hadres hat die längste geschlossene Kelleranlage Österreichs. Hier wird Kellerkultur im besten Sinne großgeschrieben: Mit drei neu sanierten und revitalisierten Presshäusern wird ein Teil der historischen Anlage zur Museumskellergasse umgewidmet. In diesem traditionellen Ambiente wird eine Gegenüberstellung mit zeitgenössischer Kunst gewagt, um die „Weitwinkel“-Perspektive zu schärfen.
In den Kellerröhren werden Licht- und mediale Kunstwerke von Gerry Ammann, Sylvia Eckermann, Gerald Nestler und Thomas Feuerstein präsentiert. Im Rahmen der Eröffnung finden Workshops für Fotografie, für Gips- und Tonabgüsse, Workshops für Kinder und eine von Köllamaun Herbert Krautwurm moderierte Krimi-Autorenlesung statt.
Spezielle Kulinarik verspricht ein performativer Löss-Sau-Kochworkshop mit Bela Eckermann. Den Abschluss bildet das Erste Hadreser Museumsfest mit Vernissage und Werkpräsentation.
Auf dem Dorfteich von Eichenbrunn, der Schwemme, wird eine kleine schwimmende Bühne – die „Schwemmbühne" – errichtet, die für Künstler*innen einen neuen Blickwinkel auf das Ortsbild von Eichenbrunn bringt und auch dem Publikum in einem 360-Grad-Weitwinkel neue Perspektiven bietet. Auf dieser Bühne, die nur mit einem Tretboot zu erreichen ist, finden verschiedene Performances statt.
Musiker*innen treffen sich darauf zum „Schwemm-Jam“. Bildende Künstler erhalten als „swimming-artists-in-residence“ die Möglichkeit, sich auf der Schwemmbühne einzurichten und die Umgebung nach dem Motto „Weitwinkel“ darzustellen. Mit der „Klingenden Schwemmbühne – Ein Finale fällt ins Wasser“ wird der Abschluss dieses Projektes gefeiert.
Hadres hat die längste geschlossene Kelleranlage Österreichs. Hier wird Kellerkultur im besten Sinne großgeschrieben: Mit drei neu sanierten und revitalisierten Presshäusern wird ein Teil der historischen Anlage zur Museumskellergasse umgewidmet. In diesem traditionellen Ambiente wird eine Gegenüberstellung mit zeitgenössischer Kunst gewagt, um die „Weitwinkel“-Perspektive zu schärfen.
In den Kellerröhren werden Licht- und mediale Kunstwerke von Gerry Ammann, Sylvia Eckermann, Gerald Nestler und Thomas Feuerstein präsentiert. Im Rahmen der Eröffnung finden Workshops für Fotografie, für Gips- und Tonabgüsse, Workshops für Kinder und eine von Köllamaun Herbert Krautwurm moderierte Krimi-Autorenlesung statt.
Spezielle Kulinarik verspricht ein performativer Löss-Sau-Kochworkshop mit Bela Eckermann. Den Abschluss bildet das Erste Hadreser Museumsfest mit Vernissage und Werkpräsentation.
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
Der Verein RAUMAKTIV war bereits beim Viertelfestival 2017 mit „Café Swinwart“ in Groß-Schweinbarth aktiv. Diesmal verwandelt das Kollektiv für Leerstandsbelebung das ehemalige Gemeindeamt in die „Villa Swinwart“, einen Ort des künstlerischen Austauschs und der Kommunikation.
Groß-Schweinbarth feiert 900-jähriges Bestehen. Anlass genug, um gemeinsam mit der Bevölkerung und Interessierten einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde zu werfen und sich mit der spannenden Entwicklung des Orts künstlerisch auseinanderzusetzen. So wird z. B. das bestehende Foto-Archiv der Gemeinde künstlerisch aufgearbeitet, mit den Ergebnissen von zwei Camera-Obscura-Foto-Workshops erweitert und in einer Ausstellung präsentiert.
Darüber hinaus bietet die Villa Swinwart eine Ideenwerkstatt für die zukünftige Nutzung des alten Gemeindeamts und für die Nutzung von Leerstand im Allgemeinen.
2022
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Die besonderen Vier
Musiktheater der Musikschule Martinsberg
12.05.2023
Vivea Gesundheitshotel, Kurhausstraße 50, 3632 Bad Traunstein
12.05.2023
2023-05-12
|Bad Traunstein|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Mit diesem Musiktheaterstück zeigen Schüler:innen des Musikschulverbandes, dass die oft schwierig scheinende Eingliederung in eine Gemeinschaft ganz einfach sein kann.
In unserem Stück kommen vier Kinder – ein Asthmatiker, ein Mädchen mit Migrationshintergrund, ein Streber und ein Kind aus armen Verhältnissen, die nicht so gut in die Klassengemeinschaft integriert sind, durch die Musik zu neuer Wertschätzung. Ein gemeinsam gestaltetes Schulfest bringt die Stärken und Besonderheiten der „Außenseiter“ ans Tageslicht. So werden sie in die Gemeinschaft aufgenommen und von allen beachtet und bewundert.
Das Theater-Drehbuch wurde von zwei Musikschullehrerinnen eigens verfasst. Rund 60 Musikschüler:innen, betreut von zehn Musikschullehrer:innen, sind an der Aufführung beteiligt. Solisten, Ensembles, Orchester und Kinderchor werden entsprechend der Handlung perfekt eingesetzt.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
art and future lab 2023
living-rooms-Programm am Kunstareal
13.05.2023
Kunstareal Pürbach, Pürbach 44, 3944 Pürbach
13.05.2023
2023-05-13
|Pürbach|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Kulturzug Kamptalbahn
Kunst und Kultur auf Schiene
13.05.2023
Bahnhof Krems, Bahnhofplatz 1, 3500 Krems an der Donau
13.05.2023
2023-05-13
|Krems an der Donau |
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Buntes kulturelles Treiben in einer historischen Zuggarnitur und in den Bahnhöfen entlang der Kamptalstrecke! Wir fahren mit vier alten Waggons und einer Diesellok von Krems nach Horn und zurück nach Plank. Musiker:innen, Tänzer:innen, Akrobat:innen, Zauberer:innen und viele andere mehr sorgen während der gemächlichen Zugfahrt für ein außergewöhnliches Kulturprogramm voller Überraschungen. Über den gesamten Zug verteilt finden variierende Performances statt. Auf der Strecke halten wir an drei Stationen (Langenlois, Gars am Kamp, Horn), und regionale Kulturvereine empfangen uns mit kleinen Einlagen.
Das Grande Finale dieses einzigartigen Kulturerlebnisses auf Schiene findet in der neu geschaffenen Kulturstätte „Silo“ in Plank statt. Ein Live-Abschlusskonzert, Catering und DJ-Sets sorgen für Stimmung. Anschließend bringen wir dich mit unserem Zug wieder zurück nach Krems.
Die Kunstgruppe Retz ist ein (nieder-)österreichisches Vorzeigeprojekt gelebter Integration von Menschen mit Behinderung – ein Ort der Kooperation und Entfaltung. Die Kunstgruppe, betreut von der Caritas, besteht seit 20 Jahren und wird von der Wachauer Künstlerin Christa Hameseder begleitet und gefördert. Das Schremser Kunstmuseum Waldviertel präsentiert von März bis September eine umfassende Sammlung von „art vital“ der Retzer Künstler:innen, u. a. kuratiert von Prof. Carl Aigner.
Der Auftakt im Rahmen des Viertelfestival erfolgt mit der Vorstellung eines Kunstbuchs über die Arbeit der Kunstgruppe Retz und einer großen Werkvielfalt. Am Projekttag im Juni haben Besucher:innen aller Altersstufen die Möglichkeit zum Austausch mit den Künstler:innen: beim Schaffensprozess zuschauen, ins gemeinsame Kunstgespräch gehen, selbst den Pinsel in die Hand nehmen und gemeinsam Werke erarbeiten.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
art and future lab 2023
living-rooms-Programm am Kunstareal
13.05.2023
Alte Textilfabrik, Vitiser Straße 110, 3942 Hirschbach
13.05.2023
2023-05-13
|Hirschbach|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Kulturzug Kamptalbahn
Kunst und Kultur auf Schiene
13.05.2023
SILO Plan/K, Kamptalstraße 5, 3564 Plank am Kamp
13.05.2023
2023-05-13
|Plank am Kamp|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Buntes kulturelles Treiben in einer historischen Zuggarnitur und in den Bahnhöfen entlang der Kamptalstrecke! Wir fahren mit vier alten Waggons und einer Diesellok von Krems nach Horn und zurück nach Plank. Musiker:innen, Tänzer:innen, Akrobat:innen, Zauberer:innen und viele andere mehr sorgen während der gemächlichen Zugfahrt für ein außergewöhnliches Kulturprogramm voller Überraschungen. Über den gesamten Zug verteilt finden variierende Performances statt. Auf der Strecke halten wir an drei Stationen (Langenlois, Gars am Kamp, Horn), und regionale Kulturvereine empfangen uns mit kleinen Einlagen.
Das Grande Finale dieses einzigartigen Kulturerlebnisses auf Schiene findet in der neu geschaffenen Kulturstätte „Silo“ in Plank statt. Ein Live-Abschlusskonzert, Catering und DJ-Sets sorgen für Stimmung. Anschließend bringen wir dich mit unserem Zug wieder zurück nach Krems.
In den Räumen des MOMENT in Litschau wird das Berührt-Sein im Jetzt, im Gewesenen und in der Zukunft mit zeitgenössischer Kunst inszeniert. Emotionen des Alltags, des Miteinanders und des Alleinseins werden in dem von Licht, Klang, Tanz und Text getragenen Parcours erlebbar gemacht. Kompositorische und choreografische Strukturen verbinden die unterschiedlichen künstlerischen Zugänge zu einem gemeinsamen Werk.
Das Publikum ist eingeladen, sich durch Videoprojektionen und Klangteppiche zu bewegen. Die Besucher:innen durchschreiten Räume aus Licht, Klang und Tanz. Sie können verschiedene Wahrnehmungszustände erleben und die hellen und dunklen Töne des Musik- und Gesangsvereins Litschau sowie die von der Stadtkapelle Litschau erzeugten Stimmungen auf sich wirken lassen. Daraus entstehen individuelle Erlebnisse für jede:n einzelne:n – ein Eintauchen in fluide Berührungen aller Sinne.
2023
Ausstellung
Der zweite Blick
Zwangsarbeiter:innen in Krems
15.05.2023
Volkshaus Krems Lerchenfeld, Hofrat-Erben-Straße 1, 3500 Krems an der Donau
Im Zentrum einer Ausstellung im Volksheim und einer Installation im öffentlichen Raum in Lerchenfeld stehen 70 Arbeitsbücher und 60 Personalkarten von Zwangsarbeiter:innen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden hunderttausende Menschen in die Ostmark verschleppt. Sie kamen aus Polen, Frankreich, Kroatien und der UdSSR. Sie kamen nicht freiwillig nach Krems und arbeiteten unter anderem in der Schmidhütte in Lerchenfeld.
Die Dokumente konnten in der voestalpine Krems gefunden werden. Die Ausstellung von Nick Mangafas und Robert Streibel zeigt die Fundstücke und präsentiert auch Fälle aus den Volksgerichtsverfahren gegen Nationalsozialisten.
Vor dem Eingang zum voestalpine-Werk wird eine Collage aus den Arbeitsbüchern auf Metalltafeln gezeigt. Dieses Kunstwerk benötigt einen zweiten Blick, um die durch die Zeit verwaschenen Fotos und Schriften entziffern und einordnen zu können.
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
Inmitten des Waldviertels erscheint nach Einbruch der Dunkelheit eine Kunstprojektion auf über 2.000 qm Wald. Die dreidimensionale Projektionsfläche aus Blättern und Baumwipfeln bewegt sich im Wind und generiert dadurch eine sich stetig ändernde Oberfläche. Minimalistische und geometrische Formen erzeugen auf dieser unebenen „Leinwand“ eine dritte Dimension, die durch Veränderung des Blickwinkels neue Formen suggeriert.
Der Allentsteiger See spiegelt für die Besucher:innen das beleuchtete Natur- und Lichtschauspiel wider, die Wasseroberfläche verformt und vergrößert die Kunstanimation. Der Rundwanderweg um den See bietet die Möglichkeit, das Lichtspektakel aus der Nähe zu betrachten und die natürliche „Leinwand“ aus der Nähe zu erleben.
Nach der Eröffnungsveranstaltung mit Lagerfeuer, Kulinarik und Musik ist die Lichtinstallation vier Tage lang nach Einbruch der Dunkelheit begehbar.
2023
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
art and future lab 2023
living-rooms-Programm am Kunstareal
20.05.2023
Kunstareal Pürbach, Pürbach 44, 3944 Pürbach
20.05.2023
2023-05-20
|Pürbach|
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
20.05.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Jüdische Familiengeschichten
Koscher & Jiddisch
20.05.2023
Erstes österreichisches Museum für Alltagsgeschichte, Neupölla 10, 3593 Neupölla
Das Erste österreichische Museum für Alltagsgeschichte in Neupölla erweitert sein Programm mit der Ausstellung „Biegler & Robitschek. Jüdische Familiengeschichten“, die das Schicksal der Greißlerei Biegler in Neupölla und des Weingutes Sandgrube 13 in Krems vorstellt.
Ergänzend dazu bieten zwei Veranstaltungen einen Einblick in die Alltagsgeschichte der jüdischen Bevölkerung: Margareta Mermelstein-Stössel ermöglicht durch einen Erlebniskochkurs und einen Einführungsvortrag mit Film eine theoretische und praktische Einführung zum Thema „Koscher – die jüdische Küche gestern und heute“. Univ.-Prof. Dr. Stefan Newerkla informiert in seinem Vortrag „Deutsch – Tschechisch – Jiddisch – Sprachvermischungen in Ostösterreich" darüber, welche Spuren das Tschechische und das Jiddische in der ostösterreichischen Umgangssprache hinterlassen haben.
2023
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Kulturzug Kamptalbahn
Kunst und Kultur auf Schiene
20.05.2023
Bahnhof Krems, Bahnhofplatz 1, 3500 Krems an der Donau
20.05.2023
2023-05-20
|Krems an der Donau |
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Buntes kulturelles Treiben in einer historischen Zuggarnitur und in den Bahnhöfen entlang der Kamptalstrecke! Wir fahren mit vier alten Waggons und einer Diesellok von Krems nach Horn und zurück nach Plank. Musiker:innen, Tänzer:innen, Akrobat:innen, Zauberer:innen und viele andere mehr sorgen während der gemächlichen Zugfahrt für ein außergewöhnliches Kulturprogramm voller Überraschungen. Über den gesamten Zug verteilt finden variierende Performances statt. Auf der Strecke halten wir an drei Stationen (Langenlois, Gars am Kamp, Horn), und regionale Kulturvereine empfangen uns mit kleinen Einlagen.
Das Grande Finale dieses einzigartigen Kulturerlebnisses auf Schiene findet in der neu geschaffenen Kulturstätte „Silo“ in Plank statt. Ein Live-Abschlusskonzert, Catering und DJ-Sets sorgen für Stimmung. Anschließend bringen wir dich mit unserem Zug wieder zurück nach Krems.
Künstler:innen zeigen im klemuwa, dem kleinsten Museum des Waldviertels, sowie im angrenzenden Freigelände die Vielfalt von Kunst in Verbindung mit wuchernder Natur.
Ursprünglich ein Bahngleis mit Wartehäuschen, erblüht auf dem Areal nun ein magischer Garten mit großformatigen Fotografien, hochkarätigen Karikaturen, kreativen Installationen und lässigen Skulpturen. Die Grenzen von Garten- und Bilderkunst verschwimmen. Die Bandbreite der vorgestellten Arbeiten reicht von Bildern bekannter Kunstschaffender bis zu einem Gemeinschaftsprojekt von vier Generationen einer Familie.
Ein umfangreiches Rahmenprogramm für alle Sinne macht das Wald- und Wiesenfestival zu einem Gesamtkunstwerk. Konzerte, Wanderungen, ein Sommerfest, das „Sternderlschaun“ und „zufällige“ Happenings ergänzen das Panoptikum im KulturGarten klemuwa’23.
2023
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Kulturzug Kamptalbahn
Kunst und Kultur auf Schiene
20.05.2023
SILO Plan/K, Kamptalstraße 5, 3564 Plank am Kamp
20.05.2023
2023-05-20
|Plank am Kamp|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Buntes kulturelles Treiben in einer historischen Zuggarnitur und in den Bahnhöfen entlang der Kamptalstrecke! Wir fahren mit vier alten Waggons und einer Diesellok von Krems nach Horn und zurück nach Plank. Musiker:innen, Tänzer:innen, Akrobat:innen, Zauberer:innen und viele andere mehr sorgen während der gemächlichen Zugfahrt für ein außergewöhnliches Kulturprogramm voller Überraschungen. Über den gesamten Zug verteilt finden variierende Performances statt. Auf der Strecke halten wir an drei Stationen (Langenlois, Gars am Kamp, Horn), und regionale Kulturvereine empfangen uns mit kleinen Einlagen.
Das Grande Finale dieses einzigartigen Kulturerlebnisses auf Schiene findet in der neu geschaffenen Kulturstätte „Silo“ in Plank statt. Ein Live-Abschlusskonzert, Catering und DJ-Sets sorgen für Stimmung. Anschließend bringen wir dich mit unserem Zug wieder zurück nach Krems.
Die Bühne der Straßenkünstler:innen war seit jeher der Straßenrand. Als fahrendes Volk der Gaukler:innen, Zauberer:innen, Akrobat:innen, Pantomim:innen immer ein bisschen am Rande der Gesellschaft, aber in seiner Kunst einzigartig. Wir wollen genau dieser Kunst eine Bühne bieten und holen internationale Straßenkünstler:innen zu unserem Festival ins Herz des Waldviertels.
Straßenkunst lebt von der Interaktion mit dem Publikum, der künstlerischen Ausdrucksvielfalt und der Improvisationslust. Bei jeder Darbietung des Festivals entfaltet sich das Spiel mit dem Publikum aufs Neue, und am Ende des Tages treten alle Künstler:innen gemeinsam in einer großen Schlussperformance auf.
Es gehört auch zur Straßenkunst, mehr als den wohlverdienten Applaus zu spenden. Die Künstler:innen des Straßenrand-Festivals spielen für das Hutgeld des Publikums. Die Gage fliegt über den Hutrand!
2023
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
art and future lab 2023
living-rooms-Programm am Kunstareal
21.05.2023
Kunstareal Pürbach, Pürbach 44, 3944 Pürbach
21.05.2023
2023-05-21
|Pürbach|
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
„Waldviertel im neuen Licht“ ist eine Fotoausstellung, die am äußersten Rand von Österreich, am nördlichsten Punkt des Landes gezeigt wird: an der Brücke von Österreich nach Tschechien in der Nähe von Rottal.
Für die Foto- und Lichtkunst zeichnet der gebürtige Argentinier und seit 2015 Wahl-Waldviertler Leo Bettinelli verantwortlich, der mit verschiedenen fotografischen Techniken wie etwa Light Painting neue Perspektiven auf die Waldviertler Landschaft eröffnet. Die scheinbar altbekannte „Rand-Gegend“ erscheint dank moderner Fotografie und zeitgenössischer Lichtkunst buchstäblich in neuem Licht. Für gewöhnlich unsichtbare Bewegungen in der Natur werden durch analoge Manipulationen wie Filtern oder durch neue Lichtquellen sichtbar gemacht, die mystische und magische Stimmungen erzeugen.
Zur Eröffnung werden die neuen optischen Eindrücke durch Musik und Literatur ergänzt.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
21.05.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Jüdische Familiengeschichten
Koscher & Jiddisch
21.05.2023
Erstes österreichisches Museum für Alltagsgeschichte, Neupölla 10, 3593 Neupölla
Das Erste österreichische Museum für Alltagsgeschichte in Neupölla erweitert sein Programm mit der Ausstellung „Biegler & Robitschek. Jüdische Familiengeschichten“, die das Schicksal der Greißlerei Biegler in Neupölla und des Weingutes Sandgrube 13 in Krems vorstellt.
Ergänzend dazu bieten zwei Veranstaltungen einen Einblick in die Alltagsgeschichte der jüdischen Bevölkerung: Margareta Mermelstein-Stössel ermöglicht durch einen Erlebniskochkurs und einen Einführungsvortrag mit Film eine theoretische und praktische Einführung zum Thema „Koscher – die jüdische Küche gestern und heute“. Univ.-Prof. Dr. Stefan Newerkla informiert in seinem Vortrag „Deutsch – Tschechisch – Jiddisch – Sprachvermischungen in Ostösterreich" darüber, welche Spuren das Tschechische und das Jiddische in der ostösterreichischen Umgangssprache hinterlassen haben.
2023
Theater
Familienfreundlich
Drinnen
On the edge – oba mittendrin
Im Randviertel – und doch mittendrin
24.05.2023
Stadtsaal Waidhofen an der Thaya, Franz-Leisser-Straße 2, 3830 Waidhofen an der Thaya
100 Schüler:innen des Kreativzweiges der Mittelschule Waidhofen haben im Unterricht typische Waldviertler Produkte hergestellt und parallel dazu ein Theaterstück erarbeitet. Die Produkte werden bei der Aufführung ausgestellt und können käuflich erworben werden.
Das Stück handelt von einer Waldviertler Oma, die ihren Wiener Enkeln Geschichten über das Leben in der Region erzählt. Omi ist stolz auf ihre Herkunft und ihr Leben und möchte mit keinem ihrer Kinder tauschen. Sie berichtet, wie es die Menschen hier am Rand des Landes schaffen, sich zu behaupten, Marktnischen zu finden, den Tourismus anzukurbeln und neue Wege zu gehen. Omis Geschichten werden ebenfalls auf der Bühne szenisch dargestellt. Letztlich sind die Kids so motiviert, dass sie in einer Casting Show, in der u. a. Karli Karpfen, Moni Mohnstrudel und Waldi Waldrapp auftreten, das Wahrzeichen des Waldviertels finden wollen.
2023
Theater
Familienfreundlich
Drinnen
On the edge – oba mittendrin
Im Randviertel – und doch mittendrin
25.05.2023
Stadtsaal Waidhofen an der Thaya, Franz-Leisser-Straße 2, 3830 Waidhofen an der Thaya
100 Schüler:innen des Kreativzweiges der Mittelschule Waidhofen haben im Unterricht typische Waldviertler Produkte hergestellt und parallel dazu ein Theaterstück erarbeitet. Die Produkte werden bei der Aufführung ausgestellt und können käuflich erworben werden.
Das Stück handelt von einer Waldviertler Oma, die ihren Wiener Enkeln Geschichten über das Leben in der Region erzählt. Omi ist stolz auf ihre Herkunft und ihr Leben und möchte mit keinem ihrer Kinder tauschen. Sie berichtet, wie es die Menschen hier am Rand des Landes schaffen, sich zu behaupten, Marktnischen zu finden, den Tourismus anzukurbeln und neue Wege zu gehen. Omis Geschichten werden ebenfalls auf der Bühne szenisch dargestellt. Letztlich sind die Kids so motiviert, dass sie in einer Casting Show, in der u. a. Karli Karpfen, Moni Mohnstrudel und Waldi Waldrapp auftreten, das Wahrzeichen des Waldviertels finden wollen.
Die Grenze zwischen Österreich und Tschechien bewirkt, dass an beiden Seiten Ränder des jeweiligen Staates entstehen. Die WALDVIERTEL AKADEMIE macht diese Ränder zum Thema und lässt sie auf der Kinoleinwand erscheinen.
Wir haben einen Film produziert, der Menschen aus Tschechien und aus Österreich zeigt, die Entwicklung beider Länder nach dem Eisernen Vorhang präsentiert und zeitliche Vergleiche zieht. Wir haben Personen interviewt, die von den letzten 35 Jahren an der Grenze erzählen, und Grenzübergänge aufgenommen. Der Film wird mit tschechischen Untertiteln zu sehen sein.
Für die Präsentation dieses grenzüberschreitenden Projekts werden zwei Veranstaltungen, einmal in Hirschbach, einmal in Slavonice, organisiert. Nach der Filmvorstellung gibt es jeweils ein moderiertes, simultan übersetztes Gespräch mit einem Historiker, der auf die geschichtlichen Aspekte der Grenze näher eingeht.
Gemeinsam mit der landuni Drosendorf und motivierten Akteur:innen vor Ort konzipieren und veranstalten wir Interventionen, die Aufmerksamkeit und Bewusstsein auf die vermeintlichen „Randorte der Region“ richten sollen.
Intervention #1: Grenzrand zuschütten!
Dieser interaktive Workshop befasst sich mit der österreichisch-tschechischen Grenze bei der Gemeinde Luden.
Intervention #2: Etagenfest – Der Rand franst aus!
Eine Universität im ländlichen Raum könnte per se als Randerscheinung gesehen werden. Diesen Sommer ist ein großes Semester-Closing-Fest der landuni geplant. Alle sind eingeladen!
Intervention #3: Freiraum zur Nutzung!
Wir befinden uns am Rande der Infrastruktur. Gemeinsam erkunden wir den Raum und bewegen uns irgendwo zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen Schatten und Licht. Ein Feiluftkino bringt das Areal zum Leuchten!
Die Telefonzelle ist eine aussterbende Art, deren letzte Exemplare langsam aus den Ortsbildern verschwinden, die sie über Jahrzehnte prägten. Zeit für ein letztes Innehalten.
Ihr dichtes Netz ließ für jede Person die Entfernung schmelzen und die Information unabhängig von der Geografie fließen. Zentrum und Peripherie wurden durcheinandergewirbelt. Zehn junge Literat:innen machen nun dasselbe und rücken das Objekt aus dem Rand wieder in die Mitte.
In einer Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst in Wien wurden Texte zum Thema verfasst und gestaltet. Die Werkstücke ziehen für die Dauer der Ausstellung in eine umfunktionierte und umgestaltete Telefonzelle am Zwettler Dreifaltigkeitsplatz ein. Besucher:innen können sie rund um die Uhr anwählen oder sogar selbst welche erstellen.
Welche Geschichten können nach dem Kappen der Leitung weiterhin aus dem Hörer strömen?
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
27.05.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
Gemeinsam mit der Schauspielerin Manuela Seidl will Treibholz Schriftsteller:innen vor den Vorhang holen, die mit Trisomie 21 auf die Welt gekommen sind. Wenngleich sich der gesellschaftliche Umgang mit dem Down-Syndrom im Laufe der Jahre gebessert hat, erleben zahlreiche Betroffene auch heute noch Stigmatisierung und wollen sich vom Dasein als Randerscheinung lösen. „Vom Rand zur Mitte“ verschafft diesen außergewöhnlichen Menschen Gehör und bietet ihnen eine Bühne.
Ihre Texte, Gedichte und Kurzgeschichten werden von der Mimin Manuela Seidl vorgetragen, die in Weitra tief verwurzelt ist und aus vielen Jahren Bühnenerfahrung schöpfen kann. Treibholz – eine Formation aus Querflöte, Oboe, Klarinette, Alt-Saxophon und Bassklarinette – wird diese Lesung, die in der „Jägerfabrik“ am Ortsrand von Weitra stattfindet, mit Musik umrahmen und gestalten.
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
28.05.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
2023
Film
Seniorenfreundlich
Drinnen
Mitfahrbörsen
Das Leben an der Grenze
Kurzfilm über Staatenränder
01.06.2023
Centre for the future, Náměstí Míru 456, 378 81 Slavonice
Die Grenze zwischen Österreich und Tschechien bewirkt, dass an beiden Seiten Ränder des jeweiligen Staates entstehen. Die WALDVIERTEL AKADEMIE macht diese Ränder zum Thema und lässt sie auf der Kinoleinwand erscheinen.
Wir haben einen Film produziert, der Menschen aus Tschechien und aus Österreich zeigt, die Entwicklung beider Länder nach dem Eisernen Vorhang präsentiert und zeitliche Vergleiche zieht. Wir haben Personen interviewt, die von den letzten 35 Jahren an der Grenze erzählen, und Grenzübergänge aufgenommen. Der Film wird mit tschechischen Untertiteln zu sehen sein.
Für die Präsentation dieses grenzüberschreitenden Projekts werden zwei Veranstaltungen, einmal in Hirschbach, einmal in Slavonice, organisiert. Nach der Filmvorstellung gibt es jeweils ein moderiertes, simultan übersetztes Gespräch mit einem Historiker, der auf die geschichtlichen Aspekte der Grenze näher eingeht.
Im wunderschönen Ambiente des Horner Museums präsentieren die Waldviertler Symphoniker Orchesterwerke von Komponist:innen aus der Region. Der erste Teil des Konzertes ist verstorbenen Horner Komponisten (J. L. Giugno, Karl Pfoser, Hermann Rainer) gewidmet, deren Werke als „Horner Symphonie“ dargeboten werden. Als Finale erklingt eine Polka der international bekannten Horner Komponistin Astrid Spitznagel.
Im zweiten Teil werden Werke von zeitgenössischen Komponist:innen zu Gehör gebracht: Kompositionen, die über unsere Region erzählen, oder auch Stücke, die anlässlich der Veranstaltung für die Waldviertler Symphoniker neu komponiert wurden.
Den Musiker:innen des neu formierten Ensembles ist es ein Anliegen, als professionelles Symphonieorchester Konzerte für die Menschen im gesamten Waldviertel zu spielen. Das Motto der Symphoniker:innen: Wir bringen die Musik zum Menschen!
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
03.06.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
Diese künstlerische, museale und musikalische Auseinandersetzung widmet sich den Roma, Sinti, Juden und Jenischen als Teil der Geschichte der Region.
In der Ausstellung des niederländischen Fotografen Peter van Beek „the good, the bad and the Roma“ werden ausdrucksstarke Porträts von Roma und Sinti in Europa gezeigt. Erinnerungen an das „fahrende Volk“, die jüdische Vergangenheit in Gutenbrunn sowie an das jüdische Leben im ländlichen Raum werden in die Fotoausstellung und ins Museum Truckerhaus integriert und mittels Tafeln, Bildschirm und Hörstationen multimedial präsentiert.
Diese fast vergessene Geschichte, die darauf wartet, wiederentdeckt zu werden, wird von Künstler:innen mit musikalischen Roots in der Roma-/Sinti- und jüdischen Tradition begleitet. Unter anderem sind Timna Brauer, Pavel Shalman und die Nifty’s live auf der Truckerhaus-Bühne zu erleben.
Die Burgruine Kaja im Nationalpark Thayatal ist der Ausgangspunkt für ein regionales Musikfestival beim Naturschutzgebiet der Stadtgemeinde Hardegg. In den Innenhöfen der geschichtsträchtigen Feste und rundherum werden Orchester- und Kammermusik, Brass und Volksmusik erklingen.
An mehreren Wochenenden treten verschiedenste Formationen wie das Streich-Holz-Quartett oder das Danube Brass Ensemble auf der Burg auf. Die Waldviertler Symphoniker bringen die von Daniel Muck eigens komponierte Nationalpark-Sinfonie für großes Orchester beim Nationalparkhaus zur Uraufführung und begeistern das Publikum mit einem regionalen, naturbezogenen Programm.
Weiters findet ein Workshop für Steirische Harmonika statt, geleitet von dem Virtuosen Michael Uhr, der beim darauffolgenden Abendkonzert als Solist auftreten wird. Freuen Sie sich auf einen bunten Musikgenuss im eindrucksvollen Burg-Ambiente!
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
melken steigern ausnehmen
Eine Rindsrevue
03.06.2023
Viehversteigerungshalle Zwettl, Pater Werner Deibl-Straße 4, 3910 Zwettl
Eine sinnliche Theaterintervention mit Schmankerln, die die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt: die Tiere! Eine Hommage an die Kuh. Wie fühlt es sich an, ihren Platz in der Mitte des Versteigerungsrings einzunehmen und im Scheinwerferlicht auf das Fleisch reduziert zu werden? Ein Perspektivenwechsel, bei dem vieles scheinbar nur oberflächlich gestreift wird, der aber viel über uns und von uns erzählt.
Rund um die Viehversteigerungshalle Zwettl hat sich eine Gruppe aus Künstler:innen gebildet, die in verschiedenen Bereichen wie Musik, Schauspiel, Szenografie und Film tätig sind. Ausgehend von den örtlichen Gegebenheiten und den Assoziationen, die sie hervorbringen, entwickeln wir in Zusammenarbeit mit lokalen Kulturschaffenden einen Event rund ums Rind zwischen Theaterabend und Volksfest. Mahlzeit!
2023
Musik
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Musik-Feste Kaja
Musikfestival beim Nationalpark Thayatal
03.06.2023
Nationalparkhaus, Merkersdorf 90, 2082 Hardegg
03.06.2023
2023-06-03
|Hardegg|
|Musik|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Die Burgruine Kaja im Nationalpark Thayatal ist der Ausgangspunkt für ein regionales Musikfestival beim Naturschutzgebiet der Stadtgemeinde Hardegg. In den Innenhöfen der geschichtsträchtigen Feste und rundherum werden Orchester- und Kammermusik, Brass und Volksmusik erklingen.
An mehreren Wochenenden treten verschiedenste Formationen wie das Streich-Holz-Quartett oder das Danube Brass Ensemble auf der Burg auf. Die Waldviertler Symphoniker bringen die von Daniel Muck eigens komponierte Nationalpark-Sinfonie für großes Orchester beim Nationalparkhaus zur Uraufführung und begeistern das Publikum mit einem regionalen, naturbezogenen Programm.
Weiters findet ein Workshop für Steirische Harmonika statt, geleitet von dem Virtuosen Michael Uhr, der beim darauffolgenden Abendkonzert als Solist auftreten wird. Freuen Sie sich auf einen bunten Musikgenuss im eindrucksvollen Burg-Ambiente!
Wie Martin Luthers Botschaft ins Waldviertel kam, ist nicht wirklich bekannt. Protestanten gab es im Waldviertel ab dem 16. Jahrhundert. Um 1900 brachten die zugewanderten Facharbeiter (Cottonstricker) aus Sachsen ihren Glauben mit. Heute stellen die Evangelischen eine Minderheit dar.
In fünf Veranstaltungen werden Geschichte und Gegenwart der evangelischen Gemeinde Gmünd-Waidhofen sichtbar gemacht. Ein Tauferneuerungsfest soll die evangelische Praxis näherbringen, ein historischer Spaziergang von der Reformation bis zur Gegenwart informiert über die Geschichte der Protestanten. Der Arbeitergesangsverein Groß Siegharts gestaltet ein Konzert mit Liedern aus der protestantisch geprägten Arbeitergeschichte, eine Ausstellung zeigt Bilder einer evangelischen Künstlerin. Weiters kann die Kapelle im Schloss Drösiedl besichtigt werden, die als protestantische Schlosskirche erbaut wurde.
Der Raum entlang der Staatsgrenze zwischen Südböhmen und dem Waldviertel steht nicht oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und der medialen Berichterstattung. Der Kulturverein lepschi holt das Grenzland aus dieser Randständigkeit heraus. Dessen Bewohner:innen haben in den letzten Jahren mit der Staatsgrenze die unterschiedlichsten Geschichten erlebt.
„Geschichten aus dem Grenzland“ bedient sich verschiedenster künstlerischer Ausdrucksformen, um die subjektiven alltäglichen Erfahrungen von Menschen sicht- und erlebbar zu machen. Bei der Präsentation im Kulturkeller Dobersberg berichtet der Autor und Kulturmanager Thomas Samhaber über die Entwicklungen des Grenzlandes in den letzten Jahren. Danach liefert der Film „Grenzland – Pohraničí“ eine poetische Auseinandersetzung mit dem Thema Grenze und Alltag. Zum Ausklang spielt das Prager Duo „Sousedi“ verträumte Instrumentalmusik.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
04.06.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
Diese künstlerische, museale und musikalische Auseinandersetzung widmet sich den Roma, Sinti, Juden und Jenischen als Teil der Geschichte der Region.
In der Ausstellung des niederländischen Fotografen Peter van Beek „the good, the bad and the Roma“ werden ausdrucksstarke Porträts von Roma und Sinti in Europa gezeigt. Erinnerungen an das „fahrende Volk“, die jüdische Vergangenheit in Gutenbrunn sowie an das jüdische Leben im ländlichen Raum werden in die Fotoausstellung und ins Museum Truckerhaus integriert und mittels Tafeln, Bildschirm und Hörstationen multimedial präsentiert.
Diese fast vergessene Geschichte, die darauf wartet, wiederentdeckt zu werden, wird von Künstler:innen mit musikalischen Roots in der Roma-/Sinti- und jüdischen Tradition begleitet. Unter anderem sind Timna Brauer, Pavel Shalman und die Nifty’s live auf der Truckerhaus-Bühne zu erleben.
Diese künstlerische, museale und musikalische Auseinandersetzung widmet sich den Roma, Sinti, Juden und Jenischen als Teil der Geschichte der Region.
In der Ausstellung des niederländischen Fotografen Peter van Beek „the good, the bad and the Roma“ werden ausdrucksstarke Porträts von Roma und Sinti in Europa gezeigt. Erinnerungen an das „fahrende Volk“, die jüdische Vergangenheit in Gutenbrunn sowie an das jüdische Leben im ländlichen Raum werden in die Fotoausstellung und ins Museum Truckerhaus integriert und mittels Tafeln, Bildschirm und Hörstationen multimedial präsentiert.
Diese fast vergessene Geschichte, die darauf wartet, wiederentdeckt zu werden, wird von Künstler:innen mit musikalischen Roots in der Roma-/Sinti- und jüdischen Tradition begleitet. Unter anderem sind Timna Brauer, Pavel Shalman und die Nifty’s live auf der Truckerhaus-Bühne zu erleben.
Der Raum entlang der Staatsgrenze zwischen Südböhmen und dem Waldviertel steht nicht oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und der medialen Berichterstattung. Der Kulturverein lepschi holt das Grenzland aus dieser Randständigkeit heraus. Dessen Bewohner:innen haben in den letzten Jahren mit der Staatsgrenze die unterschiedlichsten Geschichten erlebt.
„Geschichten aus dem Grenzland“ bedient sich verschiedenster künstlerischer Ausdrucksformen, um die subjektiven alltäglichen Erfahrungen von Menschen sicht- und erlebbar zu machen. Bei der Präsentation im Kulturkeller Dobersberg berichtet der Autor und Kulturmanager Thomas Samhaber über die Entwicklungen des Grenzlandes in den letzten Jahren. Danach liefert der Film „Grenzland – Pohraničí“ eine poetische Auseinandersetzung mit dem Thema Grenze und Alltag. Zum Ausklang spielt das Prager Duo „Sousedi“ verträumte Instrumentalmusik.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zwischen:Räume
Kunst in vergessenen Räumen
10.06.2023
Zwischen:Räume, 3730 Eggenburg
10.06.2023
2023-06-10
|Eggenburg|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Zwischen:Räume bietet seinen Besucher:innen die Möglichkeit, Künstler:innen und ihre Werke in ungewöhnlichem Ambiente kennenzulernen: Sonst verschlossene institutionelle und private Gebäude in Eggenburg öffnen für ein Wochenende ihre Räume, um Präsentations- und Entdeckungsorte für unterschiedliche Kunstpositionen zu schaffen. Die ganze Stadt wird zur Galerie.
Die alten Räumlichkeiten sind im alltäglichen Leben kaum jemandem zugänglich. An diesen beiden Tagen stehen sie jedoch allen offen. Zeitgenössisches Kunstschaffen bringt neue Ideen in beinah verloren gegangene Räume und macht sie zu Orten der Begegnung und des Austauschs. Zwischen Vergessenheit und frischem Wind werden die historischen Gemäuer der Stadt zu Spannungsräumen, die neue Perspektiven in der Auseinandersetzung mit den jeweiligen Lokalitäten eröffnen.
2023
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
art and future lab 2023
living-rooms-Programm am Kunstareal
10.06.2023
Kunstareal Pürbach, Pürbach 44, 3944 Pürbach
10.06.2023
2023-06-10
|Pürbach|
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
10.06.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
Wie Martin Luthers Botschaft ins Waldviertel kam, ist nicht wirklich bekannt. Protestanten gab es im Waldviertel ab dem 16. Jahrhundert. Um 1900 brachten die zugewanderten Facharbeiter (Cottonstricker) aus Sachsen ihren Glauben mit. Heute stellen die Evangelischen eine Minderheit dar.
In fünf Veranstaltungen werden Geschichte und Gegenwart der evangelischen Gemeinde Gmünd-Waidhofen sichtbar gemacht. Ein Tauferneuerungsfest soll die evangelische Praxis näherbringen, ein historischer Spaziergang von der Reformation bis zur Gegenwart informiert über die Geschichte der Protestanten. Der Arbeitergesangsverein Groß Siegharts gestaltet ein Konzert mit Liedern aus der protestantisch geprägten Arbeitergeschichte, eine Ausstellung zeigt Bilder einer evangelischen Künstlerin. Weiters kann die Kapelle im Schloss Drösiedl besichtigt werden, die als protestantische Schlosskirche erbaut wurde.
Das umweltfreundlich veranstaltete Zirkusfestival bietet zirzensisch Begeisterten und jenen, die es werden wollen, einen kreativen Rahmen für das Erlernen von Zirkuskünsten. Teilnehmende genießen neben dem vielfältigen Workshop-Angebot die Unterbringung in Zirkuswaggons, köstliche vegane und biologische Verpflegung sowie ein spektakuläres Rahmenprogramm. Im Zuge des Events erkunden wir Zirkus bewusst auch als metaphorischen, physischen, emotionalen wie pädagogischen Raum, in dem utopische Lösungsansätze für gesellschaftliche Fragen ausgetauscht und in die Praxis umgesetzt werden.
Das Finale des Projekts stellt die öffentlich zugängliche Varieté-Show mit dem Thema „Randerscheinungen“ dar: Sowohl professionelle Zirkus-Künstler:innen als auch Teilnehmende der Rhizovention werden das Publikum im Zirkuszelt in Drosendorf an der Thaya zum Staunen und Nachdenken bringen.
Die ambitionierten Sänger:innen des Chorprojekts Südliches Waldviertel widmen sich in der Konzertreihe „lebensfluss“ der Reise einer Seele, am Rande des Lebens, auf dem Weg in eine neue Dimension.
Neben einzelnen Chorstücken, die sich mit dem Thema „Abschied“ beschäftigen, wird als Hauptwerk das „Requiem for the Living“ für Chor, Soli und Orchester von Dan Forrest dargeboten. Die energiegeladene Musik dieses Werkes zieht die Zuhörer von der ersten Minute an in ihren Bann.
Die ausgewählten Stücke haben durchaus einen spirituellen Charakter. Speziell das Requiem beschreibt fiktiv, wie die Seelenreise nach dem Tod weitergehen könnte. Aus diesem Grund werden die Konzerte in Kirchen aufgeführt, die sowohl im südlichen Waldviertel als auch in den angrenzenden „Randgebieten“ Mühlviertel und Mostviertel liegen.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zwischen:Räume
Kunst in vergessenen Räumen
11.06.2023
Zwischen:Räume, 3730 Eggenburg
11.06.2023
2023-06-11
|Eggenburg|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Zwischen:Räume bietet seinen Besucher:innen die Möglichkeit, Künstler:innen und ihre Werke in ungewöhnlichem Ambiente kennenzulernen: Sonst verschlossene institutionelle und private Gebäude in Eggenburg öffnen für ein Wochenende ihre Räume, um Präsentations- und Entdeckungsorte für unterschiedliche Kunstpositionen zu schaffen. Die ganze Stadt wird zur Galerie.
Die alten Räumlichkeiten sind im alltäglichen Leben kaum jemandem zugänglich. An diesen beiden Tagen stehen sie jedoch allen offen. Zeitgenössisches Kunstschaffen bringt neue Ideen in beinah verloren gegangene Räume und macht sie zu Orten der Begegnung und des Austauschs. Zwischen Vergessenheit und frischem Wind werden die historischen Gemäuer der Stadt zu Spannungsräumen, die neue Perspektiven in der Auseinandersetzung mit den jeweiligen Lokalitäten eröffnen.
2023
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
art and future lab 2023
living-rooms-Programm am Kunstareal
11.06.2023
Kunstareal Pürbach, Pürbach 44, 3944 Pürbach
11.06.2023
2023-06-11
|Pürbach|
|Spartenübergreifend|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
11.06.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
2023
Film
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Ersatz.Bank
Ein Film über die Waldviertler Hoffnung
12.06.2023
Kino im Kesselhaus, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems an der Donau
12.06.2023
2023-06-12
|Krems an der Donau|
|Film|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Auf der Ersatzbank sitzen. Am Rand des Spielfelds, wie viele Sportler:innen.
Hoffen, eingewechselt zu werden, sich zeigen zu können.
Aber sitzen wir nicht alle auf einer Art Ersatzbank, auf der Ersatzbank des Lebens?
Wir sitzen dort und warten. Auf den Traumjob. Auf die große Liebe. Auf ein besseres Leben. Wir sitzen dort und warten. Hoffen, bald eingewechselt zu werden. In das Match des Lebens. Den anderen dabei zuschauend, wie sie aufgeigen. Und wir warten. Auf die Entscheidung des Trainerteams. Aber wer sind diese Menschen, die über uns entscheiden? Letztendlich nicht wir selbst?
Der (Doku-)Film „Ersatz.Bank“ von Karl und Julia Wozek erzählt von Menschen aus dem Waldviertel. Von ihren Wünschen und Sehnsüchten, Hoffnungen und Ansichten. Von ihrem Leben auf der Ersatzbank. Aufnahmen von unbeachteten Waldviertler Gegenden und musikalisch-poetische Momente runden die Geschichte ab.
Wie Martin Luthers Botschaft ins Waldviertel kam, ist nicht wirklich bekannt. Protestanten gab es im Waldviertel ab dem 16. Jahrhundert. Um 1900 brachten die zugewanderten Facharbeiter (Cottonstricker) aus Sachsen ihren Glauben mit. Heute stellen die Evangelischen eine Minderheit dar.
In fünf Veranstaltungen werden Geschichte und Gegenwart der evangelischen Gemeinde Gmünd-Waidhofen sichtbar gemacht. Ein Tauferneuerungsfest soll die evangelische Praxis näherbringen, ein historischer Spaziergang von der Reformation bis zur Gegenwart informiert über die Geschichte der Protestanten. Der Arbeitergesangsverein Groß Siegharts gestaltet ein Konzert mit Liedern aus der protestantisch geprägten Arbeitergeschichte, eine Ausstellung zeigt Bilder einer evangelischen Künstlerin. Weiters kann die Kapelle im Schloss Drösiedl besichtigt werden, die als protestantische Schlosskirche erbaut wurde.
2023
Film
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Ersatz.Bank
Ein Film über die Waldviertler Hoffnung
14.06.2023
Kino im Kesselhaus, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems an der Donau
14.06.2023
2023-06-14
|Krems an der Donau|
|Film|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Auf der Ersatzbank sitzen. Am Rand des Spielfelds, wie viele Sportler:innen.
Hoffen, eingewechselt zu werden, sich zeigen zu können.
Aber sitzen wir nicht alle auf einer Art Ersatzbank, auf der Ersatzbank des Lebens?
Wir sitzen dort und warten. Auf den Traumjob. Auf die große Liebe. Auf ein besseres Leben. Wir sitzen dort und warten. Hoffen, bald eingewechselt zu werden. In das Match des Lebens. Den anderen dabei zuschauend, wie sie aufgeigen. Und wir warten. Auf die Entscheidung des Trainerteams. Aber wer sind diese Menschen, die über uns entscheiden? Letztendlich nicht wir selbst?
Der (Doku-)Film „Ersatz.Bank“ von Karl und Julia Wozek erzählt von Menschen aus dem Waldviertel. Von ihren Wünschen und Sehnsüchten, Hoffnungen und Ansichten. Von ihrem Leben auf der Ersatzbank. Aufnahmen von unbeachteten Waldviertler Gegenden und musikalisch-poetische Momente runden die Geschichte ab.
Die Kunstgruppe Retz ist ein (nieder-)österreichisches Vorzeigeprojekt gelebter Integration von Menschen mit Behinderung – ein Ort der Kooperation und Entfaltung. Die Kunstgruppe, betreut von der Caritas, besteht seit 20 Jahren und wird von der Wachauer Künstlerin Christa Hameseder begleitet und gefördert. Das Schremser Kunstmuseum Waldviertel präsentiert von März bis September eine umfassende Sammlung von „art vital“ der Retzer Künstler:innen, u. a. kuratiert von Prof. Carl Aigner.
Der Auftakt im Rahmen des Viertelfestival erfolgt mit der Vorstellung eines Kunstbuchs über die Arbeit der Kunstgruppe Retz und einer großen Werkvielfalt. Am Projekttag im Juni haben Besucher:innen aller Altersstufen die Möglichkeit zum Austausch mit den Künstler:innen: beim Schaffensprozess zuschauen, ins gemeinsame Kunstgespräch gehen, selbst den Pinsel in die Hand nehmen und gemeinsam Werke erarbeiten.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Fabelhafte Randerscheinungen
Kreativworkshops der Volksschule Horn
16.06.2023
Sporthalle Horn, Kirschenallee 3, 3580 Horn
16.06.2023
2023-06-16
|Horn|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
In der VS Horn ist im Laufe des Schuljahr in Workshops zum Thema „Fabelhafte Randerscheinungen“ viel Kreatives entstanden: Der Bogen reicht von bildnerischen Umsetzungen über Musikstücke und Tanz bis hin zu literarischen Beiträgen.
Die Beschäftigung mit verschiedenen Blickwinkeln auf Randerscheinungen, insbesondere auch in der Fabelwelt, rückt persönliche „Ränder“ ins Bewusstsein der Kinder. Der Blick über den Tellerrand macht mit fabelhafter Unterstützung Mut für die Zukunft.
Am Projekttag erfolgt die öffentliche Präsentation der entstandenen Beiträge. Den Abschluss bildet ein Tanz der Akteur:innen: Dabei werden die Schattenseiten einer Position am Rande mittels einer Performance aufgelöst. Lebensgroße Pappfiguren und eine Dokumentation durch den ortsansässigen Filmclub runden das Projekt ab. Die Veranstaltung wird von den Schüler:innen und Lehrer:innen musikalisch umrahmt.
2023
Ausstellung
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
RÄNDER VERÄNDERN
Wir verändern Orte am Rand
16.06.2023
landuni Schloss Drosendorf, Schlossplatz 1, 2095 Drosendorf
16.06.2023
2023-06-16
|Drosendorf|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Gemeinsam mit der landuni Drosendorf und motivierten Akteur:innen vor Ort konzipieren und veranstalten wir Interventionen, die Aufmerksamkeit und Bewusstsein auf die vermeintlichen „Randorte der Region“ richten sollen.
Intervention #1: Grenzrand zuschütten!
Dieser interaktive Workshop befasst sich mit der österreichisch-tschechischen Grenze bei der Gemeinde Luden.
Intervention #2: Etagenfest – Der Rand franst aus!
Eine Universität im ländlichen Raum könnte per se als Randerscheinung gesehen werden. Diesen Sommer ist ein großes Semester-Closing-Fest der landuni geplant. Alle sind eingeladen!
Intervention #3: Freiraum zur Nutzung!
Wir befinden uns am Rande der Infrastruktur. Gemeinsam erkunden wir den Raum und bewegen uns irgendwo zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen Schatten und Licht. Ein Feiluftkino bringt das Areal zum Leuchten!
2023
Musik
Barrierefrei
Drinnen
lebensfluss
Konzertante Geschichte einer Seelenreise
16.06.2023
Basilika Maria Taferl, Maria Taferl 1, 3672 Maria Taferl
Die ambitionierten Sänger:innen des Chorprojekts Südliches Waldviertel widmen sich in der Konzertreihe „lebensfluss“ der Reise einer Seele, am Rande des Lebens, auf dem Weg in eine neue Dimension.
Neben einzelnen Chorstücken, die sich mit dem Thema „Abschied“ beschäftigen, wird als Hauptwerk das „Requiem for the Living“ für Chor, Soli und Orchester von Dan Forrest dargeboten. Die energiegeladene Musik dieses Werkes zieht die Zuhörer von der ersten Minute an in ihren Bann.
Die ausgewählten Stücke haben durchaus einen spirituellen Charakter. Speziell das Requiem beschreibt fiktiv, wie die Seelenreise nach dem Tod weitergehen könnte. Aus diesem Grund werden die Konzerte in Kirchen aufgeführt, die sowohl im südlichen Waldviertel als auch in den angrenzenden „Randgebieten“ Mühlviertel und Mostviertel liegen.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
17.06.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
2023
Spartenübergreifend
Drinnen
Randnotizen
oder die Auflösung der Wunderkammer
17.06.2023
Galerie Lindenhof, Oberndorf 7, 3820 Raabs an der Thaya
Eine Randnotiz ist eine Anmerkung, Erweiterung, eine individuelle Ergänzung und Kontextualisierung. Sie ist ein persönlicher Code, den andere kaum entziffern können. Eine Wunderkammer stellt Verbindungen zwischen Gegenständen her und schafft eine scheinbare Ordnung der Dinge. Ihr Wesen liegt in der Verrätselung, in einer subjektiven Kuratierung von Welt-Ausschnitten.
In unserer Installation wird der Welt-Ausschnitt zur Randnotiz und umgekehrt. Das scheinbar Banale, Ungeliebte oder Hässliche erfährt verstärkte Aufmerksamkeit, wird zu einem besonderen Ausschnitt der Welt und löst den Widerspruch zwischen Mitte und Rand auf. Wir sammeln, forschen, wählen Dinge, (Fund-)Objekte in Form von Foto, Video, Zeichnung/Skizze aus und präsentieren diese zusammen mit Augmented-Reality-Artefakten, 360°-Panoramen und 3D-Druck-Objekten. Die Installation wird durch eine performative Aktion eröffnet.
Die ambitionierten Sänger:innen des Chorprojekts Südliches Waldviertel widmen sich in der Konzertreihe „lebensfluss“ der Reise einer Seele, am Rande des Lebens, auf dem Weg in eine neue Dimension.
Neben einzelnen Chorstücken, die sich mit dem Thema „Abschied“ beschäftigen, wird als Hauptwerk das „Requiem for the Living“ für Chor, Soli und Orchester von Dan Forrest dargeboten. Die energiegeladene Musik dieses Werkes zieht die Zuhörer von der ersten Minute an in ihren Bann.
Die ausgewählten Stücke haben durchaus einen spirituellen Charakter. Speziell das Requiem beschreibt fiktiv, wie die Seelenreise nach dem Tod weitergehen könnte. Aus diesem Grund werden die Konzerte in Kirchen aufgeführt, die sowohl im südlichen Waldviertel als auch in den angrenzenden „Randgebieten“ Mühlviertel und Mostviertel liegen.
An verschiedenen Orten im Raum Groß Siegharts geben Geschichten, Videos, Objekte und Teile von Ausstellungen tiefe Einblicke in die hellsten und dunkelsten Momente von Muthsams Leben, zeigen Höhenflüge und Abstürze.
Aufgewachsen als Randerscheinung in der Großfamilie, am Rande des sogenannten Westens. Strebend nach Selbstverwirklichung plötzlich ins Zentrum des Interesses gerückt. Gehandelt als kabarettistische Nachwuchshoffnung, nach sechs Programmen und 15 Jahren dann doch nur eine Randerscheinung in der Szene.
Das Projekt kann als persönliche Werkschau, als Retrospektive oder auch als Selbsterfahrungsweg gesehen werden. Auf jeden Fall ist es direkt und intensiv. Existenz-, Verlust- und Versagensängste werden auf einem roten Teppich ausgerollt. Am Ende stehen jedoch nicht Resignation und Frust, sondern die Aussöhnung mit sich selbst, von der Existenz am Rand hin zur inneren Mitte.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
18.06.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Draußen
Ränder des Imperiums und des Lebens
Mark Aurel in Szene, Wort und Ton
18.06.2023
An der römischen Kastellmauer, Am Limes 1, 3512 Mautern
Am Donaulimes, dem Rand des römischen Imperiums, schrieb der römische Kaiser Mark Aurel einen Teil seiner Selbstbetrachtungen, die sich existenziellen Fragen wie dem richtigen Umgang mit dem Tod als Rand des menschlichen Lebens stellen. In der Veranstaltung im Haus der Regionen begegnet uns Mark Aurel in dreifacher Weise: erstens als Figur einer theatralischen Szene, zweitens als Thema eines wissenschaftlichen Vortrags und drittens in den Vertonungen seiner Gedanken durch drei zeitgenössische Komponisten für Sänger und nachgebaute Instrumente der klassischen Antike – ein die Zeiten übergreifendes Ineinander von Alt und Neu im Geiste der auch heute noch aktuellen Gedanken Mark Aurels.
Einleitend dazu gibt es die Möglichkeit, an der römischen Kastellmauer in Mautern einen Vortrag über den Donaulimes zu hören und danach gemeinsam über die historische Grenze zum Haus der Regionen zu gehen.
Der Raum entlang der Staatsgrenze zwischen Südböhmen und dem Waldviertel steht nicht oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und der medialen Berichterstattung. Der Kulturverein lepschi holt das Grenzland aus dieser Randständigkeit heraus. Dessen Bewohner:innen haben in den letzten Jahren mit der Staatsgrenze die unterschiedlichsten Geschichten erlebt.
„Geschichten aus dem Grenzland“ bedient sich verschiedenster künstlerischer Ausdrucksformen, um die subjektiven alltäglichen Erfahrungen von Menschen sicht- und erlebbar zu machen. Bei der Präsentation im Kulturkeller Dobersberg berichtet der Autor und Kulturmanager Thomas Samhaber über die Entwicklungen des Grenzlandes in den letzten Jahren. Danach liefert der Film „Grenzland – Pohraničí“ eine poetische Auseinandersetzung mit dem Thema Grenze und Alltag. Zum Ausklang spielt das Prager Duo „Sousedi“ verträumte Instrumentalmusik.
2023
Spartenübergreifend
Ränder des Imperiums und des Lebens
Mark Aurel in Szene, Wort und Ton
18.06.2023
Haus der Regionen, Donaulände 56, 3500 Krems an der Donau
Am Donaulimes, dem Rand des römischen Imperiums, schrieb der römische Kaiser Mark Aurel einen Teil seiner Selbstbetrachtungen, die sich existenziellen Fragen wie dem richtigen Umgang mit dem Tod als Rand des menschlichen Lebens stellen. In der Veranstaltung im Haus der Regionen begegnet uns Mark Aurel in dreifacher Weise: erstens als Figur einer theatralischen Szene, zweitens als Thema eines wissenschaftlichen Vortrags und drittens in den Vertonungen seiner Gedanken durch drei zeitgenössische Komponisten für Sänger und nachgebaute Instrumente der klassischen Antike – ein die Zeiten übergreifendes Ineinander von Alt und Neu im Geiste der auch heute noch aktuellen Gedanken Mark Aurels.
Einleitend dazu gibt es die Möglichkeit, an der römischen Kastellmauer in Mautern einen Vortrag über den Donaulimes zu hören und danach gemeinsam über die historische Grenze zum Haus der Regionen zu gehen.
2023
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Cooking Angels
Das Dinnermusical
22.06.2023
Schulen der Franziskanerinnen, Klosterstraße 10, 3910 Zwettl
Das eigens für die HLW/BASOP Zwettl von Günther Fiala geschriebene Musical greift Themen wie Freundschaft und Selbstvertrauen auf und soll die kreative Auseinandersetzung damit fördern. Es handelt von der jungen Hobbyköchin Lottie, die ein großer Fan der TV-Kochsendung „Angel-like-Cooking“ mit Amanda Angel ist. Als die Moderatorin zu einem Kochwettbewerb aufruft, wird Lottie von ihrer besten Freundin Maggie ermutigt, daran teilzunehmen. Amanda erklärt den Teilnehmerinnen die Regeln: In der ersten Runde soll eine einfache Vorspeise zubereitet werden. Die zweite Runde beinhaltet die Zubereitung einer Hauptspeise. In der dritten Runde wird ein selbst gewähltes Dessert serviert. Doch der Wettbewerb läuft nicht ganz fair ab ...
Für das Publikum gibt es zum musikalischen Genuss eine kulinarische Begleitung. Denn beim Essen und Trinken und mit Musik können viele Grenzen überwunden werden!
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Drinnen
Draußen
Am Rande der Wirklichkeit
Tro(ü)gerische Randerscheinungen
23.06.2023
Spitalkirche Röhrenbach, Bei der Kapelle 1, 3592 Röhrenbach
Vor ihrer Renovierung war die Spitalkirche zu Röhrenbach eine unliebsame Randerscheinung im Ortsbild. Das ehemals verfallene und jetzt im strahlenden Glanz wiedererstandene Bauwerk bietet sich geradezu ideal für die Umsetzung des Kreativprojektes der Volksschule Röhrenbach an. Das Projekt stellt die Kirche und ihre Kunstschätze in den Mittelpunkt und erzählt in fiktiven Texten aus der Vergangenheit der einzelnen Elemente. Wolke, Kreuz und Fresken des berühmten Barockmalers Paul Troger – um nur einige zu nennen – sollen in kurzen Texten, verbunden durch eine tänzerische Performance, zu Wort kommen. Auch Szenen aus dem Fresko werden unter Anleitung von Pädagoginnen dargestellt.
Zudem haben sich die Kinder im laufenden Schuljahr mithilfe von Fotografie und bildnerischen Techniken vielseitig an das Thema „Randerscheinungen“ angenähert. Ein Leporello wird die Resultate sichtbar machen.
Verlassene, einsame Gasthäuser und ehemalige Dorfwirtshäuser – vormals Stätten der Begegnung und des Austausches – werden wieder in Erinnerung gerufen und in den Mittelpunkt gestellt. Bereits abgeschrieben und nicht mehr in Betrieb, aufgrund fehlender Bewilligungen, ausgewanderter Nachfolger:innen oder unrentabler Geschäfte, sind sie zu Randerscheinungen der Region geworden.
Doch gerade an den Rändern ist der Geschmack verdichtet, und oft ist gerade der Rand von Gerichten ein kulinarischer Hochgenuss.
Beim Rendezvous von Kulinarik, Erzählung und Film in verlassenen Gasthäusern werden Geschichten generiert und aufgezeichnet. Die Gasthäuser werden zu temporären sozialen Orten. Der Filmclub Drosendorf zeigt unveröffentlichte 8mm-, 16mm- und Kurzfilme, bekannte Literat:innen und Wissenschaftler:innen lesen aus ihren Werken, und nicht zuletzt wird mit regionalen Zutaten gemeinsam gekocht.
2023
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Cooking Angels
Das Dinnermusical
23.06.2023
Schulen der Franziskanerinnen, Klosterstraße 10, 3910 Zwettl
Das eigens für die HLW/BASOP Zwettl von Günther Fiala geschriebene Musical greift Themen wie Freundschaft und Selbstvertrauen auf und soll die kreative Auseinandersetzung damit fördern. Es handelt von der jungen Hobbyköchin Lottie, die ein großer Fan der TV-Kochsendung „Angel-like-Cooking“ mit Amanda Angel ist. Als die Moderatorin zu einem Kochwettbewerb aufruft, wird Lottie von ihrer besten Freundin Maggie ermutigt, daran teilzunehmen. Amanda erklärt den Teilnehmerinnen die Regeln: In der ersten Runde soll eine einfache Vorspeise zubereitet werden. Die zweite Runde beinhaltet die Zubereitung einer Hauptspeise. In der dritten Runde wird ein selbst gewähltes Dessert serviert. Doch der Wettbewerb läuft nicht ganz fair ab ...
Für das Publikum gibt es zum musikalischen Genuss eine kulinarische Begleitung. Denn beim Essen und Trinken und mit Musik können viele Grenzen überwunden werden!
Verlassene, einsame Gasthäuser und ehemalige Dorfwirtshäuser – vormals Stätten der Begegnung und des Austausches – werden wieder in Erinnerung gerufen und in den Mittelpunkt gestellt. Bereits abgeschrieben und nicht mehr in Betrieb, aufgrund fehlender Bewilligungen, ausgewanderter Nachfolger:innen oder unrentabler Geschäfte, sind sie zu Randerscheinungen der Region geworden.
Doch gerade an den Rändern ist der Geschmack verdichtet, und oft ist gerade der Rand von Gerichten ein kulinarischer Hochgenuss.
Beim Rendezvous von Kulinarik, Erzählung und Film in verlassenen Gasthäusern werden Geschichten generiert und aufgezeichnet. Die Gasthäuser werden zu temporären sozialen Orten. Der Filmclub Drosendorf zeigt unveröffentlichte 8mm-, 16mm- und Kurzfilme, bekannte Literat:innen und Wissenschaftler:innen lesen aus ihren Werken, und nicht zuletzt wird mit regionalen Zutaten gemeinsam gekocht.
Die Singgruppe Hardegg lädt zum Sängerfest in die kleinste Stadt Österreichs im Herzen des Nationalparks Thayatal. Inmitten der Stadt, auf einem Felsen, thront die imposante Burg Hardegg. Dort, beim Hardegger Uhrturm, beginnt der Festumzug der Chöre samt Musikkapelle durch die Stadt. Nach einem Stopp an der historischen Thayabrücke, wo unter anderem die österreichische und tschechische Hymne erklingen, erreicht der Festzug den „Alten Badeplatz“ an der Thaya, wo das Offene Singen der Gastchöre aus der Region und aus dem benachbarten Tschechien stattfindet.
Die Singgruppe Hardegg belebt damit die alte Tradition der Hardegger Sängerfeste wieder, die vom ehemaligen Hardegger Männergesangsverein bis in die 1950er-Jahre gepflegt wurde. Nach den Neuauflagen 2016 und 2018 findet das Sängerfest nun im Rahmen des Viertelfestival eine groß angelegte Fortsetzung.
Diese künstlerische, museale und musikalische Auseinandersetzung widmet sich den Roma, Sinti, Juden und Jenischen als Teil der Geschichte der Region.
In der Ausstellung des niederländischen Fotografen Peter van Beek „the good, the bad and the Roma“ werden ausdrucksstarke Porträts von Roma und Sinti in Europa gezeigt. Erinnerungen an das „fahrende Volk“, die jüdische Vergangenheit in Gutenbrunn sowie an das jüdische Leben im ländlichen Raum werden in die Fotoausstellung und ins Museum Truckerhaus integriert und mittels Tafeln, Bildschirm und Hörstationen multimedial präsentiert.
Diese fast vergessene Geschichte, die darauf wartet, wiederentdeckt zu werden, wird von Künstler:innen mit musikalischen Roots in der Roma-/Sinti- und jüdischen Tradition begleitet. Unter anderem sind Timna Brauer, Pavel Shalman und die Nifty’s live auf der Truckerhaus-Bühne zu erleben.
2023
Ausstellung
Drinnen
Der zweite Blick
Zwangsarbeiter:innen in Krems
26.06.2023
Volkshaus Krems Lerchenfeld, Hofrat-Erben-Straße 1, 3500 Krems an der Donau
Im Zentrum einer Ausstellung im Volksheim und einer Installation im öffentlichen Raum in Lerchenfeld stehen 70 Arbeitsbücher und 60 Personalkarten von Zwangsarbeiter:innen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden hunderttausende Menschen in die Ostmark verschleppt. Sie kamen aus Polen, Frankreich, Kroatien und der UdSSR. Sie kamen nicht freiwillig nach Krems und arbeiteten unter anderem in der Schmidhütte in Lerchenfeld.
Die Dokumente konnten in der voestalpine Krems gefunden werden. Die Ausstellung von Nick Mangafas und Robert Streibel zeigt die Fundstücke und präsentiert auch Fälle aus den Volksgerichtsverfahren gegen Nationalsozialisten.
Vor dem Eingang zum voestalpine-Werk wird eine Collage aus den Arbeitsbüchern auf Metalltafeln gezeigt. Dieses Kunstwerk benötigt einen zweiten Blick, um die durch die Zeit verwaschenen Fotos und Schriften entziffern und einordnen zu können.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Drosendorfer Randnotizen
Eine digitale Stadtführung
27.06.2023
Hauptplatz , 2095 Drosendorf
27.06.2023
2023-06-27
|Drosendorf|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Üblicherweise stehen Schlachten, Königinnen und Könige, Jahreszahlen und Krieger im Mittelpunkt von Stadtführungen und Geschichtsbüchern. Spannende Erzählungen rundherum kommen oft nur als unnützes Wissen am Rande vor.
Die Stadtführung „Randnotizen“ hingegen stellt genau diese Erzählungen in den Mittelpunkt und erzählt so die Geschichte der Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten von Drosendorf mit.
Dafür wurden bei Veranstaltungen und mithilfe von Interviews Geschichten zu den einzelnen Stationen gesammelt und aufbereitet. Skurriles und Spannendes, Romantisches und Gruseliges, Banales und Aufregendes kommen in dem digitalen Rundgang gleichermaßen vor. Mittels QR-Codes können die Erzählungen an den jeweiligen Orten des Geschehens abgerufen werden.
Die Besucher:innen Drosendorfs sind eingeladen, in die bunte Geschichte des mittelalterlichen Städtchens einzutauchen, wann immer sie möchten.
Verlassene, einsame Gasthäuser und ehemalige Dorfwirtshäuser – vormals Stätten der Begegnung und des Austausches – werden wieder in Erinnerung gerufen und in den Mittelpunkt gestellt. Bereits abgeschrieben und nicht mehr in Betrieb, aufgrund fehlender Bewilligungen, ausgewanderter Nachfolger:innen oder unrentabler Geschäfte, sind sie zu Randerscheinungen der Region geworden.
Doch gerade an den Rändern ist der Geschmack verdichtet, und oft ist gerade der Rand von Gerichten ein kulinarischer Hochgenuss.
Beim Rendezvous von Kulinarik, Erzählung und Film in verlassenen Gasthäusern werden Geschichten generiert und aufgezeichnet. Die Gasthäuser werden zu temporären sozialen Orten. Der Filmclub Drosendorf zeigt unveröffentlichte 8mm-, 16mm- und Kurzfilme, bekannte Literat:innen und Wissenschaftler:innen lesen aus ihren Werken, und nicht zuletzt wird mit regionalen Zutaten gemeinsam gekocht.
Verlassene, einsame Gasthäuser und ehemalige Dorfwirtshäuser – vormals Stätten der Begegnung und des Austausches – werden wieder in Erinnerung gerufen und in den Mittelpunkt gestellt. Bereits abgeschrieben und nicht mehr in Betrieb, aufgrund fehlender Bewilligungen, ausgewanderter Nachfolger:innen oder unrentabler Geschäfte, sind sie zu Randerscheinungen der Region geworden.
Doch gerade an den Rändern ist der Geschmack verdichtet, und oft ist gerade der Rand von Gerichten ein kulinarischer Hochgenuss.
Beim Rendezvous von Kulinarik, Erzählung und Film in verlassenen Gasthäusern werden Geschichten generiert und aufgezeichnet. Die Gasthäuser werden zu temporären sozialen Orten. Der Filmclub Drosendorf zeigt unveröffentlichte 8mm-, 16mm- und Kurzfilme, bekannte Literat:innen und Wissenschaftler:innen lesen aus ihren Werken, und nicht zuletzt wird mit regionalen Zutaten gemeinsam gekocht.
Die Burgruine Kaja im Nationalpark Thayatal ist der Ausgangspunkt für ein regionales Musikfestival beim Naturschutzgebiet der Stadtgemeinde Hardegg. In den Innenhöfen der geschichtsträchtigen Feste und rundherum werden Orchester- und Kammermusik, Brass und Volksmusik erklingen.
An mehreren Wochenenden treten verschiedenste Formationen wie das Streich-Holz-Quartett oder das Danube Brass Ensemble auf der Burg auf. Die Waldviertler Symphoniker bringen die von Daniel Muck eigens komponierte Nationalpark-Sinfonie für großes Orchester beim Nationalparkhaus zur Uraufführung und begeistern das Publikum mit einem regionalen, naturbezogenen Programm.
Weiters findet ein Workshop für Steirische Harmonika statt, geleitet von dem Virtuosen Michael Uhr, der beim darauffolgenden Abendkonzert als Solist auftreten wird. Freuen Sie sich auf einen bunten Musikgenuss im eindrucksvollen Burg-Ambiente!
Verlassene, einsame Gasthäuser und ehemalige Dorfwirtshäuser – vormals Stätten der Begegnung und des Austausches – werden wieder in Erinnerung gerufen und in den Mittelpunkt gestellt. Bereits abgeschrieben und nicht mehr in Betrieb, aufgrund fehlender Bewilligungen, ausgewanderter Nachfolger:innen oder unrentabler Geschäfte, sind sie zu Randerscheinungen der Region geworden.
Doch gerade an den Rändern ist der Geschmack verdichtet, und oft ist gerade der Rand von Gerichten ein kulinarischer Hochgenuss.
Beim Rendezvous von Kulinarik, Erzählung und Film in verlassenen Gasthäusern werden Geschichten generiert und aufgezeichnet. Die Gasthäuser werden zu temporären sozialen Orten. Der Filmclub Drosendorf zeigt unveröffentlichte 8mm-, 16mm- und Kurzfilme, bekannte Literat:innen und Wissenschaftler:innen lesen aus ihren Werken, und nicht zuletzt wird mit regionalen Zutaten gemeinsam gekocht.
Die Burgruine Kaja im Nationalpark Thayatal ist der Ausgangspunkt für ein regionales Musikfestival beim Naturschutzgebiet der Stadtgemeinde Hardegg. In den Innenhöfen der geschichtsträchtigen Feste und rundherum werden Orchester- und Kammermusik, Brass und Volksmusik erklingen.
An mehreren Wochenenden treten verschiedenste Formationen wie das Streich-Holz-Quartett oder das Danube Brass Ensemble auf der Burg auf. Die Waldviertler Symphoniker bringen die von Daniel Muck eigens komponierte Nationalpark-Sinfonie für großes Orchester beim Nationalparkhaus zur Uraufführung und begeistern das Publikum mit einem regionalen, naturbezogenen Programm.
Weiters findet ein Workshop für Steirische Harmonika statt, geleitet von dem Virtuosen Michael Uhr, der beim darauffolgenden Abendkonzert als Solist auftreten wird. Freuen Sie sich auf einen bunten Musikgenuss im eindrucksvollen Burg-Ambiente!
Tausende Menschen wurden im 16. und 17. Jh. als „Hexen“ stigmatisiert, verfolgt und grausam hingerichtet. Eine künstlerische Intervention leuchtet den soziopolitischen Kontext aus, in dem die Hexenverfolgung die Dimension von Massenvernichtungen annehmen konnte. Was hat die Etablierung des Kapitalismus damit zu tun, und gibt es Parallelen zur global steigenden Zahl an Femiziden?
Die vier Künstlerinnen Ellice Renner, Sarah Fichtinger, Akino Distelberger und Olivia Hild untersuchen österreichische Hexenprozesse, insbesondere im Waldviertel. Drei Stationen führen die Besucher:innen durch den Ort Gföhl, der von einer Liveperformance bespielt wird. Eine Soundinstallation, eine Art Denkmal und ein Kurzfilm erzählen von den Hintergründen der Hexenverfolgung, den Widerständen dagegen sowie den bis heute spürbaren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und den weiblichen Körper.
2023
Literatur
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Jüdische Familiengeschichten
Koscher & Jiddisch
07.07.2023
Erstes österreichisches Museum für Alltagsgeschichte, Neupölla 10, 3593 Neupölla
07.07.2023
2023-07-07
|Neupölla|
|Literatur|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Das Erste österreichische Museum für Alltagsgeschichte in Neupölla erweitert sein Programm mit der Ausstellung „Biegler & Robitschek. Jüdische Familiengeschichten“, die das Schicksal der Greißlerei Biegler in Neupölla und des Weingutes Sandgrube 13 in Krems vorstellt.
Ergänzend dazu bieten zwei Veranstaltungen einen Einblick in die Alltagsgeschichte der jüdischen Bevölkerung: Margareta Mermelstein-Stössel ermöglicht durch einen Erlebniskochkurs und einen Einführungsvortrag mit Film eine theoretische und praktische Einführung zum Thema „Koscher – die jüdische Küche gestern und heute“. Univ.-Prof. Dr. Stefan Newerkla informiert in seinem Vortrag „Deutsch – Tschechisch – Jiddisch – Sprachvermischungen in Ostösterreich" darüber, welche Spuren das Tschechische und das Jiddische in der ostösterreichischen Umgangssprache hinterlassen haben.
2023
Film
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
RÄNDER VERÄNDERN
Wir verändern Orte am Rand
07.07.2023
Areal des Lagerhauses Drosendorf , Lagerhausstraße 1, 2095 Drosendorf
07.07.2023
2023-07-07
|Drosendorf|
|Film|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Gemeinsam mit der landuni Drosendorf und motivierten Akteur:innen vor Ort konzipieren und veranstalten wir Interventionen, die Aufmerksamkeit und Bewusstsein auf die vermeintlichen „Randorte der Region“ richten sollen.
Intervention #1: Grenzrand zuschütten!
Dieser interaktive Workshop befasst sich mit der österreichisch-tschechischen Grenze bei der Gemeinde Luden.
Intervention #2: Etagenfest – Der Rand franst aus!
Eine Universität im ländlichen Raum könnte per se als Randerscheinung gesehen werden. Diesen Sommer ist ein großes Semester-Closing-Fest der landuni geplant. Alle sind eingeladen!
Intervention #3: Freiraum zur Nutzung!
Wir befinden uns am Rande der Infrastruktur. Gemeinsam erkunden wir den Raum und bewegen uns irgendwo zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen Schatten und Licht. Ein Feiluftkino bringt das Areal zum Leuchten!
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
Tausende Menschen wurden im 16. und 17. Jh. als „Hexen“ stigmatisiert, verfolgt und grausam hingerichtet. Eine künstlerische Intervention leuchtet den soziopolitischen Kontext aus, in dem die Hexenverfolgung die Dimension von Massenvernichtungen annehmen konnte. Was hat die Etablierung des Kapitalismus damit zu tun, und gibt es Parallelen zur global steigenden Zahl an Femiziden?
Die vier Künstlerinnen Ellice Renner, Sarah Fichtinger, Akino Distelberger und Olivia Hild untersuchen österreichische Hexenprozesse, insbesondere im Waldviertel. Drei Stationen führen die Besucher:innen durch den Ort Gföhl, der von einer Liveperformance bespielt wird. Eine Soundinstallation, eine Art Denkmal und ein Kurzfilm erzählen von den Hintergründen der Hexenverfolgung, den Widerständen dagegen sowie den bis heute spürbaren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und den weiblichen Körper.
Tausende Menschen wurden im 16. und 17. Jh. als „Hexen“ stigmatisiert, verfolgt und grausam hingerichtet. Eine künstlerische Intervention leuchtet den soziopolitischen Kontext aus, in dem die Hexenverfolgung die Dimension von Massenvernichtungen annehmen konnte. Was hat die Etablierung des Kapitalismus damit zu tun, und gibt es Parallelen zur global steigenden Zahl an Femiziden?
Die vier Künstlerinnen Ellice Renner, Sarah Fichtinger, Akino Distelberger und Olivia Hild untersuchen österreichische Hexenprozesse, insbesondere im Waldviertel. Drei Stationen führen die Besucher:innen durch den Ort Gföhl, der von einer Liveperformance bespielt wird. Eine Soundinstallation, eine Art Denkmal und ein Kurzfilm erzählen von den Hintergründen der Hexenverfolgung, den Widerständen dagegen sowie den bis heute spürbaren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und den weiblichen Körper.
2023
Installation
Familienfreundlich
Draußen
Herzstickl in da Gmoa
Lokale Randerscheinungen im Fokus
09.07.2023
Karikaturengarten, Brunn am Wald 30, 3522 Lichtenau im Waldviertel
Das Waldviertel ist eine Randerscheinung Österreichs, doch denkt man größer, ist es das Herz Europas. Lichtenau liegt am Rande des Waldviertels und doch mitten in Niederösterreich. Nahezu jede Katastralgemeinde Lichtenaus ist geografisch eine Randerscheinung der Gemeinde und doch zentral. Überall gibt es etwas Belangloses, eine Randerscheinung, die die Ortschaft prägt und ausmacht: das Herzstück. Auch die Mundart hat sich zu einer oft unerwünschten Randerscheinung in der Gesellschaft entwickelt, und doch ist sie die Herzenssprache, ein Herzstück Lichtenaus.
14 Ortschaften stellen ihr Herzstück vom Rand in den Mittelpunkt. Aus alltäglichen Materialien werden greifbare Objekte sowie ein Mundart-Schriftzug kreiert, der die jeweilige Ortschaft beschreibt. Außerdem wird gemeinsam ein überdimensionales Puzzle geschaffen, bei dem jede Ortschaft ihre geografischen Ränder individuell gestaltet.
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Performance
Drinnen
Fremde Verwandte
Das Gwirxt mit dem Zusammenleben
14.07.2023
Alte Säge, Heumühle, Neustift 16, 3911 Rappottenstein
In der Alten Säge bei Rappottenstein wird Ihnen eine eigenwillige Frau begegnen. Eine leidenschaftliche Forscherin, die sich früher der Wissenschaft verpflichtet fühlte und den verborgenen Informationsflüssen der Pilzmyzelien folgte. Sie haben die einzigartige Möglichkeit, sie an ihrem Rückzugsort zu treffen, einem idealen Experimentierfeld, und persönlich anwesend zu sein, wie sie anhand von Objekten anschaulich ihre Erkenntnisse demonstriert, die Abhängigkeit aller Wesen voneinander beschreibt und Parallelen mit gesellschaftlichen Verflechtungen zieht.
Sie hat die Grenzen zwischen wissenschaftlichem Vortrag und wildem Fabulieren längst niedergerissen und lässt ihren Gedanken freien Lauf, als wären diese selbst ein nach Erkundung strebendes Myzel – Labyrinthspezialisten. Entdecken Sie gemeinsam eigenartige Verbindungen und ungeahnte Zugänge zu noch unerkannten Verwandtschaften!
2023
Performance
Drinnen
Fremde Verwandte
Das Gwirxt mit dem Zusammenleben
15.07.2023
Alte Säge, Heumühle, Neustift 16, 3911 Rappottenstein
In der Alten Säge bei Rappottenstein wird Ihnen eine eigenwillige Frau begegnen. Eine leidenschaftliche Forscherin, die sich früher der Wissenschaft verpflichtet fühlte und den verborgenen Informationsflüssen der Pilzmyzelien folgte. Sie haben die einzigartige Möglichkeit, sie an ihrem Rückzugsort zu treffen, einem idealen Experimentierfeld, und persönlich anwesend zu sein, wie sie anhand von Objekten anschaulich ihre Erkenntnisse demonstriert, die Abhängigkeit aller Wesen voneinander beschreibt und Parallelen mit gesellschaftlichen Verflechtungen zieht.
Sie hat die Grenzen zwischen wissenschaftlichem Vortrag und wildem Fabulieren längst niedergerissen und lässt ihren Gedanken freien Lauf, als wären diese selbst ein nach Erkundung strebendes Myzel – Labyrinthspezialisten. Entdecken Sie gemeinsam eigenartige Verbindungen und ungeahnte Zugänge zu noch unerkannten Verwandtschaften!
Die Burgruine Kaja im Nationalpark Thayatal ist der Ausgangspunkt für ein regionales Musikfestival beim Naturschutzgebiet der Stadtgemeinde Hardegg. In den Innenhöfen der geschichtsträchtigen Feste und rundherum werden Orchester- und Kammermusik, Brass und Volksmusik erklingen.
An mehreren Wochenenden treten verschiedenste Formationen wie das Streich-Holz-Quartett oder das Danube Brass Ensemble auf der Burg auf. Die Waldviertler Symphoniker bringen die von Daniel Muck eigens komponierte Nationalpark-Sinfonie für großes Orchester beim Nationalparkhaus zur Uraufführung und begeistern das Publikum mit einem regionalen, naturbezogenen Programm.
Weiters findet ein Workshop für Steirische Harmonika statt, geleitet von dem Virtuosen Michael Uhr, der beim darauffolgenden Abendkonzert als Solist auftreten wird. Freuen Sie sich auf einen bunten Musikgenuss im eindrucksvollen Burg-Ambiente!
Ein gefakter Online Call geht viral. Die digitale Revolution lässt die Grenzen zwischen physikalischen, digitalen und biologischen Sphären verschwimmen. Künstliche Intelligenz, Algorithmen wie Aladdin, Robotik, das Internet der Dinge und Überwachungstechnologien entwickeln sich rasant. Welche Tätigkeiten werden zu Randerscheinungen werden? Und wie wird sich das gesellschaftliche Zusammenleben verändern?
Die Ausstellung „Wandel“ porträtiert diese zukünftigen Randerscheinungen unseres Lebens und lädt zur aktiven Auseinandersetzung ein. Betrachten Sie Bilder von Tätigkeiten, die in naher Zukunft von neuen Technologien übernommen werden können. Das historische Design der Fotografien versetzt Sie bereits jetzt in die Zukunft. Erleben Sie im Experiment, wie sich menschliches Verhalten bei Videoüberwachung verändert und die Grenzen zwischen Schein und Realität verschwimmen.
Ein gefakter Online Call geht viral. Die digitale Revolution lässt die Grenzen zwischen physikalischen, digitalen und biologischen Sphären verschwimmen. Künstliche Intelligenz, Algorithmen wie Aladdin, Robotik, das Internet der Dinge und Überwachungstechnologien entwickeln sich rasant. Welche Tätigkeiten werden zu Randerscheinungen werden? Und wie wird sich das gesellschaftliche Zusammenleben verändern?
Die Ausstellung „Wandel“ porträtiert diese zukünftigen Randerscheinungen unseres Lebens und lädt zur aktiven Auseinandersetzung ein. Betrachten Sie Bilder von Tätigkeiten, die in naher Zukunft von neuen Technologien übernommen werden können. Das historische Design der Fotografien versetzt Sie bereits jetzt in die Zukunft. Erleben Sie im Experiment, wie sich menschliches Verhalten bei Videoüberwachung verändert und die Grenzen zwischen Schein und Realität verschwimmen.
Die Burgruine Kaja im Nationalpark Thayatal ist der Ausgangspunkt für ein regionales Musikfestival beim Naturschutzgebiet der Stadtgemeinde Hardegg. In den Innenhöfen der geschichtsträchtigen Feste und rundherum werden Orchester- und Kammermusik, Brass und Volksmusik erklingen.
An mehreren Wochenenden treten verschiedenste Formationen wie das Streich-Holz-Quartett oder das Danube Brass Ensemble auf der Burg auf. Die Waldviertler Symphoniker bringen die von Daniel Muck eigens komponierte Nationalpark-Sinfonie für großes Orchester beim Nationalparkhaus zur Uraufführung und begeistern das Publikum mit einem regionalen, naturbezogenen Programm.
Weiters findet ein Workshop für Steirische Harmonika statt, geleitet von dem Virtuosen Michael Uhr, der beim darauffolgenden Abendkonzert als Solist auftreten wird. Freuen Sie sich auf einen bunten Musikgenuss im eindrucksvollen Burg-Ambiente!
Waldviertler:innen erkennen im „Roa“ zweifelsohne den Feldrain, den unbebauten Streifen zwischen zwei Feldern. Nicht-Dialektkundige hören vielleicht den Klang eines getunten Autos oder den Befreiungsschrei einer Person, die ins Ungewisse springt, am point of no return – gleichermaßen ein Angst- und Mut-Schrei.
Der „Roa“ als Ort und seine Mehrdeutigkeit inspirierten ein internationales, interdisziplinäres Kollektiv zur Erforschung des Dazwischen, der transformativen Erfahrung, in der die alte Ordnung noch nicht aufgelöst wurde und die neue noch nicht begonnen hat.
Feldraine und andere Gstettn, das Niemandsland der Grenze – solcherlei Nicht-Orte und Schwellenzonen im nördlichen Waldviertel werden filmisch eingefangen. In einem „Live-Film“, einer abendfüllenden Performance, verschmelzen Video, Klang, Texte und Tanz zu einem Gesamtwerk. Musikalisches Aftershow-Programm im Anschluss.
Die Telefonzelle ist eine aussterbende Art, deren letzte Exemplare langsam aus den Ortsbildern verschwinden, die sie über Jahrzehnte prägten. Zeit für ein letztes Innehalten.
Ihr dichtes Netz ließ für jede Person die Entfernung schmelzen und die Information unabhängig von der Geografie fließen. Zentrum und Peripherie wurden durcheinandergewirbelt. Zehn junge Literat:innen machen nun dasselbe und rücken das Objekt aus dem Rand wieder in die Mitte.
In einer Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst in Wien wurden Texte zum Thema verfasst und gestaltet. Die Werkstücke ziehen für die Dauer der Ausstellung in eine umfunktionierte und umgestaltete Telefonzelle am Zwettler Dreifaltigkeitsplatz ein. Besucher:innen können sie rund um die Uhr anwählen oder sogar selbst welche erstellen.
Welche Geschichten können nach dem Kappen der Leitung weiterhin aus dem Hörer strömen?
Die Burgruine Kaja im Nationalpark Thayatal ist der Ausgangspunkt für ein regionales Musikfestival beim Naturschutzgebiet der Stadtgemeinde Hardegg. In den Innenhöfen der geschichtsträchtigen Feste und rundherum werden Orchester- und Kammermusik, Brass und Volksmusik erklingen.
An mehreren Wochenenden treten verschiedenste Formationen wie das Streich-Holz-Quartett oder das Danube Brass Ensemble auf der Burg auf. Die Waldviertler Symphoniker bringen die von Daniel Muck eigens komponierte Nationalpark-Sinfonie für großes Orchester beim Nationalparkhaus zur Uraufführung und begeistern das Publikum mit einem regionalen, naturbezogenen Programm.
Weiters findet ein Workshop für Steirische Harmonika statt, geleitet von dem Virtuosen Michael Uhr, der beim darauffolgenden Abendkonzert als Solist auftreten wird. Freuen Sie sich auf einen bunten Musikgenuss im eindrucksvollen Burg-Ambiente!
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Schnitzel und andere Realitäten
Das Sommerfest von morgen
12.08.2023
Bobbin Fabrik, Roseggergasse 2, 3950 Gmünd
12.08.2023
2023-08-12
|Gmünd|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Bei einem Sommerfest für die ganze Familie werden reale Schnitzel und virtuelle Welten serviert: Die Besucher:innen können mittels VR-Brille in eine ganz andere Realität eintauchen!
Das Subetasch Kollektiv feiert nicht nur die Randlage als (sub-)kultureller Akteur im Waldviertel, sondern die Künstler:innen drängen mit Schnitzel, Pommes und Bier in die Mitte der Gesellschaft. Von dort aus machen sie sich auf, eine neue Grenzerfahrung zu erforschen. Die Bobbin Fabrik wird zum virtuellen Raum, die Gäste sind eingeladen, diese Welt zu erkunden und mit ihr zu interagieren.
Treffen Sie in unserer virtuellen Utopie auf andere Besucher:innen, erleben Sie die Aufhebung bekannter Gesetzmäßigkeiten und lassen Sie die Unterscheidungen zwischen Tier/Mensch, Mensch/Natur sowie Mensch/Technik hinter sich! Dazu kommt ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Kinderprogramm und Kulinarik.
Wie Martin Luthers Botschaft ins Waldviertel kam, ist nicht wirklich bekannt. Protestanten gab es im Waldviertel ab dem 16. Jahrhundert. Um 1900 brachten die zugewanderten Facharbeiter (Cottonstricker) aus Sachsen ihren Glauben mit. Heute stellen die Evangelischen eine Minderheit dar.
In fünf Veranstaltungen werden Geschichte und Gegenwart der evangelischen Gemeinde Gmünd-Waidhofen sichtbar gemacht. Ein Tauferneuerungsfest soll die evangelische Praxis näherbringen, ein historischer Spaziergang von der Reformation bis zur Gegenwart informiert über die Geschichte der Protestanten. Der Arbeitergesangsverein Groß Siegharts gestaltet ein Konzert mit Liedern aus der protestantisch geprägten Arbeitergeschichte, eine Ausstellung zeigt Bilder einer evangelischen Künstlerin. Weiters kann die Kapelle im Schloss Drösiedl besichtigt werden, die als protestantische Schlosskirche erbaut wurde.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
art and future lab 2023
living-rooms-Programm am Kunstareal
12.08.2023
Kunstareal Pürbach, Pürbach 44, 3944 Pürbach
12.08.2023
2023-08-12
|Pürbach|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Mit dem art and future LAB wird das Kunstareal mit Atelierplätzen und Tiny Houses in Pürbach erstmals bespielt – mit Podiumsgesprächen, Kunst, Workshops, Konzerten und einem Symposium.
Junge Künstler:innen, Jugendliche und regionales Publikum sind eingeladen, gemeinsam mit Referent:innen aus den Bereichen Leerstand und Neunutzung, Degrowth, nachhaltige sowie kollektive künstlerische Arbeit und Autarkie zu diskutieren und zu gestalten.
In Kunstaktionen werden Randerscheinungen und Alternativen zum Mainstream gesucht. Vergangene und gegenwärtige Wohn-, Arbeits- und Lebenskonzepte werden unter die Lupe genommen und künstlerisch bearbeitet. Kunststudent:innen setzen sich mit den Textilfabriken in der Region auseinander. Jugendliche aus zwei Schulklassen gestalten eine Installation zur Frage „Wie wollt ihr leben?“ und zeigen ihre Visionen in Zeiten von Klimawandel, Krisen und Konflikten.
2023
Performance
Familienfreundlich
Drinnen
Ein ? für die Langeweile
Tanztheater für die ganze Familie
13.08.2023
EVN Informationszentrum Ottenstein, Peygarten-Ottenstein 70, 3532 Rastenfeld
„Mir ist so faaad ...“ Hast du das auch schon einmal gesagt oder gedacht? Hast du – vielleicht nach dem Fernsehen oder einem Spiel am Handy oder Tablet – auch schon einmal nicht gewusst, was du jetzt mit dir anfangen sollst?
Ein schreckliches Gefühl, diese Langeweile. Für Kinder und auch für Erwachsene ganz unangenehm und schwer zu ertragen. Aber weißt du, dass gerade in so einem Moment unendlich viel Raum für Kreativität steckt?
Wenn du dich erst mal darauf einlässt, besser sogar, gleich reinspringst und eintauchst, wirst du tolle Dinge entdecken – in einer Welt, in der selbst Gedanken Gestalt annehmen können!
Inspiriert vom Kinderbuch „Pfff…“ von Claude K. Dubois und Jesper Juul haben wir ein gar nicht fades Tanztheaterstück für die ganze Familie entwickelt, das zum „Fadisieren“ und in die sonderbare, wunderbare Welt, die daraus entsteht, einlädt.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Schnitzel und andere Realitäten
Das Sommerfest von morgen
13.08.2023
Bobbin Fabrik, Roseggergasse 2, 3950 Gmünd
13.08.2023
2023-08-13
|Gmünd|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Bei einem Sommerfest für die ganze Familie werden reale Schnitzel und virtuelle Welten serviert: Die Besucher:innen können mittels VR-Brille in eine ganz andere Realität eintauchen!
Das Subetasch Kollektiv feiert nicht nur die Randlage als (sub-)kultureller Akteur im Waldviertel, sondern die Künstler:innen drängen mit Schnitzel, Pommes und Bier in die Mitte der Gesellschaft. Von dort aus machen sie sich auf, eine neue Grenzerfahrung zu erforschen. Die Bobbin Fabrik wird zum virtuellen Raum, die Gäste sind eingeladen, diese Welt zu erkunden und mit ihr zu interagieren.
Treffen Sie in unserer virtuellen Utopie auf andere Besucher:innen, erleben Sie die Aufhebung bekannter Gesetzmäßigkeiten und lassen Sie die Unterscheidungen zwischen Tier/Mensch, Mensch/Natur sowie Mensch/Technik hinter sich! Dazu kommt ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Kinderprogramm und Kulinarik.
2023
Installation
Barrierefrei
Umweltschonend
Draußen
Solare Einschreibungen
Eine Installation für die Sonne
15.08.2023
In der Nähe der Donaubrücke bei Pöchlarn, 3660 Klein-Pöchlarn
Am Rande des Donauradwegs wird eine „solare Aufzeichnungsstation" errichtet. Auf einer Plattform zeichnet eine Serie von Lupen durch unterschiedliche Einstellungen zur Sonnenlaufbahn die Sonnenstunden in Segmenten als Brandspuren auf einen hölzernen Bildträger. Beim Wechselspiel von Sonne und Wolken sind die Spuren unterbrochen, bei starkem Wind werden die Brennspuren zusätzlich angeheizt, durch den Regen erhält das Holz eine Patina.
Je nach Witterung hinterlässt die Sonne auf dem hölzernen Bildträger ihre Spuren: kurze, Morsezeichen-artige Punkte und kurze Linien, wenn die Wolken ziehen und Himmelslöcher freigeben, oder lange Brandspuren bei klarem Himmel.
Die Lupen werden von Zeit zu Zeit in ihrer Position zum Bildträger verändert. So entsteht auf dem hölzernen Bildgrund ein Unikat – eine reliefartige grafische Einschreibung aus Sonnenenergie, der Drehbewegung der Erde und Zeit.
2023
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Intelligente Kunst am Kanal
Transportwege der Netztechnologie
17.05.2024
Bahnhof Laxenburg-Biedermannsdorf, Aspangbahnhof 1, 2361 Laxenburg/Biedermannsdorf
17.05.2024
2024-05-17
|Laxenburg/Biedermannsdorf|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Der Wiener Neustädter Kanal ist ein Industriedenkmal, das in großen Teilabschnitten noch vorhanden ist und das vom Aufbruch in die industrialisierte Moderne erzählt. Die Bau- und Nutzungsgeschichte zeigt in ihrem Auf und Ab, den Pleiten und Wiederaufnahmen des Projekts ein Abbild der Entwicklung der Industriellen Revolution zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
In einer Recherche hat KI unter dem Stichwort „Wiener Neustädter Kanal“ verschiedene Projektideen formuliert. „Intelligente Kunst am Kanal“ nimmt diese Vorschläge zum Anlass für eine hyperrealistische Umsetzung – mit den Mitteln von Humor, Ironie und greller Überzeichnung.
Zusammen mit Künstlerkolleginnen und -kollegen veranstalten wir Live-Begehungen entlang des Wiener Neustädter Kanals, die die KI-Vorschläge aktionistisch ausdeuten, wobei das Publikum eigene Ideen setzen kann.
Eine Ausstellung dokumentiert diese Aktionen.
Der denkmalgeschützte Wasserturm Berndorf steht wie ein Menetekel als Industrieruine auf einem ehemaligen, inzwischen verschwundenen Industrieareal. Die globale Klimaentwicklung in ihren regionalen Auswirkungen rückt unaufhaltsam immer mehr in unser Bewusstsein. Wasser und Feuer sind die Botenstoffe dieser Veränderungen und triggern unsere Urängste.
Durch eine digitale Steuerung wird in verschiedenen Abläufen das Innenleben des ehemaligen Wasserspeichers aus allen Blickwinkeln zum Leben erweckt. Durch die Öffnungen des Turms kann bewegtes Licht im Inneren wahrgenommen werden. Die Choreografie der Lichtinstallation suggeriert fließendes Wasser oder brennendes Feuer. In der Laterne des Turmes wird ein analog zu einem Leuchtturmfeuer ein langsam rotierender Scheinwerfer installiert.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
ES FLIRRT
Shimmering Reflections
18.05.2024
Wochenmarkt am Schlossplatz Bad Vöslau / Rathaus, Schlossplatz 1, 2540 Bad Vöslau
18.05.2024
2024-05-18
|Bad Vöslau |
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Sechs HEURIGEN-Tafeln in Bad Vöslau werden sechs Wochen lang von unserem Kunstkollektiv mit auffallenden künstlerischen Impulsen gestaltet. Die Tafeln werden zu Kommunikationsorten. Wir fragen: Wer oder was bringt uns zum FLIRREN? Hitze, Klima, Kleber? Vergangene oder künftige Krisen? Das Kunst-Objekt, der/die/das Fremde, die Transgender-Person?
Vorbeigehende schreiben/kritzeln/malen ihre Antworten (Gedanken/Ideen/Visionen) auf bereitliegende Postkarten und werfen diese in dafür vorgesehene Postkästen. Oder senden ihre Botschaften als Text/Audio/Video-Datei über einen QR-Code.
Die besten Sichtweisen werden prämiert und ausgestellt. Zugleich entstehen in unserer Redaktion daraus neue Impulse (Sketches/Collagen/Wortspiele). Wir erforschen gemeinsam, ob es ein angenehmes oder ein unangenehmes Flirren ist, ob wir etwas damit anfangen wollen, und was uns abkühlt! Jede Stimme findet Gehör.
Eine Installation von Gerhard Fassel überblickt für 58 Tage das Geschehen rund um den zentralen Kreisverkehr vor der Kirche. Aus jeder Richtung ist sie zu sehen und ihre Augen sind in jede Richtung gerichtet.
Jeder Blickwinkel einer 360° Umrundung hinterlässt beim Betrachter abhängig vom Lichteinfall einen neuen visuellen Eindruck. Aus diesen unzähligen objektiven Möglichkeiten des Sehens wird im Zusammenspiel mit allen anderen Sinnen und dem Durchlaufen persönlicher Filter subjektive Wahrnehmung … einzigartige Sichtweise.
In den Salons des SchauRaum.E8W5 gewähren KünstlerInnen Einblicke in ihre Welt des Denkens und Fühlens, des Sehens und Begreifens und präsentieren ihre Sichtweisen und Erkenntnisse in ihren Arbeiten.
Anna Artaker | conversation pieces | Salon G1
Herbert Hofer | ungescheitert eins | Salon H
Markus Felberbauer | spheres | Salon G2
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
In the head of giants
Zu Gast bei Giganten
18.05.2024
Pfaffstättner Blick, Kleine Einöde, 2511 Pfaffstätten
Der wahrscheinlich beste Weg, eine neue Sichtweise zur erlangen, ist es, sich in den Kopf eines oder einer anderen zu begeben.
Am Weinwanderweg zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen scheint eine vier Meter hohe begehbare Figur wie auf wundersame Weise vom Himmel gefallen zu sein. Wir begeben uns auf eine Reise in den Kopf dieser Giganten-Skulptur und werden in ihm durch Licht und Geräusche in unserer Wahrnehmung beeinflusst. So erreichen wir in dieser Mini-Kathedrale selbst den Status des Giganten, in welchem wir uns befinden. Wer der Gigant ist, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Im „Kopf-Raum“ werden Stimmen von Giganten zu hören sein. Damit wird eine Brücke zwischen dem Ausblick auf die Landschaft und dem Einblick in das Innere der Besucherinnen und Besucher geschaffen. An ausgewählten Tagen wird die Skulptur mit Live-Events bespielt.
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
Hexnfeia
Theater und Irish Folk im Dialekt
18.05.2024
Bildungshaus St. Bernhard, Domplatz 1, 2700 Wiener Neustadt
Woraus mischt man Salben für Trips auf Besen? Was hat das städtische Gericht mit dem Teufel zu schaffen? Und wovon lebt ein Henker in Wiener Neustadt eigentlich so? Fragen, mit denen sich die Akteurinnen und Akteure der „Räuberpassion“ im neuen Stück „Hexnfeia“ beschäftigen. Blicke in zauberische Kristallkugeln und Lieder über Kräutertee inklusive.
Aufbauend auf historischen Überlieferungen wie dem erhaltenen Gerichtsprotokoll wird die Geschichte der Afra Schick erzählt. In Scharen kamen die Menschen zu ihr: erst nach Bromberg, um Heilung von allen möglichen Leiden zu suchen, und am Ende nach Wiener Neustadt, um sie 1671 auf dem Scheiterhaufen brennen zu sehen.
Großteils im Dialekt kommt in selbst verfassten Texten und Liedern, die auf Irish-Folk-Klassikern basieren, ein Stoff aus der Region als Uraufführung auf die Bühne und eröffnet spannende, neue Sichtweisen auf den Hexenwahn.
HOPE & GRATITUDE sucht einen inspirierenden Austausch verschiedenster Sichtweisen in der Gemeinde Klosterneuburg-Weidling. Wir wollen einen Ort der Begegnung für Zugezogene und Alteingesessene schaffen, um gemeinsam in eine hoffnungsfrohe Richtung zu denken.
Beim Eröffnungskonzert „Hope and Gratitude“ im Zentrum von Weidling wird die gleichnamige, 2023 erschienene LP von RAAB/VAN ENDERT/TORTILLER präsentiert. Der Klosterneuburger Künstler Artur Bodenstein zeigt ausgewählte Werke, unter anderem mit Motiven aus der Region. Am nächsten Tag wird zu Dialoggesprächen mit Musik, Buffet und einer kleinen Wanderung eingeladen. Eine moderierte offene Gesprächsrunde mit Visionärinnen und Visionären aller Richtungen bietet unterschiedlichste Sichtweisen auf das Leben. Für die Dauer der Ausstellung wird auch ein Pop-up-Café eingerichtet – ein Raum zum Kennenlernen und Ins-Gespräch-Kommen.
HOPE & GRATITUDE sucht einen inspirierenden Austausch verschiedenster Sichtweisen in der Gemeinde Klosterneuburg-Weidling. Wir wollen einen Ort der Begegnung für Zugezogene und Alteingesessene schaffen, um gemeinsam in eine hoffnungsfrohe Richtung zu denken.
Beim Eröffnungskonzert „Hope and Gratitude“ im Zentrum von Weidling wird die gleichnamige, 2023 erschienene LP von RAAB/VAN ENDERT/TORTILLER präsentiert. Der Klosterneuburger Künstler Artur Bodenstein zeigt ausgewählte Werke, unter anderem mit Motiven aus der Region. Am nächsten Tag wird zu Dialoggesprächen mit Musik, Buffet und einer kleinen Wanderung eingeladen. Eine moderierte offene Gesprächsrunde mit Visionärinnen und Visionären aller Richtungen bietet unterschiedlichste Sichtweisen auf das Leben. Für die Dauer der Ausstellung wird auch ein Pop-up-Café eingerichtet – ein Raum zum Kennenlernen und Ins-Gespräch-Kommen.
Woraus mischt man Salben für Trips auf Besen? Was hat das städtische Gericht mit dem Teufel zu schaffen? Und wovon lebt ein Henker in Wiener Neustadt eigentlich so? Fragen, mit denen sich die Akteurinnen und Akteure der „Räuberpassion“ im neuen Stück „Hexnfeia“ beschäftigen. Blicke in zauberische Kristallkugeln und Lieder über Kräutertee inklusive.
Aufbauend auf historischen Überlieferungen wie dem erhaltenen Gerichtsprotokoll wird die Geschichte der Afra Schick erzählt. In Scharen kamen die Menschen zu ihr: erst nach Bromberg, um Heilung von allen möglichen Leiden zu suchen, und am Ende nach Wiener Neustadt, um sie 1671 auf dem Scheiterhaufen brennen zu sehen.
Großteils im Dialekt kommt in selbst verfassten Texten und Liedern, die auf Irish-Folk-Klassikern basieren, ein Stoff aus der Region als Uraufführung auf die Bühne und eröffnet spannende, neue Sichtweisen auf den Hexenwahn.
2024
Musik
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Musik im Ruhesitz
Sagmeister & Hebenstreit
22.05.2024
Pflege- und Betreuungszentrum Bad Vöslau, Sooßer Straße 25, 2540 Bad Vöslau
Hebenstreit: „Stell dir mal vor, wir sind 80 und sitzen mit unserer Mindestpension am Balkon vom Altersheim. Welche Musik würdest du da gerne hören?“
Sagmeister: „Autumn Leaves vielleicht?“
Hebenstreit: „Ja, ich auch. Und My Funny Valentine von Chet Baker. Und Moonriver, aus Breakfast at Tiffanys.“
Sagmeister: „Ja, das ist gut.“
David Hebenstreit und Andreas Sagmeister greifen im Duett zu Gitarre, Violine und Gesang. Sie besuchen fünf Einrichtungen* für betagte Menschen, um ihnen, ihren Angehörigen und dem Personal den Nachmittagstee zu versüßen.
Gespielt werden Balladen, Blues- und Jazz-Standards, alte Schlager sowie sanfte Neuinterpretationen wilderer Ohrwürmer. Am Programm stehen Lieder von Chet Baker, Judy Garland, Louis Armstrong, Frank Sinatra, Julie London, Ella Fitzgerald und anderen.
*Für Konzertinteressierte: Anmeldung bei der Leitung der jeweiligen Einrichtung erbeten!
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Konnotation im Heute
Ein fotografisches Journal
23.05.2024
Stadtbücherei Schwechat, Wiener Straße 23A, 2320 Schwechat
23.05.2024
2024-05-23
|Schwechat|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Redet man mit Menschen von [außerhalb], ist der Standort Schwechat oft negativ konnotiert. Schwechat liegt im Industrieviertel. Was würde es für das Image dieser Region bedeuten, wenn sie „Donaulandviertel“ oder „Wienerwalddonauviertel“ hieße?
Ein ungewöhnliches fotografisches Journal über Schwechat und Umgebung wird in der Stadtbücherei Schwechat ausgestellt. Die Aufnahmen rücken die Stadt und das frühere „Viertel unter dem Wienerwald“ in ein anderes Licht: überraschende Ortsansichten, Fotos von Kunstwerken, die hier entstanden sind, und Szenografien, die hier inszeniert oder vorgefunden wurden.
Der ausgestellte Prototyp dieses Foto.Kunst.Buchs, ein von Hand vernähter Bildband, ist zugleich auch eine Einladung an alle, mitzugestalten – es können Kommentare, Anekdoten oder Ähnliches auf bereitgestellten Foto-Ausdrucken vermerkt werden.
In dieser Theater-Performance der Theatergruppe KONTER mit Livemusik von La Coquette sollen zwei besonders schwere Fälle von einsamen Herzen ihr Herzblatt finden. Wie dies gelingen kann, will eine selbsternannte Beziehungsexpertin mit Unterstützung des Publikums erarbeiten. Diverse Beziehungsratgeber werden herangezogen, von „Im Myrtenkranz! Zum Traualtar!“ über „Was die gute Ehefrau wissen muss“ bis zum „Online-Dating für Anfänger“. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, eigene Liebesgeschichten beizusteuern. Irgendwo in den letzten Jahrzehnten muss doch das Rezept für die Liebe zu finden sein!
Amüsant und berührend motiviert die Performance das Publikum zum Dialog. Können verschiedene Sichtweisen auf Liebe und Dating-Apps friedlich, vielleicht sogar bereichernd koexistieren? Man kommt sich näher. Ganz menschlich. In unserer Region. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend!
Das Genre der Utopie ist ein schwieriges. Es scheint, als hätte die Zukunft alles Erstrebenswerte verloren und wäre nun ein Ort diffuser Ängste. Was wir brauchen, sind bessere Utopien. Und hier setzt die Oper Performing Utopia genau diejenige Technologie ein, die, je nach Sichtweise, menschliche Intelligenz erweitert oder bedroht: KI.
Für die Oper wurden Künstliche Intelligenzen an historischen utopischen Texten trainiert. Bei der Aufführung interagieren dann menschliche und artifizielle Stimmen, die beide die maschinengenerierten Texte interpretieren. Musik und Bühnenbild wurden ebenfalls mithilfe neuronaler Netze komponiert. Und so ist Performing Utopia tatsächlich eine Kooperation zwischen menschlichen und künstlichen Sichtweisen – im Sinne einer posthumanistischen Ökologie, in der nur intelligente Netzwerke überlebensfähig bleiben. Egal, ob der Mensch daran beteiligt ist oder nicht.
Zwei Schwestern, die eine Erzählerin, die andere Fremdenführerin, machen sich gemeinsam auf Spurensuche nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide und erkunden dabei die verlassene Ruine der Burg Mödling aus ihren unterschiedlichen Sichtweisen. Es braucht Fantasie, um sich vorzustellen, wie es hier früher ausgeschaut hat und zugegangen ist!
Bei der Erkundung mit Kindern wird besonderes Augenmerk auf die Berufe gelegt, die es auf einer mittelalterlichen Burg gab. Was ist da nicht alles zu entdecken und nachzuspielen – vom Marschall bis zum Hofmeister, vom Kanzler bis zum Stallknecht. Aber auch der Koch, der Ritter und der Minnesänger dürfen natürlich nicht fehlen.
Bei der Erkundung mit Erwachsenen wird der babenbergischen Geschichte der Burg, dem Leben der Babenberger und auch den bekannten Minnesängern, die hier zu Besuch waren, nachgegangen.
2024
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Stücklweis
Musik aus Kirchberg am Wechsel
25.05.2024
Kunst Kultur AU, Au 394, 2880 Kirchberg am Wechsel
„Stücklweis'“ präsentiert in der mittlerweile dritten Ausgabe Musikerinnen und Musiker sowie Musikgruppen aus Kirchberg am Wechsel. Ziel ist es, alles, was im Ort musikalisch geschieht, bei Konzerten zu präsentieren und auf Tonträger aufzunehmen, um den Ist-Zustand der musikalischen Entwicklung in der Region festzuhalten. Das Projekt bietet lokalen Talenten eine Plattform, fördert die musikalische Gemeinschaft, dokumentiert die kulturelle Identität von Kirchberg am Wechsel und verbindet Generationen. An der zweiten Auflage waren 212 Musizierende von fünf bis 88 Jahren beteiligt!
Neben der musikalischen Früherziehung im Kindergarten, dem Volksschulchor, der Blasmusik und dem Kirchenchor haben auch Pop, Dixie und Jazzprojekte ihren Platz. Ein buntes Potpourri aus Stilen, Klangfarben, Stimmungen und Menschen macht das diesjährige Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis.
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
In the head of giants
Zu Gast bei Giganten
25.05.2024
Pfaffstättner Blick, Kleine Einöde, 2511 Pfaffstätten
Der wahrscheinlich beste Weg, eine neue Sichtweise zur erlangen, ist es, sich in den Kopf eines oder einer anderen zu begeben.
Am Weinwanderweg zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen scheint eine vier Meter hohe begehbare Figur wie auf wundersame Weise vom Himmel gefallen zu sein. Wir begeben uns auf eine Reise in den Kopf dieser Giganten-Skulptur und werden in ihm durch Licht und Geräusche in unserer Wahrnehmung beeinflusst. So erreichen wir in dieser Mini-Kathedrale selbst den Status des Giganten, in welchem wir uns befinden. Wer der Gigant ist, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Im „Kopf-Raum“ werden Stimmen von Giganten zu hören sein. Damit wird eine Brücke zwischen dem Ausblick auf die Landschaft und dem Einblick in das Innere der Besucherinnen und Besucher geschaffen. An ausgewählten Tagen wird die Skulptur mit Live-Events bespielt.
Das Genre der Utopie ist ein schwieriges. Es scheint, als hätte die Zukunft alles Erstrebenswerte verloren und wäre nun ein Ort diffuser Ängste. Was wir brauchen, sind bessere Utopien. Und hier setzt die Oper Performing Utopia genau diejenige Technologie ein, die, je nach Sichtweise, menschliche Intelligenz erweitert oder bedroht: KI.
Für die Oper wurden Künstliche Intelligenzen an historischen utopischen Texten trainiert. Bei der Aufführung interagieren dann menschliche und artifizielle Stimmen, die beide die maschinengenerierten Texte interpretieren. Musik und Bühnenbild wurden ebenfalls mithilfe neuronaler Netze komponiert. Und so ist Performing Utopia tatsächlich eine Kooperation zwischen menschlichen und künstlichen Sichtweisen – im Sinne einer posthumanistischen Ökologie, in der nur intelligente Netzwerke überlebensfähig bleiben. Egal, ob der Mensch daran beteiligt ist oder nicht.
Musikhören, der Zugang zu Musik, die Art der Musik – das alles hat sich im Laufe der Zeit verändert. Musik ist für Kinder wichtig, und sie kommen im Idealfall sehr früh damit in Berührung: Schlaflieder, Kinderlieder, Kinderreime, Bewegungslieder.
Aber welche Musik wurde früher gehört, und wie ist das heute?
Wir möchten die Sichtweisen auf dieses Thema näher beleuchten und werden dazu zwei Generationen befragen – Kinder im Volksschulalter auf der einen Seite und Seniorinnen und Senioren, also deren Großelterngeneration, auf der anderen Seite.
Schrammel & Co wird sich die „Hitliste“ der beiden Generationen anschauen und daraus ein Konzertprogramm zusammenstellen, für das auch eigene Arrangements geschrieben werden. Die jeweiligen Musikvorlieben werden in einem moderierten Konzert im Haus der Kunst in Baden zusammengefasst, bei dem auch beide Generationen zu Wort kommen sollen.
2024
Musik
Drinnen
4 Sätze zum Industrieviertel
Musikalische Hör(Sicht)weisen
26.05.2024
Schloss Bad Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
Eine Komposition lädt zu einer musikalischen Reise in vier Sätzen durch vier ausgewählte Räume des Industrieviertels – Natur, Stadt, Industrie und unter dem Viertel.
Durch das Zusammenwirken der kreativen Verarbeitung akustischer Ereignisse wie Naturklänge, Sprache, Arbeits- und Maschinenlärm mit live gespielten Instrumenten und Gesang ergeben sich im Konzert Klangcollagen, die individuelle, imaginäre Bilder entstehen lassen.
Die Klangcollagen bestehen aus Soundscapes, die die vier Räume charakterisieren und während des Konzertes eingespielt werden, sowie aus Livemusik und Stimme, die teilweise experimentell-improvisatorisch, aber auch traditionell genau vorgegeben sind. So entsteht ein Spannungsbogen zwischen der Einladung, auf die akustischen Ereignisse zu reagieren, eigene Emotionen einfließen zu lassen, und den fixen „musikalischen Treffpunkten“, die exakt durchkomponiert sind.
2024
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Cellissimo
Cello-Orchester aus dem Industrie/4
26.05.2024
BRUNO – Festsaal, Franz Weiss-Platz 7, 2345 Brunn am Gebirge
26.05.2024
2024-05-26
|Brunn am Gebirge|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
Auf Initiative von Mag.a Jun Aigner treffen am 26. Mai 2024 erstmals Violoncello-Schülerinnen und Schüler aus 16 Musikschulen im Industrieviertel aufeinander, um ein großes Cello-Orchester zu bilden und um an diesem Tag gemeinsam zu musizieren.
Nach der Erarbeitung und Vorbereitung an den einzelnen Musikschulen wird das Orchester auch den Studierenden der Instrumental-Gesangs-Pädagogik an der MDW-Wien im Rahmen einer Probe präsentiert.
Unter der musikalischen Leitung von MMag.a Rina Kaçinari wird beim Orchesterkonzert, veranstaltet von der Musikschule Brunn am Gebirge-Maria Enzersdorf, im Veranstaltungszentrum BRUNO ein vielseitiges Programm von Klassik bis Pop geboten. Erleben Sie die Begeisterung der jungen Cellistinnen und Cellisten für Musik und Orchesterspiel und lassen auch Sie sich vom Klang des Cellos faszinieren!
... und in Zeiten multipler Krisen schon gar nicht. Doch während die Erwachsenen alles entscheiden, wird die Perspektive derjenigen vergessen, die die Zukunft, die ohne sie gestaltet wird, tatsächlich erleben werden. Wir fragen daher: „Wie siehst du das?“
In Zusammenarbeit mit der BeyondBühne bringen die 3c- und 3d-Klasse der Volksschule Traiskirchen ihre Erlebnisse, Träume und Gedanken zum Leben in Traiskirchen auf die Bühne und gewähren damit Einblicke in ihre Lebensrealitäten. Im Darstellen ihrer Perspektive zeigen sich Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung, die die Bedürfnisse der jungen Menschen mitdenken.
Willkommen in der Welt der Kinder! Hören Sie ihre Geschichten, lassen Sie sich von ihrer Kreativität inspirieren und erleben Sie eine mutige und ehrliche Aufführung. Seien Sie dabei!
2024
Musik
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Musik im Ruhesitz
Sagmeister & Hebenstreit
28.05.2024
Mater Salvatoris Genesungs-, Wohn- und Pflegeheim, Salvatorallee 36, 2823 Pitten
Hebenstreit: „Stell dir mal vor, wir sind 80 und sitzen mit unserer Mindestpension am Balkon vom Altersheim. Welche Musik würdest du da gerne hören?“
Sagmeister: „Autumn Leaves vielleicht?“
Hebenstreit: „Ja, ich auch. Und My Funny Valentine von Chet Baker. Und Moonriver, aus Breakfast at Tiffanys.“
Sagmeister: „Ja, das ist gut.“
David Hebenstreit und Andreas Sagmeister greifen im Duett zu Gitarre, Violine und Gesang. Sie besuchen fünf Einrichtungen* für betagte Menschen, um ihnen, ihren Angehörigen und dem Personal den Nachmittagstee zu versüßen.
Gespielt werden Balladen, Blues- und Jazz-Standards, alte Schlager sowie sanfte Neuinterpretationen wilderer Ohrwürmer. Am Programm stehen Lieder von Chet Baker, Judy Garland, Louis Armstrong, Frank Sinatra, Julie London, Ella Fitzgerald und anderen.
*Für Konzertinteressierte: Anmeldung bei der Leitung der jeweiligen Einrichtung erbeten!
2024
Musik
Drinnen
4 Sätze zum Industrieviertel
Musikalische Hör(Sicht)weisen
28.05.2024
Museum St. Peter an der Sperr, Johannes-von-Nepomuk-Platz 1, 2700 Wiener Neustadt
Eine Komposition lädt zu einer musikalischen Reise in vier Sätzen durch vier ausgewählte Räume des Industrieviertels – Natur, Stadt, Industrie und unter dem Viertel.
Durch das Zusammenwirken der kreativen Verarbeitung akustischer Ereignisse wie Naturklänge, Sprache, Arbeits- und Maschinenlärm mit live gespielten Instrumenten und Gesang ergeben sich im Konzert Klangcollagen, die individuelle, imaginäre Bilder entstehen lassen.
Die Klangcollagen bestehen aus Soundscapes, die die vier Räume charakterisieren und während des Konzertes eingespielt werden, sowie aus Livemusik und Stimme, die teilweise experimentell-improvisatorisch, aber auch traditionell genau vorgegeben sind. So entsteht ein Spannungsbogen zwischen der Einladung, auf die akustischen Ereignisse zu reagieren, eigene Emotionen einfließen zu lassen, und den fixen „musikalischen Treffpunkten“, die exakt durchkomponiert sind.
2024
Musik
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Musik im Ruhesitz
Sagmeister & Hebenstreit
29.05.2024
Pflege- und Betreuungszentrum Mödling, Grenzgasse 70, 2340 Mödling
Hebenstreit: „Stell dir mal vor, wir sind 80 und sitzen mit unserer Mindestpension am Balkon vom Altersheim. Welche Musik würdest du da gerne hören?“
Sagmeister: „Autumn Leaves vielleicht?“
Hebenstreit: „Ja, ich auch. Und My Funny Valentine von Chet Baker. Und Moonriver, aus Breakfast at Tiffanys.“
Sagmeister: „Ja, das ist gut.“
David Hebenstreit und Andreas Sagmeister greifen im Duett zu Gitarre, Violine und Gesang. Sie besuchen fünf Einrichtungen* für betagte Menschen, um ihnen, ihren Angehörigen und dem Personal den Nachmittagstee zu versüßen.
Gespielt werden Balladen, Blues- und Jazz-Standards, alte Schlager sowie sanfte Neuinterpretationen wilderer Ohrwürmer. Am Programm stehen Lieder von Chet Baker, Judy Garland, Louis Armstrong, Frank Sinatra, Julie London, Ella Fitzgerald und anderen.
*Für Konzertinteressierte: Anmeldung bei der Leitung der jeweiligen Einrichtung erbeten!
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Hidden Stories
Ansichten über versteckte Orte
29.05.2024
Stadtmuseum - Ungarturm, Burgenlandstraße 22, 2460 Bruck an der Leitha
29.05.2024
2024-05-29
|Bruck an der Leitha|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Fünf versteckte Orte in Bruck an der Leitha werden durch unterschiedliche „Ansichten“ von Jugendlichen, Historikerinnen und Historikern sowie Menschen wie du und ich in einer Ausstellung des Stadtmuseums im Ungarturm mit Bildern und Objekten sichtbar gemacht. Dabei geht es um Fragen wie: Was passierte an diesen Orten und in ihren Räumen? Welche Bezüge gibt es dazu im Museum? Was könnte heute in diesen Räumen passieren?
Zu diesen Orten zählen unter anderem ein ehemaliges Gefängnis, das etwa zur Ausnüchterung Betrunkener diente, ein mittelalterlicher Wohnturm am Hauptplatz, Orte am Friedhof, die von den Nazis „gerettete“ Synagoge oder ein herrschaftlich verschlossener Raum, der im 30-jährigen Krieg eine Rolle spielte.
In Sonderführungen mit Museumsdirektor Andreas Bankhofer können neben der Ausstellung auch diese „hidden places“ besucht werden (bitte rechtzeitig anmelden).
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
atelier shabby chic
Recycling-Workshop mit Musik
29.05.2024
Burg Feistritz, Feistritz 1, 2873 Feistritz am Wechsel
29.05.2024
2024-05-29
|Feistritz am Wechsel|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Aus wenig viel machen, noch Vorhandenes, Vergessenes, Verstaubtes und Desolates aus frischer Sichtweise betrachten, es neu und einmalig arrangieren, adaptieren, respektvoll recyceln und in neuen Glanz versetzen: Die Alte Reitschule der Burg Feistritz bietet hierfür ein perfektes, authentisches und inspirierendes Ambiente. Die Patina der vergangenen Jahrhunderte und der Charme des Unvollkommenen formen die Grundlage für das atelier shabby chic.
An drei Ateliertagen werden wir zusammen mit den Kindern der Volksschule Feistritz am Wechsel Kunstwerke gestalten, Gesammeltes und Gefundenes zu Stillleben arrangieren und in festlichen und fröhlichen Vernissagen präsentieren. Auch Gäste dürfen sich kreativ einbringen. Für beste Stimmung im Atelier sorgen die vier Burschen des bekannten Klarinettenensembles FALTENRADIO und die Trachtenkapelle Feistritz.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
atelier shabby chic
Recycling-Workshop mit Musik
30.05.2024
Burg Feistritz, Feistritz 1, 2873 Feistritz am Wechsel
30.05.2024
2024-05-30
|Feistritz am Wechsel|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Aus wenig viel machen, noch Vorhandenes, Vergessenes, Verstaubtes und Desolates aus frischer Sichtweise betrachten, es neu und einmalig arrangieren, adaptieren, respektvoll recyceln und in neuen Glanz versetzen: Die Alte Reitschule der Burg Feistritz bietet hierfür ein perfektes, authentisches und inspirierendes Ambiente. Die Patina der vergangenen Jahrhunderte und der Charme des Unvollkommenen formen die Grundlage für das atelier shabby chic.
An drei Ateliertagen werden wir zusammen mit den Kindern der Volksschule Feistritz am Wechsel Kunstwerke gestalten, Gesammeltes und Gefundenes zu Stillleben arrangieren und in festlichen und fröhlichen Vernissagen präsentieren. Auch Gäste dürfen sich kreativ einbringen. Für beste Stimmung im Atelier sorgen die vier Burschen des bekannten Klarinettenensembles FALTENRADIO und die Trachtenkapelle Feistritz.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Hidden Stories
Ansichten über versteckte Orte
30.05.2024
Stadtmuseum - Ungarturm, Burgenlandstraße 22, 2460 Bruck an der Leitha
Fünf versteckte Orte in Bruck an der Leitha werden durch unterschiedliche „Ansichten“ von Jugendlichen, Historikerinnen und Historikern sowie Menschen wie du und ich in einer Ausstellung des Stadtmuseums im Ungarturm mit Bildern und Objekten sichtbar gemacht. Dabei geht es um Fragen wie: Was passierte an diesen Orten und in ihren Räumen? Welche Bezüge gibt es dazu im Museum? Was könnte heute in diesen Räumen passieren?
Zu diesen Orten zählen unter anderem ein ehemaliges Gefängnis, das etwa zur Ausnüchterung Betrunkener diente, ein mittelalterlicher Wohnturm am Hauptplatz, Orte am Friedhof, die von den Nazis „gerettete“ Synagoge oder ein herrschaftlich verschlossener Raum, der im 30-jährigen Krieg eine Rolle spielte.
In Sonderführungen mit Museumsdirektor Andreas Bankhofer können neben der Ausstellung auch diese „hidden places“ besucht werden (bitte rechtzeitig anmelden).
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
Hexnfeia
Theater und Irish Folk im Dialekt
30.05.2024
Kulturszene Kottingbrunn – Markowetztrakt, Schloss 1, 2542 Kottingbrunn
Woraus mischt man Salben für Trips auf Besen? Was hat das städtische Gericht mit dem Teufel zu schaffen? Und wovon lebt ein Henker in Wiener Neustadt eigentlich so? Fragen, mit denen sich die Akteurinnen und Akteure der „Räuberpassion“ im neuen Stück „Hexnfeia“ beschäftigen. Blicke in zauberische Kristallkugeln und Lieder über Kräutertee inklusive.
Aufbauend auf historischen Überlieferungen wie dem erhaltenen Gerichtsprotokoll wird die Geschichte der Afra Schick erzählt. In Scharen kamen die Menschen zu ihr: erst nach Bromberg, um Heilung von allen möglichen Leiden zu suchen, und am Ende nach Wiener Neustadt, um sie 1671 auf dem Scheiterhaufen brennen zu sehen.
Großteils im Dialekt kommt in selbst verfassten Texten und Liedern, die auf Irish-Folk-Klassikern basieren, ein Stoff aus der Region als Uraufführung auf die Bühne und eröffnet spannende, neue Sichtweisen auf den Hexenwahn.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
PROJEKT NAUTICA
Die erste Unterwasser Action Cam
31.05.2024
Altes Rathaus, Rathausplatz 1, 2351 Wiener Neudorf
31.05.2024
2024-05-31
|Wiener Neudorf|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Der Tauchclub Wiener Neudorf und das eumigMuseum erzählen in einem Film die skurrile Geschichte eines Tauchers – mithilfe von alten analogen eumig-Nautica- und modernen digitalen Unterwasser-Filmkameras.
Die Story: Im Kahrteich in Wiener Neudorf wird das Skelett eines Tauchers entdeckt. Der Tote hat seine Nautica mit seinen letzten Aufnahmen noch bei sich. Das Rätsel um den Tod des Tauchers kann durch die alten Super8-Unterwasser-Filmaufnahmen fantasievoll geklärt werden.
Der Film bietet neben Spannung auch eine Gegenüberstellung der analogen und der digitalen Zeit. Die Tauchvorgänge wurden analog und digital aufgenommen, um einen Vergleich der Aufnahmeverfahren zu ermöglichen. Die Filmpräsentation wird mit Making-of-Fotos, Vorträgen, Vorführungen des Österreichischen Filmmuseum und Musik zum Erlebnis für Filmende, Tauchende, Cineastinnen und Cineasten.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
ES FLIRRT
Shimmering Reflections
01.06.2024
Wochenmarkt am Schlossplatz Bad Vöslau / Rathaus, Schlossplatz 1, 2540 Bad Vöslau
01.06.2024
2024-06-01
|Bad Vöslau |
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Sechs HEURIGEN-Tafeln in Bad Vöslau werden sechs Wochen lang von unserem Kunstkollektiv mit auffallenden künstlerischen Impulsen gestaltet. Die Tafeln werden zu Kommunikationsorten. Wir fragen: Wer oder was bringt uns zum FLIRREN? Hitze, Klima, Kleber? Vergangene oder künftige Krisen? Das Kunst-Objekt, der/die/das Fremde, die Transgender-Person?
Vorbeigehende schreiben/kritzeln/malen ihre Antworten (Gedanken/Ideen/Visionen) auf bereitliegende Postkarten und werfen diese in dafür vorgesehene Postkästen. Oder senden ihre Botschaften als Text/Audio/Video-Datei über einen QR-Code.
Die besten Sichtweisen werden prämiert und ausgestellt. Zugleich entstehen in unserer Redaktion daraus neue Impulse (Sketches/Collagen/Wortspiele). Wir erforschen gemeinsam, ob es ein angenehmes oder ein unangenehmes Flirren ist, ob wir etwas damit anfangen wollen, und was uns abkühlt! Jede Stimme findet Gehör.
Das Museumsdorf Krumbach wird bei „Ges(ch)ichtsbuch mit Herz“ lebendig: Die Gemeinde Krumbach und Powerful People laden ein, Vergangenheitserlebnisse einzubringen und Zukunftsperspektiven zu diskutieren.
Dialogformate ermöglichen den Austausch zwischen den Generationen über Liebe und Alltagsleben einst und jetzt. Zeitzeuginnen- und -zeugen-Gespräche und Improtheater-Szenen machen Unterschiede zwischen damals und heute erlebbar. Der „Herzblatt-Dialog“ vergleicht das Verlieben damals und heute. Kinderspiele von früher und heute werden gesammelt und ausprobiert. Ein VR-Spiel zeigt Zukunftsperspektiven auf, und das „Haus der Träume“ bringt Wünsche von Schülerinnen und Schülern vor den Vorhang.
Als Highlight präsentiert eine Mobilitätsparade unter dem Motto „Einst und jetzt“ mit Oldtimern und modernen E-Fahrzeugen die Fortbewegungsentwicklung der letzten 100 Jahre.
2024
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Intelligente Kunst am Kanal
Transportwege der Netztechnologie
01.06.2024
Brücke beim Gasthof Keller, Am Kanal 12, 2352 Gumpoldskirchen
01.06.2024
2024-06-01
|Gumpoldskirchen|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Der Wiener Neustädter Kanal ist ein Industriedenkmal, das in großen Teilabschnitten noch vorhanden ist und das vom Aufbruch in die industrialisierte Moderne erzählt. Die Bau- und Nutzungsgeschichte zeigt in ihrem Auf und Ab, den Pleiten und Wiederaufnahmen des Projekts ein Abbild der Entwicklung der Industriellen Revolution zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
In einer Recherche hat KI unter dem Stichwort „Wiener Neustädter Kanal“ verschiedene Projektideen formuliert. „Intelligente Kunst am Kanal“ nimmt diese Vorschläge zum Anlass für eine hyperrealistische Umsetzung – mit den Mitteln von Humor, Ironie und greller Überzeichnung.
Zusammen mit Künstlerkolleginnen und -kollegen veranstalten wir Live-Begehungen entlang des Wiener Neustädter Kanals, die die KI-Vorschläge aktionistisch ausdeuten, wobei das Publikum eigene Ideen setzen kann.
Eine Ausstellung dokumentiert diese Aktionen.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
PROJEKT NAUTICA
Die erste Unterwasser Action Cam
01.06.2024
Altes Rathaus, Rathausplatz 1, 2351 Wiener Neudorf
01.06.2024
2024-06-01
|Wiener Neudorf|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Der Tauchclub Wiener Neudorf und das eumigMuseum erzählen in einem Film die skurrile Geschichte eines Tauchers – mithilfe von alten analogen eumig-Nautica- und modernen digitalen Unterwasser-Filmkameras.
Die Story: Im Kahrteich in Wiener Neudorf wird das Skelett eines Tauchers entdeckt. Der Tote hat seine Nautica mit seinen letzten Aufnahmen noch bei sich. Das Rätsel um den Tod des Tauchers kann durch die alten Super8-Unterwasser-Filmaufnahmen fantasievoll geklärt werden.
Der Film bietet neben Spannung auch eine Gegenüberstellung der analogen und der digitalen Zeit. Die Tauchvorgänge wurden analog und digital aufgenommen, um einen Vergleich der Aufnahmeverfahren zu ermöglichen. Die Filmpräsentation wird mit Making-of-Fotos, Vorträgen, Vorführungen des Österreichischen Filmmuseum und Musik zum Erlebnis für Filmende, Tauchende, Cineastinnen und Cineasten.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
StreetArt Galerie Alter Schlachthof
Eine Freiluft-Ausstellung entsteht
01.06.2024
Alter Schlachthof Wiener Neustadt, Neunkirchnerstraße 65, 2700 Wiener Neustadt
01.06.2024
2024-06-01
|Wiener Neustadt|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Wir lenken den Blick auf den Alten Schlachthof in Wiener Neustadt und verändern die Perspektive auf das historische Stück Stadt, indem wir das Areal mit dem Industrie-Charme der vorletzten Jahrhundertwende zu einer Freiluft-Ausstellung machen – zur „StreetArt Galerie Alter Schlachthof“.
Vor allem Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstler werden direkt am Gelände Werke erschaffen. Dort kann man sie besuchen und ihre Arbeit beobachten. Das Areal eignet sich perfekt dafür und ist so angelegt, dass ein gemütlicher Rundgang an der Kaffeerösterei vorbei hin zum Gemeinschaftsgarten und durch die mit Backsteinwänden gesäumte Allee wieder zurück zum Ausgangspunkt führt.
Anfang Juni beginnt die „StreetArt Galerie Alter Schlachthof“ zu wachsen. Sie bleibt über das Viertelfestival hinaus bis Ende August bestehen und kann jederzeit frei besichtigt werden.
Woraus mischt man Salben für Trips auf Besen? Was hat das städtische Gericht mit dem Teufel zu schaffen? Und wovon lebt ein Henker in Wiener Neustadt eigentlich so? Fragen, mit denen sich die Akteurinnen und Akteure der „Räuberpassion“ im neuen Stück „Hexnfeia“ beschäftigen. Blicke in zauberische Kristallkugeln und Lieder über Kräutertee inklusive.
Aufbauend auf historischen Überlieferungen wie dem erhaltenen Gerichtsprotokoll wird die Geschichte der Afra Schick erzählt. In Scharen kamen die Menschen zu ihr: erst nach Bromberg, um Heilung von allen möglichen Leiden zu suchen, und am Ende nach Wiener Neustadt, um sie 1671 auf dem Scheiterhaufen brennen zu sehen.
Großteils im Dialekt kommt in selbst verfassten Texten und Liedern, die auf Irish-Folk-Klassikern basieren, ein Stoff aus der Region als Uraufführung auf die Bühne und eröffnet spannende, neue Sichtweisen auf den Hexenwahn.
In dieser Theater-Performance der Theatergruppe KONTER mit Livemusik von La Coquette sollen zwei besonders schwere Fälle von einsamen Herzen ihr Herzblatt finden. Wie dies gelingen kann, will eine selbsternannte Beziehungsexpertin mit Unterstützung des Publikums erarbeiten. Diverse Beziehungsratgeber werden herangezogen, von „Im Myrtenkranz! Zum Traualtar!“ über „Was die gute Ehefrau wissen muss“ bis zum „Online-Dating für Anfänger“. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, eigene Liebesgeschichten beizusteuern. Irgendwo in den letzten Jahrzehnten muss doch das Rezept für die Liebe zu finden sein!
Amüsant und berührend motiviert die Performance das Publikum zum Dialog. Können verschiedene Sichtweisen auf Liebe und Dating-Apps friedlich, vielleicht sogar bereichernd koexistieren? Man kommt sich näher. Ganz menschlich. In unserer Region. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend!
Das Museumsdorf Krumbach wird bei „Ges(ch)ichtsbuch mit Herz“ lebendig: Die Gemeinde Krumbach und Powerful People laden ein, Vergangenheitserlebnisse einzubringen und Zukunftsperspektiven zu diskutieren.
Dialogformate ermöglichen den Austausch zwischen den Generationen über Liebe und Alltagsleben einst und jetzt. Zeitzeuginnen- und -zeugen-Gespräche und Improtheater-Szenen machen Unterschiede zwischen damals und heute erlebbar. Der „Herzblatt-Dialog“ vergleicht das Verlieben damals und heute. Kinderspiele von früher und heute werden gesammelt und ausprobiert. Ein VR-Spiel zeigt Zukunftsperspektiven auf, und das „Haus der Träume“ bringt Wünsche von Schülerinnen und Schülern vor den Vorhang.
Als Highlight präsentiert eine Mobilitätsparade unter dem Motto „Einst und jetzt“ mit Oldtimern und modernen E-Fahrzeugen die Fortbewegungsentwicklung der letzten 100 Jahre.
In dieser Theater-Performance der Theatergruppe KONTER mit Livemusik von La Coquette sollen zwei besonders schwere Fälle von einsamen Herzen ihr Herzblatt finden. Wie dies gelingen kann, will eine selbsternannte Beziehungsexpertin mit Unterstützung des Publikums erarbeiten. Diverse Beziehungsratgeber werden herangezogen, von „Im Myrtenkranz! Zum Traualtar!“ über „Was die gute Ehefrau wissen muss“ bis zum „Online-Dating für Anfänger“. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, eigene Liebesgeschichten beizusteuern. Irgendwo in den letzten Jahrzehnten muss doch das Rezept für die Liebe zu finden sein!
Amüsant und berührend motiviert die Performance das Publikum zum Dialog. Können verschiedene Sichtweisen auf Liebe und Dating-Apps friedlich, vielleicht sogar bereichernd koexistieren? Man kommt sich näher. Ganz menschlich. In unserer Region. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend!
Das „Kunstsymposium Sichtweise“ in der Gemeinsamen Region Bucklige Welt-Wechselland bietet Künstlerinnen und Künstlern aller Kunstrichtungen eine Plattform, um sich zu vernetzen und sich zum Thema Sichtweise – aus Sicht der Region – auszutauschen. Die Zusammenarbeit in Teams ermöglicht, sich gegenseitig zu inspirieren und innovative Kunstwerke zu schaffen, die verschiedene Kunstrichtungen verbinden.
Das Kunstsymposium erstreckt sich über zwei Wochen. Alle Kunstinteressierten sind zu Diskussionsrunden, Workshops und Events eingeladen! Bei der Abschlussveranstaltung, dem Höhepunkt des Symposiums, werden die Ergebnisse der kreativen Zusammenarbeit präsentiert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit zu zeigen und sich mit der lokalen Gemeinschaft über den kreativen Prozess auszutauschen.
2024
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Der Ort aus Sicht eines Goldfischs
Ein tierisches Erlebnis
07.06.2024
Volksschule Brunn am Gebirge, Wienerstraße 23, 2345 Brunn am Gebirge
Ein Goldfisch spaziert durch Brunn am Gebirge. Eifrig Bilder knipsend dokumentiert er seine Entdeckungsreise durch die geschichtlichen Denkmäler, den Alltag und die Natur vor der Haustür. Interessierten gewährt er Einblick in sein Gästezimmer – sein begehbares Fotoalbum, das er mit Postkarten und amüsanten Notizen ergänzt hat. Doch dabei erlebt man eine Überraschung: Die mit einer wissenschaftlichen Spezialkamera aufgenommenen Bilder sehen ganz anders aus als gewohnt, da sie das für Menschen unsichtbare Licht, das der Fisch sehen kann, einfangen.
Im Vorfeld wurde in Projektstunden in der Volksschule der Schwerpunkt auf die Entdeckung des eigenen Ortes, auf Natur- und Heimatkunde und auf Innen- und Außenwahrnehmung gelegt. Die Kinder haben den Input kreativ umgesetzt und präsentieren ihre Werke ebenfalls in der Ausstellung. Vorträge und Führungen runden das informative Erlebnis ab.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Der Ort aus Sicht eines Goldfischs
Ein tierisches Erlebnis
07.06.2024
Gemeindegalerie im St. Josefsheim, Leopold Gattringer-Straße 42, 2345 Brunn am Gebirge
07.06.2024
2024-06-07
|Brunn am Gebirge|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Ein Goldfisch spaziert durch Brunn am Gebirge. Eifrig Bilder knipsend dokumentiert er seine Entdeckungsreise durch die geschichtlichen Denkmäler, den Alltag und die Natur vor der Haustür. Interessierten gewährt er Einblick in sein Gästezimmer – sein begehbares Fotoalbum, das er mit Postkarten und amüsanten Notizen ergänzt hat. Doch dabei erlebt man eine Überraschung: Die mit einer wissenschaftlichen Spezialkamera aufgenommenen Bilder sehen ganz anders aus als gewohnt, da sie das für Menschen unsichtbare Licht, das der Fisch sehen kann, einfangen.
Im Vorfeld wurde in Projektstunden in der Volksschule der Schwerpunkt auf die Entdeckung des eigenen Ortes, auf Natur- und Heimatkunde und auf Innen- und Außenwahrnehmung gelegt. Die Kinder haben den Input kreativ umgesetzt und präsentieren ihre Werke ebenfalls in der Ausstellung. Vorträge und Führungen runden das informative Erlebnis ab.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Zauberhaft!
Ein Erlebnis in Petronell-Carnuntum
07.06.2024
Festwiese im historischen Tiergarten, Nähe Hauptstraße 1A, 2404 Petronell-Carnuntum
07.06.2024
2024-06-07
|Petronell-Carnuntum|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Das Festival „Zauberhaft! Ein Erlebnis in Petronell-Carnuntum“ bietet tiefe Einblicke in die Geschichte(n) des Ortes und der Region.
Am 7. und 8. Juni können Besucherinnen und Besucher auf der Festwiese und im Zirkuszelt auf vielfältige Weise in die Geschichte und die Geschichten des Ortes eintauchen und Petronell-Carnuntum aus einer neuen Sichtweise kennenlernen.
Mit Musik und Theater, Artistik und Zauberei, Spezialitätenmarkt, Gastronomie und Kinderprogramm erwartet die Gäste ein buntes Programm für die ganze Familie, das zum Verweilen und Genießen einlädt. Regionale Kooperationspartnerinnen und -partner führen weiter hinaus ins Land – in die Donauauen und in die Römerstadt, in die Sagenlandschaft der Region. Geschichtenerzählerinnen und -erzähler berichten vom Erbe der Ahnen. Als musikalische Höhepunkte runden „Madison Bird Garden“ und „Unerhört“ die beiden Abende ab.
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Draußen
Lucky Charms
Glücksbringer der Welt
07.06.2024
Generationenpark, Robert Stolz Gasse, 2544 Leobersdorf
07.06.2024
2024-06-07
|Leobersdorf|
|Installation|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Draußen|
Wir laden zu einem Come Together im Leobersdorfer Generationenpark ein!
Die Mittelschule Leobersdorf gestaltet einen Nachmittag, der unserer Vision und unseren Vorstellungen von einer guten Nachbarschaft entspricht und an dem alle teilnehmen können. In einer immersiven Atmosphäre aus visueller Kunst, gesprochenem Wort, Musik und internationalen kulinarischen Erlebnissen wollen wir zeigen, wie man in Zeiten von Pandemie, Klimakrisen und Angst vor dem „Anderen“ respektvoll, wertschätzend und anerkennend miteinander umgehen kann.
Eine bestehende Weideninstallation im Park wird mit vielen bunt bemalten Keramik-„Lucky Charms“ bereichert, die von Schülerinnen und Schülern angefertigt wurden. Ein „Offenes Mikrofon“ fordert alle Gäste auf, über ihre kulturelle Herkunft zu erzählen. Umrahmt wird die Veranstaltung von der Musikschule Leobersdorf sowie vom Schulchor Leobersdorf.
2024
Musik
4 Sätze zum Industrieviertel
Musikalische Hör(Sicht)weisen
07.06.2024
Renner Museum Gloggnitz, Rennergasse 2, 2640 Gloggnitz
Eine Komposition lädt zu einer musikalischen Reise in vier Sätzen durch vier ausgewählte Räume des Industrieviertels – Natur, Stadt, Industrie und unter dem Viertel.
Durch das Zusammenwirken der kreativen Verarbeitung akustischer Ereignisse wie Naturklänge, Sprache, Arbeits- und Maschinenlärm mit live gespielten Instrumenten und Gesang ergeben sich im Konzert Klangcollagen, die individuelle, imaginäre Bilder entstehen lassen.
Die Klangcollagen bestehen aus Soundscapes, die die vier Räume charakterisieren und während des Konzertes eingespielt werden, sowie aus Livemusik und Stimme, die teilweise experimentell-improvisatorisch, aber auch traditionell genau vorgegeben sind. So entsteht ein Spannungsbogen zwischen der Einladung, auf die akustischen Ereignisse zu reagieren, eigene Emotionen einfließen zu lassen, und den fixen „musikalischen Treffpunkten“, die exakt durchkomponiert sind.
2024
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
work work why
Eine Theaterperformance zur Arbeit
07.06.2024
Halle B, Waltersdorferstraße 40, 2500 Baden
07.06.2024
2024-06-07
|Baden|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
„Das hat es zu meiner Zeit nicht gegeben!“ – Nicht einmal in einer anderen Form?
Zwischen Klimakrise, künstlicher Intelligenz und Krieg wird die Frage nach der Zukunft von Lohnarbeit immer relevanter. Neben dem Leisten von bezahlter Arbeit übersehen wir oft, wie selbstverständlich wir unbezahlte Arbeit leisten. Forderungen nach einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit werden lauter. „Weil in der Oarbeit muass ma olles gebn“, sang der Ostbahn Kurti, „Arbeit nervt“, kontrastiert Deichkind, die darauffolgende Generation. Klar ist, dass sich Arbeit sowie Arbeitsweisen stetig verändern.
In „work work why“ kommen Menschen als Expertinnen und Experten des Alltags in einem Bühnensetting zusammen. Sie diskutieren und präsentieren ihre eigenen Geschichten, Erfahrungen und Wünsche zur Arbeit in einer vorab entwickelten Bühnenperformance der BeyondBühne.
In dieser Theater-Performance der Theatergruppe KONTER mit Livemusik von La Coquette sollen zwei besonders schwere Fälle von einsamen Herzen ihr Herzblatt finden. Wie dies gelingen kann, will eine selbsternannte Beziehungsexpertin mit Unterstützung des Publikums erarbeiten. Diverse Beziehungsratgeber werden herangezogen, von „Im Myrtenkranz! Zum Traualtar!“ über „Was die gute Ehefrau wissen muss“ bis zum „Online-Dating für Anfänger“. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, eigene Liebesgeschichten beizusteuern. Irgendwo in den letzten Jahrzehnten muss doch das Rezept für die Liebe zu finden sein!
Amüsant und berührend motiviert die Performance das Publikum zum Dialog. Können verschiedene Sichtweisen auf Liebe und Dating-Apps friedlich, vielleicht sogar bereichernd koexistieren? Man kommt sich näher. Ganz menschlich. In unserer Region. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend!
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Zauberhaft!
Ein Erlebnis in Petronell-Carnuntum
08.06.2024
Festwiese im historischen Tiergarten, Nähe Hauptstraße 1A, 2404 Petronell-Carnuntum
08.06.2024
2024-06-08
|Petronell-Carnuntum|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Das Festival „Zauberhaft! Ein Erlebnis in Petronell-Carnuntum“ bietet tiefe Einblicke in die Geschichte(n) des Ortes und der Region.
Am 7. und 8. Juni können Besucherinnen und Besucher auf der Festwiese und im Zirkuszelt auf vielfältige Weise in die Geschichte und die Geschichten des Ortes eintauchen und Petronell-Carnuntum aus einer neuen Sichtweise kennenlernen.
Mit Musik und Theater, Artistik und Zauberei, Spezialitätenmarkt, Gastronomie und Kinderprogramm erwartet die Gäste ein buntes Programm für die ganze Familie, das zum Verweilen und Genießen einlädt. Regionale Kooperationspartnerinnen und -partner führen weiter hinaus ins Land – in die Donauauen und in die Römerstadt, in die Sagenlandschaft der Region. Geschichtenerzählerinnen und -erzähler berichten vom Erbe der Ahnen. Als musikalische Höhepunkte runden „Madison Bird Garden“ und „Unerhört“ die beiden Abende ab.
Zwei Schwestern, die eine Erzählerin, die andere Fremdenführerin, machen sich gemeinsam auf Spurensuche nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide und erkunden dabei die verlassene Ruine der Burg Mödling aus ihren unterschiedlichen Sichtweisen. Es braucht Fantasie, um sich vorzustellen, wie es hier früher ausgeschaut hat und zugegangen ist!
Bei der Erkundung mit Kindern wird besonderes Augenmerk auf die Berufe gelegt, die es auf einer mittelalterlichen Burg gab. Was ist da nicht alles zu entdecken und nachzuspielen – vom Marschall bis zum Hofmeister, vom Kanzler bis zum Stallknecht. Aber auch der Koch, der Ritter und der Minnesänger dürfen natürlich nicht fehlen.
Bei der Erkundung mit Erwachsenen wird der babenbergischen Geschichte der Burg, dem Leben der Babenberger und auch den bekannten Minnesängern, die hier zu Besuch waren, nachgegangen.
2024
Musik
4 Sätze zum Industrieviertel
Musikalische Hör(Sicht)weisen
08.06.2024
Kulturzentrum Hacker Haus, Hauptstraße 10, 2822 Bad Erlach
Eine Komposition lädt zu einer musikalischen Reise in vier Sätzen durch vier ausgewählte Räume des Industrieviertels – Natur, Stadt, Industrie und unter dem Viertel.
Durch das Zusammenwirken der kreativen Verarbeitung akustischer Ereignisse wie Naturklänge, Sprache, Arbeits- und Maschinenlärm mit live gespielten Instrumenten und Gesang ergeben sich im Konzert Klangcollagen, die individuelle, imaginäre Bilder entstehen lassen.
Die Klangcollagen bestehen aus Soundscapes, die die vier Räume charakterisieren und während des Konzertes eingespielt werden, sowie aus Livemusik und Stimme, die teilweise experimentell-improvisatorisch, aber auch traditionell genau vorgegeben sind. So entsteht ein Spannungsbogen zwischen der Einladung, auf die akustischen Ereignisse zu reagieren, eigene Emotionen einfließen zu lassen, und den fixen „musikalischen Treffpunkten“, die exakt durchkomponiert sind.
Unter freiem Himmel, im wunderschönen Areal des Stiftes Klosterneuburg, laden wir das Publikum ein, an unserer mannigfaltigen Klanginstallation teilzunehmen.
111 Musikerinnen und Musiker mit 111 Saxophonen nähern sich aus verschiedenen Richtungen und Bereichen von Stift Klosterneuburg dem Hof des Stiftes. Zuerst leise, dann laut und immer lauter, gelangen die Klänge aus dem Nichts in die Hör- und Sichtbarkeit. Das Publikum wird schließlich von fast allen Arten von Saxophonen umringt, die in gänzlich neue Klangwelten führen – bis sich die Musikerinnen und Musiker wieder zurückziehen, wieder unsichtbar werden und in die Unhörbarkeit verschwinden.
Erleben Sie einen musikalischen Spaziergang mit unterschiedlichsten Klängen in einem besonderen Ambiente und lassen Sie sich überraschen, was dabei Neues, Einzigartiges entstehen wird!
In dieser Theater-Performance der Theatergruppe KONTER mit Livemusik von La Coquette sollen zwei besonders schwere Fälle von einsamen Herzen ihr Herzblatt finden. Wie dies gelingen kann, will eine selbsternannte Beziehungsexpertin mit Unterstützung des Publikums erarbeiten. Diverse Beziehungsratgeber werden herangezogen, von „Im Myrtenkranz! Zum Traualtar!“ über „Was die gute Ehefrau wissen muss“ bis zum „Online-Dating für Anfänger“. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, eigene Liebesgeschichten beizusteuern. Irgendwo in den letzten Jahrzehnten muss doch das Rezept für die Liebe zu finden sein!
Amüsant und berührend motiviert die Performance das Publikum zum Dialog. Können verschiedene Sichtweisen auf Liebe und Dating-Apps friedlich, vielleicht sogar bereichernd koexistieren? Man kommt sich näher. Ganz menschlich. In unserer Region. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend!
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
In the head of giants
Zu Gast bei Giganten
09.06.2024
Pfaffstättner Blick, Kleine Einöde, 2511 Pfaffstätten
Der wahrscheinlich beste Weg, eine neue Sichtweise zur erlangen, ist es, sich in den Kopf eines oder einer anderen zu begeben.
Am Weinwanderweg zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen scheint eine vier Meter hohe begehbare Figur wie auf wundersame Weise vom Himmel gefallen zu sein. Wir begeben uns auf eine Reise in den Kopf dieser Giganten-Skulptur und werden in ihm durch Licht und Geräusche in unserer Wahrnehmung beeinflusst. So erreichen wir in dieser Mini-Kathedrale selbst den Status des Giganten, in welchem wir uns befinden. Wer der Gigant ist, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Im „Kopf-Raum“ werden Stimmen von Giganten zu hören sein. Damit wird eine Brücke zwischen dem Ausblick auf die Landschaft und dem Einblick in das Innere der Besucherinnen und Besucher geschaffen. An ausgewählten Tagen wird die Skulptur mit Live-Events bespielt.
Sie scheinen aus dem Sprachgebrauch beinahe verschwunden zu sein, sind aber immer noch lebendig: die oft spöttischen Spitznamen, die man in vielen Dörfern und Städten für die Nachbarsiedlungen fand. Sie spielen meistens auf eine Begebenheit, Schwäche oder Lebensart der Menschen an und haben bei dörflichen Festivitäten schon zu handfesten Raufereien geführt. Um „de“ (die anderen) von „mia“ (wir) abzugrenzen, wurden etwa die Achauer als Antenärsch bezeichnet oder die Guntramsdorfer als Krodnpracker.
Peter Meissner geht in seiner filmischen Interview-Collage vielen bekannten und kaum mehr geläufigen Ortspitznamen des Industrieviertels auf den Grund, erforscht ihre Entstehungsgeschichten und möchte erfahren, ob sie bei den Betroffenen auch heute noch Emotionen auslösen. Der Film wird mit einem kabarettistisch-musikalischen Rahmenprogramm in der Kulturszene Kottingbrunn gezeigt.
Woraus mischt man Salben für Trips auf Besen? Was hat das städtische Gericht mit dem Teufel zu schaffen? Und wovon lebt ein Henker in Wiener Neustadt eigentlich so? Fragen, mit denen sich die Akteurinnen und Akteure der „Räuberpassion“ im neuen Stück „Hexnfeia“ beschäftigen. Blicke in zauberische Kristallkugeln und Lieder über Kräutertee inklusive.
Aufbauend auf historischen Überlieferungen wie dem erhaltenen Gerichtsprotokoll wird die Geschichte der Afra Schick erzählt. In Scharen kamen die Menschen zu ihr: erst nach Bromberg, um Heilung von allen möglichen Leiden zu suchen, und am Ende nach Wiener Neustadt, um sie 1671 auf dem Scheiterhaufen brennen zu sehen.
Großteils im Dialekt kommt in selbst verfassten Texten und Liedern, die auf Irish-Folk-Klassikern basieren, ein Stoff aus der Region als Uraufführung auf die Bühne und eröffnet spannende, neue Sichtweisen auf den Hexenwahn.
2024
Musik
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Musik im Ruhesitz
Sagmeister & Hebenstreit
10.06.2024
Pflege- und Betreuungszentrum Scheiblingkirchen, Altenheimstraße 99, 2831 Scheiblingkirchen
Hebenstreit: „Stell dir mal vor, wir sind 80 und sitzen mit unserer Mindestpension am Balkon vom Altersheim. Welche Musik würdest du da gerne hören?“
Sagmeister: „Autumn Leaves vielleicht?“
Hebenstreit: „Ja, ich auch. Und My Funny Valentine von Chet Baker. Und Moonriver, aus Breakfast at Tiffanys.“
Sagmeister: „Ja, das ist gut.“
David Hebenstreit und Andreas Sagmeister greifen im Duett zu Gitarre, Violine und Gesang. Sie besuchen fünf Einrichtungen* für betagte Menschen, um ihnen, ihren Angehörigen und dem Personal den Nachmittagstee zu versüßen.
Gespielt werden Balladen, Blues- und Jazz-Standards, alte Schlager sowie sanfte Neuinterpretationen wilderer Ohrwürmer. Am Programm stehen Lieder von Chet Baker, Judy Garland, Louis Armstrong, Frank Sinatra, Julie London, Ella Fitzgerald und anderen.
*Für Konzertinteressierte: Anmeldung bei der Leitung der jeweiligen Einrichtung erbeten!
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Der Ort aus Sicht eines Goldfischs
Ein tierisches Erlebnis
12.06.2024
Gemeindegalerie im St. Josefsheim, Leopold Gattringer-Straße 42, 2345 Brunn am Gebirge
12.06.2024
2024-06-12
|Brunn am Gebirge|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Ein Goldfisch spaziert durch Brunn am Gebirge. Eifrig Bilder knipsend dokumentiert er seine Entdeckungsreise durch die geschichtlichen Denkmäler, den Alltag und die Natur vor der Haustür. Interessierten gewährt er Einblick in sein Gästezimmer – sein begehbares Fotoalbum, das er mit Postkarten und amüsanten Notizen ergänzt hat. Doch dabei erlebt man eine Überraschung: Die mit einer wissenschaftlichen Spezialkamera aufgenommenen Bilder sehen ganz anders aus als gewohnt, da sie das für Menschen unsichtbare Licht, das der Fisch sehen kann, einfangen.
Im Vorfeld wurde in Projektstunden in der Volksschule der Schwerpunkt auf die Entdeckung des eigenen Ortes, auf Natur- und Heimatkunde und auf Innen- und Außenwahrnehmung gelegt. Die Kinder haben den Input kreativ umgesetzt und präsentieren ihre Werke ebenfalls in der Ausstellung. Vorträge und Führungen runden das informative Erlebnis ab.
Das „Kunstsymposium Sichtweise“ in der Gemeinsamen Region Bucklige Welt-Wechselland bietet Künstlerinnen und Künstlern aller Kunstrichtungen eine Plattform, um sich zu vernetzen und sich zum Thema Sichtweise – aus Sicht der Region – auszutauschen. Die Zusammenarbeit in Teams ermöglicht, sich gegenseitig zu inspirieren und innovative Kunstwerke zu schaffen, die verschiedene Kunstrichtungen verbinden.
Das Kunstsymposium erstreckt sich über zwei Wochen. Alle Kunstinteressierten sind zu Diskussionsrunden, Workshops und Events eingeladen! Bei der Abschlussveranstaltung, dem Höhepunkt des Symposiums, werden die Ergebnisse der kreativen Zusammenarbeit präsentiert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit zu zeigen und sich mit der lokalen Gemeinschaft über den kreativen Prozess auszutauschen.
2024
Musik
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Musik im Ruhesitz
Sagmeister & Hebenstreit
13.06.2024
Pflege- und Betreuungszentrum Pottendorf, Esterhazystraße 27, 2486 Pottendorf
Hebenstreit: „Stell dir mal vor, wir sind 80 und sitzen mit unserer Mindestpension am Balkon vom Altersheim. Welche Musik würdest du da gerne hören?“
Sagmeister: „Autumn Leaves vielleicht?“
Hebenstreit: „Ja, ich auch. Und My Funny Valentine von Chet Baker. Und Moonriver, aus Breakfast at Tiffanys.“
Sagmeister: „Ja, das ist gut.“
David Hebenstreit und Andreas Sagmeister greifen im Duett zu Gitarre, Violine und Gesang. Sie besuchen fünf Einrichtungen* für betagte Menschen, um ihnen, ihren Angehörigen und dem Personal den Nachmittagstee zu versüßen.
Gespielt werden Balladen, Blues- und Jazz-Standards, alte Schlager sowie sanfte Neuinterpretationen wilderer Ohrwürmer. Am Programm stehen Lieder von Chet Baker, Judy Garland, Louis Armstrong, Frank Sinatra, Julie London, Ella Fitzgerald und anderen.
*Für Konzertinteressierte: Anmeldung bei der Leitung der jeweiligen Einrichtung erbeten!
Auf dem Areal der Vienna AirportCity werden im Festivalzeitraum sieben kleine Stadträume bespielt, welche die Gemeinden der Airport-Region widerspiegeln. Es werden „Trampelpfade“ entstehen und Verweilorte mit kleinen Kulturangeboten, mit Kulinarik und Pop-up-Events.
Diese neuen Stadträume werden durch ein „buntes Band“, einen mäandernden Weg, verbunden. Dieser Weg wird sich im Laufe des Sommers verändern. Bewegungsströme werden sich abzeichnen, und vielleicht werden sogar ganz neue und ungeplante Orte entstehen.
Hier führen wir Sie abseits von bekannten Wegen durch die Vienna AirportCity und lassen alle, die dort schon länger auf wohlbekannten Pfaden unterwegs sind, von genau diesen abkommen. Kommen Sie mit uns auf einen Stadtspaziergang. Betreten Sie mit uns neue Wege. Wir freuen uns auf einen Perspektivenwechsel mit Ihnen.
2024
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Ausgeträumt?
Forumtheater für neue Wege
13.06.2024
Bildungszentrum St. Bernhard, Domplatz 1, 2700 Wiener Neustadt
13.06.2024
2024-06-13
|Wiener Neustadt|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
In ihren Träumen haben Charlotte, Marijana und Laura viel gemeinsam. Sie träumen von der Vergangenheit, von Heimat, von einer besseren Welt. Was verbindet diese drei Frauen, was eint sie in ihren Träumen, wo ecken sie an?
In ein Forumtheaterstück gebettet, widmen wir uns auf Basis von lebensgeschichtlichen Erzählungen den Biografien von sehr unterschiedlichen Frauen, ihren Wünschen, Träumen und Lebensperspektiven, aber auch ihren Herausforderungen in der Gesellschaft, im Miteinander und in der Kommunikation zwischen Engagement, Identitätssuche und persönlichen Grenzen.
Theater, mit Literatur und Musik verwoben, führt uns auf eine emotionale Ebene und setzt sensible Prozesse in Gang. Das Publikum kann ein Stück weit in den Schuhen der drei Frauen gehen, Veränderungen wagen und auch den eigenen Zugang reflektieren.
2024
Ausstellung
Drinnen
Mit den Augen von …
Über das Verhältnis von Natur und Mensch
13.06.2024
Schloss Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
In Bildern, Fotografien, Objekten und Performances untersucht die Künstlerinnen- und Künstler-Gruppe „quit nature“ die Vorgänge zwischen Natur und Mensch.
Reden wir von Natur, reden wir zumeist vom menschlichen Verhältnis dazu, das bestimmt ist von unseren Wertvorstellungen – von Dominanz, Nutzen, Wirtschaftlichkeit. Der Mensch als Teil eines Gefüges, das er prägt, von dem er abhängig ist und sich zugleich emotional entfremdet, benötigt ein neues Verständnis seiner Rolle. Ohne unsere Art zu leben ehrlich zu hinterfragen, wird sich nichts bewegen. Ohne Achtsamkeit und Respekt auch nicht.
Deshalb begeben wir uns mit unserer Natur-Ausstellung auf neues Terrain: Wie sieht ein Baum die Welt? Eine Pflanze, ein Element, ein Stein, ein Tier? Welche Erfahrungen und Erkenntnisse können wir gewinnen, wenn wir die Perspektive wechseln und die Welt mit den Augen unserer Mitbewohnenden sehen?
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Anhydros
Die Klimakrise vor der Haustür
14.06.2024
Brunner Teich, Teichplatz 1, 2721 Bad Fischau-Brunn
14.06.2024
2024-06-14
|Bad Fischau-Brunn|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Das Schwimmbecken im Ortsteil Brunn wird für vier Wochen zum Schauplatz eines spartenübergreifenden Kunstprojekts, das mittels einer Installation, Ausstellung und Lesung verschiedene Perspektiven auf das Thema Trockenheit bietet.
Aus für den Poolbau verwendeten Materialien entsteht eine Installation mit überdimensionalen Umrissen von im Wasser lebenden Einzellern, und großformatige Kunstwerke – Aufnahmen von vertrockneten Pflanzen und leeren Bachläufen auf Bannern – zeigen die regionalen Auswirkungen des Klimawandels.
Schließlich nähern wir uns in einer Lesung mit den Autorinnen und Autoren Katrin Bernhardt, Raoul Eisele und Clara Heinrich dem Themenbereich auch literarisch an.
Das Kunstprojekt ermutigt die Besucherinnen und Besucher außerdem, neue Sichtweisen auf Orte zu entwickeln, die durch die Klimakrise ihre ursprüngliche Funktion verloren haben (werden).
Das „Kunstsymposium Sichtweise“ in der Gemeinsamen Region Bucklige Welt-Wechselland bietet Künstlerinnen und Künstlern aller Kunstrichtungen eine Plattform, um sich zu vernetzen und sich zum Thema Sichtweise – aus Sicht der Region – auszutauschen. Die Zusammenarbeit in Teams ermöglicht, sich gegenseitig zu inspirieren und innovative Kunstwerke zu schaffen, die verschiedene Kunstrichtungen verbinden.
Das Kunstsymposium erstreckt sich über zwei Wochen. Alle Kunstinteressierten sind zu Diskussionsrunden, Workshops und Events eingeladen! Bei der Abschlussveranstaltung, dem Höhepunkt des Symposiums, werden die Ergebnisse der kreativen Zusammenarbeit präsentiert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit zu zeigen und sich mit der lokalen Gemeinschaft über den kreativen Prozess auszutauschen.
„Das hat es zu meiner Zeit nicht gegeben!“ – Nicht einmal in einer anderen Form?
Zwischen Klimakrise, künstlicher Intelligenz und Krieg wird die Frage nach der Zukunft von Lohnarbeit immer relevanter. Neben dem Leisten von bezahlter Arbeit übersehen wir oft, wie selbstverständlich wir unbezahlte Arbeit leisten. Forderungen nach einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit werden lauter. „Weil in der Oarbeit muass ma olles gebn“, sang der Ostbahn Kurti, „Arbeit nervt“, kontrastiert Deichkind, die darauffolgende Generation. Klar ist, dass sich Arbeit sowie Arbeitsweisen stetig verändern.
In „work work why“ kommen Menschen als Expertinnen und Experten des Alltags in einem Bühnensetting zusammen. Sie diskutieren und präsentieren ihre eigenen Geschichten, Erfahrungen und Wünsche zur Arbeit in einer vorab entwickelten Bühnenperformance der BeyondBühne.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
ES FLIRRT
Shimmering Reflections
15.06.2024
Wochenmarkt am Schlossplatz Bad Vöslau / Rathaus, Schlossplatz 1, 2540 Bad Vöslau
15.06.2024
2024-06-15
|Bad Vöslau |
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Sechs HEURIGEN-Tafeln in Bad Vöslau werden sechs Wochen lang von unserem Kunstkollektiv mit auffallenden künstlerischen Impulsen gestaltet. Die Tafeln werden zu Kommunikationsorten. Wir fragen: Wer oder was bringt uns zum FLIRREN? Hitze, Klima, Kleber? Vergangene oder künftige Krisen? Das Kunst-Objekt, der/die/das Fremde, die Transgender-Person?
Vorbeigehende schreiben/kritzeln/malen ihre Antworten (Gedanken/Ideen/Visionen) auf bereitliegende Postkarten und werfen diese in dafür vorgesehene Postkästen. Oder senden ihre Botschaften als Text/Audio/Video-Datei über einen QR-Code.
Die besten Sichtweisen werden prämiert und ausgestellt. Zugleich entstehen in unserer Redaktion daraus neue Impulse (Sketches/Collagen/Wortspiele). Wir erforschen gemeinsam, ob es ein angenehmes oder ein unangenehmes Flirren ist, ob wir etwas damit anfangen wollen, und was uns abkühlt! Jede Stimme findet Gehör.
Wie ein Schmelztiegel in einer Gießerei ist Ternitz ein Schmelztiegel der Ethnien und Weltanschauungen; vom Bauernhof bis zur Fabrik, von den etablierten österreichischen Familien bis zu den Gastarbeiterinnen und -arbeitern und den wechselnden Gesichtern und Nationen der Flüchtlinge. Die Standpunkte sind unterschiedlich und manchmal widersprüchlich, aber einst und vielleicht noch heute vereint(e) die „eiserne Seele“ der Stahlstadt die Gemeinschaft in Arbeit und Austausch.
„Eiserne Seele“ feiert dies mit fünf Installationen aus einem einzigen Material – Stahl. Jede Installation ist eine kunstvolle Stahlkonstruktion, die auf Stahlplatten geätzte Bilder von Ternitz und Porträts seiner Menschen aus Vergangenheit und Gegenwart zeigt. Die Skulpturen befinden sich an verschiedenen Orten der Katastralgemeinde Ternitz.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Der Ort aus Sicht eines Goldfischs
Ein tierisches Erlebnis
15.06.2024
Gemeindegalerie im St. Josefsheim, Leopold Gattringer-Straße 42, 2345 Brunn am Gebirge
15.06.2024
2024-06-15
|Brunn am Gebirge|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Ein Goldfisch spaziert durch Brunn am Gebirge. Eifrig Bilder knipsend dokumentiert er seine Entdeckungsreise durch die geschichtlichen Denkmäler, den Alltag und die Natur vor der Haustür. Interessierten gewährt er Einblick in sein Gästezimmer – sein begehbares Fotoalbum, das er mit Postkarten und amüsanten Notizen ergänzt hat. Doch dabei erlebt man eine Überraschung: Die mit einer wissenschaftlichen Spezialkamera aufgenommenen Bilder sehen ganz anders aus als gewohnt, da sie das für Menschen unsichtbare Licht, das der Fisch sehen kann, einfangen.
Im Vorfeld wurde in Projektstunden in der Volksschule der Schwerpunkt auf die Entdeckung des eigenen Ortes, auf Natur- und Heimatkunde und auf Innen- und Außenwahrnehmung gelegt. Die Kinder haben den Input kreativ umgesetzt und präsentieren ihre Werke ebenfalls in der Ausstellung. Vorträge und Führungen runden das informative Erlebnis ab.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Der Ort aus Sicht eines Goldfischs
Ein tierisches Erlebnis
16.06.2024
Gemeindegalerie im St. Josefsheim, Leopold Gattringer-Straße 42, 2345 Brunn am Gebirge
16.06.2024
2024-06-16
|Brunn am Gebirge|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Ein Goldfisch spaziert durch Brunn am Gebirge. Eifrig Bilder knipsend dokumentiert er seine Entdeckungsreise durch die geschichtlichen Denkmäler, den Alltag und die Natur vor der Haustür. Interessierten gewährt er Einblick in sein Gästezimmer – sein begehbares Fotoalbum, das er mit Postkarten und amüsanten Notizen ergänzt hat. Doch dabei erlebt man eine Überraschung: Die mit einer wissenschaftlichen Spezialkamera aufgenommenen Bilder sehen ganz anders aus als gewohnt, da sie das für Menschen unsichtbare Licht, das der Fisch sehen kann, einfangen.
Im Vorfeld wurde in Projektstunden in der Volksschule der Schwerpunkt auf die Entdeckung des eigenen Ortes, auf Natur- und Heimatkunde und auf Innen- und Außenwahrnehmung gelegt. Die Kinder haben den Input kreativ umgesetzt und präsentieren ihre Werke ebenfalls in der Ausstellung. Vorträge und Führungen runden das informative Erlebnis ab.
2024
Musik
4 Sätze zum Industrieviertel
Musikalische Hör(Sicht)weisen
16.06.2024
FA Nemetz Guss Wiener Neustadt, Pernersdorferstraße 29, 2700 Wiener Neustadt
Eine Komposition lädt zu einer musikalischen Reise in vier Sätzen durch vier ausgewählte Räume des Industrieviertels – Natur, Stadt, Industrie und unter dem Viertel.
Durch das Zusammenwirken der kreativen Verarbeitung akustischer Ereignisse wie Naturklänge, Sprache, Arbeits- und Maschinenlärm mit live gespielten Instrumenten und Gesang ergeben sich im Konzert Klangcollagen, die individuelle, imaginäre Bilder entstehen lassen.
Die Klangcollagen bestehen aus Soundscapes, die die vier Räume charakterisieren und während des Konzertes eingespielt werden, sowie aus Livemusik und Stimme, die teilweise experimentell-improvisatorisch, aber auch traditionell genau vorgegeben sind. So entsteht ein Spannungsbogen zwischen der Einladung, auf die akustischen Ereignisse zu reagieren, eigene Emotionen einfließen zu lassen, und den fixen „musikalischen Treffpunkten“, die exakt durchkomponiert sind.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Das verwunschene Schloß
Märchen-Ballett
16.06.2024
Saal der Mittelschule Aspang, Roseggergasse 3, 2870 Aspang
16.06.2024
2024-06-16
|Aspang|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|
„Vor vielen Jahren hatte sich eine Bäuerin aus der Umgebung von Aspang am Wechsel mit ihrem Töchterlein am heiligen Fronleichnamstage in den Wald begeben, um Erdbeeren zu sammeln und sah sich plötzlich vor einem prachtvollen Schlosse ...“ (Österreichisches Sagenkränzlein, Hans Fraungruber, Wien, Stuttgart, Leipzig 1911)
Die so eingeleitete Sage „Das verwunschene Schloß“ wird in einer einstündigen Ballettaufführung mit Choreografien von Irina Gremmel und in der Vertonung von Daniel Muck auf die Bühne gebracht.
Als Tanz-Ensemble fungieren die Ballettklassen der Musikschulen Aspang/Markt und Edlitz-Grimmenstein-Thomasberg-Zöbern. Die Musik wird von einem überregionalen Projektblasorchester unter dem Dirigat des Komponisten zum Besten gegeben.
Nach der Uraufführung wird dieses neue Ballett für Kinder und Erwachsene in zwei Schulvorstellungen zu sehen sein.
Musikensembles treten aus dem Musikschulalltag heraus – in das ungewöhnliche Setting eines Industriebetriebes. Dabei sind den Musikgruppen keine Grenzen gesetzt. Alter, Stilrichtung, Besetzung und andere Kategorien spielen keine Rolle, in den großen Hallen des Unternehmens „Pappas“ ist alles möglich. Spannend wird dabei, wie die Ensembles ihre kurzen Konzertauftritte mit dem Thema Wirtschaft und Industrie verknüpfen werden.
Bei diesem Event erleben das Publikum und die Teilnehmenden Livemusik in einem neuen Kontext. Die ungewöhnliche Location ist dabei ein zentraler Bestandteil. Die Ensembles dürfen sich abseits ihres Auftrittes über ein Juryfeedback freuen, das verschiedenste Perspektiven vereint. Am Ende steht allerdings die Musik selbst im Mittelpunkt. Der Tag wird mit einer gemeinsamen Groove Improvisation ein eindrucksvolles Finale finden.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Das verwunschene Schloß
Märchen-Ballett
17.06.2024
Saal der Mittelschule Aspang, Roseggergasse 3, 2870 Aspang
17.06.2024
2024-06-17
|Aspang|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|
„Vor vielen Jahren hatte sich eine Bäuerin aus der Umgebung von Aspang am Wechsel mit ihrem Töchterlein am heiligen Fronleichnamstage in den Wald begeben, um Erdbeeren zu sammeln und sah sich plötzlich vor einem prachtvollen Schlosse ...“ (Österreichisches Sagenkränzlein, Hans Fraungruber, Wien, Stuttgart, Leipzig 1911)
Die so eingeleitete Sage „Das verwunschene Schloß“ wird in einer einstündigen Ballettaufführung mit Choreografien von Irina Gremmel und in der Vertonung von Daniel Muck auf die Bühne gebracht.
Als Tanz-Ensemble fungieren die Ballettklassen der Musikschulen Aspang/Markt und Edlitz-Grimmenstein-Thomasberg-Zöbern. Die Musik wird von einem überregionalen Projektblasorchester unter dem Dirigat des Komponisten zum Besten gegeben.
Nach der Uraufführung wird dieses neue Ballett für Kinder und Erwachsene in zwei Schulvorstellungen zu sehen sein.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Das verwunschene Schloß
Märchen-Ballett
17.06.2024
Saal der Mittelschule Aspang, Roseggergasse 3, 2870 Aspang
17.06.2024
2024-06-17
|Aspang|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|
„Vor vielen Jahren hatte sich eine Bäuerin aus der Umgebung von Aspang am Wechsel mit ihrem Töchterlein am heiligen Fronleichnamstage in den Wald begeben, um Erdbeeren zu sammeln und sah sich plötzlich vor einem prachtvollen Schlosse ...“ (Österreichisches Sagenkränzlein, Hans Fraungruber, Wien, Stuttgart, Leipzig 1911)
Die so eingeleitete Sage „Das verwunschene Schloß“ wird in einer einstündigen Ballettaufführung mit Choreografien von Irina Gremmel und in der Vertonung von Daniel Muck auf die Bühne gebracht.
Als Tanz-Ensemble fungieren die Ballettklassen der Musikschulen Aspang/Markt und Edlitz-Grimmenstein-Thomasberg-Zöbern. Die Musik wird von einem überregionalen Projektblasorchester unter dem Dirigat des Komponisten zum Besten gegeben.
Nach der Uraufführung wird dieses neue Ballett für Kinder und Erwachsene in zwei Schulvorstellungen zu sehen sein.
Eine lebendige Erinnerungskultur ist ein wichtiger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses. Am Beispiel der „Schneiderinnen von Auschwitz“ möchten wir Jugendliche und Erwachsene mit Tanz- und Figurentheater für Mechanismen der Ausgrenzung sensibilisieren.
Im Mittelpunkt des Theaterstückes stehen die Schicksale junger Frauen, die ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert wurden, um in der „Oberen Nähstube“ unter der Leitung von Hedwig Höß, der Ehefrau des Lagerkommandanten Rudolf Höß, Haute Couture für hochrangige Nazi-Funktionäre und deren Frauen anzufertigen. Ihre Arbeitsstätte war ein Ort der Massenvernichtung. Aus den Hinterlassenschaften von Millionen Deportierten wurden individuelle Einzelstücke kreiert. Jedes Kleid stand für Tod oder Leben.
Dieses gewaltige Ausmaß einer moralisch pervertierten Gesellschaft hat bis in die heutige Zeit seine Spuren hinterlassen.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Der Ort aus Sicht eines Goldfischs
Ein tierisches Erlebnis
19.06.2024
Gemeindegalerie im St. Josefsheim, Leopold Gattringer-Straße 42, 2345 Brunn am Gebirge
19.06.2024
2024-06-19
|Brunn am Gebirge|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Ein Goldfisch spaziert durch Brunn am Gebirge. Eifrig Bilder knipsend dokumentiert er seine Entdeckungsreise durch die geschichtlichen Denkmäler, den Alltag und die Natur vor der Haustür. Interessierten gewährt er Einblick in sein Gästezimmer – sein begehbares Fotoalbum, das er mit Postkarten und amüsanten Notizen ergänzt hat. Doch dabei erlebt man eine Überraschung: Die mit einer wissenschaftlichen Spezialkamera aufgenommenen Bilder sehen ganz anders aus als gewohnt, da sie das für Menschen unsichtbare Licht, das der Fisch sehen kann, einfangen.
Im Vorfeld wurde in Projektstunden in der Volksschule der Schwerpunkt auf die Entdeckung des eigenen Ortes, auf Natur- und Heimatkunde und auf Innen- und Außenwahrnehmung gelegt. Die Kinder haben den Input kreativ umgesetzt und präsentieren ihre Werke ebenfalls in der Ausstellung. Vorträge und Führungen runden das informative Erlebnis ab.
2024
Spartenübergreifend
URBAN KLETTE
Urban Legend? – Urban Klette!
19.06.2024
Süd – Das Kulturcafé, Hauptplatz 5, 2700 Wiener Neustadt
2024 erscheint eine besondere Sonderausgabe des Wiener Neustädter Jugendmagazins „die KLETTE“. Extra dick, extra groß und extra ungewöhnlich wird etwas Besonderes entstehen:
Auf der einen Seite: regionale Künstlerinnen und Künstler, die wir um ihre Sichtweise auf die Stadt und um ein künstlerisches Statement zur Frage „Wie urban ist Wiener Neustadt?“ bitten.
Auf der anderen Seite: die KLETTE-Redaktion, die zu denselben Fragen das Thema für die URBAN KLETTE journalistisch aufarbeitet. Mit Artikeln, Interviews und Fotoreportagen.
So entsteht nicht nur ein außergewöhnliches Magazin, sondern auch ein Zeitdokument über eine Stadt und ihre Kreativen, eine publizierte Zeitkapsel mit spannenden, individuellen Sichtweisen von Menschen, die zur selben Zeit im selben Raum leben und doch beides völlig unterschiedlich betrachten – und durch diverse Sichtweisen einen spannenden Diskurs eröffnen.
Eine lebendige Erinnerungskultur ist ein wichtiger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses. Am Beispiel der „Schneiderinnen von Auschwitz“ möchten wir Jugendliche und Erwachsene mit Tanz- und Figurentheater für Mechanismen der Ausgrenzung sensibilisieren.
Im Mittelpunkt des Theaterstückes stehen die Schicksale junger Frauen, die ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert wurden, um in der „Oberen Nähstube“ unter der Leitung von Hedwig Höß, der Ehefrau des Lagerkommandanten Rudolf Höß, Haute Couture für hochrangige Nazi-Funktionäre und deren Frauen anzufertigen. Ihre Arbeitsstätte war ein Ort der Massenvernichtung. Aus den Hinterlassenschaften von Millionen Deportierten wurden individuelle Einzelstücke kreiert. Jedes Kleid stand für Tod oder Leben.
Dieses gewaltige Ausmaß einer moralisch pervertierten Gesellschaft hat bis in die heutige Zeit seine Spuren hinterlassen.
2024
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Ausgeträumt?
Forumtheater für neue Wege
20.06.2024
Kulturzentrum Hacker Haus, Hauptstraße 10, 2822 Bad Erlach
20.06.2024
2024-06-20
|Bad Erlach|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
In ihren Träumen haben Charlotte, Marijana und Laura viel gemeinsam. Sie träumen von der Vergangenheit, von Heimat, von einer besseren Welt. Was verbindet diese drei Frauen, was eint sie in ihren Träumen, wo ecken sie an?
In ein Forumtheaterstück gebettet, widmen wir uns auf Basis von lebensgeschichtlichen Erzählungen den Biografien von sehr unterschiedlichen Frauen, ihren Wünschen, Träumen und Lebensperspektiven, aber auch ihren Herausforderungen in der Gesellschaft, im Miteinander und in der Kommunikation zwischen Engagement, Identitätssuche und persönlichen Grenzen.
Theater, mit Literatur und Musik verwoben, führt uns auf eine emotionale Ebene und setzt sensible Prozesse in Gang. Das Publikum kann ein Stück weit in den Schuhen der drei Frauen gehen, Veränderungen wagen und auch den eigenen Zugang reflektieren.
Wandel, Schönheit und Poesie des Eichbergs haben die Künstlerin und Autorin Eva Gruber auf zahllosen Wanderungen zu allen Jahreszeiten immer wieder neu erstaunt und beglückt.
Um den von ihr erlebten Reichtum des Eichbergs zu teilen, lädt sie anhand der Sammlung ihrer Eindrücke zu einem multimedialen Kunst- und Naturerlebnis ein: Im Schloss Gloggnitz präsentiert sie eine Fotoschau und gestickte Verse auf Leintüchern, Herbarien mit heimischen Pflanzenfunden sowie Drucke von Impressionen aller vier Jahreszeiten auf Leinen, schriftliche Exzerpte ihrer sprachlichen Aufzeichnungen dieser Gänge, Klangeinspielungen sowie vier Installationen.
Anschließend hat jede bzw. jeder die Möglichkeit, selbst auf den Eichberg zu spazieren und sich von ihm bezaubern zu lassen. Gedichte auf Bäumen, eine Wegskizze und ein Text über die Tour begleiten dabei.
Eine lebendige Erinnerungskultur ist ein wichtiger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses. Am Beispiel der „Schneiderinnen von Auschwitz“ möchten wir Jugendliche und Erwachsene mit Tanz- und Figurentheater für Mechanismen der Ausgrenzung sensibilisieren.
Im Mittelpunkt des Theaterstückes stehen die Schicksale junger Frauen, die ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert wurden, um in der „Oberen Nähstube“ unter der Leitung von Hedwig Höß, der Ehefrau des Lagerkommandanten Rudolf Höß, Haute Couture für hochrangige Nazi-Funktionäre und deren Frauen anzufertigen. Ihre Arbeitsstätte war ein Ort der Massenvernichtung. Aus den Hinterlassenschaften von Millionen Deportierten wurden individuelle Einzelstücke kreiert. Jedes Kleid stand für Tod oder Leben.
Dieses gewaltige Ausmaß einer moralisch pervertierten Gesellschaft hat bis in die heutige Zeit seine Spuren hinterlassen.
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
Mit den Augen von …
Über das Verhältnis von Natur und Mensch
21.06.2024
Schloss Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
In Bildern, Fotografien, Objekten und Performances untersucht die Künstlerinnen- und Künstler-Gruppe „quit nature“ die Vorgänge zwischen Natur und Mensch.
Reden wir von Natur, reden wir zumeist vom menschlichen Verhältnis dazu, das bestimmt ist von unseren Wertvorstellungen – von Dominanz, Nutzen, Wirtschaftlichkeit. Der Mensch als Teil eines Gefüges, das er prägt, von dem er abhängig ist und sich zugleich emotional entfremdet, benötigt ein neues Verständnis seiner Rolle. Ohne unsere Art zu leben ehrlich zu hinterfragen, wird sich nichts bewegen. Ohne Achtsamkeit und Respekt auch nicht.
Deshalb begeben wir uns mit unserer Natur-Ausstellung auf neues Terrain: Wie sieht ein Baum die Welt? Eine Pflanze, ein Element, ein Stein, ein Tier? Welche Erfahrungen und Erkenntnisse können wir gewinnen, wenn wir die Perspektive wechseln und die Welt mit den Augen unserer Mitbewohnenden sehen?
Eine lebendige Erinnerungskultur ist ein wichtiger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses. Am Beispiel der „Schneiderinnen von Auschwitz“ möchten wir Jugendliche und Erwachsene mit Tanz- und Figurentheater für Mechanismen der Ausgrenzung sensibilisieren.
Im Mittelpunkt des Theaterstückes stehen die Schicksale junger Frauen, die ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert wurden, um in der „Oberen Nähstube“ unter der Leitung von Hedwig Höß, der Ehefrau des Lagerkommandanten Rudolf Höß, Haute Couture für hochrangige Nazi-Funktionäre und deren Frauen anzufertigen. Ihre Arbeitsstätte war ein Ort der Massenvernichtung. Aus den Hinterlassenschaften von Millionen Deportierten wurden individuelle Einzelstücke kreiert. Jedes Kleid stand für Tod oder Leben.
Dieses gewaltige Ausmaß einer moralisch pervertierten Gesellschaft hat bis in die heutige Zeit seine Spuren hinterlassen.
In dieser Theater-Performance der Theatergruppe KONTER mit Livemusik von La Coquette sollen zwei besonders schwere Fälle von einsamen Herzen ihr Herzblatt finden. Wie dies gelingen kann, will eine selbsternannte Beziehungsexpertin mit Unterstützung des Publikums erarbeiten. Diverse Beziehungsratgeber werden herangezogen, von „Im Myrtenkranz! Zum Traualtar!“ über „Was die gute Ehefrau wissen muss“ bis zum „Online-Dating für Anfänger“. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, eigene Liebesgeschichten beizusteuern. Irgendwo in den letzten Jahrzehnten muss doch das Rezept für die Liebe zu finden sein!
Amüsant und berührend motiviert die Performance das Publikum zum Dialog. Können verschiedene Sichtweisen auf Liebe und Dating-Apps friedlich, vielleicht sogar bereichernd koexistieren? Man kommt sich näher. Ganz menschlich. In unserer Region. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend!
Vor dem Felixdorfer Landeskindergarten wird eine Skulptur aus weißem Beton aufgestellt, die einen Erwachsenen mit einem Kind in Lebensgröße darstellt. Sie ist frei zugänglich, begehbar, für Kinder anfassbar. Sie können durchklettern, sich hineinsetzen, die leere Form fühlen und das „unsichtbare Kind“ durch ihre Interaktionen sichtbar machen. Mit der „durch-sichtigen“ Form wird zugleich auch Sicherheit, Geborgenheit für Kinder geschaffen.
Die Skulptur eröffnet einen Zugang zur Sichtweise von Kindern und dazu, wie Kinder gesehen werden, und will den Nerv der Zeit treffen: In der heutigen Welt sind Kinder durch den Einfluss der Medien, des Fernsehens und der Computerspiele praktisch unsichtbar geworden.
„Das unsichtbare Kind“ will unsere Sichtweise fokussieren. Auch ein Zeichen setzen, nämlich unsere Aufmerksamkeit vom Unbedeutenden auf das Wesentliche, auf das Sichtbare zu lenken.
Zwei Schwestern, die eine Erzählerin, die andere Fremdenführerin, machen sich gemeinsam auf Spurensuche nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide und erkunden dabei die verlassene Ruine der Burg Mödling aus ihren unterschiedlichen Sichtweisen. Es braucht Fantasie, um sich vorzustellen, wie es hier früher ausgeschaut hat und zugegangen ist!
Bei der Erkundung mit Kindern wird besonderes Augenmerk auf die Berufe gelegt, die es auf einer mittelalterlichen Burg gab. Was ist da nicht alles zu entdecken und nachzuspielen – vom Marschall bis zum Hofmeister, vom Kanzler bis zum Stallknecht. Aber auch der Koch, der Ritter und der Minnesänger dürfen natürlich nicht fehlen.
Bei der Erkundung mit Erwachsenen wird der babenbergischen Geschichte der Burg, dem Leben der Babenberger und auch den bekannten Minnesängern, die hier zu Besuch waren, nachgegangen.
Der Hauptplatz in Wiener Neustadt wird in verschiedener Weise genutzt und wahrgenommen. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir ihm im Alltag begegnen, lässt ihn uns allzu vertraut erscheinen. Aber kennen wir ihn wirklich?
Eine Entdeckungsreise lohnt sich: Sie beginnt mit einer geführten Besichtigung des Hauptplatzes, die aus historischer Perspektive über Hintergründe informiert. Von dort geht es weiter zur Reflexion des Augenscheinlichen in bildender Kunst, Literatur und Musik: zu Vernissagen und musikalischen Darbietungen in den Sälen der Kunst- und Musikschule Wiener Neustadt, wo Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten vorstellen. Lesungen von Texten und die Präsentation einer Umfrage fügen sich ein.
Innerlich führt der Weg in die Tiefe einer facettenreichen, individuellen Wahrnehmung: so viele Köpfe, so viele Sichtweisen und Ansichten!
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
In the head of giants
Zu Gast bei Giganten
22.06.2024
Pfaffstättner Blick, Kleine Einöde, 2511 Pfaffstätten
Der wahrscheinlich beste Weg, eine neue Sichtweise zur erlangen, ist es, sich in den Kopf eines oder einer anderen zu begeben.
Am Weinwanderweg zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen scheint eine vier Meter hohe begehbare Figur wie auf wundersame Weise vom Himmel gefallen zu sein. Wir begeben uns auf eine Reise in den Kopf dieser Giganten-Skulptur und werden in ihm durch Licht und Geräusche in unserer Wahrnehmung beeinflusst. So erreichen wir in dieser Mini-Kathedrale selbst den Status des Giganten, in welchem wir uns befinden. Wer der Gigant ist, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Im „Kopf-Raum“ werden Stimmen von Giganten zu hören sein. Damit wird eine Brücke zwischen dem Ausblick auf die Landschaft und dem Einblick in das Innere der Besucherinnen und Besucher geschaffen. An ausgewählten Tagen wird die Skulptur mit Live-Events bespielt.
2024
Spartenübergreifend
Unser Hauptplatz: Ansicht(weis)en
Entdeckungsreise in Wiener Neustadt
22.06.2024
Räume der Kunstschule Wiener Neustadt, Herzog-Leopold-Straße 21, 2700 Wiener Neustadt
Der Hauptplatz in Wiener Neustadt wird in verschiedener Weise genutzt und wahrgenommen. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir ihm im Alltag begegnen, lässt ihn uns allzu vertraut erscheinen. Aber kennen wir ihn wirklich?
Eine Entdeckungsreise lohnt sich: Sie beginnt mit einer geführten Besichtigung des Hauptplatzes, die aus historischer Perspektive über Hintergründe informiert. Von dort geht es weiter zur Reflexion des Augenscheinlichen in bildender Kunst, Literatur und Musik: zu Vernissagen und musikalischen Darbietungen in den Sälen der Kunst- und Musikschule Wiener Neustadt, wo Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten vorstellen. Lesungen von Texten und die Präsentation einer Umfrage fügen sich ein.
Innerlich führt der Weg in die Tiefe einer facettenreichen, individuellen Wahrnehmung: so viele Köpfe, so viele Sichtweisen und Ansichten!
2024
Spartenübergreifend
Unser Hauptplatz: Ansicht(weis)en
Entdeckungsreise in Wiener Neustadt
22.06.2024
Prof. Fritz Heindl-Konzertsaal der J. M. Hauer-Musikschule, Herzog-Leopold-Straße 21, 2700 Wiener Neustadt
Der Hauptplatz in Wiener Neustadt wird in verschiedener Weise genutzt und wahrgenommen. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir ihm im Alltag begegnen, lässt ihn uns allzu vertraut erscheinen. Aber kennen wir ihn wirklich?
Eine Entdeckungsreise lohnt sich: Sie beginnt mit einer geführten Besichtigung des Hauptplatzes, die aus historischer Perspektive über Hintergründe informiert. Von dort geht es weiter zur Reflexion des Augenscheinlichen in bildender Kunst, Literatur und Musik: zu Vernissagen und musikalischen Darbietungen in den Sälen der Kunst- und Musikschule Wiener Neustadt, wo Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten vorstellen. Lesungen von Texten und die Präsentation einer Umfrage fügen sich ein.
Innerlich führt der Weg in die Tiefe einer facettenreichen, individuellen Wahrnehmung: so viele Köpfe, so viele Sichtweisen und Ansichten!
Eine lebendige Erinnerungskultur ist ein wichtiger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses. Am Beispiel der „Schneiderinnen von Auschwitz“ möchten wir Jugendliche und Erwachsene mit Tanz- und Figurentheater für Mechanismen der Ausgrenzung sensibilisieren.
Im Mittelpunkt des Theaterstückes stehen die Schicksale junger Frauen, die ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert wurden, um in der „Oberen Nähstube“ unter der Leitung von Hedwig Höß, der Ehefrau des Lagerkommandanten Rudolf Höß, Haute Couture für hochrangige Nazi-Funktionäre und deren Frauen anzufertigen. Ihre Arbeitsstätte war ein Ort der Massenvernichtung. Aus den Hinterlassenschaften von Millionen Deportierten wurden individuelle Einzelstücke kreiert. Jedes Kleid stand für Tod oder Leben.
Dieses gewaltige Ausmaß einer moralisch pervertierten Gesellschaft hat bis in die heutige Zeit seine Spuren hinterlassen.
In dieser Theater-Performance der Theatergruppe KONTER mit Livemusik von La Coquette sollen zwei besonders schwere Fälle von einsamen Herzen ihr Herzblatt finden. Wie dies gelingen kann, will eine selbsternannte Beziehungsexpertin mit Unterstützung des Publikums erarbeiten. Diverse Beziehungsratgeber werden herangezogen, von „Im Myrtenkranz! Zum Traualtar!“ über „Was die gute Ehefrau wissen muss“ bis zum „Online-Dating für Anfänger“. Auch das Publikum ist herzlich eingeladen, eigene Liebesgeschichten beizusteuern. Irgendwo in den letzten Jahrzehnten muss doch das Rezept für die Liebe zu finden sein!
Amüsant und berührend motiviert die Performance das Publikum zum Dialog. Können verschiedene Sichtweisen auf Liebe und Dating-Apps friedlich, vielleicht sogar bereichernd koexistieren? Man kommt sich näher. Ganz menschlich. In unserer Region. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend!
2024
Theater
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Nikolaos
Ein Theater-Versuch über den Frieden
23.06.2024
Theater im Neukloster, Neuklostergasse 1, 2700 Wiener Neustadt
Die Figur des Nikolaos von Myra hat sich tief in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaft eingegraben: Heiliger, Politiker, Superheld, Aktivist, Ketzer, Verbrecher, Revoluzzer. Anhand der Legende um Nikolaos fragen wir uns: Wenn eine Welt, in der Menschen einander körperlich verletzen, die schlimmste aller möglichen Welten ist, wie erreichen wir die beste aller Welten?
„Nikolaos“ ist ein interdisziplinärer Theater-Versuch über die Erschaffung einer utopischen Gesellschaft, in der, was uns verbindet, wichtiger ist als das, was uns trennt. Ein Theaterabend, an dem wir gemeinsam mit dem Publikum gegen Gewalt und Angst ansingen, antanzen, anspielen: mit Puppenspiel, Film, Immersion, Installation und Livemusik. Ein Abend, an dem wir uns ein „Vielleicht“ erlauben:
Vielleicht liegt es in unserer Hand.
Vielleicht können wir es schaffen.
Vielleicht wird alles gut.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
La musique, les fleurs, le ballet!
Barockes für Aug und Ohr
25.06.2024
Neukloster, Neuklostergasse 1, 2700 Wiener Neustadt
25.06.2024
2024-06-25
|Wiener Neustadt|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Grandiose Barockmusik, eindrucksvolles Ballett und Natur spannen mit neuen Medien einen Bogen in unsere Zeit.
Auf der Orgelempore der Kirche des Neuklosters Wiener Neustadt spielt das solistisch besetzte Orchester der Wiener Neustädter Instrumentalisten Werke aus dem Barock. Am Programm stehen Georg Friedrich Händels Tanzspiel „Terpsicore“, Auszüge aus der Ballettoper „Les Indes galantes“ von Jean Philippe Rameau, darunter „Les fleurs“ aus dem 3. Akt, sowie ein Orgelkonzert von Georg Friedrich Händel.
Das Konzert wird mittels Video live auf eine Projektionswand im Kirchenraum übertragen. Dazu werden eingeblendete Balletteinlagen des Tanzstudios Ortner4dance, die vorab im Freien an kulturell bedeutsamen Orten der Stadt aufgenommen wurden, zu sehen sein.
Eine CD-Aufnahme und Audio-Beiträge in sozialen Medien machen das Konzert auch nachträglich zu einem Hörerlebnis.
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
In the head of giants
Zu Gast bei Giganten
25.06.2024
Pfaffstättner Blick, Kleine Einöde, 2511 Pfaffstätten
Der wahrscheinlich beste Weg, eine neue Sichtweise zur erlangen, ist es, sich in den Kopf eines oder einer anderen zu begeben.
Am Weinwanderweg zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen scheint eine vier Meter hohe begehbare Figur wie auf wundersame Weise vom Himmel gefallen zu sein. Wir begeben uns auf eine Reise in den Kopf dieser Giganten-Skulptur und werden in ihm durch Licht und Geräusche in unserer Wahrnehmung beeinflusst. So erreichen wir in dieser Mini-Kathedrale selbst den Status des Giganten, in welchem wir uns befinden. Wer der Gigant ist, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Im „Kopf-Raum“ werden Stimmen von Giganten zu hören sein. Damit wird eine Brücke zwischen dem Ausblick auf die Landschaft und dem Einblick in das Innere der Besucherinnen und Besucher geschaffen. An ausgewählten Tagen wird die Skulptur mit Live-Events bespielt.
2024
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Kindermusical: Der Notenbaum
Musiktheater von allen für alle
26.06.2024
Volksschule St. Andrä-Wördern, Greifensteiner Straße 22, 3423 St. Andrä-Wördern
26.06.2024
2024-06-26
|St. Andrä-Wördern|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
Eine Welt ohne Musik – diesen Albtraum erleben die Darstellerinnen und Darsteller des Musicals „Der Notenbaum“. Denn der Notenbaum, auf dem jährlich Noten und Inspiration für die Musikerinnen und Musiker wachsen, bleibt heuer leer. Musizierende aus der ganzen Welt helfen zusammen, um den Notenbaum und die Musik zu retten.
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Prof. Adolf Schnürl Musikschule St. Andrä-Wördern bringen über hundert Schülerinnen und Schüler der Musikschule, der Volksschule und der Malakademie ein Musiktheaterstück über die Kraft der Musik und über Zusammenhalt – weit über nationale Grenzen hinaus – auf die Bühne. Die Kinder stellen zusammen mit den Lehrenden das Orchester und das Schauspielensemble, gestalten das Bühnenbild, die Kostüme und die Programmhefte. Zur Aufführung kommt das Musical im Turnsaal der Volksschule in St. Andrä-Wördern.
2024
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Kindermusical: Der Notenbaum
Musiktheater von allen für alle
27.06.2024
Volksschule St. Andrä-Wördern im Turnsaal, Greifensteiner Straße 22, 3423 St. Andrä-Wördern
27.06.2024
2024-06-27
|St. Andrä-Wördern|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
Eine Welt ohne Musik – diesen Albtraum erleben die Darstellerinnen und Darsteller des Musicals „Der Notenbaum“. Denn der Notenbaum, auf dem jährlich Noten und Inspiration für die Musikerinnen und Musiker wachsen, bleibt heuer leer. Musizierende aus der ganzen Welt helfen zusammen, um den Notenbaum und die Musik zu retten.
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Prof. Adolf Schnürl Musikschule St. Andrä-Wördern bringen über hundert Schülerinnen und Schüler der Musikschule, der Volksschule und der Malakademie ein Musiktheaterstück über die Kraft der Musik und über Zusammenhalt – weit über nationale Grenzen hinaus – auf die Bühne. Die Kinder stellen zusammen mit den Lehrenden das Orchester und das Schauspielensemble, gestalten das Bühnenbild, die Kostüme und die Programmhefte. Zur Aufführung kommt das Musical im Turnsaal der Volksschule in St. Andrä-Wördern.
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
In the head of giants
Zu Gast bei Giganten
27.06.2024
Pfaffstättner Blick, Kleine Einöde, 2511 Pfaffstätten
Der wahrscheinlich beste Weg, eine neue Sichtweise zur erlangen, ist es, sich in den Kopf eines oder einer anderen zu begeben.
Am Weinwanderweg zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen scheint eine vier Meter hohe begehbare Figur wie auf wundersame Weise vom Himmel gefallen zu sein. Wir begeben uns auf eine Reise in den Kopf dieser Giganten-Skulptur und werden in ihm durch Licht und Geräusche in unserer Wahrnehmung beeinflusst. So erreichen wir in dieser Mini-Kathedrale selbst den Status des Giganten, in welchem wir uns befinden. Wer der Gigant ist, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Im „Kopf-Raum“ werden Stimmen von Giganten zu hören sein. Damit wird eine Brücke zwischen dem Ausblick auf die Landschaft und dem Einblick in das Innere der Besucherinnen und Besucher geschaffen. An ausgewählten Tagen wird die Skulptur mit Live-Events bespielt.
2024
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Kindermusical: Der Notenbaum
Musiktheater von allen für alle
27.06.2024
Volksschule St. Andrä-Wördern im Turnsaal, Greifensteiner Straße 22, 3423 St. Andrä-Wördern
27.06.2024
2024-06-27
|St. Andrä-Wördern|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
Eine Welt ohne Musik – diesen Albtraum erleben die Darstellerinnen und Darsteller des Musicals „Der Notenbaum“. Denn der Notenbaum, auf dem jährlich Noten und Inspiration für die Musikerinnen und Musiker wachsen, bleibt heuer leer. Musizierende aus der ganzen Welt helfen zusammen, um den Notenbaum und die Musik zu retten.
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Prof. Adolf Schnürl Musikschule St. Andrä-Wördern bringen über hundert Schülerinnen und Schüler der Musikschule, der Volksschule und der Malakademie ein Musiktheaterstück über die Kraft der Musik und über Zusammenhalt – weit über nationale Grenzen hinaus – auf die Bühne. Die Kinder stellen zusammen mit den Lehrenden das Orchester und das Schauspielensemble, gestalten das Bühnenbild, die Kostüme und die Programmhefte. Zur Aufführung kommt das Musical im Turnsaal der Volksschule in St. Andrä-Wördern.
2024
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Anhydros
Die Klimakrise vor der Haustür
27.06.2024
Brunner Teich, Teichplatz 1, 2721 Bad Fischau-Brunn
27.06.2024
2024-06-27
|Bad Fischau-Brunn|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Das Schwimmbecken im Ortsteil Brunn wird für vier Wochen zum Schauplatz eines spartenübergreifenden Kunstprojekts, das mittels einer Installation, Ausstellung und Lesung verschiedene Perspektiven auf das Thema Trockenheit bietet.
Aus für den Poolbau verwendeten Materialien entsteht eine Installation mit überdimensionalen Umrissen von im Wasser lebenden Einzellern, und großformatige Kunstwerke – Aufnahmen von vertrockneten Pflanzen und leeren Bachläufen auf Bannern – zeigen die regionalen Auswirkungen des Klimawandels.
Schließlich nähern wir uns in einer Lesung mit den Autorinnen und Autoren Katrin Bernhardt, Raoul Eisele und Clara Heinrich dem Themenbereich auch literarisch an.
Das Kunstprojekt ermutigt die Besucherinnen und Besucher außerdem, neue Sichtweisen auf Orte zu entwickeln, die durch die Klimakrise ihre ursprüngliche Funktion verloren haben (werden).
Der schottische Autor Thomas Carlyle urteilte im 19. Jahrhundert: „Die Geschichte der Welt ist nichts als die Biografie großer Männer.“ Blicken wir in unsere Schulbücher, so scheint es, als ob alle großen Errungenschaften der Menschheit von Männern geplant und durchgeführt worden wären. Doch ist das denn wirklich so?
„Vor jeder starken Frau ...“ ist ein buntes Varieté, das das Publikum durch unsere Zeitgeschichte führt, diesmal aber die Frauen zu Wort kommen lässt. Wäre der „große Schritt“ von Neil Armstrong möglich gewesen ohne die unermüdliche Arbeit von Katherine Johnson? Hätte Christoph Kolumbus Amerika auch entdeckt, wenn nicht Königin Isabella I. von Kastilien ihn finanziert und gefördert hätte?
Mit Musik, Tanz, Performance, bildender Kunst, Kulinarik, Schauspiel und vielem mehr erwartet das Publikum ein buntes Stationen-Spiel durch die charmanten Räume des Bergerhaus.
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
LEIHarbeiter*in
Fabriksarbeit und Leben in Klein-Neusiedl
28.06.2024
Atelier Steinbach, Alte Papierfabrik, Kirchenplatz 9/Objekt 60/Atelier 4, 2431 Klein-Neusiedl
Wer waren die Frauen, Männer und Kinder, die in der alten Papierfabrik in Klein-Neusiedl als ARBEITER*INNEN tätig waren? Wie haben sie gelebt, dörfliche Strukturen geprägt? Was ist im kommunalen Gedächtnis noch erhalten? Ihre Spuren wurden von einem Historikerpaar gesucht und zur Grundlage für Schautafeln und Gemälde der Malerin Hermine Steinbach-Buchinger.
Entstanden sind fünf Gemälde – lebensgroße Bilder von fünf ARBEITER*INNEN – und fünf Schautafeln über Geschichte/n der ARBEITER*INNEN der Region. Bei fünf Atelier-Events wird zu historischen, philosophischen, ökonomischen Diskursen mit spannenden Gästen zum Wert der Arbeit damals und heute eingeladen, mit Brot und Wein.
Und warum LEIHarbeiter*in?
Die fünf Gemälde und Schautafeln können anschließend von Gemeinden, Schulen, Wirten etc. kostenfrei entliehen werden, um die Geschichte der ARBEITER*INNEN der Region zu erzählen!
2024
Theater
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Nikolaos
Ein Theater-Versuch über den Frieden
28.06.2024
Theater im Neukloster, Neuklostergasse 1, 2700 Wiener Neustadt
Die Figur des Nikolaos von Myra hat sich tief in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaft eingegraben: Heiliger, Politiker, Superheld, Aktivist, Ketzer, Verbrecher, Revoluzzer. Anhand der Legende um Nikolaos fragen wir uns: Wenn eine Welt, in der Menschen einander körperlich verletzen, die schlimmste aller möglichen Welten ist, wie erreichen wir die beste aller Welten?
„Nikolaos“ ist ein interdisziplinärer Theater-Versuch über die Erschaffung einer utopischen Gesellschaft, in der, was uns verbindet, wichtiger ist als das, was uns trennt. Ein Theaterabend, an dem wir gemeinsam mit dem Publikum gegen Gewalt und Angst ansingen, antanzen, anspielen: mit Puppenspiel, Film, Immersion, Installation und Livemusik. Ein Abend, an dem wir uns ein „Vielleicht“ erlauben:
Vielleicht liegt es in unserer Hand.
Vielleicht können wir es schaffen.
Vielleicht wird alles gut.
Der schottische Autor Thomas Carlyle urteilte im 19. Jahrhundert: „Die Geschichte der Welt ist nichts als die Biografie großer Männer.“ Blicken wir in unsere Schulbücher, so scheint es, als ob alle großen Errungenschaften der Menschheit von Männern geplant und durchgeführt worden wären. Doch ist das denn wirklich so?
„Vor jeder starken Frau ...“ ist ein buntes Varieté, das das Publikum durch unsere Zeitgeschichte führt, diesmal aber die Frauen zu Wort kommen lässt. Wäre der „große Schritt“ von Neil Armstrong möglich gewesen ohne die unermüdliche Arbeit von Katherine Johnson? Hätte Christoph Kolumbus Amerika auch entdeckt, wenn nicht Königin Isabella I. von Kastilien ihn finanziert und gefördert hätte?
Mit Musik, Tanz, Performance, bildender Kunst, Kulinarik, Schauspiel und vielem mehr erwartet das Publikum ein buntes Stationen-Spiel durch die charmanten Räume des Bergerhaus.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
ES FLIRRT
Shimmering Reflections
29.06.2024
Wochenmarkt am Schlossplatz Bad Vöslau / Rathaus, Schlossplatz 1, 2540 Bad Vöslau
29.06.2024
2024-06-29
|Bad Vöslau |
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Sechs HEURIGEN-Tafeln in Bad Vöslau werden sechs Wochen lang von unserem Kunstkollektiv mit auffallenden künstlerischen Impulsen gestaltet. Die Tafeln werden zu Kommunikationsorten. Wir fragen: Wer oder was bringt uns zum FLIRREN? Hitze, Klima, Kleber? Vergangene oder künftige Krisen? Das Kunst-Objekt, der/die/das Fremde, die Transgender-Person?
Vorbeigehende schreiben/kritzeln/malen ihre Antworten (Gedanken/Ideen/Visionen) auf bereitliegende Postkarten und werfen diese in dafür vorgesehene Postkästen. Oder senden ihre Botschaften als Text/Audio/Video-Datei über einen QR-Code.
Die besten Sichtweisen werden prämiert und ausgestellt. Zugleich entstehen in unserer Redaktion daraus neue Impulse (Sketches/Collagen/Wortspiele). Wir erforschen gemeinsam, ob es ein angenehmes oder ein unangenehmes Flirren ist, ob wir etwas damit anfangen wollen, und was uns abkühlt! Jede Stimme findet Gehör.
Zwei Schwestern, die eine Erzählerin, die andere Fremdenführerin, machen sich gemeinsam auf Spurensuche nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide und erkunden dabei die verlassene Ruine der Burg Mödling aus ihren unterschiedlichen Sichtweisen. Es braucht Fantasie, um sich vorzustellen, wie es hier früher ausgeschaut hat und zugegangen ist!
Bei der Erkundung mit Kindern wird besonderes Augenmerk auf die Berufe gelegt, die es auf einer mittelalterlichen Burg gab. Was ist da nicht alles zu entdecken und nachzuspielen – vom Marschall bis zum Hofmeister, vom Kanzler bis zum Stallknecht. Aber auch der Koch, der Ritter und der Minnesänger dürfen natürlich nicht fehlen.
Bei der Erkundung mit Erwachsenen wird der babenbergischen Geschichte der Burg, dem Leben der Babenberger und auch den bekannten Minnesängern, die hier zu Besuch waren, nachgegangen.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
StreetArt Galerie Alter Schlachthof
Eine Freiluft-Ausstellung entsteht
29.06.2024
Alter Schlachthof Wiener Neustadt, Neunkirchnerstraße 65, 2700 Wiener Neustadt
29.06.2024
2024-06-29
|Wiener Neustadt|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Wir lenken den Blick auf den Alten Schlachthof in Wiener Neustadt und verändern die Perspektive auf das historische Stück Stadt, indem wir das Areal mit dem Industrie-Charme der vorletzten Jahrhundertwende zu einer Freiluft-Ausstellung machen – zur „StreetArt Galerie Alter Schlachthof“.
Vor allem Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstler werden direkt am Gelände Werke erschaffen. Dort kann man sie besuchen und ihre Arbeit beobachten. Das Areal eignet sich perfekt dafür und ist so angelegt, dass ein gemütlicher Rundgang an der Kaffeerösterei vorbei hin zum Gemeinschaftsgarten und durch die mit Backsteinwänden gesäumte Allee wieder zurück zum Ausgangspunkt führt.
Anfang Juni beginnt die „StreetArt Galerie Alter Schlachthof“ zu wachsen. Sie bleibt über das Viertelfestival hinaus bis Ende August bestehen und kann jederzeit frei besichtigt werden.
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
LEIHarbeiter*in
Fabriksarbeit und Leben in Klein-Neusiedl
29.06.2024
Atelier Steinbach, Alte Papierfabrik, Kirchenplatz 9/Objekt 60/Atelier 4, 2431 Klein-Neusiedl
Wer waren die Frauen, Männer und Kinder, die in der alten Papierfabrik in Klein-Neusiedl als ARBEITER*INNEN tätig waren? Wie haben sie gelebt, dörfliche Strukturen geprägt? Was ist im kommunalen Gedächtnis noch erhalten? Ihre Spuren wurden von einem Historikerpaar gesucht und zur Grundlage für Schautafeln und Gemälde der Malerin Hermine Steinbach-Buchinger.
Entstanden sind fünf Gemälde – lebensgroße Bilder von fünf ARBEITER*INNEN – und fünf Schautafeln über Geschichte/n der ARBEITER*INNEN der Region. Bei fünf Atelier-Events wird zu historischen, philosophischen, ökonomischen Diskursen mit spannenden Gästen zum Wert der Arbeit damals und heute eingeladen, mit Brot und Wein.
Und warum LEIHarbeiter*in?
Die fünf Gemälde und Schautafeln können anschließend von Gemeinden, Schulen, Wirten etc. kostenfrei entliehen werden, um die Geschichte der ARBEITER*INNEN der Region zu erzählen!
2024
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
New Town Series
Eine improvisierte Krimikomödie
29.06.2024
Jugend- und Kulturhaus Triebwerk, Neunkirchnerstraße 65b, 2700 Wiener Neustadt
29.06.2024
2024-06-29
|Wiener Neustadt|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
New Town Series ist eine interaktive intermediale Miniserie, die durch Improvisation vor den Augen des Publikums und durch dessen Inputs live auf der Bühne entsteht. Im Rahmen eines Grundplots entwickeln die Zuschauenden gemeinsam mit einer Moderationsperson und mehreren Improvisationsschauspielerinnen und -schauspielern eine Story im Stile einer TV-Serie. Als Basis werden Schauplätze aus und in Wiener Neustadt sowie die Inspirationen des Publikums verwendet.
Die Serie besteht aus drei zusammenhängenden Folgen, die an drei verschiedenen Abenden im Triebwerk in Wiener Neustadt zu sehen sein werden. Danach werden die einzelnen Aufführungen zu Serienfolgen geschnitten und auf YouTube zur Verfügung gestellt.
2024
Theater
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Nikolaos
Ein Theater-Versuch über den Frieden
29.06.2024
Theater im Neukloster, Neuklostergasse 1, 2700 Wiener Neustadt
Die Figur des Nikolaos von Myra hat sich tief in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaft eingegraben: Heiliger, Politiker, Superheld, Aktivist, Ketzer, Verbrecher, Revoluzzer. Anhand der Legende um Nikolaos fragen wir uns: Wenn eine Welt, in der Menschen einander körperlich verletzen, die schlimmste aller möglichen Welten ist, wie erreichen wir die beste aller Welten?
„Nikolaos“ ist ein interdisziplinärer Theater-Versuch über die Erschaffung einer utopischen Gesellschaft, in der, was uns verbindet, wichtiger ist als das, was uns trennt. Ein Theaterabend, an dem wir gemeinsam mit dem Publikum gegen Gewalt und Angst ansingen, antanzen, anspielen: mit Puppenspiel, Film, Immersion, Installation und Livemusik. Ein Abend, an dem wir uns ein „Vielleicht“ erlauben:
Vielleicht liegt es in unserer Hand.
Vielleicht können wir es schaffen.
Vielleicht wird alles gut.
Der schottische Autor Thomas Carlyle urteilte im 19. Jahrhundert: „Die Geschichte der Welt ist nichts als die Biografie großer Männer.“ Blicken wir in unsere Schulbücher, so scheint es, als ob alle großen Errungenschaften der Menschheit von Männern geplant und durchgeführt worden wären. Doch ist das denn wirklich so?
„Vor jeder starken Frau ...“ ist ein buntes Varieté, das das Publikum durch unsere Zeitgeschichte führt, diesmal aber die Frauen zu Wort kommen lässt. Wäre der „große Schritt“ von Neil Armstrong möglich gewesen ohne die unermüdliche Arbeit von Katherine Johnson? Hätte Christoph Kolumbus Amerika auch entdeckt, wenn nicht Königin Isabella I. von Kastilien ihn finanziert und gefördert hätte?
Mit Musik, Tanz, Performance, bildender Kunst, Kulinarik, Schauspiel und vielem mehr erwartet das Publikum ein buntes Stationen-Spiel durch die charmanten Räume des Bergerhaus.
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
LEIHarbeiter*in
Fabriksarbeit und Leben in Klein-Neusiedl
30.06.2024
Atelier Steinbach, Alte Papierfabrik, Kirchenplatz 9/Objekt 60/Atelier 4, 2431 Klein-Neusiedl
Wer waren die Frauen, Männer und Kinder, die in der alten Papierfabrik in Klein-Neusiedl als ARBEITER*INNEN tätig waren? Wie haben sie gelebt, dörfliche Strukturen geprägt? Was ist im kommunalen Gedächtnis noch erhalten? Ihre Spuren wurden von einem Historikerpaar gesucht und zur Grundlage für Schautafeln und Gemälde der Malerin Hermine Steinbach-Buchinger.
Entstanden sind fünf Gemälde – lebensgroße Bilder von fünf ARBEITER*INNEN – und fünf Schautafeln über Geschichte/n der ARBEITER*INNEN der Region. Bei fünf Atelier-Events wird zu historischen, philosophischen, ökonomischen Diskursen mit spannenden Gästen zum Wert der Arbeit damals und heute eingeladen, mit Brot und Wein.
Und warum LEIHarbeiter*in?
Die fünf Gemälde und Schautafeln können anschließend von Gemeinden, Schulen, Wirten etc. kostenfrei entliehen werden, um die Geschichte der ARBEITER*INNEN der Region zu erzählen!
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
Mit den Augen von …
Über das Verhältnis von Natur und Mensch
30.06.2024
Schloss Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
In Bildern, Fotografien, Objekten und Performances untersucht die Künstlerinnen- und Künstler-Gruppe „quit nature“ die Vorgänge zwischen Natur und Mensch.
Reden wir von Natur, reden wir zumeist vom menschlichen Verhältnis dazu, das bestimmt ist von unseren Wertvorstellungen – von Dominanz, Nutzen, Wirtschaftlichkeit. Der Mensch als Teil eines Gefüges, das er prägt, von dem er abhängig ist und sich zugleich emotional entfremdet, benötigt ein neues Verständnis seiner Rolle. Ohne unsere Art zu leben ehrlich zu hinterfragen, wird sich nichts bewegen. Ohne Achtsamkeit und Respekt auch nicht.
Deshalb begeben wir uns mit unserer Natur-Ausstellung auf neues Terrain: Wie sieht ein Baum die Welt? Eine Pflanze, ein Element, ein Stein, ein Tier? Welche Erfahrungen und Erkenntnisse können wir gewinnen, wenn wir die Perspektive wechseln und die Welt mit den Augen unserer Mitbewohnenden sehen?
2024
Theater
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Nikolaos
Ein Theater-Versuch über den Frieden
30.06.2024
Theater im Neukloster, Neuklostergasse 1, 2700 Wiener Neustadt
Die Figur des Nikolaos von Myra hat sich tief in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaft eingegraben: Heiliger, Politiker, Superheld, Aktivist, Ketzer, Verbrecher, Revoluzzer. Anhand der Legende um Nikolaos fragen wir uns: Wenn eine Welt, in der Menschen einander körperlich verletzen, die schlimmste aller möglichen Welten ist, wie erreichen wir die beste aller Welten?
„Nikolaos“ ist ein interdisziplinärer Theater-Versuch über die Erschaffung einer utopischen Gesellschaft, in der, was uns verbindet, wichtiger ist als das, was uns trennt. Ein Theaterabend, an dem wir gemeinsam mit dem Publikum gegen Gewalt und Angst ansingen, antanzen, anspielen: mit Puppenspiel, Film, Immersion, Installation und Livemusik. Ein Abend, an dem wir uns ein „Vielleicht“ erlauben:
Vielleicht liegt es in unserer Hand.
Vielleicht können wir es schaffen.
Vielleicht wird alles gut.
Der schottische Autor Thomas Carlyle urteilte im 19. Jahrhundert: „Die Geschichte der Welt ist nichts als die Biografie großer Männer.“ Blicken wir in unsere Schulbücher, so scheint es, als ob alle großen Errungenschaften der Menschheit von Männern geplant und durchgeführt worden wären. Doch ist das denn wirklich so?
„Vor jeder starken Frau ...“ ist ein buntes Varieté, das das Publikum durch unsere Zeitgeschichte führt, diesmal aber die Frauen zu Wort kommen lässt. Wäre der „große Schritt“ von Neil Armstrong möglich gewesen ohne die unermüdliche Arbeit von Katherine Johnson? Hätte Christoph Kolumbus Amerika auch entdeckt, wenn nicht Königin Isabella I. von Kastilien ihn finanziert und gefördert hätte?
Mit Musik, Tanz, Performance, bildender Kunst, Kulinarik, Schauspiel und vielem mehr erwartet das Publikum ein buntes Stationen-Spiel durch die charmanten Räume des Bergerhaus.
Der schottische Autor Thomas Carlyle urteilte im 19. Jahrhundert: „Die Geschichte der Welt ist nichts als die Biografie großer Männer.“ Blicken wir in unsere Schulbücher, so scheint es, als ob alle großen Errungenschaften der Menschheit von Männern geplant und durchgeführt worden wären. Doch ist das denn wirklich so?
„Vor jeder starken Frau ...“ ist ein buntes Varieté, das das Publikum durch unsere Zeitgeschichte führt, diesmal aber die Frauen zu Wort kommen lässt. Wäre der „große Schritt“ von Neil Armstrong möglich gewesen ohne die unermüdliche Arbeit von Katherine Johnson? Hätte Christoph Kolumbus Amerika auch entdeckt, wenn nicht Königin Isabella I. von Kastilien ihn finanziert und gefördert hätte?
Mit Musik, Tanz, Performance, bildender Kunst, Kulinarik, Schauspiel und vielem mehr erwartet das Publikum ein buntes Stationen-Spiel durch die charmanten Räume des Bergerhaus.
Hanna liebt es, wenn ihr Papa Märchen erzählt, doch es fällt ihr nicht leicht, einfach still zuzuhören. Sie möchte die Geschichte hautnah erleben und, wenn ihr etwas nicht gefällt, verändern. Zum Glück sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, und so wird Hanna – schwuppdiwupp – selbst zur Hauptdarstellerin in ihrem Lieblingsmärchen. Durch ihre Kinderaugen sieht sie so manches aus einer anderen Perspektive!
Sind Riesen wirklich so grausam und grimmig? Was ist das perfekte Ende für eine Geschichte? Und – können auch Erwachsene noch an Wunder glauben?
Ein buntes Ensemble spielt das Märchen „Hans und die Bohnenranke“, rückt es durch kleine Veränderungen in ein völlig neues Licht und bringt mit unerwarteten Wendungen der Geschichte Jung und Alt zum Schmunzeln. Eine Performance mit klassischer und zeitgenössischer Musik, Schauspiel, Handpuppen und Tanz.
Der schottische Autor Thomas Carlyle urteilte im 19. Jahrhundert: „Die Geschichte der Welt ist nichts als die Biografie großer Männer.“ Blicken wir in unsere Schulbücher, so scheint es, als ob alle großen Errungenschaften der Menschheit von Männern geplant und durchgeführt worden wären. Doch ist das denn wirklich so?
„Vor jeder starken Frau ...“ ist ein buntes Varieté, das das Publikum durch unsere Zeitgeschichte führt, diesmal aber die Frauen zu Wort kommen lässt. Wäre der „große Schritt“ von Neil Armstrong möglich gewesen ohne die unermüdliche Arbeit von Katherine Johnson? Hätte Christoph Kolumbus Amerika auch entdeckt, wenn nicht Königin Isabella I. von Kastilien ihn finanziert und gefördert hätte?
Mit Musik, Tanz, Performance, bildender Kunst, Kulinarik, Schauspiel und vielem mehr erwartet das Publikum ein buntes Stationen-Spiel durch die charmanten Räume des Bergerhaus.
Einst kaiserliches Jagdgebiet, Kurstätte und Schigebiet der Wiener Hautevolee, später Heimat der Zementindustrie, ist Kaltenleutgeben heute ein verträumter Schlafort in einem kaum bekannten Tal im Wienerwald. Die altehrwürdigen Villen des Ortes haben die Veränderungen miterlebt und waren geduldige steinerne Zeuginnen mancher Skandale.
Wir geben die Sichtweisen der Villen frei! Mit interaktivem Theater, Erzählungen, Musik, visueller Gestaltung, historischen Tonaufnahmen, Performance und Tanz teilen die alten Gebäude ihre Erinnerungen. Sie berichten über ihre Bewohnerinnen und Bewohner und über das, was sie erlebt haben. Niederschwellig und unterhaltsam werden unbekannte Orte, geheime Begegnungen und vergessene Geheimnisse enthüllt. Erleben Sie einen Perspektivenwechsel, wenn die Villen lebendig werden und mit ihren Geschichten den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart spannen.
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
LEIHarbeiter*in
Fabriksarbeit und Leben in Klein-Neusiedl
06.07.2024
Atelier Steinbach, Alte Papierfabrik, Kirchenplatz 9/Objekt 60/Atelier 4, 2431 Klein-Neusiedl
Wer waren die Frauen, Männer und Kinder, die in der alten Papierfabrik in Klein-Neusiedl als ARBEITER*INNEN tätig waren? Wie haben sie gelebt, dörfliche Strukturen geprägt? Was ist im kommunalen Gedächtnis noch erhalten? Ihre Spuren wurden von einem Historikerpaar gesucht und zur Grundlage für Schautafeln und Gemälde der Malerin Hermine Steinbach-Buchinger.
Entstanden sind fünf Gemälde – lebensgroße Bilder von fünf ARBEITER*INNEN – und fünf Schautafeln über Geschichte/n der ARBEITER*INNEN der Region. Bei fünf Atelier-Events wird zu historischen, philosophischen, ökonomischen Diskursen mit spannenden Gästen zum Wert der Arbeit damals und heute eingeladen, mit Brot und Wein.
Und warum LEIHarbeiter*in?
Die fünf Gemälde und Schautafeln können anschließend von Gemeinden, Schulen, Wirten etc. kostenfrei entliehen werden, um die Geschichte der ARBEITER*INNEN der Region zu erzählen!
Die Hallen der Gebrüder Wüster – eine Industrieruine in Pitten – und die benachbarte Villa stehen leer, verfallend und weitgehend ungenützt am Rand des Ortes. Ein stiller, fast verwunschener Platz mit einer faszinierenden Geschichte. Erste Papierfabrik, Großindustrie, Verfall, Künstlersquat, Veranstaltungsort.
Ein Film dokumentiert die Geschichte mit Bildern aus den Hallen, Interviews mit Menschen, deren Leben mit den Hallen verknüpft ist, und mit einer narrativen Darstellung der weiteren Geschichte der Gebäude. Wir hören von Manfred Scheibstock, der in den Hallen gewohnt und sie für sein Kunstprojekt Loftlinx ausgeweitet hat, und von Menschen, die in den Arbeiterwohnungen und im Zinshaus der Fabrik aufgewachsen sind.
Der Film wird im Veranstaltungszentrum der Gemeinde Pitten gezeigt. Im Museum ist eine Fotoausstellung zu sehen, die das Kunstprojekt Loftlinx dokumentiert.
2024
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
New Town Series
Eine improvisierte Krimikomödie
06.07.2024
Jugend- und Kulturhaus Triebwerk, Neunkirchnerstraße 65b, 2700 Wiener Neustadt
06.07.2024
2024-07-06
|Wiener Neustadt|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
New Town Series ist eine interaktive intermediale Miniserie, die durch Improvisation vor den Augen des Publikums und durch dessen Inputs live auf der Bühne entsteht. Im Rahmen eines Grundplots entwickeln die Zuschauenden gemeinsam mit einer Moderationsperson und mehreren Improvisationsschauspielerinnen und -schauspielern eine Story im Stile einer TV-Serie. Als Basis werden Schauplätze aus und in Wiener Neustadt sowie die Inspirationen des Publikums verwendet.
Die Serie besteht aus drei zusammenhängenden Folgen, die an drei verschiedenen Abenden im Triebwerk in Wiener Neustadt zu sehen sein werden. Danach werden die einzelnen Aufführungen zu Serienfolgen geschnitten und auf YouTube zur Verfügung gestellt.
Der schottische Autor Thomas Carlyle urteilte im 19. Jahrhundert: „Die Geschichte der Welt ist nichts als die Biografie großer Männer.“ Blicken wir in unsere Schulbücher, so scheint es, als ob alle großen Errungenschaften der Menschheit von Männern geplant und durchgeführt worden wären. Doch ist das denn wirklich so?
„Vor jeder starken Frau ...“ ist ein buntes Varieté, das das Publikum durch unsere Zeitgeschichte führt, diesmal aber die Frauen zu Wort kommen lässt. Wäre der „große Schritt“ von Neil Armstrong möglich gewesen ohne die unermüdliche Arbeit von Katherine Johnson? Hätte Christoph Kolumbus Amerika auch entdeckt, wenn nicht Königin Isabella I. von Kastilien ihn finanziert und gefördert hätte?
Mit Musik, Tanz, Performance, bildender Kunst, Kulinarik, Schauspiel und vielem mehr erwartet das Publikum ein buntes Stationen-Spiel durch die charmanten Räume des Bergerhaus.
2024
Spartenübergreifend
Drinnen
LEIHarbeiter*in
Fabriksarbeit und Leben in Klein-Neusiedl
07.07.2024
Atelier Steinbach, Alte Papierfabrik, Kirchenplatz 9/Objekt 60/Atelier 4, 2431 Klein-Neusiedl
Wer waren die Frauen, Männer und Kinder, die in der alten Papierfabrik in Klein-Neusiedl als ARBEITER*INNEN tätig waren? Wie haben sie gelebt, dörfliche Strukturen geprägt? Was ist im kommunalen Gedächtnis noch erhalten? Ihre Spuren wurden von einem Historikerpaar gesucht und zur Grundlage für Schautafeln und Gemälde der Malerin Hermine Steinbach-Buchinger.
Entstanden sind fünf Gemälde – lebensgroße Bilder von fünf ARBEITER*INNEN – und fünf Schautafeln über Geschichte/n der ARBEITER*INNEN der Region. Bei fünf Atelier-Events wird zu historischen, philosophischen, ökonomischen Diskursen mit spannenden Gästen zum Wert der Arbeit damals und heute eingeladen, mit Brot und Wein.
Und warum LEIHarbeiter*in?
Die fünf Gemälde und Schautafeln können anschließend von Gemeinden, Schulen, Wirten etc. kostenfrei entliehen werden, um die Geschichte der ARBEITER*INNEN der Region zu erzählen!
Der schottische Autor Thomas Carlyle urteilte im 19. Jahrhundert: „Die Geschichte der Welt ist nichts als die Biografie großer Männer.“ Blicken wir in unsere Schulbücher, so scheint es, als ob alle großen Errungenschaften der Menschheit von Männern geplant und durchgeführt worden wären. Doch ist das denn wirklich so?
„Vor jeder starken Frau ...“ ist ein buntes Varieté, das das Publikum durch unsere Zeitgeschichte führt, diesmal aber die Frauen zu Wort kommen lässt. Wäre der „große Schritt“ von Neil Armstrong möglich gewesen ohne die unermüdliche Arbeit von Katherine Johnson? Hätte Christoph Kolumbus Amerika auch entdeckt, wenn nicht Königin Isabella I. von Kastilien ihn finanziert und gefördert hätte?
Mit Musik, Tanz, Performance, bildender Kunst, Kulinarik, Schauspiel und vielem mehr erwartet das Publikum ein buntes Stationen-Spiel durch die charmanten Räume des Bergerhaus.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Eine Frage der Sichtweise
Art Brut aus dem Piestingtal
13.07.2024
Schloss Bad Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
13.07.2024
2024-07-13
|Bad Fischau-Brunn|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Die Künstlerinnen und Künstler der Forum Logos Gruppe der Eltern- und Solidargemeinschaft „Wege zum Wohnen“ treffen einander seit vielen Jahren wöchentlich für mehrere Stunden, um gemeinsam mit Malerei, Grafik, Sprache und Musik künstlerisch zu arbeiten. Kunst ist Teil ihrer Arbeit!
In der Ausstellung „Eine Frage der Sichtweise“ im Schloss Bad Fischau präsentieren die Kunstschaffenden ihre Bilder und Grafiken, lesen zur Eröffnung ihre literarischen Werke und geben damit Einblick in ihre Erlebniswelten. Wie ist die Sichtweise von sogenannten „Menschen mit Behinderung“ auf die Welt, wie drücken sie ihre Wahrnehmung künstlerisch aus? Und welche Sichtweise haben andere auf ihre künstlerischen Arbeiten?
Am Tag nach der Vernissage laden die Künstlerinnen und Künstler mit den beiden Kuratierenden alle Interessierten zu einem gemeinsamen künstlerischen Workshop ein.
Im Rahmen des Projekts @portraithanoi lernt der Künstler Daniel Nuderscher ihm unbekannte Kunstschaffende kennen, und beide Seiten lassen sich auf den Prozess des Kennenlernens ein. Dabei entstehen fotografische Porträts als Dokumentation.
Auf den Werbeflächen in den Bahnhöfen Mödling, Bad Vöslau und Wiener Neustadt wird, wöchentlich wechselnd, je eines der großformatigen analogen Schwarz-Weiß-Porträts von ebenjenen Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die in der Umgebung leben und arbeiten.
Bei jedem Porträt finden sich Informationen, wie man mit der oder dem jeweiligen Kunstschaffenden in Kontakt treten kann, und eine Einladung, dies zu tun. So können Sie die Porträtierten kontaktieren, kennenlernen und ins Gespräch mit ihnen kommen.
Die Finissage – mit allen Porträts – findet im Kunstverein Baden statt und bleibt dort nach Ende des Festivals noch einige Zeit ausgestellt.
2024
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
New Town Series
Eine improvisierte Krimikomödie
13.07.2024
Jugend- und Kulturhaus Triebwerk, Neunkirchnerstraße 65b, 2700 Wiener Neustadt
13.07.2024
2024-07-13
|Wiener Neustadt|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
New Town Series ist eine interaktive intermediale Miniserie, die durch Improvisation vor den Augen des Publikums und durch dessen Inputs live auf der Bühne entsteht. Im Rahmen eines Grundplots entwickeln die Zuschauenden gemeinsam mit einer Moderationsperson und mehreren Improvisationsschauspielerinnen und -schauspielern eine Story im Stile einer TV-Serie. Als Basis werden Schauplätze aus und in Wiener Neustadt sowie die Inspirationen des Publikums verwendet.
Die Serie besteht aus drei zusammenhängenden Folgen, die an drei verschiedenen Abenden im Triebwerk in Wiener Neustadt zu sehen sein werden. Danach werden die einzelnen Aufführungen zu Serienfolgen geschnitten und auf YouTube zur Verfügung gestellt.
2024
Spartenübergreifend
Verstecktes Herz
Eine Hauptplatz-Reanimation
14.07.2024
Schloss Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
Bad Fischau-Brunn. Das klingt nach Sommerfrische, nach Thermalbad mit historischem Flair, nach Wein- und Heurigenkultur, nach Wald, Beginn der Voralpen – und nach Kultur. Nur eines hatte die Marktgemeinde lange Zeit nicht: ein repräsentatives Zentrum. Eines, das als gesellschaftlicher Treffpunkt das Wohlgefühl, welches Bad Fischau-Brunn nachgesagt wird, widerspiegelt. Mutig wurde dieses Manko in den letzten Jahren beseitigt, das angrenzende Schloss, seit Langem schon das kulturelle Herz des Ortes, miteinbezogen.
Bad Fischaus große und rege Künstlergilde wird im Rahmen des Viertelfestival ihre „Sichtweise“ auf den neuen Hauptplatz präsentieren. Samt Erinnerungen an frühere Zeiten. Mit Bildern, Performance, Texten und Musik. Mit Darbietungen am Hauptplatz, mit einer Ausstellung und Lesungen und musikalischen Schmankerln im Schloss.
Eine Installation von Gerhard Fassel überblickt für 58 Tage das Geschehen rund um den zentralen Kreisverkehr vor der Kirche. Aus jeder Richtung ist sie zu sehen und ihre Augen sind in jede Richtung gerichtet.
Jeder Blickwinkel einer 360° Umrundung hinterlässt beim Betrachter abhängig vom Lichteinfall einen neuen visuellen Eindruck. Aus diesen unzähligen objektiven Möglichkeiten des Sehens wird im Zusammenspiel mit allen anderen Sinnen und dem Durchlaufen persönlicher Filter subjektive Wahrnehmung … einzigartige Sichtweise.
In den Salons des SchauRaum.E8W5 gewähren KünstlerInnen Einblicke in ihre Welt des Denkens und Fühlens, des Sehens und Begreifens und präsentieren ihre Sichtweisen und Erkenntnisse in ihren Arbeiten.
Anna Artaker | conversation pieces | Salon G1
Herbert Hofer | ungescheitert eins | Salon H
Markus Felberbauer | spheres | Salon G2
Egal ob jung oder alt – beim Projekt „begegnungs.ART“ kommen im Traisen- und Pielachtal die Leute zusammen, verschmelzen zur bunten Gruppe, die sich künstlerisch verschiedene Räume aneignet. So werden vertraute Orte durch künstlerische Prozesse neu definiert. Alle können sich auf ihre Weise in den verschiedensten Gestaltungstechniken einbringen. Dabei soll die Freude am Experimentieren im Vordergrund stehen. Denn, wann hat man schon die Gelegenheit mit der Sprühdose ein echtes Graffiti zu sprayen? Am Ende wirst Du dadurch vielleicht sogar Teil eines riesigen Gesamtkunstwerks.
Die temporäre Ateliergemeinschaft „begegnungs.ART“ entscheidet selbst über Aufbau und Komposition des Murals, es wird je ein Element an unterschiedlichen Orten gestaltet. Die Räume, die zum Atelier werden, sind Orte der Begegnung mit Geschichte/n: vom ehemaligen Gemeindeamt bis zum Kaffeehaus. Arbeit mit künstlerischen Medien ermöglicht Menschen ihre Erfahrungen auszudrücken und die Begegnung mit dem Selbst. Begegnung mit (dem) Anderen fördert Weiterentwicklung und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt schafft Begegnungen zwischen dem Traisen- & Pielachtal, Stadt & Land, Street-Art & Malerei, Jung & Erfahren, Pinsel & Cans, etc. Dabei entsteht “niederschwellige” Kunst, die Bezüge zu den Lebenswirklichkeiten der Teilnehmenden zulässt.
Stell Dir vor, es ist ein Konzert – und sie treten (fast) alle auf: die großen Singer-Songwriter*innen des Mostviertels. Da stehen an einem Abend LOU ASRIL, SIGRID HORN, SARAH BERNHARDT, TINI TRAMPLER, LITHA, GRAVÖGL, und DRITTE HAND gemeinsam auf der Bühne.
Eigens für die Eröffnung des Viertelfestivals kommen sie alle in Amstetten zusammen, und sie singen ihre eigenen Lieder, begegnen sich aber auch musikalisch in unterschiedlichen Formationen. Dabei werden nicht nur manche bekannte Lieder in neuen Interpretationen zu hören sein – auch der Claim des Festivals wird erstmals live auf der Bühne zu einem Song weiterverarbeitet!
Wie kann man ein Festival wie das Mostviertelfestival 2025 besser eröffnen?!
“You need something to open up a new door, to show you something you seen before but overlooked a hundred times or more” dichtete der große Liedermacher Bob Dylan einst und betonte damit einmal mehr die augenöffnende Wirkung, die die Musik bei ihren Hörer*innen entfalten kann.
Die österreichische Popkultur ist im 21. Jahrhundert um einige brillante Musik-Acts reicher geworden und so manche davon entstammen dem Mostviertel. Sieben an der Zahl versammeln sich nun auf einer Bühne, gehen selbst erstmalige Kollaborationen ein und lassen uns die Welt mit ihren Augen sehen. Dafür verwenden viele von ihnen den Mostviertler Dialekt – also ihre Muttersprache. Die neue Mostviertler Welle.
Sind Sportfans wirklich nicht für Kunst zu haben und Kunstinteressierte nicht für Sport zu begeistern? Wir gehen dieser Behauptung nach und kommen am 17. Mai am Platz des SV Hohenbergs zusammen, um die Arbeit von Katrin Bernhardt zu eröffnen. Sie wird vor Ort die Frage beantworten, warum hunderte Figürchen am Fangnetz hinter dem Fußballtor hängen, und erklären, was diese weiblichen Statuetten im bunten Rauch auf der Tribüne bedeuten. Und noch eine Frage gilt es zu entscheiden: Wer wird am 29. Juni das Freundschaftsmatch zwischen dem SV Hohenberg und den Künstler*innen des Viertelfestivals gewinnen? Egal wie die Partie ausgeht: Gefeiert wird danach gemeinsam! Und vielleicht haben Kunst und Sport doch mehr gemein als ursprünglich angenommen. Oh my Goddess! Hätten wir das doch schon früher gewusst!
Anders als Klaus Littmanns bewaldetes Fußballstadion legt Bernhardts Projekt den Fokus auf die Themen Ritual und Ritus. Auf der Tribüne zeigen Banner Göttinnen inmitten bunten Rauchs, der Assoziationen mit Bengalfeuer aber auch Epiphanien evoziert. Die überlebensgroßen Zuseherinnen bilden ein weibliches Gegengewicht im männlich dominierten Fußballsport. Sie dienen aber auch als Bilder der Verehrung, auf die sich hunderte am Fangnetz angebrachte Votive ausrichten. Über ihnen prangt der Schriftzug „Oh my Goddess!“, der Verehrung und Verwunderung ausdrücken kann. Die Kunstwerke werden mittels 3D-Druck hergestellt, und somit eine jahrtausendalte, kulturelle Praxis mit modernen technischen Mitteln in die Gegenwart übertragen.
„Beim Red’n kommen d‘Leit zamm“. Im Sterndlkeller in der Ahrenberger Kellergasse lernen sich 14 Personen mit höchst unterschiedlichem kulturellem Hintergrund im Rahmen eines Speed-Datings näher kennen – und studieren mit den Tanzcoaches Daniela Karner und Oliver Tolnai eine Tanzperformance ein. Anschließend werden die Kellertüren für alle geöffnet. Also: wenn Du neugierig bist, was die Welt an interessanten Menschen zu bieten hat, dann komm' vorbei, genieße die von den Workshopteilnehmer*innen zubereitete kulinarische Vielfalt, lass' Dich überraschen von ihrem Tanz, und lass Dich begeistern vom Konzert „De hoizign Wurzlbuam“ feat. Djakali Kone. Außerdem präsentieren die heimischen Winzer*innen an diesem Tag ihre Weine beim Weinfrühling in der gesamten Kellergasse – für spannende Begegnungen ist also gesorgt!
Kontaktimprovisation ist eine Methode im Tanz, die in den 1960er-Jahren im Umfeld des New Yorker Judson Dance Theater entstand und durch Erkundung von Relationen zwischen Tanzenden wie Annäherung, Berührung, abstrakten und alltäglichen Bewegungen diese Kunstform revolutionierte. Im Sterndlkeller entwickeln damit Workshopteilnehmer*innen gemeinsam eine Performance, die sich kurz zuvor im Format eines Speeddatings erstmals treffen. Dass unterschiedliche Körper, Herkunft, sozialer Status oder Erfahrung mit Tanz durch diesen Ansatz plötzlich keine Rolle mehr spielen, spiegelt sich musikalisch in einem abschließenden DJ-Set wider, in das die Lieblingssongs der Teilnehmer*innen einfließen.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
18.05.2025
Schloss Rothschild, Kristallsaal, Schlossweg 2, 3340 Waidhofen an der Ybbs
18.05.2025
2025-05-18
|Waidhofen an der Ybbs|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
Sie arbeiten in Fabriken oder in der Landwirtschaft. Und dass sie die gesamte Hausarbeit ebenfalls erledigen, galt und gilt teilweise immer noch als selbstverständlich: Frauen am Land. In der LEADER-Region Mostviertel-Mitte haben die „Filmchronisten“ in den letzten Jahren das Leben und Wirken zahlreicher Frauen dokumentiert. Im Rahmen des Viertelfestivals werden ausgewählte Kurzfilme gezeigt. Anschließend kommen in einer von Dominika Meindl moderierten Podiumsdiskussion höchst unterschiedliche Frauen zu Wort, um ihre Erlebnisse und Visionen als Frauen am Land zu besprechen: die Kamerafrauen und Filmchronisten-Teammitglieder Alina Strasser und Agnes Strasser, die Raumplanerin Martina Scherz, sowie die Künstlerin Katharina Cibulka, die mit ihrem Kunstprojekt „solange“ international auf die Notwendigkeit feministischer Positionen für die Gesellschaft aufmerksam macht.
Eigentlich konzipiert als Forschungsmethode zu historischen Rekonstruktionszwecken findet Oral History heute in zahlreichen und zugleich höchst unterschiedlichen Anwendungsfeldern Eingang. So auch vermehrt in Bereiche, die an der Grenze zwischen genuinem künstlerischem Schaffen und wissenschaftlicher Dokumentationsarbeit liegen. Einen solchen Mittelweg schlägt das Projekt „Jahrhundert der Frauen“ ein. Dass die dabei gezeigten Filmportraits nahe den Entstehungsorten vorgestellt und diskutiert werden, betont die kulturelle Rolle von Frauen als zentrale Gestalterinnen von Vergangenheit und Gegenwart im regionalen Kontext des Mostviertels.
2025
Literatur
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
21.05.2025
Rathaussaal, Oberer Stadtplatz 28, 3340 Waidhofen an der Ybbs
21.05.2025
2025-05-21
|Waidhofen an der Ybbs|
|Literatur|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
2025
Spartenübergreifend
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Mitfahrbörsen
Zuagroast, weg und immer da
Dialog einmal anders
22.05.2025
vor Kuchar Möbel, Kremserstraße 17, 3130 Herzogenburg
22.05.2025
2025-05-22
|Herzogenburg |
|Spartenübergreifend|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|Mitfahrbörsen|
Unter der Platane in der Kremser Straße 17 in Herzogenburg spürt man Geschichte und Gemeinschaft. Seit Jahrzehnten ist der Baum ein Treffpunkt – zum Reden, Lachen und Erinnern. Erlebt beim „Salon des Wandels“ persönliche Geschichten von Menschen, die für Veränderung stehen. Beeindruckende Personen, Zuagroaste, Dobliebene und Wegzogene, sprechen darüber, was Heimat ausmacht. Freut Euch auf spannende Zeitzeug*innen, Musik, ein mehrere Quadratmeter großes Gemeinschaftsbild, begonnen von Kindern, bei dem auch Ihr mittun könnt, und weitere Überraschungseffekte. Taucht ein in ein Stück lebendige Zeitgeschichte, das Menschen verbindet. Zusätzlich gibt eine Ausstellung in Auslagen weiteren Einblick zu inspirierenden Herzogenburger*innen.
Die Geschichte von sogenannten Murals, den großflächigen Street-Art-Wandbildern, ist eng verwoben mit der Darstellung von Communities, die zusammenwachsen – etwa in den 1920ern nach der Mexikanischen Revolution oder mit der „Wall of Respect“, die in den USA der späten 1960er-Jahre einflussreiche Protagonist*innen des Civil-Rights-Movement auf einer Wand vereinte. Die Bilder zeigen wie engagierte Menschen die Geschichte prägen. In „Zuagroast, weg und immer da“ wird ein geschichtsträchtiger Treffpunkt durch ein gemeinschaftliches Mural erlebbar. Künstlerische Beiträge, Musik und ein Salon des Wandels mit Zeitzeug*innen thematisieren die Rolle des Ortes und der Bewohner*innen über Generationen und Herkunftsgeschichten hinweg und machen die gesellschaftliche Vielfalt zur Heimat.
Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Altlengbach-Laabental laden Euch in eine Welt ein, in der Kunst lebendig wird. Ein gemaltes Bild inspiriert einen Songtext, ein Gedicht wird zur Theaterperformance – jedes Werk erzählt neue Geschichten. In kurzen interaktiven Vorstellungen, die alle 10 bis 15 Minuten wechseln, erlebt Ihr hautnah, wie aus Ideen Kunst entsteht. Zudem befindet sich in der Aula eine Ausstellung zusammenhängender Werke, die bewegende Verbindungen schaffen. Lasst Euch überraschen und berühren! Am Ende des Tages nehmt Ihr nicht nur Eindrücke mit, sondern auch Eure eigene Interpretation – ein persönliches Stück dieses künstlerischen Abenteuers!
Egal ob Ekphrasis, Appropriation oder Pasticcio – für Motivanleihen und mediale Übersetzungsphänomene kennt der kulturtheoretische Diskurs ein breitgefächertes Begriffsspektrum. Was aber, wenn die Sache, die am Ende herauskommt, aufgrund ihrer Differenz nichts mehr mit dem Ausgangsmaterial gemein hat? Von solchen Verfremdungsprozessen und Verzerrungsmomenten lebt das fächerübergreifende Schulprojekt W.I.R. der Mittelschule Laabental. Im freien Spiel der Assoziationen setzen Bilder und Skulpturen einen kreativen Schaffensprozess in Gang, der unter anderem in aus der Improvisation entstandene Theaterauftritten mündet. Ob dabei im Sinne Wagners am Ende ein großes Gesamtkunstwerk oder die Erkenntnis seiner Unmöglichkeit steht, muss das Publikum selbst entscheiden.
Die Fotografin Doris Schwarz-König portraitiert 18 18-jährige und lädt Euch ein, in die Lebenswelten dieser Jugendlichen einzutauchen. Die Charakterportraits fangen die Emotionen und Träume der Jugendlichen ein und vermitteln ein Gefühl von Nähe und Empathie. Textzeilen, die die Jugendlichen an sich selbst schreiben, sind ein kraftvoller Ausdruck ihrer inneren Gedanken und Wünsche in Bezug auf das eigene Glück. So könnt Ihr Euch mit den Jugendlichen auf einer sehr persönlichen Ebene identifizieren.
Gastgeber der Ausstellung ist der Flipper-Sammler Günter Freinberger. An drei Abenden könnt Ihr Euch nicht nur an einem seiner vielen Flipper jung fühlen, es werden auch vom Hausherren, sowie dem DJ Florian Schmidbauer Eure musikalischen Wünsche erfüllt. Also „Forever young“ und „Let’s dance“!
Seien es Adrienne Salingers „Teenagers in Their Bedrooms”, Nan Goldins New York-Fotografien oder Wolfgang Tillmans Dokumentation der Berliner Technoszene. Über den fotografischen Zugang entsteht unmittelbare Nähe zu den Protagonist*innen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Doris Schwarz-König erweitert den fotografischen Blick durch Texte, in denen die Jugendlichen ihre eigenen Gedanken und Wünsche artikulieren. Ähnlich wie bei Richard Linklaters bahnbrechendem Coming-of-Age-Film „Boyhood“ möchte sie ihr Projekt in 10 Jahren wiederholen. Dabei soll über die Texte auch dokumentiert werden, ob und in welcher Form sich die Einstellung zum Glück aber auch in Bezug auf bestimmte Wertvorstellungen mit dem Alter verändern.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Gestatten, Kunsthof Seidenberg.
Kunst als inklusive Begegnungszone
22.05.2025
BildungsZentrum St. Benedikt, Promenade 13, 3353 Seitenstetten
Das Atelier „MostArt“ der Lebenshilfe Niederösterreich wurde 2019 am Kunsthof Seidenberg ins Leben gerufen. Es bietet Mostviertler Künstler*innen die Möglichkeit, ihr kreatives Potential zu entfalten und ihre menschlichen Erfahrungen künstlerisch zu verarbeiten. Erstmals kannst Du die Bilder und Texte der Künstler*innen vom Kunsthof Seidenberg außerhalb ihres Wirkungsbereichs erleben.
Bei der Vernissage tritt die Gruppe „Musiksalat“ auf. Sie weckt nicht nur Emotionen, sondern sie schafft vor allem auch Raum zum Experimentieren. Texte der Gruppe „MostText“ bieten zusätzliche Berührungspunkte und schaffen einen Raum für Entfaltung und Leidenschaft. So versteht sich die Vernissage als Fest für die Vielfalt der Kunst und Inklusion.
Begriffe wie Art Brut oder Outsider Art sind fest in der Kunstgeschichte verankert. Der vermeintlich direktere Zugang zu künstlerischen Ausdrucksformen von nicht-akademischen Künstler*innen wurde lange Zeit als Inspiration einflussreicher Genies anerkannt oder als deren unreflektierter Counterpart abgetan. Heute werden solche Etikettierungen zurecht kritisch bewertet, sodass viele Ausstellungen und Kulturfestivals auf Anmerkungen zum Ausbildungsgrad verzichten. Die erstmalige öffentliche Präsentation der Arbeiten des Ateliers „MostArt“ im Rahmen des Viertelfestivals folgt nicht allein dem Streben nach einer freieren Entfaltung kreativer Potentiale, sondern auch dem Wunsch Kunst Label-frei zu genießen.
„Endlich Pause, raus aus der Klasse!“
Schule besteht nicht nur aus Unterricht, sondern es gibt auch die Pausen. Sie sind willkommene Zeiträume, um sich auszutauschen und tragen dazu bei, aus der eigenen Klassengruppe herauszukommen.
Schüler*innen des Gymnasiums Amstetten veranschaulichen mit Figurentheater, Filmszenen und Musik vielfältige Interaktionen in den Schulpausen. Dabei werden die Themen in den Vordergrund gestellt, die die Jugendlichen am meisten beschäftigen: Gute Noten, Unterstützung durch Freund*innen, Ausgrenzung, Versöhnung und zwischenmenschliche Beziehungen. Ob die Begegnungen in den Pausen nun witzig oder dramatisch verlaufen, im Grunde geht es immer wieder um die menschlichen Urbedürfnisse nach Zugehörigkeit, Rücksichtnahme und Wertschätzung.
Egal ob Sport oder Arbeit – die positiven Auswirkungen von Pausen auf die menschliche Leistungs- und Lernfähigkeit sind seit mehr als 100 Jahren wissenschaftlich belegt. Was aber passiert abseits der notwendigen Erholungsprozesse? Durch ihre künstlerische Auseinandersetzung beschäftigen sich Schüler*innen des Gymnasiums Amstetten mit ihren Begegnungen zwischen den Schulstunden. Dabei betonen sie die sozialen und kommunikativen Unterschiede zum Unterricht, wie das Verlassen des gewohnten Klassenverbands oder die Vielfalt des freien Austauschs. Gleichzeitig entsteht implizit eine Analyse der ähnlichen Bedürfnisse und Sorgen, die die Jugendlichen einen.
2025
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
begegnungs.ART
Ein partizipatives Wanderatelier
23.05.2025
Streetwork Pielachtal / Jugendraum Kirchberg, Schlossstraße 1, 3204 Kirchberg an der Pielach
Egal ob jung oder alt – beim Projekt „begegnungs.ART“ kommen im Traisen- und Pielachtal die Leute zusammen, verschmelzen zur bunten Gruppe, die sich künstlerisch verschiedene Räume aneignet. So werden vertraute Orte durch künstlerische Prozesse neu definiert. Alle können sich auf ihre Weise in den verschiedensten Gestaltungstechniken einbringen. Dabei soll die Freude am Experimentieren im Vordergrund stehen. Denn, wann hat man schon die Gelegenheit mit der Sprühdose ein echtes Graffiti zu sprayen? Am Ende wirst Du dadurch vielleicht sogar Teil eines riesigen Gesamtkunstwerks.
Die temporäre Ateliergemeinschaft „begegnungs.ART“ entscheidet selbst über Aufbau und Komposition des Murals, es wird je ein Element an unterschiedlichen Orten gestaltet. Die Räume, die zum Atelier werden, sind Orte der Begegnung mit Geschichte/n: vom ehemaligen Gemeindeamt bis zum Kaffeehaus. Arbeit mit künstlerischen Medien ermöglicht Menschen ihre Erfahrungen auszudrücken und die Begegnung mit dem Selbst. Begegnung mit (dem) Anderen fördert Weiterentwicklung und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt schafft Begegnungen zwischen dem Traisen- & Pielachtal, Stadt & Land, Street-Art & Malerei, Jung & Erfahren, Pinsel & Cans, etc. Dabei entsteht “niederschwellige” Kunst, die Bezüge zu den Lebenswirklichkeiten der Teilnehmenden zulässt.
Der Verein OpenGLAM.at und das Museum Lilienfeld begeben sich 2025 auf akustische Spurensuche in die Industriestätten des Traisen- und Gölsentals. Dafür werden Arbeiter*innen und ihre Familien gesucht, die vom Arbeiten und Leben in und mit den Werken erzählen wollen. Also wenn Du Dich für einen der Industriestandorte in Lilienfeld, Hohenberg, Traisen oder St. Aegyd interessierst, dann melde Dich einfach bei der künstlerischen Leitung oder komm einfach zu einer unseren HAMMER_WERK_STÄTTEN. Bringe Deine Geschichte oder die Deiner Vorfahren in den Zusammenhang mit anderen und werde Teil eines großen Ganzen! Wir schmieden aus den Rohstoffen der Werkstätten in vier HAMMER_WERK_STÄTTEN in den vier traditionsreichen Industriestandorten kreative Werkstücke in Ton und Bild und präsentieren sie am 18. Juli im Volksheim Traisen.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Lilienfeld bringt der Verein OPENGLAM.AT das bereits bewährte Format von Werkstätten (Projekt Ybbs 4 Dimensionen) in die immer noch florierenden Industriestandorte des Traisentals. Dabei werden Klänge und Geschichten gesammelt, und als Oral History langzeitarchiviert. So können die Ergebnisse im Museum auch für künftige Vermittlungsarbeit zur Industrie- und Sozialgeschichte der Region nachgenutzt werden. Damit gehen die Lebensgeschichten von Arbeiter*innen nicht verloren, wie oft an anderen Industriestandorten, wo üblicherweise erst nach deren Niedergang die ihnen gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Wir alle werden irgendwo geboren, wachsen irgendwo auf. Möglicherweise stark verwurzelt an diesem Ort, anderswo oder nirgendwo. Wodurch fühlt man sich an einem bestimmten Platz „daheim“? Wie geht das, sich wo (wieder) zu beheimaten? Können wir auch viele Heimaten gleichzeitig haben?
Die Künstlerin Teresa Distelberger beschäftigt sich schon lange mit dem Heimatbegriff und lädt mit ihrem Dialogspiel „about home“ dazu ein, eigenen und anderen Geschichten über unsere Heimat(en) zu lauschen.
Dabei arbeitet sie mit den Vereinen „g’scheckat“ und „Leila“ zusammen, die schon lange Begegnungsorte für „Hiesige“ und „Dosige“ schaffen. Beim geselligen Abschluss im GenussBauernhof Distelberger gibt es dazu Musik von der Liedermacherin Sigrid Horn und dem Oud-Spieler Orwa Saleh.
Der kontroversielle Begriff Heimat wird gerne politisch eingesetzt, oft in einem ausgrenzenden Sinne. Gleichzeitig beschreibt das Wort die persönliche Beziehung von Menschen und Orten – ganz lokal bis planetar. Darin liegt sein verbindendes Potential. Um unterschiedliche Leute in einen Austausch über diesen Begriff zu bringen, hat Teresa Distelberger das Dialogspiel „about home“ als ein Werkzeug ihrer „Dialogischen Kunst“ entwickelt. In der Arbeit wird die Wechselwirkung zwischen individuellem Erleben von Beheimatung und gesellschaftlichen Ideen von „Heimat“ sichtbar. „about home“ ist eine diskursive Intervention und ein dialogisches Kunststück, das nur gemeinsam gelingt.
2025
Film
Familienfreundlich
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Die Stadt mit vielen Gesichtern
Ein Fest für alle
23.05.2025
Acht Millimeter - Kino & Lokal Mank , Schulstraße 10, 3240 Mank
Mank lädt zu einem Fest, bei dem Du die kulturelle Vielfalt der Stadt genießen kannst. Es beginnt am Freitag mit einem Kurzfilmabend des Manker Filmclubs im Kino. Am nächsten Tag kannst Du Dich im Stadtpark zu Klängen aus aller Welt durch ein vielfältiges Speisenangebot kosten, zubereitet von in Mank lebenden Menschen aus rund 30 Nationen. Die kulinarische Reise wird vom Verein Lichtblick organisiert. Am Sonntag findet eine Feldmesse mit Gospelchorbegleitung statt. Anschließend geht das Fest mit einem Frühschoppen der „etwas anderen Art“ weiter. Die „Holzkracher“, die „NewComers“ und „Company Love“ sorgen für musikalische Highlights.
Für das Fest sammelt die Stadt schon im Vorfeld alte Stühle, die von der Künstlerin Andrea Brunner-Fohrafellner gestaltet werden. Sie werden beim Fest – und darüber hinaus – die Manker*innen einladen, im öffentlichen Raum miteinander zu kommunizieren. Und einige Sesseln kann man beim Frühschoppen auch für einen guten Zweck ersteigern.
In verschiedenen räumlichen Anordnungen wird mit den Sesseln eine lebendige Installation im öffentlichen Raum geschaffen. Dabei werden verschiedene Sichtweisen visualisiert, die das Zusammenleben in kleinen Städten bestimmen. Ein Fest, dessen Gestaltung Menschen mit unterschiedlicher Herkunft übernehmen, lädt ein, die eigene Sitzgelegenheit zu verlassen und aufeinander zuzugehen.
Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Altlengbach-Laabental laden Euch in eine Welt ein, in der Kunst lebendig wird. Ein gemaltes Bild inspiriert einen Songtext, ein Gedicht wird zur Theaterperformance – jedes Werk erzählt neue Geschichten. In kurzen interaktiven Vorstellungen, die alle 10 bis 15 Minuten wechseln, erlebt Ihr hautnah, wie aus Ideen Kunst entsteht. Zudem befindet sich in der Aula eine Ausstellung zusammenhängender Werke, die bewegende Verbindungen schaffen. Lasst Euch überraschen und berühren! Am Ende des Tages nehmt Ihr nicht nur Eindrücke mit, sondern auch Eure eigene Interpretation – ein persönliches Stück dieses künstlerischen Abenteuers!
Egal ob Ekphrasis, Appropriation oder Pasticcio – für Motivanleihen und mediale Übersetzungsphänomene kennt der kulturtheoretische Diskurs ein breitgefächertes Begriffsspektrum. Was aber, wenn die Sache, die am Ende herauskommt, aufgrund ihrer Differenz nichts mehr mit dem Ausgangsmaterial gemein hat? Von solchen Verfremdungsprozessen und Verzerrungsmomenten lebt das fächerübergreifende Schulprojekt W.I.R. der Mittelschule Laabental. Im freien Spiel der Assoziationen setzen Bilder und Skulpturen einen kreativen Schaffensprozess in Gang, der unter anderem in aus der Improvisation entstandene Theaterauftritten mündet. Ob dabei im Sinne Wagners am Ende ein großes Gesamtkunstwerk oder die Erkenntnis seiner Unmöglichkeit steht, muss das Publikum selbst entscheiden.
Unter der Platane in der Kremser Straße 17 in Herzogenburg spürt man Geschichte und Gemeinschaft. Seit Jahrzehnten ist der Baum ein Treffpunkt – zum Reden, Lachen und Erinnern. Erlebt beim „Salon des Wandels“ persönliche Geschichten von Menschen, die für Veränderung stehen. Beeindruckende Personen, Zuagroaste, Dobliebene und Wegzogene, sprechen darüber, was Heimat ausmacht. Freut Euch auf spannende Zeitzeug*innen, Musik, ein mehrere Quadratmeter großes Gemeinschaftsbild, begonnen von Kindern, bei dem auch Ihr mittun könnt, und weitere Überraschungseffekte. Taucht ein in ein Stück lebendige Zeitgeschichte, das Menschen verbindet. Zusätzlich gibt eine Ausstellung in Auslagen weiteren Einblick zu inspirierenden Herzogenburger*innen.
Die Geschichte von sogenannten Murals, den großflächigen Street-Art-Wandbildern, ist eng verwoben mit der Darstellung von Communities, die zusammenwachsen – etwa in den 1920ern nach der Mexikanischen Revolution oder mit der „Wall of Respect“, die in den USA der späten 1960er-Jahre einflussreiche Protagonist*innen des Civil-Rights-Movement auf einer Wand vereinte. Die Bilder zeigen wie engagierte Menschen die Geschichte prägen. In „Zuagroast, weg und immer da“ wird ein geschichtsträchtiger Treffpunkt durch ein gemeinschaftliches Mural erlebbar. Künstlerische Beiträge, Musik und ein Salon des Wandels mit Zeitzeug*innen thematisieren die Rolle des Ortes und der Bewohner*innen über Generationen und Herkunftsgeschichten hinweg und machen die gesellschaftliche Vielfalt zur Heimat.
Die „KUNSTROAS“ an drei verschiedenen Samstagen bietet ein abwechslungsreiches Programm: Kunst genießen und Literatur lauschen, ein Erfahren verschiedener Zugänge von Künstlerinnen und Künstlern, selbst aktiv in einem Workshop Kreativität erleben und in vergangene Epochen eintauchen und die Geschichte dazu hören.
Ausgestattet mit einem kleinen Zeichenblock und Stiften werden die Teilnehmenden, die keinerlei Vorkenntnisse benötigen, mit dem Bus bzw. zu Fuß an historische Stätten und in die Ateliers zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler geführt. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Gabriele Baumgartner und Kulturvermittlerin Helga Steinacher werden als „Reiseleiterinnen“ abwechslungsreich zum Dialog und kreativen Tun ermuntern.
Das staunende Verweilen bildet das Wesen der außergewöhnlichen Vermittlung, um neue Wahrnehmungskanäle zu aktivieren. Denn nur über das Staunen, entstehen Fragen und kann sich Interesse entwickeln. Jede und jeder darf und soll sich eingeladen fühlen, sich am Prozess der Kunstbetrachtung zu beteiligen. Ohne diese Beteiligung erstarrt die Betrachtung der Künste zum „romantischen Glotzen“, wie Bert Brecht es treffend formuliert hat. Die „KUNSTROAS“ ist ein gemeinschaftlicher Weg, wo das Ausprobieren und Experimentieren ebenso seinen Platz findet, wie die sinnliche Erkenntnis. Somit ergeben sich neue emotionale Beziehungen zu historischer Baukunst, wie auch zum zeitgenössischem Kunstschaffen in der Region.
Mank lädt zu einem Fest, bei dem Du die kulturelle Vielfalt der Stadt genießen kannst. Es beginnt am Freitag mit einem Kurzfilmabend des Manker Filmclubs im Kino. Am nächsten Tag kannst Du Dich im Stadtpark zu Klängen aus aller Welt durch ein vielfältiges Speisenangebot kosten, zubereitet von in Mank lebenden Menschen aus rund 30 Nationen. Die kulinarische Reise wird vom Verein Lichtblick organisiert. Am Sonntag findet eine Feldmesse mit Gospelchorbegleitung statt. Anschließend geht das Fest mit einem Frühschoppen der „etwas anderen Art“ weiter. Die „Holzkracher“, die „NewComers“ und „Company Love“ sorgen für musikalische Highlights.
Für das Fest sammelt die Stadt schon im Vorfeld alte Stühle, die von der Künstlerin Andrea Brunner-Fohrafellner gestaltet werden. Sie werden beim Fest – und darüber hinaus – die Manker*innen einladen, im öffentlichen Raum miteinander zu kommunizieren. Und einige Sesseln kann man beim Frühschoppen auch für einen guten Zweck ersteigern.
In verschiedenen räumlichen Anordnungen wird mit den Sesseln eine lebendige Installation im öffentlichen Raum geschaffen. Dabei werden verschiedene Sichtweisen visualisiert, die das Zusammenleben in kleinen Städten bestimmen. Ein Fest, dessen Gestaltung Menschen mit unterschiedlicher Herkunft übernehmen, lädt ein, die eigene Sitzgelegenheit zu verlassen und aufeinander zuzugehen.
2025
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Vielstimmig im Einklang
vier Chöre – ein Konzert
24.05.2025
Wienerwalddom, Kirchenstraße 1, 3032 Eichgraben
24.05.2025
2025-05-24
|Eichgraben|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
Die „Herz-Jesu-Friedenskirche“ auch "Wienerwalddom" genannt bietet über 600 Menschen Platz und ist somit eine der größten Kirchen der Diözese St. Pölten. Am 24. Mai wird der Altarraum zur Bühne für vier sehr unterschiedliche Chorformationen und ein Orchester, die sich vielstimmig in einem gemeinsamen, von Renate Burtscher moderierten Konzert präsentieren: der Chor Eichgraben Vokal, der Kirchenchor Maria Anzbach, der Kinderchor Laabental, ein gemischtes Ensemble „a capella melange“ aus der Region sowie das Orchester der Musikschule Eichgraben/Maria Anzbach. Die Chöre werden sich einzeln und in einem gemeinsamen Finale mit einer vielstimmigen und stimmgewaltigen Ode an die Freude präsentieren. Freut Euch auf vielfältige und spannende Hörerfahrungen!
Im 1951 fertigstellten Kirchenbau des Schülers von Peter Behrens Josef Friedl begegnen sich verschiedene Personen-, Stimm- und Altersgruppen, um an einer umfangreichen musikalischen Gesangsformation mitzuwirken. Durch die intergenerationale Besetzung der beteiligten Chöre leistet das Projekt einen Beitrag zur musikalischen Nachwuchsförderung sowie der sozialen Integration im Alter. Inspirierend für dieses Großprojekt waren Erfahrungen in Grafenegg, wo einige der beteiligten Sänger und Sängerinnen zusammen mit mehreren 100 Stimmen Stücke von Carl Orff und Johann Sebastian Bach zu Gehör brachten. Neben Werken namhafter Komponisten, wird auch ein eigens für den Chor Eichgraben Vokal komponiertes Werk aufgeführt.
Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Altlengbach-Laabental laden Euch in eine Welt ein, in der Kunst lebendig wird. Ein gemaltes Bild inspiriert einen Songtext, ein Gedicht wird zur Theaterperformance – jedes Werk erzählt neue Geschichten. In kurzen interaktiven Vorstellungen, die alle 10 bis 15 Minuten wechseln, erlebt Ihr hautnah, wie aus Ideen Kunst entsteht. Zudem befindet sich in der Aula eine Ausstellung zusammenhängender Werke, die bewegende Verbindungen schaffen. Lasst Euch überraschen und berühren! Am Ende des Tages nehmt Ihr nicht nur Eindrücke mit, sondern auch Eure eigene Interpretation – ein persönliches Stück dieses künstlerischen Abenteuers!
Egal ob Ekphrasis, Appropriation oder Pasticcio – für Motivanleihen und mediale Übersetzungsphänomene kennt der kulturtheoretische Diskurs ein breitgefächertes Begriffsspektrum. Was aber, wenn die Sache, die am Ende herauskommt, aufgrund ihrer Differenz nichts mehr mit dem Ausgangsmaterial gemein hat? Von solchen Verfremdungsprozessen und Verzerrungsmomenten lebt das fächerübergreifende Schulprojekt W.I.R. der Mittelschule Laabental. Im freien Spiel der Assoziationen setzen Bilder und Skulpturen einen kreativen Schaffensprozess in Gang, der unter anderem in aus der Improvisation entstandene Theaterauftritten mündet. Ob dabei im Sinne Wagners am Ende ein großes Gesamtkunstwerk oder die Erkenntnis seiner Unmöglichkeit steht, muss das Publikum selbst entscheiden.
2025
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Mitfahrbörsen
DONAU.KLANG.BRÜCKE
Ein einzigartiges Musikspektakel an und auf der Donau
24.05.2025
Yachthafen St. Andrä-Wördern, Am Hafen 1, 3423 St. Andrä-Wördern
24.05.2025
2025-05-24
|St. Andrä-Wördern|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|Mitfahrbörsen|
Stell Dir vor, die Donau wird zum überdimensionalen Klang. Laut, mitreißend, gewaltig. Aber irgendwie auch beruhigend. Und Du mittendrin. Eingehüllt in Melodien vom bayrischen Ursprung bis zum Schwarzen Meer spürst Du den Donauwalzer und vibrierende Elektrosounds zu Blasmusikklängen und dabei hörst Du Geschichten von früher und jetzt. Und auf einmal spürst Du, wie dieser Klang zur Brücke wird, zwischen Dir und den anderen, von einem Ufer zum anderen, von Land zu Land, vom Ursprung zum Meer. Und es reißt Dich einfach mit.
Der Komponist Gilbert Handler lädt zu einem Klangereignis an die Donau mit Musiker*innen aus den 10 Donauländern, sowie aus St. Andrä-Wördern und Stockerau.
In Gilbert Handlers Projekt „DONAU.KLANG.BRÜCKE“ verbinden sich traditionelle Melodien mit modernster Klangkunst. Begleitet wird diese musikalische Brückenerfahrung von Wellen- und Luftklängen sowie vorbeifahrenden Schiffen, die als interaktive Elemente integriert, strategisch platzierte Lautsprecher umspielen, um gemeinsam ein mächtiges Signal über den Donaustrom hinwegzusenden. Bildtafeln und Videos laden zusätzlich dazu ein, Geschichte, Erzählungen und Erinnerungen rund um die Donau zu entdecken. Neben einer Vielzahl niederösterreichischer Musiker*innen werden osteuropäische Musikgruppen wie der bulgarische Frauenchor „Kitka“ zu hören sein.
Einen Abend voll Musik und Gemeinschaftsgefühl bieten der Jazzclub Melk und das Jugendjazzorchester Niederösterreich (JJO NÖ). Neben Songs aus dem Jahresprogramm des JJO NÖ werden unter der Leitung von Andreas Pranzl fünf neue Stücke des Melker Komponisten Jakob Kammerer uraufgeführt. Die Kompositionen behandeln wichtige Wendepunkte im Leben – von Geburt, Liebe bis Abschied – und wie diese Ereignisse Komfortzonen verändern. Dabei erzählt jede Note, jeder Rhythmus auch vom Zauber des gemeinsamen Musizierens.
Die abschließende Jam-Session mit den jungen Musiker*innen lädt Euch ein, selbst Teil dieses besonderen Abends zu werden. In einer offenen, kreativen Atmosphäre verschwimmen die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum.
In der Tischlerei Melk Kulturwerkstatt bringen Musiker*innen fünf neue Big-Band-Kompositionen zur Uraufführung. Eine Big Band bedeutet ein breites Klangspektrum von der treibenden Rhythmusgruppe bis zu knackigen Bläsersätzen. Motivisch bilden universelle Lebenserfahrungen eine Leitlinie. Musikalisch wird artikuliert, wie solche existenziellen Erfahrungen zum Beginn einer Komfortzone werden können – die man nur ungern verlässt.
In der weltweit gepflegten Tradition urbaner Jazzclubs werden die neuen Kompositionen zur Eröffnung des Abends zu einer Einladung diesen Wohlfühlbereich zu verlassen: in einer offenen Jam-Session sind alle Musiker*innen dazu eingeladen selbst zum Sound des Abends beizutragen – und neue musikalische Verbindungen einzugehen.
Mank lädt zu einem Fest, bei dem Du die kulturelle Vielfalt der Stadt genießen kannst. Es beginnt am Freitag mit einem Kurzfilmabend des Manker Filmclubs im Kino. Am nächsten Tag kannst Du Dich im Stadtpark zu Klängen aus aller Welt durch ein vielfältiges Speisenangebot kosten, zubereitet von in Mank lebenden Menschen aus rund 30 Nationen. Die kulinarische Reise wird vom Verein Lichtblick organisiert. Am Sonntag findet eine Feldmesse mit Gospelchorbegleitung statt. Anschließend geht das Fest mit einem Frühschoppen der „etwas anderen Art“ weiter. Die „Holzkracher“, die „NewComers“ und „Company Love“ sorgen für musikalische Highlights.
Für das Fest sammelt die Stadt schon im Vorfeld alte Stühle, die von der Künstlerin Andrea Brunner-Fohrafellner gestaltet werden. Sie werden beim Fest – und darüber hinaus – die Manker*innen einladen, im öffentlichen Raum miteinander zu kommunizieren. Und einige Sesseln kann man beim Frühschoppen auch für einen guten Zweck ersteigern.
In verschiedenen räumlichen Anordnungen wird mit den Sesseln eine lebendige Installation im öffentlichen Raum geschaffen. Dabei werden verschiedene Sichtweisen visualisiert, die das Zusammenleben in kleinen Städten bestimmen. Ein Fest, dessen Gestaltung Menschen mit unterschiedlicher Herkunft übernehmen, lädt ein, die eigene Sitzgelegenheit zu verlassen und aufeinander zuzugehen.
Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Altlengbach-Laabental laden Euch in eine Welt ein, in der Kunst lebendig wird. Ein gemaltes Bild inspiriert einen Songtext, ein Gedicht wird zur Theaterperformance – jedes Werk erzählt neue Geschichten. In kurzen interaktiven Vorstellungen, die alle 10 bis 15 Minuten wechseln, erlebt Ihr hautnah, wie aus Ideen Kunst entsteht. Zudem befindet sich in der Aula eine Ausstellung zusammenhängender Werke, die bewegende Verbindungen schaffen. Lasst Euch überraschen und berühren! Am Ende des Tages nehmt Ihr nicht nur Eindrücke mit, sondern auch Eure eigene Interpretation – ein persönliches Stück dieses künstlerischen Abenteuers!
Egal ob Ekphrasis, Appropriation oder Pasticcio – für Motivanleihen und mediale Übersetzungsphänomene kennt der kulturtheoretische Diskurs ein breitgefächertes Begriffsspektrum. Was aber, wenn die Sache, die am Ende herauskommt, aufgrund ihrer Differenz nichts mehr mit dem Ausgangsmaterial gemein hat? Von solchen Verfremdungsprozessen und Verzerrungsmomenten lebt das fächerübergreifende Schulprojekt W.I.R. der Mittelschule Laabental. Im freien Spiel der Assoziationen setzen Bilder und Skulpturen einen kreativen Schaffensprozess in Gang, der unter anderem in aus der Improvisation entstandene Theaterauftritten mündet. Ob dabei im Sinne Wagners am Ende ein großes Gesamtkunstwerk oder die Erkenntnis seiner Unmöglichkeit steht, muss das Publikum selbst entscheiden.
2025
Literatur
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
27.05.2025
Schloss Rothschild, Schlossweg 2, 3340 Waidhofen an der Ybbs
27.05.2025
2025-05-27
|Waidhofen an der Ybbs|
|Literatur|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
2025
Ausstellung
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Wirtshauskultur & Kunstgenuss
Geschichte(n) rund ums Essen
28.05.2025
Lengenbacher Saal und Stadtkeller, Hauptplatz 2, 3040 Neulengbach
28.05.2025
2025-05-28
|Neulengbach|
|Ausstellung|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Mitfahrbörsen
mnpeace in Erlauf
Mit TUBA und ALPHORN für den Frieden
29.05.2025
Marktplatz, 3253 Erlauf
29.05.2025
2025-05-29
|Erlauf|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|Mitfahrbörsen|
In der Nacht von 8. auf 9. Mai 1945 trafen sich in Erlauf der sowjetische General Dmitri Dritschkin und der US-amerikanische General Stanley Reinhart und feierten gemeinsam das Ende des Kriegs in Europa. 80 Jahre später treffen sich mit dem in New York geborenen Jon Sass und dem in Moskau geborenen Arkadi Fimowitsch Schilkloper wieder ein Amerikaner und ein Russe in Erlauf. Und auch diese beiden sind beseelt vom Wunsch nach Frieden in Europa. Statt mit gepanzerten Fahrzeugen reisen sie mit dem Zug an. Im Gepäck eine Tuba und ein Alphorn.
Erlauf wird an diesem Tag ein Spannungsfeld zwischen Krieg und Frieden. Im abgedunkelten Warteraum beim Bahnhof zeigt eine Ausstellung 80 Farbbilder von aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen, die nur durch das Taschenlampenlicht sichtbar werden. Bilder von Kriegsgebieten, speziell von der leidenden Zivilbevölkerung, verdeutlichen welch großes zwischen-menschliche Gut der Frieden ist. Als Gegenpol zur Ausstellung werden im Vorhinein Kinder aus Erlauf 80 Friedenstauben auf die Straße malen. Als Dank für mittlerweile 80 Jahre, die wir seit 1945 in Frieden leben durften.
Auf der Bühne am Marktplatz erwartet die Besucher und Besucherinnen ab 16 Uhr ein Programm mit Musik, Lesungen, einem Kinderchor und mit Führungen ins nahe gelegene Friedensmuseum, bei freiem Eintritt.
Jon Sass und Arkadi Schilkloper werden zum Abschluss die Bühne betreten. Stellvertretend für West und Ost, für Schwarz und Weiß. Als Symbol für ein friedliches Miteinander.
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
[stadt:erleben@haag]
Immersive Stadtführung durch Haag
03.06.2025
HLW Haag, Wiener Straße 2, 3350 Stadt Haag
03.06.2025
2025-06-03
|Stadt Haag|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Das kulturelle Erbe von Haag ist vielfältig – die Stadt ist ein prägender Ort für die Region im Oberen Mostviertel. Gemeinsam mit 18 Schüler*innen der Vertiefung “kreativ:sprache” der HLW Haag könnt Ihr im Rahmen einer theatralen Stadtführung in die Geschichte des Ortes eintauchen. Die Schüler*innen schlüpfen in unterschiedliche Rollen, geben Euch Einblicke in längst vergangene Lebenswelten und zeigen neue Facetten und Hintergründe über politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Ihr werdet dabei Teil der Erzählungen, erkundet neue Blickwinkel und könnt unmittelbar in die Geschichte der Stadt eintauchen. So könnt Ihr Euch ein Bild von der ländlichen Kultur des Mostviertels mitsamt ihren gesellschaftlichen Veränderungen machen. Leerstand im Stadtzentrum wird ebenso thematisiert wie die Bedeutung von Straßennamen, unterschiedliche Widmungen für bestimmte Gebäude sowie das Wirte-Sterben, Nachhaltigkeit, Baukultur und Mobilität.
Innovative Konzepte für Stadtführungen gehen weg von der Idee, historische Fakten vorzutragen und lassen Local Guides aus deren Perspektive berichten oder beziehen sich auf Oral History. Vermeintlich Selbstverständliches wird dabei immer öfter hinterfragt. So zum Beispiel Straßennamen und Denkmäler, die nicht selten von undemokratischen Zeiten oder Ausgrenzung zeugen.
Man kann gespannt sein, worauf die Schüler*innen bei ihrer Führung durch Haag aufmerksam machen, und wie sie die ihnen wesentlich erscheinenden Themen immersiv über Theater, interaktive Elemente und einen Escape Room aufbereiten.
Wie und wo können in einer Kleinstadt wie Amstetten Orte entstehen, an denen Menschen gerne zusammenkommen?
Was braucht die Stadt, um offener und lebendiger zu werden?
Diese Fragen erforschen die Schülerinnen der BAfep Amstetten gemeinsam mit den Künstlerinnen Kerstin Reyer und Sophie Netzer vom Kollektiv raumarbeiterinnen sowie ihrer Lehrerin Evelyn Zoitl.
Die Schülerinnen setzen sich kreativ und kritisch mit der Gestaltung öffentlicher Räume auseinander, untersuchen bestehende und fehlende Begegnungsformen und entwickeln Ideen für ein neues Miteinander.
Die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert und werden sicherlich zur Diskussion über die Bedeutung von Gemeinschaft und Vielfalt in der Stadtentwicklung von Amstetten anregen.
Diskussionen um das Bewahren von Freiräumen im öffentlichen Raum werden seit langem für Großstädte geführt, wo die Gentrifizierungseffekte zu einem Mangel an konsumfreien Plätzen mit Aufenthaltsqualität führten. Obwohl gelungene Beispiele wie die High Line in New York zeigen, dass innovative Konzepte für den öffentlichen Raum viele städtische Probleme lösen können, sind diese rar.
Trotz ähnlichen Entwicklungen in kleineren Städten, wird die Frage nach einer nachhaltigen Gestaltung des öffentlichen Raums selten gestellt. Gemeinsam mit dem Kollektiv raumarbeiterinnen beschäftigen sich die Schülerinnen mit ihrer Stadt. Aus der Analyse bestehender und fehlender Begegnungsformen, entwickeln sie Utopien, die es für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Stadt benötigt.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Begegnen und Zusammenleben!
Zusammenwachsen
05.06.2025
Daniel Gran VS I mit musikalischem Schwerpunkt, Kerensstraße 13, 3100 St.Pölten
05.06.2025
2025-06-05
|St.Pölten|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
In der Daniel Gran Volkschule treffen beim Schulprojekt „Begegnen und Zusammenleben“ die Künste aufeinander. Der Schulhof wird dabei nicht nur zu einem Ausstellungsort, an dem Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse verschiedener Kunstworkshops präsentieren. Vielmehr erobern die Kinder, verkleidet als verschiedene Lebewesen und Tiere, aktiv die Bühne. Unterschiedlich in Aussehen und Gewohnheiten, wollen sie anfänglich nichts miteinander zu tun haben. Ob es ihnen gelingen kann, die anfänglichen Vorurteile zu überwinden, wird sich im Verlauf des Musicals herausstellen. Zusammenwachsen ist auch das Motto des Abschlussfests, bei dem neben den feiernden Menschen auch Esskulturen verschiedener Länder zusammenkommen.
Durch eine Vielzahl kreativer und musikalischer Aktivitäten finden Kinder mit fehlenden Sprachkenntnissen im Rahmen des Projekts Möglichkeiten sich auf kreative Weise einzubringen. Dies soll zu Erfolgserlebnissen führen, die zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins und einer Stärkung der Klassengemeinschaft beitragen. Geplant sind mehrere (Kreativ)stationen, Begegnungsspiele für Klein/Groß sowie gemeinsames Musizieren. Leitmotivisch wird der integrative Anspruch des Programmes in einem Musical zum Ausdruck gebracht. Ähnlich wie in Maria Lobes Kinderbuch „Die Geggis“ werden die symbiotischen Prozesse der Natur darin zum Vorbild für unser gesellschaftliches Miteinander.
Das kulturelle Erbe von Haag ist vielfältig – die Stadt ist ein prägender Ort für die Region im Oberen Mostviertel. Gemeinsam mit 18 Schüler*innen der Vertiefung “kreativ:sprache” der HLW Haag könnt Ihr im Rahmen einer theatralen Stadtführung in die Geschichte des Ortes eintauchen. Die Schüler*innen schlüpfen in unterschiedliche Rollen, geben Euch Einblicke in längst vergangene Lebenswelten und zeigen neue Facetten und Hintergründe über politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Ihr werdet dabei Teil der Erzählungen, erkundet neue Blickwinkel und könnt unmittelbar in die Geschichte der Stadt eintauchen. So könnt Ihr Euch ein Bild von der ländlichen Kultur des Mostviertels mitsamt ihren gesellschaftlichen Veränderungen machen. Leerstand im Stadtzentrum wird ebenso thematisiert wie die Bedeutung von Straßennamen, unterschiedliche Widmungen für bestimmte Gebäude sowie das Wirte-Sterben, Nachhaltigkeit, Baukultur und Mobilität.
Innovative Konzepte für Stadtführungen gehen weg von der Idee, historische Fakten vorzutragen und lassen Local Guides aus deren Perspektive berichten oder beziehen sich auf Oral History. Vermeintlich Selbstverständliches wird dabei immer öfter hinterfragt. So zum Beispiel Straßennamen und Denkmäler, die nicht selten von undemokratischen Zeiten oder Ausgrenzung zeugen.
Man kann gespannt sein, worauf die Schüler*innen bei ihrer Führung durch Haag aufmerksam machen, und wie sie die ihnen wesentlich erscheinenden Themen immersiv über Theater, interaktive Elemente und einen Escape Room aufbereiten.
2025
HAMMER_WERK_STÄTTEN
Im Gleichklang
06.06.2025
Gasthof "Zum Niederhaus", Markt 9, 3193 St. Aegyd am Neuwalde
Der Verein OpenGLAM.at und das Museum Lilienfeld begeben sich 2025 auf akustische Spurensuche in die Industriestätten des Traisen- und Gölsentals. Dafür werden Arbeiter*innen und ihre Familien gesucht, die vom Arbeiten und Leben in und mit den Werken erzählen wollen. Also wenn Du Dich für einen der Industriestandorte in Lilienfeld, Hohenberg, Traisen oder St. Aegyd interessierst, dann melde Dich einfach bei der künstlerischen Leitung oder komm einfach zu einer unseren HAMMER_WERK_STÄTTEN. Bringe Deine Geschichte oder die Deiner Vorfahren in den Zusammenhang mit anderen und werde Teil eines großen Ganzen! Wir schmieden aus den Rohstoffen der Werkstätten in vier HAMMER_WERK_STÄTTEN in den vier traditionsreichen Industriestandorten kreative Werkstücke in Ton und Bild und präsentieren sie am 18. Juli im Volksheim Traisen.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Lilienfeld bringt der Verein OPENGLAM.AT das bereits bewährte Format von Werkstätten (Projekt Ybbs 4 Dimensionen) in die immer noch florierenden Industriestandorte des Traisentals. Dabei werden Klänge und Geschichten gesammelt, und als Oral History langzeitarchiviert. So können die Ergebnisse im Museum auch für künftige Vermittlungsarbeit zur Industrie- und Sozialgeschichte der Region nachgenutzt werden. Damit gehen die Lebensgeschichten von Arbeiter*innen nicht verloren, wie oft an anderen Industriestandorten, wo üblicherweise erst nach deren Niedergang die ihnen gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird.
In diesem einzigartigen Musikprojekt treffen mit der „Quetschwork Family“ und der Blasmusikgruppe „Da Blechhauf’n“ zwei hochkarätige Musikgruppen aufeinander. Gemeinsam entwickeln sie ein neues, exklusiv für das Viertelfestival Mostviertel 2025 arrangiertes Programm, das die kulturelle Begegnung und den musikalischen Austausch zelebriert. Fazit: Dieses Projekt steht für die kreative Kraft der Begegnung. Es verbindet Tradition und Moderne, Vielfalt und Harmonie und bietet Euch ein unvergessliches musikalisches Erlebnis.
Die Premiere findet im Rahmen der 35 Jahrfeier der Bühne im Hof in St. Pölten statt. Eine zweite Aufführung auf der Bühne des Theatersommers Haag bildet den fulminanten Abschluss des Viertelfestivals 2025 im Mostviertel!
Das Zusammenspiel kommt in der heimischen Musikszene wieder in Mode – ob Thomas Gansch mit Herbert Pixner oder viele andere, die gemeinsame Bühnenprogramme entwickeln – der befruchtende musikalische Dialog erfreut sich größter Beliebtheit. Allerdings ist es alles andere als selbstverständlich, wenn zwei renommierte Musikformationen musikalisch zusammenfinden. Nicht nur, dass die terminliche Abstimmung um ein Vielfaches schwieriger ist. Mehr noch müssen die Gruppen die Komfortzone ihrer gewohnten Klangwelten verlassen. Gerade aus diesem Grund kann man sich trotz aller erfolgreicher Duos und Trios auf zwei nicht alltägliche Konzerte freuen!
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Wirtshauskultur & Kunstgenuss
Geschichte(n) rund ums Essen
06.06.2025
Theaterei St. Christophen, Hauptstraße 7, 3051 St. Christophen
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
Die „KUNSTROAS“ an drei verschiedenen Samstagen bietet ein abwechslungsreiches Programm: Kunst genießen und Literatur lauschen, ein Erfahren verschiedener Zugänge von Künstlerinnen und Künstlern, selbst aktiv in einem Workshop Kreativität erleben und in vergangene Epochen eintauchen und die Geschichte dazu hören.
Ausgestattet mit einem kleinen Zeichenblock und Stiften werden die Teilnehmenden, die keinerlei Vorkenntnisse benötigen, mit dem Bus bzw. zu Fuß an historische Stätten und in die Ateliers zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler geführt. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Gabriele Baumgartner und Kulturvermittlerin Helga Steinacher werden als „Reiseleiterinnen“ abwechslungsreich zum Dialog und kreativen Tun ermuntern.
Das staunende Verweilen bildet das Wesen der außergewöhnlichen Vermittlung, um neue Wahrnehmungskanäle zu aktivieren. Denn nur über das Staunen, entstehen Fragen und kann sich Interesse entwickeln. Jede und jeder darf und soll sich eingeladen fühlen, sich am Prozess der Kunstbetrachtung zu beteiligen. Ohne diese Beteiligung erstarrt die Betrachtung der Künste zum „romantischen Glotzen“, wie Bert Brecht es treffend formuliert hat. Die „KUNSTROAS“ ist ein gemeinschaftlicher Weg, wo das Ausprobieren und Experimentieren ebenso seinen Platz findet, wie die sinnliche Erkenntnis. Somit ergeben sich neue emotionale Beziehungen zu historischer Baukunst, wie auch zum zeitgenössischem Kunstschaffen in der Region.
2025
Musik
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Kammerl-Musik
Konzert mit Perspektivenwechsel
07.06.2025
Proberaum Scheibbs, Feldgasse 1, 3270 Scheibbs
07.06.2025
2025-06-07
|Scheibbs|
|Musik|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|
In den Räumlichkeiten des Proberaum Scheibbs findet ein ganz spezielles Konzert statt. Im 2. Stock des ehemaligen Schüler*innenheims befinden sich noch die alten Schlafzimmer. Diese „Kammerl“ sind durch einen langen Gang verbunden und dienen erstmals als Konzert-Location.
In jedem Kammerl sitzt ein*e Musiker*in. Alle spielen alleine, und doch gemeinsam. Die Musiker*innen hören sich über den Gang, als auch über Mikrophone und Kopfhörer und begegnen sich so nur über die Musik.
Für das Publikum am Gang klingt das Konzert immer anders – je nachdem, wo es sich befindet. Im Proberaum selbst gibt es außerdem die Möglichkeit, via Live-Übertragung ein Zusammenspiel der Musiker*innen zu hören und zu sehen. Kurzum ein Abend frei nach dem Motto: „Alle für sich und trotzdem gemeinsam.“
In Ragnar Kjartanssons weltweit gezeigter Videoinstallation „The Visitors“ von 2016 wanderte man zwischen unterschiedlichen Bildschirmen umher, die je eine*n Musiker*in in einem Raum eines alten Hauses zeigen. Jede*r spielt ein Instrument im gemeinsam erklingenden Song. Im Proberaum Scheibbs gelingt gleichsam eine Live-Version dieser ausgefeilten Videoarbeit. Die Musiker*innen sitzen jeweils in einem Zimmer des ehemaligen Schüler*innenheims und spielen doch gemeinsam. Besucher*innen können von Raum zu Raum gehend die einzelnen Elemente des Songs besser kennen und hören lernen. Im Proberaum schließlich treffen die einzelnen Audiospuren aufeinander und man kann sie als Gesamtwerk erleben.
2025
Literatur
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
11.06.2025
Rathaussaal, Oberer Stadtplatz 28, 3340 Waidhofen an der Ybbs
11.06.2025
2025-06-11
|Waidhofen an der Ybbs|
|Literatur|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
An diesem Abend in der Bezirksbauernkammer werden Euch ausgebildete Seminarbäuerinnen die regionale Mostviertler Küche vorstellen. Mit den Bäuerinnen gemeinsam bereitet der Bestseller-Autor, Kabarettist sowie begeisterte Koch Omar Khir Alanam traditionelle syrische-omarische Speisen zu.
Während des Kochens und dann während des Essens und Trinkens werden kabarettistische Einlagen, als auch Kurzgeschichten und Anekdoten zum Besten gegeben. So wird Herr Alanam erzählen wie er Österreich, die Österreicherinnen und Österreicher als Zugewanderter erlebt, während der Mostviertler Autor Norbert Mottas schildert, wie er die Menschen als Einheimischer wahrnimmt. Und auch die Seminarbäuerinnen werden sicherlich einige unterhaltsame Geschichten zu erzählen haben.
Erst 2024 inszenierte der renommierte Konzeptkünstler Rirkrit Tiravanija sein gemeinschaftliches Kochen im New Yorker MoMA neu. Dass der Performance-Künstler bereits seit 1990 immer wieder solche Interventionen veranstaltet, zeigt, wie notwendig der Austausch zwischen Eigenem und als fremd Wahrgenommenem bleibt. Der Bestseller-Autor, Kabarettist, sowie begeisterte Koch Omar Khir Alanam und der Mostviertler Autor Norbert Motta beschreiben Österreich aus unterschiedlichen Perspektiven – der eine hier geboren, der andere zugewandert. Während Anekdoten und Kabarett in ihren Beschreibungen manchmal übertreiben, treffen sich in der Küche authentische Geschmäcker: syrisch-omarisch begegnet regionalen Esstraditionen aus dem Mostviertel.
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
Das Andritz-Areal liegt im Herzen Wieselburgs. Nach ruhigen Jahren soll es als kreatives Zentrum Menschen zusammenbringen. Die besondere Atmosphäre inspiriert zu künstlerischen Projekten und gemeinschaftlichem Schaffen. Hier wird Kunst für alle Altersgruppen zugänglich gemacht und Begegnungen über kulturelle Grenzen hinaus gefördert.
Dieses Aktionswochenende setzt ein Zeichen für Austausch, Vernetzung und kreatives Miteinander. Es bildet den Auftakt für eine langfristige Entwicklung, die nicht nur regional, sondern über die Grenzen des Mostviertels hinaus als kulturelles Zentrum wachsen soll. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft dieses historischen Ortes – und laden Euch ein, Teil davon zu sein!
Orte wie das WUK in Wien, das ehemalige Tacheles in Berlin oder die alte Union-Brauerei in Dortmund sind beispielhafte Areale, an denen die Ansiedlung kreativer Nutzungsformen zu einer Etablierung lebendiger Kulturzentren geführt hat, die den Austausch zwischen lokalen Initiativen, Künstler*innen und Institutionen fördern. Mit einem vielseitigen Programm will eine ähnliche Entwicklung für das Areal der ehemaligen Färberei Andritz in Wieselburg angestoßen werden. Mit Theater, Poetry-Slam, Holzwerkstatt, Marionettenbau oder Percussionworkshops ist jetzt schon eine Vielfalt präsent, die Angebote für ein Publikum unabhängig von Alter, Herkunft oder Erfahrung bietet.
2025
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
begegnungs.ART
Ein partizipatives Wanderatelier
13.06.2025
Streetwork Traisen / Jugendraum Traisen, Mariazeller Straße 49, 3160 Traisen
Egal ob jung oder alt – beim Projekt „begegnungs.ART“ kommen im Traisen- und Pielachtal die Leute zusammen, verschmelzen zur bunten Gruppe, die sich künstlerisch verschiedene Räume aneignet. So werden vertraute Orte durch künstlerische Prozesse neu definiert. Alle können sich auf ihre Weise in den verschiedensten Gestaltungstechniken einbringen. Dabei soll die Freude am Experimentieren im Vordergrund stehen. Denn, wann hat man schon die Gelegenheit mit der Sprühdose ein echtes Graffiti zu sprayen? Am Ende wirst Du dadurch vielleicht sogar Teil eines riesigen Gesamtkunstwerks.
Die temporäre Ateliergemeinschaft „begegnungs.ART“ entscheidet selbst über Aufbau und Komposition des Murals, es wird je ein Element an unterschiedlichen Orten gestaltet. Die Räume, die zum Atelier werden, sind Orte der Begegnung mit Geschichte/n: vom ehemaligen Gemeindeamt bis zum Kaffeehaus. Arbeit mit künstlerischen Medien ermöglicht Menschen ihre Erfahrungen auszudrücken und die Begegnung mit dem Selbst. Begegnung mit (dem) Anderen fördert Weiterentwicklung und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt schafft Begegnungen zwischen dem Traisen- & Pielachtal, Stadt & Land, Street-Art & Malerei, Jung & Erfahren, Pinsel & Cans, etc. Dabei entsteht “niederschwellige” Kunst, die Bezüge zu den Lebenswirklichkeiten der Teilnehmenden zulässt.
Der Verein OpenGLAM.at und das Museum Lilienfeld begeben sich 2025 auf akustische Spurensuche in die Industriestätten des Traisen- und Gölsentals. Dafür werden Arbeiter*innen und ihre Familien gesucht, die vom Arbeiten und Leben in und mit den Werken erzählen wollen. Also wenn Du Dich für einen der Industriestandorte in Lilienfeld, Hohenberg, Traisen oder St. Aegyd interessierst, dann melde Dich einfach bei der künstlerischen Leitung oder komm einfach zu einer unseren HAMMER_WERK_STÄTTEN. Bringe Deine Geschichte oder die Deiner Vorfahren in den Zusammenhang mit anderen und werde Teil eines großen Ganzen! Wir schmieden aus den Rohstoffen der Werkstätten in vier HAMMER_WERK_STÄTTEN in den vier traditionsreichen Industriestandorten kreative Werkstücke in Ton und Bild und präsentieren sie am 18. Juli im Volksheim Traisen.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Lilienfeld bringt der Verein OPENGLAM.AT das bereits bewährte Format von Werkstätten (Projekt Ybbs 4 Dimensionen) in die immer noch florierenden Industriestandorte des Traisentals. Dabei werden Klänge und Geschichten gesammelt, und als Oral History langzeitarchiviert. So können die Ergebnisse im Museum auch für künftige Vermittlungsarbeit zur Industrie- und Sozialgeschichte der Region nachgenutzt werden. Damit gehen die Lebensgeschichten von Arbeiter*innen nicht verloren, wie oft an anderen Industriestandorten, wo üblicherweise erst nach deren Niedergang die ihnen gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
Kinder dieser Stadt
Ein Sommermärchen
13.06.2025
Innenstadt, Herrenplatz, 3100 St. Pölten
13.06.2025
2025-06-13
|St. Pölten|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
„Kinder dieser Stadt“ ist ein schulübergreifendes Hörspielprojekt des BRG/BORG und der Dr.-Theodor-Körner-Musikmittelschule in St. Pölten. Der Audiowalk erzählt eine moderne „Romeo & Julia“-Geschichte, speist sich aus den Erfahrungen der Schüler*innen aus beiden Schulen und lädt dazu ein, die Lebenswelten der jeweiligen Protagonist*innen auditiv zu erkunden. Dabei prallen unterschiedliche Sichtweisen aufeinander, Welten, die sich – erst einmal etabliert – nicht mehr so einfach durchmischen lassen. Die Teilnehmenden werden zu Ohrenzeug*innen einer zersplitterten Gesellschaft in ihrer Entstehung. Aber die Jugend sucht nach einem Ausweg. Ist Liebe jenseits aller Herkunftsunterschiede die stärkere Triebfeder des Glücks? Und lässt sich vereinen, was in unseren Köpfen als stark getrennt erscheint?
Vergleichbar dem Tangente-Projekt „Mühlbacherinnen“ lädt „Kinder dieser Stadt“ zu einer bewussten Umgebungserkundung ein. Über eine Tonspur stellen Schüler*innen dabei ihre eigene Lebenswelt in den Mittelpunkt. Im Gegensatz zur Vorlage, die sie in William Shakespeares „Romeo und Julia“ fanden, thematisieren sie jedoch nicht die Feindschaft zweier Familien, sondern die unterschiedlichen Erfahrungshorizonte, die beim Abgehen bekannter Plätze in der Stadt normalerweise unsichtbar bleiben. So wird nicht nur die Umgebung neu wahrgenommen, sie wird vielmehr zur Bühne, auf der man sich das Drama der Jugendlichen vorstellt, auf der man in ihre Wahrnehmung aktueller gesellschaftlicher Probleme immersiv eintaucht.
2025
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Begegnungszone Wirtshaus
Fotodokumentation mit Musikbegleitung
13.06.2025
Kulturhaus Bürgerspital Kilb, St. Pöltner Straße 2, 3233 Kilb
Der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller porträtiert geschichtsträchtige Wirtshäuser in der Region Melker Alpenvorland und im Pielachtal. Dabei hält er mit seinen Kameras nicht nur im Verschwinden begriffene und zum Teil noch aus den 1950er-Jahren stammende Einrichtung mit ihrer beeindruckenden Patina fest, sondern vor allem auch die Wirtshausgäste, die diese wichtigen kulturellen Zentren mit Leben erfüllen.
Zu sehen ist die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Kulturhauses Bürgerspital Kilb. An drei Abenden gastiert die Ausstellung in drei verschiedenen Wirtshäusern in der Region. Dabei könnt Ihr die Begegnungszone Wirtshaus auch live erleben, wenn in Kooperation mit der Volkskultur Niederösterreich in den Gaststuben gemeinsam musiziert wird.
Während Carl von Zamboni um 1900 Wiener Kaffeehäuser wie das Griensteidl und das dortige Geschehen gemeinsam mit seinen Wien-Ansichten verewigte, macht Zeller es sich zur Aufgabe, die im Verschwinden begriffene Wirtshauskultur des Melker Alpenvorland und Pielachtals, mitsamt ihren Gästen und dem historischen Inventar zu dokumentieren. Großformatige Fotos und ein Dokumentarfilm mit Erzählungen von Wirten und Wirtinnen sollen die Bedeutung dieser Orte als soziale Netzwerke betonen. Gleichzeitig beleuchtet das Projekt die Vergänglichkeit regionaler Traditionen und wirft damit Fragen zu Beständigkeit, Identität und sozialem Austausch in einer zunehmend digitalen Welt auf.
Vorsicht! Hier eine Tafel und dort ein Gerüst? Ist das eine neue Baustelle, die Dich aus Deiner Gewohnheit reißt? Während Du mit Schrittgeschwindigkeit über den Platz rollst, sagt Dir Dein Gefühl, irgendetwas ist falsch, bei dieser Baustelle. Sie ist eindeutig zu fröhlich und einladend. Und dort? Eine schier unendlich lange Tafel steht bereit und Menschen versammeln sich. Es wird gegessen, geplaudert und gelacht. Du gehst hin, vielleicht kann Dir jemand erklären, was das hier soll? Aus Neugierde werden Gespräche, aus Minuten viele Stunden und ein Miteinander entsteht. Als es Abend wird, verwandelt sich der Ort ein drittes Mal. Wir blicken abschließend gemeinsam auf die vielen Erinnerungen, die man hier mit dem Kapuzinerplatz verbindet.
Der Kapuzinerplatz in Scheibbs ist einer jener Orte, bei denen sich die Frage stellt, woher das Wort ‚Platz‘ im Namen kommt. In Stuttgart hat der Verein Stadtlücken vor etwa fünf Jahren mit einem Projekt zum Österreichischen Platz aufgezeigt, dass öffentliche Räume mehr sein können als eine Leerstelle zwischen Konsum- und Kommerzflächen. Mit der Intervention „Freiraum Kapuzinerplatz“ wird auf diese Chance mit künstlerischen Mitteln hingewiesen. Zugleich soll das Programm zum Zusammenkommen anregen. Man wird sehen, ob der Kapuzinerplatz dadurch in Zukunft anders gesehen wird und als „soziale Baustelle“ im Rahmen der Stadtentwicklung zur Diskussion steht.
Das Andritz-Areal liegt im Herzen Wieselburgs. Nach ruhigen Jahren soll es als kreatives Zentrum Menschen zusammenbringen. Die besondere Atmosphäre inspiriert zu künstlerischen Projekten und gemeinschaftlichem Schaffen. Hier wird Kunst für alle Altersgruppen zugänglich gemacht und Begegnungen über kulturelle Grenzen hinaus gefördert.
Dieses Aktionswochenende setzt ein Zeichen für Austausch, Vernetzung und kreatives Miteinander. Es bildet den Auftakt für eine langfristige Entwicklung, die nicht nur regional, sondern über die Grenzen des Mostviertels hinaus als kulturelles Zentrum wachsen soll. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft dieses historischen Ortes – und laden Euch ein, Teil davon zu sein!
Orte wie das WUK in Wien, das ehemalige Tacheles in Berlin oder die alte Union-Brauerei in Dortmund sind beispielhafte Areale, an denen die Ansiedlung kreativer Nutzungsformen zu einer Etablierung lebendiger Kulturzentren geführt hat, die den Austausch zwischen lokalen Initiativen, Künstler*innen und Institutionen fördern. Mit einem vielseitigen Programm will eine ähnliche Entwicklung für das Areal der ehemaligen Färberei Andritz in Wieselburg angestoßen werden. Mit Theater, Poetry-Slam, Holzwerkstatt, Marionettenbau oder Percussionworkshops ist jetzt schon eine Vielfalt präsent, die Angebote für ein Publikum unabhängig von Alter, Herkunft oder Erfahrung bietet.
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
SCHAU*
Schaufensterausstellung
14.06.2025
ent Kunst- und Kulturwerkstatt, Bahnhofstraße 6, 3350 Stadt Haag
14.06.2025
2025-06-14
|Stadt Haag|
|Spartenübergreifend|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Leere Schaufenster in der Stadt Haag werden zu besonderen Orten, an denen Menschen zufällig beim Vorbeigehen Kunst entdecken können.
Eröffnet wird die Ausstellung auf dem Parkplatz vor dem ent, der Kunst- und Kulturwerkstatt in Haag mit einem großen Fest und Konzerten von beauchamp*geissler und Alicia Edelweiss.
Wenn Du mehr zu den Arbeiten erfahren möchtest, dann solltest Du auf jeden Fall an einer geführten Tour teilnehmen. Dabei werden die gezeigten Werke aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, und Du hast die Möglichkeit, Dich mit Kunsthistoriker*innen und Künstler*innen darüber zu unterhalten.
Schaufenster dienen auf mehreren Ebenen als Orte der Kommunikation. Traditionell werden in diesem halböffentlichen Raum Produkte inszeniert, um Bedürfnisse zu generieren und zum Konsum einzuladen. Sie können als Membran betrachtet werden, die innen und außen verbindet und als Vermittlungsebene fungiert. Davor treffen Menschen zufällig aufeinander und interagieren auf unterschiedlichste Art. Das Ausstellungsprojekt SCHAU* verwandelt sie in Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Positionen, die zum Diskurs anregen. Dem/der SCHAU, gleichzeitig Imperativ und Substantiv, ist der Stern, oder auch Asterisk genannt, als typografisches Zeichen hinzugefügt. Er kennzeichnet Diversität im Kontext sozialer, kultureller oder demografischer Unterschiede und Veränderungen.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
scheinbar Unvereinbares im Dialog
Ein Familienessen mit Fremden
14.06.2025
Pfarrsaal St. Stephan, Kirchenstraße 16, 3300 Amstetten
14.06.2025
2025-06-14
|Amstetten|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
An diesem Abend in der Bezirksbauernkammer werden Euch ausgebildete Seminarbäuerinnen die regionale Mostviertler Küche vorstellen. Mit den Bäuerinnen gemeinsam bereitet der Bestseller-Autor, Kabarettist sowie begeisterte Koch Omar Khir Alanam traditionelle syrische-omarische Speisen zu.
Während des Kochens und dann während des Essens und Trinkens werden kabarettistische Einlagen, als auch Kurzgeschichten und Anekdoten zum Besten gegeben. So wird Herr Alanam erzählen wie er Österreich, die Österreicherinnen und Österreicher als Zugewanderter erlebt, während der Mostviertler Autor Norbert Mottas schildert, wie er die Menschen als Einheimischer wahrnimmt. Und auch die Seminarbäuerinnen werden sicherlich einige unterhaltsame Geschichten zu erzählen haben.
Erst 2024 inszenierte der renommierte Konzeptkünstler Rirkrit Tiravanija sein gemeinschaftliches Kochen im New Yorker MoMA neu. Dass der Performance-Künstler bereits seit 1990 immer wieder solche Interventionen veranstaltet, zeigt, wie notwendig der Austausch zwischen Eigenem und als fremd Wahrgenommenem bleibt. Der Bestseller-Autor, Kabarettist, sowie begeisterte Koch Omar Khir Alanam und der Mostviertler Autor Norbert Motta beschreiben Österreich aus unterschiedlichen Perspektiven – der eine hier geboren, der andere zugewandert. Während Anekdoten und Kabarett in ihren Beschreibungen manchmal übertreiben, treffen sich in der Küche authentische Geschmäcker: syrisch-omarisch begegnet regionalen Esstraditionen aus dem Mostviertel.
Das Andritz-Areal liegt im Herzen Wieselburgs. Nach ruhigen Jahren soll es als kreatives Zentrum Menschen zusammenbringen. Die besondere Atmosphäre inspiriert zu künstlerischen Projekten und gemeinschaftlichem Schaffen. Hier wird Kunst für alle Altersgruppen zugänglich gemacht und Begegnungen über kulturelle Grenzen hinaus gefördert.
Dieses Aktionswochenende setzt ein Zeichen für Austausch, Vernetzung und kreatives Miteinander. Es bildet den Auftakt für eine langfristige Entwicklung, die nicht nur regional, sondern über die Grenzen des Mostviertels hinaus als kulturelles Zentrum wachsen soll. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft dieses historischen Ortes – und laden Euch ein, Teil davon zu sein!
Orte wie das WUK in Wien, das ehemalige Tacheles in Berlin oder die alte Union-Brauerei in Dortmund sind beispielhafte Areale, an denen die Ansiedlung kreativer Nutzungsformen zu einer Etablierung lebendiger Kulturzentren geführt hat, die den Austausch zwischen lokalen Initiativen, Künstler*innen und Institutionen fördern. Mit einem vielseitigen Programm will eine ähnliche Entwicklung für das Areal der ehemaligen Färberei Andritz in Wieselburg angestoßen werden. Mit Theater, Poetry-Slam, Holzwerkstatt, Marionettenbau oder Percussionworkshops ist jetzt schon eine Vielfalt präsent, die Angebote für ein Publikum unabhängig von Alter, Herkunft oder Erfahrung bietet.
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
Willkommen zu einer Fotoausstellung, die Brücken schlägt: zwischen Kulturen, Zeiten und Menschen. Schüler*innen der HLW Amstetten laden Euch ein, das Mostviertel und Amerika durch ihre Augen zu erleben – inspiriert durch die Fotokunst von Joel Sternfeld.
Entdeckt das Mostviertel neu! Seht, wie Schüler*innen sich mit ihrer Heimat auseinandersetzen, wie sie Vergangenheit und Gegenwart verbinden und wie sie ihre ganz eigene Perspektive auf die Welt zeigen. Es ist eine Hommage an die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten, die Kulturen und Generationen verbinden.
Ob Ihr Euch für Fotografie oder Cartoons interessiert, die Geschichten hinter den Bildern entdecken möchtet oder einfach neugierig auf eine kreative Auseinandersetzung mit dem Alltag seid – diese Ausstellung wird Euch bewegen!
In der 2024 in der Albertina präsentierten Fotoserie „American Prospects“ dokumentierte der Fotograf Joel Sternfeld den allgegenwärtigen Einfluss des Menschen auf die Landschaft sowie die damals neue Verbreitung von Konsumkultur und die sichtbar werdenden Umweltveränderungen durch Massenproduktion und Verkehrszuwachs.
Davon inspiriert ziehen die Schüler*innen Parallelen zum heutigen Mostviertel. In ihren Arbeiten suchen sie beispielsweise nach Brüchen in den ländlichen Strukturen – und erkunden, inwiefern sich die unterschiedlichen Orte und Zeiten unterscheiden. Wie im ideengebenden Fotoprojekt von Sternfeld wird der Blick auf politische und strukturelle Entwicklungen geschärft sowie die Reflexion der historischen Situation ins Heute gefördert.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Kennst des? Waaßt des? Kaunst des?
Altes neu entdeckt
17.06.2025
Bürger- und Gemeindezentrum, Hauptplatz 3, 3202 Hofstetten-Grünau
17.06.2025
2025-06-17
|Hofstetten-Grünau|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Alte Spiele aber auch etliche alte Handwerkstechniken sind oft nur mehr in Erinnerungen präsent und können zumeist nur von den älteren Generationen weitergegeben werden. Zuhören und Nachbilden sind der Schlüssel, um dieses Wissen zu erhalten.
An zwei Aktionstagen werden diese alten Spiele und Handwerkskünste unter anderem über Erzählungen älterer Generationen in den Mittelpunkt gestellt. Gleichzeitig haben Schüler*innen der MS Grünau-Rabenstein altbewährte Brett- und Freizeitspiele neugestaltet, die von Euch ausprobiert werden können. Angeleitet von Kunsthandwerker*innen habt Ihr die Möglichkeit, alte Handwerkstechniken wie Klöppeln, Flechten, Sticken und Weben auszuprobieren. Wir sind gespannt auf Eure eigenen Kreationen!
Durch die Automatisierung von Fertigungsprozessen und die Digitalisierung, welche Veränderungen in allen Lebensbereichen nach sich ziehen, verschwindet das Handwerk aus unserem Alltag. Während viele traditionelle Handwerkstechniken bereits als immaterielles Kulturerbe gelistet sind, ist dies bei alten Spielen weniger verbreitet. Im Austausch mit ihrer Großelterngeneration erfuhren Schüler*innen der MS Grünau-Rabenstein von alten Spielen und gestalteten diese neu. Die Aktionstage mit diesen Spielen und Workshops zum Kennenlernen traditioneller Techniken zeigen, was intergenerationales Lernen ermöglicht. Sie sind Modelle dafür, wie Kulturtechniken mit Freude weitergegeben werden können, damit sie nicht verlorengehen.
2025
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
17.06.2025
Schloss Rotschild, Schlossweg 2, 3340 Waidhofen an der Ybbs
17.06.2025
2025-06-17
|Waidhofen an der Ybbs|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
Hermann Niklas, Lyriker und Veranstalter von Literaturprojekten, löst nach zwanzigjährigem Bestehen die Literaturgruppe Wortwerft auf und geht mit ihr baden. Das geschieht in einer literarischen Pilgerreise zu Fuß von Wien bis zum Erlaufsee. Kolleg*innen und Zuhörer*innen steigen entlang der Mariazellerbahn ein bzw. aus und gehen ein Stück des letzten Weges mit.
Drei persönliche Abende werden mit Erwin Uhrmann, Karlheinz Essl und eSeL, Victoria Coeln und Josef Wagner, Maria Seisenbacher und Yvo Kaufmann gestaltet. Diese Künstler*innen waren vor, während oder nach der Wortwerft-Zeit für Hermann Niklas wichtige Begleiter*innen. Die Reise wird mit einem partizipativen „postkartengedichtgeflecht“ von eSeL unterstützt. Am Ende kommt es am Erlaufsee zu einem letzten Wortwerft-Happening: Es wird gebadet!
Vor fünf Jahren fasste eine Gruppe von Dichter*innen den Entschluss, eine New Yorker U-Bahn zum Raum ihrer Lesungen zu erklären und zeigte dadurch exemplarisch, wie die Verbindung von Text und Ort zu einer bestimmten Aura beiträgt.
Dass die Wortwerft schon seit 20 Jahren zeitgenössische Literatur in immer neuen Formaten präsentiert, soll auch in ihrer letzten Veranstaltung zu spüren sein. Ob das Baden-Gehen mit dem Vereinsregisterauszug, um das Ende der Wortwerft zu feiern, die Löschung der Daten markiert, ein Reinigungsritual darstellt oder ob dem Ende auch ein Anfang innewohnt, bleibt offen.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Kennst des? Waaßt des? Kaunst des?
Altes neu entdeckt
18.06.2025
Mittelschule Grünau Rabenstein, St. Pöltner Straße 14, 3203 Rabenstein
18.06.2025
2025-06-18
|Rabenstein|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Alte Spiele aber auch etliche alte Handwerkstechniken sind oft nur mehr in Erinnerungen präsent und können zumeist nur von den älteren Generationen weitergegeben werden. Zuhören und Nachbilden sind der Schlüssel, um dieses Wissen zu erhalten.
An zwei Aktionstagen werden diese alten Spiele und Handwerkskünste unter anderem über Erzählungen älterer Generationen in den Mittelpunkt gestellt. Gleichzeitig haben Schüler*innen der MS Grünau-Rabenstein altbewährte Brett- und Freizeitspiele neugestaltet, die von Euch ausprobiert werden können. Angeleitet von Kunsthandwerker*innen habt Ihr die Möglichkeit, alte Handwerkstechniken wie Klöppeln, Flechten, Sticken und Weben auszuprobieren. Wir sind gespannt auf Eure eigenen Kreationen!
Durch die Automatisierung von Fertigungsprozessen und die Digitalisierung, welche Veränderungen in allen Lebensbereichen nach sich ziehen, verschwindet das Handwerk aus unserem Alltag. Während viele traditionelle Handwerkstechniken bereits als immaterielles Kulturerbe gelistet sind, ist dies bei alten Spielen weniger verbreitet. Im Austausch mit ihrer Großelterngeneration erfuhren Schüler*innen der MS Grünau-Rabenstein von alten Spielen und gestalteten diese neu. Die Aktionstage mit diesen Spielen und Workshops zum Kennenlernen traditioneller Techniken zeigen, was intergenerationales Lernen ermöglicht. Sie sind Modelle dafür, wie Kulturtechniken mit Freude weitergegeben werden können, damit sie nicht verlorengehen.
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Mitfahrbörsen
about home in Amstetten
Ein Gesellschaftsspiel
18.06.2025
Pfarrsaal Herz Jesu, Preinsbacher Straße 21, 3300 Amstetten
18.06.2025
2025-06-18
|Amstetten|
|Spartenübergreifend|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|Mitfahrbörsen|
Wir alle werden irgendwo geboren, wachsen irgendwo auf. Möglicherweise stark verwurzelt an diesem Ort, anderswo oder nirgendwo. Wodurch fühlt man sich an einem bestimmten Platz „daheim“? Wie geht das, sich wo (wieder) zu beheimaten? Können wir auch viele Heimaten gleichzeitig haben?
Die Künstlerin Teresa Distelberger beschäftigt sich schon lange mit dem Heimatbegriff und lädt mit ihrem Dialogspiel „about home“ dazu ein, eigenen und anderen Geschichten über unsere Heimat(en) zu lauschen.
Dabei arbeitet sie mit den Vereinen „g’scheckat“ und „Leila“ zusammen, die schon lange Begegnungsorte für „Hiesige“ und „Dosige“ schaffen. Beim geselligen Abschluss im GenussBauernhof Distelberger gibt es dazu Musik von der Liedermacherin Sigrid Horn und dem Oud-Spieler Orwa Saleh.
Der kontroversielle Begriff Heimat wird gerne politisch eingesetzt, oft in einem ausgrenzenden Sinne. Gleichzeitig beschreibt das Wort die persönliche Beziehung von Menschen und Orten – ganz lokal bis planetar. Darin liegt sein verbindendes Potential. Um unterschiedliche Leute in einen Austausch über diesen Begriff zu bringen, hat Teresa Distelberger das Dialogspiel „about home“ als ein Werkzeug ihrer „Dialogischen Kunst“ entwickelt. In der Arbeit wird die Wechselwirkung zwischen individuellem Erleben von Beheimatung und gesellschaftlichen Ideen von „Heimat“ sichtbar. „about home“ ist eine diskursive Intervention und ein dialogisches Kunststück, das nur gemeinsam gelingt.
2025
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
18.06.2025
Bürgerspitalkirche, Eberhard-Platz 4, 3340 Waidhofen an der Ybbs
18.06.2025
2025-06-18
|Waidhofen an der Ybbs|
|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
Hermann Niklas, Lyriker und Veranstalter von Literaturprojekten, löst nach zwanzigjährigem Bestehen die Literaturgruppe Wortwerft auf und geht mit ihr baden. Das geschieht in einer literarischen Pilgerreise zu Fuß von Wien bis zum Erlaufsee. Kolleg*innen und Zuhörer*innen steigen entlang der Mariazellerbahn ein bzw. aus und gehen ein Stück des letzten Weges mit.
Drei persönliche Abende werden mit Erwin Uhrmann, Karlheinz Essl und eSeL, Victoria Coeln und Josef Wagner, Maria Seisenbacher und Yvo Kaufmann gestaltet. Diese Künstler*innen waren vor, während oder nach der Wortwerft-Zeit für Hermann Niklas wichtige Begleiter*innen. Die Reise wird mit einem partizipativen „postkartengedichtgeflecht“ von eSeL unterstützt. Am Ende kommt es am Erlaufsee zu einem letzten Wortwerft-Happening: Es wird gebadet!
Vor fünf Jahren fasste eine Gruppe von Dichter*innen den Entschluss, eine New Yorker U-Bahn zum Raum ihrer Lesungen zu erklären und zeigte dadurch exemplarisch, wie die Verbindung von Text und Ort zu einer bestimmten Aura beiträgt.
Dass die Wortwerft schon seit 20 Jahren zeitgenössische Literatur in immer neuen Formaten präsentiert, soll auch in ihrer letzten Veranstaltung zu spüren sein. Ob das Baden-Gehen mit dem Vereinsregisterauszug, um das Ende der Wortwerft zu feiern, die Löschung der Daten markiert, ein Reinigungsritual darstellt oder ob dem Ende auch ein Anfang innewohnt, bleibt offen.
2025
Film
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Kurz.Film.Zuckerl Street Cinema
Kinozauber in der Altstadt
18.06.2025
Schwarze Kuchl, Schloss Rothschild,, Schlossweg 2, 3340 Waidhofen an der Ybbs
18.06.2025
2025-06-18
|Waidhofen an der Ybbs|
|Film|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Wann hast Du das letzte Mal einen Kurzfilm gesehen? Kein Tik-Tok-Video, sondern einen wirklich guten Film, der ca. fünf bis 30 Minuten dauert?
Der Verein Filmzuckerl lädt ein zu einer einmaligen abendlichen Film-Tour. Diese führt zu sechs Schauplätzen, wo Kurzfilme österreichischer Filmschaffender auf Häuser und Gebäude projiziert werden und einen Einblick in die Vielfältigkeit des heimischen Kurzfilmschaffens geben. Die Filmprojektionen eröffnen zugleich ungewohnte Sichtweisen auf bekannte und weniger bekannte Orte der Waidhofener Altstadt und tauchen sie in ein neues Licht. Die Filmemacher*innen begleiten die Tour und kommen mit dem Publikum ins Gespräch. Und Popcorn gibt es auch!
Viele Jahre schon bringen „Leslie Open“ in Graz oder das Wiener „Volxkino“ Filme in Parks oder den innenstädtischen Freiraum. Einen anderen Ansatz verfolgt das Kölner Guerilla-Kino, bei dem die Vorführungen dort stattfinden, wo früher ein Kino war. Das „Kurz.Film.Zuckerl Street Cinema“ geht noch einen Schritt weiter und wandert mit Lastenrädern, gleich einer spontanen städtischen Guerilla-Aktion, mit Vorführgerät und Popcornmaschine durch die Stadt. Auf Grund der Tatsache, dass man bei diesem cineastischen Erlebnis nicht nur spannende Orte in der Stadt, sondern auch Highlights der österreichischen Kurzfilmszene und deren Regisseur*innen kennen lernen kann, wird der Abend dem Namen des Vereins „Filmzuckerl“ voll und ganz gerecht!
Die Fotografin Doris Schwarz-König portraitiert 18 18-jährige und lädt Euch ein, in die Lebenswelten dieser Jugendlichen einzutauchen. Die Charakterportraits fangen die Emotionen und Träume der Jugendlichen ein und vermitteln ein Gefühl von Nähe und Empathie. Textzeilen, die die Jugendlichen an sich selbst schreiben, sind ein kraftvoller Ausdruck ihrer inneren Gedanken und Wünsche in Bezug auf das eigene Glück. So könnt Ihr Euch mit den Jugendlichen auf einer sehr persönlichen Ebene identifizieren.
Gastgeber der Ausstellung ist der Flipper-Sammler Günter Freinberger. An drei Abenden könnt Ihr Euch nicht nur an einem seiner vielen Flipper jung fühlen, es werden auch vom Hausherren, sowie dem DJ Florian Schmidbauer Eure musikalischen Wünsche erfüllt. Also „Forever young“ und „Let’s dance“!
Seien es Adrienne Salingers „Teenagers in Their Bedrooms”, Nan Goldins New York-Fotografien oder Wolfgang Tillmans Dokumentation der Berliner Technoszene. Über den fotografischen Zugang entsteht unmittelbare Nähe zu den Protagonist*innen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Doris Schwarz-König erweitert den fotografischen Blick durch Texte, in denen die Jugendlichen ihre eigenen Gedanken und Wünsche artikulieren. Ähnlich wie bei Richard Linklaters bahnbrechendem Coming-of-Age-Film „Boyhood“ möchte sie ihr Projekt in 10 Jahren wiederholen. Dabei soll über die Texte auch dokumentiert werden, ob und in welcher Form sich die Einstellung zum Glück aber auch in Bezug auf bestimmte Wertvorstellungen mit dem Alter verändern.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Hofgschichte(n)
Vergangenes künstlerisch aufbereitet
19.06.2025
Verein Dorfplatz St. Andrä-Wördern, Josef-Karner-Platz 1, 3423 St. Andrä-Wördern
19.06.2025
2025-06-19
|St. Andrä-Wördern|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Viel soll passiert sein in den letzten 125 Jahren am Nowotnyhof, heute als Dorfplatz ein offener Ort mit Werkstätten, Kunstschaffenden, Kulturveranstaltungen, einem Gemeinschaftsbüro und Gastronomiebetrieb.
War es eine Pferdeschwemme oder doch ein Sommerquartier für die Lipizzaner? Wurden hier Ziegel gebrannt? Was haben „die Sowjets“ nach dem Krieg hier gemacht? Was ist dran an der damals baumeisterlichen Höchstleistung für die Stahlbetondecke?
Im Gespräch mit Zeitzeug*innen und mit Hilfe von historischen Dokumenten wird versucht, Fakten von Mythen zu trennen. Die Ergebnisse werden in Kunst-Installationen aufbereitet, und gemeinsam mit jenen, die dabei waren, könnt Ihr in die „Hofg‘ schichte(n)“ eintauchen.
Die Transformation von Räumen, die obsolet geworden sind, ist ein globales Phänomen: sei es der ehemalige Fahrradhersteller Rog in Ljubljana, dessen Gebäude vielfältige Werkstätten und Ateliers beherbergen, die offenen Probe-, Theater-, und Ausstellungsräume des Pariser Cent Quatre im ehemaligen Bestattungsinstitut, aber auch leerstehende Schulgebäude wie einst das MoMA PS 1 in New York und sogar das Linzer OK. Als Co-Working-Space, mit Künstler*innen-Ateliers, Werkstätten sowie einem Kulturbetrieb mit Gastronomie wirkt der Dorfplatz heute nicht weniger ‚urban‘. Er setzt in dieser Ausstellung die letzten Entwicklungen in Bezug zu seinen bisherigen Nutzungsformen.
2025
Spartenübergreifend
Öffentlich gut erreichbar
begegnungs.ART
Ein partizipatives Wanderatelier
20.06.2025
Streetwork Pielachtal / Jugendraum Hofstetten-Grünau, Grünauer Straße 8, 3202 Hofstetten-Grünau
Egal ob jung oder alt – beim Projekt „begegnungs.ART“ kommen im Traisen- und Pielachtal die Leute zusammen, verschmelzen zur bunten Gruppe, die sich künstlerisch verschiedene Räume aneignet. So werden vertraute Orte durch künstlerische Prozesse neu definiert. Alle können sich auf ihre Weise in den verschiedensten Gestaltungstechniken einbringen. Dabei soll die Freude am Experimentieren im Vordergrund stehen. Denn, wann hat man schon die Gelegenheit mit der Sprühdose ein echtes Graffiti zu sprayen? Am Ende wirst Du dadurch vielleicht sogar Teil eines riesigen Gesamtkunstwerks.
Die temporäre Ateliergemeinschaft „begegnungs.ART“ entscheidet selbst über Aufbau und Komposition des Murals, es wird je ein Element an unterschiedlichen Orten gestaltet. Die Räume, die zum Atelier werden, sind Orte der Begegnung mit Geschichte/n: vom ehemaligen Gemeindeamt bis zum Kaffeehaus. Arbeit mit künstlerischen Medien ermöglicht Menschen ihre Erfahrungen auszudrücken und die Begegnung mit dem Selbst. Begegnung mit (dem) Anderen fördert Weiterentwicklung und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt schafft Begegnungen zwischen dem Traisen- & Pielachtal, Stadt & Land, Street-Art & Malerei, Jung & Erfahren, Pinsel & Cans, etc. Dabei entsteht “niederschwellige” Kunst, die Bezüge zu den Lebenswirklichkeiten der Teilnehmenden zulässt.
Hermann Niklas, Lyriker und Veranstalter von Literaturprojekten, löst nach zwanzigjährigem Bestehen die Literaturgruppe Wortwerft auf und geht mit ihr baden. Das geschieht in einer literarischen Pilgerreise zu Fuß von Wien bis zum Erlaufsee. Kolleg*innen und Zuhörer*innen steigen entlang der Mariazellerbahn ein bzw. aus und gehen ein Stück des letzten Weges mit.
Drei persönliche Abende werden mit Erwin Uhrmann, Karlheinz Essl und eSeL, Victoria Coeln und Josef Wagner, Maria Seisenbacher und Yvo Kaufmann gestaltet. Diese Künstler*innen waren vor, während oder nach der Wortwerft-Zeit für Hermann Niklas wichtige Begleiter*innen. Die Reise wird mit einem partizipativen „postkartengedichtgeflecht“ von eSeL unterstützt. Am Ende kommt es am Erlaufsee zu einem letzten Wortwerft-Happening: Es wird gebadet!
Vor fünf Jahren fasste eine Gruppe von Dichter*innen den Entschluss, eine New Yorker U-Bahn zum Raum ihrer Lesungen zu erklären und zeigte dadurch exemplarisch, wie die Verbindung von Text und Ort zu einer bestimmten Aura beiträgt.
Dass die Wortwerft schon seit 20 Jahren zeitgenössische Literatur in immer neuen Formaten präsentiert, soll auch in ihrer letzten Veranstaltung zu spüren sein. Ob das Baden-Gehen mit dem Vereinsregisterauszug, um das Ende der Wortwerft zu feiern, die Löschung der Daten markiert, ein Reinigungsritual darstellt oder ob dem Ende auch ein Anfang innewohnt, bleibt offen.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Das Gasslfestival
Ein Fest, das verbindet und begeistert
21.06.2025
Bunker.Kollektiv, Schulgasse 3, 3251 Purgstall an der Erlauf
21.06.2025
2025-06-21
|Purgstall an der Erlauf|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
ab 10 Uhr: Das vielfältige Programm umfasst Workshops, Kindershows & Kunstausstellungen. Abgerundet wird dies durch unterschiedliche kulinarische Stationen, sowie einer Kleinkunstbühne und einem Abschlusskonzert.
Kreativität und pure Lebensfreude in Purgstall
Spüre die Lebendigkeit eines Festivals, das Deine Sinne mit Musik, Farben und Lichtern erfüllt. Erlebe Gemeinschaft, wenn Menschen zusammenkommen, sich begegnen und ihre Geschichten teilen. Tauche ein in ein kreatives Programm aus Workshops, Ausstellungen und Live-Musik, das neue Perspektiven eröffnet.
Acts und Musik:
•Magic Franky – Zaubershows für Kinder
•Harlekin – Das Kinder-Mitmach-Theater
•Christoph & Lollo – Satirische Lieder mit Kultstatus
•Rucki Zucki Palmencombo – Bunte Klänge und Texte über das Leben
•AkustixxX – Pure Classic Rock
•The Incredible Staggers – Echter Rock’n’Roll, wild und ungezähmt
•DJ Tabak – 60s,70s,80s Aftershow-Party
Inklusion und Barrierefreiheit sind in den Kulturentwicklungsplänen aller Städte und Länder verankert. Weil Straßenfeste immer schon niedrigschwelliger sind, bieten sie die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie Kunst und Kultur für alle erlebbar gemacht werden kann – und auch, wie sich die Ebenen von Hoch- und Alltagskultur verbinden lassen. Die Workshops zum Mitmachen, interaktive Formate, das Einbinden von Kabarett, Musik und Performances sowie traditionellen Elementen schafft einen Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen jeweils Neues entdecken und erleben können.
Die „KUNSTROAS“ an drei verschiedenen Samstagen bietet ein abwechslungsreiches Programm: Kunst genießen und Literatur lauschen, ein Erfahren verschiedener Zugänge von Künstlerinnen und Künstlern, selbst aktiv in einem Workshop Kreativität erleben und in vergangene Epochen eintauchen und die Geschichte dazu hören.
Ausgestattet mit einem kleinen Zeichenblock und Stiften werden die Teilnehmenden, die keinerlei Vorkenntnisse benötigen, mit dem Bus bzw. zu Fuß an historische Stätten und in die Ateliers zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler geführt. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Gabriele Baumgartner und Kulturvermittlerin Helga Steinacher werden als „Reiseleiterinnen“ abwechslungsreich zum Dialog und kreativen Tun ermuntern.
Das staunende Verweilen bildet das Wesen der außergewöhnlichen Vermittlung, um neue Wahrnehmungskanäle zu aktivieren. Denn nur über das Staunen, entstehen Fragen und kann sich Interesse entwickeln. Jede und jeder darf und soll sich eingeladen fühlen, sich am Prozess der Kunstbetrachtung zu beteiligen. Ohne diese Beteiligung erstarrt die Betrachtung der Künste zum „romantischen Glotzen“, wie Bert Brecht es treffend formuliert hat. Die „KUNSTROAS“ ist ein gemeinschaftlicher Weg, wo das Ausprobieren und Experimentieren ebenso seinen Platz findet, wie die sinnliche Erkenntnis. Somit ergeben sich neue emotionale Beziehungen zu historischer Baukunst, wie auch zum zeitgenössischem Kunstschaffen in der Region.
2025
Spartenübergreifend
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Proximity
Eine Live-Installation
21.06.2025
FINE ART Galerie & Musik, Wiener Straße 10, 3133 Traismauer
21.06.2025
2025-06-21
|Traismauer|
|Spartenübergreifend|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Du liegst auf dem Rücken. Eine von sechs Personen. Über Dir eine transparente Scheibe. Musik, Geräusche. Aus dem Nichts schiebt sich eine Hand in Dein Blickfeld, noch eine, ein Arm, verschwindet wieder. Haare, Hände, Arme, Beine in warmes Licht getaucht, dahinter Dunkelheit. Schließlich ganze Körper, zum Greifen nah und doch unberührbar. Plötzlich das Gesicht zum Körper. Ein fremder Mensch schaut in deine Augen…
In der Fine Art Galerie & Musik Traismauer kommt eines der exklusivsten und zugleich intensivsten Projekte zur Aufführung. Und damit Ihr alle einen Eindruck von dieser Tanzperformance bekommt, könnt Ihr parallel dazu ein Video der Vorstellung sehen und danach bei einem Fest gemeinsam der Frage nachgehen, wie sehr wir einander ausgesetzt sind.
Drei Tänzerinnen bewegen sich auf einer Glasplatte. Sechs Zuseher*innen beobachten die Performance, flach am Boden liegend aus der Untersicht. Während in Anne Imhofs Performance „Faust“, dem Riesenerfolg der Biennale von Venedig 2017, die Besucher*innen im Raum auf Glas standen und die Performer*innen darunter bei alltäglichen, belanglosen Gesten beobachteten, entsteht bei „Proximity“ eine andere Nähe: Man sieht die Körper ans Glas gepresst, die Tänzerinnen blicken auf einen herunter. Ist es Voyeurismus, wenn man sich nicht wehren kann? Was bedeutet Intimität, wenn wir uns in so einem Setting nahekommen – und welchen Unterschied erleben wir zur Darstellung intimer Situationen in unterschiedlichen Medien?
2025
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Drinnen
Draußen
Hermann geht die Wortwerft baden
zunächst an jedem Ort – dann fort
21.06.2025
Erlaufsee Strandbuffett, Erlaufseestraße 74, 8630 Mariazell/St. Sebastian
Hermann Niklas, Lyriker und Veranstalter von Literaturprojekten, löst nach zwanzigjährigem Bestehen die Literaturgruppe Wortwerft auf und geht mit ihr baden. Das geschieht in einer literarischen Pilgerreise zu Fuß von Wien bis zum Erlaufsee. Kolleg*innen und Zuhörer*innen steigen entlang der Mariazellerbahn ein bzw. aus und gehen ein Stück des letzten Weges mit.
Drei persönliche Abende werden mit Erwin Uhrmann, Karlheinz Essl und eSeL, Victoria Coeln und Josef Wagner, Maria Seisenbacher und Yvo Kaufmann gestaltet. Diese Künstler*innen waren vor, während oder nach der Wortwerft-Zeit für Hermann Niklas wichtige Begleiter*innen. Die Reise wird mit einem partizipativen „postkartengedichtgeflecht“ von eSeL unterstützt. Am Ende kommt es am Erlaufsee zu einem letzten Wortwerft-Happening: Es wird gebadet!
Vor fünf Jahren fasste eine Gruppe von Dichter*innen den Entschluss, eine New Yorker U-Bahn zum Raum ihrer Lesungen zu erklären und zeigte dadurch exemplarisch, wie die Verbindung von Text und Ort zu einer bestimmten Aura beiträgt.
Dass die Wortwerft schon seit 20 Jahren zeitgenössische Literatur in immer neuen Formaten präsentiert, soll auch in ihrer letzten Veranstaltung zu spüren sein. Ob das Baden-Gehen mit dem Vereinsregisterauszug, um das Ende der Wortwerft zu feiern, die Löschung der Daten markiert, ein Reinigungsritual darstellt oder ob dem Ende auch ein Anfang innewohnt, bleibt offen.
2025
Performance
NACHBARSCHAFTSORCHESTER
Ein Klang für alle
22.06.2025
Gasthof "Zur Paula", Bodingbachstraße 28, 3293 Lunz am See
Du hast ein verstaubtes Akkordeon am Dachboden und hättest Lust, ihm wieder mal ein paar Tönchen zu entlocken? Dein Onkel hat Dir eine Saz geschenkt, aber Du weißt eigentlich nicht, wie man sie spielt? Du studierst klassische Geige und möchtest Dich mit frischen Folktunes freispielen? Komm ins Nachbarschaftsorchester, denn hier kannst Du Dich ausprobieren und mitreißen lassen, von der Spielfreude und Kraft der Gemeinschaft. Generationenübergreifend und inklusiv, an- und aufregend! Ohne Druck, dafür mit umso mehr Spielfreude!
Und wenn Du selbst nicht mitspielen möchtest, dann komm zum Frühshoppen, bei dem all die Musikstücke zu hören sein werden, die an den Vortagen von den Musiker*innen in das Nachbarschaftsorchesters eingebracht wurden.
Im Nachbarschaftsorchester begegnen sich Menschen aller sozialen Schichten, Herkünfte und Altersgruppen, um kollektiv zu musizieren. Das Projekt hat zum Ziel, gemeinsam ein Repertoire für alle zu erschaffen. Gelernt werden dieselben Stücke in ihren jeweiligen Registern und Schwierigkeitsstufen, und am Ende entsteht ein gemeinsames Orchester-Arrangement. Diese Art des Unterrichtens ermöglicht es, an einem großartigen musikalischen Erlebnis teilzuhaben, ohne bereits Profi sein zu müssen. Daher setzt das Projekt auf Lernen nach Gehör. Neben dem Abbau der Schwelle des Notenlesens, macht dies auch ein ganz anderes Repertoire möglich, bei dem Lieder und Tänze über mehrere Tage in den Köpfen bleiben, aber eben auch allen aus dem Gedächtnis heraus beigebracht werden können.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Wirtshauskultur & Kunstgenuss
Geschichte(n) rund ums Essen
22.06.2025
Galerie am Lieglweg, Lieglweg 8, 3040 Neulengbach
22.06.2025
2025-06-22
|Neulengbach|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
2025
Spartenübergreifend
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Proximity
Eine Live-Installation
22.06.2025
FINE ART Galerie & Musik, Wiener Straße 10, 3133 Traismauer
22.06.2025
2025-06-22
|Traismauer|
|Spartenübergreifend|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
Du liegst auf dem Rücken. Eine von sechs Personen. Über Dir eine transparente Scheibe. Musik, Geräusche. Aus dem Nichts schiebt sich eine Hand in Dein Blickfeld, noch eine, ein Arm, verschwindet wieder. Haare, Hände, Arme, Beine in warmes Licht getaucht, dahinter Dunkelheit. Schließlich ganze Körper, zum Greifen nah und doch unberührbar. Plötzlich das Gesicht zum Körper. Ein fremder Mensch schaut in deine Augen…
In der Fine Art Galerie & Musik Traismauer kommt eines der exklusivsten und zugleich intensivsten Projekte zur Aufführung. Und damit Ihr alle einen Eindruck von dieser Tanzperformance bekommt, könnt Ihr parallel dazu ein Video der Vorstellung sehen und danach bei einem Fest gemeinsam der Frage nachgehen, wie sehr wir einander ausgesetzt sind.
Drei Tänzerinnen bewegen sich auf einer Glasplatte. Sechs Zuseher*innen beobachten die Performance, flach am Boden liegend aus der Untersicht. Während in Anne Imhofs Performance „Faust“, dem Riesenerfolg der Biennale von Venedig 2017, die Besucher*innen im Raum auf Glas standen und die Performer*innen darunter bei alltäglichen, belanglosen Gesten beobachteten, entsteht bei „Proximity“ eine andere Nähe: Man sieht die Körper ans Glas gepresst, die Tänzerinnen blicken auf einen herunter. Ist es Voyeurismus, wenn man sich nicht wehren kann? Was bedeutet Intimität, wenn wir uns in so einem Setting nahekommen – und welchen Unterschied erleben wir zur Darstellung intimer Situationen in unterschiedlichen Medien?
Egal ob jung oder alt – beim Projekt „begegnungs.ART“ kommen im Traisen- und Pielachtal die Leute zusammen, verschmelzen zur bunten Gruppe, die sich künstlerisch verschiedene Räume aneignet. So werden vertraute Orte durch künstlerische Prozesse neu definiert. Alle können sich auf ihre Weise in den verschiedensten Gestaltungstechniken einbringen. Dabei soll die Freude am Experimentieren im Vordergrund stehen. Denn, wann hat man schon die Gelegenheit mit der Sprühdose ein echtes Graffiti zu sprayen? Am Ende wirst Du dadurch vielleicht sogar Teil eines riesigen Gesamtkunstwerks.
Die temporäre Ateliergemeinschaft „begegnungs.ART“ entscheidet selbst über Aufbau und Komposition des Murals, es wird je ein Element an unterschiedlichen Orten gestaltet. Die Räume, die zum Atelier werden, sind Orte der Begegnung mit Geschichte/n: vom ehemaligen Gemeindeamt bis zum Kaffeehaus. Arbeit mit künstlerischen Medien ermöglicht Menschen ihre Erfahrungen auszudrücken und die Begegnung mit dem Selbst. Begegnung mit (dem) Anderen fördert Weiterentwicklung und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt schafft Begegnungen zwischen dem Traisen- & Pielachtal, Stadt & Land, Street-Art & Malerei, Jung & Erfahren, Pinsel & Cans, etc. Dabei entsteht “niederschwellige” Kunst, die Bezüge zu den Lebenswirklichkeiten der Teilnehmenden zulässt.
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
Egal ob jung oder alt – beim Projekt „begegnungs.ART“ kommen im Traisen- und Pielachtal die Leute zusammen, verschmelzen zur bunten Gruppe, die sich künstlerisch verschiedene Räume aneignet. So werden vertraute Orte durch künstlerische Prozesse neu definiert. Alle können sich auf ihre Weise in den verschiedensten Gestaltungstechniken einbringen. Dabei soll die Freude am Experimentieren im Vordergrund stehen. Denn, wann hat man schon die Gelegenheit mit der Sprühdose ein echtes Graffiti zu sprayen? Am Ende wirst Du dadurch vielleicht sogar Teil eines riesigen Gesamtkunstwerks.
Die temporäre Ateliergemeinschaft „begegnungs.ART“ entscheidet selbst über Aufbau und Komposition des Murals, es wird je ein Element an unterschiedlichen Orten gestaltet. Die Räume, die zum Atelier werden, sind Orte der Begegnung mit Geschichte/n: vom ehemaligen Gemeindeamt bis zum Kaffeehaus. Arbeit mit künstlerischen Medien ermöglicht Menschen ihre Erfahrungen auszudrücken und die Begegnung mit dem Selbst. Begegnung mit (dem) Anderen fördert Weiterentwicklung und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt schafft Begegnungen zwischen dem Traisen- & Pielachtal, Stadt & Land, Street-Art & Malerei, Jung & Erfahren, Pinsel & Cans, etc. Dabei entsteht “niederschwellige” Kunst, die Bezüge zu den Lebenswirklichkeiten der Teilnehmenden zulässt.
Was gestern geschah, bestimmt unser Heute, und was sich heute ereignet, beeinflusst unser Morgen.
In jeder Familie gibt es Erinnerungen an frühere Generationen. Oft sind diese mit Gegenständen oder Orten verbunden, die sich bis heute erhalten haben: das Kochbuch der Oma, das Haus des Opas, oder die Lieblingspuppe der Mutter. Diese Objekte werden von den Kindern „mit allen Sinnen“ erforscht, ihre überlieferte Geschichte wie auch die eigenen emotionalen Bezüge festgehalten und in einem selbstgebundenen „Oma- oder Opa-, Mama- oder Papa-Erinnerungsbuch“ mit Zeichnungen, Fotos und Texten dokumentiert. Damit wird die Gegenwart zu einer zeitlichen Begegnungszone zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Das Schulprojekt "Heute - zwischen gestern und morgen" beschäftigt sich mit der Gegenwart als zeitliche Begegnungszone zwischen Vergangenheit und Zukunft.
In nahezu jeder Familientradition gibt es Objekte, deren historischer wie auch emotionaler Erinnerungswert mit bestimmten Personen und Ereignissen verknüpft ist. Mittels ganzheitlicher Forschung gewinnen die Kinder Erkenntnisse und dokumentieren diese mit eigenen Zeichnungen, Fotos und Texten in einem selbstgebundenen „Oma- (oder Opa-, Mama-)Erinnerungsbuch“. Historisch- emotionale Familiennarrative erfahren eine neue Bedeutung und werden im individuellen Bewusstsein für die Zukunft verankert.
Egal ob jung oder alt – beim Projekt „begegnungs.ART“ kommen im Traisen- und Pielachtal die Leute zusammen, verschmelzen zur bunten Gruppe, die sich künstlerisch verschiedene Räume aneignet. So werden vertraute Orte durch künstlerische Prozesse neu definiert. Alle können sich auf ihre Weise in den verschiedensten Gestaltungstechniken einbringen. Dabei soll die Freude am Experimentieren im Vordergrund stehen. Denn, wann hat man schon die Gelegenheit mit der Sprühdose ein echtes Graffiti zu sprayen? Am Ende wirst Du dadurch vielleicht sogar Teil eines riesigen Gesamtkunstwerks.
Die temporäre Ateliergemeinschaft „begegnungs.ART“ entscheidet selbst über Aufbau und Komposition des Murals, es wird je ein Element an unterschiedlichen Orten gestaltet. Die Räume, die zum Atelier werden, sind Orte der Begegnung mit Geschichte/n: vom ehemaligen Gemeindeamt bis zum Kaffeehaus. Arbeit mit künstlerischen Medien ermöglicht Menschen ihre Erfahrungen auszudrücken und die Begegnung mit dem Selbst. Begegnung mit (dem) Anderen fördert Weiterentwicklung und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt schafft Begegnungen zwischen dem Traisen- & Pielachtal, Stadt & Land, Street-Art & Malerei, Jung & Erfahren, Pinsel & Cans, etc. Dabei entsteht “niederschwellige” Kunst, die Bezüge zu den Lebenswirklichkeiten der Teilnehmenden zulässt.
Der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller porträtiert geschichtsträchtige Wirtshäuser in der Region Melker Alpenvorland und im Pielachtal. Dabei hält er mit seinen Kameras nicht nur im Verschwinden begriffene und zum Teil noch aus den 1950er-Jahren stammende Einrichtung mit ihrer beeindruckenden Patina fest, sondern vor allem auch die Wirtshausgäste, die diese wichtigen kulturellen Zentren mit Leben erfüllen.
Zu sehen ist die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Kulturhauses Bürgerspital Kilb. An drei Abenden gastiert die Ausstellung in drei verschiedenen Wirtshäusern in der Region. Dabei könnt Ihr die Begegnungszone Wirtshaus auch live erleben, wenn in Kooperation mit der Volkskultur Niederösterreich in den Gaststuben gemeinsam musiziert wird.
Während Carl von Zamboni um 1900 Wiener Kaffeehäuser wie das Griensteidl und das dortige Geschehen gemeinsam mit seinen Wien-Ansichten verewigte, macht Zeller es sich zur Aufgabe, die im Verschwinden begriffene Wirtshauskultur des Melker Alpenvorland und Pielachtals, mitsamt ihren Gästen und dem historischen Inventar zu dokumentieren. Großformatige Fotos und ein Dokumentarfilm mit Erzählungen von Wirten und Wirtinnen sollen die Bedeutung dieser Orte als soziale Netzwerke betonen. Gleichzeitig beleuchtet das Projekt die Vergänglichkeit regionaler Traditionen und wirft damit Fragen zu Beständigkeit, Identität und sozialem Austausch in einer zunehmend digitalen Welt auf.
2025
Spartenübergreifend
SCHOOL meets ART
junge Kunst in alter Pracht
25.06.2025
Hofgarten Stift Seitenstetten, Am Klosterberg 1, 3353 Seitenstetten
Das Stiftsgymnasium Seitenstetten ist weit mehr als nur eine Schule – es ist ein lebendiger Raum der Begegnung, in dem Menschen, Ideen und Kulturen miteinander verschmelzen. Hier entsteht eine harmonische Symphonie aus unterschiedlichsten Stimmen und Perspektiven.
Im barocken Hofgarten schaffen Schülerinnen und Schüler eine Welt voller Kunstwerke, die zu vielfältigen künstlerischen und kulturellen Begegnungen einladen. Dabei verschmelzen die Klänge musikalischer Darbietungen mit den Farben von Gemälden und den Formulierungen poetischer Texte. Zwischen historischer Baukunst und inmitten von Blumen und Kräutern begegnen die Besucher den Ideen und Visionen junger Menschen. Es wird ein Fest für die Sinne – ein unvergesslicher Abend voller Entdeckungen und Emotionen.
Oft lesen wir, wie Kunstwerke mit bestimmten Orten korrespondieren. Im Hofgarten des Stifts Seitenstetten trifft die Kreativität der Schüler*innen des Stiftsgymnasiums auf die barock geprägte Landschaftsarchitektur. Und wer könnte die ortsspezifischen Qualitäten besser einschätzen als jene jungen Menschen, die fast täglich dort sind. An einem Sommerabend verwandelt sich der Garten zu einem kleinen spartenübergreifenden Kunstfestival. Bei Ausstellungen von Kunstwerken, Musikdarbietungen der Klassen, kleiner Ensembles oder von Solostücken und Lesungen mit Lyrik der Schüler*innen kann man den Ort durch die Werke neu entdecken.
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
2025
Klangtandlerei
Musik im Dialog am Wochenmarkt
27.06.2025
Wochenmarkt, Oberer Stadtplatz, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Am Wochenmarkt in Waidhofen/Ybbs und am Bauernmarkt in Scheibbs wird neben Gemüse-, Obst-, Fleisch- und Käseständen auch ein Musikstand aufgestellt. Da gibt es zwar nichts zu kaufen, dafür könnt Ihr mit dem Ensemble „zoat“ (Anna Großberger (Violine/Gesang) und Viktoria Hofmarcher (Klarinette/Shruti)) Kaffee oder Tee trinken und ins Gespräch kommen: über die Arbeit, einen bevorstehenden Arztbesuch, die Kinder oder den Einkauf. Diese Gespräche bilden dann die Grundlage für Musik – sogenannte Echtzeitkompositionen. Dabei nehmen die Musikerinnen spontan Gemütslagen und Bilder aus den Gesprächen auf und setzen diese in kurzen instrumentalen Stücken um.
Diese Musikstücke werden dann in Waidhofen und Scheibbs jeweils im Rahmen eines Konzerts von zoat zu hören sein.
Üblicherweise lässt man sich am Markt von den Ständen inspirieren. Wie in unterschiedlichen Formen improvisierter Musik kehren die Musikerinnen diese Idee um und machen die Begegnungen vor Ort zum Ausgangspunkt ihrer musikalischen Darbietung. Neben Violine, Klarinette und Gesang nutzen zoat die traditionell indische Shruti, das mit einem darunterliegenden Bordunton die Grundstimmung setzt. Gemeinsam mit Violetta Parisini und Anna Buchegger, die beide bereits für einen Amadeus nominiert waren, verstärken sich wohl auch durch die provokant-ehrlichen Texte von zoat die Diskussionen an diesem Marktstand.
Wiederbelebt als Begegnungszone für Kunst- und Kulturinteressierte wird im „Mockhaus“ ein vielfältiges Programm geboten. Die Ausstellung „Grenzenlos“ würdigt das Wirken des ehemaligen Hausbewohners und Außenministers Dr. Alois Mock und lässt die Zeit des EU-Beitritts Revue passieren. Kuratiert von Gabriele Baumgartner präsentieren Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Euratsfeld ihre Werke in der neu gestalteten „Kunsthalle“.
Die Arbeitsgemeinschaft „Mockup“ knüpft an die örtliche Fototradition an und zeigt Werke analoger Fotografie und historischer Druckverfahren. Sprache, Musik und Tanz sind die Schwerpunkte dreier aufeinanderfolgender Wochenenden. Veranstaltungen mit Wortspielen, Tanzevents, Heimatklängen und Weltmusik runden das Programm ab. Das „Kuliffee“ lädt zum Dialog, Verweilen und Genießen kulinarischer Angebote ein.
Zwischen 1960 und 1980 hat man in New York begonnen leerstehende Läden und Industriestandorte zu bespielen. Dort benötigte die neu aufkommende Minimal Art und Pop Art Räume abseits etablierter Galerien, um raumbezogen zu arbeiten. Die anhaltende Beliebtheit dieser Strömung zeigt sich anhand von Kulturzentren und Kulturmeilen, die sich allerdings primär in urbanen Zentren befinden. In Euratsfeld wird dieses kulturelle Erschließungskonzept nun in einer ländlich geprägten Gemeinde erprobt. So wird aus einem Gebäude, das den Ort mit Milch oder Öl versorgt hat, eine Tankstelle der Phantasie und der Künste – von den Menschen in Euratsfeld, mit den Menschen in Euratsfeld, für die Menschen dieser Welt.
Der Verein OpenGLAM.at und das Museum Lilienfeld begeben sich 2025 auf akustische Spurensuche in die Industriestätten des Traisen- und Gölsentals. Dafür werden Arbeiter*innen und ihre Familien gesucht, die vom Arbeiten und Leben in und mit den Werken erzählen wollen. Also wenn Du Dich für einen der Industriestandorte in Lilienfeld, Hohenberg, Traisen oder St. Aegyd interessierst, dann melde Dich einfach bei der künstlerischen Leitung oder komm einfach zu einer unseren HAMMER_WERK_STÄTTEN. Bringe Deine Geschichte oder die Deiner Vorfahren in den Zusammenhang mit anderen und werde Teil eines großen Ganzen! Wir schmieden aus den Rohstoffen der Werkstätten in vier HAMMER_WERK_STÄTTEN in den vier traditionsreichen Industriestandorten kreative Werkstücke in Ton und Bild und präsentieren sie am 18. Juli im Volksheim Traisen.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Lilienfeld bringt der Verein OPENGLAM.AT das bereits bewährte Format von Werkstätten (Projekt Ybbs 4 Dimensionen) in die immer noch florierenden Industriestandorte des Traisentals. Dabei werden Klänge und Geschichten gesammelt, und als Oral History langzeitarchiviert. So können die Ergebnisse im Museum auch für künftige Vermittlungsarbeit zur Industrie- und Sozialgeschichte der Region nachgenutzt werden. Damit gehen die Lebensgeschichten von Arbeiter*innen nicht verloren, wie oft an anderen Industriestandorten, wo üblicherweise erst nach deren Niedergang die ihnen gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird.
2025
Spartenübergreifend
Im Wesentlichen: Warten.
Wie Raum und Zeit sich fügen.
27.06.2025
Kultur auf Schiene, Westbahnstraße 27, 4300 St. Valentin
Wo, wann und worauf hast Du zum letzten Mal gewartet?
Auf ein Ereignis, ein aufeinander Zugehen oder einfach auf den Zug?
Am Bahnhof von St. Valentin wird das „Warten“ durch eine Installation, eine Ausstellung und eine interaktive Performance in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es eine 24-stündige Video-Illustration des Wartens (re-live!), zu hören eine Soundinstallation, und zu erleben gibt es den Aufzug als Zeitmaschine und eine begehbare, sich – wie die Erde! – unablässig drehende Scheibe, mit der Ihr im Raum kreisen und anderen Menschen begegnen – oder ausweichen könnt.
„Warten“ verbindet aber auch den Bahnhof St. Valentin mit jenem in Steyr und begleitet so viele Pendler- und Schüler*innen auf ihren täglichen Wegen.
Wartet mit uns!
Steyr und St. Valentin sind durch die Bahnstrecke nah verbunden. Doch die Innenstädte warten auf die Rückkehr sozialer Begegnung. Bahnhöfe und Stadtkerne sind an sich schon Soziotope, sie sind Begegnungszonen des Wartens und des Weiterreisens – im Bewusstsein, dass wir dies immer sowohl gemeinsam als auch alleine tun. Andreas Moritz‘ und Konstanze Müllers vielfältige künstlerische Annäherungen spiegeln dies und die Individualität unserer Gesellschaft wider. Ihre interdisziplinären Werke laden das Publikum im Warten zum Dasein und Verweilen in Synergie zur Aufmerksamkeitsökonomie und des Zeitgeistes ein. Ihre oft überraschenden künstlerischen Ausdrucksformen ermöglichen dem Publikum, das Fluidum herkömmlicher Zeitgefüge anders wahrzunehmen.
2025
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Hofgschichte(n)
Vergangenes künstlerisch aufbereitet
27.06.2025
Verein Dorfplatz St. Andrä-Wördern, Josef-Karner-Platz 1, 3423 St. Andrä-Wördern
27.06.2025
2025-06-27
|St. Andrä-Wördern|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Viel soll passiert sein in den letzten 125 Jahren am Nowotnyhof, heute als Dorfplatz ein offener Ort mit Werkstätten, Kunstschaffenden, Kulturveranstaltungen, einem Gemeinschaftsbüro und Gastronomiebetrieb.
War es eine Pferdeschwemme oder doch ein Sommerquartier für die Lipizzaner? Wurden hier Ziegel gebrannt? Was haben „die Sowjets“ nach dem Krieg hier gemacht? Was ist dran an der damals baumeisterlichen Höchstleistung für die Stahlbetondecke?
Im Gespräch mit Zeitzeug*innen und mit Hilfe von historischen Dokumenten wird versucht, Fakten von Mythen zu trennen. Die Ergebnisse werden in Kunst-Installationen aufbereitet, und gemeinsam mit jenen, die dabei waren, könnt Ihr in die „Hofg‘ schichte(n)“ eintauchen.
Die Transformation von Räumen, die obsolet geworden sind, ist ein globales Phänomen: sei es der ehemalige Fahrradhersteller Rog in Ljubljana, dessen Gebäude vielfältige Werkstätten und Ateliers beherbergen, die offenen Probe-, Theater-, und Ausstellungsräume des Pariser Cent Quatre im ehemaligen Bestattungsinstitut, aber auch leerstehende Schulgebäude wie einst das MoMA PS 1 in New York und sogar das Linzer OK. Als Co-Working-Space, mit Künstler*innen-Ateliers, Werkstätten sowie einem Kulturbetrieb mit Gastronomie wirkt der Dorfplatz heute nicht weniger ‚urban‘. Er setzt in dieser Ausstellung die letzten Entwicklungen in Bezug zu seinen bisherigen Nutzungsformen.
Der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller porträtiert geschichtsträchtige Wirtshäuser in der Region Melker Alpenvorland und im Pielachtal. Dabei hält er mit seinen Kameras nicht nur im Verschwinden begriffene und zum Teil noch aus den 1950er-Jahren stammende Einrichtung mit ihrer beeindruckenden Patina fest, sondern vor allem auch die Wirtshausgäste, die diese wichtigen kulturellen Zentren mit Leben erfüllen.
Zu sehen ist die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Kulturhauses Bürgerspital Kilb. An drei Abenden gastiert die Ausstellung in drei verschiedenen Wirtshäusern in der Region. Dabei könnt Ihr die Begegnungszone Wirtshaus auch live erleben, wenn in Kooperation mit der Volkskultur Niederösterreich in den Gaststuben gemeinsam musiziert wird.
Während Carl von Zamboni um 1900 Wiener Kaffeehäuser wie das Griensteidl und das dortige Geschehen gemeinsam mit seinen Wien-Ansichten verewigte, macht Zeller es sich zur Aufgabe, die im Verschwinden begriffene Wirtshauskultur des Melker Alpenvorland und Pielachtals, mitsamt ihren Gästen und dem historischen Inventar zu dokumentieren. Großformatige Fotos und ein Dokumentarfilm mit Erzählungen von Wirten und Wirtinnen sollen die Bedeutung dieser Orte als soziale Netzwerke betonen. Gleichzeitig beleuchtet das Projekt die Vergänglichkeit regionaler Traditionen und wirft damit Fragen zu Beständigkeit, Identität und sozialem Austausch in einer zunehmend digitalen Welt auf.
Wo, wann und worauf hast Du zum letzten Mal gewartet?
Auf ein Ereignis, ein aufeinander Zugehen oder einfach auf den Zug?
Am Bahnhof von St. Valentin wird das „Warten“ durch eine Installation, eine Ausstellung und eine interaktive Performance in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es eine 24-stündige Video-Illustration des Wartens (re-live!), zu hören eine Soundinstallation, und zu erleben gibt es den Aufzug als Zeitmaschine und eine begehbare, sich – wie die Erde! – unablässig drehende Scheibe, mit der Ihr im Raum kreisen und anderen Menschen begegnen – oder ausweichen könnt.
„Warten“ verbindet aber auch den Bahnhof St. Valentin mit jenem in Steyr und begleitet so viele Pendler- und Schüler*innen auf ihren täglichen Wegen.
Wartet mit uns!
Steyr und St. Valentin sind durch die Bahnstrecke nah verbunden. Doch die Innenstädte warten auf die Rückkehr sozialer Begegnung. Bahnhöfe und Stadtkerne sind an sich schon Soziotope, sie sind Begegnungszonen des Wartens und des Weiterreisens – im Bewusstsein, dass wir dies immer sowohl gemeinsam als auch alleine tun. Andreas Moritz‘ und Konstanze Müllers vielfältige künstlerische Annäherungen spiegeln dies und die Individualität unserer Gesellschaft wider. Ihre interdisziplinären Werke laden das Publikum im Warten zum Dasein und Verweilen in Synergie zur Aufmerksamkeitsökonomie und des Zeitgeistes ein. Ihre oft überraschenden künstlerischen Ausdrucksformen ermöglichen dem Publikum, das Fluidum herkömmlicher Zeitgefüge anders wahrzunehmen.
Wiederbelebt als Begegnungszone für Kunst- und Kulturinteressierte wird im „Mockhaus“ ein vielfältiges Programm geboten. Die Ausstellung „Grenzenlos“ würdigt das Wirken des ehemaligen Hausbewohners und Außenministers Dr. Alois Mock und lässt die Zeit des EU-Beitritts Revue passieren. Kuratiert von Gabriele Baumgartner präsentieren Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Euratsfeld ihre Werke in der neu gestalteten „Kunsthalle“.
Die Arbeitsgemeinschaft „Mockup“ knüpft an die örtliche Fototradition an und zeigt Werke analoger Fotografie und historischer Druckverfahren. Sprache, Musik und Tanz sind die Schwerpunkte dreier aufeinanderfolgender Wochenenden. Veranstaltungen mit Wortspielen, Tanzevents, Heimatklängen und Weltmusik runden das Programm ab. Das „Kuliffee“ lädt zum Dialog, Verweilen und Genießen kulinarischer Angebote ein.
Zwischen 1960 und 1980 hat man in New York begonnen leerstehende Läden und Industriestandorte zu bespielen. Dort benötigte die neu aufkommende Minimal Art und Pop Art Räume abseits etablierter Galerien, um raumbezogen zu arbeiten. Die anhaltende Beliebtheit dieser Strömung zeigt sich anhand von Kulturzentren und Kulturmeilen, die sich allerdings primär in urbanen Zentren befinden. In Euratsfeld wird dieses kulturelle Erschließungskonzept nun in einer ländlich geprägten Gemeinde erprobt. So wird aus einem Gebäude, das den Ort mit Milch oder Öl versorgt hat, eine Tankstelle der Phantasie und der Künste – von den Menschen in Euratsfeld, mit den Menschen in Euratsfeld, für die Menschen dieser Welt.
Wo, wann und worauf hast Du zum letzten Mal gewartet?
Auf ein Ereignis, ein aufeinander Zugehen oder einfach auf den Zug?
Am Bahnhof von St. Valentin wird das „Warten“ durch eine Installation, eine Ausstellung und eine interaktive Performance in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es eine 24-stündige Video-Illustration des Wartens (re-live!), zu hören eine Soundinstallation, und zu erleben gibt es den Aufzug als Zeitmaschine und eine begehbare, sich – wie die Erde! – unablässig drehende Scheibe, mit der Ihr im Raum kreisen und anderen Menschen begegnen – oder ausweichen könnt.
„Warten“ verbindet aber auch den Bahnhof St. Valentin mit jenem in Steyr und begleitet so viele Pendler- und Schüler*innen auf ihren täglichen Wegen.
Wartet mit uns!
Steyr und St. Valentin sind durch die Bahnstrecke nah verbunden. Doch die Innenstädte warten auf die Rückkehr sozialer Begegnung. Bahnhöfe und Stadtkerne sind an sich schon Soziotope, sie sind Begegnungszonen des Wartens und des Weiterreisens – im Bewusstsein, dass wir dies immer sowohl gemeinsam als auch alleine tun. Andreas Moritz‘ und Konstanze Müllers vielfältige künstlerische Annäherungen spiegeln dies und die Individualität unserer Gesellschaft wider. Ihre interdisziplinären Werke laden das Publikum im Warten zum Dasein und Verweilen in Synergie zur Aufmerksamkeitsökonomie und des Zeitgeistes ein. Ihre oft überraschenden künstlerischen Ausdrucksformen ermöglichen dem Publikum, das Fluidum herkömmlicher Zeitgefüge anders wahrzunehmen.
Sind Sportfans wirklich nicht für Kunst zu haben und Kunstinteressierte nicht für Sport zu begeistern? Wir gehen dieser Behauptung nach und kommen am 17. Mai am Platz des SV Hohenbergs zusammen, um die Arbeit von Katrin Bernhardt zu eröffnen. Sie wird vor Ort die Frage beantworten, warum hunderte Figürchen am Fangnetz hinter dem Fußballtor hängen, und erklären, was diese weiblichen Statuetten im bunten Rauch auf der Tribüne bedeuten. Und noch eine Frage gilt es zu entscheiden: Wer wird am 29. Juni das Freundschaftsmatch zwischen dem SV Hohenberg und den Künstler*innen des Viertelfestivals gewinnen? Egal wie die Partie ausgeht: Gefeiert wird danach gemeinsam! Und vielleicht haben Kunst und Sport doch mehr gemein als ursprünglich angenommen. Oh my Goddess! Hätten wir das doch schon früher gewusst!
Anders als Klaus Littmanns bewaldetes Fußballstadion legt Bernhardts Projekt den Fokus auf die Themen Ritual und Ritus. Auf der Tribüne zeigen Banner Göttinnen inmitten bunten Rauchs, der Assoziationen mit Bengalfeuer aber auch Epiphanien evoziert. Die überlebensgroßen Zuseherinnen bilden ein weibliches Gegengewicht im männlich dominierten Fußballsport. Sie dienen aber auch als Bilder der Verehrung, auf die sich hunderte am Fangnetz angebrachte Votive ausrichten. Über ihnen prangt der Schriftzug „Oh my Goddess!“, der Verehrung und Verwunderung ausdrücken kann. Die Kunstwerke werden mittels 3D-Druck hergestellt, und somit eine jahrtausendalte, kulturelle Praxis mit modernen technischen Mitteln in die Gegenwart übertragen.
2025
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Begegnungszone Wirtshaus
Fotodokumentation mit Musikbegleitung
29.06.2025
Kulturhaus Bürgerspital Kilb, St. Pöltner Straße 2, 3233 Kilb
Der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller porträtiert geschichtsträchtige Wirtshäuser in der Region Melker Alpenvorland und im Pielachtal. Dabei hält er mit seinen Kameras nicht nur im Verschwinden begriffene und zum Teil noch aus den 1950er-Jahren stammende Einrichtung mit ihrer beeindruckenden Patina fest, sondern vor allem auch die Wirtshausgäste, die diese wichtigen kulturellen Zentren mit Leben erfüllen.
Zu sehen ist die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Kulturhauses Bürgerspital Kilb. An drei Abenden gastiert die Ausstellung in drei verschiedenen Wirtshäusern in der Region. Dabei könnt Ihr die Begegnungszone Wirtshaus auch live erleben, wenn in Kooperation mit der Volkskultur Niederösterreich in den Gaststuben gemeinsam musiziert wird.
Während Carl von Zamboni um 1900 Wiener Kaffeehäuser wie das Griensteidl und das dortige Geschehen gemeinsam mit seinen Wien-Ansichten verewigte, macht Zeller es sich zur Aufgabe, die im Verschwinden begriffene Wirtshauskultur des Melker Alpenvorland und Pielachtals, mitsamt ihren Gästen und dem historischen Inventar zu dokumentieren. Großformatige Fotos und ein Dokumentarfilm mit Erzählungen von Wirten und Wirtinnen sollen die Bedeutung dieser Orte als soziale Netzwerke betonen. Gleichzeitig beleuchtet das Projekt die Vergänglichkeit regionaler Traditionen und wirft damit Fragen zu Beständigkeit, Identität und sozialem Austausch in einer zunehmend digitalen Welt auf.
Wir alle werden irgendwo geboren, wachsen irgendwo auf. Möglicherweise stark verwurzelt an diesem Ort, anderswo oder nirgendwo. Wodurch fühlt man sich an einem bestimmten Platz „daheim“? Wie geht das, sich wo (wieder) zu beheimaten? Können wir auch viele Heimaten gleichzeitig haben?
Die Künstlerin Teresa Distelberger beschäftigt sich schon lange mit dem Heimatbegriff und lädt mit ihrem Dialogspiel „about home“ dazu ein, eigenen und anderen Geschichten über unsere Heimat(en) zu lauschen.
Dabei arbeitet sie mit den Vereinen „g’scheckat“ und „Leila“ zusammen, die schon lange Begegnungsorte für „Hiesige“ und „Dosige“ schaffen. Beim geselligen Abschluss im GenussBauernhof Distelberger gibt es dazu Musik von der Liedermacherin Sigrid Horn und dem Oud-Spieler Orwa Saleh.
Der kontroversielle Begriff Heimat wird gerne politisch eingesetzt, oft in einem ausgrenzenden Sinne. Gleichzeitig beschreibt das Wort die persönliche Beziehung von Menschen und Orten – ganz lokal bis planetar. Darin liegt sein verbindendes Potential. Um unterschiedliche Leute in einen Austausch über diesen Begriff zu bringen, hat Teresa Distelberger das Dialogspiel „about home“ als ein Werkzeug ihrer „Dialogischen Kunst“ entwickelt. In der Arbeit wird die Wechselwirkung zwischen individuellem Erleben von Beheimatung und gesellschaftlichen Ideen von „Heimat“ sichtbar. „about home“ ist eine diskursive Intervention und ein dialogisches Kunststück, das nur gemeinsam gelingt.
2025
Spartenübergreifend
Im Wesentlichen: Warten.
Wie Raum und Zeit sich fügen.
04.07.2025
Kultur auf Schiene, Westbahnstraße 27, 4300 St. Valentin
Wo, wann und worauf hast Du zum letzten Mal gewartet?
Auf ein Ereignis, ein aufeinander Zugehen oder einfach auf den Zug?
Am Bahnhof von St. Valentin wird das „Warten“ durch eine Installation, eine Ausstellung und eine interaktive Performance in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es eine 24-stündige Video-Illustration des Wartens (re-live!), zu hören eine Soundinstallation, und zu erleben gibt es den Aufzug als Zeitmaschine und eine begehbare, sich – wie die Erde! – unablässig drehende Scheibe, mit der Ihr im Raum kreisen und anderen Menschen begegnen – oder ausweichen könnt.
„Warten“ verbindet aber auch den Bahnhof St. Valentin mit jenem in Steyr und begleitet so viele Pendler- und Schüler*innen auf ihren täglichen Wegen.
Wartet mit uns!
Steyr und St. Valentin sind durch die Bahnstrecke nah verbunden. Doch die Innenstädte warten auf die Rückkehr sozialer Begegnung. Bahnhöfe und Stadtkerne sind an sich schon Soziotope, sie sind Begegnungszonen des Wartens und des Weiterreisens – im Bewusstsein, dass wir dies immer sowohl gemeinsam als auch alleine tun. Andreas Moritz‘ und Konstanze Müllers vielfältige künstlerische Annäherungen spiegeln dies und die Individualität unserer Gesellschaft wider. Ihre interdisziplinären Werke laden das Publikum im Warten zum Dasein und Verweilen in Synergie zur Aufmerksamkeitsökonomie und des Zeitgeistes ein. Ihre oft überraschenden künstlerischen Ausdrucksformen ermöglichen dem Publikum, das Fluidum herkömmlicher Zeitgefüge anders wahrzunehmen.
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Brücken[t]räume
Kulturelles Schattendasein
04.07.2025
Westbahnbrücke x Traisen, Zum Steg n.v., 3100 St. Pölten
Du spazierst im Sommer die Traisen entlang und die Sonne brennt gnadenlos auf Dich nieder. Auch die Nähe zum Wasser und der Schatten vom Bewuchs der Traisenlände ändern daran nicht viel. Und dann hörst du es schon von Weitem: Menschen sind unter der schattigen Westbahnbrücke zusammengekommen, um diesen Ort gemeinsam mit Handwerk, Kunst und Diskurs zu gestalten. Dabei nehmen wir Rücksicht aufeinander und auf die Tierwelt am Boden, im Wasser und in den Fugen des Betons.
Wir laden Dich ein, Teil der baulichen Veränderung und der künstlerischen Bespielung zu werden. Die Westbahnbrücke trägt dank deiner Beteiligung einen Teil zur gelebten Klimawandelanpassung bei und wird dabei zum besonderen Begegnungsraum für die Bewohner*innen der Stadt St. Pölten.
Großereignisse und Festivals wie z.B. die Kulturhauptstädte Europas, die Documenta in Kassel oder die Biennale in Venedig machen häufig von temporärer Architektur in der Öffentlichkeit Gebrauch. Oft für Interventionen im Stadtraum genutzt, können ephemere Baustrukturen zu Treffpunkten, Aufenthaltsorten oder Spielstätten werden. Manchmal bilden diese Impulse den Ausgangspunkt für eine langjährige Praxis – im besten Fall werden sie zur fixen Institution.
Seit 2015 bespielt der Verein Freiluft und Kultur mit unterschiedlichen Formaten den Raum unter der Westbahnbrücke an der Traisen. Diesmal mit einer Serie von partizipativen Workshops und ergänzendem Kulturprogramm, die den Ort an drei Wochenenden neu inszenieren und langfristig beleben.
2025
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Hofgschichte(n)
Vergangenes künstlerisch aufbereitet
04.07.2025
Verein Dorfplatz St. Andrä-Wördern, Josef-Karner-Platz 1, 3423 St. Andrä-Wördern
04.07.2025
2025-07-04
|St. Andrä-Wördern|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Viel soll passiert sein in den letzten 125 Jahren am Nowotnyhof, heute als Dorfplatz ein offener Ort mit Werkstätten, Kunstschaffenden, Kulturveranstaltungen, einem Gemeinschaftsbüro und Gastronomiebetrieb.
War es eine Pferdeschwemme oder doch ein Sommerquartier für die Lipizzaner? Wurden hier Ziegel gebrannt? Was haben „die Sowjets“ nach dem Krieg hier gemacht? Was ist dran an der damals baumeisterlichen Höchstleistung für die Stahlbetondecke?
Im Gespräch mit Zeitzeug*innen und mit Hilfe von historischen Dokumenten wird versucht, Fakten von Mythen zu trennen. Die Ergebnisse werden in Kunst-Installationen aufbereitet, und gemeinsam mit jenen, die dabei waren, könnt Ihr in die „Hofg‘ schichte(n)“ eintauchen.
Die Transformation von Räumen, die obsolet geworden sind, ist ein globales Phänomen: sei es der ehemalige Fahrradhersteller Rog in Ljubljana, dessen Gebäude vielfältige Werkstätten und Ateliers beherbergen, die offenen Probe-, Theater-, und Ausstellungsräume des Pariser Cent Quatre im ehemaligen Bestattungsinstitut, aber auch leerstehende Schulgebäude wie einst das MoMA PS 1 in New York und sogar das Linzer OK. Als Co-Working-Space, mit Künstler*innen-Ateliers, Werkstätten sowie einem Kulturbetrieb mit Gastronomie wirkt der Dorfplatz heute nicht weniger ‚urban‘. Er setzt in dieser Ausstellung die letzten Entwicklungen in Bezug zu seinen bisherigen Nutzungsformen.
2025
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Begegnungszone Wirtshaus
Fotodokumentation mit Musikbegleitung
04.07.2025
Gasthaus Kemetner - Schützenwirt, Schwerbach 4, 3204 Kirchberg an der Pielach
Der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller porträtiert geschichtsträchtige Wirtshäuser in der Region Melker Alpenvorland und im Pielachtal. Dabei hält er mit seinen Kameras nicht nur im Verschwinden begriffene und zum Teil noch aus den 1950er-Jahren stammende Einrichtung mit ihrer beeindruckenden Patina fest, sondern vor allem auch die Wirtshausgäste, die diese wichtigen kulturellen Zentren mit Leben erfüllen.
Zu sehen ist die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Kulturhauses Bürgerspital Kilb. An drei Abenden gastiert die Ausstellung in drei verschiedenen Wirtshäusern in der Region. Dabei könnt Ihr die Begegnungszone Wirtshaus auch live erleben, wenn in Kooperation mit der Volkskultur Niederösterreich in den Gaststuben gemeinsam musiziert wird.
Während Carl von Zamboni um 1900 Wiener Kaffeehäuser wie das Griensteidl und das dortige Geschehen gemeinsam mit seinen Wien-Ansichten verewigte, macht Zeller es sich zur Aufgabe, die im Verschwinden begriffene Wirtshauskultur des Melker Alpenvorland und Pielachtals, mitsamt ihren Gästen und dem historischen Inventar zu dokumentieren. Großformatige Fotos und ein Dokumentarfilm mit Erzählungen von Wirten und Wirtinnen sollen die Bedeutung dieser Orte als soziale Netzwerke betonen. Gleichzeitig beleuchtet das Projekt die Vergänglichkeit regionaler Traditionen und wirft damit Fragen zu Beständigkeit, Identität und sozialem Austausch in einer zunehmend digitalen Welt auf.
2025
Spartenübergreifend
Im Wesentlichen: Warten.
Wie Raum und Zeit sich fügen.
05.07.2025
Kultur auf Schiene, Westbahnstraße 27, 4300 St. Valentin
Wo, wann und worauf hast Du zum letzten Mal gewartet?
Auf ein Ereignis, ein aufeinander Zugehen oder einfach auf den Zug?
Am Bahnhof von St. Valentin wird das „Warten“ durch eine Installation, eine Ausstellung und eine interaktive Performance in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es eine 24-stündige Video-Illustration des Wartens (re-live!), zu hören eine Soundinstallation, und zu erleben gibt es den Aufzug als Zeitmaschine und eine begehbare, sich – wie die Erde! – unablässig drehende Scheibe, mit der Ihr im Raum kreisen und anderen Menschen begegnen – oder ausweichen könnt.
„Warten“ verbindet aber auch den Bahnhof St. Valentin mit jenem in Steyr und begleitet so viele Pendler- und Schüler*innen auf ihren täglichen Wegen.
Wartet mit uns!
Steyr und St. Valentin sind durch die Bahnstrecke nah verbunden. Doch die Innenstädte warten auf die Rückkehr sozialer Begegnung. Bahnhöfe und Stadtkerne sind an sich schon Soziotope, sie sind Begegnungszonen des Wartens und des Weiterreisens – im Bewusstsein, dass wir dies immer sowohl gemeinsam als auch alleine tun. Andreas Moritz‘ und Konstanze Müllers vielfältige künstlerische Annäherungen spiegeln dies und die Individualität unserer Gesellschaft wider. Ihre interdisziplinären Werke laden das Publikum im Warten zum Dasein und Verweilen in Synergie zur Aufmerksamkeitsökonomie und des Zeitgeistes ein. Ihre oft überraschenden künstlerischen Ausdrucksformen ermöglichen dem Publikum, das Fluidum herkömmlicher Zeitgefüge anders wahrzunehmen.
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Brücken[t]räume
Kulturelles Schattendasein
05.07.2025
Westbahnbrücke x Traisen, Zum Steg n.v., 3100 St. Pölten
Du spazierst im Sommer die Traisen entlang und die Sonne brennt gnadenlos auf Dich nieder. Auch die Nähe zum Wasser und der Schatten vom Bewuchs der Traisenlände ändern daran nicht viel. Und dann hörst du es schon von Weitem: Menschen sind unter der schattigen Westbahnbrücke zusammengekommen, um diesen Ort gemeinsam mit Handwerk, Kunst und Diskurs zu gestalten. Dabei nehmen wir Rücksicht aufeinander und auf die Tierwelt am Boden, im Wasser und in den Fugen des Betons.
Wir laden Dich ein, Teil der baulichen Veränderung und der künstlerischen Bespielung zu werden. Die Westbahnbrücke trägt dank deiner Beteiligung einen Teil zur gelebten Klimawandelanpassung bei und wird dabei zum besonderen Begegnungsraum für die Bewohner*innen der Stadt St. Pölten.
Großereignisse und Festivals wie z.B. die Kulturhauptstädte Europas, die Documenta in Kassel oder die Biennale in Venedig machen häufig von temporärer Architektur in der Öffentlichkeit Gebrauch. Oft für Interventionen im Stadtraum genutzt, können ephemere Baustrukturen zu Treffpunkten, Aufenthaltsorten oder Spielstätten werden. Manchmal bilden diese Impulse den Ausgangspunkt für eine langjährige Praxis – im besten Fall werden sie zur fixen Institution.
Seit 2015 bespielt der Verein Freiluft und Kultur mit unterschiedlichen Formaten den Raum unter der Westbahnbrücke an der Traisen. Diesmal mit einer Serie von partizipativen Workshops und ergänzendem Kulturprogramm, die den Ort an drei Wochenenden neu inszenieren und langfristig beleben.
2025
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
05.07.2025
Oberer Stadtplatz, Oberer Stadtplatz 28-35, 3340 Waidhofen an der Ybbs
05.07.2025
2025-07-05
|Waidhofen an der Ybbs|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
2025
Literatur
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
08.07.2025
Schloss Rothschild, Schlossweg 2, 3340 Waidhofen an der Ybbs
08.07.2025
2025-07-08
|Waidhofen an der Ybbs|
|Literatur|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
2025
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Hofgschichte(n)
Vergangenes künstlerisch aufbereitet
10.07.2025
Verein Dorfplatz St. Andrä-Wördern, Josef-Karner-Platz 1, 3423 St. Andrä-Wördern
10.07.2025
2025-07-10
|St. Andrä-Wördern|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Viel soll passiert sein in den letzten 125 Jahren am Nowotnyhof, heute als Dorfplatz ein offener Ort mit Werkstätten, Kunstschaffenden, Kulturveranstaltungen, einem Gemeinschaftsbüro und Gastronomiebetrieb.
War es eine Pferdeschwemme oder doch ein Sommerquartier für die Lipizzaner? Wurden hier Ziegel gebrannt? Was haben „die Sowjets“ nach dem Krieg hier gemacht? Was ist dran an der damals baumeisterlichen Höchstleistung für die Stahlbetondecke?
Im Gespräch mit Zeitzeug*innen und mit Hilfe von historischen Dokumenten wird versucht, Fakten von Mythen zu trennen. Die Ergebnisse werden in Kunst-Installationen aufbereitet, und gemeinsam mit jenen, die dabei waren, könnt Ihr in die „Hofg‘ schichte(n)“ eintauchen.
Die Transformation von Räumen, die obsolet geworden sind, ist ein globales Phänomen: sei es der ehemalige Fahrradhersteller Rog in Ljubljana, dessen Gebäude vielfältige Werkstätten und Ateliers beherbergen, die offenen Probe-, Theater-, und Ausstellungsräume des Pariser Cent Quatre im ehemaligen Bestattungsinstitut, aber auch leerstehende Schulgebäude wie einst das MoMA PS 1 in New York und sogar das Linzer OK. Als Co-Working-Space, mit Künstler*innen-Ateliers, Werkstätten sowie einem Kulturbetrieb mit Gastronomie wirkt der Dorfplatz heute nicht weniger ‚urban‘. Er setzt in dieser Ausstellung die letzten Entwicklungen in Bezug zu seinen bisherigen Nutzungsformen.
Stell‘ Dir vor, Du betrittst einen Raum voll Gleichgesinnter, die dieselbe Leidenschaft für das Kino teilen, die es lieben, gemeinsam Filme zu schauen, gemeinsam über Inhalte, Dramaturgie oder Darsteller*innen zu diskutieren und gemeinsam über das Medium Film neue Perspektiven kennen zu lernen.
Mit den Dialogtagen lädt das Perspektive Kino Amstetten Filminteressierte, Filmvereine, regionale Kinobetreiber*innen und all jene, die sich gern in einem Filmverein engagieren möchten, zu einer Fachtagung ein. Dabei wird nicht nur über die „DNA“ regionaler Filmvereine philosophiert, sondern auch konkrete Themen wie Filmverleih oder Filmprogrammierung behandelt. Darüber hinaus sorgen Filme von Studierenden der Filmakademie Wien, sowie von österreichischen und deutschen Filmemacher*innen für interessante Impulse.
Die regionalen Filmvereine spielen eine entscheidende Rolle in der Vermittlung von Filmkunst. Nicht nur, dass sie den Bürger*innen in vielen Gemeinden und Städten das Kinoerlebnis überhaupt erst ermöglichen, ihr Programm bietet auch einen Einblick in das vielfältige Filmschaffen abseits der großen Blockbuster. Damit sind sie wichtige Förderer der österreichischen Filmszene, weil sie auch Filme von jungen, beziehungsweise weniger bekannten Filmemacher*innen präsentieren.
In diesem Sinn vernetzen die Dialogtage Kino Niederösterreich die Filmvereine des Landes und bestärken sie in ihrem Tun, zum anderen machen sie generell neugierig auf besondere Kinoerlebnisse wie sie (fast) nur von Filmvereinen geboten werden.
2025
Musik
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Brücken[t]räume
Kulturelles Schattendasein
11.07.2025
Westbahnbrücke x Traisen, Zum Steg n.v., 3100 St. Pölten
Du spazierst im Sommer die Traisen entlang und die Sonne brennt gnadenlos auf Dich nieder. Auch die Nähe zum Wasser und der Schatten vom Bewuchs der Traisenlände ändern daran nicht viel. Und dann hörst du es schon von Weitem: Menschen sind unter der schattigen Westbahnbrücke zusammengekommen, um diesen Ort gemeinsam mit Handwerk, Kunst und Diskurs zu gestalten. Dabei nehmen wir Rücksicht aufeinander und auf die Tierwelt am Boden, im Wasser und in den Fugen des Betons.
Wir laden Dich ein, Teil der baulichen Veränderung und der künstlerischen Bespielung zu werden. Die Westbahnbrücke trägt dank deiner Beteiligung einen Teil zur gelebten Klimawandelanpassung bei und wird dabei zum besonderen Begegnungsraum für die Bewohner*innen der Stadt St. Pölten.
Großereignisse und Festivals wie z.B. die Kulturhauptstädte Europas, die Documenta in Kassel oder die Biennale in Venedig machen häufig von temporärer Architektur in der Öffentlichkeit Gebrauch. Oft für Interventionen im Stadtraum genutzt, können ephemere Baustrukturen zu Treffpunkten, Aufenthaltsorten oder Spielstätten werden. Manchmal bilden diese Impulse den Ausgangspunkt für eine langjährige Praxis – im besten Fall werden sie zur fixen Institution.
Seit 2015 bespielt der Verein Freiluft und Kultur mit unterschiedlichen Formaten den Raum unter der Westbahnbrücke an der Traisen. Diesmal mit einer Serie von partizipativen Workshops und ergänzendem Kulturprogramm, die den Ort an drei Wochenenden neu inszenieren und langfristig beleben.
Stell‘ Dir vor, Du betrittst einen Raum voll Gleichgesinnter, die dieselbe Leidenschaft für das Kino teilen, die es lieben, gemeinsam Filme zu schauen, gemeinsam über Inhalte, Dramaturgie oder Darsteller*innen zu diskutieren und gemeinsam über das Medium Film neue Perspektiven kennen zu lernen.
Mit den Dialogtagen lädt das Perspektive Kino Amstetten Filminteressierte, Filmvereine, regionale Kinobetreiber*innen und all jene, die sich gern in einem Filmverein engagieren möchten, zu einer Fachtagung ein. Dabei wird nicht nur über die „DNA“ regionaler Filmvereine philosophiert, sondern auch konkrete Themen wie Filmverleih oder Filmprogrammierung behandelt. Darüber hinaus sorgen Filme von Studierenden der Filmakademie Wien, sowie von österreichischen und deutschen Filmemacher*innen für interessante Impulse.
Die regionalen Filmvereine spielen eine entscheidende Rolle in der Vermittlung von Filmkunst. Nicht nur, dass sie den Bürger*innen in vielen Gemeinden und Städten das Kinoerlebnis überhaupt erst ermöglichen, ihr Programm bietet auch einen Einblick in das vielfältige Filmschaffen abseits der großen Blockbuster. Damit sind sie wichtige Förderer der österreichischen Filmszene, weil sie auch Filme von jungen, beziehungsweise weniger bekannten Filmemacher*innen präsentieren.
In diesem Sinn vernetzen die Dialogtage Kino Niederösterreich die Filmvereine des Landes und bestärken sie in ihrem Tun, zum anderen machen sie generell neugierig auf besondere Kinoerlebnisse wie sie (fast) nur von Filmvereinen geboten werden.
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Brücken[t]räume
Kulturelles Schattendasein
12.07.2025
Westbahnbrücke x Traisen, Zum Steg n.v., 3100 St. Pölten
Du spazierst im Sommer die Traisen entlang und die Sonne brennt gnadenlos auf Dich nieder. Auch die Nähe zum Wasser und der Schatten vom Bewuchs der Traisenlände ändern daran nicht viel. Und dann hörst du es schon von Weitem: Menschen sind unter der schattigen Westbahnbrücke zusammengekommen, um diesen Ort gemeinsam mit Handwerk, Kunst und Diskurs zu gestalten. Dabei nehmen wir Rücksicht aufeinander und auf die Tierwelt am Boden, im Wasser und in den Fugen des Betons.
Wir laden Dich ein, Teil der baulichen Veränderung und der künstlerischen Bespielung zu werden. Die Westbahnbrücke trägt dank deiner Beteiligung einen Teil zur gelebten Klimawandelanpassung bei und wird dabei zum besonderen Begegnungsraum für die Bewohner*innen der Stadt St. Pölten.
Großereignisse und Festivals wie z.B. die Kulturhauptstädte Europas, die Documenta in Kassel oder die Biennale in Venedig machen häufig von temporärer Architektur in der Öffentlichkeit Gebrauch. Oft für Interventionen im Stadtraum genutzt, können ephemere Baustrukturen zu Treffpunkten, Aufenthaltsorten oder Spielstätten werden. Manchmal bilden diese Impulse den Ausgangspunkt für eine langjährige Praxis – im besten Fall werden sie zur fixen Institution.
Seit 2015 bespielt der Verein Freiluft und Kultur mit unterschiedlichen Formaten den Raum unter der Westbahnbrücke an der Traisen. Diesmal mit einer Serie von partizipativen Workshops und ergänzendem Kulturprogramm, die den Ort an drei Wochenenden neu inszenieren und langfristig beleben.
2025
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
12.07.2025
Oberer Stadtplatz, Oberer Stadtplatz 2, 3340 Waidhofen an der Ybbs
12.07.2025
2025-07-12
|Waidhofen an der Ybbs|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
Wiederbelebt als Begegnungszone für Kunst- und Kulturinteressierte wird im „Mockhaus“ ein vielfältiges Programm geboten. Die Ausstellung „Grenzenlos“ würdigt das Wirken des ehemaligen Hausbewohners und Außenministers Dr. Alois Mock und lässt die Zeit des EU-Beitritts Revue passieren. Kuratiert von Gabriele Baumgartner präsentieren Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Euratsfeld ihre Werke in der neu gestalteten „Kunsthalle“.
Die Arbeitsgemeinschaft „Mockup“ knüpft an die örtliche Fototradition an und zeigt Werke analoger Fotografie und historischer Druckverfahren. Sprache, Musik und Tanz sind die Schwerpunkte dreier aufeinanderfolgender Wochenenden. Veranstaltungen mit Wortspielen, Tanzevents, Heimatklängen und Weltmusik runden das Programm ab. Das „Kuliffee“ lädt zum Dialog, Verweilen und Genießen kulinarischer Angebote ein.
Zwischen 1960 und 1980 hat man in New York begonnen leerstehende Läden und Industriestandorte zu bespielen. Dort benötigte die neu aufkommende Minimal Art und Pop Art Räume abseits etablierter Galerien, um raumbezogen zu arbeiten. Die anhaltende Beliebtheit dieser Strömung zeigt sich anhand von Kulturzentren und Kulturmeilen, die sich allerdings primär in urbanen Zentren befinden. In Euratsfeld wird dieses kulturelle Erschließungskonzept nun in einer ländlich geprägten Gemeinde erprobt. So wird aus einem Gebäude, das den Ort mit Milch oder Öl versorgt hat, eine Tankstelle der Phantasie und der Künste – von den Menschen in Euratsfeld, mit den Menschen in Euratsfeld, für die Menschen dieser Welt.
2025
Musik
4 Days 4 Noise Camp
Musikcamp für Flinta*-Personen
12.07.2025
Konvikt Garten, Graben 5, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Das 4 Days 4 Noise Camp in Waidhofen/Ybbs und Weyer richtet sich an junge Frauen, trans, und nicht-binäre Personen zwischen 18 bis 25 Jahren, die Lust haben, Musik zu machen - unabhängig von musikalischen Vorkenntnissen.
Ganz nach dem Grundsatz „Empowerment through Music“ stehen Spaß, Kreativität und die Energie des gemeinsamen Musizierens im Mittelpunkt. Egal, ob Du Anfänger*in bist oder schon Erfahrung im Musikmachen hast – Du bist willkommen!
Im Rahmen des Programms werden von Musikschaffenden (Cousines Like Shit, Sharktank, Multitudes) sowie erfahrenen Personen der Musikbranche (Raspberry Soda Agency, Gikk) Bandcoachings und Workshops zu Themen wie Tontechnik, Bandmanagement oder Tanz angeboten. Am Ende gibt es ein finales Abschlusskonzert. Wir freuen uns auf deine Teilnahme und bleib laut!
Laut einer 2024 von der deutschen Musikverwertungsgesellschaft GEMA in Auftrag gegebenen Studie erlebten fast alle FLINTA*-Personen im Musikbusiness Diskriminierung aufgrund ihrer Geschlechtsidentität. 75% führen als Hindernis für ihre Weiterentwicklung zudem die männlich dominierte Leitungsebene in unterschiedlichen Bereichen an. Gleichzeitig sehen viele ein Potenzial in Gelegenheiten zur Vernetzung, Empowerment und Weiterbildung in geschütztem Umfeld. Das 4 Days 4 Noise Camp will einen solchen Safe Space zum Entdecken künstlerischer Begabungen öffnen.
Die in Allhartsberg beheimatete Sage "Das Heidemädchen von Kröllendorf" war vor zehn Jahren Stoff für eine regionale Theaterinszenierung. Nun wird der Filmmitschnitt von damals mit aktuellen Neuaufnahmen zu einem Stummfilm zusammengefügt. Die Filmspuren und den Schnitt übernimmt Jakob Kasser. Musikalisch vertont wird diese lichtspielerische Collage von Daniel Muck.
Der neu entstandene Stummfilm wird mit der dazu neu komponierten Live-Musik durch die beheimatete Trachtenmusikkapelle im 115. Jahr ihres Bestehens, sowie mit der Stadtmusikkapelle Waidhofen/Ybbs, die dieses Jahr 180 Jahre alt wird, bespielt werden. Des Weiteren werden Klassiker der Konzert- und Filmmusik von beiden Blasorchestern zu hören sein. Mehr Blasmusik an einem Abend ist kaum möglich!
Der 2012 mit fünf Oscars preisgekrönte Film „The Artist“ hat gezeigt, dass der Stummfilm immer noch ein Genre ist, dass das Publikum in seinen Bann ziehen kann. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Stummfilms ist die Musik. Livemusik zu Stummfilmklassikern sind dabei ein äußerst beliebtes Aufführungsformat, ob in klassischen Konzertsälen mit großem Orchester im Wiener Konzerthaus oder in kleinen Kinosälen nur mit Klavierbegleitung wie in den Breitenseer Lichtspielen. Einen Stummfilm mit Blasmusik in einem überdachten Sägewerk, kann man in dieser Form wahrscheinlich nur in Allhartsberg im Rahmen des Viertelfestivals erleben.
2025
Musik
Klangtandlerei
Musik im Dialog am Wochenmarkt
15.07.2025
Bürgerspitalkirche, Eberhardplatz, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Am Wochenmarkt in Waidhofen/Ybbs und am Bauernmarkt in Scheibbs wird neben Gemüse-, Obst-, Fleisch- und Käseständen auch ein Musikstand aufgestellt. Da gibt es zwar nichts zu kaufen, dafür könnt Ihr mit dem Ensemble „zoat“ (Anna Großberger (Violine/Gesang) und Viktoria Hofmarcher (Klarinette/Shruti)) Kaffee oder Tee trinken und ins Gespräch kommen: über die Arbeit, einen bevorstehenden Arztbesuch, die Kinder oder den Einkauf. Diese Gespräche bilden dann die Grundlage für Musik – sogenannte Echtzeitkompositionen. Dabei nehmen die Musikerinnen spontan Gemütslagen und Bilder aus den Gesprächen auf und setzen diese in kurzen instrumentalen Stücken um.
Diese Musikstücke werden dann in Waidhofen und Scheibbs jeweils im Rahmen eines Konzerts von zoat zu hören sein.
Üblicherweise lässt man sich am Markt von den Ständen inspirieren. Wie in unterschiedlichen Formen improvisierter Musik kehren die Musikerinnen diese Idee um und machen die Begegnungen vor Ort zum Ausgangspunkt ihrer musikalischen Darbietung. Neben Violine, Klarinette und Gesang nutzen zoat die traditionell indische Shruti, das mit einem darunterliegenden Bordunton die Grundstimmung setzt. Gemeinsam mit Violetta Parisini und Anna Buchegger, die beide bereits für einen Amadeus nominiert waren, verstärken sich wohl auch durch die provokant-ehrlichen Texte von zoat die Diskussionen an diesem Marktstand.
Die Fotografin Doris Schwarz-König portraitiert 18 18-jährige und lädt Euch ein, in die Lebenswelten dieser Jugendlichen einzutauchen. Die Charakterportraits fangen die Emotionen und Träume der Jugendlichen ein und vermitteln ein Gefühl von Nähe und Empathie. Textzeilen, die die Jugendlichen an sich selbst schreiben, sind ein kraftvoller Ausdruck ihrer inneren Gedanken und Wünsche in Bezug auf das eigene Glück. So könnt Ihr Euch mit den Jugendlichen auf einer sehr persönlichen Ebene identifizieren.
Gastgeber der Ausstellung ist der Flipper-Sammler Günter Freinberger. An drei Abenden könnt Ihr Euch nicht nur an einem seiner vielen Flipper jung fühlen, es werden auch vom Hausherren, sowie dem DJ Florian Schmidbauer Eure musikalischen Wünsche erfüllt. Also „Forever young“ und „Let’s dance“!
Seien es Adrienne Salingers „Teenagers in Their Bedrooms”, Nan Goldins New York-Fotografien oder Wolfgang Tillmans Dokumentation der Berliner Technoszene. Über den fotografischen Zugang entsteht unmittelbare Nähe zu den Protagonist*innen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Doris Schwarz-König erweitert den fotografischen Blick durch Texte, in denen die Jugendlichen ihre eigenen Gedanken und Wünsche artikulieren. Ähnlich wie bei Richard Linklaters bahnbrechendem Coming-of-Age-Film „Boyhood“ möchte sie ihr Projekt in 10 Jahren wiederholen. Dabei soll über die Texte auch dokumentiert werden, ob und in welcher Form sich die Einstellung zum Glück aber auch in Bezug auf bestimmte Wertvorstellungen mit dem Alter verändern.
Am Wochenmarkt in Waidhofen/Ybbs und am Bauernmarkt in Scheibbs wird neben Gemüse-, Obst-, Fleisch- und Käseständen auch ein Musikstand aufgestellt. Da gibt es zwar nichts zu kaufen, dafür könnt Ihr mit dem Ensemble „zoat“ (Anna Großberger (Violine/Gesang) und Viktoria Hofmarcher (Klarinette/Shruti)) Kaffee oder Tee trinken und ins Gespräch kommen: über die Arbeit, einen bevorstehenden Arztbesuch, die Kinder oder den Einkauf. Diese Gespräche bilden dann die Grundlage für Musik – sogenannte Echtzeitkompositionen. Dabei nehmen die Musikerinnen spontan Gemütslagen und Bilder aus den Gesprächen auf und setzen diese in kurzen instrumentalen Stücken um.
Diese Musikstücke werden dann in Waidhofen und Scheibbs jeweils im Rahmen eines Konzerts von zoat zu hören sein.
Üblicherweise lässt man sich am Markt von den Ständen inspirieren. Wie in unterschiedlichen Formen improvisierter Musik kehren die Musikerinnen diese Idee um und machen die Begegnungen vor Ort zum Ausgangspunkt ihrer musikalischen Darbietung. Neben Violine, Klarinette und Gesang nutzen zoat die traditionell indische Shruti, das mit einem darunterliegenden Bordunton die Grundstimmung setzt. Gemeinsam mit Violetta Parisini und Anna Buchegger, die beide bereits für einen Amadeus nominiert waren, verstärken sich wohl auch durch die provokant-ehrlichen Texte von zoat die Diskussionen an diesem Marktstand.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
HAMMER_WERK_STÄTTEN
Im Gleichklang
18.07.2025
Volksheim Traisen, Rathausplatz 3, 3160 Traisen
18.07.2025
2025-07-18
|Traisen|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Der Verein OpenGLAM.at und das Museum Lilienfeld begeben sich 2025 auf akustische Spurensuche in die Industriestätten des Traisen- und Gölsentals. Dafür werden Arbeiter*innen und ihre Familien gesucht, die vom Arbeiten und Leben in und mit den Werken erzählen wollen. Also wenn Du Dich für einen der Industriestandorte in Lilienfeld, Hohenberg, Traisen oder St. Aegyd interessierst, dann melde Dich einfach bei der künstlerischen Leitung oder komm einfach zu einer unseren HAMMER_WERK_STÄTTEN. Bringe Deine Geschichte oder die Deiner Vorfahren in den Zusammenhang mit anderen und werde Teil eines großen Ganzen! Wir schmieden aus den Rohstoffen der Werkstätten in vier HAMMER_WERK_STÄTTEN in den vier traditionsreichen Industriestandorten kreative Werkstücke in Ton und Bild und präsentieren sie am 18. Juli im Volksheim Traisen.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Lilienfeld bringt der Verein OPENGLAM.AT das bereits bewährte Format von Werkstätten (Projekt Ybbs 4 Dimensionen) in die immer noch florierenden Industriestandorte des Traisentals. Dabei werden Klänge und Geschichten gesammelt, und als Oral History langzeitarchiviert. So können die Ergebnisse im Museum auch für künftige Vermittlungsarbeit zur Industrie- und Sozialgeschichte der Region nachgenutzt werden. Damit gehen die Lebensgeschichten von Arbeiter*innen nicht verloren, wie oft an anderen Industriestandorten, wo üblicherweise erst nach deren Niedergang die ihnen gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird.
2025
Musik
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Brücken[t]räume
Kulturelles Schattendasein
18.07.2025
Westbahnbrücke x Traisen, Zum Steg n.v., 3100 St. Pölten
Du spazierst im Sommer die Traisen entlang und die Sonne brennt gnadenlos auf Dich nieder. Auch die Nähe zum Wasser und der Schatten vom Bewuchs der Traisenlände ändern daran nicht viel. Und dann hörst du es schon von Weitem: Menschen sind unter der schattigen Westbahnbrücke zusammengekommen, um diesen Ort gemeinsam mit Handwerk, Kunst und Diskurs zu gestalten. Dabei nehmen wir Rücksicht aufeinander und auf die Tierwelt am Boden, im Wasser und in den Fugen des Betons.
Wir laden Dich ein, Teil der baulichen Veränderung und der künstlerischen Bespielung zu werden. Die Westbahnbrücke trägt dank deiner Beteiligung einen Teil zur gelebten Klimawandelanpassung bei und wird dabei zum besonderen Begegnungsraum für die Bewohner*innen der Stadt St. Pölten.
Großereignisse und Festivals wie z.B. die Kulturhauptstädte Europas, die Documenta in Kassel oder die Biennale in Venedig machen häufig von temporärer Architektur in der Öffentlichkeit Gebrauch. Oft für Interventionen im Stadtraum genutzt, können ephemere Baustrukturen zu Treffpunkten, Aufenthaltsorten oder Spielstätten werden. Manchmal bilden diese Impulse den Ausgangspunkt für eine langjährige Praxis – im besten Fall werden sie zur fixen Institution.
Seit 2015 bespielt der Verein Freiluft und Kultur mit unterschiedlichen Formaten den Raum unter der Westbahnbrücke an der Traisen. Diesmal mit einer Serie von partizipativen Workshops und ergänzendem Kulturprogramm, die den Ort an drei Wochenenden neu inszenieren und langfristig beleben.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Begegnungszone Oberer Stadtplatz
do geh`ma hin
18.07.2025
Rathaussaal, Oberer Stadtplatz 28, 3340 Waidhofen an der Ybbs
18.07.2025
2025-07-18
|Waidhofen an der Ybbs|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Der Obere Stadtplatz in Waidhofen an der Ybbs ist seit acht Jahrhunderten ein wichtiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen: ob am Wochenmarkt oder bei kirchlichen oder weltlichen Festen. Gemalte, gedruckte und fotografische historische Stadtansichten bilden den vom Waidhofner Musealverein gestalteten Rahmen für eine spannenden Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft. Rund zwei Monate wird vom Musealverein mit örtlichen Vereinen und Institutionen am Oberen Stadtplatz gesungen, musiziert, gespielt, gelesen, schuhgeplattelt oder einfach nur von früher erzählt. Und es wird von Waidhofener Schülerinnen und Schülern auch in die Zukunft der Stadt geblickt. So wird der Geist der Gemeinsamkeit, der Waidhofen seit Jahrhunderten prägt in all seiner Diversität sowohl für Einheimisch und Gäste erlebbar gemacht.
Bereits vor 20 Jahren verzeichnete der Kunsthistoriker Hal Foster eine Tendenz der zeitgenössischen Kunst die traditionelle Archivarbeit stärker einzubinden, um auf nicht erzählte Geschichten hinzuweisen. Der Waidhofener Musealverein wühlte in der eigenen Sammlung, um dadurch die gesellschaftliche Bedeutung eines zentralen Platzes sichtbar zu machen. Während „Wien, wie es früher war“ oder die erfolgreiche Reihe „Linz – einst/jetzt“ sich in Publikationsform auf eine vergleichende Spurensuche begeben, kann man im Rahmen des Viertelfestivals am Oberen Stadtplatz eine Live-Version dieses Gedankens erleben. Neben den vielzähligen Bespielungsformen werden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mit ihren Utopien Zukunftsvisionen zu entwerfen.
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Brücken[t]räume
Kulturelles Schattendasein
19.07.2025
Westbahnbrücke x Traisen, Zum Steg n.v., 3100 St. Pölten
Du spazierst im Sommer die Traisen entlang und die Sonne brennt gnadenlos auf Dich nieder. Auch die Nähe zum Wasser und der Schatten vom Bewuchs der Traisenlände ändern daran nicht viel. Und dann hörst du es schon von Weitem: Menschen sind unter der schattigen Westbahnbrücke zusammengekommen, um diesen Ort gemeinsam mit Handwerk, Kunst und Diskurs zu gestalten. Dabei nehmen wir Rücksicht aufeinander und auf die Tierwelt am Boden, im Wasser und in den Fugen des Betons.
Wir laden Dich ein, Teil der baulichen Veränderung und der künstlerischen Bespielung zu werden. Die Westbahnbrücke trägt dank deiner Beteiligung einen Teil zur gelebten Klimawandelanpassung bei und wird dabei zum besonderen Begegnungsraum für die Bewohner*innen der Stadt St. Pölten.
Großereignisse und Festivals wie z.B. die Kulturhauptstädte Europas, die Documenta in Kassel oder die Biennale in Venedig machen häufig von temporärer Architektur in der Öffentlichkeit Gebrauch. Oft für Interventionen im Stadtraum genutzt, können ephemere Baustrukturen zu Treffpunkten, Aufenthaltsorten oder Spielstätten werden. Manchmal bilden diese Impulse den Ausgangspunkt für eine langjährige Praxis – im besten Fall werden sie zur fixen Institution.
Seit 2015 bespielt der Verein Freiluft und Kultur mit unterschiedlichen Formaten den Raum unter der Westbahnbrücke an der Traisen. Diesmal mit einer Serie von partizipativen Workshops und ergänzendem Kulturprogramm, die den Ort an drei Wochenenden neu inszenieren und langfristig beleben.
Am Wochenmarkt in Waidhofen/Ybbs und am Bauernmarkt in Scheibbs wird neben Gemüse-, Obst-, Fleisch- und Käseständen auch ein Musikstand aufgestellt. Da gibt es zwar nichts zu kaufen, dafür könnt Ihr mit dem Ensemble „zoat“ (Anna Großberger (Violine/Gesang) und Viktoria Hofmarcher (Klarinette/Shruti)) Kaffee oder Tee trinken und ins Gespräch kommen: über die Arbeit, einen bevorstehenden Arztbesuch, die Kinder oder den Einkauf. Diese Gespräche bilden dann die Grundlage für Musik – sogenannte Echtzeitkompositionen. Dabei nehmen die Musikerinnen spontan Gemütslagen und Bilder aus den Gesprächen auf und setzen diese in kurzen instrumentalen Stücken um.
Diese Musikstücke werden dann in Waidhofen und Scheibbs jeweils im Rahmen eines Konzerts von zoat zu hören sein.
Üblicherweise lässt man sich am Markt von den Ständen inspirieren. Wie in unterschiedlichen Formen improvisierter Musik kehren die Musikerinnen diese Idee um und machen die Begegnungen vor Ort zum Ausgangspunkt ihrer musikalischen Darbietung. Neben Violine, Klarinette und Gesang nutzen zoat die traditionell indische Shruti, das mit einem darunterliegenden Bordunton die Grundstimmung setzt. Gemeinsam mit Violetta Parisini und Anna Buchegger, die beide bereits für einen Amadeus nominiert waren, verstärken sich wohl auch durch die provokant-ehrlichen Texte von zoat die Diskussionen an diesem Marktstand.
In diesem einzigartigen Musikprojekt treffen mit der „Quetschwork Family“ und der Blasmusikgruppe „Da Blechhauf’n“ zwei hochkarätige Musikgruppen aufeinander. Gemeinsam entwickeln sie ein neues, exklusiv für das Viertelfestival Mostviertel 2025 arrangiertes Programm, das die kulturelle Begegnung und den musikalischen Austausch zelebriert. Fazit: Dieses Projekt steht für die kreative Kraft der Begegnung. Es verbindet Tradition und Moderne, Vielfalt und Harmonie und bietet Euch ein unvergessliches musikalisches Erlebnis.
Die Premiere findet im Rahmen der 35 Jahrfeier der Bühne im Hof in St. Pölten statt. Eine zweite Aufführung auf der Bühne des Theatersommers Haag bildet den fulminanten Abschluss des Viertelfestivals 2025 im Mostviertel!
Das Zusammenspiel kommt in der heimischen Musikszene wieder in Mode – ob Thomas Gansch mit Herbert Pixner oder viele andere, die gemeinsame Bühnenprogramme entwickeln – der befruchtende musikalische Dialog erfreut sich größter Beliebtheit. Allerdings ist es alles andere als selbstverständlich, wenn zwei renommierte Musikformationen musikalisch zusammenfinden. Nicht nur, dass die terminliche Abstimmung um ein Vielfaches schwieriger ist. Mehr noch müssen die Gruppen die Komfortzone ihrer gewohnten Klangwelten verlassen. Gerade aus diesem Grund kann man sich trotz aller erfolgreicher Duos und Trios auf zwei nicht alltägliche Konzerte freuen!
2025
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Wie lange noch? SOLANGE...
Groß denken und mutig sein.
05.05.2026
Siloturm Hasitschka Agrarhandel GmbH, Die Marchfelderstraße 10, 2281 Raasdorf bei Wien
05.05.2026
2026-05-05
|Raasdorf bei Wien|
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|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Silotürme sind die Wolkenkratzer des Weinviertels. Rund 50 Meter hoch, mit einem Baugerüst versehen, wird der Hasitschka-Siloturm in Raasdorf zur Projektionsfläche für das internationale Kunstprojekt SOLANGE. Nach Washington, Orléans, Ljubljana, Rabat, Köln und anderen europäischen Städten kommt die Installation ins Weinviertel. Die Künstlerin Katharina Cibulka stickt mit pinkem Tüll im traditionellen Kreuzstich in meterhohen Buchstaben einen Satz auf ein Gerüstnetz, z.B. „Solange Gleichberechtigung eine ewige Baustelle ist, bin ich Feminist:in“.
Die Künstlerin spielt in ihrer seriell angelegten aktivistisch-feministischen Arbeit mit der Dynamik zwischen männlich konnotierter Baustelle und traditionell weiblicher Handarbeit. Sie zoomt die ursprünglich im Privaten verortete Miniatur-Stickerei ins Überdimensionale und bringt sie unübersehbar in den öffentlichen Raum. Ziel ist, für Gleichstellung zu sensibilisieren und zu signalisieren, dass feministische Anliegen alle angehen.
Weltweit wurden bislang 33 Installationen in neun Ländern und sieben Sprachen realisiert. Herzstück der Installationen ist die Partizipation der regionalen Bevölkerung. Welchem Anliegen wollt ihr riesig Raum geben? Schickt uns euren persönlichen SOLANGE-Satz. Macht mit! Let’s go equal!
Feminismus: Alle Menschen sollen die gleichen Rechte, Freiheiten und Möglichkeiten haben – unabhängig vom Geschlecht.
“Was geht ab?” Vier Zirkus-Artistinnen finden darauf mit „Plötzlich:Mensch“ eine Antwort, die ohne Worte auskommt. Objektmanipulation und Artistik werden zum Medium, um eine Geschichte über Freude, Wut, Trauer, Hoffnung, Angst und Liebe zu erzählen. Viermal wird der von Spiritualität durchdrungene Kirchenraum zum Erlebnisraum, in dem sichtbar wird, was dort sonst nur spürbar ist. So entsteht ein einmaliges Gesamtkunstwerk, das auch ein junges Publikum anspricht.
Der sechste Schöpfungstag wird zum konzeptuellen Ankerpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem, was uns menschlich macht. Im Prozess der Menschwerdung erleben wir Konflikt und Versöhnung, Zerbrechen und Heilung. Zwischen Himmel und Erde, mit Hula Hoops und Aerial Hoop, finden wir eine Wirklichkeit, die über unsere eigene Wahrnehmung hinausreicht: Verbundenheit mit dem Gegenüber, der Gemeinschaft und der Schöpfung bildet die heilsame Antithese zu den schmerzvollen Zersplitterungen unserer Zeit.
Die Choreographien von Alma Gall, Clara Zeiszl, Lisa Hochrainer und Rosa Dreher werden musikalisch von Gilbert Handler und dem Organisten Manuel Fröschl begleitet und durch die Medienkünstler:innen Resa Lut und Marcus Saravia in eine Kulisse aus Licht und Projektionen eingebettet. Artistik, Live-Musik und Medienkunst verschmelzen unter der Dramaturgie von Colleen Rae Holmes und der Projektleitung von Franz Knittelfelder zu berührenden Szenen und imposanten Bildern.
Die kleine Schneckenkönigin RuWi begibt sich auf eine musikalische Rettungsmission durch die Region um Wolkersdorf. Als ein Küken spurlos verschwindet und auch das Hasenkind Hansi nicht mehr auffindbar ist, beginnt eine spannende Suche, bei der Zusammenhalt und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Wodo Musical-Orchester der Musikschule Wolkersdorf bringen 100 Kinder die Geschichte der Schnecke in die Regionsgemeinden. Professionell betreut in Schauspiel, Tanz und Musik von Barbara Wittmann, Alexander Blach-Marius und Steffi Neid.
Seit Jahrhunderten dient die Fabel als bewährtes moraldidaktisches Erzählmodell, um Jung und Alt gesellschaftliche Werte und Leitbilder zu vermitteln. Auch das Musiktheater „RuWi“ greift diese Tradition auf. Wie die Gemeinden einer Region schließen sich darin die Tierfreunde zu einem Kollektiv zusammen – frei nach dem Motto: „Jeder hat eine andere Gabe – gemeinsam sind wir stark – glaub an dich selbst!“ Damit reflektiert das Stück seine eigenen Produktionsbedingungen. Denn wohl kaum wäre ein Projekt dieses Umfangs ohne das Zusammenwirken zahlloser Einzelkräfte realisierbar.
Veranstalter: Region um Wolkersdorf
Künsterlische Leitung: Barbara Wittmann
Musikalische Leitung: Mag. Alexander Blach-Marius
Schauspiel & Regie: Steffi Neid
Orchester: Wodo Musical Orchester der Musikschule Wolkersdorf
Den Schülerinnen und Schülern der ASO Poysdorf ist aufgefallen, dass sich am Schulweg, bei Spielplätzen und öffentlichen Sportanlagen immer wieder Müll ansammelt, obwohl sich genügend Abfallbehälter in der Nähe befinden. Das ist ein großes Problem in der Stadt und auch für die Natur. Im Unterricht wird daraus eine Geschichte, bei der das Schulmaskottchen Lonie eine wichtige Rolle spielt. Landschaftsbilder entstehen, Utensilien und bewegliche Figuren werden erarbeitet. In der Trickboxx wird die Geschichte mit Stop-Motion-Animation zum Leben erweckt. Das filmische Ergebnis kann sich zusammen mit einer Ausstellung zum Thema Umweltschutz und Umweltschmutz bei mehreren Schulveranstaltungen sehen lassen.
Das kunstpädagogische Projekt „Lonie und der Umweltschutz“ bietet Kindern die Möglichkeit, sich in einem mehrstufigen, multimedialen Gestaltungsprozess mit Themen wie Umwelt- und Klimaschutz auseinanderzusetzen. Durch künstlerische Prozesse können komplexe ökologische Zusammenhänge emotional erfahrbar gemacht und individuell verarbeitet werden. Die inhaltliche Fokussierung der Erzählung auf eine vermüllte Meeresküste erweitert den Blick über den unmittelbaren Lebensraum hinaus und macht die angesprochene Umweltproblematik als globales Phänomen anschaulich.
Die kleine Schneckenkönigin RuWi begibt sich auf eine musikalische Rettungsmission durch die Region um Wolkersdorf. Als ein Küken spurlos verschwindet und auch das Hasenkind Hansi nicht mehr auffindbar ist, beginnt eine spannende Suche, bei der Zusammenhalt und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Wodo Musical-Orchester der Musikschule Wolkersdorf bringen 100 Kinder die Geschichte der Schnecke in die Regionsgemeinden. Professionell betreut in Schauspiel, Tanz und Musik von Barbara Wittmann, Alexander Blach-Marius und Steffi Neid.
Seit Jahrhunderten dient die Fabel als bewährtes moraldidaktisches Erzählmodell, um Jung und Alt gesellschaftliche Werte und Leitbilder zu vermitteln. Auch das Musiktheater „RuWi“ greift diese Tradition auf. Wie die Gemeinden einer Region schließen sich darin die Tierfreunde zu einem Kollektiv zusammen – frei nach dem Motto: „Jeder hat eine andere Gabe – gemeinsam sind wir stark – glaub an dich selbst!“ Damit reflektiert das Stück seine eigenen Produktionsbedingungen. Denn wohl kaum wäre ein Projekt dieses Umfangs ohne das Zusammenwirken zahlloser Einzelkräfte realisierbar.
Veranstalter: Region um Wolkersdorf
Künsterlische Leitung: Barbara Wittmann
Musikalische Leitung: Mag. Alexander Blach-Marius
Schauspiel & Regie: Steffi Neid
Orchester: Wodo Musical Orchester der Musikschule Wolkersdorf
Bei dieser Ausstellung im Kunsthaus Hruschka geht es um Grenzen, die nicht auf Landkarten eingezeichnet sind, sondern die sich in unseren Köpfen befinden. Die in Prag lebende Michaela Vrbkova und der in Falkenstein lebende Alfred Hruschka veranschaulichen in ihren künstlerischen Positionen das Aufwachsen an der Grenze zwischen Österreich und Tschechien. Zu sehen sind Malerei, Texte, Objekte und Installationen, die zeigen, wie alte Grenzen noch heute unser Denken prägen – aber auch wie man sie überwinden kann. Zu Gast im Kunsthaus ist auch die steirische Autorin und Bachmannpreisträgerin 2025, Natascha Gangl, die im Rahmen ihrer Lesung von der Geschichte und dem Leben im Grenzgebiet der Südoststeiermark erzählt.
Mit den Mitteln der Kunst kartografiert MENTAL BORDER die mentalen Einschreibungen, die politische Grenzregime hinterlassen. Ausgangspunkt und historische Kulisse zugleich bildet der Eiserne Vorhang, bzw. die Grenze zum ehemaligen Jugoslawien und deren weitumgreifende Implikationen im Denken, Erinnern und Erzählen der Nachbarregionen. Künstlerisch soll MENTAL BORDER kritische Reflexionsräume öffnen, in denen über Herkunftsnarrative, Vorurteilsbildung und Zugehörigkeitsgefühle nachgedacht werden kann. Ziel ist es, Prozesse der Alterisierung (Othering) sichtbar zu machen, durch die verfestigten Vorstellungen des „Anderen“ entstehen, um deren Dekonstruktion zu ermöglichen.
Die kleine Schneckenkönigin RuWi begibt sich auf eine musikalische Rettungsmission durch die Region um Wolkersdorf. Als ein Küken spurlos verschwindet und auch das Hasenkind Hansi nicht mehr auffindbar ist, beginnt eine spannende Suche, bei der Zusammenhalt und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Wodo Musical-Orchester der Musikschule Wolkersdorf bringen 100 Kinder die Geschichte der Schnecke in die Regionsgemeinden. Professionell betreut in Schauspiel, Tanz und Musik von Barbara Wittmann, Alexander Blach-Marius und Steffi Neid.
Seit Jahrhunderten dient die Fabel als bewährtes moraldidaktisches Erzählmodell, um Jung und Alt gesellschaftliche Werte und Leitbilder zu vermitteln. Auch das Musiktheater „RuWi“ greift diese Tradition auf. Wie die Gemeinden einer Region schließen sich darin die Tierfreunde zu einem Kollektiv zusammen – frei nach dem Motto: „Jeder hat eine andere Gabe – gemeinsam sind wir stark – glaub an dich selbst!“ Damit reflektiert das Stück seine eigenen Produktionsbedingungen. Denn wohl kaum wäre ein Projekt dieses Umfangs ohne das Zusammenwirken zahlloser Einzelkräfte realisierbar.
Veranstalter: Region um Wolkersdorf
Künsterlische Leitung: Barbara Wittmann
Musikalische Leitung: Mag. Alexander Blach-Marius
Schauspiel & Regie: Steffi Neid
Orchester: Wodo Musical Orchester der Musikschule Wolkersdorf
Die kleine Schneckenkönigin RuWi begibt sich auf eine musikalische Rettungsmission durch die Region um Wolkersdorf. Als ein Küken spurlos verschwindet und auch das Hasenkind Hansi nicht mehr auffindbar ist, beginnt eine spannende Suche, bei der Zusammenhalt und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Wodo Musical-Orchester der Musikschule Wolkersdorf bringen 100 Kinder die Geschichte der Schnecke in die Regionsgemeinden. Professionell betreut in Schauspiel, Tanz und Musik von Barbara Wittmann, Alexander Blach-Marius und Steffi Neid.
Seit Jahrhunderten dient die Fabel als bewährtes moraldidaktisches Erzählmodell, um Jung und Alt gesellschaftliche Werte und Leitbilder zu vermitteln. Auch das Musiktheater „RuWi“ greift diese Tradition auf. Wie die Gemeinden einer Region schließen sich darin die Tierfreunde zu einem Kollektiv zusammen – frei nach dem Motto: „Jeder hat eine andere Gabe – gemeinsam sind wir stark – glaub an dich selbst!“ Damit reflektiert das Stück seine eigenen Produktionsbedingungen. Denn wohl kaum wäre ein Projekt dieses Umfangs ohne das Zusammenwirken zahlloser Einzelkräfte realisierbar.
Veranstalter: Region um Wolkersdorf
Künsterlische Leitung: Barbara Wittmann
Musikalische Leitung: Mag. Alexander Blach-Marius
Schauspiel & Regie: Steffi Neid
Orchester: Wodo Musical Orchester der Musikschule Wolkersdorf
Den Schülerinnen und Schülern der ASO Poysdorf ist aufgefallen, dass sich am Schulweg, bei Spielplätzen und öffentlichen Sportanlagen immer wieder Müll ansammelt, obwohl sich genügend Abfallbehälter in der Nähe befinden. Das ist ein großes Problem in der Stadt und auch für die Natur. Im Unterricht wird daraus eine Geschichte, bei der das Schulmaskottchen Lonie eine wichtige Rolle spielt. Landschaftsbilder entstehen, Utensilien und bewegliche Figuren werden erarbeitet. In der Trickboxx wird die Geschichte mit Stop-Motion-Animation zum Leben erweckt. Das filmische Ergebnis kann sich zusammen mit einer Ausstellung zum Thema Umweltschutz und Umweltschmutz bei mehreren Schulveranstaltungen sehen lassen.
Das kunstpädagogische Projekt „Lonie und der Umweltschutz“ bietet Kindern die Möglichkeit, sich in einem mehrstufigen, multimedialen Gestaltungsprozess mit Themen wie Umwelt- und Klimaschutz auseinanderzusetzen. Durch künstlerische Prozesse können komplexe ökologische Zusammenhänge emotional erfahrbar gemacht und individuell verarbeitet werden. Die inhaltliche Fokussierung der Erzählung auf eine vermüllte Meeresküste erweitert den Blick über den unmittelbaren Lebensraum hinaus und macht die angesprochene Umweltproblematik als globales Phänomen anschaulich.
2026
Kunst und Ökologie
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
15.05.2026
Hauptstraße 17, 2000 Stockerau
15.05.2026
2026-05-15
|Stockerau|
|Kunst und Ökologie|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
16.05.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
16.05.2026
2026-05-16
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
2026
Theater
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Theaterradl: Der Weltuntergang
tww On Tour
17.05.2026
Bahnstraße 201, 2042 Guntersdorf
17.05.2026
2026-05-17
|Guntersdorf|
|Theater|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Tumult im Kosmos: Die Erde ist von „Menschen“ befallen! Der Komet Konrad soll Abhilfe schaffen. In vier Wochen soll er auf der Erde einschlagen und alles Leben auslöschen! Das Schicksal der gesamten Menschheit liegt nun in den Händen einer Wissenschaftlerin, und so macht sie sich auf, die Welt vor der drohenden Vernichtung zu bewahren. Das einzige Problem: Niemand hört ihr zu.
Ein zur Bühne umgebautes Lastenfahrrad, eine Handvoll Versatzstücke und die beiden Darsteller*innen Henrietta Rauth und Johannes Sautner, die gemeinsam in ca. 30 verschiedene Rollen schlüpfen; mehr braucht die Regisseurin Ursula Leitner nicht, um Jura Soyfers hochaktuelle Komödie im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Theaters Westliches Weinviertel zum Leben zu erwecken.
„Die Welt steht auf kan’ Fall mehr lang!“ — Dieser Satz aus Nestroys Lumpazivagabundus inspirierte den damals 23-jährigen Jura Soyfer zu seiner revueähnlich aufgebauten Gesellschaftssatire „Der Weltuntergang“, mit der er bereits Mitte der 30er Jahre die wachsende Verblendung und die Gefahren des Nationalismus vorhersagte.
Nach dem Vorbild des historischen Thespiskarren kommt das Theaterradl mit seiner Fahrradbühne — umweltschonend und niederschwellig — direkt zu seinem Publikum und verleiht dem Stück, welches in Zeiten von politischer Spaltung und Klimakrise aktueller denn je erscheint, eine zusätzliche Bedeutung, wenn plötzlich eine junge Frau vor der nahenden Katastrophe warnt und dabei nicht ernstgenommen wird.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
17.05.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
17.05.2026
2026-05-17
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
2026
Jugendkultur
Film
Kauf dir ein Eis!
Kurzfilmpremiere
17.05.2026
Kronen Kino Mistelbach, Oberhoferstraße 15, 2130 Mistelbach
Erinnerst du dich an dein letztes Erdbeereis? War es so ein chemisches, das zuckersüß im Mund zerschmilzt und lange noch in Erinnerung bleibt? Bist du jetzt wieder ein Kind?
In dem Kurzfilm von Sonja Aufreiter erbt Protagonistin Anna nach dem plötzlichen Unfalltod ihrer alkoholkranken Mutter ein verwildertes Grundstück, einen Wohnwagen und 50 Euro in einer Clown-Kinder-Geburtstagskarte mit der krakeligen Inschrift „Kauf dir ein Eis!“. Dem letzten Willen ihrer Mutter folgend, kauft sich Anna um das Geld Eis und verfällt in einen Rausch. Zwischen Annäherung und Abgrenzung muss Anna ihren eigenen Weg finden, mit der Erinnerung an ihre längst entfremdete Mutter zurechtzukommen und das letzte Eis stehen zu lassen.
In dem Film trifft der Topos „Ich bin nicht wie meine Mutter“ auf „Ich bin genau wie sie, oder?“ und symbolisiert mit ganz viel Eis und einem Hauch Humor das Zerfließen der vergangenen Kindheit. Aus einem emotionalen Impuls heraus entstanden, nähert sich der Film der oft hauchdünnen Grenze zwischen tragischer Trauer und melancholischer Erleichterung. Hoch stilisiert wird eine neue Welt erschaffen, die graupink glänzt und nostalgisch der Realität zuerst entflieht, doch dann wieder Bezug zu ihr findet. Ziel ist es, durch das universelle Thema des Verlusts ein bestärkendes Gemeinschaftsgefühl entstehen zu lassen, während die stark individualisierte Sicht der Protagonistin die Spannung und Neugier aufrechterhält.
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
Die kleine Schneckenkönigin RuWi begibt sich auf eine musikalische Rettungsmission durch die Region um Wolkersdorf. Als ein Küken spurlos verschwindet und auch das Hasenkind Hansi nicht mehr auffindbar ist, beginnt eine spannende Suche, bei der Zusammenhalt und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Wodo Musical-Orchester der Musikschule Wolkersdorf bringen 100 Kinder die Geschichte der Schnecke in die Regionsgemeinden. Professionell betreut in Schauspiel, Tanz und Musik von Barbara Wittmann, Alexander Blach-Marius und Steffi Neid.
Seit Jahrhunderten dient die Fabel als bewährtes moraldidaktisches Erzählmodell, um Jung und Alt gesellschaftliche Werte und Leitbilder zu vermitteln. Auch das Musiktheater „RuWi“ greift diese Tradition auf. Wie die Gemeinden einer Region schließen sich darin die Tierfreunde zu einem Kollektiv zusammen – frei nach dem Motto: „Jeder hat eine andere Gabe – gemeinsam sind wir stark – glaub an dich selbst!“ Damit reflektiert das Stück seine eigenen Produktionsbedingungen. Denn wohl kaum wäre ein Projekt dieses Umfangs ohne das Zusammenwirken zahlloser Einzelkräfte realisierbar.
Veranstalter: Region um Wolkersdorf
Künsterlische Leitung: Barbara Wittmann
Musikalische Leitung: Mag. Alexander Blach-Marius
Schauspiel & Regie: Steffi Neid
Orchester: Wodo Musical Orchester der Musikschule Wolkersdorf
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
2026
Tanz
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Nur mein Bruder
über Nähe, Autonomie und dem Anderssein
20.05.2026
Hauptplatz 39, 2100 Korneuburg
20.05.2026
2026-05-20
|Korneuburg|
|Tanz|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Musik, Bewegung und Gespräche. Ron Pfenningbauer (Musiker, Aktivist, Mensch mit Behinderung) und Sonja Marlis Pfennigbauer (Tänzerin, Pädagogin) stehen gemeinsam auf der Bühne – als Bruder und Schwester, als Künstler*innen, als Menschen, die sich ein Leben lang kennen. Sie tanzen, musizieren, sprechen und streiten über Nähe, Verantwortung, Freude und darüber, wie es ist, miteinander zu leben, wenn Behinderung Teil der Familie ist. Mit Humor, Musik und Poesie verhandeln die beiden unbequeme Fragen: „Was macht das System mit unserer Beziehung? Wie tanzt man durch Verantwortung, wenn niemand mitführt?“
„Nur mein Bruder“ ist eine künstlerische Bühnenarbeit, die sich mit Geschwisterschaft im Kontext von Behinderung, Selbstbestimmung und familiärer Verantwortung auseinandersetzt. Im Zentrum steht ein biografisch fundierter Zugang, der die realen Erfahrungen der beiden Künstler*innen aufgreift und in eine interdisziplinäre Performance übersetzt. Die Performance nutzt Elemente aus Physical Theatre, Tanz, Musik und dialogischem Text, um neue Perspektiven auf Geschwisterrollen sichtbar zu machen. Ausgangspunkt ist die biografische Dynamik von Geschwisterkindern zwischen Personen mit und ohne Behinderung („SIBS“), die oft unsichtbar bleibt. Das Stück macht diese Lebensrealitäten künstlerisch erlebbar und schlägt eine Brücke zwischen persönlicher Geschichte und gesellschaftlicher Struktur.
2026
Kunst und Ökologie
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
21.05.2026
Hauptstraße 17, 2000 Stockerau
21.05.2026
2026-05-21
|Stockerau|
|Kunst und Ökologie|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
“Was geht ab?” Vier Zirkus-Artistinnen finden darauf mit „Plötzlich:Mensch“ eine Antwort, die ohne Worte auskommt. Objektmanipulation und Artistik werden zum Medium, um eine Geschichte über Freude, Wut, Trauer, Hoffnung, Angst und Liebe zu erzählen. Viermal wird der von Spiritualität durchdrungene Kirchenraum zum Erlebnisraum, in dem sichtbar wird, was dort sonst nur spürbar ist. So entsteht ein einmaliges Gesamtkunstwerk, das auch ein junges Publikum anspricht.
Der sechste Schöpfungstag wird zum konzeptuellen Ankerpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem, was uns menschlich macht. Im Prozess der Menschwerdung erleben wir Konflikt und Versöhnung, Zerbrechen und Heilung. Zwischen Himmel und Erde, mit Hula Hoops und Aerial Hoop, finden wir eine Wirklichkeit, die über unsere eigene Wahrnehmung hinausreicht: Verbundenheit mit dem Gegenüber, der Gemeinschaft und der Schöpfung bildet die heilsame Antithese zu den schmerzvollen Zersplitterungen unserer Zeit.
Die Choreographien von Alma Gall, Clara Zeiszl, Lisa Hochrainer und Rosa Dreher werden musikalisch von Gilbert Handler und dem Organisten Manuel Fröschl begleitet und durch die Medienkünstler:innen Resa Lut und Marcus Saravia in eine Kulisse aus Licht und Projektionen eingebettet. Artistik, Live-Musik und Medienkunst verschmelzen unter der Dramaturgie von Colleen Rae Holmes und der Projektleitung von Franz Knittelfelder zu berührenden Szenen und imposanten Bildern.
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
(Bade)Geschichten
Badeplatz von einst wird wieder Treffpunkt
22.05.2026
Dokannerl Badesee, Mühlleitner Straße 54, 2301 Groß-Enzersdorf
22.05.2026
2026-05-22
|Groß-Enzersdorf|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
(Das leerstehende Badehaus „DoKannerl“ wird neu belebt und zum offenen kulturellen Experimentierraum. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, Mitmachen und Gestalten. Der Donau-Oder-Kanal wird dabei als Ort des Austauschs, der Erinnerung und der Inspiration erfahrbar. In gemeinsamen Aktivitäten wird die Geschichte des Kanals lebendig – erzählt durch persönliche Erinnerungen und neue Perspektiven. Eine pflanzliche Neugestaltung bildet die Basis für einen wachsenden „Memoryspace“, der gestartet wird. Eine Ausstellung „Wasser und die Menschen“, Spiele und ein buntes Abschlussfest mit Picknick macht die Vielfalt der Bürger:innen erlebbar. So wird sichtbar, was gemeinsam entsteht: Ein lebendiger Begegnungsort für die Zukunft.
Das Projekt (Bade)Geschichten vom Donau-Oder-Kanal untersucht Leerstand als Ressource zwischen Erinnerung und Zukunftsgestaltung. Das ehemalige Badehaus wird dabei als räumlicher und sozialer Resonanzraum verstanden, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Dialog treten. Ziel ist , den Badeplatz am Donau-Oder-Kanal als lebendigen, verbindenden Ort sichtbar zu machen, an dem historische Spuren, aktuelle Nutzungen und zukünftige Perspektiven ineinandergreifen. Historische Recherche, Kunst und kollektives Handeln werden zu einem mehrteiligen, partizipativen Kultur- und Erinnerungsprojekt verknüpft.
Die kleine Schneckenkönigin RuWi begibt sich auf eine musikalische Rettungsmission durch die Region um Wolkersdorf. Als ein Küken spurlos verschwindet und auch das Hasenkind Hansi nicht mehr auffindbar ist, beginnt eine spannende Suche, bei der Zusammenhalt und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Wodo Musical-Orchester der Musikschule Wolkersdorf bringen 100 Kinder die Geschichte der Schnecke in die Regionsgemeinden. Professionell betreut in Schauspiel, Tanz und Musik von Barbara Wittmann, Alexander Blach-Marius und Steffi Neid.
Seit Jahrhunderten dient die Fabel als bewährtes moraldidaktisches Erzählmodell, um Jung und Alt gesellschaftliche Werte und Leitbilder zu vermitteln. Auch das Musiktheater „RuWi“ greift diese Tradition auf. Wie die Gemeinden einer Region schließen sich darin die Tierfreunde zu einem Kollektiv zusammen – frei nach dem Motto: „Jeder hat eine andere Gabe – gemeinsam sind wir stark – glaub an dich selbst!“ Damit reflektiert das Stück seine eigenen Produktionsbedingungen. Denn wohl kaum wäre ein Projekt dieses Umfangs ohne das Zusammenwirken zahlloser Einzelkräfte realisierbar.
Veranstalter: Region um Wolkersdorf
Künsterlische Leitung: Barbara Wittmann
Musikalische Leitung: Mag. Alexander Blach-Marius
Schauspiel & Regie: Steffi Neid
Orchester: Wodo Musical Orchester der Musikschule Wolkersdorf
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
2026
Jugendkultur
Musik
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Vergangene Zukunft
Gelebte Geschichte von 1544 bis 2026
23.05.2026
VS Eggendorf im Thale, Eggendorf 15, 2031 Eggendorf im Thale
Die Volksschule Eggendorf im Thale öffnet ihre Türen! Vom Marterl des Schulleiters aus dem Jahr 1642, dem Klassenraum aus 1796, sichtbaren Kriegsschäden von 1944 bis zur Containerklasse 2023, Geschichte ist mitten unter uns. Die Schüler*innen präsentieren historische Objekte aus einem halben Jahrtausend Schulalltag. Die Dorfstraße verwandelt sich in eine Festmeile. Besucher*innen können selbst Geschichte mitgestalten und die Schule mit Graffiti besprühen. Für einen musikalischen Abschluss sorgt die örtliche Musikschule zusammen mit der Band Wein4tl4. Selbstverständlich kommt die Kulinarik nicht zu kurz, wie es sich für ein Weinviertler Fest gehört!
Die Analyse historischer Prozesse lehrt, dass die Gegenwart durch eine Abfolge mikro- wie makrohistorischer Ereignisse und institutioneller Wandlungen strukturiert ist. Als Ort der Wissensvermittlung spielt die Institution der Schule hierbei eine maßgebliche Rolle, da sie einerseits gesellschaftliche Werte stabilisiert und tradiertes Wissen weitergibt, andererseits Althergebrachtes in Frage stellen muss, um neue Perspektiven zu schaffen. „Vergangene Zukunft“ führt diese Ambivalenz exemplarisch vor Augen und bringt sie zu Gehör, indem die Schüler*innen ihre eigene Schulgeschichte mit künstlerischen Mitteln beleuchten und alte Musikstücke neu interpretieren.
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
2026
Kunst und Ökologie
Musik
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Klang:Wanderung mit SOIL
Wie klingt der Boden?
23.05.2026
Weingut Georg Toifl, Dreiquantenweg 14, 2070 Kleinhöflein
Im Mai, wenn die Reben schon erste Fruchtansätze tragen, lädt das Ensemble SOIL zu einem Spaziergang durch die Weingärten Kleinhöfleins. In der Ferne werden bereits Klänge hörbar, die sanft mit der Natur verschmelzen, bis die Musiker*innen Flora Geißelbrecht, Anna Koch, Ralph Mothwurf, David Six und Simon Zöchbauer an mehreren Stationen ins Blickfeld kommen. Ihre eigens komponierten Stücke nehmen Bezug auf Landschaft und Boden, der die Qualität des Weins prägt. Bodenexperte Thomas Peham eröffnet mit kurzen Anekdoten neue Perspektiven auf Bodenleben, Landwirtschaft und Klimawandel. Den Abschluss bildet ein Konzert im Amphitheater des Weinguts Toifl, das auch unabhängig von der Wanderung besucht werden kann.
Die „Klang:Wanderung“ des Ensembles SOIL verbindet zeitgenössische Musik mit Wissen zu Boden, Landwirtschaft und Klimawandel. Als Performance Lecture führt sie Naturerlebnis, Klangkunst und wissenschaftliche Impulse zusammen. Die Weingärten des Weinviertels – stark von klimatischen Veränderungen betroffen – bieten dafür einen unmittelbaren Kontext. Ziel ist es, das Publikum sinnlich wie gedanklich für die Bedeutung gesunder Böden und nachhaltigen Weinbaus zu sensibilisieren und die ökologischen Zusammenhänge des „Was geht ab?!“-Festivalmottos erfahrbar zu machen.
Wer einen Komposthaufen im Garten pflegt, kennt die Nährkraft, die im Abfall steckt. Ausgehend von dieser Erkenntnis leitet das Kollektiv Töchter der Kunst im leerstehenden Gemeindehaus in Friebritz am 23. Mai einen künstlerischen Kreislauf mit zahlreichen offenen Veranstaltungsformaten ein. Dabei wird unter Beteiligung der heimischen Bevölkerung Gefundenes in einen kreativen Schaffensprozess eingebracht. Und wie das halt so ist mit dem Kompost, weiß man im Vorhinein nie genau, was am Ende daraus erwächst – man kann also gespannt sein, welche fruchtbaren Ergebnisse die Künstlerinnen schließlich bei der großen Abschlussveranstaltung am 18. Juli in Kooperation mit Reginas Performance Brunch präsentieren.
KOMPOST – abgeleitet von compositum, dem Zusammengesetzten – versteht sich als Metapher, Material und Methode. In partizipativen Residenzen arbeiten Künstlerinnen mit lokalen und gefundenen Materialien und beziehen die örtliche Gemeinschaft aktiv in ihren Arbeitsprozess ein. Die künstlerischen Zugänge verbinden ökologische Kreisläufe, historische Transformationen, posthumanistische Perspektiven und feministische Fürsorgepraktiken und eröffnen neue kollektive Erzählungen und Zukunftsbilder für den ländlichen Raum.
2026
Kunst und Ökologie
Musik
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
Klang:Wanderung mit SOIL
Wie klingt der Boden?
24.05.2026
Weingut Georg Toifl, Dreiquantenweg 14, 2070 Kleinhöflein
Im Mai, wenn die Reben schon erste Fruchtansätze tragen, lädt das Ensemble SOIL zu einem Spaziergang durch die Weingärten Kleinhöfleins. In der Ferne werden bereits Klänge hörbar, die sanft mit der Natur verschmelzen, bis die Musiker*innen Flora Geißelbrecht, Anna Koch, Ralph Mothwurf, David Six und Simon Zöchbauer an mehreren Stationen ins Blickfeld kommen. Ihre eigens komponierten Stücke nehmen Bezug auf Landschaft und Boden, der die Qualität des Weins prägt. Bodenexperte Thomas Peham eröffnet mit kurzen Anekdoten neue Perspektiven auf Bodenleben, Landwirtschaft und Klimawandel. Den Abschluss bildet ein Konzert im Amphitheater des Weinguts Toifl, das auch unabhängig von der Wanderung besucht werden kann.
Die „Klang:Wanderung“ des Ensembles SOIL verbindet zeitgenössische Musik mit Wissen zu Boden, Landwirtschaft und Klimawandel. Als Performance Lecture führt sie Naturerlebnis, Klangkunst und wissenschaftliche Impulse zusammen. Die Weingärten des Weinviertels – stark von klimatischen Veränderungen betroffen – bieten dafür einen unmittelbaren Kontext. Ziel ist es, das Publikum sinnlich wie gedanklich für die Bedeutung gesunder Böden und nachhaltigen Weinbaus zu sensibilisieren und die ökologischen Zusammenhänge des „Was geht ab?!“-Festivalmottos erfahrbar zu machen.
Musik, Bewegung und Gespräche. Ron Pfenningbauer (Musiker, Aktivist, Mensch mit Behinderung) und Sonja Marlis Pfennigbauer (Tänzerin, Pädagogin) stehen gemeinsam auf der Bühne – als Bruder und Schwester, als Künstler*innen, als Menschen, die sich ein Leben lang kennen. Sie tanzen, musizieren, sprechen und streiten über Nähe, Verantwortung, Freude und darüber, wie es ist, miteinander zu leben, wenn Behinderung Teil der Familie ist. Mit Humor, Musik und Poesie verhandeln die beiden unbequeme Fragen: „Was macht das System mit unserer Beziehung? Wie tanzt man durch Verantwortung, wenn niemand mitführt?“
„Nur mein Bruder“ ist eine künstlerische Bühnenarbeit, die sich mit Geschwisterschaft im Kontext von Behinderung, Selbstbestimmung und familiärer Verantwortung auseinandersetzt. Im Zentrum steht ein biografisch fundierter Zugang, der die realen Erfahrungen der beiden Künstler*innen aufgreift und in eine interdisziplinäre Performance übersetzt. Die Performance nutzt Elemente aus Physical Theatre, Tanz, Musik und dialogischem Text, um neue Perspektiven auf Geschwisterrollen sichtbar zu machen. Ausgangspunkt ist die biografische Dynamik von Geschwisterkindern zwischen Personen mit und ohne Behinderung („SIBS“), die oft unsichtbar bleibt. Das Stück macht diese Lebensrealitäten künstlerisch erlebbar und schlägt eine Brücke zwischen persönlicher Geschichte und gesellschaftlicher Struktur.
2026
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Draußen
Queere Bibliothek auf Rädern
Fahrrad(litera)Tour
28.05.2026
Park vor Schloss Wolkersdorf, Bahnallee, 2120 Wolkersdorf
Die „Queere Bibliothek auf Rädern“ zieht durchs nördliche Weinviertel und bringt auf ihrem Weg frischen literarischen Wind in die Region! Mit einem Anhänger vollbeladen mit Büchern radelt die Autorin Lisa Bolyos gemeinsam mit der Fotografin Carolina Frank durch Kleinstädte und Dörfer. An verschiedenen Zwischenstopps lädt das Duo die Bevölkerung zum Verweilen, zum Schmökern und zum Entdecken queerer Perspektiven ein. Am 30. Mai macht die „Queere Bibliothek“ im Rahmen der Mistelbach Pride Halt. Zusammen mit Gastautor*innen stellen die fahrenden Bibliothekarinnen bei gemeinsamen Abendveranstaltungen neue Bücher aus dem LGBTQAI+Segment vor.
Frank und Bolyos verbinden auf ihrem (Rad-)Weg drei Leitgedanken: die Förderung gesellschaftlicher Diversität, die nachhaltige Nutzung öffentlicher Infrastruktur sowie die Entwicklung eines niederschwelligen Vermittlungsangebots. Inspiriert von queeren Veranstaltungsformaten im dezentralen Raum, wie den ländlichen Regenbogenparaden schafft das Projekt ein partizipatives Community-Angebot, das queere Lebensrealitäten, sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten sichtbar macht und zur aktiven Teilhabe an gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten einlädt. Das mitunter humorvolle Informationsprogramm richtet sich gleichermaßen an Expert*innen wie an Personen, die sich queeren Themen erstmals annähern. An ausgewählten Bahnhöfen im Weinviertel werden zusätzlich Fotografien von Carolina Frank aus dem Buch Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht. Gespräche mit Eltern queerer Kinder als Plakate zu sehen sein.
2026
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Literarischer Grenadiermarsch
Viel Schmäh & Weinviertel DAC
28.05.2026
Stadtbücherei Retz, Hauptplatz 9, 2070 Retz
28.05.2026
2026-05-28
|Retz|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
In der ältesten Stadtbücherei Niederösterreichs in Retz, die 151 Jahre am Buckel hat, rennt bei Weinviertler DAC der Schmäh, sodass in 151 Minuten ein "literarischer Grenadiermarsch" daraus wird. An der Tafel der Stadtbibliothek – gedeckt vom kreativen Team – sind Bücher, Textheftchen, Krimis und vieles mehr in bunter Ausrichtung zu finden, aus denen wahllos Werke, Worte und Weinviertler Wuchteln vorgetragen werden. Die Autorinnen und Kellergassenführerinnen Elisabeth Schöffl-Pöll und Ilse Gritsch freuen sich zudem auf viele textreiche Zutaten der Gäste. Literarische Schmankerl und köstlichen Grenadiermarsch nach Omas Rezept kredenzen die Schülerinnen und Schüler der Tourismusschulen Retz. Dazu schmecken Traubensaft und Weinviertel DAC.
Unter literarischer Aleatorik versteht man eine Lesepraxis, bei der Auszüge aus einer Textsammlung zufällig vorgetragen werden. In ihrer Lesung wenden Ilse Gritsch und Elisabeth Schöffl-Pöll diese Technik im Rahmen des WEIN/4-Festivals an. Inspiriert von aphoristischen Sentenzen wie dem Sager: „Immendorf am Krötenteich, rundherum liegt Österreich“, wird in der Retzer Stadtbücherei ein lukullisches Literaturangebot zubereitet, das thematisch um das Weinviertel kreist. Sprache, Literatur und Kulinarik verschmelzen im performativen Lesefluss, der auf unvorhersehbare Zutaten des Publikums reagiert. Eine generationsübergreifende Note verleihen dem Projekt Textbeiträge von den Schülerinnen und Schülern der Tourismusschule Retz.
Die „Queere Bibliothek auf Rädern“ zieht durchs nördliche Weinviertel und bringt auf ihrem Weg frischen literarischen Wind in die Region! Mit einem Anhänger vollbeladen mit Büchern radelt die Autorin Lisa Bolyos gemeinsam mit der Fotografin Carolina Frank durch Kleinstädte und Dörfer. An verschiedenen Zwischenstopps lädt das Duo die Bevölkerung zum Verweilen, zum Schmökern und zum Entdecken queerer Perspektiven ein. Am 30. Mai macht die „Queere Bibliothek“ im Rahmen der Mistelbach Pride Halt. Zusammen mit Gastautor*innen stellen die fahrenden Bibliothekarinnen bei gemeinsamen Abendveranstaltungen neue Bücher aus dem LGBTQAI+Segment vor.
Frank und Bolyos verbinden auf ihrem (Rad-)Weg drei Leitgedanken: die Förderung gesellschaftlicher Diversität, die nachhaltige Nutzung öffentlicher Infrastruktur sowie die Entwicklung eines niederschwelligen Vermittlungsangebots. Inspiriert von queeren Veranstaltungsformaten im dezentralen Raum, wie den ländlichen Regenbogenparaden schafft das Projekt ein partizipatives Community-Angebot, das queere Lebensrealitäten, sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten sichtbar macht und zur aktiven Teilhabe an gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten einlädt. Das mitunter humorvolle Informationsprogramm richtet sich gleichermaßen an Expert*innen wie an Personen, die sich queeren Themen erstmals annähern. An ausgewählten Bahnhöfen im Weinviertel werden zusätzlich Fotografien von Carolina Frank aus dem Buch Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht. Gespräche mit Eltern queerer Kinder als Plakate zu sehen sein.
“Was geht ab?” Vier Zirkus-Artistinnen finden darauf mit „Plötzlich:Mensch“ eine Antwort, die ohne Worte auskommt. Objektmanipulation und Artistik werden zum Medium, um eine Geschichte über Freude, Wut, Trauer, Hoffnung, Angst und Liebe zu erzählen. Viermal wird der von Spiritualität durchdrungene Kirchenraum zum Erlebnisraum, in dem sichtbar wird, was dort sonst nur spürbar ist. So entsteht ein einmaliges Gesamtkunstwerk, das auch ein junges Publikum anspricht.
Der sechste Schöpfungstag wird zum konzeptuellen Ankerpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem, was uns menschlich macht. Im Prozess der Menschwerdung erleben wir Konflikt und Versöhnung, Zerbrechen und Heilung. Zwischen Himmel und Erde, mit Hula Hoops und Aerial Hoop, finden wir eine Wirklichkeit, die über unsere eigene Wahrnehmung hinausreicht: Verbundenheit mit dem Gegenüber, der Gemeinschaft und der Schöpfung bildet die heilsame Antithese zu den schmerzvollen Zersplitterungen unserer Zeit.
Die Choreographien von Alma Gall, Clara Zeiszl, Lisa Hochrainer und Rosa Dreher werden musikalisch von Gilbert Handler und dem Organisten Manuel Fröschl begleitet und durch die Medienkünstler:innen Resa Lut und Marcus Saravia in eine Kulisse aus Licht und Projektionen eingebettet. Artistik, Live-Musik und Medienkunst verschmelzen unter der Dramaturgie von Colleen Rae Holmes und der Projektleitung von Franz Knittelfelder zu berührenden Szenen und imposanten Bildern.
2026
Theater
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
WASSERFLÜSTERER
Sagen aus dem Weinviertel
29.05.2026
Parkplatz FC spusu Mistelbach, Zum Sportzentrum 521, 2130 Mistelbach
29.05.2026
2026-05-29
|Mistelbach|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Das Publikum – Kinder wie Erwachsene – wird auf eine Theaterwanderung durch die Natur entlang des Grundlosgrabens, der Zaya bis zum verborgenen Garten der Teiche in Mistelbach eingeladen. Sagenhafte Wesen werden am Wegesrand warten, auf den Gewässern erscheinen, um das kostbare und lebensspendende Wasser zu beschwören, damit es nicht verschwindet. Es erwartet euch ein poetisches und sinnliches Erlebnis zwischen Mythos und Wirklichkeit. Und die Frage lautet: Werden die Wasserflüsterer das Weinviertel retten können?
Die Regisseurin Cordula Nossek spielt gemeinsam mit der Autorin Anna Melach, der Musikerin Shlomit Butbul und der Komponistin Karin Tobisch, sowie vielen anderen Mitwirkenden.
Im Weinviertel schlummern viele vergessene Sagen – geheimnisvolle Geschichten, in denen das Wasser als Lebensquelle eine zentrale Rolle spielt. Doch was, wenn genau dieses Wasser verschwindet? Wenn Quellen versiegen, Bäche verstummen, Äcker vertrocknen – und mit ihnen die Lebensgrundlage des Weinviertels und ein bedeutender Teil seines kulturellen Erbes verlorengehen? In Form einer Theaterwanderung wird die vom Festival gestellte Leitfrage „Was geht ab?!“ auf den Kopf gestellt, wenn gefragt wird: Was fehlt, wenn etwas verloren geht? Die Antwort liegt im Wasser – seinem Fehlen, seiner Kraft, seiner Bedeutung.
Sagen/Spiel: Anna Melach
Gesang/Spiel: Shlomit Butbul
Musik/Spiel: Karin Tobisch
Produktionsleitung: Elisabeth Schiller
Ausstattung: Mittelschule Mistelbach unter der Leitung von Michaela Ferner
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
Die „Queere Bibliothek auf Rädern“ zieht durchs nördliche Weinviertel und bringt auf ihrem Weg frischen literarischen Wind in die Region! Mit einem Anhänger vollbeladen mit Büchern radelt die Autorin Lisa Bolyos gemeinsam mit der Fotografin Carolina Frank durch Kleinstädte und Dörfer. An verschiedenen Zwischenstopps lädt das Duo die Bevölkerung zum Verweilen, zum Schmökern und zum Entdecken queerer Perspektiven ein. Am 30. Mai macht die „Queere Bibliothek“ im Rahmen der Mistelbach Pride Halt. Zusammen mit Gastautor*innen stellen die fahrenden Bibliothekarinnen bei gemeinsamen Abendveranstaltungen neue Bücher aus dem LGBTQAI+Segment vor.
Frank und Bolyos verbinden auf ihrem (Rad-)Weg drei Leitgedanken: die Förderung gesellschaftlicher Diversität, die nachhaltige Nutzung öffentlicher Infrastruktur sowie die Entwicklung eines niederschwelligen Vermittlungsangebots. Inspiriert von queeren Veranstaltungsformaten im dezentralen Raum, wie den ländlichen Regenbogenparaden schafft das Projekt ein partizipatives Community-Angebot, das queere Lebensrealitäten, sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten sichtbar macht und zur aktiven Teilhabe an gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten einlädt. Das mitunter humorvolle Informationsprogramm richtet sich gleichermaßen an Expert*innen wie an Personen, die sich queeren Themen erstmals annähern. An ausgewählten Bahnhöfen im Weinviertel werden zusätzlich Fotografien von Carolina Frank aus dem Buch Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht. Gespräche mit Eltern queerer Kinder als Plakate zu sehen sein.
2026
Musik
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Drinnen
Female Voices
Live-Musik im Alten Schlachthof Hollabrunn
29.05.2026
Alter Schlachthof Hollabrunn, Josef Weisleinstraße 5, 2020 Hollabrunn
29.05.2026
2026-05-29
|Hollabrunn|
|Musik|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|
Diversität und Förderung von Frauen auf der Bühne sind dem „Verein zur Förderung alternativer Musikkultur" mit Sitz in Hollabrunn seit Beginn ein großes Anliegen. Gerade in der Rock- und Punk-Szene sind Bands oft stark männerdominiert. Was auf den großen wie den kleinen Bühnen abgeht, das sind Frontfrauen. Daher werden in der Veranstaltungsreihe „Female Voices“ Musikerinnen und Sängerinnen in den Vordergrund gerückt und ihnen ein exklusiver Platz auf der Bühne im Alten Schlachthof Hollabrunn gegeben. So sind im Rahmen von zwei Konzerten u.a. Baits, Vulvarine, Erection, Nana Falkner & Band sowie Kinga Dula & the Pilgrims live zu erleben. Gleichzeitig gilt es Nachwuchs-Musikerinnen Lust zu machen, selbst die Bühnen zu erobern.
Während Musikgenres wie Rock, Punk und Metal stark vom Typus des rebellischen Mannes geprägt sind, erweisen sich im Hip-Hop-Bereich stereotype Geschlechterrollen und misogyne Machtfantasien als problematische Grundzüge. Zeitgleich zeigen sich Bestrebungen diese patriarchale Logik zu durchbrechen: So bietet etwa die Musikdatenbank „mica“ seit 2024 einen eigenen Bereich zur Sichtbarmachung der weiblichen, österreichischen Musikszene an. „Female Voices“ folgt jenen Bemühungen, indem gezielt junge Frauen das Programm bestimmen. Eine Filmvorführung von Maria Stockers Film „Rock Chics“ soll zudem verdeutlichen, dass die Musikgeschichte bei genauerem Hinsehen reich an weiblichen Vorbildern ist, deren Beiträge lange Zeit marginalisiert oder überschattet wurden.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
30.05.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
30.05.2026
2026-05-30
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
2026
Literatur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Queere Bibliothek auf Rädern
Fahrrad(litera)Tour
30.05.2026
Hauptplatz , Hauptplatz , 2130 Mistelbach
30.05.2026
2026-05-30
|Mistelbach|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Die „Queere Bibliothek auf Rädern“ zieht durchs nördliche Weinviertel und bringt auf ihrem Weg frischen literarischen Wind in die Region! Mit einem Anhänger vollbeladen mit Büchern radelt die Autorin Lisa Bolyos gemeinsam mit der Fotografin Carolina Frank durch Kleinstädte und Dörfer. An verschiedenen Zwischenstopps lädt das Duo die Bevölkerung zum Verweilen, zum Schmökern und zum Entdecken queerer Perspektiven ein. Am 30. Mai macht die „Queere Bibliothek“ im Rahmen der Mistelbach Pride Halt. Zusammen mit Gastautor*innen stellen die fahrenden Bibliothekarinnen bei gemeinsamen Abendveranstaltungen neue Bücher aus dem LGBTQAI+Segment vor.
Frank und Bolyos verbinden auf ihrem (Rad-)Weg drei Leitgedanken: die Förderung gesellschaftlicher Diversität, die nachhaltige Nutzung öffentlicher Infrastruktur sowie die Entwicklung eines niederschwelligen Vermittlungsangebots. Inspiriert von queeren Veranstaltungsformaten im dezentralen Raum, wie den ländlichen Regenbogenparaden schafft das Projekt ein partizipatives Community-Angebot, das queere Lebensrealitäten, sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten sichtbar macht und zur aktiven Teilhabe an gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten einlädt. Das mitunter humorvolle Informationsprogramm richtet sich gleichermaßen an Expert*innen wie an Personen, die sich queeren Themen erstmals annähern. An ausgewählten Bahnhöfen im Weinviertel werden zusätzlich Fotografien von Carolina Frank aus dem Buch Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht. Gespräche mit Eltern queerer Kinder als Plakate zu sehen sein.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
(Bade)Geschichten
Badeplatz von einst wird wieder Treffpunkt
30.05.2026
Dokannerl Badesee, Mühlleitner Straße 54, 2301 Groß-Enzersdorf
30.05.2026
2026-05-30
|Groß-Enzersdorf|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
(Das leerstehende Badehaus „DoKannerl“ wird neu belebt und zum offenen kulturellen Experimentierraum. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, Mitmachen und Gestalten. Der Donau-Oder-Kanal wird dabei als Ort des Austauschs, der Erinnerung und der Inspiration erfahrbar. In gemeinsamen Aktivitäten wird die Geschichte des Kanals lebendig – erzählt durch persönliche Erinnerungen und neue Perspektiven. Eine pflanzliche Neugestaltung bildet die Basis für einen wachsenden „Memoryspace“, der gestartet wird. Eine Ausstellung „Wasser und die Menschen“, Spiele und ein buntes Abschlussfest mit Picknick macht die Vielfalt der Bürger:innen erlebbar. So wird sichtbar, was gemeinsam entsteht: Ein lebendiger Begegnungsort für die Zukunft.
Das Projekt (Bade)Geschichten vom Donau-Oder-Kanal untersucht Leerstand als Ressource zwischen Erinnerung und Zukunftsgestaltung. Das ehemalige Badehaus wird dabei als räumlicher und sozialer Resonanzraum verstanden, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Dialog treten. Ziel ist , den Badeplatz am Donau-Oder-Kanal als lebendigen, verbindenden Ort sichtbar zu machen, an dem historische Spuren, aktuelle Nutzungen und zukünftige Perspektiven ineinandergreifen. Historische Recherche, Kunst und kollektives Handeln werden zu einem mehrteiligen, partizipativen Kultur- und Erinnerungsprojekt verknüpft.
2026
Theater
Familienfreundlich
Umweltschonend
Draußen
WASSERFLÜSTERER
Sagen aus dem Weinviertel
30.05.2026
Parkplatz FC spusu Mistelbach, Zum Sportzentrum 521, 2130 Mistelbach
Das Publikum – Kinder wie Erwachsene – wird auf eine Theaterwanderung durch die Natur entlang des Grundlosgrabens, der Zaya bis zum verborgenen Garten der Teiche in Mistelbach eingeladen. Sagenhafte Wesen werden am Wegesrand warten, auf den Gewässern erscheinen, um das kostbare und lebensspendende Wasser zu beschwören, damit es nicht verschwindet. Es erwartet euch ein poetisches und sinnliches Erlebnis zwischen Mythos und Wirklichkeit. Und die Frage lautet: Werden die Wasserflüsterer das Weinviertel retten können?
Die Regisseurin Cordula Nossek spielt gemeinsam mit der Autorin Anna Melach, der Musikerin Shlomit Butbul und der Komponistin Karin Tobisch, sowie vielen anderen Mitwirkenden.
Im Weinviertel schlummern viele vergessene Sagen – geheimnisvolle Geschichten, in denen das Wasser als Lebensquelle eine zentrale Rolle spielt. Doch was, wenn genau dieses Wasser verschwindet? Wenn Quellen versiegen, Bäche verstummen, Äcker vertrocknen – und mit ihnen die Lebensgrundlage des Weinviertels und ein bedeutender Teil seines kulturellen Erbes verlorengehen? In Form einer Theaterwanderung wird die vom Festival gestellte Leitfrage „Was geht ab?!“ auf den Kopf gestellt, wenn gefragt wird: Was fehlt, wenn etwas verloren geht? Die Antwort liegt im Wasser – seinem Fehlen, seiner Kraft, seiner Bedeutung.
Sagen/Spiel: Anna Melach
Gesang/Spiel: Shlomit Butbul
Musik/Spiel: Karin Tobisch
Produktionsleitung: Elisabeth Schiller
Ausstattung: Mittelschule Mistelbach unter der Leitung von Michaela Ferner
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
31.05.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
31.05.2026
2026-05-31
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
Das Publikum – Kinder wie Erwachsene – wird auf eine Theaterwanderung durch die Natur entlang des Grundlosgrabens, der Zaya bis zum verborgenen Garten der Teiche in Mistelbach eingeladen. Sagenhafte Wesen werden am Wegesrand warten, auf den Gewässern erscheinen, um das kostbare und lebensspendende Wasser zu beschwören, damit es nicht verschwindet. Es erwartet euch ein poetisches und sinnliches Erlebnis zwischen Mythos und Wirklichkeit. Und die Frage lautet: Werden die Wasserflüsterer das Weinviertel retten können?
Die Regisseurin Cordula Nossek spielt gemeinsam mit der Autorin Anna Melach, der Musikerin Shlomit Butbul und der Komponistin Karin Tobisch, sowie vielen anderen Mitwirkenden.
Im Weinviertel schlummern viele vergessene Sagen – geheimnisvolle Geschichten, in denen das Wasser als Lebensquelle eine zentrale Rolle spielt. Doch was, wenn genau dieses Wasser verschwindet? Wenn Quellen versiegen, Bäche verstummen, Äcker vertrocknen – und mit ihnen die Lebensgrundlage des Weinviertels und ein bedeutender Teil seines kulturellen Erbes verlorengehen? In Form einer Theaterwanderung wird die vom Festival gestellte Leitfrage „Was geht ab?!“ auf den Kopf gestellt, wenn gefragt wird: Was fehlt, wenn etwas verloren geht? Die Antwort liegt im Wasser – seinem Fehlen, seiner Kraft, seiner Bedeutung.
Sagen/Spiel: Anna Melach
Gesang/Spiel: Shlomit Butbul
Musik/Spiel: Karin Tobisch
Produktionsleitung: Elisabeth Schiller
Ausstattung: Mittelschule Mistelbach unter der Leitung von Michaela Ferner
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
2026
Musik
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Techno in the Winery
Wenn Winzer zu Musikpionieren werden
03.06.2026
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
03.06.2026
2026-06-03
|Jedenspeigen|
|Musik|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
In den Weinbergen von Jedenspeigen ist eine außergewöhnliche Verbindung aus traditionellem Weinbau und moderner elektronischer Musik entstanden. Das Projekt „Techno in the Winery“ vereint die Winzer Georg Dietzl, Michael Müllner und Werner Zirnsack mit Drummer Markus Schmid. Alle Sounds stammen aus Geräuschen von Kellereimaschinen und Weinbauzubehör: Flaschen, Gläser, Pumpen oder Stapler werden zu rhythmischen Instrumenten und eröffnen dem Techno eine neue akustische Dimension. Für eine Nummer, die zugleich der Festivalsong ist, steuern Mieze Medusa und Elena Sarto den Text bei, und sind auch mit dem Weinbauernkollektiv in Jedenspeigen live zu erleben.
In den späten 80er Jahren begannen DJs im Untergrund von Detroit die maschinellen Rhythmen der urbanen Industrie in ein neuartiges Musikgenre zu übersetzen. „Techno in the Winery“ verlagert dieses ursprünglich urbane Konzept in den regionalen Weinbaukontext. Bereits 2024 wurde von Philippe van der Klaauw und PVDK Productions eine erstes Musikvideo im Bio-Weingut Zirnsack produziert. Im Rahmen des WEIN/4-Festivals feiert das vinophile Technokollektiv ihr Livedebut auf Schloss Jedenspeigen, wo das regionalbedeutende Weinbauhandwerk als akustische Performance erfahrbar gemacht wird.
2026
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Verborgene Talente
Kunst jenseits des Broterwerbs
04.06.2026
Bischof Berthold Platz 3, 2301 Groß-Enzersdorf
04.06.2026
2026-06-04
|Groß-Enzersdorf|
||
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Viele Menschen leben ihre künstlerische Leidenschaft nur außerhalb ihres Broterwerbs aus. Diese „Verborgenen Talente“ erhalten selten Sichtbarkeit, obwohl ihre Werke hohe Qualität besitzen und das kulturelle Leben bereichern. Mit dem Projekt wollen wir diese oftmals unentdeckten Kreativkräfte vor den Vorhang holen, ihr Selbstbewusstsein stärken und das Publikum inspirieren, die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken. Neben einer Ausstellung gibt es auch Workshops unter der Leitung von Martin Suritsch, Susanne Schreiber, Eufrosina Sabiescu und Georg Niemann, wo ihr Glasbilder und Schmuck machen und an der Töpferscheibe arbeiten könnt. Weiters gibt es einen Kunst- und Hobbymarkt, sowie eine Matinee mit regionalen Musiker- und Literat*innen.
In der Tradition internationaler Community-Arts-Projekte und Laienkunst-Initiativen eröffnet das Kunst.Lokal Groß-Enzersdorf eine partizipative Plattform, die die Grenzen zwischen professioneller und nicht-professioneller Kunst bewusst durchlässig macht. In einem Kulturbereich, der nach wie vor stark von Exklusivität, stilistischen Normen, kuratorischem Gatekeeping sowie finanziellen und räumlichen Zugangsbeschränkungen geprägt ist, öffnet das Projektteam um Georg Niemann einen inklusiven Gestaltungsraum, in dem unentdeckte oder übersehene Kreativkräfte unabhängig von formaler Ausbildung frei entfaltet werden können.
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
06.06.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
06.06.2026
2026-06-06
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
Musik begleitet euch auf zwei besondere Wanderungen im Nationalpark Thayatal. Gemeinsam mit dem Komponisten und Musiker Daniel Muck entdeckt ihr Natur und Klänge entlang der Thaya. Der Weg führt durch eine schöne Landschaft mit weiten Ausblicken ins Tal. An verschiedenen Orten hört ihr Volksmusik, klassische Werke, Pop-Musik und Jazz aus früheren Zeiten. Die Klänge passen zur Umgebung und machen die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Am Ende wartet ein gemütlicher Ausklang mit Musik, kleinen Speisen und Getränken. Begleitet wird die Wanderung von Mitarbeitenden des Nationalparks. So verbinden sich Natur, Musik und Ruhe zu einem harmonischen Tag.
Musik hat Landschaften traditionell als Inspirationsquelle aufgegriffen und in klangliche Bilder übersetzt, etwa in der romantischen Programmmusik. Die beiden musikalischen Wanderungen erweitern diesen Ansatz, indem sie den umgekehrten Weg einschlagen: Musik wird in die Landschaft selbst verlagert und entsteht in einem unmittelbaren dialogischen Austausch. Klang entsteht in direkter Beziehung zu Ort, Topografie und Atmosphäre entlang der Thaya und reagiert stilistisch auf die Bedingungen des Naturraums, aber auch auf die Bewegung des Körpers. Begleitende Texte und Erzählungen öffnen zusätzliche Reflexionsräume und schärfen die Aufmerksamkeit für das Zusammenspiel von Natur, Klang und Präsenz.
Tumult im Kosmos: Die Erde ist von „Menschen“ befallen! Der Komet Konrad soll Abhilfe schaffen. In vier Wochen soll er auf der Erde einschlagen und alles Leben auslöschen! Das Schicksal der gesamten Menschheit liegt nun in den Händen einer Wissenschaftlerin, und so macht sie sich auf, die Welt vor der drohenden Vernichtung zu bewahren. Das einzige Problem: Niemand hört ihr zu.
Ein zur Bühne umgebautes Lastenfahrrad, eine Handvoll Versatzstücke und die beiden Darsteller*innen Henrietta Rauth und Johannes Sautner, die gemeinsam in ca. 30 verschiedene Rollen schlüpfen; mehr braucht die Regisseurin Ursula Leitner nicht, um Jura Soyfers hochaktuelle Komödie im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Theaters Westliches Weinviertel zum Leben zu erwecken.
„Die Welt steht auf kan’ Fall mehr lang!“ — Dieser Satz aus Nestroys Lumpazivagabundus inspirierte den damals 23-jährigen Jura Soyfer zu seiner revueähnlich aufgebauten Gesellschaftssatire „Der Weltuntergang“, mit der er bereits Mitte der 30er Jahre die wachsende Verblendung und die Gefahren des Nationalismus vorhersagte.
Nach dem Vorbild des historischen Thespiskarren kommt das Theaterradl mit seiner Fahrradbühne — umweltschonend und niederschwellig — direkt zu seinem Publikum und verleiht dem Stück, welches in Zeiten von politischer Spaltung und Klimakrise aktueller denn je erscheint, eine zusätzliche Bedeutung, wenn plötzlich eine junge Frau vor der nahenden Katastrophe warnt und dabei nicht ernstgenommen wird.
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
2026
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
über die grenze - přes hranice
es geht ab im Retzbacher Kultur Raum !
06.06.2026
Katholische Kirche Unterretzbach, Am Kirchenberg 2, 2074 Unterretzbach
06.06.2026
2026-06-06
|Unterretzbach|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
Wer einen Komposthaufen im Garten pflegt, kennt die Nährkraft, die im Abfall steckt. Ausgehend von dieser Erkenntnis leitet das Kollektiv Töchter der Kunst im leerstehenden Gemeindehaus in Friebritz am 23. Mai einen künstlerischen Kreislauf mit zahlreichen offenen Veranstaltungsformaten ein. Dabei wird unter Beteiligung der heimischen Bevölkerung Gefundenes in einen kreativen Schaffensprozess eingebracht. Und wie das halt so ist mit dem Kompost, weiß man im Vorhinein nie genau, was am Ende daraus erwächst – man kann also gespannt sein, welche fruchtbaren Ergebnisse die Künstlerinnen schließlich bei der großen Abschlussveranstaltung am 18. Juli in Kooperation mit Reginas Performance Brunch präsentieren.
KOMPOST – abgeleitet von compositum, dem Zusammengesetzten – versteht sich als Metapher, Material und Methode. In partizipativen Residenzen arbeiten Künstlerinnen mit lokalen und gefundenen Materialien und beziehen die örtliche Gemeinschaft aktiv in ihren Arbeitsprozess ein. Die künstlerischen Zugänge verbinden ökologische Kreisläufe, historische Transformationen, posthumanistische Perspektiven und feministische Fürsorgepraktiken und eröffnen neue kollektive Erzählungen und Zukunftsbilder für den ländlichen Raum.
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
07.06.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
07.06.2026
2026-06-07
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa schreiben nicht nur selbst, sie lesen auch leidenschaftlich gerne. Schließlich entsteht Literatur aus dem Leben und dem Lesen. Mit Gerhard Jaschke, Norbert Silberbauer und Ilse Tielsch liefern drei kürzlich verstorbene Autor*innen aus dem Weinviertel den Impuls, den die drei nicht aus dem Weinviertel stammenden Autor*innen aufnehmen, indem sie aus deren Werken lesen und sie in Form von Spoken Word Poetry, Slam Poetry und Dialekt-Lyrik weiterschreiben. Dazu gibt’s pointierte Infos zu Leben und Werk. So entsteht ein einmaliges, eigens für den Abend konzipiertes Programm, an dessen Ende alle unterhalten und klüger sein werden.
Im Literaturvermittlungsprojekt „Lies uns weiter“ geht es ganz konkret um einen lebendigen Dialog zwischen den literarischen Generationen. Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa präsentieren nicht nur eine Autorin und zwei Autoren, die – überregional ausgerichtet – starke regionale Spuren in Niederösterreich hinterlassen haben, sondern sie fragen auch nach: Was schreiben Menschen, die im Weinviertel Wurzeln schlagen? Was lernen wir beim Lesen über eine eben erst vergangene Zeit? Welche Antworten ruft das Gelesene in uns wach? Was hat sich geändert, was muss man erklären? Und wo finden wir uns wieder?
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
Den Schülerinnen und Schülern der ASO Poysdorf ist aufgefallen, dass sich am Schulweg, bei Spielplätzen und öffentlichen Sportanlagen immer wieder Müll ansammelt, obwohl sich genügend Abfallbehälter in der Nähe befinden. Das ist ein großes Problem in der Stadt und auch für die Natur. Im Unterricht wird daraus eine Geschichte, bei der das Schulmaskottchen Lonie eine wichtige Rolle spielt. Landschaftsbilder entstehen, Utensilien und bewegliche Figuren werden erarbeitet. In der Trickboxx wird die Geschichte mit Stop-Motion-Animation zum Leben erweckt. Das filmische Ergebnis kann sich zusammen mit einer Ausstellung zum Thema Umweltschutz und Umweltschmutz bei mehreren Schulveranstaltungen sehen lassen.
Das kunstpädagogische Projekt „Lonie und der Umweltschutz“ bietet Kindern die Möglichkeit, sich in einem mehrstufigen, multimedialen Gestaltungsprozess mit Themen wie Umwelt- und Klimaschutz auseinanderzusetzen. Durch künstlerische Prozesse können komplexe ökologische Zusammenhänge emotional erfahrbar gemacht und individuell verarbeitet werden. Die inhaltliche Fokussierung der Erzählung auf eine vermüllte Meeresküste erweitert den Blick über den unmittelbaren Lebensraum hinaus und macht die angesprochene Umweltproblematik als globales Phänomen anschaulich.
2026
Bildende Kunst
Jugendkultur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Sinfonie der Sehnsüchte
SPIEL. TRAUM. KLANG.
09.06.2026
Kirschenallee 2, 2120 Wolkersdorf
09.06.2026
2026-06-09
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Taucht ein in die Gefühlswelt von über 300 Kindern der Volksschule Wolkersdorf. Das multimediale Projekt „Sinfonie der Sehnsüchte“ macht erlebbar, was Kinder bewegt, beschäftigt und worauf sie hoffen.
Die Ausstellung präsentiert fantasievolle Skulpturen aus abgespieltem und ausgedientem Spielzeug. Jedes Upcycling-Kunstwerk erzählt eine Geschichte über Vergänglichkeit. Begleitet werden die Objekte von großformatigen und begehbaren Texten, in denen die Kinder ihre ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die immersive Präsentation wird durch "Den Klang der Schule" untermalt – eine überraschende Klangcollage aus alltäglichen Schulgeräuschen.
Das Projekt versucht eine künstlerische Antwort auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Überkonsum und verborgenen Sehnsüchten. Inspiriert von Upcycling-Kunst und künstlerischer Transformation in der Tradition von Objet-trouvé-Künstler:innen nutzen die Kinder Spielzeug als Material für neue Sinnzuschreibungen. Gesellschaftliche Phänomene werden hier durch die unverstellte Perspektive von Kindern beleuchtet.
Künstlerisch wird eine multisensorische Erfahrung geschaffen, die das Publikum emotional berührt. Gesellschaftlich soll es die Auseinandersetzung mit Konsumverhalten anregen, die Ausdrucksfähigkeit der Kinder stärken und Sehnsüchte nicht als Mangel, sondern als kreative Triebkraft sichtbar machen.
Die Volksschule Ebenthal wird zum Probierraum für zeitgenössische Kunst. In mehreren aufeinander abgestimmten Workshops erkunden die Kinder gemeinsam mit der Künstlerin Lilia Olochowa unterschiedliche bildnerische Ausdrucksformen – von Malerei über Collage und Drucktechniken bis hin zu installativen Arbeiten. Neben praktischem Knowhow steht eine Auseinandersetzung mit künstlerischen Denkprozessen sowie der Rolle von Kunst im Alltag am Programm. Den Abschluss bildet eine öffentliche Präsentation der entstandenen Werke, die den teilnehmenden Kindern ebenso zugutekommt wie der regionalen Kunstszene.
Nicht selten werden im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst Begriffe wie sperrig, unzugänglich oder verkopft bemüht – insbesondere dann, wenn Kunst als statisches Resultat im sterilen Licht eines Museums erscheint. „Farbenreich – alle gleich & doch …“ setzt diesem trügerischen Eindruck bewusst eine prozesshafte Annäherung entgegen, in der Neugier, Experiment und individuelles Ausdrucksvermögen im Vordergrund stehen. Im Mittelpunkt liegt eine kunstvermittelnde Praxis, die ästhetische Erfahrung, kritisches Denken und kollaboratives Arbeiten miteinander verknüpft. Durch die Verankerung im schulischen Alltag sowie den Austausch mit einer professionell arbeitenden Künstlerin wird Kunst als Mitteilungsmöglichkeit jenseits herkömmlicher Sprachkonventionen verständlich.
2026
Bildende Kunst
Jugendkultur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Sinfonie der Sehnsüchte
SPIEL. TRAUM. KLANG.
10.06.2026
Kirschenallee 2, 2120 Wolkersdorf
10.06.2026
2026-06-10
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Taucht ein in die Gefühlswelt von über 300 Kindern der Volksschule Wolkersdorf. Das multimediale Projekt „Sinfonie der Sehnsüchte“ macht erlebbar, was Kinder bewegt, beschäftigt und worauf sie hoffen.
Die Ausstellung präsentiert fantasievolle Skulpturen aus abgespieltem und ausgedientem Spielzeug. Jedes Upcycling-Kunstwerk erzählt eine Geschichte über Vergänglichkeit. Begleitet werden die Objekte von großformatigen und begehbaren Texten, in denen die Kinder ihre ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die immersive Präsentation wird durch "Den Klang der Schule" untermalt – eine überraschende Klangcollage aus alltäglichen Schulgeräuschen.
Das Projekt versucht eine künstlerische Antwort auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Überkonsum und verborgenen Sehnsüchten. Inspiriert von Upcycling-Kunst und künstlerischer Transformation in der Tradition von Objet-trouvé-Künstler:innen nutzen die Kinder Spielzeug als Material für neue Sinnzuschreibungen. Gesellschaftliche Phänomene werden hier durch die unverstellte Perspektive von Kindern beleuchtet.
Künstlerisch wird eine multisensorische Erfahrung geschaffen, die das Publikum emotional berührt. Gesellschaftlich soll es die Auseinandersetzung mit Konsumverhalten anregen, die Ausdrucksfähigkeit der Kinder stärken und Sehnsüchte nicht als Mangel, sondern als kreative Triebkraft sichtbar machen.
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
2026
Bildende Kunst
Jugendkultur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Sinfonie der Sehnsüchte
SPIEL. TRAUM. KLANG.
11.06.2026
Kirschenallee 2, 2120 Wolkersdorf
11.06.2026
2026-06-11
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Taucht ein in die Gefühlswelt von über 300 Kindern der Volksschule Wolkersdorf. Das multimediale Projekt „Sinfonie der Sehnsüchte“ macht erlebbar, was Kinder bewegt, beschäftigt und worauf sie hoffen.
Die Ausstellung präsentiert fantasievolle Skulpturen aus abgespieltem und ausgedientem Spielzeug. Jedes Upcycling-Kunstwerk erzählt eine Geschichte über Vergänglichkeit. Begleitet werden die Objekte von großformatigen und begehbaren Texten, in denen die Kinder ihre ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die immersive Präsentation wird durch "Den Klang der Schule" untermalt – eine überraschende Klangcollage aus alltäglichen Schulgeräuschen.
Das Projekt versucht eine künstlerische Antwort auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Überkonsum und verborgenen Sehnsüchten. Inspiriert von Upcycling-Kunst und künstlerischer Transformation in der Tradition von Objet-trouvé-Künstler:innen nutzen die Kinder Spielzeug als Material für neue Sinnzuschreibungen. Gesellschaftliche Phänomene werden hier durch die unverstellte Perspektive von Kindern beleuchtet.
Künstlerisch wird eine multisensorische Erfahrung geschaffen, die das Publikum emotional berührt. Gesellschaftlich soll es die Auseinandersetzung mit Konsumverhalten anregen, die Ausdrucksfähigkeit der Kinder stärken und Sehnsüchte nicht als Mangel, sondern als kreative Triebkraft sichtbar machen.
2026
Jugendkultur
Musik
Theater
Familienfreundlich
Barrierefrei
Draußen
Was geht den Schüler:innen ab?
Unsere Stimmen, unser Sound
11.06.2026
Schulvorplatz, Hauptplatz 26, 2135 Neudorf im Weinviertel
Die Musikerin Margot Selina eröffnet gemeinsam mit den Schüler*innen einen kreativen Raum, in dem Musik, Worte und Bewegung entstehen dürfen. Aus Ideen, Gefühlen und persönlichen Zugängen wächst Schritt für Schritt ein gemeinsames Lied – komponiert, getextet und getragen von der Gruppe. Klänge werden erforscht, Stimmen finden Ausdruck, Rhythmus verbindet. Ergänzend kann ein Tanz entstehen, der das Erlebte sichtbar macht und dem Lied eine körperliche Dimension verleiht. Der Prozess steht im Zeichen von Begegnung, Mut und Gemeinschaft. Den Abschluss bildet eine öffentliche Präsentation, in der das gemeinsam Geschaffene gefeiert und mit dem Publikum geteilt wird – lebendig, authentisch und voller Ausdruckskraft.
„Was geht den Schüler:innen ab?“ knüpft an ein früheres musikpädagogisches Projekt an, bei dem ein gemeinsamer Abschlusssong komponiert wurde, um die mitwirkenden Schüler*innen auf den Wechsel in eine höhere Schulstufe vorzubereiten. Übergang und Kontinuität bilden den konzeptuellen Kern des neuen Vorhabens. Musik wird als partizipatives Medium der affektiven Regulierung genutzt, das Stimmen und Stimmungen variiert. Basierend auf dem mehrdeutigen Fragenkomplex „Was geht ab?“ (Welche Impulse fehlen, was bewegt die Kinder, und welche Potentialräume sollen sich eröffnen?) soll ein dynamischer Sound entstehen, der Stimme, Körper und Bewegung verschränkt.
“Was geht ab?” Vier Zirkus-Artistinnen finden darauf mit „Plötzlich:Mensch“ eine Antwort, die ohne Worte auskommt. Objektmanipulation und Artistik werden zum Medium, um eine Geschichte über Freude, Wut, Trauer, Hoffnung, Angst und Liebe zu erzählen. Viermal wird der von Spiritualität durchdrungene Kirchenraum zum Erlebnisraum, in dem sichtbar wird, was dort sonst nur spürbar ist. So entsteht ein einmaliges Gesamtkunstwerk, das auch ein junges Publikum anspricht.
Der sechste Schöpfungstag wird zum konzeptuellen Ankerpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem, was uns menschlich macht. Im Prozess der Menschwerdung erleben wir Konflikt und Versöhnung, Zerbrechen und Heilung. Zwischen Himmel und Erde, mit Hula Hoops und Aerial Hoop, finden wir eine Wirklichkeit, die über unsere eigene Wahrnehmung hinausreicht: Verbundenheit mit dem Gegenüber, der Gemeinschaft und der Schöpfung bildet die heilsame Antithese zu den schmerzvollen Zersplitterungen unserer Zeit.
Die Choreographien von Alma Gall, Clara Zeiszl, Lisa Hochrainer und Rosa Dreher werden musikalisch von Gilbert Handler und dem Organisten Manuel Fröschl begleitet und durch die Medienkünstler:innen Resa Lut und Marcus Saravia in eine Kulisse aus Licht und Projektionen eingebettet. Artistik, Live-Musik und Medienkunst verschmelzen unter der Dramaturgie von Colleen Rae Holmes und der Projektleitung von Franz Knittelfelder zu berührenden Szenen und imposanten Bildern.
2026
Bildende Kunst
Jugendkultur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Sinfonie der Sehnsüchte
SPIEL. TRAUM. KLANG.
12.06.2026
Kirschenallee 2, 2120 Wolkersdorf
12.06.2026
2026-06-12
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Taucht ein in die Gefühlswelt von über 300 Kindern der Volksschule Wolkersdorf. Das multimediale Projekt „Sinfonie der Sehnsüchte“ macht erlebbar, was Kinder bewegt, beschäftigt und worauf sie hoffen.
Die Ausstellung präsentiert fantasievolle Skulpturen aus abgespieltem und ausgedientem Spielzeug. Jedes Upcycling-Kunstwerk erzählt eine Geschichte über Vergänglichkeit. Begleitet werden die Objekte von großformatigen und begehbaren Texten, in denen die Kinder ihre ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die immersive Präsentation wird durch "Den Klang der Schule" untermalt – eine überraschende Klangcollage aus alltäglichen Schulgeräuschen.
Das Projekt versucht eine künstlerische Antwort auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Überkonsum und verborgenen Sehnsüchten. Inspiriert von Upcycling-Kunst und künstlerischer Transformation in der Tradition von Objet-trouvé-Künstler:innen nutzen die Kinder Spielzeug als Material für neue Sinnzuschreibungen. Gesellschaftliche Phänomene werden hier durch die unverstellte Perspektive von Kindern beleuchtet.
Künstlerisch wird eine multisensorische Erfahrung geschaffen, die das Publikum emotional berührt. Gesellschaftlich soll es die Auseinandersetzung mit Konsumverhalten anregen, die Ausdrucksfähigkeit der Kinder stärken und Sehnsüchte nicht als Mangel, sondern als kreative Triebkraft sichtbar machen.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
(Bade)Geschichten
Badeplatz von einst wird wieder Treffpunkt
12.06.2026
Dokannerl Badesee, Mühlleitner Straße 54, 2301 Groß-Enzersdorf
12.06.2026
2026-06-12
|Groß-Enzersdorf|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
(Das leerstehende Badehaus „DoKannerl“ wird neu belebt und zum offenen kulturellen Experimentierraum. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, Mitmachen und Gestalten. Der Donau-Oder-Kanal wird dabei als Ort des Austauschs, der Erinnerung und der Inspiration erfahrbar. In gemeinsamen Aktivitäten wird die Geschichte des Kanals lebendig – erzählt durch persönliche Erinnerungen und neue Perspektiven. Eine pflanzliche Neugestaltung bildet die Basis für einen wachsenden „Memoryspace“, der gestartet wird. Eine Ausstellung „Wasser und die Menschen“, Spiele und ein buntes Abschlussfest mit Picknick macht die Vielfalt der Bürger:innen erlebbar. So wird sichtbar, was gemeinsam entsteht: Ein lebendiger Begegnungsort für die Zukunft.
Das Projekt (Bade)Geschichten vom Donau-Oder-Kanal untersucht Leerstand als Ressource zwischen Erinnerung und Zukunftsgestaltung. Das ehemalige Badehaus wird dabei als räumlicher und sozialer Resonanzraum verstanden, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Dialog treten. Ziel ist , den Badeplatz am Donau-Oder-Kanal als lebendigen, verbindenden Ort sichtbar zu machen, an dem historische Spuren, aktuelle Nutzungen und zukünftige Perspektiven ineinandergreifen. Historische Recherche, Kunst und kollektives Handeln werden zu einem mehrteiligen, partizipativen Kultur- und Erinnerungsprojekt verknüpft.
2026
Theater
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Theaterradl: Der Weltuntergang
tww On Tour
12.06.2026
Hauptplatz, 2020 Hollabrunn
12.06.2026
2026-06-12
|Hollabrunn|
|Theater|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Tumult im Kosmos: Die Erde ist von „Menschen“ befallen! Der Komet Konrad soll Abhilfe schaffen. In vier Wochen soll er auf der Erde einschlagen und alles Leben auslöschen! Das Schicksal der gesamten Menschheit liegt nun in den Händen einer Wissenschaftlerin, und so macht sie sich auf, die Welt vor der drohenden Vernichtung zu bewahren. Das einzige Problem: Niemand hört ihr zu.
Ein zur Bühne umgebautes Lastenfahrrad, eine Handvoll Versatzstücke und die beiden Darsteller*innen Henrietta Rauth und Johannes Sautner, die gemeinsam in ca. 30 verschiedene Rollen schlüpfen; mehr braucht die Regisseurin Ursula Leitner nicht, um Jura Soyfers hochaktuelle Komödie im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Theaters Westliches Weinviertel zum Leben zu erwecken.
„Die Welt steht auf kan’ Fall mehr lang!“ — Dieser Satz aus Nestroys Lumpazivagabundus inspirierte den damals 23-jährigen Jura Soyfer zu seiner revueähnlich aufgebauten Gesellschaftssatire „Der Weltuntergang“, mit der er bereits Mitte der 30er Jahre die wachsende Verblendung und die Gefahren des Nationalismus vorhersagte.
Nach dem Vorbild des historischen Thespiskarren kommt das Theaterradl mit seiner Fahrradbühne — umweltschonend und niederschwellig — direkt zu seinem Publikum und verleiht dem Stück, welches in Zeiten von politischer Spaltung und Klimakrise aktueller denn je erscheint, eine zusätzliche Bedeutung, wenn plötzlich eine junge Frau vor der nahenden Katastrophe warnt und dabei nicht ernstgenommen wird.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Verborgene Talente
Kunst jenseits des Broterwerbs
13.06.2026
Kunst.Lokal, Bischof Berthold Platz 3, 2301 Groß-Enzersdorf
13.06.2026
2026-06-13
|Groß-Enzersdorf|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
Viele Menschen leben ihre künstlerische Leidenschaft nur außerhalb ihres Broterwerbs aus. Diese „Verborgenen Talente“ erhalten selten Sichtbarkeit, obwohl ihre Werke hohe Qualität besitzen und das kulturelle Leben bereichern. Mit dem Projekt wollen wir diese oftmals unentdeckten Kreativkräfte vor den Vorhang holen, ihr Selbstbewusstsein stärken und das Publikum inspirieren, die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken. Neben einer Ausstellung gibt es auch Workshops unter der Leitung von Martin Suritsch, Susanne Schreiber, Eufrosina Sabiescu und Georg Niemann, wo ihr Glasbilder und Schmuck machen und an der Töpferscheibe arbeiten könnt. Weiters gibt es einen Kunst- und Hobbymarkt, sowie eine Matinee mit regionalen Musiker- und Literat*innen.
In der Tradition internationaler Community-Arts-Projekte und Laienkunst-Initiativen eröffnet das Kunst.Lokal Groß-Enzersdorf eine partizipative Plattform, die die Grenzen zwischen professioneller und nicht-professioneller Kunst bewusst durchlässig macht. In einem Kulturbereich, der nach wie vor stark von Exklusivität, stilistischen Normen, kuratorischem Gatekeeping sowie finanziellen und räumlichen Zugangsbeschränkungen geprägt ist, öffnet das Projektteam um Georg Niemann einen inklusiven Gestaltungsraum, in dem unentdeckte oder übersehene Kreativkräfte unabhängig von formaler Ausbildung frei entfaltet werden können.
2026
Bildende Kunst
Jugendkultur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Sinfonie der Sehnsüchte
SPIEL. TRAUM. KLANG.
13.06.2026
Kirschenallee 2, 2120 Wolkersdorf
13.06.2026
2026-06-13
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Taucht ein in die Gefühlswelt von über 300 Kindern der Volksschule Wolkersdorf. Das multimediale Projekt „Sinfonie der Sehnsüchte“ macht erlebbar, was Kinder bewegt, beschäftigt und worauf sie hoffen.
Die Ausstellung präsentiert fantasievolle Skulpturen aus abgespieltem und ausgedientem Spielzeug. Jedes Upcycling-Kunstwerk erzählt eine Geschichte über Vergänglichkeit. Begleitet werden die Objekte von großformatigen und begehbaren Texten, in denen die Kinder ihre ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die immersive Präsentation wird durch "Den Klang der Schule" untermalt – eine überraschende Klangcollage aus alltäglichen Schulgeräuschen.
Das Projekt versucht eine künstlerische Antwort auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Überkonsum und verborgenen Sehnsüchten. Inspiriert von Upcycling-Kunst und künstlerischer Transformation in der Tradition von Objet-trouvé-Künstler:innen nutzen die Kinder Spielzeug als Material für neue Sinnzuschreibungen. Gesellschaftliche Phänomene werden hier durch die unverstellte Perspektive von Kindern beleuchtet.
Künstlerisch wird eine multisensorische Erfahrung geschaffen, die das Publikum emotional berührt. Gesellschaftlich soll es die Auseinandersetzung mit Konsumverhalten anregen, die Ausdrucksfähigkeit der Kinder stärken und Sehnsüchte nicht als Mangel, sondern als kreative Triebkraft sichtbar machen.
2026
Musik
Öffentlich gut erreichbar
Female Voices
Live-Musik im Alten Schlachthof Hollabrunn
13.06.2026
Alter Schlachthof Hollabrunn, Josef Weisleinstraße 5, 2020 Hollabrunn
Diversität und Förderung von Frauen auf der Bühne sind dem „Verein zur Förderung alternativer Musikkultur" mit Sitz in Hollabrunn seit Beginn ein großes Anliegen. Gerade in der Rock- und Punk-Szene sind Bands oft stark männerdominiert. Was auf den großen wie den kleinen Bühnen abgeht, das sind Frontfrauen. Daher werden in der Veranstaltungsreihe „Female Voices“ Musikerinnen und Sängerinnen in den Vordergrund gerückt und ihnen ein exklusiver Platz auf der Bühne im Alten Schlachthof Hollabrunn gegeben. So sind im Rahmen von zwei Konzerten u.a. Baits, Vulvarine, Erection, Nana Falkner & Band sowie Kinga Dula & the Pilgrims live zu erleben. Gleichzeitig gilt es Nachwuchs-Musikerinnen Lust zu machen, selbst die Bühnen zu erobern.
Während Musikgenres wie Rock, Punk und Metal stark vom Typus des rebellischen Mannes geprägt sind, erweisen sich im Hip-Hop-Bereich stereotype Geschlechterrollen und misogyne Machtfantasien als problematische Grundzüge. Zeitgleich zeigen sich Bestrebungen diese patriarchale Logik zu durchbrechen: So bietet etwa die Musikdatenbank „mica“ seit 2024 einen eigenen Bereich zur Sichtbarmachung der weiblichen, österreichischen Musikszene an. „Female Voices“ folgt jenen Bemühungen, indem gezielt junge Frauen das Programm bestimmen. Eine Filmvorführung von Maria Stockers Film „Rock Chics“ soll zudem verdeutlichen, dass die Musikgeschichte bei genauerem Hinsehen reich an weiblichen Vorbildern ist, deren Beiträge lange Zeit marginalisiert oder überschattet wurden.
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
13.06.2026
Orth an der Donau, Kirchenplatz, 2304 Orth an der Donau
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
Die Galerie „Genuss & Co“ öffnet ihre Pforten – und zwar dauerhaft. Seit mehr als 30 Jahren schon ist die Kunstgruppe Retz im Weinviertel aktiv. Nun wird dem Kollektiv, das eine beachtliche technische als auch stilistische Bandbreite aufweist und zugleich als Vorzeigemodell für Inklusion und Kooperation gilt, ein eigener Schaffens- und Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt. Zur feierlichen Eröffnung des neuen Stammsitzes im Rahmen des WEIN/4-Festivals wird eine Ausstellung präsentiert, bei der das umfangreiche künstlerische Spektrum der Künstlerinnen und Künstler zu erleben ist.
Mit der ersten Verlagspublikation 2023 wurde der Begriff „Art Vital“ geprägt, was so viel meint wie den Versuch, den künstlerischen Aspekt von Art Brut und den sozialen Anteil von Outsider Art zu vereinen, in der Hoffnung, dass damit ein neuartiges, dynamisches Begriffsfeld entsteht. Neu, um Ausdehnung, Überlagerung und Wandel für diese Kunst zuzulassen. Dies soll den Ausblick auf eine stillose, inklusive Kunst ermöglichen, nahe am Menschen; auf eine Kunst, die zeitlos ist, weil immer aktuell, eine, die nie alt wird.
2026
Film
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
ES WIR(D)T.
Männer weinen nicht.
13.06.2026
Wolkersdorferstraße 61, 2211 Pillichsdorf
13.06.2026
2026-06-13
|Pillichsdorf|
|Film|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Ein Kurzfilmabend beim einstigen Stidl-Wirtshaus in Pillichsdorf, einem Ort, der Generationen geprägt hat und dem nun der Abriss droht. Die dort aufgewachsene Regisseurin Anna Josefine Holzer erweist dem Wirtshaus mit einem Film die letzte Ehre. Dieser verbindet Tanz mit weiteren Erzählformen und handelt von Männern verschiedener Generationen, Erinnerung, Verlust und Männlichkeit im Wandel. Zu sehen sind die Tänzer Simon Mayer, Daniel Bojanowsky, Paul und Roland Scheer, die Musiker Justin Konrad und Konstantin Josef sowie Männer aus dem Ort. Der Abend verbindet Musik, Film und gemeinsames Essen: Live-Musik und eine Filmvorführung im Hof, dazu Gulasch nach Familienrezept – ein Abend zum Zusammensein, zum Fühlen, zum Vatertag
Ausgangspunkt von „Es Wir(d)t. Männer weinen nicht“ ist das 1870 erbaute Stidl-Wirtshaus, ein stiller Zeitzeuge männlicher Gemeinschaft und einer verschwindenden Wirtshauskultur. Aus der Perspektive der Regisseurin Anna Josefine Holzer begegnet der Film Männern unterschiedlicher Generationen: Tänzern, Familienmitgliedern, Vätern und Söhnen. Tanz bildet die zentrale Sprache des Films. Über den Körper verbinden sich biografische Erinnerungen mit dokumentarischen Stimmen. Der Körper fungiert als Archiv für Gefühle, die selten benannt wurden – Nähe, Härte, Verlust und Verbundenheit. So verknüpft das Projekt persönliche Geschichte mit gesellschaftlichem Wandel und fragt nach neuen Formen von Männlichkeit und Gemeinschaft.
2026
Bildende Kunst
Film
Literatur
Musik
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
UMSTEIGEN – KunstFeste ´26
Musik, Kunst, Literatur & Kabarett in Absdorf
14.06.2026
Kremserstraße 29 , 3462 Absdorf
14.06.2026
2026-06-14
|Absdorf|
|Bildende Kunst|Film|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
UMSTEIGEN ist ortsspezifisch für Absdorf. Vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf bis zum KunstHof-Absdorf thematisiert das Projekt kulturelle Übergänge, nachhaltige Mobilität und Wandel. Alle Formen des Umsteigens werden sicht-, hör- und erfahrbar. Vom Vergänglichen zum Nachhaltigen. Vom Traditionellen zum Zeitgenössischen. Vom Monolog zum Dialog. Ort als Prozess. Improvisation als Infrastruktur. Experiment als Expertise.
14.06. 11:03 „Begleittöne“ vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf zum KunstHof: Blasmusikkapelle Absdorf; 12:30 „Yodeling Tangos“: Heidelinde Gratzl acc, voc, Erika Inger voc, kalimba; 14:00 „Offen singen“: Chor Mauritius; 15:30 Stummfilm „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ Live-Vertonung: East of Mozart (Johanna Schlömicher p, Stefan Krist tb, voc, Michi Prehofer dr), Wolfgang Wohlfahrt vc, BienenKlang; 17:00 „TON׀ART׀WECHSEL“ Impro-Konzert: Töpferin Elke Halbmayer tauscht Rollen mit Musiker*innen; 18:30 finales „Umsteigen“ ins Tonlose und Atonale
20.06. 20:00 Harald Pomper erklärt "Warum der Weg zum Glück so merkwürdig tricky ist".
27.06. 14:03 performativ-musikalische „Initiation“ vom Bahnhof zum KunstHof; 15:15 "ALK3 – Eine Ernüchterung" Lesung: Peter Danzinger; 16:30 interaktive Klang-Intervention: Herbert Golser; 17:45 Film-Performance: Sigrid Friedmann & Ulrich Kaufmann; 18:45 „Improvisation↔Irritation“: Elisabeth Falkinger tu, voc, Mara Kolibri voc, Stefan Krist tb, voc
14.-27.06. Ausstellung Friedmann & Kaufmann, Golser, Gratzl, Halbmayer, Inger, Oswald, Seymann, Schurz, Vesely, Wohlfahrt: Skulpturen, Keramiken, Grafiken, Installationen, Filme, Fotografien
2026
Film
Leerstand
Tanz
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
ES WIR(D)T.
Männer weinen nicht.
14.06.2026
Wolkersdorferstraße 61, 2211 Pillichsdorf
14.06.2026
2026-06-14
|Pillichsdorf|
|Film|Leerstand|Tanz|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Ein Kurzfilmabend beim einstigen Stidl-Wirtshaus in Pillichsdorf, einem Ort, der Generationen geprägt hat und dem nun der Abriss droht. Die dort aufgewachsene Regisseurin Anna Josefine Holzer erweist dem Wirtshaus mit einem Film die letzte Ehre. Dieser verbindet Tanz mit weiteren Erzählformen und handelt von Männern verschiedener Generationen, Erinnerung, Verlust und Männlichkeit im Wandel. Zu sehen sind die Tänzer Simon Mayer, Daniel Bojanowsky, Paul und Roland Scheer, die Musiker Justin Konrad und Konstantin Josef sowie Männer aus dem Ort. Der Abend verbindet Musik, Film und gemeinsames Essen: Live-Musik und eine Filmvorführung im Hof, dazu Gulasch nach Familienrezept – ein Abend zum Zusammensein, zum Fühlen, zum Vatertag
Ausgangspunkt von „Es Wir(d)t. Männer weinen nicht“ ist das 1870 erbaute Stidl-Wirtshaus, ein stiller Zeitzeuge männlicher Gemeinschaft und einer verschwindenden Wirtshauskultur. Aus der Perspektive der Regisseurin Anna Josefine Holzer begegnet der Film Männern unterschiedlicher Generationen: Tänzern, Familienmitgliedern, Vätern und Söhnen. Tanz bildet die zentrale Sprache des Films. Über den Körper verbinden sich biografische Erinnerungen mit dokumentarischen Stimmen. Der Körper fungiert als Archiv für Gefühle, die selten benannt wurden – Nähe, Härte, Verlust und Verbundenheit. So verknüpft das Projekt persönliche Geschichte mit gesellschaftlichem Wandel und fragt nach neuen Formen von Männlichkeit und Gemeinschaft.
2026
Jugendkultur
Film
Kunst und Ökologie
Lonie und der Umweltschutz
Ein Trickfilm der ASO Poysdorf
15.06.2026
Urbanusheim Poysdorf, Laaer Straße 102, 2170 Poysdorf
Den Schülerinnen und Schülern der ASO Poysdorf ist aufgefallen, dass sich am Schulweg, bei Spielplätzen und öffentlichen Sportanlagen immer wieder Müll ansammelt, obwohl sich genügend Abfallbehälter in der Nähe befinden. Das ist ein großes Problem in der Stadt und auch für die Natur. Im Unterricht wird daraus eine Geschichte, bei der das Schulmaskottchen Lonie eine wichtige Rolle spielt. Landschaftsbilder entstehen, Utensilien und bewegliche Figuren werden erarbeitet. In der Trickboxx wird die Geschichte mit Stop-Motion-Animation zum Leben erweckt. Das filmische Ergebnis kann sich zusammen mit einer Ausstellung zum Thema Umweltschutz und Umweltschmutz bei mehreren Schulveranstaltungen sehen lassen.
Das kunstpädagogische Projekt „Lonie und der Umweltschutz“ bietet Kindern die Möglichkeit, sich in einem mehrstufigen, multimedialen Gestaltungsprozess mit Themen wie Umwelt- und Klimaschutz auseinanderzusetzen. Durch künstlerische Prozesse können komplexe ökologische Zusammenhänge emotional erfahrbar gemacht und individuell verarbeitet werden. Die inhaltliche Fokussierung der Erzählung auf eine vermüllte Meeresküste erweitert den Blick über den unmittelbaren Lebensraum hinaus und macht die angesprochene Umweltproblematik als globales Phänomen anschaulich.
Erlebe einen Tag voller Fantasie in der ASO Mistelbach, denn hier verwandelt sich die Schule in eine bunte Welt voller Abenteuer! Nach einer Theateraufführung von „Das kleine ICH bin ICH“ laden die Schülerinnen und Schüler der Sonderschule dazu ein, die fantasievollen Schauplätze des Kinderbuchs zu entdecken: eine Blumenwiese mit Riesenseifenblasen und kreativer Maltechnik, einen Froschteich für spannende Wasserexperimente, eine Pferdekoppel zum Verkleiden und Fotografieren, einen Regenwald mit Bewegungsparcours und eine Stadt mit internationalen Köstlichkeiten. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Sonderschule darfst du basteln, ausprobieren und Neues entdecken – ein Tag für alle Sinne!
Das Projekt ist inspiriert von Mira Lobes Kinderbuchklassiker „Das kleine Ich bin ich“, der von der Suche nach der eigenen Identität sowie der Bedeutung von Diversität und Selbstachtung erzählt. Die ASO Mistelbach übersetzt diese Motive in ein künstlerisch-pädagogisches Konzept, bei dem der Schulraum temporär neu kontextualisiert und durch szenografische Interventionen in eine narrative Erfahrungslandschaft verwandelt wird. Die Botschaft, die sowohl Kinder als auch Erwachsene mitnehmen können, lautet: Jeder ist einzigartig – und das ist wunderbar! Theater, Bewegung und kreative Stationen schaffen somit einen Ort des kollektiven Lernens, Spielens und Gestaltens, um Inklusion sinnlich erlebbar zu machen.
2026
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
19.06.2026
Hauptstraße 17, 2000 Stockerau
19.06.2026
2026-06-19
|Stockerau|
||
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
19.06.2026
Orth an der Donau, Kirchenplatz, 2304 Orth an der Donau
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
Eine architektonische Zeitkapsel erhalten durch zwei Tore, im Zentrum von Hollabrunn, ein sogenannter Leerstand. Öffnet man sie, entsteht eine Passage. Zuletzt war das vor über 60 Jahren so, sagt man. Leer fühlt es sich hier nicht an, es gibt Lücken zu erschließen – historisch, infrastrukturell, soziokulturell. Unterschiedliche Perspektiven nähern sich der Relevanz des Ortes über die Zeit. Es treffen sich künstlerische Positionen, Zeitzeug*innen, gemeinsames Essen. Vergangenem wird nachgespürt, Prozesshaftes vergegenwärtigt, Zukünftiges entworfen. Die Veranstaltungstage sind geprägt von vielen ersten Malen. Und es wird gefeiert: Dass die Tore erneut offenstehen, eine Verbindung bilden, Begegnungen ermöglichen. Wir laden dazu ein.
Die Lücke impliziert Abwesenheit, somit die Möglichkeit von Präsenz. Das Projekt erforscht Entwürfe, an ehemalige Funktionen der Architektur anzuknüpfen. Einst waren hier Landwirtschaft, ein Wirtshaus mit Kegelbahn, eine Labstelle auf der Handelsroute Prag-Wien, ein frühindustrieller Handel. Der Hof stand zu Marktzeiten offen, beherbergte Kutschen, Fahrräder, Ballspiele. „Passage, die Erste“ markiert den Beginn, mit dem Ort als Protagonist*in in Kontakt zu gehen, Menschen einzuladen, Versorgung bereitzustellen. Ein Versuch, die Zeiten zu verschränken um sich der Zukunft des Ortes zu nähern. Ein Projekt von Peter Hofmann, Philipp Riccabona, Lydia Sumbera, Stephan Uggowitzer, mit Beiträgen von artcardproject, Conte Potuto, Stadtarchiv Hollabrunn, uvm.
Die Volksschule Wullersdorf setzt ein besonderes Zeichen für gelebtes Miteinander, indem Lehrkräfte und Kinder den Austausch und das Verständnis zwischen Jung und Alt bewusst stärken. Das Zentrum des Projekts bildet ein Zirkusworkshop für alle Schulstufen. Dieser soll Freude an Bewegung, Körpergefühl, Selbstvertrauen, Teamgeist und Kreativität vermitteln. Neben den Schülerinnen und Schülern werden ganz bewusst auch Menschen der älteren Generation aus der Region aktiv eingebunden. So entsteht nicht nur ein lebendiger Dialog zwischen den Generationen, sondern auch eine Zirkusshow, die zum Abschluss des Workshops bei einem großen Schulfest dem Publikum präsentiert wird.
In einer Zeit, in der Generationen aufgrund unterschiedlicher Faktoren zunehmend auseinanderdriften, ist es wichtig Räume für Begegnungen zu schaffen, die den Austausch zwischen Jung und Alt fördern. Es gilt generationenübergreifend voneinander zu lernen und gemeinsame Erfahrungen zu ermöglichen. Das Projekt erschafft einen solchen Raum, indem junge Menschen mit älteren Menschen in Kontakt treten können und auch umgekehrt – sowohl in der Schule als auch in nahegelegenen Senioreneinrichtungen. Und in der „Zirkusmanege“ verschmelzen Jung und Alt zu einem Ensemble, das mit Sicherheit die Herzen des Publikums berühren wird.
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
2026
Bildende Kunst
Leerstand
Literatur
Musik
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
19.06.2026
ehemalige Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Verborgene Talente
Kunst jenseits des Broterwerbs
20.06.2026
Kunst.Lokal, Bischof Berthold Platz 3, 2301 Groß-Enzersdorf
20.06.2026
2026-06-20
|Groß-Enzersdorf|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Viele Menschen leben ihre künstlerische Leidenschaft nur außerhalb ihres Broterwerbs aus. Diese „Verborgenen Talente“ erhalten selten Sichtbarkeit, obwohl ihre Werke hohe Qualität besitzen und das kulturelle Leben bereichern. Mit dem Projekt wollen wir diese oftmals unentdeckten Kreativkräfte vor den Vorhang holen, ihr Selbstbewusstsein stärken und das Publikum inspirieren, die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken. Neben einer Ausstellung gibt es auch Workshops unter der Leitung von Martin Suritsch, Susanne Schreiber, Eufrosina Sabiescu und Georg Niemann, wo ihr Glasbilder und Schmuck machen und an der Töpferscheibe arbeiten könnt. Weiters gibt es einen Kunst- und Hobbymarkt, sowie eine Matinee mit regionalen Musiker- und Literat*innen.
In der Tradition internationaler Community-Arts-Projekte und Laienkunst-Initiativen eröffnet das Kunst.Lokal Groß-Enzersdorf eine partizipative Plattform, die die Grenzen zwischen professioneller und nicht-professioneller Kunst bewusst durchlässig macht. In einem Kulturbereich, der nach wie vor stark von Exklusivität, stilistischen Normen, kuratorischem Gatekeeping sowie finanziellen und räumlichen Zugangsbeschränkungen geprägt ist, öffnet das Projektteam um Georg Niemann einen inklusiven Gestaltungsraum, in dem unentdeckte oder übersehene Kreativkräfte unabhängig von formaler Ausbildung frei entfaltet werden können.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
20.06.2026
Orth an der Donau, Hauptplatz, 2304 Orth an der Donau
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
20.06.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
20.06.2026
2026-06-20
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
Eine architektonische Zeitkapsel erhalten durch zwei Tore, im Zentrum von Hollabrunn, ein sogenannter Leerstand. Öffnet man sie, entsteht eine Passage. Zuletzt war das vor über 60 Jahren so, sagt man. Leer fühlt es sich hier nicht an, es gibt Lücken zu erschließen – historisch, infrastrukturell, soziokulturell. Unterschiedliche Perspektiven nähern sich der Relevanz des Ortes über die Zeit. Es treffen sich künstlerische Positionen, Zeitzeug*innen, gemeinsames Essen. Vergangenem wird nachgespürt, Prozesshaftes vergegenwärtigt, Zukünftiges entworfen. Die Veranstaltungstage sind geprägt von vielen ersten Malen. Und es wird gefeiert: Dass die Tore erneut offenstehen, eine Verbindung bilden, Begegnungen ermöglichen. Wir laden dazu ein.
Die Lücke impliziert Abwesenheit, somit die Möglichkeit von Präsenz. Das Projekt erforscht Entwürfe, an ehemalige Funktionen der Architektur anzuknüpfen. Einst waren hier Landwirtschaft, ein Wirtshaus mit Kegelbahn, eine Labstelle auf der Handelsroute Prag-Wien, ein frühindustrieller Handel. Der Hof stand zu Marktzeiten offen, beherbergte Kutschen, Fahrräder, Ballspiele. „Passage, die Erste“ markiert den Beginn, mit dem Ort als Protagonist*in in Kontakt zu gehen, Menschen einzuladen, Versorgung bereitzustellen. Ein Versuch, die Zeiten zu verschränken um sich der Zukunft des Ortes zu nähern. Ein Projekt von Peter Hofmann, Philipp Riccabona, Lydia Sumbera, Stephan Uggowitzer, mit Beiträgen von artcardproject, Conte Potuto, Stadtarchiv Hollabrunn, uvm.
2026
Bildende Kunst
Film
Tanz
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
RELIQUIE WEIN4
Spurensicherung Laa
20.06.2026
Kunsthaus Laa, Bürgerspitalgasse 1, 2136 Laa an der Thaya
Ab 20. Juni lädt das Künstler*innenkollektiv nagl∼wintersberger (Andrea Nagl & Markus Wintersberger) Besucher*innen des Kunsthauses Laa zu einer Spurensuche durch die Geologie des Weinviertels und die geheimnisvolle Welt der Reliquien ein. Wie Gesteinsschichten überlagern sich in ihrer Zusammenarbeit digitale Intervention, Bildende Kunst, Embodiment, Performance und Installation zu einer komplexen Gesamtstruktur. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf Gegenwärtiges und Vergangenes: Mit KI-generierten „Future Fossils“ werden Spuren der Vergangenheit in eine mögliche Zukunft gespiegelt. So wird die Kapelle zum Resonanzraum einer ästhetisch erweiterten Geologie, zu einem fluiden Erinnerungsraum.
„RELIQUIE WEIN4“ ist inspiriert von der Idee des Gesteins als geologische und kulturelle Reliquie. Stein als naturbelassenes Material oder durch Menschenhand weiterverarbeiteter Baustoff ist ein Informationsträger, dessen Geschichten das Kollektiv nagl∼wintersberger künstlerisch-spekulativ, basierend auf geologischer Recherche rekonstruiert. Dadurch eröffnen sich dem Publikum ungesehene Denkräume, neue Sichtweisen und poetische Spuren zur naturräumlichen Umgebung, der geologischen Vergangenheit oder dem architektonischen Umfeld. Ausgehend von ihrer jeweiligen künstlerischen Genre - Tanz/Performance bzw. Medienkunst - arbeiten nagl∼wintersberger seit vielen Jahren interdisziplinär und medienübergreifend zusammen.
2026
Bildende Kunst
Jugendkultur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Die Wunschbox-Challenge
Was geht (dir) ab?
20.06.2026
Jugendzentrum Outback, Wiener Straße 31, 2120 Wolkersdorf
20.06.2026
2026-06-20
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
In Wolkersdorf tauchen an bestimmten Orten riesige Plakate (6x3 Meter) auf. Laut, bunt und kreativ ziehen sie die Blicke auf sich. Dahinter steckt die Künstlerin Daria Tchapanova, die 30 Momentaufnahmen von Jugendlichen, zu einer großformatigen Collage zusammenführt. Die Fotos werden im Vorfeld über eine Onlineplattform – umgesetzt durch das Projektteam – zusammen mit kurzen Statements als Reaktion auf die mehrdeutige Frage: „Was geht (dir) ab?“ eingereicht. So entsteht ein digitales Sammelbecken für Wünsche und Bedürfnisse, dem das Jugendzentrum Outback einen Raum der physischen Begegnung gegenüberstellt.
Die Künstlerin Daria Tchapanova verbindet in ihrer transdisziplinären Praxis künstlerische und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Dabei bildet die kollaborative Zusammenarbeit einen zentralen Schaffensaspekt. Im Rahmen des WEIN/4-Festivals verbindet sie zusammen mit Markus Dietrich vom Jugendzentrum Outback und Zoe Ebner (Photographie und Multimediaart) das Medium Plakat mit dem Format der Fotocollage, um die Anliegen junger Menschen auf provokante Art und Weise im öffentlichen Raum von Wolkersdorf zu markieren. Fotografie, digitale Einreichung, Dokumentation, und Bildmanipulation verknüpfen in einem mehrstufigen Gestaltungsprozess Online-Partizipation und reale physische Begegnung.
Wer einen Komposthaufen im Garten pflegt, kennt die Nährkraft, die im Abfall steckt. Ausgehend von dieser Erkenntnis leitet das Kollektiv Töchter der Kunst im leerstehenden Gemeindehaus in Friebritz am 23. Mai einen künstlerischen Kreislauf mit zahlreichen offenen Veranstaltungsformaten ein. Dabei wird unter Beteiligung der heimischen Bevölkerung Gefundenes in einen kreativen Schaffensprozess eingebracht. Und wie das halt so ist mit dem Kompost, weiß man im Vorhinein nie genau, was am Ende daraus erwächst – man kann also gespannt sein, welche fruchtbaren Ergebnisse die Künstlerinnen schließlich bei der großen Abschlussveranstaltung am 18. Juli in Kooperation mit Reginas Performance Brunch präsentieren.
KOMPOST – abgeleitet von compositum, dem Zusammengesetzten – versteht sich als Metapher, Material und Methode. In partizipativen Residenzen arbeiten Künstlerinnen mit lokalen und gefundenen Materialien und beziehen die örtliche Gemeinschaft aktiv in ihren Arbeitsprozess ein. Die künstlerischen Zugänge verbinden ökologische Kreisläufe, historische Transformationen, posthumanistische Perspektiven und feministische Fürsorgepraktiken und eröffnen neue kollektive Erzählungen und Zukunftsbilder für den ländlichen Raum.
2026
Bildende Kunst
Film
Literatur
Musik
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
UMSTEIGEN – KunstFeste ´26
Musik, Kunst, Literatur & Kabarett in Absdorf
20.06.2026
Kremserstraße 29 , 3462 Absdorf
20.06.2026
2026-06-20
|Absdorf|
|Bildende Kunst|Film|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
UMSTEIGEN ist ortsspezifisch für Absdorf. Vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf bis zum KunstHof-Absdorf thematisiert das Projekt kulturelle Übergänge, nachhaltige Mobilität und Wandel. Alle Formen des Umsteigens werden sicht-, hör- und erfahrbar. Vom Vergänglichen zum Nachhaltigen. Vom Traditionellen zum Zeitgenössischen. Vom Monolog zum Dialog. Ort als Prozess. Improvisation als Infrastruktur. Experiment als Expertise.
14.06. 11:03 „Begleittöne“ vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf zum KunstHof: Blasmusikkapelle Absdorf; 12:30 „Yodeling Tangos“: Heidelinde Gratzl acc, voc, Erika Inger voc, kalimba; 14:00 „Offen singen“: Chor Mauritius; 15:30 Stummfilm „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ Live-Vertonung: East of Mozart (Johanna Schlömicher p, Stefan Krist tb, voc, Michi Prehofer dr), Wolfgang Wohlfahrt vc, BienenKlang; 17:00 „TON׀ART׀WECHSEL“ Impro-Konzert: Töpferin Elke Halbmayer tauscht Rollen mit Musiker*innen; 18:30 finales „Umsteigen“ ins Tonlose und Atonale
20.06. 20:00 Harald Pomper erklärt "Warum der Weg zum Glück so merkwürdig tricky ist".
27.06. 14:03 performativ-musikalische „Initiation“ vom Bahnhof zum KunstHof; 15:15 "ALK3 – Eine Ernüchterung" Lesung: Peter Danzinger; 16:30 interaktive Klang-Intervention: Herbert Golser; 17:45 Film-Performance: Sigrid Friedmann & Ulrich Kaufmann; 18:45 „Improvisation↔Irritation“: Elisabeth Falkinger tu, voc, Mara Kolibri voc, Stefan Krist tb, voc
14.-27.06. Ausstellung Friedmann & Kaufmann, Golser, Gratzl, Halbmayer, Inger, Oswald, Seymann, Schurz, Vesely, Wohlfahrt: Skulpturen, Keramiken, Grafiken, Installationen, Filme, Fotografien
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
21.06.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
21.06.2026
2026-06-21
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
Eine architektonische Zeitkapsel erhalten durch zwei Tore, im Zentrum von Hollabrunn, ein sogenannter Leerstand. Öffnet man sie, entsteht eine Passage. Zuletzt war das vor über 60 Jahren so, sagt man. Leer fühlt es sich hier nicht an, es gibt Lücken zu erschließen – historisch, infrastrukturell, soziokulturell. Unterschiedliche Perspektiven nähern sich der Relevanz des Ortes über die Zeit. Es treffen sich künstlerische Positionen, Zeitzeug*innen, gemeinsames Essen. Vergangenem wird nachgespürt, Prozesshaftes vergegenwärtigt, Zukünftiges entworfen. Die Veranstaltungstage sind geprägt von vielen ersten Malen. Und es wird gefeiert: Dass die Tore erneut offenstehen, eine Verbindung bilden, Begegnungen ermöglichen. Wir laden dazu ein.
Die Lücke impliziert Abwesenheit, somit die Möglichkeit von Präsenz. Das Projekt erforscht Entwürfe, an ehemalige Funktionen der Architektur anzuknüpfen. Einst waren hier Landwirtschaft, ein Wirtshaus mit Kegelbahn, eine Labstelle auf der Handelsroute Prag-Wien, ein frühindustrieller Handel. Der Hof stand zu Marktzeiten offen, beherbergte Kutschen, Fahrräder, Ballspiele. „Passage, die Erste“ markiert den Beginn, mit dem Ort als Protagonist*in in Kontakt zu gehen, Menschen einzuladen, Versorgung bereitzustellen. Ein Versuch, die Zeiten zu verschränken um sich der Zukunft des Ortes zu nähern. Ein Projekt von Peter Hofmann, Philipp Riccabona, Lydia Sumbera, Stephan Uggowitzer, mit Beiträgen von artcardproject, Conte Potuto, Stadtarchiv Hollabrunn, uvm.
Eine architektonische Zeitkapsel erhalten durch zwei Tore, im Zentrum von Hollabrunn, ein sogenannter Leerstand. Öffnet man sie, entsteht eine Passage. Zuletzt war das vor über 60 Jahren so, sagt man. Leer fühlt es sich hier nicht an, es gibt Lücken zu erschließen – historisch, infrastrukturell, soziokulturell. Unterschiedliche Perspektiven nähern sich der Relevanz des Ortes über die Zeit. Es treffen sich künstlerische Positionen, Zeitzeug*innen, gemeinsames Essen. Vergangenem wird nachgespürt, Prozesshaftes vergegenwärtigt, Zukünftiges entworfen. Die Veranstaltungstage sind geprägt von vielen ersten Malen. Und es wird gefeiert: Dass die Tore erneut offenstehen, eine Verbindung bilden, Begegnungen ermöglichen. Wir laden dazu ein.
Die Lücke impliziert Abwesenheit, somit die Möglichkeit von Präsenz. Das Projekt erforscht Entwürfe, an ehemalige Funktionen der Architektur anzuknüpfen. Einst waren hier Landwirtschaft, ein Wirtshaus mit Kegelbahn, eine Labstelle auf der Handelsroute Prag-Wien, ein frühindustrieller Handel. Der Hof stand zu Marktzeiten offen, beherbergte Kutschen, Fahrräder, Ballspiele. „Passage, die Erste“ markiert den Beginn, mit dem Ort als Protagonist*in in Kontakt zu gehen, Menschen einzuladen, Versorgung bereitzustellen. Ein Versuch, die Zeiten zu verschränken um sich der Zukunft des Ortes zu nähern. Ein Projekt von Peter Hofmann, Philipp Riccabona, Lydia Sumbera, Stephan Uggowitzer, mit Beiträgen von artcardproject, Conte Potuto, Stadtarchiv Hollabrunn, uvm.
2026
Kunst und Ökologie
Leerstand
Literatur
Familienfreundlich
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
25.06.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
26.06.2026
Orth an der Donau, Kirchenplatz, 2304 Orth an der Donau
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
Mit dieser Veranstaltung hält das beliebte Pop-Literaturformat Poetry Slam Einzug in die Kulturbühne dakig in Gänserndorf! Hochkarätige Größen der niederösterreichischen Slam-Szene wie Elena Sarto, BraVe, Henning uvm. stehen gemeinsam mit neuen Stimmen aus dem Weinviertel auf der Bühne. Neben einem starken Line-up gibt es eine offene Liste, die Menschen aus der Region einlädt, selbst Texte zu präsentieren und erste Bühnenerfahrungen zu sammeln. Ein begleitender Workshop bereitet Interessierte professionell auf ihren Auftritt vor. Freut euch auf einen Abend voller wortwitziger Wendungen, pointierter Punchlines, gesprengte Reimketten und Geschichten, die unter die Haut gehen. Durch den Abend führen Katharina Wenty und Basquel.
1986 in den USA erfunden um ursprünglich „Lesungen aufzupeppen“ lebt das erfolgreiche Format Poetry Slam von Vielfalt, Aktualität und direkter Publikumsbeteiligung. Ob politisch, lyrisch, rhythmisch oder humorvoll – erlaubt ist alles, solange die Texte aus der eigenen Feder stammen. Die Regeln sind hierbei einfach: maximal fünf Minuten Zeit, keine Requisiten und Kostüme. Das Publikum fungiert als Jury und entscheidet über den Ausgang des Abends – und feiert dabei vor allem eines: die Kraft der Sprache. Als moderner Dichter*innen Wettstreit um die Gunst des Publikums verbindet Poetry Slam Literatur mit Performance und Bühnenagierende mit Zusehenden. Ein spannendes Programm und Unterhaltung für Jung und Alt ist garantiert!
Wovon kann ein Keller erzählen, außer von Vorräten, Fahrrädern und von vergessenen Dingen der Vormieter*innen? Was für persönliche Geschichten stecken in den Mauern? Mit dem Keller am Aichberghof nutzen Künstler*innen und Bewohner*innen der Gemeinde Leobendorf ein historisches Leerstandsobjekt für ein gemeinsames Kunstprojekt. Dabei wird eine theatrale Parcours-Performance entwickelt und vor Ort präsentiert. Das Publikum ist eingeladen durch die Schichten und die Geschichte(n) zu wandern. An unterschiedlichen Ecken erwartet die Zuseher*innen eine collagenartige Szenerie aus Theater, performativer Installation, Tanz, Klang und Sprache. „KellerSchichten“ macht so historische und persönliche Geschichten für die Projektbeteiligten wie das Publikum erlebbar.
Seit den 90er Jahren taucht der Begriff Parcours-Performance in Zusammenhang mit immersiven Inszenierungen auf. Als ortspezifische Kunstform, die die Bewegung des Publikums impliziert, lenkt sie den Fokus auf den Raum selbst sowie die Erzählungen, die unter der Oberfläche schlummern. Erinnerungen, die sich in Wänden und Steinen festgesetzt haben – egal ob dokumentiert, verschwiegen, vergessen oder eingebildet – kehren zurück. Man hört, sieht, fühlt und entdeckt den Ort neu. Der Raum ist damit nicht nur Schauplatz, sondern Miterzählender, der vormalige Leerstand wird künstlerisch zum Leben erweckt. Herzstück des Projekts ist die partizipative Entwicklung mit Anrainer*innen sowie die multidisziplinäre Inszenierung als theatraler und performativer Parcours. Am Ende steht eine geteilte Erkundung: der Keller, das Unten, das Entrückte wird gemeinsam ans Tageslicht geholt.
künstl. Leitung: Julia Vandehof
Co-Kreation: Olivia Platzer, Julia Vandehof, Sarah Zsivkovits
Musik, Technik: Leroy Werner
von & mit: Josef Grabler, Josef Hein, Soni Klein, Olivia Platzer, Elfriede Schmied, Carmen Stöckl, Julia Vandehof, Leroy Werner, Sarah Zsivkovits
Ass. Produktion, Dramaturgie, Recherche: Helene Sorger, Sara Schmiedl, Carmen Stöckl
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
27.06.2026
Orth an der Donau, Hauptplatz, 2304 Orth an der Donau
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Verborgene Talente
Kunst jenseits des Broterwerbs
27.06.2026
Kunst.Lokal, Bischof Berthold Platz 3, 2301 Groß-Enzersdorf
27.06.2026
2026-06-27
|Groß-Enzersdorf|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Viele Menschen leben ihre künstlerische Leidenschaft nur außerhalb ihres Broterwerbs aus. Diese „Verborgenen Talente“ erhalten selten Sichtbarkeit, obwohl ihre Werke hohe Qualität besitzen und das kulturelle Leben bereichern. Mit dem Projekt wollen wir diese oftmals unentdeckten Kreativkräfte vor den Vorhang holen, ihr Selbstbewusstsein stärken und das Publikum inspirieren, die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken. Neben einer Ausstellung gibt es auch Workshops unter der Leitung von Martin Suritsch, Susanne Schreiber, Eufrosina Sabiescu und Georg Niemann, wo ihr Glasbilder und Schmuck machen und an der Töpferscheibe arbeiten könnt. Weiters gibt es einen Kunst- und Hobbymarkt, sowie eine Matinee mit regionalen Musiker- und Literat*innen.
In der Tradition internationaler Community-Arts-Projekte und Laienkunst-Initiativen eröffnet das Kunst.Lokal Groß-Enzersdorf eine partizipative Plattform, die die Grenzen zwischen professioneller und nicht-professioneller Kunst bewusst durchlässig macht. In einem Kulturbereich, der nach wie vor stark von Exklusivität, stilistischen Normen, kuratorischem Gatekeeping sowie finanziellen und räumlichen Zugangsbeschränkungen geprägt ist, öffnet das Projektteam um Georg Niemann einen inklusiven Gestaltungsraum, in dem unentdeckte oder übersehene Kreativkräfte unabhängig von formaler Ausbildung frei entfaltet werden können.
2026
Bildende Kunst
Film
Literatur
Musik
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
UMSTEIGEN – KunstFeste ´26
Musik, Kunst, Literatur & Kabarett in Absdorf
27.06.2026
Kremserstraße 29, 3462 Absdorf
27.06.2026
2026-06-27
|Absdorf|
|Bildende Kunst|Film|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
UMSTEIGEN ist ortsspezifisch für Absdorf. Vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf bis zum KunstHof-Absdorf thematisiert das Projekt kulturelle Übergänge, nachhaltige Mobilität und Wandel. Alle Formen des Umsteigens werden sicht-, hör- und erfahrbar. Vom Vergänglichen zum Nachhaltigen. Vom Traditionellen zum Zeitgenössischen. Vom Monolog zum Dialog. Ort als Prozess. Improvisation als Infrastruktur. Experiment als Expertise.
14.06. 11:03 „Begleittöne“ vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf zum KunstHof: Blasmusikkapelle Absdorf; 12:30 „Yodeling Tangos“: Heidelinde Gratzl acc, voc, Erika Inger voc, kalimba; 14:00 „Offen singen“: Chor Mauritius; 15:30 Stummfilm „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ Live-Vertonung: East of Mozart (Johanna Schlömicher p, Stefan Krist tb, voc, Michi Prehofer dr), Wolfgang Wohlfahrt vc, BienenKlang; 17:00 „TON׀ART׀WECHSEL“ Impro-Konzert: Töpferin Elke Halbmayer tauscht Rollen mit Musiker*innen; 18:30 finales „Umsteigen“ ins Tonlose und Atonale
20.06. 20:00 Harald Pomper erklärt "Warum der Weg zum Glück so merkwürdig tricky ist".
27.06. 14:03 performativ-musikalische „Initiation“ vom Bahnhof zum KunstHof; 15:15 "ALK3 – Eine Ernüchterung" Lesung: Peter Danzinger; 16:30 interaktive Klang-Intervention: Herbert Golser; 17:45 Film-Performance: Sigrid Friedmann & Ulrich Kaufmann; 18:45 „Improvisation↔Irritation“: Elisabeth Falkinger tu, voc, Mara Kolibri voc, Stefan Krist tb, voc
14.-27.06. Ausstellung Friedmann & Kaufmann, Golser, Gratzl, Halbmayer, Inger, Oswald, Seymann, Schurz, Vesely, Wohlfahrt: Skulpturen, Keramiken, Grafiken, Installationen, Filme, Fotografien
2026
Kunst und Ökologie
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Mitfahrbörsen
Der Vogelturm
Ein Silo wird besiedelt
27.06.2026
Hasitschka-Siloturm Raasdorf, Die Marchfelderstraße 10, 2281 Raasdorf
27.06.2026
2026-06-27
|Raasdorf|
|Kunst und Ökologie|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|Mitfahrbörsen|
Der weithin sichtbare Siloturm in Raasdorf wird künstlerische Heimat schützenswerter Vogelarten! Künstlerin Mariella Lehner bemalt den Getreidespeicher mit zwei imposanten Motiven: einer Schleiereule und einem Falken. Gleichzeitig werden in das Gebäude Nistkästen für die jeweilige Vogelart integriert. So finden die anmutigen Tiere ein kunstvolles neues Zuhause am Siloturm und werden für uns Menschen besser sichtbar. Der vom renommierten Ornithologen Leander Khil erdachte Vogelturm wird von der Silosophie in Kooperation mit Hasitschka Agrarhandel GmbH und in Zusammenarbeit mit dem Verein Calle Libre umgesetzt. Das Projekt geht Hand in Hand mit dem partizipativen Kunstprojekt SOLANGE von Katharina Cibulka.
Silotürme prägen als Monolithen das Weinviertel wie kein anderer Gebäudetyp. Sie sind Orientierungspunkt und Landmarke. Den Getreidehochburgen mangelt es nicht an Präsenz, wohl aber der Artenvielfalt. Durch ihre Darstellung und die Integration von Nistplätzen in das Kunstwerk bekommen rare Vögel Bühne und Lebensraum. Die Schleiereule ist in Österreich stark bedroht, das Weinviertel beherbergt ein wichtiges Vorkommen. Zwei Falken können den Silo bewohnen: Der Turm- sowie der seltene Wanderfalke. Als Inspiration dient ein Projekt des Street Art Festivals Calle Libre, welches eine künstlerische Heimat für Mauersegler in Wien geschaffen hat.
2026
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Wie lange noch? SOLANGE...
Groß denken und mutig sein.
27.06.2026
Siloturm Hasitschka Agrarhandel GmbH, Die Marchfelderstraße 10, 2281 Raasdorf bei Wien
27.06.2026
2026-06-27
|Raasdorf bei Wien|
||
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Silotürme sind die Wolkenkratzer des Weinviertels. Rund 50 Meter hoch, mit einem Baugerüst versehen, wird der Hasitschka-Siloturm in Raasdorf zur Projektionsfläche für das internationale Kunstprojekt SOLANGE. Nach Washington, Orléans, Ljubljana, Rabat, Köln und anderen europäischen Städten kommt die Installation ins Weinviertel. Die Künstlerin Katharina Cibulka stickt mit pinkem Tüll im traditionellen Kreuzstich in meterhohen Buchstaben einen Satz auf ein Gerüstnetz, z.B. „Solange Gleichberechtigung eine ewige Baustelle ist, bin ich Feminist:in“.
Die Künstlerin spielt in ihrer seriell angelegten aktivistisch-feministischen Arbeit mit der Dynamik zwischen männlich konnotierter Baustelle und traditionell weiblicher Handarbeit. Sie zoomt die ursprünglich im Privaten verortete Miniatur-Stickerei ins Überdimensionale und bringt sie unübersehbar in den öffentlichen Raum. Ziel ist, für Gleichstellung zu sensibilisieren und zu signalisieren, dass feministische Anliegen alle angehen.
Weltweit wurden bislang 33 Installationen in neun Ländern und sieben Sprachen realisiert. Herzstück der Installationen ist die Partizipation der regionalen Bevölkerung. Welchem Anliegen wollt ihr riesig Raum geben? Schickt uns euren persönlichen SOLANGE-Satz. Macht mit! Let’s go equal!
Feminismus: Alle Menschen sollen die gleichen Rechte, Freiheiten und Möglichkeiten haben – unabhängig vom Geschlecht.
Was passiert, wenn scheinbar wertloser Schrott zur Inspirationsquelle wird? In einer Ausstellung im Schulmuseum Michelstetten zeigen Kinder der Mittelschule Asparn an der Zaya gemeinsam mit dem Weinviertler Künstler Herbert Unger fantasievolle Recycling-Kunstwerke. Alte Gebrauchsgegenstände und andere sogenannte „nutzlose Dinge“ werden in unterschiedlichste Kunstobjekte verwandelt.
Zur feierlichen Eröffnung treten die Kinder der VS und HS mit selbstgebauten Upcycling-Instrumenten auf. Musikalisch begleitet werden sie vom Komponisten, Instrumentenbauer und Klangkünstler Hans Tschiritsch. Ein Fest für Ohren, Augen und die Fantasie!
„SchulMUSE – Wenn Schrott inspiriert“ ist von der künstlerischen Haltung Herbert Ungers geprägt, altem Schrott und Gerümpel ein „zweites Leben“ zu schenken. Das Schulprojekt lädt dazu ein, unseren Umgang mit Gebrauchsgegenständen zu überdenken. Was früher ein ganzes Menschenleben lang funktionieren musste, erfährt heute kaum noch Wertschätzung und wird gedankenlos entsorgt.
Kinder erleben Kreativität als spielerisches Experiment und entdecken, wie aus scheinbaren wertlosen Dingen durch Fantasie und achtsamen Verwendung von Materialien etwas Neues entsteht. Sie verbinden Nachhaltigkeit mit künstlerischem Gestalten – und lernen dabei, Ressourcen wertzuschätzen. So werden die historischen Klassenzimmer im Schulmuseum zu lebendigen Orten für Kunst, Zukunft und gemeinsames Staunen.
Früher konnte man sich an 13 verschiedenen Orten der Geselligkeit in Großmugl treffen. Heute gibt es in den acht Katastralgemeinden keine wirkliche aktive Gastwirtschaft mehr. Aber doch noch einige ehemalige Protagonist*innen oder Nachkommen, die in diesen Häusern leben. An zwei Wochenenden öffnen ein paar davon wieder ihre Pforten. Im Hof des Gasthauses Gratzl ist neben musikalischen Beiträgen aus der Region als besonderes Highlight Nino aus Wien zu hören. Im legendären Gasthaus Schillinger wird wieder vegan aufgekocht. Und im Gasthaus Grabmayr wird eine alte Kegelbahn reaktiviert.
Während der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller im Rahmen des letztjährigen MOST/4-Festivals noch die lebendige Wirtshauskultur im Melker Alpenvorland und Pielachtal dokumentierte, wirft „Do schau her“ die Frage auf: was passiert und wohin wir gehen sollen, wenn in einer Gemeinde Orte der Begegnung abgehen? Um sich einer Antwort anzunähern, reaktiviert der Musiker Rudolf Gratzl in Großmugl mehrere außer Betrieb stehende Gaststätten, um sie temporär mit verschiedenen Veranstaltungsformaten zu füllen. Um aufzuzeigen, was in der Gemeinde sonst noch so abgeht, wird vor Beginn des Festivals eine Online-Umfrage gestartet. Die Ergebnisse sollen am Ende gemeinsam in den ehemaligen Gasthäusern diskutiert werden.
Tumult im Kosmos: Die Erde ist von „Menschen“ befallen! Der Komet Konrad soll Abhilfe schaffen. In vier Wochen soll er auf der Erde einschlagen und alles Leben auslöschen! Das Schicksal der gesamten Menschheit liegt nun in den Händen einer Wissenschaftlerin, und so macht sie sich auf, die Welt vor der drohenden Vernichtung zu bewahren. Das einzige Problem: Niemand hört ihr zu.
Ein zur Bühne umgebautes Lastenfahrrad, eine Handvoll Versatzstücke und die beiden Darsteller*innen Henrietta Rauth und Johannes Sautner, die gemeinsam in ca. 30 verschiedene Rollen schlüpfen; mehr braucht die Regisseurin Ursula Leitner nicht, um Jura Soyfers hochaktuelle Komödie im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Theaters Westliches Weinviertel zum Leben zu erwecken.
„Die Welt steht auf kan’ Fall mehr lang!“ — Dieser Satz aus Nestroys Lumpazivagabundus inspirierte den damals 23-jährigen Jura Soyfer zu seiner revueähnlich aufgebauten Gesellschaftssatire „Der Weltuntergang“, mit der er bereits Mitte der 30er Jahre die wachsende Verblendung und die Gefahren des Nationalismus vorhersagte.
Nach dem Vorbild des historischen Thespiskarren kommt das Theaterradl mit seiner Fahrradbühne — umweltschonend und niederschwellig — direkt zu seinem Publikum und verleiht dem Stück, welches in Zeiten von politischer Spaltung und Klimakrise aktueller denn je erscheint, eine zusätzliche Bedeutung, wenn plötzlich eine junge Frau vor der nahenden Katastrophe warnt und dabei nicht ernstgenommen wird.
Wovon kann ein Keller erzählen, außer von Vorräten, Fahrrädern und von vergessenen Dingen der Vormieter*innen? Was für persönliche Geschichten stecken in den Mauern? Mit dem Keller am Aichberghof nutzen Künstler*innen und Bewohner*innen der Gemeinde Leobendorf ein historisches Leerstandsobjekt für ein gemeinsames Kunstprojekt. Dabei wird eine theatrale Parcours-Performance entwickelt und vor Ort präsentiert. Das Publikum ist eingeladen durch die Schichten und die Geschichte(n) zu wandern. An unterschiedlichen Ecken erwartet die Zuseher*innen eine collagenartige Szenerie aus Theater, performativer Installation, Tanz, Klang und Sprache. „KellerSchichten“ macht so historische und persönliche Geschichten für die Projektbeteiligten wie das Publikum erlebbar.
Seit den 90er Jahren taucht der Begriff Parcours-Performance in Zusammenhang mit immersiven Inszenierungen auf. Als ortspezifische Kunstform, die die Bewegung des Publikums impliziert, lenkt sie den Fokus auf den Raum selbst sowie die Erzählungen, die unter der Oberfläche schlummern. Erinnerungen, die sich in Wänden und Steinen festgesetzt haben – egal ob dokumentiert, verschwiegen, vergessen oder eingebildet – kehren zurück. Man hört, sieht, fühlt und entdeckt den Ort neu. Der Raum ist damit nicht nur Schauplatz, sondern Miterzählender, der vormalige Leerstand wird künstlerisch zum Leben erweckt. Herzstück des Projekts ist die partizipative Entwicklung mit Anrainer*innen sowie die multidisziplinäre Inszenierung als theatraler und performativer Parcours. Am Ende steht eine geteilte Erkundung: der Keller, das Unten, das Entrückte wird gemeinsam ans Tageslicht geholt.
künstl. Leitung: Julia Vandehof
Co-Kreation: Olivia Platzer, Julia Vandehof, Sarah Zsivkovits
Musik, Technik: Leroy Werner
von & mit: Josef Grabler, Josef Hein, Soni Klein, Olivia Platzer, Elfriede Schmied, Carmen Stöckl, Julia Vandehof, Leroy Werner, Sarah Zsivkovits
Ass. Produktion, Dramaturgie, Recherche: Helene Sorger, Sara Schmiedl, Carmen Stöckl
Musik der Stille hören oder unsichtbare Kleidung tragen – geht das? Ändert sich der Wert der Dinge, wenn sie nicht mehr da sind? Wie haben Kunstwerke im öffentlichen Raum das Ortsbild geprägt, welchen Stellenwert nehmen sie heute ein? In Loosdorf treffen die roten Fäden des Fehlens aufeinander. Gregor Steiner und Birgit Karoh verknüpfen Klang, Schauspiel und Kunstinstallation auf der Bühne. Dabei gehen sie humorvoll und kritisch der Frage nach, warum wir den Wert von Dingen oft erst erkennen, wenn sie nicht mehr da sind. Das Theater Winkelau wird zum Ort des Suchens und Verbindens von Werten von Kunst und Kultur, mit dem roten Faden in der Hand und Faszination über wunderliche Dinge rund ums Bühnengeschehen.
Kunst ist im öffentlichen Raum Loosdorf allgegenwärtig, doch was passiert mit Kunstwerken, die in die Jahre gekommen sind oder im Wege stehen? Wo ist „Sie ist oben“ von B. Tragut hin? Würde uns die „Lichtinstallation“ von M. Nannucci im Theater Winkelau abgehen? Satirisch abgehandelte Zukunftsfragen treffen auf ein immersives Kunsterlebnis. Die Idee des Nichtvorhandenseins hat künstlerisches Werken wiederholt inspiriert. Die Farbe Rot, ein temporäres Fadenkunstwerk, der Klang der Stille von J. Cage oder „Des Kaisers neue Kleider“ von J. Berauer und H.C. Andersen fungieren als künstlerische Symbole menschlichen Fehlens, Vermissens und Sehnsucht, die den multimedialen Diskurs über Kunst im öffentlichen Raum vertiefend aufgreifen.
Früher konnte man sich an 13 verschiedenen Orten der Geselligkeit in Großmugl treffen. Heute gibt es in den acht Katastralgemeinden keine wirkliche aktive Gastwirtschaft mehr. Aber doch noch einige ehemalige Protagonist*innen oder Nachkommen, die in diesen Häusern leben. An zwei Wochenenden öffnen ein paar davon wieder ihre Pforten. Im Hof des Gasthauses Gratzl ist neben musikalischen Beiträgen aus der Region als besonderes Highlight Nino aus Wien zu hören. Im legendären Gasthaus Schillinger wird wieder vegan aufgekocht. Und im Gasthaus Grabmayr wird eine alte Kegelbahn reaktiviert.
Während der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller im Rahmen des letztjährigen MOST/4-Festivals noch die lebendige Wirtshauskultur im Melker Alpenvorland und Pielachtal dokumentierte, wirft „Do schau her“ die Frage auf: was passiert und wohin wir gehen sollen, wenn in einer Gemeinde Orte der Begegnung abgehen? Um sich einer Antwort anzunähern, reaktiviert der Musiker Rudolf Gratzl in Großmugl mehrere außer Betrieb stehende Gaststätten, um sie temporär mit verschiedenen Veranstaltungsformaten zu füllen. Um aufzuzeigen, was in der Gemeinde sonst noch so abgeht, wird vor Beginn des Festivals eine Online-Umfrage gestartet. Die Ergebnisse sollen am Ende gemeinsam in den ehemaligen Gasthäusern diskutiert werden.
Musik der Stille hören oder unsichtbare Kleidung tragen – geht das? Ändert sich der Wert der Dinge, wenn sie nicht mehr da sind? Wie haben Kunstwerke im öffentlichen Raum das Ortsbild geprägt, welchen Stellenwert nehmen sie heute ein? In Loosdorf treffen die roten Fäden des Fehlens aufeinander. Gregor Steiner und Birgit Karoh verknüpfen Klang, Schauspiel und Kunstinstallation auf der Bühne. Dabei gehen sie humorvoll und kritisch der Frage nach, warum wir den Wert von Dingen oft erst erkennen, wenn sie nicht mehr da sind. Das Theater Winkelau wird zum Ort des Suchens und Verbindens von Werten von Kunst und Kultur, mit dem roten Faden in der Hand und Faszination über wunderliche Dinge rund ums Bühnengeschehen.
Kunst ist im öffentlichen Raum Loosdorf allgegenwärtig, doch was passiert mit Kunstwerken, die in die Jahre gekommen sind oder im Wege stehen? Wo ist „Sie ist oben“ von B. Tragut hin? Würde uns die „Lichtinstallation“ von M. Nannucci im Theater Winkelau abgehen? Satirisch abgehandelte Zukunftsfragen treffen auf ein immersives Kunsterlebnis. Die Idee des Nichtvorhandenseins hat künstlerisches Werken wiederholt inspiriert. Die Farbe Rot, ein temporäres Fadenkunstwerk, der Klang der Stille von J. Cage oder „Des Kaisers neue Kleider“ von J. Berauer und H.C. Andersen fungieren als künstlerische Symbole menschlichen Fehlens, Vermissens und Sehnsucht, die den multimedialen Diskurs über Kunst im öffentlichen Raum vertiefend aufgreifen.
2026
Jugendkultur
Film
Inside Hohenau
Geschichten aus der Gemeinschaft
29.06.2026
Atrium, Liechtensteinstraße 10, 2273 Hohenau an der March
Wann bist du zuletzt jemandem begegnet, der mit echter Leidenschaft etwas für die Gemeinschaft bewegt? Bei „Inside Hohenau“ öffnen Vereine ihre Türen und Mitglieder erzählen, was sie antreibt – im Proberaum, auf dem Trainingsfeld oder im Vereinsheim. Die Schüler:innen hören zu, fragen nach, filmen und entdecken ihre Gemeinde neu. Aus diesen Begegnungen entstehen lebendige Videoporträts voller Herz und Engagement. Beim großen Abschlussfest wird sichtbar, was hinter den Kulissen passiert. Kommt mit hinein – Inside Hohenau.
„Inside Hohenau“ orientiert sich an Erzählprojekten, die Geschichten aus der Gemeinschaft sichtbar machen. Dabei stehen echte Stimmen und persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt. Das Projekt zeigt, wie Engagement eine Gemeinde prägt, es verbindet Generationen und Kulturen und lädt Jugendliche ein, ihr Umfeld neu zu entdecken, es stärkt Wertschätzung, Zugehörigkeit und Verantwortungsbewusstsein und lädt zum Mitmachen ein. So entsteht ein lebendiges Bild von Hohenau – geprägt von Menschen, die ihre Gemeinschaft mitgestalten.
Eine architektonische Zeitkapsel erhalten durch zwei Tore, im Zentrum von Hollabrunn, ein sogenannter Leerstand. Öffnet man sie, entsteht eine Passage. Zuletzt war das vor über 60 Jahren so, sagt man. Leer fühlt es sich hier nicht an, es gibt Lücken zu erschließen – historisch, infrastrukturell, soziokulturell. Unterschiedliche Perspektiven nähern sich der Relevanz des Ortes über die Zeit. Es treffen sich künstlerische Positionen, Zeitzeug*innen, gemeinsames Essen. Vergangenem wird nachgespürt, Prozesshaftes vergegenwärtigt, Zukünftiges entworfen. Die Veranstaltungstage sind geprägt von vielen ersten Malen. Und es wird gefeiert: Dass die Tore erneut offenstehen, eine Verbindung bilden, Begegnungen ermöglichen. Wir laden dazu ein.
Die Lücke impliziert Abwesenheit, somit die Möglichkeit von Präsenz. Das Projekt erforscht Entwürfe, an ehemalige Funktionen der Architektur anzuknüpfen. Einst waren hier Landwirtschaft, ein Wirtshaus mit Kegelbahn, eine Labstelle auf der Handelsroute Prag-Wien, ein frühindustrieller Handel. Der Hof stand zu Marktzeiten offen, beherbergte Kutschen, Fahrräder, Ballspiele. „Passage, die Erste“ markiert den Beginn, mit dem Ort als Protagonist*in in Kontakt zu gehen, Menschen einzuladen, Versorgung bereitzustellen. Ein Versuch, die Zeiten zu verschränken um sich der Zukunft des Ortes zu nähern. Ein Projekt von Peter Hofmann, Philipp Riccabona, Lydia Sumbera, Stephan Uggowitzer, mit Beiträgen von artcardproject, Conte Potuto, Stadtarchiv Hollabrunn, uvm.
Eine architektonische Zeitkapsel erhalten durch zwei Tore, im Zentrum von Hollabrunn, ein sogenannter Leerstand. Öffnet man sie, entsteht eine Passage. Zuletzt war das vor über 60 Jahren so, sagt man. Leer fühlt es sich hier nicht an, es gibt Lücken zu erschließen – historisch, infrastrukturell, soziokulturell. Unterschiedliche Perspektiven nähern sich der Relevanz des Ortes über die Zeit. Es treffen sich künstlerische Positionen, Zeitzeug*innen, gemeinsames Essen. Vergangenem wird nachgespürt, Prozesshaftes vergegenwärtigt, Zukünftiges entworfen. Die Veranstaltungstage sind geprägt von vielen ersten Malen. Und es wird gefeiert: Dass die Tore erneut offenstehen, eine Verbindung bilden, Begegnungen ermöglichen. Wir laden dazu ein.
Die Lücke impliziert Abwesenheit, somit die Möglichkeit von Präsenz. Das Projekt erforscht Entwürfe, an ehemalige Funktionen der Architektur anzuknüpfen. Einst waren hier Landwirtschaft, ein Wirtshaus mit Kegelbahn, eine Labstelle auf der Handelsroute Prag-Wien, ein frühindustrieller Handel. Der Hof stand zu Marktzeiten offen, beherbergte Kutschen, Fahrräder, Ballspiele. „Passage, die Erste“ markiert den Beginn, mit dem Ort als Protagonist*in in Kontakt zu gehen, Menschen einzuladen, Versorgung bereitzustellen. Ein Versuch, die Zeiten zu verschränken um sich der Zukunft des Ortes zu nähern. Ein Projekt von Peter Hofmann, Philipp Riccabona, Lydia Sumbera, Stephan Uggowitzer, mit Beiträgen von artcardproject, Conte Potuto, Stadtarchiv Hollabrunn, uvm.
„DES KÜNSTLERS WAHRHEIT SKURRILE geDICHTE“ ist eine Bühnenperformance, die sich mit den interessanten Möglichkeiten sprachspielerischer „Dichte“ und Aussagekraft beschäftigt: es werden Gedichte hauptsächlich aus der moderneren Lyrik vorgetragen und Kurzspielszenen von Schauspielerinnen und Schauspielern vorgeführt, die zum Teil auch mit Live-Musik und anderen Überraschungseinlagen verziert sind. Das Publikum ist eingeladen schon vor dem offiziellen Einlass vorbeizukommen, um am Buffet Speis und Trank zu genießen. Wer möchte, kann gemeinsam mit bildendenden Künstlerinnen Skulpturen oder ähnliches bauen, die dann in unser Aufführungsprogramm integriert werden.
Das Projekt setzt sich zur Aufgabe, mit ausgewählten Gedichten, Erzählpassagen und Kurzspielszenen deren „aussagende“ Dichte unter Einbeziehung verschiedenster Kunstsparten zu demonstrieren und die Beziehung der Künstlerin und des Künstlers zur Sprache selbst zu thematisieren. Oder anders formuliert: auch wenn Buchstaben und Worte verformt und verbogen werden, ist das, was damit gesagt werden soll, dadurch vielleicht noch verständlicher. Es handelt sich um eine Gesamtperformance literarischer Beiträge, die jeweils unterschiedlich durch Schauspielszenen, Musiknummern, Tanzeinlagen u.v.m. unterstützt werden. Somit ist es kein Revueprogramm mit einzelnen Beiträgen, sondern insgesamte eine moderne literarische Symphonie.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
03.07.2026
Orth an der Donau, Kirchenplatz, 2304 Orth an der Donau
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
(Bade)Geschichten
Badeplatz von einst wird wieder Treffpunkt
03.07.2026
Dokannerl Badesee, Mühlleitner Straße 54, 2301 Groß-Enzersdorf
03.07.2026
2026-07-03
|Groß-Enzersdorf|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
(Das leerstehende Badehaus „DoKannerl“ wird neu belebt und zum offenen kulturellen Experimentierraum. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, Mitmachen und Gestalten. Der Donau-Oder-Kanal wird dabei als Ort des Austauschs, der Erinnerung und der Inspiration erfahrbar. In gemeinsamen Aktivitäten wird die Geschichte des Kanals lebendig – erzählt durch persönliche Erinnerungen und neue Perspektiven. Eine pflanzliche Neugestaltung bildet die Basis für einen wachsenden „Memoryspace“, der gestartet wird. Eine Ausstellung „Wasser und die Menschen“, Spiele und ein buntes Abschlussfest mit Picknick macht die Vielfalt der Bürger:innen erlebbar. So wird sichtbar, was gemeinsam entsteht: Ein lebendiger Begegnungsort für die Zukunft.
Das Projekt (Bade)Geschichten vom Donau-Oder-Kanal untersucht Leerstand als Ressource zwischen Erinnerung und Zukunftsgestaltung. Das ehemalige Badehaus wird dabei als räumlicher und sozialer Resonanzraum verstanden, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Dialog treten. Ziel ist , den Badeplatz am Donau-Oder-Kanal als lebendigen, verbindenden Ort sichtbar zu machen, an dem historische Spuren, aktuelle Nutzungen und zukünftige Perspektiven ineinandergreifen. Historische Recherche, Kunst und kollektives Handeln werden zu einem mehrteiligen, partizipativen Kultur- und Erinnerungsprojekt verknüpft.
„DES KÜNSTLERS WAHRHEIT SKURRILE geDICHTE“ ist eine Bühnenperformance, die sich mit den interessanten Möglichkeiten sprachspielerischer „Dichte“ und Aussagekraft beschäftigt: es werden Gedichte hauptsächlich aus der moderneren Lyrik vorgetragen und Kurzspielszenen von Schauspielerinnen und Schauspielern vorgeführt, die zum Teil auch mit Live-Musik und anderen Überraschungseinlagen verziert sind. Das Publikum ist eingeladen schon vor dem offiziellen Einlass vorbeizukommen, um am Buffet Speis und Trank zu genießen. Wer möchte, kann gemeinsam mit bildendenden Künstlerinnen Skulpturen oder ähnliches bauen, die dann in unser Aufführungsprogramm integriert werden.
Das Projekt setzt sich zur Aufgabe, mit ausgewählten Gedichten, Erzählpassagen und Kurzspielszenen deren „aussagende“ Dichte unter Einbeziehung verschiedenster Kunstsparten zu demonstrieren und die Beziehung der Künstlerin und des Künstlers zur Sprache selbst zu thematisieren. Oder anders formuliert: auch wenn Buchstaben und Worte verformt und verbogen werden, ist das, was damit gesagt werden soll, dadurch vielleicht noch verständlicher. Es handelt sich um eine Gesamtperformance literarischer Beiträge, die jeweils unterschiedlich durch Schauspielszenen, Musiknummern, Tanzeinlagen u.v.m. unterstützt werden. Somit ist es kein Revueprogramm mit einzelnen Beiträgen, sondern insgesamte eine moderne literarische Symphonie.
Willi war Fleischhauer, doch dann musste er das Familienunternehmen schließen. Die Großkonzerne waren übermächtig. Nach einigen Supermarktjobs und einer Umschulung zum „Käsesommelier“ arbeitet er jetzt, mit 57, als Aufseher im Hermann Nitsch-Museum. „Mit Kunst kenne ich mich nicht aus, aber der Herr Krawetz hat gemeint, ich bin der perfekte Museumswärter, weil der Herr Nitsch hat auch mit Blut gearbeitet, wie ich.“ Im Museum hat er viel Zeit sich seine Gedanken zu machen. Über Blut, Nitsch und die Leistungsgesellschaft. Eine humorvolle Auseinandersetzung mit unserem wirtschaftlichen System und der Zeit in der wir leben. Mit Günter Franzmeier als Willi. Inszenierung Ursula Leitner.
Warum kostet ein Bild von Hermann Nitsch, das unter anderem mit Blut gemalt wurde, 200.000 Euro, während ein Kilo Blutwurst gerade mal 15 Euro wert ist? Der traditionelle Fleischhauer, der von industriellen Konkurrenten verdrängt wird. Im Museum begegnet er einer Kunstpraxis, in der das identische Material, nämlich Blut, künstlerisch aufgeladen und gewinnbringend verwandelt wird.
Zwischen Fassungslosigkeit, Eifersucht und stiller Bewunderung denkt er über verpasste Chancen und gesellschaftliche Wertmaßstäbe nach.
Soziale Umbrüche, Wertewandel und die Frage, wer oder was ist wichtig, und worauf kann eine Gesellschaft nicht verzichten? Wo soll das Blut hin, in die Wurst oder auf die Leinwand?
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
04.07.2026
Orth an der Donau, Hauptplatz, 2304 Orth an der Donau
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
04.07.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
04.07.2026
2026-07-04
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
Früher konnte man sich an 13 verschiedenen Orten der Geselligkeit in Großmugl treffen. Heute gibt es in den acht Katastralgemeinden keine wirkliche aktive Gastwirtschaft mehr. Aber doch noch einige ehemalige Protagonist*innen oder Nachkommen, die in diesen Häusern leben. An zwei Wochenenden öffnen ein paar davon wieder ihre Pforten. Im Hof des Gasthauses Gratzl ist neben musikalischen Beiträgen aus der Region als besonderes Highlight Nino aus Wien zu hören. Im legendären Gasthaus Schillinger wird wieder vegan aufgekocht. Und im Gasthaus Grabmayr wird eine alte Kegelbahn reaktiviert.
Während der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller im Rahmen des letztjährigen MOST/4-Festivals noch die lebendige Wirtshauskultur im Melker Alpenvorland und Pielachtal dokumentierte, wirft „Do schau her“ die Frage auf: was passiert und wohin wir gehen sollen, wenn in einer Gemeinde Orte der Begegnung abgehen? Um sich einer Antwort anzunähern, reaktiviert der Musiker Rudolf Gratzl in Großmugl mehrere außer Betrieb stehende Gaststätten, um sie temporär mit verschiedenen Veranstaltungsformaten zu füllen. Um aufzuzeigen, was in der Gemeinde sonst noch so abgeht, wird vor Beginn des Festivals eine Online-Umfrage gestartet. Die Ergebnisse sollen am Ende gemeinsam in den ehemaligen Gasthäusern diskutiert werden.
In Wolkersdorf werden anhand der Redewendungen „In den Keller lachen gehen“ und „Leichen im Keller haben“ zwei historische Weinkeller in Szene gesetzt. Im Kreuzg’wölb der „Unfassbar“ stellen 13 regionale Kulturschaffende – darunter Jimmy Schlager, Roman Gregory, Mitzi Barelli – unter dem Titel „Unfassbar“ ein multisensorisches Programm aus Musik, Lesung und Poetry-Slam auf die Beine. Dabei wird ausschließlich Unveröffentlichtes, Unvollendetes und bis dato Verworfenes vorgetragen. Im historischen Klosterkeller lädt dagegen ein „Pompfinebrer“ zu einem Weinviertler Begräbnisrundgang ein, bei dem sich in den Kellernischen skurrile wie humorvolle Beiträge aus Fotografie, Gesang, Schauspiel und Literatur aneinanderreihen.
Egal ob in der Bildenden Kunst, im Moritatenlied oder im gesprochenen Volksmund – der humorvolle Umgang mit dem Tod sowie mit den damit verbundenen Ritualen spielt in der österreichischen Kultur eine gewichtige Rolle. „Loch’n und Leich’n im Kölla“ greift diese Tradition auf und setzt sie in Analogie zur regionalen Weinkellerkultur, aktualisiert sie aber auch, indem unterschiedlichste Kunstformate zu einer multisensorischen Programmatik zusammengeführt werden. Während im Kreuzg‘wölb eine spartenübergreifende Revue entsteht, regen die Beiträge im Klosterkeller zum augenzwinkernden Nachdenken über ausgesprochene und unausgesprochene Bräuche rund um den letzten Weg an.
In Wolkersdorf werden anhand der Redewendungen „In den Keller lachen gehen“ und „Leichen im Keller haben“ zwei historische Weinkeller in Szene gesetzt. Im Kreuzg’wölb der „Unfassbar“ stellen 13 regionale Kulturschaffende – darunter Jimmy Schlager, Roman Gregory, Mitzi Barelli – unter dem Titel „Unfassbar“ ein multisensorisches Programm aus Musik, Lesung und Poetry-Slam auf die Beine. Dabei wird ausschließlich Unveröffentlichtes, Unvollendetes und bis dato Verworfenes vorgetragen. Im historischen Klosterkeller lädt dagegen ein „Pompfinebrer“ zu einem Weinviertler Begräbnisrundgang ein, bei dem sich in den Kellernischen skurrile wie humorvolle Beiträge aus Fotografie, Gesang, Schauspiel und Literatur aneinanderreihen.
Egal ob in der Bildenden Kunst, im Moritatenlied oder im gesprochenen Volksmund – der humorvolle Umgang mit dem Tod sowie mit den damit verbundenen Ritualen spielt in der österreichischen Kultur eine gewichtige Rolle. „Loch’n und Leich’n im Kölla“ greift diese Tradition auf und setzt sie in Analogie zur regionalen Weinkellerkultur, aktualisiert sie aber auch, indem unterschiedlichste Kunstformate zu einer multisensorischen Programmatik zusammengeführt werden. Während im Kreuzg‘wölb eine spartenübergreifende Revue entsteht, regen die Beiträge im Klosterkeller zum augenzwinkernden Nachdenken über ausgesprochene und unausgesprochene Bräuche rund um den letzten Weg an.
Musik begleitet euch auf zwei besondere Wanderungen im Nationalpark Thayatal. Gemeinsam mit dem Komponisten und Musiker Daniel Muck entdeckt ihr Natur und Klänge entlang der Thaya. Der Weg führt durch eine schöne Landschaft mit weiten Ausblicken ins Tal. An verschiedenen Orten hört ihr Volksmusik, klassische Werke, Pop-Musik und Jazz aus früheren Zeiten. Die Klänge passen zur Umgebung und machen die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Am Ende wartet ein gemütlicher Ausklang mit Musik, kleinen Speisen und Getränken. Begleitet wird die Wanderung von Mitarbeitenden des Nationalparks. So verbinden sich Natur, Musik und Ruhe zu einem harmonischen Tag.
Musik hat Landschaften traditionell als Inspirationsquelle aufgegriffen und in klangliche Bilder übersetzt, etwa in der romantischen Programmmusik. Die beiden musikalischen Wanderungen erweitern diesen Ansatz, indem sie den umgekehrten Weg einschlagen: Musik wird in die Landschaft selbst verlagert und entsteht in einem unmittelbaren dialogischen Austausch. Klang entsteht in direkter Beziehung zu Ort, Topografie und Atmosphäre entlang der Thaya und reagiert stilistisch auf die Bedingungen des Naturraums, aber auch auf die Bewegung des Körpers. Begleitende Texte und Erzählungen öffnen zusätzliche Reflexionsräume und schärfen die Aufmerksamkeit für das Zusammenspiel von Natur, Klang und Präsenz.
Wer einen Komposthaufen im Garten pflegt, kennt die Nährkraft, die im Abfall steckt. Ausgehend von dieser Erkenntnis leitet das Kollektiv Töchter der Kunst im leerstehenden Gemeindehaus in Friebritz am 23. Mai einen künstlerischen Kreislauf mit zahlreichen offenen Veranstaltungsformaten ein. Dabei wird unter Beteiligung der heimischen Bevölkerung Gefundenes in einen kreativen Schaffensprozess eingebracht. Und wie das halt so ist mit dem Kompost, weiß man im Vorhinein nie genau, was am Ende daraus erwächst – man kann also gespannt sein, welche fruchtbaren Ergebnisse die Künstlerinnen schließlich bei der großen Abschlussveranstaltung am 18. Juli in Kooperation mit Reginas Performance Brunch präsentieren.
KOMPOST – abgeleitet von compositum, dem Zusammengesetzten – versteht sich als Metapher, Material und Methode. In partizipativen Residenzen arbeiten Künstlerinnen mit lokalen und gefundenen Materialien und beziehen die örtliche Gemeinschaft aktiv in ihren Arbeitsprozess ein. Die künstlerischen Zugänge verbinden ökologische Kreisläufe, historische Transformationen, posthumanistische Perspektiven und feministische Fürsorgepraktiken und eröffnen neue kollektive Erzählungen und Zukunftsbilder für den ländlichen Raum.
Musik der Stille hören oder unsichtbare Kleidung tragen – geht das? Ändert sich der Wert der Dinge, wenn sie nicht mehr da sind? Wie haben Kunstwerke im öffentlichen Raum das Ortsbild geprägt, welchen Stellenwert nehmen sie heute ein? In Loosdorf treffen die roten Fäden des Fehlens aufeinander. Gregor Steiner und Birgit Karoh verknüpfen Klang, Schauspiel und Kunstinstallation auf der Bühne. Dabei gehen sie humorvoll und kritisch der Frage nach, warum wir den Wert von Dingen oft erst erkennen, wenn sie nicht mehr da sind. Das Theater Winkelau wird zum Ort des Suchens und Verbindens von Werten von Kunst und Kultur, mit dem roten Faden in der Hand und Faszination über wunderliche Dinge rund ums Bühnengeschehen.
Kunst ist im öffentlichen Raum Loosdorf allgegenwärtig, doch was passiert mit Kunstwerken, die in die Jahre gekommen sind oder im Wege stehen? Wo ist „Sie ist oben“ von B. Tragut hin? Würde uns die „Lichtinstallation“ von M. Nannucci im Theater Winkelau abgehen? Satirisch abgehandelte Zukunftsfragen treffen auf ein immersives Kunsterlebnis. Die Idee des Nichtvorhandenseins hat künstlerisches Werken wiederholt inspiriert. Die Farbe Rot, ein temporäres Fadenkunstwerk, der Klang der Stille von J. Cage oder „Des Kaisers neue Kleider“ von J. Berauer und H.C. Andersen fungieren als künstlerische Symbole menschlichen Fehlens, Vermissens und Sehnsucht, die den multimedialen Diskurs über Kunst im öffentlichen Raum vertiefend aufgreifen.
Willi war Fleischhauer, doch dann musste er das Familienunternehmen schließen. Die Großkonzerne waren übermächtig. Nach einigen Supermarktjobs und einer Umschulung zum „Käsesommelier“ arbeitet er jetzt, mit 57, als Aufseher im Hermann Nitsch-Museum. „Mit Kunst kenne ich mich nicht aus, aber der Herr Krawetz hat gemeint, ich bin der perfekte Museumswärter, weil der Herr Nitsch hat auch mit Blut gearbeitet, wie ich.“ Im Museum hat er viel Zeit sich seine Gedanken zu machen. Über Blut, Nitsch und die Leistungsgesellschaft. Eine humorvolle Auseinandersetzung mit unserem wirtschaftlichen System und der Zeit in der wir leben. Mit Günter Franzmeier als Willi. Inszenierung Ursula Leitner.
Warum kostet ein Bild von Hermann Nitsch, das unter anderem mit Blut gemalt wurde, 200.000 Euro, während ein Kilo Blutwurst gerade mal 15 Euro wert ist? Der traditionelle Fleischhauer, der von industriellen Konkurrenten verdrängt wird. Im Museum begegnet er einer Kunstpraxis, in der das identische Material, nämlich Blut, künstlerisch aufgeladen und gewinnbringend verwandelt wird.
Zwischen Fassungslosigkeit, Eifersucht und stiller Bewunderung denkt er über verpasste Chancen und gesellschaftliche Wertmaßstäbe nach.
Soziale Umbrüche, Wertewandel und die Frage, wer oder was ist wichtig, und worauf kann eine Gesellschaft nicht verzichten? Wo soll das Blut hin, in die Wurst oder auf die Leinwand?
Früher konnte man sich an 13 verschiedenen Orten der Geselligkeit in Großmugl treffen. Heute gibt es in den acht Katastralgemeinden keine wirkliche aktive Gastwirtschaft mehr. Aber doch noch einige ehemalige Protagonist*innen oder Nachkommen, die in diesen Häusern leben. An zwei Wochenenden öffnen ein paar davon wieder ihre Pforten. Im Hof des Gasthauses Gratzl ist neben musikalischen Beiträgen aus der Region als besonderes Highlight Nino aus Wien zu hören. Im legendären Gasthaus Schillinger wird wieder vegan aufgekocht. Und im Gasthaus Grabmayr wird eine alte Kegelbahn reaktiviert.
Während der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller im Rahmen des letztjährigen MOST/4-Festivals noch die lebendige Wirtshauskultur im Melker Alpenvorland und Pielachtal dokumentierte, wirft „Do schau her“ die Frage auf: was passiert und wohin wir gehen sollen, wenn in einer Gemeinde Orte der Begegnung abgehen? Um sich einer Antwort anzunähern, reaktiviert der Musiker Rudolf Gratzl in Großmugl mehrere außer Betrieb stehende Gaststätten, um sie temporär mit verschiedenen Veranstaltungsformaten zu füllen. Um aufzuzeigen, was in der Gemeinde sonst noch so abgeht, wird vor Beginn des Festivals eine Online-Umfrage gestartet. Die Ergebnisse sollen am Ende gemeinsam in den ehemaligen Gasthäusern diskutiert werden.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
05.07.2026
Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
05.07.2026
2026-07-05
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
In Wolkersdorf werden anhand der Redewendungen „In den Keller lachen gehen“ und „Leichen im Keller haben“ zwei historische Weinkeller in Szene gesetzt. Im Kreuzg’wölb der „Unfassbar“ stellen 13 regionale Kulturschaffende – darunter Jimmy Schlager, Roman Gregory, Mitzi Barelli – unter dem Titel „Unfassbar“ ein multisensorisches Programm aus Musik, Lesung und Poetry-Slam auf die Beine. Dabei wird ausschließlich Unveröffentlichtes, Unvollendetes und bis dato Verworfenes vorgetragen. Im historischen Klosterkeller lädt dagegen ein „Pompfinebrer“ zu einem Weinviertler Begräbnisrundgang ein, bei dem sich in den Kellernischen skurrile wie humorvolle Beiträge aus Fotografie, Gesang, Schauspiel und Literatur aneinanderreihen.
Egal ob in der Bildenden Kunst, im Moritatenlied oder im gesprochenen Volksmund – der humorvolle Umgang mit dem Tod sowie mit den damit verbundenen Ritualen spielt in der österreichischen Kultur eine gewichtige Rolle. „Loch’n und Leich’n im Kölla“ greift diese Tradition auf und setzt sie in Analogie zur regionalen Weinkellerkultur, aktualisiert sie aber auch, indem unterschiedlichste Kunstformate zu einer multisensorischen Programmatik zusammengeführt werden. Während im Kreuzg‘wölb eine spartenübergreifende Revue entsteht, regen die Beiträge im Klosterkeller zum augenzwinkernden Nachdenken über ausgesprochene und unausgesprochene Bräuche rund um den letzten Weg an.
In Wolkersdorf werden anhand der Redewendungen „In den Keller lachen gehen“ und „Leichen im Keller haben“ zwei historische Weinkeller in Szene gesetzt. Im Kreuzg’wölb der „Unfassbar“ stellen 13 regionale Kulturschaffende – darunter Jimmy Schlager, Roman Gregory, Mitzi Barelli – unter dem Titel „Unfassbar“ ein multisensorisches Programm aus Musik, Lesung und Poetry-Slam auf die Beine. Dabei wird ausschließlich Unveröffentlichtes, Unvollendetes und bis dato Verworfenes vorgetragen. Im historischen Klosterkeller lädt dagegen ein „Pompfinebrer“ zu einem Weinviertler Begräbnisrundgang ein, bei dem sich in den Kellernischen skurrile wie humorvolle Beiträge aus Fotografie, Gesang, Schauspiel und Literatur aneinanderreihen.
Egal ob in der Bildenden Kunst, im Moritatenlied oder im gesprochenen Volksmund – der humorvolle Umgang mit dem Tod sowie mit den damit verbundenen Ritualen spielt in der österreichischen Kultur eine gewichtige Rolle. „Loch’n und Leich’n im Kölla“ greift diese Tradition auf und setzt sie in Analogie zur regionalen Weinkellerkultur, aktualisiert sie aber auch, indem unterschiedlichste Kunstformate zu einer multisensorischen Programmatik zusammengeführt werden. Während im Kreuzg‘wölb eine spartenübergreifende Revue entsteht, regen die Beiträge im Klosterkeller zum augenzwinkernden Nachdenken über ausgesprochene und unausgesprochene Bräuche rund um den letzten Weg an.
Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa schreiben nicht nur selbst, sie lesen auch leidenschaftlich gerne. Schließlich entsteht Literatur aus dem Leben und dem Lesen. Mit Gerhard Jaschke, Norbert Silberbauer und Ilse Tielsch liefern drei kürzlich verstorbene Autor*innen aus dem Weinviertel den Impuls, den die drei nicht aus dem Weinviertel stammenden Autor*innen aufnehmen, indem sie aus deren Werken lesen und sie in Form von Spoken Word Poetry, Slam Poetry und Dialekt-Lyrik weiterschreiben. Dazu gibt’s pointierte Infos zu Leben und Werk. So entsteht ein einmaliges, eigens für den Abend konzipiertes Programm, an dessen Ende alle unterhalten und klüger sein werden.
Im Literaturvermittlungsprojekt „Lies uns weiter“ geht es ganz konkret um einen lebendigen Dialog zwischen den literarischen Generationen. Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa präsentieren nicht nur eine Autorin und zwei Autoren, die – überregional ausgerichtet – starke regionale Spuren in Niederösterreich hinterlassen haben, sondern sie fragen auch nach: Was schreiben Menschen, die im Weinviertel Wurzeln schlagen? Was lernen wir beim Lesen über eine eben erst vergangene Zeit? Welche Antworten ruft das Gelesene in uns wach? Was hat sich geändert, was muss man erklären? Und wo finden wir uns wieder?
Musik der Stille hören oder unsichtbare Kleidung tragen – geht das? Ändert sich der Wert der Dinge, wenn sie nicht mehr da sind? Wie haben Kunstwerke im öffentlichen Raum das Ortsbild geprägt, welchen Stellenwert nehmen sie heute ein? In Loosdorf treffen die roten Fäden des Fehlens aufeinander. Gregor Steiner und Birgit Karoh verknüpfen Klang, Schauspiel und Kunstinstallation auf der Bühne. Dabei gehen sie humorvoll und kritisch der Frage nach, warum wir den Wert von Dingen oft erst erkennen, wenn sie nicht mehr da sind. Das Theater Winkelau wird zum Ort des Suchens und Verbindens von Werten von Kunst und Kultur, mit dem roten Faden in der Hand und Faszination über wunderliche Dinge rund ums Bühnengeschehen.
Kunst ist im öffentlichen Raum Loosdorf allgegenwärtig, doch was passiert mit Kunstwerken, die in die Jahre gekommen sind oder im Wege stehen? Wo ist „Sie ist oben“ von B. Tragut hin? Würde uns die „Lichtinstallation“ von M. Nannucci im Theater Winkelau abgehen? Satirisch abgehandelte Zukunftsfragen treffen auf ein immersives Kunsterlebnis. Die Idee des Nichtvorhandenseins hat künstlerisches Werken wiederholt inspiriert. Die Farbe Rot, ein temporäres Fadenkunstwerk, der Klang der Stille von J. Cage oder „Des Kaisers neue Kleider“ von J. Berauer und H.C. Andersen fungieren als künstlerische Symbole menschlichen Fehlens, Vermissens und Sehnsucht, die den multimedialen Diskurs über Kunst im öffentlichen Raum vertiefend aufgreifen.
Willi war Fleischhauer, doch dann musste er das Familienunternehmen schließen. Die Großkonzerne waren übermächtig. Nach einigen Supermarktjobs und einer Umschulung zum „Käsesommelier“ arbeitet er jetzt, mit 57, als Aufseher im Hermann Nitsch-Museum. „Mit Kunst kenne ich mich nicht aus, aber der Herr Krawetz hat gemeint, ich bin der perfekte Museumswärter, weil der Herr Nitsch hat auch mit Blut gearbeitet, wie ich.“ Im Museum hat er viel Zeit sich seine Gedanken zu machen. Über Blut, Nitsch und die Leistungsgesellschaft. Eine humorvolle Auseinandersetzung mit unserem wirtschaftlichen System und der Zeit in der wir leben. Mit Günter Franzmeier als Willi. Inszenierung Ursula Leitner.
Warum kostet ein Bild von Hermann Nitsch, das unter anderem mit Blut gemalt wurde, 200.000 Euro, während ein Kilo Blutwurst gerade mal 15 Euro wert ist? Der traditionelle Fleischhauer, der von industriellen Konkurrenten verdrängt wird. Im Museum begegnet er einer Kunstpraxis, in der das identische Material, nämlich Blut, künstlerisch aufgeladen und gewinnbringend verwandelt wird.
Zwischen Fassungslosigkeit, Eifersucht und stiller Bewunderung denkt er über verpasste Chancen und gesellschaftliche Wertmaßstäbe nach.
Soziale Umbrüche, Wertewandel und die Frage, wer oder was ist wichtig, und worauf kann eine Gesellschaft nicht verzichten? Wo soll das Blut hin, in die Wurst oder auf die Leinwand?
„DES KÜNSTLERS WAHRHEIT SKURRILE geDICHTE“ ist eine Bühnenperformance, die sich mit den interessanten Möglichkeiten sprachspielerischer „Dichte“ und Aussagekraft beschäftigt: es werden Gedichte hauptsächlich aus der moderneren Lyrik vorgetragen und Kurzspielszenen von Schauspielerinnen und Schauspielern vorgeführt, die zum Teil auch mit Live-Musik und anderen Überraschungseinlagen verziert sind. Das Publikum ist eingeladen schon vor dem offiziellen Einlass vorbeizukommen, um am Buffet Speis und Trank zu genießen. Wer möchte, kann gemeinsam mit bildendenden Künstlerinnen Skulpturen oder ähnliches bauen, die dann in unser Aufführungsprogramm integriert werden.
Das Projekt setzt sich zur Aufgabe, mit ausgewählten Gedichten, Erzählpassagen und Kurzspielszenen deren „aussagende“ Dichte unter Einbeziehung verschiedenster Kunstsparten zu demonstrieren und die Beziehung der Künstlerin und des Künstlers zur Sprache selbst zu thematisieren. Oder anders formuliert: auch wenn Buchstaben und Worte verformt und verbogen werden, ist das, was damit gesagt werden soll, dadurch vielleicht noch verständlicher. Es handelt sich um eine Gesamtperformance literarischer Beiträge, die jeweils unterschiedlich durch Schauspielszenen, Musiknummern, Tanzeinlagen u.v.m. unterstützt werden. Somit ist es kein Revueprogramm mit einzelnen Beiträgen, sondern insgesamte eine moderne literarische Symphonie.
2026
Kunst und Ökologie
Leerstand
Literatur
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
10.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
10.07.2026
2026-07-10
|Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel|
|Kunst und Ökologie|Leerstand|Literatur|partizipatives Kunstprojekt|
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026
Kunst und Ökologie
Leerstand
Literatur
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
11.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
11.07.2026
2026-07-11
|Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel|
|Kunst und Ökologie|Leerstand|Literatur|partizipatives Kunstprojekt|
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026
Leerstand
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
(Bade)Geschichten
Badeplatz von einst wird wieder Treffpunkt
11.07.2026
Dokannerl Badesee, Mühlleitner Straße 54, 2301 Groß-Enzersdorf
11.07.2026
2026-07-11
|Groß-Enzersdorf|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
(Das leerstehende Badehaus „DoKannerl“ wird neu belebt und zum offenen kulturellen Experimentierraum. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, Mitmachen und Gestalten. Der Donau-Oder-Kanal wird dabei als Ort des Austauschs, der Erinnerung und der Inspiration erfahrbar. In gemeinsamen Aktivitäten wird die Geschichte des Kanals lebendig – erzählt durch persönliche Erinnerungen und neue Perspektiven. Eine pflanzliche Neugestaltung bildet die Basis für einen wachsenden „Memoryspace“, der gestartet wird. Eine Ausstellung „Wasser und die Menschen“, Spiele und ein buntes Abschlussfest mit Picknick macht die Vielfalt der Bürger:innen erlebbar. So wird sichtbar, was gemeinsam entsteht: Ein lebendiger Begegnungsort für die Zukunft.
Das Projekt (Bade)Geschichten vom Donau-Oder-Kanal untersucht Leerstand als Ressource zwischen Erinnerung und Zukunftsgestaltung. Das ehemalige Badehaus wird dabei als räumlicher und sozialer Resonanzraum verstanden, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Dialog treten. Ziel ist , den Badeplatz am Donau-Oder-Kanal als lebendigen, verbindenden Ort sichtbar zu machen, an dem historische Spuren, aktuelle Nutzungen und zukünftige Perspektiven ineinandergreifen. Historische Recherche, Kunst und kollektives Handeln werden zu einem mehrteiligen, partizipativen Kultur- und Erinnerungsprojekt verknüpft.
Wer einen Komposthaufen im Garten pflegt, kennt die Nährkraft, die im Abfall steckt. Ausgehend von dieser Erkenntnis leitet das Kollektiv Töchter der Kunst im leerstehenden Gemeindehaus in Friebritz am 23. Mai einen künstlerischen Kreislauf mit zahlreichen offenen Veranstaltungsformaten ein. Dabei wird unter Beteiligung der heimischen Bevölkerung Gefundenes in einen kreativen Schaffensprozess eingebracht. Und wie das halt so ist mit dem Kompost, weiß man im Vorhinein nie genau, was am Ende daraus erwächst – man kann also gespannt sein, welche fruchtbaren Ergebnisse die Künstlerinnen schließlich bei der großen Abschlussveranstaltung am 18. Juli in Kooperation mit Reginas Performance Brunch präsentieren.
KOMPOST – abgeleitet von compositum, dem Zusammengesetzten – versteht sich als Metapher, Material und Methode. In partizipativen Residenzen arbeiten Künstlerinnen mit lokalen und gefundenen Materialien und beziehen die örtliche Gemeinschaft aktiv in ihren Arbeitsprozess ein. Die künstlerischen Zugänge verbinden ökologische Kreisläufe, historische Transformationen, posthumanistische Perspektiven und feministische Fürsorgepraktiken und eröffnen neue kollektive Erzählungen und Zukunftsbilder für den ländlichen Raum.
2026
Film
Musik
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Female Voices
Live-Musik im Alten Schlachthof Hollabrunn
11.07.2026
Alter Schlachthof Hollabrunn, Josef Weisleinstraße 5, 2020 Hollabrunn
11.07.2026
2026-07-11
|Hollabrunn|
|Film|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Diversität und Förderung von Frauen auf der Bühne sind dem „Verein zur Förderung alternativer Musikkultur" mit Sitz in Hollabrunn seit Beginn ein großes Anliegen. Gerade in der Rock- und Punk-Szene sind Bands oft stark männerdominiert. Was auf den großen wie den kleinen Bühnen abgeht, das sind Frontfrauen. Daher werden in der Veranstaltungsreihe „Female Voices“ Musikerinnen und Sängerinnen in den Vordergrund gerückt und ihnen ein exklusiver Platz auf der Bühne im Alten Schlachthof Hollabrunn gegeben. So sind im Rahmen von zwei Konzerten u.a. Baits, Vulvarine, Erection, Nana Falkner & Band sowie Kinga Dula & the Pilgrims live zu erleben. Gleichzeitig gilt es Nachwuchs-Musikerinnen Lust zu machen, selbst die Bühnen zu erobern.
Während Musikgenres wie Rock, Punk und Metal stark vom Typus des rebellischen Mannes geprägt sind, erweisen sich im Hip-Hop-Bereich stereotype Geschlechterrollen und misogyne Machtfantasien als problematische Grundzüge. Zeitgleich zeigen sich Bestrebungen diese patriarchale Logik zu durchbrechen: So bietet etwa die Musikdatenbank „mica“ seit 2024 einen eigenen Bereich zur Sichtbarmachung der weiblichen, österreichischen Musikszene an. „Female Voices“ folgt jenen Bemühungen, indem gezielt junge Frauen das Programm bestimmen. Eine Filmvorführung von Maria Stockers Film „Rock Chics“ soll zudem verdeutlichen, dass die Musikgeschichte bei genauerem Hinsehen reich an weiblichen Vorbildern ist, deren Beiträge lange Zeit marginalisiert oder überschattet wurden.
Tumult im Kosmos: Die Erde ist von „Menschen“ befallen! Der Komet Konrad soll Abhilfe schaffen. In vier Wochen soll er auf der Erde einschlagen und alles Leben auslöschen! Das Schicksal der gesamten Menschheit liegt nun in den Händen einer Wissenschaftlerin, und so macht sie sich auf, die Welt vor der drohenden Vernichtung zu bewahren. Das einzige Problem: Niemand hört ihr zu.
Ein zur Bühne umgebautes Lastenfahrrad, eine Handvoll Versatzstücke und die beiden Darsteller*innen Henrietta Rauth und Johannes Sautner, die gemeinsam in ca. 30 verschiedene Rollen schlüpfen; mehr braucht die Regisseurin Ursula Leitner nicht, um Jura Soyfers hochaktuelle Komödie im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Theaters Westliches Weinviertel zum Leben zu erwecken.
„Die Welt steht auf kan’ Fall mehr lang!“ — Dieser Satz aus Nestroys Lumpazivagabundus inspirierte den damals 23-jährigen Jura Soyfer zu seiner revueähnlich aufgebauten Gesellschaftssatire „Der Weltuntergang“, mit der er bereits Mitte der 30er Jahre die wachsende Verblendung und die Gefahren des Nationalismus vorhersagte.
Nach dem Vorbild des historischen Thespiskarren kommt das Theaterradl mit seiner Fahrradbühne — umweltschonend und niederschwellig — direkt zu seinem Publikum und verleiht dem Stück, welches in Zeiten von politischer Spaltung und Klimakrise aktueller denn je erscheint, eine zusätzliche Bedeutung, wenn plötzlich eine junge Frau vor der nahenden Katastrophe warnt und dabei nicht ernstgenommen wird.
Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa schreiben nicht nur selbst, sie lesen auch leidenschaftlich gerne. Schließlich entsteht Literatur aus dem Leben und dem Lesen. Mit Gerhard Jaschke, Norbert Silberbauer und Ilse Tielsch liefern drei kürzlich verstorbene Autor*innen aus dem Weinviertel den Impuls, den die drei nicht aus dem Weinviertel stammenden Autor*innen aufnehmen, indem sie aus deren Werken lesen und sie in Form von Spoken Word Poetry, Slam Poetry und Dialekt-Lyrik weiterschreiben. Dazu gibt’s pointierte Infos zu Leben und Werk. So entsteht ein einmaliges, eigens für den Abend konzipiertes Programm, an dessen Ende alle unterhalten und klüger sein werden.
Im Literaturvermittlungsprojekt „Lies uns weiter“ geht es ganz konkret um einen lebendigen Dialog zwischen den literarischen Generationen. Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa präsentieren nicht nur eine Autorin und zwei Autoren, die – überregional ausgerichtet – starke regionale Spuren in Niederösterreich hinterlassen haben, sondern sie fragen auch nach: Was schreiben Menschen, die im Weinviertel Wurzeln schlagen? Was lernen wir beim Lesen über eine eben erst vergangene Zeit? Welche Antworten ruft das Gelesene in uns wach? Was hat sich geändert, was muss man erklären? Und wo finden wir uns wieder?
2026
Bildende Kunst
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
FestBilder
Oder - wie viele Projekte zu einem wurden
16.07.2026
FLUSS, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
16.07.2026
2026-07-16
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
53 Orte, 53 künstlerische Konzepte – und ein Schuss Honig: Für das Viertelfestival Niederösterreich entsteht eine fotografische Spur durch die Region. Begegnungen mit Künstler*innen, Projektteams und engagierten Menschen führen an sehr unterschiedliche Schauplätze – von Dorfplätzen und Kellergassen bis zu Gebäuden, die heute leer stehen.
Viele der Projekte existieren zu diesem Zeitpunkt noch vor allem als Idee. Die Fotografien bewegen sich daher zwischen Porträt, Ort und Vorstellungskraft. Sie versuchen sichtbar zu machen, was entstehen wird und wer dahintersteht.
Der Blick richtet sich auch auf Leerstände – Häuser und Räume, die einst Teil des täglichen Lebens waren. Wenn Kunst diese Orte für eine Zeit wieder belebt, entsteht ein besonderer Moment zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Achtsamkeit ist dabei ein Versuch, den Begegnungen Raum zu geben: durch Gespräche, Zuhören und Beobachten – um zu erspüren, was den Beteiligten an ihren Projekten wichtig ist und welche Situationen sich für ein Foto stimmig anfühlen.
Dorothea Lange: „The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera.“
2026
Kunst und Ökologie
Leerstand
Literatur
Familienfreundlich
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
16.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026
Kunst und Ökologie
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
17.07.2026
Hauptstraße 17, 2000 Stockerau
17.07.2026
2026-07-17
|Stockerau|
|Kunst und Ökologie|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
2026
Kunst und Ökologie
Literatur
Musik
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Wo ist die Schmida?
Musik, Geschichten und Bilder über den Fluss
17.07.2026
Start und Treffpunkt, Brücke an der Schmida, beim Badeteich, 3714 Frauendorf an der Schmida
17.07.2026
2026-07-17
|Frauendorf an der Schmida|
|Kunst und Ökologie|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Fedora Wesseler liest im Rahmen einer Wanderung entlang der Schmida und durch Frauendorf hindurch bis zu einem Weinkeller eine neue Geschichte über den Fluss Schmida. Begleitet wird diese Märchenwanderung von neuer Musik der Komponistin Johanna Doderer interpretiert von Judith Fliedl (Violine) und Elisabeth Plank (Harfe). Ziel ist der „Romantikkeller“, dort findet dann die Auflösung der Geschichte und anschließend ein Konzert statt. Im Romantikkeller sind auch Fotos von der Schmida des Fotografen Josef Leitner ausgestellt. Manche Bilder dokumentieren den „Jetztzustand“, während andere den Fluss im nichtregulierten Zustand zeigen. Abschließend liest Milan Racek aus seinem Essay über die Geschichte des Schmidatals.
Namensträgerin des Schmidatals im östlichen Weinviertel ist die Schmida. Ein Fluss, der in den vergangenen Jahren im Abschnitt zwischen Roseldorf und Ziersdorf zu einem geraden Strich reguliert wurde. Der Titel für das Projekt kommt aus den tatsächlich immer wieder von Besucherinnen und Besuchern des Schmidatals ausgesprochenen Frage. „Wo ist die Schmida?“ Denn kreuzt man die Schmida dann doch über einer der vielen Verkehrsbrücken, ist immer der gleiche fragende Gesichtsausdruck der Besucher zu erkennen. Man sieht die Schmida kaum. Mit dem Projekt „Wo ist die Schmida“ möchte Johanne Doderer dem Lebensraum Schmida Ausdruck verleihen, den Fluss sichtbar machen und mit Musik, Fotos und Erzählungen wieder an die „Oberfläche“ holen.
2026
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Gemeinsteine
Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs
18.07.2026
AIR InSILo, Mitterweg 30, 2020 Hollabrunn
18.07.2026
2026-07-18
|Hollabrunn|
||
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
AIR InSILo, eine internationale Artists-in-Residency, lädt von Mai bis Juli die Künstlerin Anna Khodorkovskaya ein, während 10 kostenloser Workshops gemeinsam mit Einwohner*innen von Hollabrunn und Umgebung ein partizipatives Mosaik-Bodenbildprojekt zu gestalten. An diesen Workshops können gegen Voranmeldung alle Personen ab 14 Jahren teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Am 18. Juli wird das kollektive Kunstwerk in Anwesenheit der Künstlerin und der Teilnehmenden der Öffentlichkeit vorgestellt. Open House, DJ, Buffet und die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch bilden eine würdige Präsentation dieses Projekts, das mit Mitteln der Kunst die Einwohner*innen eines Ortes zu gemeinschaftlichem Handeln bewegt.
„Gemeinsteine“ knüpft an die österreichische Tradition sozialer Kunst im öffentlichen Raum an, insbesondere an die Integration des Mosaiks in den öffentlichen Raum im Rahmen von Initiativen wie Kunst am Bau in der Nachkriegszeit. Die Künstler*innen von damals verstanden Kunst als Teil des täglichen Lebens – sie sollte gemeinsam geschaffen und geteilt werden, nicht losgelöst von ihrem Kontext. „Gemeinsteine“ bezieht sich auf dieses Erbe, indem es die Gemeinschaft direkt in den kreativen Prozess einbezieht und den öffentlichen Raum nicht nur zu einem Ort der Kunst, sondern auch zu einem Ort der Zusammenarbeit und des Austauschs macht.
2026
Kunst und Ökologie
Literatur
Musik
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Wo ist die Schmida?
Musik, Geschichten und Bilder über den Fluss
18.07.2026
Start und Treffpunkt, Brücke an der Schmida, beim Badeteich, 3714 Frauendorf an der Schmida
18.07.2026
2026-07-18
|Frauendorf an der Schmida|
|Kunst und Ökologie|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Fedora Wesseler liest im Rahmen einer Wanderung entlang der Schmida und durch Frauendorf hindurch bis zu einem Weinkeller eine neue Geschichte über den Fluss Schmida. Begleitet wird diese Märchenwanderung von neuer Musik der Komponistin Johanna Doderer interpretiert von Judith Fliedl (Violine) und Elisabeth Plank (Harfe). Ziel ist der „Romantikkeller“, dort findet dann die Auflösung der Geschichte und anschließend ein Konzert statt. Im Romantikkeller sind auch Fotos von der Schmida des Fotografen Josef Leitner ausgestellt. Manche Bilder dokumentieren den „Jetztzustand“, während andere den Fluss im nichtregulierten Zustand zeigen. Abschließend liest Milan Racek aus seinem Essay über die Geschichte des Schmidatals.
Namensträgerin des Schmidatals im östlichen Weinviertel ist die Schmida. Ein Fluss, der in den vergangenen Jahren im Abschnitt zwischen Roseldorf und Ziersdorf zu einem geraden Strich reguliert wurde. Der Titel für das Projekt kommt aus den tatsächlich immer wieder von Besucherinnen und Besuchern des Schmidatals ausgesprochenen Frage. „Wo ist die Schmida?“ Denn kreuzt man die Schmida dann doch über einer der vielen Verkehrsbrücken, ist immer der gleiche fragende Gesichtsausdruck der Besucher zu erkennen. Man sieht die Schmida kaum. Mit dem Projekt „Wo ist die Schmida“ möchte Johanne Doderer dem Lebensraum Schmida Ausdruck verleihen, den Fluss sichtbar machen und mit Musik, Fotos und Erzählungen wieder an die „Oberfläche“ holen.
2026
Musik
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Female Voices
Live-Musik im Alten Schlachthof Hollabrunn
18.07.2026
Alter Schlachthof Hollabrunn, Josef Weisleinstraße 5, 2020 Hollabrunn
18.07.2026
2026-07-18
|Hollabrunn|
|Musik|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
Diversität und Förderung von Frauen auf der Bühne sind dem „Verein zur Förderung alternativer Musikkultur" mit Sitz in Hollabrunn seit Beginn ein großes Anliegen. Gerade in der Rock- und Punk-Szene sind Bands oft stark männerdominiert. Was auf den großen wie den kleinen Bühnen abgeht, das sind Frontfrauen. Daher werden in der Veranstaltungsreihe „Female Voices“ Musikerinnen und Sängerinnen in den Vordergrund gerückt und ihnen ein exklusiver Platz auf der Bühne im Alten Schlachthof Hollabrunn gegeben. So sind im Rahmen von zwei Konzerten u.a. Baits, Vulvarine, Erection, Nana Falkner & Band sowie Kinga Dula & the Pilgrims live zu erleben. Gleichzeitig gilt es Nachwuchs-Musikerinnen Lust zu machen, selbst die Bühnen zu erobern.
Während Musikgenres wie Rock, Punk und Metal stark vom Typus des rebellischen Mannes geprägt sind, erweisen sich im Hip-Hop-Bereich stereotype Geschlechterrollen und misogyne Machtfantasien als problematische Grundzüge. Zeitgleich zeigen sich Bestrebungen diese patriarchale Logik zu durchbrechen: So bietet etwa die Musikdatenbank „mica“ seit 2024 einen eigenen Bereich zur Sichtbarmachung der weiblichen, österreichischen Musikszene an. „Female Voices“ folgt jenen Bemühungen, indem gezielt junge Frauen das Programm bestimmen. Eine Filmvorführung von Maria Stockers Film „Rock Chics“ soll zudem verdeutlichen, dass die Musikgeschichte bei genauerem Hinsehen reich an weiblichen Vorbildern ist, deren Beiträge lange Zeit marginalisiert oder überschattet wurden.
2026
Kunst und Ökologie
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
19.07.2026
Bahnhofstraße 5, 2000 Stockerau
19.07.2026
2026-07-19
|Stockerau|
|Kunst und Ökologie|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
2026
Bildende Kunst
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
FestBilder
Oder - wie viele Projekte zu einem wurden
19.07.2026
FLUSS, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
19.07.2026
2026-07-19
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
53 Orte, 53 künstlerische Konzepte – und ein Schuss Honig: Für das Viertelfestival Niederösterreich entsteht eine fotografische Spur durch die Region. Begegnungen mit Künstler*innen, Projektteams und engagierten Menschen führen an sehr unterschiedliche Schauplätze – von Dorfplätzen und Kellergassen bis zu Gebäuden, die heute leer stehen.
Viele der Projekte existieren zu diesem Zeitpunkt noch vor allem als Idee. Die Fotografien bewegen sich daher zwischen Porträt, Ort und Vorstellungskraft. Sie versuchen sichtbar zu machen, was entstehen wird und wer dahintersteht.
Der Blick richtet sich auch auf Leerstände – Häuser und Räume, die einst Teil des täglichen Lebens waren. Wenn Kunst diese Orte für eine Zeit wieder belebt, entsteht ein besonderer Moment zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Achtsamkeit ist dabei ein Versuch, den Begegnungen Raum zu geben: durch Gespräche, Zuhören und Beobachten – um zu erspüren, was den Beteiligten an ihren Projekten wichtig ist und welche Situationen sich für ein Foto stimmig anfühlen.
Dorothea Lange: „The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera.“
2026
Kunst und Ökologie
Literatur
Musik
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Wo ist die Schmida?
Musik, Geschichten und Bilder über den Fluss
19.07.2026
Start und Treffpunkt, Brücke an der Schmida, beim Badeteich, 3714 Frauendorf an der Schmida
19.07.2026
2026-07-19
|Frauendorf an der Schmida|
|Kunst und Ökologie|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Fedora Wesseler liest im Rahmen einer Wanderung entlang der Schmida und durch Frauendorf hindurch bis zu einem Weinkeller eine neue Geschichte über den Fluss Schmida. Begleitet wird diese Märchenwanderung von neuer Musik der Komponistin Johanna Doderer interpretiert von Judith Fliedl (Violine) und Elisabeth Plank (Harfe). Ziel ist der „Romantikkeller“, dort findet dann die Auflösung der Geschichte und anschließend ein Konzert statt. Im Romantikkeller sind auch Fotos von der Schmida des Fotografen Josef Leitner ausgestellt. Manche Bilder dokumentieren den „Jetztzustand“, während andere den Fluss im nichtregulierten Zustand zeigen. Abschließend liest Milan Racek aus seinem Essay über die Geschichte des Schmidatals.
Namensträgerin des Schmidatals im östlichen Weinviertel ist die Schmida. Ein Fluss, der in den vergangenen Jahren im Abschnitt zwischen Roseldorf und Ziersdorf zu einem geraden Strich reguliert wurde. Der Titel für das Projekt kommt aus den tatsächlich immer wieder von Besucherinnen und Besuchern des Schmidatals ausgesprochenen Frage. „Wo ist die Schmida?“ Denn kreuzt man die Schmida dann doch über einer der vielen Verkehrsbrücken, ist immer der gleiche fragende Gesichtsausdruck der Besucher zu erkennen. Man sieht die Schmida kaum. Mit dem Projekt „Wo ist die Schmida“ möchte Johanne Doderer dem Lebensraum Schmida Ausdruck verleihen, den Fluss sichtbar machen und mit Musik, Fotos und Erzählungen wieder an die „Oberfläche“ holen.
2026
Bildende Kunst
Leerstand
Literatur
Musik
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
19.07.2026
ehemalige Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
19.07.2026
2026-07-19
|Kirchberg am Wagram|
|Bildende Kunst|Leerstand|Literatur|Musik|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
Es ist nun sechs Jahre her, dass mit einer großen Flüchtlingswelle viele Migrant*innen nach Österreich gekommen sind. Wir wollen in St. Pölten beleuchten, wie weit diese Menschen inzwischen Platz gefunden haben.
Als Symbol dafür verteilen wir lebende Bäume in selbst gestalteten Kisten in der Innenstadt.
Am Diversity Day (20. Mai) bauen wir gemeinsam mit Migrant*innen die Kisten zusammen und setzen Bäume hinein. Die Baumkisten werden gut sichtbar in der Innenstadt aufgestellt und mit Informationsmaterial versehen. Dadurch soll die Bevölkerung von St. Pölten auf das Thema und die Bereicherung unserer Heimat durch gut integrierte Zuwander*innen aufmerksam gemacht werden. In der Kiste sind die Bäume jedoch noch nicht richtig verwurzelt, sondern noch auf der Suche ... so wie vielleicht auch die zugewanderten Familien. Darum wollen wir nach einigen Monaten diese „Wanderbäume“ im Stadtgebiet einpflanzen, als Sinnbild für die Familien: Fühlen sie sich jetzt neu verwurzelt? Haben sie Bodenkontakt bekommen? Die Baumpflanzung wollen wir gemeinsam mit einem großen Abschlussfest feiern.
In Kooperation mit dem Büro für Diversität und der Stadtgärtnerei, Magistrat St. Pölten.
Im Sommer 2019 wurde in Slowenien eine gesamteuropäische Forumtheaterbewegung zum Thema Klimagerechtigkeit gestartet: Rund 20 klimabewegte Theatermacher*innen trafen sich zur Erarbeitung eines Stücks.
RESILIENT REVOLT will einen Beitrag zu den Bewegungen gegen Klimawandel leisten und stellt sich den Fragen unserer Zeit: Wie können wir mit den existenziellen Herausforderungen durch den Klimawandel umgehen? Wie können wir persönlich und als Gesellschaft an Handlungsfähigkeit gewinnen? Was sind sozial gerechte Lösungsvorschläge für den Klimawandel? Wie stoppen wir die Ausbeutung der Ressourcen dieser Erde? Wie sieht eine nachhaltige und solidarische Lebensweise aus? Und was steht einer fortschrittlichen Klimapolitik in Österreich und global im Weg?
Im Rahmen eines 3,5-tägigen Forumtheaterworkshops werden diese Fragen mithilfe von theaterpädagogischen Methoden bearbeitet. Der Workshop ist für alle Interessierten ab 15 Jahren offen, Vorkenntnisse sind nicht notwendig! Mit den Teilnehmer*innen werden Teile des bestehenden Stücks sowie eigene Szenen erarbeitet und zum Abschluss öffentlich dem Publikum gezeigt.
2021
Installation
Draußen
Auf meinem Fleckchen Erde
EINE KREATIVE ERFORSCHUNG DER UMGEBUNG
01.06.2021 bis 31.10.2021
Fußgängerzone Hoher Markt, Hoher Markt, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Was lebt auf dem Fleckchen Erde, auf dem ich stehe? Diese Frage haben sich die Schüler*innen der 2. und 3. Klassen der Wirtschafts- und Musikmittelschule Waidhofen an der Ybbs gestellt und ihre Ideen in einem Kunstprojekt im öffentlichen Raum in Form von Bildern und Texten umgesetzt.
Aufgrund vieler Umwelteinflüsse und des Lebens in einer virtuell dominierten Welt nehmen Kinder ihre Umgebung oft nicht mehr bewusst wahr. In einem fächerübergreifenden Projekt beschäftigen wir uns mit der Natur, die uns umgibt. Damit schärfen wir unsere Wahrnehmung und lernen die reale Welt schätzen. Umweltgefahren durch Düngemittel, Verbauung, Monokulturen usw. werden bewusst gemacht, was zum Nachdenken und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt anregen soll.
Jedes Kind stellt ein Tier oder eine Pflanze aus seiner Heimat verbal und bildlich vor. Die gelesenen Texte werden musikalisch umrahmt und stehen als akustische Aufnahme zum Abhören bereit. Die Drucke der Porträts der Schüler*innen und ihrer Zeichnungen werden als Installation in der Fußgängerzone für die gesamte Dauer des Festivals zu sehen sein.
Einen Nachmittag lang sind die Lagerhaustürme in Mank und St. Leonhard am Forst für Besucher*innen geöffnet und gestatten vom Dach aus einen Blick auf den Ort und die Landschaft. Diese Silos werden kaum betreten, ihr Zugang ist nur einer kleinen Gruppe von Menschen vorbehalten, die Ausblicke sind allerdings spannend und beeindruckend. Kann ich einen Blick auf das eigene Haus oder in einen der Höfe in unmittelbarer Umgebung erhaschen? Wie kann ich mich in luftiger Höhe orientieren? Was sieht aus der Vogelperspektive anders aus als erwartet? Was bedeutet es, den Blick von oben auf den Ort zu richten, welche neuen Sichtweisen eröffnen sich dadurch?
Türme haben die Landschaft seit jeher geprägt – als Kirch-, Wehr- oder Lagertürme waren und sind sie ein zentraler Bestandteil der niederösterreichischen Baukultur. Heute sind turmartige Gebäude dem Wohnen oder Arbeiten vorbehalten, vereinzelt stehen sie Tourist*innen offen. Das Landschaftsbild ländlicher Regionen wird noch heute von Getreidesilos und Kirchtürmen dominiert.
Im Rahmen einer Ausstellung werden Fotos von Thomas Zeller präsentiert, die weitere österreichische und internationale Getreidesilos zeigen.
Basierend auf Recherchen zur Stadt St. Pölten und einer Auseinandersetzung mit ihrem persönlichen Verhältnis zu dieser Stadt, entwickelten die Schüler*innen des Kolleg | Aufbaulehrgang für Design künstlerische Interventionen entlang eines Pfades im öffentlichen Raum.
Inspiration fanden die jungen Designer*innen im Prinzip der Bodenwelle: Eine Bodenwelle hebt sich von ihrer Umgebung ab. Sie markiert einen besonderen Ort. Bodenwellen unterbrechen unsere alltägliche Routine, sie lassen uns langsamer und aufmerksam werden, vielleicht sogar einen Moment innehalten. Vielleicht entdecken wir in diesem Moment etwas Neues und Überraschendes, vielleicht irritiert sie uns, vielleicht lässt sie uns schmunzeln, vielleicht nachdenken, bevor wir weiter unsere Wege verfolgen.
Durch Inszenierung ungewohnter Perspektiven eröffnen die BODENWELLEN der Schüler*innen neue Blicke auf Gewohntes, ermuntern durch spannendes Design zur spielerischen Nutzung der Stadt oder regen durch irritierende Interventionen zum Nachdenken an. Wir laden Sie herzlich zu einem Spaziergang entlang dieses urbanen Kunstpfades ein: Lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie St. Pölten dabei spielerisch neu!
Die Lössarena Mautern ist ein von Menschen geschaffenes Naturjuwel: Durch Materialabtrag entstand ein faszinierender Mikrokosmos inmitten der Weinberge. Ein Ausgangspunkt für Naturhungrige und Entdecker und eine Quelle der Inspiration für Künstler*innen. An zwei Tagen wird mit Skulpturen, einer Performance, Land-Art und Naturküche-Workshops die Vielfalt der Möglichkeiten aufgezeigt, die das Material Löss für Kreative zu bieten hat.
Der Künstler Nikolaus Christoforetti schafft vor Ort ein riesiges Relief im Löss. Das abfallende Material findet Eingang in die Performance „Clay Play“ von Efrat Vonsover Avni, in der zwei Tänzer sich spielerisch-experimentell mit Löss und Lehm befassen. Mit dem von ihm entwickelten „Elektroscheit“ verbindet Martin Theodor Gut Natur und Technik zu einem einzigartigen Klangerlebnis. Beim Workshop „Natürliches Kochen in und mit dem Boden“ mit Jennifer Frank-Schagerl werden Wildkräuter gesammelt und in der Outdoor-Küche zubereitet. In der Region verwurzelte Personen zeigen benachbarte Kultur- und Naturschätze; Produkte von Winzern der Region und unplugged Livemusik runden das Erlebnis Lössarena ab.
2021
Baumtraum - Platz der Gedanken
Ein Baum erzählt
11.06.2021 bis 10.09.2021
Geschäfte + Lokale Herzogenburg, 3130 Herzogenburg
In der Kremserstraße 17–19, auf einem „Platzl“ mit Blick Richtung Kirche, steht eine alte Platane. Dort entsteht ein Begegnungsort, der uns in Vergangenheit und Zukunft führt und den wir gestalten und beleben wollen. Bäume sind wichtiger denn je. Sie geben Sauerstoff ab und spenden Schatten. Doch dieser alte Baum trägt viele Erinnerungen in sich und hätte viel zu erzählen. Kann sich sonst noch jemand erinnern, was früher hier geschah? Was könnte in Zukunft in Herzogenburg sein? Wie haben sich der Ort und die Umgebung verändert?
Durch Gespräche mit den Bewohner*innen der Stadt werden Ereignisse lebendig. Gleichzeitig werden unter Mitwirkung der Bevölkerung Fotos angefertigt und Bilder gesammelt. Mithilfe von Aufrufen über die Regionalmedien usw. wird im Vorfeld nach Geschichten gesucht, die sich in der Innenstadt von Herzogenburg zugetragen haben. Diese Texte werden im Rahmen eines interaktiven Eröffnungsfestes mit Improvisationstheater unter dem Titel „Erinnerungen der Platane“ vorgestellt. Parallel startet eine Ausstellung der gesammelten Bilder in Herzogenburger Auslagen. Ein gemeinsames „Baumfest“ unter der Platane mit Musik bildet den krönenden Abschluss.
Die Ausstellung LOAM präsentiert sechs Positionen zwischen Kunst und Design, die auf unterschiedliche Weise in Dialog zur Geschichte der Tonindustrie Scheibbs treten.
Ludwig Weinbrenner, ein weit gereister Orchideenzüchter mit Hang zur Exzentrik, gründete 1923 das Unternehmen, nachdem er auf dem Grundstück seiner Gärtnerei ein Tonvorkommen entdeckt hatte. Die Episode wäre wahrscheinlich in Vergessenheit geraten, hätte er nicht gute Kontakte zur Wiener Werkstätte geknüpft, wodurch er namhafte Künstler*innen für seine Produktion gewinnen konnte.
Er besaß das Talent, einen Freiraum zu schaffen, in dem sehr expressive und spezielle Keramiken entstanden. Die Ware wurde großteils international verkauft. Die Krisenjahre nach dem Börsenkrach 1929 führten aber zum Konkurs. Das Phänomen „Scheibbser Keramik“ verblasste allmählich, bis das Ehepaar Hottenroth in den 1990er-Jahren darauf aufmerksam wurde. Sie sammeln seither die Objekte systematisch und zeigen diese im Keramikmuseum Scheibbs.
LOAM ist gewissermaßen Reenactment der Weinbrenner'schen Geste. Zu sehen sind Arbeiten von Uli Aigner, Ines Hochgerner, Yuki Higashino, Kristin Weissenberger, Christiana Lugbauer und Clemens Auer.
Acht Künstler*innen des Künstler*innenkollektivs „Achtsamma“ zeigen ihre jeweilige Herangehensweise an das Thema BODENKONTAKT und gestalten daraus eine vielschichtige performative Installation. Im Zentrum eines völlig in Weiß gehaltenen Raumes steht ein gedeckter Tisch als bodenständiges und verbindendes Element unserer regionalen Kultur im Mostviertel. Als vertrauter Ort der Zusammenkunft gibt er Sicherheit und Inspiration – BODEN. Gleichzeitig ist er Ausgangs- und Bezugspunkt nach außen – KONTAKT – zum Raum, den Kunstwerken an den vier Wänden und zur Welt im Großen. Die Sessel stehen nicht um den Tisch herum, sondern sind jeweils direkt vor einem Kunstwerk platziert. Die Besucher*innen können dort Platz nehmen und verweilen. Oder den Platz immer wieder wechseln, um die dargebotene Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Installation bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Verortung und Bewegung, Erdung und Höhenflug, Vernetzung und Rückzug. Sie macht bewusst, dass jeder unserer Schritte Abdrücke auf der Erde hinterlässt, und fordert Reflexion. Stummer Zeuge dieses Prozesses ist der weiße Boden, auf dem im Laufe der Zeit die Spuren des BODENKONTAKTS erscheinen.
Unsere Ausstellung stellt die Moose unserer Gegend, deren Wichtigkeit, die Vielfalt ihrer Erscheinungsformen und ihre ökologische Bedeutung in den Mittelpunkt.
Moose, Laub- und Lebermoose sind wurzellose Pflanzen, trotzdem finden sie auf dem für sie passenden Untergrund guten Halt. Sie sind ganz wichtig für den Wasserhaushalt unserer Wälder. Sowohl durch ihre bizarren Formen als auch durch ihre chemischen Inhaltsstoffe sind sie eine faszinierende Pflanzengruppe.
Rund um die Ausstellung wird es Führungen für Jung und Alt geben, bei denen die Besucher*innen in fühlbaren Kontakt mit dem Moos am Boden, an Stock und Stein treten können. Ein taktiles Erlebnis der besonderen Art für unsere Füße – wir spüren Spitzes, Hartes, Rundes, Gatschiges, Weiches, Nasses, Glitschiges, Raues, Sandiges, Federndes ... Moosiges eben!
Keltische Musik zum Thema Moos soll uns weitere, auch mystische Aspekte nahebringen, und bodenständige Tanzlmusik bringt uns auf den Boden der Realität zurück. Zur Ausstellungseröffnung findet ein halbtägiges Fest statt, bei dem das Moos in Wort, Musik und Kulinarik die Hauptrolle spielt. Auch die Wissenschaft wird nicht zu kurz kommen.
2021
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Dem Boden gleich
Boden ist Zukunft
14.06.2021 bis 28.06.2021
Sonnenpark St. Pölten , Spratzerner Kirchenweg 81–83, 3100 St. Pölten
14.06.2021 bis 28.06.2021
2021-06-14
2021-06-28
|St. Pölten|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
„Wie entsteht Boden, welche Lebewesen findet man dort, und wie nutzen wir Menschen den Boden?“ Mit diesen und vielen weiteren Fragen befassten sich die Schüler*innen der damaligen 3. Klassen der NMS Wagram, St. Pölten, im Sommersemester 2019. Ihre Erkenntnisse aus dem Unterricht stellten sie mit verschiedenen künstlerischen Mitteln kreativ dar. Neben grundlegender Bodenkunde wurde im Rahmen des kulturpädagogischen Schulprojekts auch an gesellschaftlich relevanten Inhalten wie der Bedeutung von Biodiversität, der Problematik der Erdversiegelung und dem Begriff des „Land Grabbing“ – des Landraubs – geforscht. Fächerübergreifend wurden diese Themenfelder im Biologieunterricht, im Textilen und Technischen Werken sowie in einer Schreibwerkstatt, in Form von Plastiken und 3-D-Modellen, Fotos, Gedichten und Kurzgeschichten, künstlerisch aufgearbeitet.
Die interdisziplinäre Ausstellung „Dem Boden gleich – Boden ist Zukunft“ bietet so neben Einblicken in die biologischen Dimensionen des Bodens auch ganz persönliche Perspektiven der Schüler*innen auf die Bedeutung von Boden, die Entwicklung der Bodennutzung und die Beziehung zwischen Mensch und Erde.
Acht Künstler*innen des Künstler*innenkollektivs „Achtsamma“ zeigen ihre jeweilige Herangehensweise an das Thema BODENKONTAKT und gestalten daraus eine vielschichtige performative Installation. Im Zentrum eines völlig in Weiß gehaltenen Raumes steht ein gedeckter Tisch als bodenständiges und verbindendes Element unserer regionalen Kultur im Mostviertel. Als vertrauter Ort der Zusammenkunft gibt er Sicherheit und Inspiration – BODEN. Gleichzeitig ist er Ausgangs- und Bezugspunkt nach außen – KONTAKT – zum Raum, den Kunstwerken an den vier Wänden und zur Welt im Großen. Die Sessel stehen nicht um den Tisch herum, sondern sind jeweils direkt vor einem Kunstwerk platziert. Die Besucher*innen können dort Platz nehmen und verweilen. Oder den Platz immer wieder wechseln, um die dargebotene Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Installation bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Verortung und Bewegung, Erdung und Höhenflug, Vernetzung und Rückzug. Sie macht bewusst, dass jeder unserer Schritte Abdrücke auf der Erde hinterlässt, und fordert Reflexion. Stummer Zeuge dieses Prozesses ist der weiße Boden, auf dem im Laufe der Zeit die Spuren des BODENKONTAKTS erscheinen.
2021
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
URBAN ART Amstetten
STRASSEN ERZÄHLEN GESCHICHTEN
21.06.2021 bis 16.07.2021
Amstetten Zentrum , Hauptplatz, 3300 Amstetten
21.06.2021 bis 16.07.2021
2021-06-21
2021-07-16
|Amstetten|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
BE PART OF IT! Die Kunstinitiative Amstetten (KIAM) und die Stadt Amstetten als Projektpartner laden Sie ein, sich als aktive Teilnehmer*innen in den Sparten Graffiti, Wandmalerei, Straßenmalerei oder Street Art zu beteiligen oder als Besucher*innen entlang eines Parcours an der bunten Liveshow teilzuhaben. URBAN ART Amstetten wird das Zentrum der Stadt einen Monat lang als urbanen Raum erstrahlen lassen.
URBAN ART startet mit einer Eröffnung mit Ausstellung und Performance. Danach werden bei URBAN ART Solo Projects einzelne spannende Projekte umgesetzt. Die kreativen Aktivitäten münden in das URBAN ART Festival am 17./18. Juli. Mit Liveperformances von internationalen und nationalen Künstler*innen sowie Teilnehmer*innen jeden Alters werden die Straßen um den Hauptplatz Amstettens, begleitet von Musik und Film, bunte Geschichten erzählen. Das Festival findet bei jedem Wetter statt und startet am Infopoint am Hauptplatz.
Den Abschluss bildet die Ausstellung URBAN Impressions der Naturfreunde Fotogruppe in der KIAM Galerie.
Acht Künstler*innen des Künstler*innenkollektivs „Achtsamma“ zeigen ihre jeweilige Herangehensweise an das Thema BODENKONTAKT und gestalten daraus eine vielschichtige performative Installation. Im Zentrum eines völlig in Weiß gehaltenen Raumes steht ein gedeckter Tisch als bodenständiges und verbindendes Element unserer regionalen Kultur im Mostviertel. Als vertrauter Ort der Zusammenkunft gibt er Sicherheit und Inspiration – BODEN. Gleichzeitig ist er Ausgangs- und Bezugspunkt nach außen – KONTAKT – zum Raum, den Kunstwerken an den vier Wänden und zur Welt im Großen. Die Sessel stehen nicht um den Tisch herum, sondern sind jeweils direkt vor einem Kunstwerk platziert. Die Besucher*innen können dort Platz nehmen und verweilen. Oder den Platz immer wieder wechseln, um die dargebotene Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Installation bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Verortung und Bewegung, Erdung und Höhenflug, Vernetzung und Rückzug. Sie macht bewusst, dass jeder unserer Schritte Abdrücke auf der Erde hinterlässt, und fordert Reflexion. Stummer Zeuge dieses Prozesses ist der weiße Boden, auf dem im Laufe der Zeit die Spuren des BODENKONTAKTS erscheinen.
2021
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
NATUR ! PRO_DUKT/
Im künstlichen Naturraum
03.07.2021 bis 04.07.2021
Zweistromland/Traisenbrücke, Schloss Traismauer, Altes Schlosserhaus, Kremser Straße 1, 3133 Traismauer
Die vom Menschen verursachte ökologische Krise samt ihren Folgen ist die größte Herausforderung des frühen 21. Jahrhunderts. Sie verlangt nach einer zügigen Transformation hin zu einer intelligenteren Art des Miteinanders.
In der Ausstellung NATUR ! PRO_dukt/ schafft die Kunst neue Freiräume des Denkens und Handelns. Auf einer in Traismauer am Fluss Traisen gelegenen „Insel“ verbinden sich Kunst und Natur zu einem Ort des nachhaltigen Staunens. In der Ausstellung finden sich mehrere großformatige Installationen, die von den Besucher*innen aktiv erforscht werden können.
Im „Dorf für Würmer“ des bildenden Künstlers Matthias Mollner werden die Menschen selbst zu Würmern, die sich kriechend und schlängelnd durch verschiedene Ökosysteme bewegen. Das überdimensionale Insektenhaus des Künstlers Sascha Rier bietet mit der Grundfläche eines Einfamilienhauses genug Platz für eine Reflexion zum Umgang mit Boden und natürlichen Ressourcen. Eingebettet werden die Arbeiten in die Landschaftsgestaltung des Nachhaltigkeitsexperten und Winzers Rudolf Hofmann.
Im Rahmen des Projekts finden Performances, ein Artists-in-Residence-Programm sowie eine Ausstellung im Schloss Traismauer statt.
Die neue Galerie ALL-ARTS am Kollmitzberg öffnet ihre Tore für eine Werkschau von drei regionalen Künstler*innen, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld Mensch:Natur bewegen. Die Künstlerin Judith Brandstötter lotet mittels Malerei und experimenteller Fotografie Ursprünge des menschlichen Daseins aus. Die großformatigen Werke zeigen archaische Frauenkörper, die fest verankert ihre Gliedmaßen in den Boden stemmen. Ihre paradiesischen Landschaften imaginieren Sehnsuchtsorte der Gegenwart.
Die Veränderung der Wahrnehmung spielt auch im Werk „Haut & Hülle“ der Künstlerin Irma Kapeller eine zentrale Rolle. Die Oberflächen von Böden sind die Orte ihrer Kommunikation – des Sichtbarmachens von Verborgenem und Unbeachtetem. In mehreren Latex-Schichten werden Bodenflächen abgenommen und als Zeitdokumente im Moment festgehalten.
Das Verhältnis Mensch:Natur wird in den Werken des Künstlers Willibald Katteneder eindrucksvoll zur Diskussion gestellt. Als kompetenter Handwerker nutzt er natürliche Materialien und setzt fragil wirkende Denk-Male in die Landschaft, die auf Achtsamkeit im Umgang mit Natur verweisen. Im emotionalen Dialog mit der Natur finden die drei Positionen AM GRUND zusammen.
Acht Künstler*innen des Künstler*innenkollektivs „Achtsamma“ zeigen ihre jeweilige Herangehensweise an das Thema BODENKONTAKT und gestalten daraus eine vielschichtige performative Installation. Im Zentrum eines völlig in Weiß gehaltenen Raumes steht ein gedeckter Tisch als bodenständiges und verbindendes Element unserer regionalen Kultur im Mostviertel. Als vertrauter Ort der Zusammenkunft gibt er Sicherheit und Inspiration – BODEN. Gleichzeitig ist er Ausgangs- und Bezugspunkt nach außen – KONTAKT – zum Raum, den Kunstwerken an den vier Wänden und zur Welt im Großen. Die Sessel stehen nicht um den Tisch herum, sondern sind jeweils direkt vor einem Kunstwerk platziert. Die Besucher*innen können dort Platz nehmen und verweilen. Oder den Platz immer wieder wechseln, um die dargebotene Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Installation bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Verortung und Bewegung, Erdung und Höhenflug, Vernetzung und Rückzug. Sie macht bewusst, dass jeder unserer Schritte Abdrücke auf der Erde hinterlässt, und fordert Reflexion. Stummer Zeuge dieses Prozesses ist der weiße Boden, auf dem im Laufe der Zeit die Spuren des BODENKONTAKTS erscheinen.
Das Fotoprojekt, in dessen Rahmen Porträtfotografien von Dorfbewohner*innen entstehen, ermöglicht ein Beleben und Durchlüften von gewachsenen und neuen Beziehungen. Das Betrachten der angefertigten Porträts an vielfältigen Ausstellungsorten erweitert unseren Blick auf das Dorf und die Menschen, mit denen wir in Nachbarschaft leben. Welchen Kontakt haben wir zu unserem Stück Boden, auf dem wir leben? Was verbindet uns mit diesem Ort? Warum sind wir hier? Welche Erinnerungen ruft der Boden in Neustift, Hofstetten und Doppel hervor?
In den drei aneinandergrenzenden Dörfern leben 130 Menschen. Manche sind hier geboren, andere haben diesen Ort bewusst als ihr Zuhause gewählt. Die Fotografien zeigen Momente, in denen die hier Lebenden „ihren Boden“ bewohnen, bewirtschaften oder genießen.
Auf einem ca. einstündigen Rundgang können die Gäste die Ausstellungsorte im öffentlichen und halb-öffentlichen Raum besuchen. Sie erwandern den Boden, auf dem wir leben und nehmen dabei sowohl die porträtierten Menschen als auch die Plätze, an denen die Fotografien gezeigt werden, bewusst in den Blick. Im Inneren des neu gestalteten „Feuerwehrhauses“ überrascht eine kleine Schau zur dörflichen Vielfalt.
Die neue Galerie ALL-ARTS am Kollmitzberg öffnet ihre Tore für eine Werkschau von drei regionalen Künstler*innen, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld Mensch:Natur bewegen. Die Künstlerin Judith Brandstötter lotet mittels Malerei und experimenteller Fotografie Ursprünge des menschlichen Daseins aus. Die großformatigen Werke zeigen archaische Frauenkörper, die fest verankert ihre Gliedmaßen in den Boden stemmen. Ihre paradiesischen Landschaften imaginieren Sehnsuchtsorte der Gegenwart.
Die Veränderung der Wahrnehmung spielt auch im Werk „Haut & Hülle“ der Künstlerin Irma Kapeller eine zentrale Rolle. Die Oberflächen von Böden sind die Orte ihrer Kommunikation – des Sichtbarmachens von Verborgenem und Unbeachtetem. In mehreren Latex-Schichten werden Bodenflächen abgenommen und als Zeitdokumente im Moment festgehalten.
Das Verhältnis Mensch:Natur wird in den Werken des Künstlers Willibald Katteneder eindrucksvoll zur Diskussion gestellt. Als kompetenter Handwerker nutzt er natürliche Materialien und setzt fragil wirkende Denk-Male in die Landschaft, die auf Achtsamkeit im Umgang mit Natur verweisen. Im emotionalen Dialog mit der Natur finden die drei Positionen AM GRUND zusammen.
2021
Performance
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Draußen
URBAN ART Amstetten
STRASSEN ERZÄHLEN GESCHICHTEN
17.07.2021 bis 18.07.2021
Zentrum Amstetten, Hauptplatz Amstetten, 3300 Amstetten
17.07.2021 bis 18.07.2021
2021-07-17
2021-07-18
|Amstetten|
|Performance|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Draußen|
BE PART OF IT! Die Kunstinitiative Amstetten (KIAM) und die Stadt Amstetten als Projektpartner laden Sie ein, sich als aktive Teilnehmer*innen in den Sparten Graffiti, Wandmalerei, Straßenmalerei oder Street Art zu beteiligen oder als Besucher*innen entlang eines Parcours an der bunten Liveshow teilzuhaben. URBAN ART Amstetten wird das Zentrum der Stadt einen Monat lang als urbanen Raum erstrahlen lassen.
URBAN ART startet mit einer Eröffnung mit Ausstellung und Performance. Danach werden bei URBAN ART Solo Projects einzelne spannende Projekte umgesetzt. Die kreativen Aktivitäten münden in das URBAN ART Festival am 17./18. Juli. Mit Liveperformances von internationalen und nationalen Künstler*innen sowie Teilnehmer*innen jeden Alters werden die Straßen um den Hauptplatz Amstettens, begleitet von Musik und Film, bunte Geschichten erzählen. Das Festival findet bei jedem Wetter statt und startet am Infopoint am Hauptplatz.
Den Abschluss bildet die Ausstellung URBAN Impressions der Naturfreunde Fotogruppe in der KIAM Galerie.
Die neue Galerie ALL-ARTS am Kollmitzberg öffnet ihre Tore für eine Werkschau von drei regionalen Künstler*innen, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld Mensch:Natur bewegen. Die Künstlerin Judith Brandstötter lotet mittels Malerei und experimenteller Fotografie Ursprünge des menschlichen Daseins aus. Die großformatigen Werke zeigen archaische Frauenkörper, die fest verankert ihre Gliedmaßen in den Boden stemmen. Ihre paradiesischen Landschaften imaginieren Sehnsuchtsorte der Gegenwart.
Die Veränderung der Wahrnehmung spielt auch im Werk „Haut & Hülle“ der Künstlerin Irma Kapeller eine zentrale Rolle. Die Oberflächen von Böden sind die Orte ihrer Kommunikation – des Sichtbarmachens von Verborgenem und Unbeachtetem. In mehreren Latex-Schichten werden Bodenflächen abgenommen und als Zeitdokumente im Moment festgehalten.
Das Verhältnis Mensch:Natur wird in den Werken des Künstlers Willibald Katteneder eindrucksvoll zur Diskussion gestellt. Als kompetenter Handwerker nutzt er natürliche Materialien und setzt fragil wirkende Denk-Male in die Landschaft, die auf Achtsamkeit im Umgang mit Natur verweisen. Im emotionalen Dialog mit der Natur finden die drei Positionen AM GRUND zusammen.
Die neue Galerie ALL-ARTS am Kollmitzberg öffnet ihre Tore für eine Werkschau von drei regionalen Künstler*innen, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld Mensch:Natur bewegen. Die Künstlerin Judith Brandstötter lotet mittels Malerei und experimenteller Fotografie Ursprünge des menschlichen Daseins aus. Die großformatigen Werke zeigen archaische Frauenkörper, die fest verankert ihre Gliedmaßen in den Boden stemmen. Ihre paradiesischen Landschaften imaginieren Sehnsuchtsorte der Gegenwart.
Die Veränderung der Wahrnehmung spielt auch im Werk „Haut & Hülle“ der Künstlerin Irma Kapeller eine zentrale Rolle. Die Oberflächen von Böden sind die Orte ihrer Kommunikation – des Sichtbarmachens von Verborgenem und Unbeachtetem. In mehreren Latex-Schichten werden Bodenflächen abgenommen und als Zeitdokumente im Moment festgehalten.
Das Verhältnis Mensch:Natur wird in den Werken des Künstlers Willibald Katteneder eindrucksvoll zur Diskussion gestellt. Als kompetenter Handwerker nutzt er natürliche Materialien und setzt fragil wirkende Denk-Male in die Landschaft, die auf Achtsamkeit im Umgang mit Natur verweisen. Im emotionalen Dialog mit der Natur finden die drei Positionen AM GRUND zusammen.
Die neue Galerie ALL-ARTS am Kollmitzberg öffnet ihre Tore für eine Werkschau von drei regionalen Künstler*innen, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld Mensch:Natur bewegen. Die Künstlerin Judith Brandstötter lotet mittels Malerei und experimenteller Fotografie Ursprünge des menschlichen Daseins aus. Die großformatigen Werke zeigen archaische Frauenkörper, die fest verankert ihre Gliedmaßen in den Boden stemmen. Ihre paradiesischen Landschaften imaginieren Sehnsuchtsorte der Gegenwart.
Die Veränderung der Wahrnehmung spielt auch im Werk „Haut & Hülle“ der Künstlerin Irma Kapeller eine zentrale Rolle. Die Oberflächen von Böden sind die Orte ihrer Kommunikation – des Sichtbarmachens von Verborgenem und Unbeachtetem. In mehreren Latex-Schichten werden Bodenflächen abgenommen und als Zeitdokumente im Moment festgehalten.
Das Verhältnis Mensch:Natur wird in den Werken des Künstlers Willibald Katteneder eindrucksvoll zur Diskussion gestellt. Als kompetenter Handwerker nutzt er natürliche Materialien und setzt fragil wirkende Denk-Male in die Landschaft, die auf Achtsamkeit im Umgang mit Natur verweisen. Im emotionalen Dialog mit der Natur finden die drei Positionen AM GRUND zusammen.
Im Zuge eines einwöchigen Fotoworkshops traf sich eine Gruppe von Fotograf*innen im Naturpark Ötscher-Tormäuer, um sich bei gemeinsamen Fotowanderungen mit dem Thema Bodenkontakt sowohl theoretisch als auch praktisch auseinanderzusetzen. Durch die dabei angefertigten Bilder entstanden so sehr persönliche „Kontaktabzüge“ von diesem Ort.
Dieser Naturraum bietet in Zeiten der Bodenverdichtung durch intensive landwirtschaftliche Nutzung, Zerstörung natürlicher Lebensräume durch Monokulturen, forstwirtschaftliche Nutzwälder und scheinbar grenzenlose Bodenversiegelung durch fortlaufende Verbauung sowohl physisch als auch psychisch noch genug echten Boden. Hier bleibt Raum für die Fragen, was Bodenkontakt für eine/n selbst bedeutet, wie wichtig er für das eigene Dasein ist, und wie sich fehlender Bodenkontakt auf das menschliche Dasein auswirken mag. Was passiert, wenn die Menschheit immer mehr den Boden unter den Füßen verliert?
Die schönsten Bilder des Projektes wurden auf spiegelungsfreiem Alu-Dibond-Material direktgedruckt und werden an der Holzaußenfassade des Naturparkzentrums Ötscher-Basis bei einer Ausstellung präsentiert.
Die vom Menschen verursachte ökologische Krise samt ihren Folgen ist die größte Herausforderung des frühen 21. Jahrhunderts. Sie verlangt nach einer zügigen Transformation hin zu einer intelligenteren Art des Miteinanders.
In der Ausstellung NATUR ! PRO_dukt/ schafft die Kunst neue Freiräume des Denkens und Handelns. Auf einer in Traismauer am Fluss Traisen gelegenen „Insel“ verbinden sich Kunst und Natur zu einem Ort des nachhaltigen Staunens. In der Ausstellung finden sich mehrere großformatige Installationen, die von den Besucher*innen aktiv erforscht werden können.
Im „Dorf für Würmer“ des bildenden Künstlers Matthias Mollner werden die Menschen selbst zu Würmern, die sich kriechend und schlängelnd durch verschiedene Ökosysteme bewegen. Das überdimensionale Insektenhaus des Künstlers Sascha Rier bietet mit der Grundfläche eines Einfamilienhauses genug Platz für eine Reflexion zum Umgang mit Boden und natürlichen Ressourcen. Eingebettet werden die Arbeiten in die Landschaftsgestaltung des Nachhaltigkeitsexperten und Winzers Rudolf Hofmann.
Im Rahmen des Projekts finden Performances, ein Artists-in-Residence-Programm sowie eine Ausstellung im Schloss Traismauer statt.
2021
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Spuren
Zeugnisse von Bodenkontakt
10.09.2021 bis 31.12.2021
Hauptplatz Wieselburg, 3250 Wieselburg
10.09.2021 bis 31.12.2021
2021-09-10
2021-12-31
|Wieselburg|
|Installation|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Auf dem Gehsteig des Wieselburger Hauptplatzes, in der unmittelbaren Umgebung von 12 neu gepflanzten Bäumen, werden aufgefundene Spuren in einer Installation auf Bild gebannt, künstlerisch verfremdet und somit in einen neuen Kontext gestellt.
Wir alle hinterlassen Spuren. Permanent. Sie sind sichtbare Zeichen unserer Existenz und unserer Vergänglichkeit. Sie sind regional und weltweit großflächig verteilt. Die Motive unserer Spurensammlung sind vielfältig. Einerseits dokumentieren sie die Schönheit unseres Planeten, wie Menschen-, Tier-, Natur- oder Kulturspuren, andererseits bezeugt der negative ökologische Fußabdruck der Menschheit unseren Vernichtungswillen gegenüber der Erde und uns selbst.
Die entdeckten Spuren werden auf Aluminiumplatten gedruckt, die am Boden fixiert werden. Die Besucher*innen können die Spurenauslegung und die langsame Entstehung der Installation mitverfolgen. Sie sind aufgefordert, zu assoziieren, zu diskutieren und die jeweiligen Spuren mit ihren eigenen Spuren zu verweben. So entstehen neue Spurenkontexte, und aus einer Einkaufs-, Café- und Flanier-Meile wird eine Meile zur Erkundung von Kunst. Viel Vergnügen beim Spuren-Entdecken!
2021
Performance
Antipode Südpazifik
Sehnsucht hin oder her
24.09.2021 bis 26.09.2021
Ybbsthaler Hütte, Göstling an der Ybbs, 3345 Göstling an der Ybbs
In einer künstlerisch-performativen Arbeit werden Fragestellungen, die aus dem Themenfeld „Antipode“ (die Bezeichnung für das auf der gegenüberliegenden Seite der Erde liegende Gebiet) resultieren, abgearbeitet und in Handlungsanweisungen für nachfolgende Wander*innen umgewandelt. Was wäre, wenn man vom Dürrenstein durch die Erde durchsausen könnte? Unser Antipode ist ein Punkt mitten im Südpazifik.
Das Kentern bei der nächstgelegensten Insel und die damit einhergehenden Konsequenzen werden zum Thema gemacht und zum Mostviertel ins Verhältnis gesetzt bzw. dementsprechend umgesetzt. Wie können dabei Wechselwirkungen aufgebaut werden? Welche Aktivitäten, die dort passieren (erhöhter Meeresspiegel, politische Verhältnisse, Sturm), könnten in welcher Form vor Ort am Berg „übersetzt“ werden? Darunter fallen unter anderem Handlungsanweisungen wie Nebelhorn tröten, Deck schrubben, Walgesänge imitieren oder Funksprüche ablassen.
Als einwöchige Basis dient die Ybbstaler Hütte. Besucher*innen haben die Möglichkeit, mitzumachen und eine aktive Rolle in der Entwicklung der „Handlungsanweisungen vom anderen Ende der Welt“ einzunehmen. Das Ergebnis mündet in ein Handbuch und einen Film.
2021
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Zur Ruhe kommen
HINSEHEN UND AUFWACHEN!
24.09.2021 bis 30.09.2021
Verein Wohnen, Kerensstraße 14/3, 3100 St.Pölten
24.09.2021 bis 30.09.2021
2021-09-24
2021-09-30
|St.Pölten|
|Ausstellung|
|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
... so liegt man? Wo können Menschen zur Ruhe kommen, und wie sehen diese „Räume“ aus? Wie wichtig sind diese Ruheplätze auch zum Kraftschöpfen, um für die Aufgaben des Lebens gewappnet zu sein?
Wir möchten in unserem Projekt verschiedene Schlaf- und Ruheplätze von Menschen ablichten. Erst der Blick auf die Unterschiede lässt den Blick auf das gesamte Spektrum der Möglichkeiten zu. Die Diversität der Schlafplätze zeigt auch die Breite der Herkunftswelten von jenen Menschen, die durch den Verein Wohnen begleitet werden.
Die Fotos mit dazu passenden Bildtexten werden im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. An der Schnittstelle des Sichtbaren zum Unsichtbaren kann sehr viel Selbstverständliches hinterfragt werden. „Die scheinbare Wirklichkeit liegt immer im Auge des Betrachters, die eigentliche Wahrheit bleibt verborgen.“
Zusätzlich dekonstruieren Jugendliche und junge Erwachsene aus dem berufsbegleitenden Studiengang der Bundesbildungsanstalt für Sozialpädagogik ein Alltagsverständnis dieser Thematik und konstruieren eigene Bilder aufgrund ihrer gewonnenen Erkenntnisse.
Der sonst so ferne, unbeachtete Boden rückt ganz nah, ins Zentrum der Aufmerksamkeit und in den künstlerischen Blick: eine Pflanze, die sich durch einen Riss im Boden zwängt – weggeworfene Zigarettenstummel – eine leere zerdrückte Getränkedose – der Straßenbelag … Zumeist sind es nur unsere Füße, die in Kontakt mit dem Boden treten. Schenken wir dem Boden, der uns trägt, jedoch gezielt unsere Aufmerksamkeit, eröffnet sich die Welt auf neue, ungewohnte Weise.
Mit verschiedenen Medien untersuchen wir den Boden in und um Haag in Ausschnitten von 20 x 20 cm: Isabell Kneidinger dokumentiert in ihrer Malerei zufällig auf den Boden Gefallenes. Claudia Antonius und Jörg Jozwiak (Institut für Intersinnforschung) formen im Frühjahr Bodenausschnitte mit Silikon ab, die danach mit Gips zu kleinen Blöcken ausgegossen werden. Haager Bürger*innen entdecken an drei Workshop-Abenden den – scheinbar bekannten – Boden mit dem Fotoapparat neu. In einer abschließenden gemeinsamen Ausstellung werden die Ergebnisse präsentiert: an den Wänden, auf dem Boden liegend, freistehend im Raum.
Anlässlich des 750. Jahrestags des Tullner Stadtrechts haben OMAi und die Kunstwerkstatt Tulln eine Serie spontaner Tagtool-Interventionen mit dem Titel „Lichtgedichte“ entwickelt, die altbekannte Stadtfassaden mithilfe von Projektionskunst in neuem Licht erstrahlen lassen.
OMAi ist ein Studio für digitale künstlerische Ausdrucksformen, gegründet von den Brüdern Josef und Markus Dorninger und Matthias Fritz. Die Arbeit des aus Tulln stammenden Kollektivs umfasst Liveperformances, interaktive Kunstinstallationen und Kreativpädagogik. Ihr primäres Medium sind digitale Lichtprojektionen, zu deren Erzeugung das eigens entwickelte visuelle Instrument „Tagtool“ dient. Diese in den USA als Patent angemeldete Erfindung wird weltweit von Projektionsmalern auf Bühne und Straße eingesetzt, um Bilder zum Leben zu erwecken.
Bei „Lichtgedichte“ setzen sich die Projektionsmaler mit ihrer Heimatstadt künstlerisch auseinander. Das Endprodukt ist eine dokumentarische Fotostrecke, die als Ausstellung in der Kunstwerkstatt Tulln sowie als Bildband präsentiert wird. Bei der Vernissage setzen die Künstler die Lichtgedichte auch als Liveperformance um.
2021
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Winkelweite 360 Grad
Eine Windmühlenperformance
13.05.2022 bis 24.06.2022
RAIKA Retz, Hauptplatz 33, 2070 Retz
13.05.2022 bis 24.06.2022
2022-05-13
2022-06-24
|Retz|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Die Windmühle Retz, deren Räder sich bewegen wie der Kreislauf des Lebens, wird zum Mittelpunkt einer Performance. Texte und Bilder, die diesen Kreislauf widerspiegeln, werden auf die Mühle projiziert. Musik begleitet die Aktion. Zwei Künstlerinnen, im Ausdruck poetisch und zeitkritisch, weisen damit mehrdimensional auf die Vielfalt der Kreativität und Fantasie des Menschen hin. In alle Richtungen!
Ergänzend möchte die Liveperformance die Schaufelräder der Windmühle gleich den Schwingen eines Vogels verwenden, um die ineinanderfließenden Inhalte der Texte, der Bilder und der Musik weiterzutragen. Sie mögen sich im Umkreis von 360 Grad ausbreiten ... gleich konzentrischen Kreisen.
Eine Achse führt ins historische Zentrum von Retz, wo eine mehrwöchige Ausstellung mit Vernissage ein Nachsehen und Nachhören der Bild-Text-Musik-Trilogie ermöglichen wird.
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Seniorenfreundlich
Draußen
FensterGALERIE Wagram
Ein Dorf wird zur Galerie
14.05.2022 bis 18.06.2022
Ortsgebiet Königsbrunn, 3465 Königsbrunn am Wagram
Die Bewohner*innen von Königsbrunn am Wagram werden zu Galerist*innen: Sie stellen die straßenseitigen Fenster ihrer Häuser der Fotografin Nadja Meister zur Verfügung und ermöglichen so einen neuen Blick auf die Gemeinde. Dabei werden Fotos aller sechs Ortsteile der Marktgemeinde präsentiert.
Die gezeigten Fotografien reichen vom bisher unbeachteten Detail bis hin zur Landschaftstotale – von der Nahaufnahme bis zum Weitwinkel. Die Besucher*innen sind eingeladen, von Foto zu Foto, von Haus zu Haus zu spazieren. So „ergehen“ sie sich eine Gesamtsicht möglicher Ein- und Ausblicke auf den Ort.
Im Rahmenprogramm werden auch Fotos von Kindern der Volksschule Königsbrunn gezeigt, die in Workshops mit Nadja Meister erarbeitet wurden. Eine Lesung von Joachim Rogginer in der Kellergasse Königsbrunn wird uns zusätzlich die Sicht eines lokalen Literaten auf die Welt des Wagram vermitteln.
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Das letzte Hemd hat viele Taschen
Interaktive Versuchsanordnung
14.05.2022 bis 25.06.2022
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
14.05.2022 bis 25.06.2022
2022-05-14
2022-06-25
|Jedenspeigen|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Im Rahmen dieses Projekts wollen wir uns gemeinsam an die künstlerische Umsetzung eines Rituales wagen und den jahrtausendealten Brauch, Verstorbenen Gegenstände mit ins Grab zu geben, neu interpretieren.
Besucher*innen sind dazu aufgefordert, Gegenstände mitzubringen, die sie als Grabbeigaben wählen würden. Wer möchte, legt sich auf großformatiges Papier, auf dem die Umrisse der Person nachgezeichnet werden. In die danach gezeichnete Grabgrube werden die mitgebrachten Gegenstände positioniert, und anschließend erfolgt die fotografische Dokumentation des Arrangements. Die entstandenen Bilder werden als Ausdrucke in einer Ausstellung platziert, die somit permanent wächst.
Das Festivalmotto „Weitwinkel“ bedeutet in diesem Fall, sich die Fragen zu stellen: Was bleibt von mir als Person nach diesem Leben? Wer bin ich, und wer will ich nach meinem Tod in der Erinnerung anderer sein?
Das „Hiatahüttl“ hoch über Goggendorf wird zum idealen Ort, an dem alteingesessene Goggendorfer*innen auf ihr Dorf – und sich selbst – schauen, buchstäblich und im übertragenen Sinn: Am Dachboden gefundene und möglichst persönlich kommentierte Fotos werden für eine Ausstellung aufbereitet. Welche Emotionen stellen sich beim Betrachten ein? Nostalgie, Freude, Indifferenz?
Der verstorbene Wiener Autor und Wahl-Goggendorfer Helmut Korherr hat pointierte Texte über seine Jahre im Dorf geschrieben. Seine Frau, Barbara Korherr, wird zur Eröffnung daraus lesen, und die Blasmusik Goggendorf wird ein Stück des Komponisten Johannes Holik zur Uraufführung bringen.
Die Fotos samt Kommentaren werden zu einer Publikation verarbeitet und mit einem Begleittext versehen. Auf diese Weise entsteht eine ästhetische Analyse des Gefühlshaushaltes einer Gemeinde: Welche Gefühle weckt der Blick zurück?
2022
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
La La Silo-Land
Von Kornkammern mit Weitblick
15.05.2022 bis 26.06.2022
museumORTH, Schlossplatz 1, 2304 Orth an der Donau
Zehn namhafte Künstler*innen aus Niederösterreich und aus Záhorie in der Slowakei sind eingeladen, den Kontext und die Nachbarschaften von Getreidesilos beiderseits der March zu untersuchen.
Mehr als 150 Getreidesilos strukturieren die niederösterreichischen Ackerbaugebiete. Sie sind Speicher, Sender, Landmark und Aussichtswarte des ländlichen Raums. Obwohl ihre Funktion immer dieselbe ist, gibt es keine baugleichen Silos. Hilde Fuchs, Thomas Hörl, Johanna und Helmut Kandl, Felix Malnig, Heidi Pretterhofer, Oto Hudec, Ema Lančaričová, Jürgen Rendl und Martina Šimkovičová nehmen in interdisziplinären Arbeiten die Silobauten, die Nahsicht, Fernsicht und die Vogelschau auf die Regionen in den Blick.
Die künstlerischen Beobachtungen werden im museumORTH im Schloss Orth gezeigt – das selbst bis 1960 als Getreidespeicher diente – und im F-Centrum in Devínska Nová Ves (SK).
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
1000x VIELfalt
WandelCAFE mit Workshops
20.05.2022 bis 05.08.2022
WandelCAFE, Rathausstraße 8, 2301 Groß-Enzersdorf
20.05.2022 bis 05.08.2022
2022-05-20
2022-08-05
|Groß-Enzersdorf|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
1000x VIELfalt erweckt ein einstiges Geschäftsgebäude in Groß-Enzersdorf für mehrere Wochen zu neuem Leben: Ein riesiges Gemeinschaftsbild mit Porträts der Bewohner*innen der Stadt wird Teil eines vollends anderen Begegnungsorts, des „WandelCAFEs“. Dieses wird mit Upcycling-Möbeln, die im Vorfeld gemeinsam mit allen Interessierten hergestellt werden, zum Begegnungsort der Bürger*innen für Veranstaltungen wie Kunstworkshops, Kleidertauschparty, Kochworkshops usw.
Das „WandelCAFE“ steht zwei Monate lang als Raum zur Entwicklung von Kunstprojekten und neuen Ideen für den Ort offen. Es ist ein temporäres Kreativatelier für alle, die mitgestalten wollen. Ausstellungen, Filmvorführungen, Diskussionen, Konzerte und vieles andere mehr: Ein buntes Programm entsteht durch Partizipation – mit allen daran interessierten Menschen.
Das Projekt:
Auf einem insgesamt ca. 13,6 km langen Themenweg sind Informationsschilder zu interessanten historischen, heute unsichtbaren Stätten aufgestellt. Die historischen Infos sind zusätzlich per Audio-Guide verfügbar und werden mit Klanginterpretationen und musikalischen Assoziationen zur Geschichte der jeweiligen Ortes bereichert. Die Route kann erwandert oder ideal auch mit dem Rad erkundet werden. Nehmen Sie Ihr Smartphone mit, um die Audioguides und Klanginterpretationen aufrufen und hören zu können!
Die Projekt-Orte:
Das römische Marschlager in Kollnbrunn, das mittlelalterliche Dorf Tiemental-Neusiedl bei Kleinharras, die bronzezeitlichen Hügelgräber bei Gaweinstal und das „Weinviertler Meer“.
Projekthomepage für weitere Infos:
Lagepläne inklusive einer Radtour, die die Orte verbindet, finden Sie auf der Projekthomepage: https://www.weinviertel-sued.at/history-lost-sound
2022
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Draußen
HZWEIO
Generative Klanginstallation
21.05.2022 bis 14.08.2022
Wasserspeicher Alte Hofmühle/Museum, Mühlenring 2, 2020 Hollabrunn
Eine Batterie von blauen Maischetonnen mit einem Fassungsvermögen von je zweihundert Litern wird so platziert, dass sie direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Jedes der Fässer enthält ungefähr hundert leere PET-Flaschen, leicht zusammengedrückt und wieder hermetisch verschlossen. Sie dehnen sich mit zunehmender Temperatur aus und ziehen sich zusammen, wenn die Umgebung abkühlt, und erzeugen so eine Vielzahl von leisen Klick- und Plopp-Geräuschen. Mikrofone nehmen diese Klänge auf und übertragen sie an ein Lautsprechersystem im öffentlichen Raum.
Die „Komposition“ folgt einem Algorithmus, vollständig an die Naturgesetze gebunden, dem Rhythmus von Tag und Nacht sowie von Temperaturveränderungen, die sich den lokalen Wetterbedingungen verdanken – dem weiten Winkel der Sonne von Ost nach West, die die gesamte Landschaft erwärmt.
Eine Installation von Martin Breindl und Bernhard Kathan.
In unserer Licht-Performance werden 100 Kirchen im Weinviertel in zwölf Nächten mit rotem Licht bestrahlt. Die Farbe Rot setzt ein Signal: Rot lässt anhalten, steht für Lebensfreude, Begeisterung, Schönheit, erinnert an die blutige Geschichte und ist eine Mahnung an die Gegenwart.
Licht gilt als schnelles Kommunikationsmittel. Unsere Beleuchtung weist somit auf Beziehungen hin – zwischen den Kulturen und über den eigenen Kirchturm hinaus. Hinter den erleuchteten Oberflächen sind Menschen mit ihren Überzeugungen, die zu achten und im Dialog zu halten sind. Lichtzeichen wurden früher als Warnung verwendet. Wir sagen damit: Achtung/Stopp! und machen auf die Gefahr aufmerksam, dass unsere Kulturdenkmäler verloren gehen, die Umwelt bedroht ist und unsere Gesellschaft auseinanderbricht.
Am Eröffnungs- und am Abschlussabend laden wir zu Veranstaltungen in den beleuchteten Kirchen ein.
Wenn man den Weinviertler Alltag insgesamt in den Weitwinkel-Blick nehmen möchte, muss man auch aufs „Hintaus“ schauen. Im Gegensatz zum herzeigbaren „Voraus“ der Häuser findet sich im „Hintaus“ das Schlampige, das Unaufgeräumte. Wir nehmen Geschichten aus dem Hintaus in den Fokus – beiläufig erzählte Begebenheiten, die man nicht an die große Glocke hängen will, die aber Witz und Weisheit und nicht zuletzt ein spezielles Weinviertler Lebensgefühl enthalten.
Diese oft skurrilen, aber auch tragischen Geschichten werden von Ortsbewohner*innen aller Altersgruppen aufgeschrieben und auf vielfältigste Weise einer künstlerischen Bearbeitung zugeführt: in Schuhschachtel-Panoramen, in Bildern, Fotos etc. regionaler Künstler*innen, in einer Konzert-Lesung und einem Erzähl-Frühschoppen. Gebündelt werden all diese Darbietungsformen bei einem zweitägigen Hintaus-Fest.
Wenn man den Weinviertler Alltag insgesamt in den Weitwinkel-Blick nehmen möchte, muss man auch aufs „Hintaus“ schauen. Im Gegensatz zum herzeigbaren „Voraus“ der Häuser findet sich im „Hintaus“ das Schlampige, das Unaufgeräumte. Wir nehmen Geschichten aus dem Hintaus in den Fokus – beiläufig erzählte Begebenheiten, die man nicht an die große Glocke hängen will, die aber Witz und Weisheit und nicht zuletzt ein spezielles Weinviertler Lebensgefühl enthalten.
Diese oft skurrilen, aber auch tragischen Geschichten werden von Ortsbewohner*innen aller Altersgruppen aufgeschrieben und auf vielfältigste Weise einer künstlerischen Bearbeitung zugeführt: in Schuhschachtel-Panoramen, in Bildern, Fotos etc. regionaler Künstler*innen, in einer Konzert-Lesung und einem Erzähl-Frühschoppen. Gebündelt werden all diese Darbietungsformen bei einem zweitägigen Hintaus-Fest.
Das Nachtwächterhaus neben der Poysdorfer Pfarrkirche war einst Wirkstätte jenes Mannes, der über das Wohlergehen der Stadt wachte. Nur zwei kleine Räume groß, überdauerte es die Jahrhunderte. Mit tausend Büchern wird das leere Haus jetzt wiederbelebt und beeinflusst die Geschicke der Stadt auf neue Weise. Es handelt sich nämlich um Kochbücher.
Ein Tisch und zehn Sessel laden dazu ein, es sich gemütlich zu machen, sich von Rezepten aus aller Welt inspirieren zu lassen, Leute zu treffen, übers Essen zu reden. Über neue und alte Rezepte, über Nahes und Fernes, über das kulinarische Gedankengut der Region. Der Raum bleibt untertags geöffnet, die Bücher dürfen gelesen und abfotografiert werden, das Haus aber nicht verlassen.
Ein wöchentlicher Stammtisch und Workshops begleiten und beleben den Inspirationsraum. Weil: Nichts geht uns so nahe wie unser Essen. Und mitreden kann dabei jede*r.
2022
Ausstellung
Umweltschonend
Drinnen
GLOBAL – JETZT
Verbindet Kunst – spojuje umění?
25.06.2022 bis 31.07.2022
Kunsthaus Laa, Bürgerspitalgasse 1, 2136 Laa an der Thaya
Die KünstlerInnengruppe JETZT, Schüler*innen der Kunstschule in Nový Jičín/Neu Titschein (Tschechien) sowie Schüler*innen der NMS und Musik-MS in Laa/Thaya erarbeiten individuelle Blicke auf Gewinner, Verlierer und auf Auswüchse der Globalisierung.
In Bildern mit Malerei, Collagen, Druckgrafiken sowie Objekten, Video und einer interaktiven Videoinstallation wird der Fokus auf beides gelegt: auf die Dinge, die wir benutzen, genießen und gerne wahrnehmen, aber auch auf das, was es dazu braucht und welche Auswirkungen es hat. Positive und negative Aspekte des Randständigen, Verborgenen und scheinbar Unwichtigen dieser Entwicklung sollen in die Mitte gestellt und Dinge, die offenbar in der Mitte sind, an den Rand geschoben werden.
Was wird geopfert für mein Wohlbefinden? Was wird sichtbar, wenn wir unseren Blick erweitern und den Weitwinkel unserer Wahrnehmung wieder bewusst zulassen?
Herrnbaumgarten ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und seinen Hang zum geistvollen Unsinn, das wissen wir schon. Aber darüber hinaus hat der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) eine erstaunliche Entdeckung gemacht: nämlich, dass genau hier Künstler*innen leben, die zwar schon in Städten wie Berlin, Wien oder New York erfolgreich waren, sich und ihr Werk aber teilweise noch nie in ihrem Heimatdorf präsentiert haben.
Daher veranstaltet der VVG am ersten Sommerwochenende mit „Entdeckungen“ ein bunt schillerndes kleines Festival mit zehn faszinierenden Projekten aus Malerei, Objektkunst, Musik, Theater und Performance. Und wir sind sicher, dass so manch eine*r nicht aus dem Staunen herauskommen wird, dass die kleine Ortschaft ein kreatives Potenzial birgt, das durchaus auch auf großen Bühnen bestehen kann.
In einer partizipativen Aktion bemalt die „Rip Off Crew“, bestehend aus drei heimischen Street-Art-Künstlerinnen, den 45 m hohen Siloturm in Engelhartstetten. Die Südfassade des Turms wird zudem mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet, um künftig elektrische Energie für die Region zu liefern.
300 Silotürme prägen als graue Monolithen unverkennbar die österreichischen Dorfpanoramen: Bis zu siebzig Meter hoch ragen sie in den Himmel und gehören zum industriellen Erbe des Landes. Sie sind Teil der kulturellen Identität geworden, nur ein unkonventioneller Blick erkennt sie noch als Fremdkörper in der Landschaft.
Die grauen Riesen gelten oft als unschöne Hochhäuser am Land und sind zunehmend dem Verfall und Leerstand preisgegeben. Mit dem Projekt des Vereins „Silosophie“ soll nun ein erster Turm vor der Versteinerung bewahrt und ein ganzheitliches Wahrzeichen der Zukunft geschaffen werden.
2022
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
Luftblick
Weinviertel von oben
09.07.2022 bis 24.07.2022
M-Zone im MAMUZ, Waldstraße 44-46, 2130 Mistelbach
09.07.2022 bis 24.07.2022
2022-07-09
2022-07-24
|Mistelbach|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Unterschiedliche Elemente der Weinviertler Kulturlandschaft werden mittels Luftbildaufnahmen porträtiert. Mithilfe eines unbemannten Luftfahrzeugs, einer Drohne mit Weitwinkel-Kamera, wird das Sichtfeld erweitert. Erst aus der Vogelperspektive zeigen sich die charakteristischen und doch unvertrauten Formen, Linien und Muster, die das nördliche Weinviertel prägen. In einer Ausstellung werden die Luftbilder in Form von Fotografien und Kurzvideos gezeigt.
Wer mittendrin in der Landschaft steht, ist in der eigenen Wahrnehmung beschränkt. Der Blick von oben ermöglicht eine völlig andere Betrachtungsweise des Alltäglichen und eine neue Auseinandersetzung mit der Umgebung. Welche Formen, Linien und Muster bestimmen unsere Lebenswelten, liegen aber im Bereich des Nicht-Sichtbaren? Von oben sehen wir, was uns sonst verborgen bleibt, uns aber dennoch alltäglich beeinflusst und berührt.
Zehn namhafte Künstler*innen aus Niederösterreich und aus Záhorie in der Slowakei sind eingeladen, den Kontext und die Nachbarschaften von Getreidesilos beiderseits der March zu untersuchen.
Mehr als 150 Getreidesilos strukturieren die niederösterreichischen Ackerbaugebiete. Sie sind Speicher, Sender, Landmark und Aussichtswarte des ländlichen Raums. Obwohl ihre Funktion immer dieselbe ist, gibt es keine baugleichen Silos. Hilde Fuchs, Thomas Hörl, Johanna und Helmut Kandl, Felix Malnig, Heidi Pretterhofer, Oto Hudec, Ema Lančaričová, Jürgen Rendl und Martina Šimkovičová nehmen in interdisziplinären Arbeiten die Silobauten, die Nahsicht, Fernsicht und die Vogelschau auf die Regionen in den Blick.
Die künstlerischen Beobachtungen werden im museumORTH im Schloss Orth gezeigt – das selbst bis 1960 als Getreidespeicher diente – und im F-Centrum in Devínska Nová Ves (SK).
2022
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Ins Blickfeld rücken
Ausstellung: non-lieu | lieu de sens
10.07.2022 bis 06.08.2022
ehem. Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
10.07.2022 bis 06.08.2022
2022-07-10
2022-08-06
|Kirchberg am Wagram|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
Die ehemalige Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram wird durch eine szenografische Bespielung dem Publikum geöffnet und lädt mit Medienkunst und Performance, Filmscreening, Musik und Diskussion zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Ort und Gesellschaft ein.
Die künstlerischen Positionen greifen hierbei auf geschichtliche oder identitätsstiftende Fragmente niederösterreichischer Orte (dies können Landschaften, Städte, Dörfer sein) zurück und stellen den Nicht-Ort (das können Orte der reinen Funktion wie Ödland, Industrielandschaften, Zweckbauten oder neu bebaute Ortsränder sein) als blinden Fleck gesellschaftlicher Strukturen gegenüber.
Ziel der Ausstellung ist es, ein ganzheitliches Bild von Ort und Gesellschaft im WEITWINKEL zu betrachten, das ebenso kritisch wie auch pragmatisch, romantisch wie auch nüchtern oder identitätsstiftend wie auch dekonstruktiv sein kann.
Das perfekt erhaltene G'schäft in Zwerndorf aus den 1930er-Jahren wird als Ausstellungsraum für großformatige Fotografien zu neuem Leben erweckt.
Die gezeigten Marchfeld-Impressionen stehen im Spannungsbogen zwischen farb-dramatischen Stimmungen und grau-kühler Nutzbarmachung: Windräder im Sonnenuntergang, Bewässerungsanlagen im Regenbogenspiel, Betonwüsten, in deren Pfützen sich der Himmel spiegelt. Den Verschmelzungen von Naturschauspiel und technischen Interventionen entspringen (scheinbar) poetische Bilder und suggestive Stimmungen – es entsteht „Romantische Ironie“.
Eine limitierte Kunstpostkarten-Edition, die sich nicht dem Diktat des üblichen Touristenblicks beugt, sowie Musikvideos und Kurzfilme, die teilweise einen überraschenden Bezug zur Vergangenheit herstellen, ergänzen die multimediale Schau.
2022
Spartenübergreifend
Draußen
Museumskellergasse Hadres
Gegenwart und Tradition
13.08.2022 bis 14.08.2022
Alte Kellergasse Hadres, Hadreser Kellergasse, 2061 Hadres
Hadres hat die längste geschlossene Kelleranlage Österreichs. Hier wird Kellerkultur im besten Sinne großgeschrieben: Mit drei neu sanierten und revitalisierten Presshäusern wird ein Teil der historischen Anlage zur Museumskellergasse umgewidmet. In diesem traditionellen Ambiente wird eine Gegenüberstellung mit zeitgenössischer Kunst gewagt, um die „Weitwinkel“-Perspektive zu schärfen.
In den Kellerröhren werden Licht- und mediale Kunstwerke von Gerry Ammann, Sylvia Eckermann, Gerald Nestler und Thomas Feuerstein präsentiert. Im Rahmen der Eröffnung finden Workshops für Fotografie, für Gips- und Tonabgüsse, Workshops für Kinder und eine von Köllamaun Herbert Krautwurm moderierte Krimi-Autorenlesung statt.
Spezielle Kulinarik verspricht ein performativer Löss-Sau-Kochworkshop mit Bela Eckermann. Den Abschluss bildet das Erste Hadreser Museumsfest mit Vernissage und Werkpräsentation.
Bis ins 18. Jahrhundert gab es sie auf unseren Landkarten: die weißen Flecken unbekannten Territoriums, deren Geographie den Kartographen noch unbekannt war. Heute, da jeder Zentimeter dieses Planeten digital erfasst ist, scheinen diese weißen Flecken der Vergangenheit anzugehören. Und doch gibt es noch Räume, über die wir eigentlich nichts wissen, obwohl wir sie tagtäglich durchhasten, ohne sie wirklich wahrzunehmen!
Bürger:innen von Krems (und alle, die hier Zeit verbringen) sind eingeladen, ihre Umgebung mit neuem Blick zu betrachten und solche „Unorte“ ausfindig zu machen, zu „erobern“ und zu kartographieren. Auf einer virtuellen Plattform können sie Fotos hochladen und berichten, wie sie diese Orte erleben und welche neue Nutzung sie sich dafür wünschen.
Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung präsentiert, und ein Reiseführer zu den weißen Flecken in der Stadt entsteht.
2023
Ausstellung
Der zweite Blick
Zwangsarbeiter:innen in Krems
16.05.2023 bis 15.08.2023
Volkshaus Krems Lerchenfeld, Hofrat-Erben-Straße 1, 3500 Krems an der Donau
Im Zentrum einer Ausstellung im Volksheim und einer Installation im öffentlichen Raum in Lerchenfeld stehen 70 Arbeitsbücher und 60 Personalkarten von Zwangsarbeiter:innen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden hunderttausende Menschen in die Ostmark verschleppt. Sie kamen aus Polen, Frankreich, Kroatien und der UdSSR. Sie kamen nicht freiwillig nach Krems und arbeiteten unter anderem in der Schmidhütte in Lerchenfeld.
Die Dokumente konnten in der voestalpine Krems gefunden werden. Die Ausstellung von Nick Mangafas und Robert Streibel zeigt die Fundstücke und präsentiert auch Fälle aus den Volksgerichtsverfahren gegen Nationalsozialisten.
Vor dem Eingang zum voestalpine-Werk wird eine Collage aus den Arbeitsbüchern auf Metalltafeln gezeigt. Dieses Kunstwerk benötigt einen zweiten Blick, um die durch die Zeit verwaschenen Fotos und Schriften entziffern und einordnen zu können.
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
AUSGEMUSTERT
Installation und Ausstellung
18.05.2023 bis 18.06.2023
OHA! - Offenes Haus Allentsteig, Hauptstraße 40, 3804 Allentsteig
Altsein scheint tabu, häusliche Pflege erst recht. Der örtliche wie soziale Radius von alten Menschen und deren soziale Teilhabe werden mit der Zeit immer geringer. Sei es ein Rückzug aus Scham oder der Verlust an Freundschaften, seien es fehlende finanzielle Mittel, physische oder psychische Einschränkungen. Der Lebensraum verengt sich – auch für die, die Pflege und Fürsorge übernehmen.
AUSGEMUSTERT holt das meist weibliche Dreigestirn von Betroffenen, pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden ans Licht. Auf Basis von Interviews und Fotos erzählen eine Installation auf dem Allentsteiger Hauptplatz und eine Ausstellung im OHA! vom Alltag mit der Vergänglichkeit, vom Festhalten und Loslassen, vom Humor der kleinen Schritte und laden ein zur Reflexion über das (eigene) Altwerden und Altsein.
Künstler:innen zeigen im klemuwa, dem kleinsten Museum des Waldviertels, sowie im angrenzenden Freigelände die Vielfalt von Kunst in Verbindung mit wuchernder Natur.
Ursprünglich ein Bahngleis mit Wartehäuschen, erblüht auf dem Areal nun ein magischer Garten mit großformatigen Fotografien, hochkarätigen Karikaturen, kreativen Installationen und lässigen Skulpturen. Die Grenzen von Garten- und Bilderkunst verschwimmen. Die Bandbreite der vorgestellten Arbeiten reicht von Bildern bekannter Kunstschaffender bis zu einem Gemeinschaftsprojekt von vier Generationen einer Familie.
Ein umfangreiches Rahmenprogramm für alle Sinne macht das Wald- und Wiesenfestival zu einem Gesamtkunstwerk. Konzerte, Wanderungen, ein Sommerfest, das „Sternderlschaun“ und „zufällige“ Happenings ergänzen das Panoptikum im KulturGarten klemuwa’23.
Inmitten des Waldviertels erscheint nach Einbruch der Dunkelheit eine Kunstprojektion auf über 2.000 qm Wald. Die dreidimensionale Projektionsfläche aus Blättern und Baumwipfeln bewegt sich im Wind und generiert dadurch eine sich stetig ändernde Oberfläche. Minimalistische und geometrische Formen erzeugen auf dieser unebenen „Leinwand“ eine dritte Dimension, die durch Veränderung des Blickwinkels neue Formen suggeriert.
Der Allentsteiger See spiegelt für die Besucher:innen das beleuchtete Natur- und Lichtschauspiel wider, die Wasseroberfläche verformt und vergrößert die Kunstanimation. Der Rundwanderweg um den See bietet die Möglichkeit, das Lichtspektakel aus der Nähe zu betrachten und die natürliche „Leinwand“ aus der Nähe zu erleben.
Nach der Eröffnungsveranstaltung mit Lagerfeuer, Kulinarik und Musik ist die Lichtinstallation vier Tage lang nach Einbruch der Dunkelheit begehbar.
„Waldviertel im neuen Licht“ ist eine Fotoausstellung, die am äußersten Rand von Österreich, am nördlichsten Punkt des Landes gezeigt wird: an der Brücke von Österreich nach Tschechien in der Nähe von Rottal.
Für die Foto- und Lichtkunst zeichnet der gebürtige Argentinier und seit 2015 Wahl-Waldviertler Leo Bettinelli verantwortlich, der mit verschiedenen fotografischen Techniken wie etwa Light Painting neue Perspektiven auf die Waldviertler Landschaft eröffnet. Die scheinbar altbekannte „Rand-Gegend“ erscheint dank moderner Fotografie und zeitgenössischer Lichtkunst buchstäblich in neuem Licht. Für gewöhnlich unsichtbare Bewegungen in der Natur werden durch analoge Manipulationen wie Filtern oder durch neue Lichtquellen sichtbar gemacht, die mystische und magische Stimmungen erzeugen.
Zur Eröffnung werden die neuen optischen Eindrücke durch Musik und Literatur ergänzt.
Die Telefonzelle ist eine aussterbende Art, deren letzte Exemplare langsam aus den Ortsbildern verschwinden, die sie über Jahrzehnte prägten. Zeit für ein letztes Innehalten.
Ihr dichtes Netz ließ für jede Person die Entfernung schmelzen und die Information unabhängig von der Geografie fließen. Zentrum und Peripherie wurden durcheinandergewirbelt. Zehn junge Literat:innen machen nun dasselbe und rücken das Objekt aus dem Rand wieder in die Mitte.
In einer Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst in Wien wurden Texte zum Thema verfasst und gestaltet. Die Werkstücke ziehen für die Dauer der Ausstellung in eine umfunktionierte und umgestaltete Telefonzelle am Zwettler Dreifaltigkeitsplatz ein. Besucher:innen können sie rund um die Uhr anwählen oder sogar selbst welche erstellen.
Welche Geschichten können nach dem Kappen der Leitung weiterhin aus dem Hörer strömen?
Diese künstlerische, museale und musikalische Auseinandersetzung widmet sich den Roma, Sinti, Juden und Jenischen als Teil der Geschichte der Region.
In der Ausstellung des niederländischen Fotografen Peter van Beek „the good, the bad and the Roma“ werden ausdrucksstarke Porträts von Roma und Sinti in Europa gezeigt. Erinnerungen an das „fahrende Volk“, die jüdische Vergangenheit in Gutenbrunn sowie an das jüdische Leben im ländlichen Raum werden in die Fotoausstellung und ins Museum Truckerhaus integriert und mittels Tafeln, Bildschirm und Hörstationen multimedial präsentiert.
Diese fast vergessene Geschichte, die darauf wartet, wiederentdeckt zu werden, wird von Künstler:innen mit musikalischen Roots in der Roma-/Sinti- und jüdischen Tradition begleitet. Unter anderem sind Timna Brauer, Pavel Shalman und die Nifty’s live auf der Truckerhaus-Bühne zu erleben.
Das umweltfreundlich veranstaltete Zirkusfestival bietet zirzensisch Begeisterten und jenen, die es werden wollen, einen kreativen Rahmen für das Erlernen von Zirkuskünsten. Teilnehmende genießen neben dem vielfältigen Workshop-Angebot die Unterbringung in Zirkuswaggons, köstliche vegane und biologische Verpflegung sowie ein spektakuläres Rahmenprogramm. Im Zuge des Events erkunden wir Zirkus bewusst auch als metaphorischen, physischen, emotionalen wie pädagogischen Raum, in dem utopische Lösungsansätze für gesellschaftliche Fragen ausgetauscht und in die Praxis umgesetzt werden.
Das Finale des Projekts stellt die öffentlich zugängliche Varieté-Show mit dem Thema „Randerscheinungen“ dar: Sowohl professionelle Zirkus-Künstler:innen als auch Teilnehmende der Rhizovention werden das Publikum im Zirkuszelt in Drosendorf an der Thaya zum Staunen und Nachdenken bringen.
In einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Rand und Beton wird am Wegwartehof ein Diskursbeitrag zu einem – nicht nur – Waldviertler Thema geleistet: dem Verlust fruchtbaren Ackerlandes durch Bebauung und Bodenversiegelung. Demeter-Bäuer:innen arbeiten dagegen an der Verlebendigung des Bodens.
Die Entstehung einer Skulptur aus Feuer und Beton sowie das Anrühren von biodynamischen Präparaten, punktuell von Livemusik begleitet, prägen einen 12-stündigen Prozess, der Publikumsinteraktion und Performance beinhaltet. Eine Fotoausstellung widmet sich der ungenutzten Landschaft und der Rückeroberung von baulichen Strukturen durch die Natur. Eine Lesung über den Rand, vom Rand und über den Rand hinaus sowie die visuelle In-Szene-Setzung von natürlichen und baulichen Strukturen machen die Veranstaltung zu einem immersiven Gesamtkunstwerk.
2023
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Das Evangelische – eine Erzählung
Vom Rand in die Mitte der Region
18.06.2023 bis 13.08.2023
Kirche der Frohen Botschaft, 3830 Waidhofen an der Thaya
Wie Martin Luthers Botschaft ins Waldviertel kam, ist nicht wirklich bekannt. Protestanten gab es im Waldviertel ab dem 16. Jahrhundert. Um 1900 brachten die zugewanderten Facharbeiter (Cottonstricker) aus Sachsen ihren Glauben mit. Heute stellen die Evangelischen eine Minderheit dar.
In fünf Veranstaltungen werden Geschichte und Gegenwart der evangelischen Gemeinde Gmünd-Waidhofen sichtbar gemacht. Ein Tauferneuerungsfest soll die evangelische Praxis näherbringen, ein historischer Spaziergang von der Reformation bis zur Gegenwart informiert über die Geschichte der Protestanten. Der Arbeitergesangsverein Groß Siegharts gestaltet ein Konzert mit Liedern aus der protestantisch geprägten Arbeitergeschichte, eine Ausstellung zeigt Bilder einer evangelischen Künstlerin. Weiters kann die Kapelle im Schloss Drösiedl besichtigt werden, die als protestantische Schlosskirche erbaut wurde.
2023
Spartenübergreifend
Drinnen
Randnotizen
oder die Auflösung der Wunderkammer
18.06.2023 bis 23.07.2023
Galerie Lindenhof, Oberndorf 7, 3820 Raabs an der Thaya
Eine Randnotiz ist eine Anmerkung, Erweiterung, eine individuelle Ergänzung und Kontextualisierung. Sie ist ein persönlicher Code, den andere kaum entziffern können. Eine Wunderkammer stellt Verbindungen zwischen Gegenständen her und schafft eine scheinbare Ordnung der Dinge. Ihr Wesen liegt in der Verrätselung, in einer subjektiven Kuratierung von Welt-Ausschnitten.
In unserer Installation wird der Welt-Ausschnitt zur Randnotiz und umgekehrt. Das scheinbar Banale, Ungeliebte oder Hässliche erfährt verstärkte Aufmerksamkeit, wird zu einem besonderen Ausschnitt der Welt und löst den Widerspruch zwischen Mitte und Rand auf. Wir sammeln, forschen, wählen Dinge, (Fund-)Objekte in Form von Foto, Video, Zeichnung/Skizze aus und präsentieren diese zusammen mit Augmented-Reality-Artefakten, 360°-Panoramen und 3D-Druck-Objekten. Die Installation wird durch eine performative Aktion eröffnet.
2023
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Drosendorfer Randnotizen
Eine digitale Stadtführung
28.06.2023 bis 15.08.2023
Hauptplatz, 2095 Drosendorf
28.06.2023 bis 15.08.2023
2023-06-28
2023-08-15
|Drosendorf|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Üblicherweise stehen Schlachten, Königinnen und Könige, Jahreszahlen und Krieger im Mittelpunkt von Stadtführungen und Geschichtsbüchern. Spannende Erzählungen rundherum kommen oft nur als unnützes Wissen am Rande vor.
Die Stadtführung „Randnotizen“ hingegen stellt genau diese Erzählungen in den Mittelpunkt und erzählt so die Geschichte der Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten von Drosendorf mit.
Dafür wurden bei Veranstaltungen und mithilfe von Interviews Geschichten zu den einzelnen Stationen gesammelt und aufbereitet. Skurriles und Spannendes, Romantisches und Gruseliges, Banales und Aufregendes kommen in dem digitalen Rundgang gleichermaßen vor. Mittels QR-Codes können die Erzählungen an den jeweiligen Orten des Geschehens abgerufen werden.
Die Besucher:innen Drosendorfs sind eingeladen, in die bunte Geschichte des mittelalterlichen Städtchens einzutauchen, wann immer sie möchten.
2023
Installation
Barrierefrei
Umweltschonend
Draußen
Solare Einschreibungen
Eine Installation für die Sonne
12.07.2023 bis 15.08.2023
In der Nähe der Donaubrücke bei Pöchlarn, 3660 Klein-Pöchlarn
Am Rande des Donauradwegs wird eine „solare Aufzeichnungsstation" errichtet. Auf einer Plattform zeichnet eine Serie von Lupen durch unterschiedliche Einstellungen zur Sonnenlaufbahn die Sonnenstunden in Segmenten als Brandspuren auf einen hölzernen Bildträger. Beim Wechselspiel von Sonne und Wolken sind die Spuren unterbrochen, bei starkem Wind werden die Brennspuren zusätzlich angeheizt, durch den Regen erhält das Holz eine Patina.
Je nach Witterung hinterlässt die Sonne auf dem hölzernen Bildträger ihre Spuren: kurze, Morsezeichen-artige Punkte und kurze Linien, wenn die Wolken ziehen und Himmelslöcher freigeben, oder lange Brandspuren bei klarem Himmel.
Die Lupen werden von Zeit zu Zeit in ihrer Position zum Bildträger verändert. So entsteht auf dem hölzernen Bildgrund ein Unikat – eine reliefartige grafische Einschreibung aus Sonnenenergie, der Drehbewegung der Erde und Zeit.
Egal, wo wir gerade sind: Kunst zu machen kann uns mit Fantasie und ein paar Pinselstrichen an weit entlegene Orte bringen. Bei diesem dreitägigen Kunst-Workshop in der Bobbin Fabrik reisen kreative Kinder und Jugendliche vom entlegenen „Randgebiet“ Waldviertel sogar einmal rund um die Welt!
In den Räumlichkeiten der Bobbin Fabrik haben wir ein großes Kunst-Atelier zur Verfügung, in dem unter Anleitung gemalt, gebastelt und experimentiert werden darf. Von hier aus starten wir mit Malsachen und tollen Ideen im Gepäck zu einer künstlerischen Weltreise, die uns über Japan und die USA zurück ins Waldviertel bringen wird. Dabei können die Teilnehmenden eine Vielfalt an Materialien kennenlernen und verschiedenste Techniken aus anderen Ländern ausprobieren.
Die Arbeitsergebnisse werden am letzten Tag des Workshops in einer kleinen Ausstellung präsentiert.
2023
Installation
Ein bunter Weg
Stadtspaziergänge mit neuen Perspektiven
17.05.2024 bis 14.07.2024
Vienna AirportCity, zwischen Terminal und Office Park 4, 1300 Schwechat
Auf dem Areal der Vienna AirportCity werden im Festivalzeitraum sieben kleine Stadträume bespielt, welche die Gemeinden der Airport-Region widerspiegeln. Es werden „Trampelpfade“ entstehen und Verweilorte mit kleinen Kulturangeboten, mit Kulinarik und Pop-up-Events.
Diese neuen Stadträume werden durch ein „buntes Band“, einen mäandernden Weg, verbunden. Dieser Weg wird sich im Laufe des Sommers verändern. Bewegungsströme werden sich abzeichnen, und vielleicht werden sogar ganz neue und ungeplante Orte entstehen.
Hier führen wir Sie abseits von bekannten Wegen durch die Vienna AirportCity und lassen alle, die dort schon länger auf wohlbekannten Pfaden unterwegs sind, von genau diesen abkommen. Kommen Sie mit uns auf einen Stadtspaziergang. Betreten Sie mit uns neue Wege. Wir freuen uns auf einen Perspektivenwechsel mit Ihnen.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Komm, reden wir
Porträt-Ausstellung in Bahnhöfen
17.05.2024 bis 12.07.2024
Bahnhof Mödling, Bahnhofsplatz 10, 2340 Mödling
17.05.2024 bis 12.07.2024
2024-05-17
2024-07-12
|Mödling|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Im Rahmen des Projekts @portraithanoi lernt der Künstler Daniel Nuderscher ihm unbekannte Kunstschaffende kennen, und beide Seiten lassen sich auf den Prozess des Kennenlernens ein. Dabei entstehen fotografische Porträts als Dokumentation.
Auf den Werbeflächen in den Bahnhöfen Mödling, Bad Vöslau und Wiener Neustadt wird, wöchentlich wechselnd, je eines der großformatigen analogen Schwarz-Weiß-Porträts von ebenjenen Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die in der Umgebung leben und arbeiten.
Bei jedem Porträt finden sich Informationen, wie man mit der oder dem jeweiligen Kunstschaffenden in Kontakt treten kann, und eine Einladung, dies zu tun. So können Sie die Porträtierten kontaktieren, kennenlernen und ins Gespräch mit ihnen kommen.
Die Finissage – mit allen Porträts – findet im Kunstverein Baden statt und bleibt dort nach Ende des Festivals noch einige Zeit ausgestellt.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Komm, reden wir
Porträt-Ausstellung in Bahnhöfen
17.05.2024 bis 12.07.2024
Bahnhof Bad Vöslau, Castelligasse 2, 2540 Bad Vöslau
17.05.2024 bis 12.07.2024
2024-05-17
2024-07-12
|Bad Vöslau|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Im Rahmen des Projekts @portraithanoi lernt der Künstler Daniel Nuderscher ihm unbekannte Kunstschaffende kennen, und beide Seiten lassen sich auf den Prozess des Kennenlernens ein. Dabei entstehen fotografische Porträts als Dokumentation.
Auf den Werbeflächen in den Bahnhöfen Mödling, Bad Vöslau und Wiener Neustadt wird, wöchentlich wechselnd, je eines der großformatigen analogen Schwarz-Weiß-Porträts von ebenjenen Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die in der Umgebung leben und arbeiten.
Bei jedem Porträt finden sich Informationen, wie man mit der oder dem jeweiligen Kunstschaffenden in Kontakt treten kann, und eine Einladung, dies zu tun. So können Sie die Porträtierten kontaktieren, kennenlernen und ins Gespräch mit ihnen kommen.
Die Finissage – mit allen Porträts – findet im Kunstverein Baden statt und bleibt dort nach Ende des Festivals noch einige Zeit ausgestellt.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Komm, reden wir
Porträt-Ausstellung in Bahnhöfen
17.05.2024 bis 12.07.2024
Bahnhof Wiener Neustadt Parkhaus Park&Ride West, Haidbrunngasse 18, 2700 Wiener Neustadt
17.05.2024 bis 12.07.2024
2024-05-17
2024-07-12
|Wiener Neustadt|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Im Rahmen des Projekts @portraithanoi lernt der Künstler Daniel Nuderscher ihm unbekannte Kunstschaffende kennen, und beide Seiten lassen sich auf den Prozess des Kennenlernens ein. Dabei entstehen fotografische Porträts als Dokumentation.
Auf den Werbeflächen in den Bahnhöfen Mödling, Bad Vöslau und Wiener Neustadt wird, wöchentlich wechselnd, je eines der großformatigen analogen Schwarz-Weiß-Porträts von ebenjenen Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die in der Umgebung leben und arbeiten.
Bei jedem Porträt finden sich Informationen, wie man mit der oder dem jeweiligen Kunstschaffenden in Kontakt treten kann, und eine Einladung, dies zu tun. So können Sie die Porträtierten kontaktieren, kennenlernen und ins Gespräch mit ihnen kommen.
Die Finissage – mit allen Porträts – findet im Kunstverein Baden statt und bleibt dort nach Ende des Festivals noch einige Zeit ausgestellt.
Die Hallen der Gebrüder Wüster – eine Industrieruine in Pitten – und die benachbarte Villa stehen leer, verfallend und weitgehend ungenützt am Rand des Ortes. Ein stiller, fast verwunschener Platz mit einer faszinierenden Geschichte. Erste Papierfabrik, Großindustrie, Verfall, Künstlersquat, Veranstaltungsort.
Ein Film dokumentiert die Geschichte mit Bildern aus den Hallen, Interviews mit Menschen, deren Leben mit den Hallen verknüpft ist, und mit einer narrativen Darstellung der weiteren Geschichte der Gebäude. Wir hören von Manfred Scheibstock, der in den Hallen gewohnt und sie für sein Kunstprojekt Loftlinx ausgeweitet hat, und von Menschen, die in den Arbeiterwohnungen und im Zinshaus der Fabrik aufgewachsen sind.
Der Film wird im Veranstaltungszentrum der Gemeinde Pitten gezeigt. Im Museum ist eine Fotoausstellung zu sehen, die das Kunstprojekt Loftlinx dokumentiert.
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
In the head of giants
Zu Gast bei Giganten
17.05.2024 bis 27.06.2024
Pfaffstättner Blick, Kleine Einöde, 2511 Pfaffstätten
Der wahrscheinlich beste Weg, eine neue Sichtweise zur erlangen, ist es, sich in den Kopf eines oder einer anderen zu begeben.
Am Weinwanderweg zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen scheint eine vier Meter hohe begehbare Figur wie auf wundersame Weise vom Himmel gefallen zu sein. Wir begeben uns auf eine Reise in den Kopf dieser Giganten-Skulptur und werden in ihm durch Licht und Geräusche in unserer Wahrnehmung beeinflusst. So erreichen wir in dieser Mini-Kathedrale selbst den Status des Giganten, in welchem wir uns befinden. Wer der Gigant ist, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Im „Kopf-Raum“ werden Stimmen von Giganten zu hören sein. Damit wird eine Brücke zwischen dem Ausblick auf die Landschaft und dem Einblick in das Innere der Besucherinnen und Besucher geschaffen. An ausgewählten Tagen wird die Skulptur mit Live-Events bespielt.
Der denkmalgeschützte Wasserturm Berndorf steht wie ein Menetekel als Industrieruine auf einem ehemaligen, inzwischen verschwundenen Industrieareal. Die globale Klimaentwicklung in ihren regionalen Auswirkungen rückt unaufhaltsam immer mehr in unser Bewusstsein. Wasser und Feuer sind die Botenstoffe dieser Veränderungen und triggern unsere Urängste.
Durch eine digitale Steuerung wird in verschiedenen Abläufen das Innenleben des ehemaligen Wasserspeichers aus allen Blickwinkeln zum Leben erweckt. Durch die Öffnungen des Turms kann bewegtes Licht im Inneren wahrgenommen werden. Die Choreografie der Lichtinstallation suggeriert fließendes Wasser oder brennendes Feuer. In der Laterne des Turmes wird ein analog zu einem Leuchtturmfeuer ein langsam rotierender Scheinwerfer installiert.
Die taktilen Graffitis der Künstlerin Sarah Iris Mang sind tastbare Gipsabdrücke von vielen unterschiedlichen Motiven, die meist in einem Kreis angeordnet sind und nachts wegen ihrer fluoreszierenden Beschichtung leuchten.
Beim Industrie/4 Festival nehmen einige Motive Bezug auf die Marktgemeinde Gablitz, wo die Graffitis im öffentlichen Raum zum Berührt-Werden und zum Dialog mit den Menschen der Region einladen. Durch das Wechseln der Sichtweise, das „Neu-Sehen“ durch das Berühren der Graffitis, wird das Bewusstsein dafür gestärkt, dass es immer mehrere Möglichkeiten der Betrachtung und Wahrnehmung gibt.
Die taktilen Graffitis können auch virtuell besucht und erkundet werden: Ein QR-Code in Brailleschrift führt zum Audioguide und zu einer virtuellen 3D-Visualisierung der Graffitis. Zugleich ist der QR-Code eine digitale Schnittstelle, die das Publikum zur Interaktion auffordert.
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
ES FLIRRT
Shimmering Reflections
18.05.2024 bis 30.06.2024
Heurigen-Anzeigetafeln, 2540 Bad Vöslau
18.05.2024 bis 30.06.2024
2024-05-18
2024-06-30
|Bad Vöslau |
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Sechs HEURIGEN-Tafeln in Bad Vöslau werden sechs Wochen lang von unserem Kunstkollektiv mit auffallenden künstlerischen Impulsen gestaltet. Die Tafeln werden zu Kommunikationsorten. Wir fragen: Wer oder was bringt uns zum FLIRREN? Hitze, Klima, Kleber? Vergangene oder künftige Krisen? Das Kunst-Objekt, der/die/das Fremde, die Transgender-Person?
Vorbeigehende schreiben/kritzeln/malen ihre Antworten (Gedanken/Ideen/Visionen) auf bereitliegende Postkarten und werfen diese in dafür vorgesehene Postkästen. Oder senden ihre Botschaften als Text/Audio/Video-Datei über einen QR-Code.
Die besten Sichtweisen werden prämiert und ausgestellt. Zugleich entstehen in unserer Redaktion daraus neue Impulse (Sketches/Collagen/Wortspiele). Wir erforschen gemeinsam, ob es ein angenehmes oder ein unangenehmes Flirren ist, ob wir etwas damit anfangen wollen, und was uns abkühlt! Jede Stimme findet Gehör.
Eine Installation von Gerhard Fassel überblickt für 58 Tage das Geschehen rund um den zentralen Kreisverkehr vor der Kirche. Aus jeder Richtung ist sie zu sehen und ihre Augen sind in jede Richtung gerichtet.
Jeder Blickwinkel einer 360° Umrundung hinterlässt beim Betrachter abhängig vom Lichteinfall einen neuen visuellen Eindruck. Aus diesen unzähligen objektiven Möglichkeiten des Sehens wird im Zusammenspiel mit allen anderen Sinnen und dem Durchlaufen persönlicher Filter subjektive Wahrnehmung … einzigartige Sichtweise.
In den Salons des SchauRaum.E8W5 gewähren KünstlerInnen Einblicke in ihre Welt des Denkens und Fühlens, des Sehens und Begreifens und präsentieren ihre Sichtweisen und Erkenntnisse in ihren Arbeiten.
Anna Artaker | conversation pieces | Salon G1
Herbert Hofer | ungescheitert eins | Salon H
Markus Felberbauer | spheres | Salon G2
Eine Installation von Gerhard Fassel überblickt für 58 Tage das Geschehen rund um den zentralen Kreisverkehr vor der Kirche. Aus jeder Richtung ist sie zu sehen und ihre Augen sind in jede Richtung gerichtet.
Jeder Blickwinkel einer 360° Umrundung hinterlässt beim Betrachter abhängig vom Lichteinfall einen neuen visuellen Eindruck. Aus diesen unzähligen objektiven Möglichkeiten des Sehens wird im Zusammenspiel mit allen anderen Sinnen und dem Durchlaufen persönlicher Filter subjektive Wahrnehmung … einzigartige Sichtweise.
In den Salons des SchauRaum.E8W5 gewähren KünstlerInnen Einblicke in ihre Welt des Denkens und Fühlens, des Sehens und Begreifens und präsentieren ihre Sichtweisen und Erkenntnisse in ihren Arbeiten.
Anna Artaker | conversation pieces | Salon G1
Herbert Hofer | ungescheitert eins | Salon H
Markus Felberbauer | spheres | Salon G2
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
HOPE & GRATITUDE
HOFFNUNG IST EINE ENTSCHEIDUNG
20.05.2024 bis 01.06.2024
Ausstellungsraum im Weidlinger Ortszentrum, Schredtgasse 1, 3400 Weidling/Klosterneuburg
20.05.2024 bis 01.06.2024
2024-05-20
2024-06-01
|Weidling/Klosterneuburg|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
HOPE & GRATITUDE sucht einen inspirierenden Austausch verschiedenster Sichtweisen in der Gemeinde Klosterneuburg-Weidling. Wir wollen einen Ort der Begegnung für Zugezogene und Alteingesessene schaffen, um gemeinsam in eine hoffnungsfrohe Richtung zu denken.
Beim Eröffnungskonzert „Hope and Gratitude“ im Zentrum von Weidling wird die gleichnamige, 2023 erschienene LP von RAAB/VAN ENDERT/TORTILLER präsentiert. Der Klosterneuburger Künstler Artur Bodenstein zeigt ausgewählte Werke, unter anderem mit Motiven aus der Region. Am nächsten Tag wird zu Dialoggesprächen mit Musik, Buffet und einer kleinen Wanderung eingeladen. Eine moderierte offene Gesprächsrunde mit Visionärinnen und Visionären aller Richtungen bietet unterschiedlichste Sichtweisen auf das Leben. Für die Dauer der Ausstellung wird auch ein Pop-up-Café eingerichtet – ein Raum zum Kennenlernen und Ins-Gespräch-Kommen.
HOPE & GRATITUDE sucht einen inspirierenden Austausch verschiedenster Sichtweisen in der Gemeinde Klosterneuburg-Weidling. Wir wollen einen Ort der Begegnung für Zugezogene und Alteingesessene schaffen, um gemeinsam in eine hoffnungsfrohe Richtung zu denken.
Beim Eröffnungskonzert „Hope and Gratitude“ im Zentrum von Weidling wird die gleichnamige, 2023 erschienene LP von RAAB/VAN ENDERT/TORTILLER präsentiert. Der Klosterneuburger Künstler Artur Bodenstein zeigt ausgewählte Werke, unter anderem mit Motiven aus der Region. Am nächsten Tag wird zu Dialoggesprächen mit Musik, Buffet und einer kleinen Wanderung eingeladen. Eine moderierte offene Gesprächsrunde mit Visionärinnen und Visionären aller Richtungen bietet unterschiedlichste Sichtweisen auf das Leben. Für die Dauer der Ausstellung wird auch ein Pop-up-Café eingerichtet – ein Raum zum Kennenlernen und Ins-Gespräch-Kommen.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Sichtweise|Reflexion
Begegnung von Schule und Kunstverein
23.05.2024 bis 09.06.2024
Blau-Gelbe-Viertelsgalerie Schloss Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
23.05.2024 bis 09.06.2024
2024-05-23
2024-06-09
|Bad Fischau-Brunn|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
Künstlerinnen und Künstler der Wiener Neustädter Künstlervereinigung präsentieren Werke in der Blau-Gelben-Viertelsgalerie im Schloss Fischau. Die Vielfalt der ausgestellten Arbeiten reflektiert unterschiedliche künstlerische Positionen in Malerei, Grafik und Plastik. Dreimal kommen Schülerinnen und Schüler der Volksschule Bad Fischau-Brunn in die Galerie zu Workshops, in denen sie sich mit den ausgestellten Arbeiten von den Mitgliedern der Künstlervereinigung auseinandersetzen.
Beim näheren Betrachten treten die Schülerinnen und Schüler in einen Dialog mit den Werken und lassen sich zu eigenen Arbeiten inspirieren. Im praktischen Arbeitsteil sind nicht Reproduktionen, sondern Reflexionen das Ziel. Ergebnisse der Workshops werden mit den Werken der Künstlervereinigung in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Konnotation im Heute
Ein fotografisches Journal
24.05.2024 bis 06.06.2024
Stadtbücherei Schwechat, Wiener Straße 23A, 2320 Schwechat
24.05.2024 bis 06.06.2024
2024-05-24
2024-06-06
|Schwechat|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Redet man mit Menschen von [außerhalb], ist der Standort Schwechat oft negativ konnotiert. Schwechat liegt im Industrieviertel. Was würde es für das Image dieser Region bedeuten, wenn sie „Donaulandviertel“ oder „Wienerwalddonauviertel“ hieße?
Ein ungewöhnliches fotografisches Journal über Schwechat und Umgebung wird in der Stadtbücherei Schwechat ausgestellt. Die Aufnahmen rücken die Stadt und das frühere „Viertel unter dem Wienerwald“ in ein anderes Licht: überraschende Ortsansichten, Fotos von Kunstwerken, die hier entstanden sind, und Szenografien, die hier inszeniert oder vorgefunden wurden.
Der ausgestellte Prototyp dieses Foto.Kunst.Buchs, ein von Hand vernähter Bildband, ist zugleich auch eine Einladung an alle, mitzugestalten – es können Kommentare, Anekdoten oder Ähnliches auf bereitgestellten Foto-Ausdrucken vermerkt werden.
Auf dem Gelände des alten Bahnhofs Altenmarkt-Thenneberg werden Medienkunst, Installation, Performance und Sound zu einem multimedialen Projekt verbunden, das nach dem Pinhole- bzw. Lochkamera-Prinzip auf die Vielfalt von Betrachtungsweisen fokussiert. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre eigene Sichtweise zu erkunden und zu verändern.
Im ehemaligen Warteraum und in einem auf den Gleisen abgestellten Triebwagen werden digitale Werke präsentiert. Verfremdete Lochkamera-Fotografien und mittels Artificial Intelligence generierte Bilder fordern dazu auf, die Perspektive zu wechseln und den Anspruch auf Wahrheit und Fiktion neu zu denken.
Das Projekt wird mit einer Tanz-Performance von Andrea Nagl und Markus Wintersberger eröffnet, die sich als astronautische Zeitreisende durch Vergangenes und Kommendes, Industrie4.0 und AI bewegen. Der Bahnhof wird zum Wurmloch der Zukunft.
Das „Kunstsymposium Sichtweise“ in der Gemeinsamen Region Bucklige Welt-Wechselland bietet Künstlerinnen und Künstlern aller Kunstrichtungen eine Plattform, um sich zu vernetzen und sich zum Thema Sichtweise – aus Sicht der Region – auszutauschen. Die Zusammenarbeit in Teams ermöglicht, sich gegenseitig zu inspirieren und innovative Kunstwerke zu schaffen, die verschiedene Kunstrichtungen verbinden.
Das Kunstsymposium erstreckt sich über zwei Wochen. Alle Kunstinteressierten sind zu Diskussionsrunden, Workshops und Events eingeladen! Bei der Abschlussveranstaltung, dem Höhepunkt des Symposiums, werden die Ergebnisse der kreativen Zusammenarbeit präsentiert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit zu zeigen und sich mit der lokalen Gemeinschaft über den kreativen Prozess auszutauschen.
2024
Installation
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Draußen
Lucky Charms
Glücksbringer der Welt
07.06.2024 bis 21.06.2024
Generationenpark, Robert Stolz Gasse, 2544 Leobersdorf
07.06.2024 bis 21.06.2024
2024-06-07
2024-06-21
|Leobersdorf|
|Installation|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Draußen|
Wir laden zu einem Come Together im Leobersdorfer Generationenpark ein!
Die Mittelschule Leobersdorf gestaltet einen Nachmittag, der unserer Vision und unseren Vorstellungen von einer guten Nachbarschaft entspricht und an dem alle teilnehmen können. In einer immersiven Atmosphäre aus visueller Kunst, gesprochenem Wort, Musik und internationalen kulinarischen Erlebnissen wollen wir zeigen, wie man in Zeiten von Pandemie, Klimakrisen und Angst vor dem „Anderen“ respektvoll, wertschätzend und anerkennend miteinander umgehen kann.
Eine bestehende Weideninstallation im Park wird mit vielen bunt bemalten Keramik-„Lucky Charms“ bereichert, die von Schülerinnen und Schülern angefertigt wurden. Ein „Offenes Mikrofon“ fordert alle Gäste auf, über ihre kulturelle Herkunft zu erzählen. Umrahmt wird die Veranstaltung von der Musikschule Leobersdorf sowie vom Schulchor Leobersdorf.
2024
Ausstellung
Drinnen
Mit den Augen von …
Über das Verhältnis von Natur und Mensch
13.06.2024 bis 30.06.2024
Schloss Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
In Bildern, Fotografien, Objekten und Performances untersucht die Künstlerinnen- und Künstler-Gruppe „quit nature“ die Vorgänge zwischen Natur und Mensch.
Reden wir von Natur, reden wir zumeist vom menschlichen Verhältnis dazu, das bestimmt ist von unseren Wertvorstellungen – von Dominanz, Nutzen, Wirtschaftlichkeit. Der Mensch als Teil eines Gefüges, das er prägt, von dem er abhängig ist und sich zugleich emotional entfremdet, benötigt ein neues Verständnis seiner Rolle. Ohne unsere Art zu leben ehrlich zu hinterfragen, wird sich nichts bewegen. Ohne Achtsamkeit und Respekt auch nicht.
Deshalb begeben wir uns mit unserer Natur-Ausstellung auf neues Terrain: Wie sieht ein Baum die Welt? Eine Pflanze, ein Element, ein Stein, ein Tier? Welche Erfahrungen und Erkenntnisse können wir gewinnen, wenn wir die Perspektive wechseln und die Welt mit den Augen unserer Mitbewohnenden sehen?
2024
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Anhydros
Die Klimakrise vor der Haustür
14.06.2024 bis 14.07.2024
Brunner Teich, Teichplatz 1, 2721 Bad Fischau-Brunn
14.06.2024 bis 14.07.2024
2024-06-14
2024-07-14
|Bad Fischau-Brunn|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Das Schwimmbecken im Ortsteil Brunn wird für vier Wochen zum Schauplatz eines spartenübergreifenden Kunstprojekts, das mittels einer Installation, Ausstellung und Lesung verschiedene Perspektiven auf das Thema Trockenheit bietet.
Aus für den Poolbau verwendeten Materialien entsteht eine Installation mit überdimensionalen Umrissen von im Wasser lebenden Einzellern, und großformatige Kunstwerke – Aufnahmen von vertrockneten Pflanzen und leeren Bachläufen auf Bannern – zeigen die regionalen Auswirkungen des Klimawandels.
Schließlich nähern wir uns in einer Lesung mit den Autorinnen und Autoren Katrin Bernhardt, Raoul Eisele und Clara Heinrich dem Themenbereich auch literarisch an.
Das Kunstprojekt ermutigt die Besucherinnen und Besucher außerdem, neue Sichtweisen auf Orte zu entwickeln, die durch die Klimakrise ihre ursprüngliche Funktion verloren haben (werden).
Wie ein Schmelztiegel in einer Gießerei ist Ternitz ein Schmelztiegel der Ethnien und Weltanschauungen; vom Bauernhof bis zur Fabrik, von den etablierten österreichischen Familien bis zu den Gastarbeiterinnen und -arbeitern und den wechselnden Gesichtern und Nationen der Flüchtlinge. Die Standpunkte sind unterschiedlich und manchmal widersprüchlich, aber einst und vielleicht noch heute vereint(e) die „eiserne Seele“ der Stahlstadt die Gemeinschaft in Arbeit und Austausch.
„Eiserne Seele“ feiert dies mit fünf Installationen aus einem einzigen Material – Stahl. Jede Installation ist eine kunstvolle Stahlkonstruktion, die auf Stahlplatten geätzte Bilder von Ternitz und Porträts seiner Menschen aus Vergangenheit und Gegenwart zeigt. Die Skulpturen befinden sich an verschiedenen Orten der Katastralgemeinde Ternitz.
Wandel, Schönheit und Poesie des Eichbergs haben die Künstlerin und Autorin Eva Gruber auf zahllosen Wanderungen zu allen Jahreszeiten immer wieder neu erstaunt und beglückt.
Um den von ihr erlebten Reichtum des Eichbergs zu teilen, lädt sie anhand der Sammlung ihrer Eindrücke zu einem multimedialen Kunst- und Naturerlebnis ein: Im Schloss Gloggnitz präsentiert sie eine Fotoschau und gestickte Verse auf Leintüchern, Herbarien mit heimischen Pflanzenfunden sowie Drucke von Impressionen aller vier Jahreszeiten auf Leinen, schriftliche Exzerpte ihrer sprachlichen Aufzeichnungen dieser Gänge, Klangeinspielungen sowie vier Installationen.
Anschließend hat jede bzw. jeder die Möglichkeit, selbst auf den Eichberg zu spazieren und sich von ihm bezaubern zu lassen. Gedichte auf Bäumen, eine Wegskizze und ein Text über die Tour begleiten dabei.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
StreetArt Galerie Alter Schlachthof
Eine Freiluft-Ausstellung entsteht
29.06.2024 bis 31.08.2024
Alter Schlachthof Wiener Neustadt, Neunkirchnerstraße 65, 2700 Wiener Neustadt
29.06.2024 bis 31.08.2024
2024-06-29
2024-08-31
|Wiener Neustadt|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Wir lenken den Blick auf den Alten Schlachthof in Wiener Neustadt und verändern die Perspektive auf das historische Stück Stadt, indem wir das Areal mit dem Industrie-Charme der vorletzten Jahrhundertwende zu einer Freiluft-Ausstellung machen – zur „StreetArt Galerie Alter Schlachthof“.
Vor allem Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstler werden direkt am Gelände Werke erschaffen. Dort kann man sie besuchen und ihre Arbeit beobachten. Das Areal eignet sich perfekt dafür und ist so angelegt, dass ein gemütlicher Rundgang an der Kaffeerösterei vorbei hin zum Gemeinschaftsgarten und durch die mit Backsteinwänden gesäumte Allee wieder zurück zum Ausgangspunkt führt.
Anfang Juni beginnt die „StreetArt Galerie Alter Schlachthof“ zu wachsen. Sie bleibt über das Viertelfestival hinaus bis Ende August bestehen und kann jederzeit frei besichtigt werden.
2024
Ausstellung
Familienfreundlich
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Eine Frage der Sichtweise
Art Brut aus dem Piestingtal
12.07.2024 bis 16.07.2024
Schloss Bad Fischau, Wiener Neustädter Straße 3, 2721 Bad Fischau-Brunn
12.07.2024 bis 16.07.2024
2024-07-12
2024-07-16
|Bad Fischau-Brunn|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|
Die Künstlerinnen und Künstler der Forum Logos Gruppe der Eltern- und Solidargemeinschaft „Wege zum Wohnen“ treffen einander seit vielen Jahren wöchentlich für mehrere Stunden, um gemeinsam mit Malerei, Grafik, Sprache und Musik künstlerisch zu arbeiten. Kunst ist Teil ihrer Arbeit!
In der Ausstellung „Eine Frage der Sichtweise“ im Schloss Bad Fischau präsentieren die Kunstschaffenden ihre Bilder und Grafiken, lesen zur Eröffnung ihre literarischen Werke und geben damit Einblick in ihre Erlebniswelten. Wie ist die Sichtweise von sogenannten „Menschen mit Behinderung“ auf die Welt, wie drücken sie ihre Wahrnehmung künstlerisch aus? Und welche Sichtweise haben andere auf ihre künstlerischen Arbeiten?
Am Tag nach der Vernissage laden die Künstlerinnen und Künstler mit den beiden Kuratierenden alle Interessierten zu einem gemeinsamen künstlerischen Workshop ein.
Der Wiener Neustädter Kanal ist ein Industriedenkmal, das in großen Teilabschnitten noch vorhanden ist und das vom Aufbruch in die industrialisierte Moderne erzählt. Die Bau- und Nutzungsgeschichte zeigt in ihrem Auf und Ab, den Pleiten und Wiederaufnahmen des Projekts ein Abbild der Entwicklung der Industriellen Revolution zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
In einer Recherche hat KI unter dem Stichwort „Wiener Neustädter Kanal“ verschiedene Projektideen formuliert. „Intelligente Kunst am Kanal“ nimmt diese Vorschläge zum Anlass für eine hyperrealistische Umsetzung – mit den Mitteln von Humor, Ironie und greller Überzeichnung.
Zusammen mit Künstlerkolleginnen und -kollegen veranstalten wir Live-Begehungen entlang des Wiener Neustädter Kanals, die die KI-Vorschläge aktionistisch ausdeuten, wobei das Publikum eigene Ideen setzen kann.
Eine Ausstellung dokumentiert diese Aktionen.
Sind Sportfans wirklich nicht für Kunst zu haben und Kunstinteressierte nicht für Sport zu begeistern? Wir gehen dieser Behauptung nach und kommen am 17. Mai am Platz des SV Hohenbergs zusammen, um die Arbeit von Katrin Bernhardt zu eröffnen. Sie wird vor Ort die Frage beantworten, warum hunderte Figürchen am Fangnetz hinter dem Fußballtor hängen, und erklären, was diese weiblichen Statuetten im bunten Rauch auf der Tribüne bedeuten. Und noch eine Frage gilt es zu entscheiden: Wer wird am 29. Juni das Freundschaftsmatch zwischen dem SV Hohenberg und den Künstler*innen des Viertelfestivals gewinnen? Egal wie die Partie ausgeht: Gefeiert wird danach gemeinsam! Und vielleicht haben Kunst und Sport doch mehr gemein als ursprünglich angenommen. Oh my Goddess! Hätten wir das doch schon früher gewusst!
Anders als Klaus Littmanns bewaldetes Fußballstadion legt Bernhardts Projekt den Fokus auf die Themen Ritual und Ritus. Auf der Tribüne zeigen Banner Göttinnen inmitten bunten Rauchs, der Assoziationen mit Bengalfeuer aber auch Epiphanien evoziert. Die überlebensgroßen Zuseherinnen bilden ein weibliches Gegengewicht im männlich dominierten Fußballsport. Sie dienen aber auch als Bilder der Verehrung, auf die sich hunderte am Fangnetz angebrachte Votive ausrichten. Über ihnen prangt der Schriftzug „Oh my Goddess!“, der Verehrung und Verwunderung ausdrücken kann. Die Kunstwerke werden mittels 3D-Druck hergestellt, und somit eine jahrtausendalte, kulturelle Praxis mit modernen technischen Mitteln in die Gegenwart übertragen.
2025
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Gestatten, Kunsthof Seidenberg.
Kunst als inklusive Begegnungszone
22.05.2025 bis 09.06.2025
BildungsZentrum St. Benedikt, Promenade 13, 3353 Seitenstetten
Das Atelier „MostArt“ der Lebenshilfe Niederösterreich wurde 2019 am Kunsthof Seidenberg ins Leben gerufen. Es bietet Mostviertler Künstler*innen die Möglichkeit, ihr kreatives Potential zu entfalten und ihre menschlichen Erfahrungen künstlerisch zu verarbeiten. Erstmals kannst Du die Bilder und Texte der Künstler*innen vom Kunsthof Seidenberg außerhalb ihres Wirkungsbereichs erleben.
Bei der Vernissage tritt die Gruppe „Musiksalat“ auf. Sie weckt nicht nur Emotionen, sondern sie schafft vor allem auch Raum zum Experimentieren. Texte der Gruppe „MostText“ bieten zusätzliche Berührungspunkte und schaffen einen Raum für Entfaltung und Leidenschaft. So versteht sich die Vernissage als Fest für die Vielfalt der Kunst und Inklusion.
Begriffe wie Art Brut oder Outsider Art sind fest in der Kunstgeschichte verankert. Der vermeintlich direktere Zugang zu künstlerischen Ausdrucksformen von nicht-akademischen Künstler*innen wurde lange Zeit als Inspiration einflussreicher Genies anerkannt oder als deren unreflektierter Counterpart abgetan. Heute werden solche Etikettierungen zurecht kritisch bewertet, sodass viele Ausstellungen und Kulturfestivals auf Anmerkungen zum Ausbildungsgrad verzichten. Die erstmalige öffentliche Präsentation der Arbeiten des Ateliers „MostArt“ im Rahmen des Viertelfestivals folgt nicht allein dem Streben nach einer freieren Entfaltung kreativer Potentiale, sondern auch dem Wunsch Kunst Label-frei zu genießen.
Vom 28. Mai bis 26. Juni findet in ganz Neulengbach ein buntes Programm rund ums Essen statt: Von der Klosterküche des Mittelalters über die einst blühende Wirtshauskultur bis hinauf in unsere Tage zeigt die Ausstellung “Essen ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ die Entwicklung der Gastronomie im Zeitraffer. Thematisch ergänzt wird sie unter anderem von Lesungen übers Trinken und Schmausen, einer anekdotisch-musikalischen Genuss-Revue, einem „Tratsch“ über „Kuchlgschichten“, einer Zeitgeschichte-Diskussion zu politisch missbrauchten Feiern und einer finalen Modenschau. Und im Wirtshaus musiziert wird auch!
Über Jahrhunderte stand das Miteinander in der Gastwirtschaft im Mittelpunkt. Speisen, Getränke und Beherbergung waren wichtige Angebote, vor allem waren Wirtshäuser Orte für Austausch, Tratsch, Diskussion oder Netzwerken für die Bevölkerung und Reisende. Durch soziale und wirtschaftliche Veränderungen wurde diese Funktion – zusammen mit dem traditionellen Wirtshaus – zunehmend verdrängt.
2025
Spartenübergreifend
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Draußen
Kinder dieser Stadt
Ein Sommermärchen
13.06.2025 bis 20.07.2025
Musikschule der Stadt St. Pölten, Maria-Theresia-Straße 23, 3100 St. Pölten
13.06.2025 bis 20.07.2025
2025-06-13
2025-07-20
|St. Pölten|
|Spartenübergreifend|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
„Kinder dieser Stadt“ ist ein schulübergreifendes Hörspielprojekt des BRG/BORG und der Dr.-Theodor-Körner-Musikmittelschule in St. Pölten. Der Audiowalk erzählt eine moderne „Romeo & Julia“-Geschichte, speist sich aus den Erfahrungen der Schüler*innen aus beiden Schulen und lädt dazu ein, die Lebenswelten der jeweiligen Protagonist*innen auditiv zu erkunden. Dabei prallen unterschiedliche Sichtweisen aufeinander, Welten, die sich – erst einmal etabliert – nicht mehr so einfach durchmischen lassen. Die Teilnehmenden werden zu Ohrenzeug*innen einer zersplitterten Gesellschaft in ihrer Entstehung. Aber die Jugend sucht nach einem Ausweg. Ist Liebe jenseits aller Herkunftsunterschiede die stärkere Triebfeder des Glücks? Und lässt sich vereinen, was in unseren Köpfen als stark getrennt erscheint?
Vergleichbar dem Tangente-Projekt „Mühlbacherinnen“ lädt „Kinder dieser Stadt“ zu einer bewussten Umgebungserkundung ein. Über eine Tonspur stellen Schüler*innen dabei ihre eigene Lebenswelt in den Mittelpunkt. Im Gegensatz zur Vorlage, die sie in William Shakespeares „Romeo und Julia“ fanden, thematisieren sie jedoch nicht die Feindschaft zweier Familien, sondern die unterschiedlichen Erfahrungshorizonte, die beim Abgehen bekannter Plätze in der Stadt normalerweise unsichtbar bleiben. So wird nicht nur die Umgebung neu wahrgenommen, sie wird vielmehr zur Bühne, auf der man sich das Drama der Jugendlichen vorstellt, auf der man in ihre Wahrnehmung aktueller gesellschaftlicher Probleme immersiv eintaucht.
2025
Ausstellung
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
SCHAU*
Schaufensterausstellung
14.06.2025 bis 20.07.2025
ent Kunst- und Kulturwerkstatt, Bahnhofstraße 6, 3350 Stadt Haag
14.06.2025 bis 20.07.2025
2025-06-14
2025-07-20
|Stadt Haag|
|Ausstellung|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
Leere Schaufenster in der Stadt Haag werden zu besonderen Orten, an denen Menschen zufällig beim Vorbeigehen Kunst entdecken können.
Eröffnet wird die Ausstellung auf dem Parkplatz vor dem ent, der Kunst- und Kulturwerkstatt in Haag mit einem großen Fest und Konzerten von beauchamp*geissler und Alicia Edelweiss.
Wenn Du mehr zu den Arbeiten erfahren möchtest, dann solltest Du auf jeden Fall an einer geführten Tour teilnehmen. Dabei werden die gezeigten Werke aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, und Du hast die Möglichkeit, Dich mit Kunsthistoriker*innen und Künstler*innen darüber zu unterhalten.
Schaufenster dienen auf mehreren Ebenen als Orte der Kommunikation. Traditionell werden in diesem halböffentlichen Raum Produkte inszeniert, um Bedürfnisse zu generieren und zum Konsum einzuladen. Sie können als Membran betrachtet werden, die innen und außen verbindet und als Vermittlungsebene fungiert. Davor treffen Menschen zufällig aufeinander und interagieren auf unterschiedlichste Art. Das Ausstellungsprojekt SCHAU* verwandelt sie in Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Positionen, die zum Diskurs anregen. Dem/der SCHAU, gleichzeitig Imperativ und Substantiv, ist der Stern, oder auch Asterisk genannt, als typografisches Zeichen hinzugefügt. Er kennzeichnet Diversität im Kontext sozialer, kultureller oder demografischer Unterschiede und Veränderungen.
2025
Ausstellung
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Begegnungszone Wirtshaus
Fotodokumentation mit Musikbegleitung
14.06.2025 bis 29.06.2025
Kulturhaus Bürgerspital Kilb, St. Pöltner Straße 2, 3233 Kilb
Der Fotograf und Filmemacher Thomas Zeller porträtiert geschichtsträchtige Wirtshäuser in der Region Melker Alpenvorland und im Pielachtal. Dabei hält er mit seinen Kameras nicht nur im Verschwinden begriffene und zum Teil noch aus den 1950er-Jahren stammende Einrichtung mit ihrer beeindruckenden Patina fest, sondern vor allem auch die Wirtshausgäste, die diese wichtigen kulturellen Zentren mit Leben erfüllen.
Zu sehen ist die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Kulturhauses Bürgerspital Kilb. An drei Abenden gastiert die Ausstellung in drei verschiedenen Wirtshäusern in der Region. Dabei könnt Ihr die Begegnungszone Wirtshaus auch live erleben, wenn in Kooperation mit der Volkskultur Niederösterreich in den Gaststuben gemeinsam musiziert wird.
Während Carl von Zamboni um 1900 Wiener Kaffeehäuser wie das Griensteidl und das dortige Geschehen gemeinsam mit seinen Wien-Ansichten verewigte, macht Zeller es sich zur Aufgabe, die im Verschwinden begriffene Wirtshauskultur des Melker Alpenvorland und Pielachtals, mitsamt ihren Gästen und dem historischen Inventar zu dokumentieren. Großformatige Fotos und ein Dokumentarfilm mit Erzählungen von Wirten und Wirtinnen sollen die Bedeutung dieser Orte als soziale Netzwerke betonen. Gleichzeitig beleuchtet das Projekt die Vergänglichkeit regionaler Traditionen und wirft damit Fragen zu Beständigkeit, Identität und sozialem Austausch in einer zunehmend digitalen Welt auf.
Willkommen zu einer Fotoausstellung, die Brücken schlägt: zwischen Kulturen, Zeiten und Menschen. Schüler*innen der HLW Amstetten laden Euch ein, das Mostviertel und Amerika durch ihre Augen zu erleben – inspiriert durch die Fotokunst von Joel Sternfeld.
Entdeckt das Mostviertel neu! Seht, wie Schüler*innen sich mit ihrer Heimat auseinandersetzen, wie sie Vergangenheit und Gegenwart verbinden und wie sie ihre ganz eigene Perspektive auf die Welt zeigen. Es ist eine Hommage an die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten, die Kulturen und Generationen verbinden.
Ob Ihr Euch für Fotografie oder Cartoons interessiert, die Geschichten hinter den Bildern entdecken möchtet oder einfach neugierig auf eine kreative Auseinandersetzung mit dem Alltag seid – diese Ausstellung wird Euch bewegen!
In der 2024 in der Albertina präsentierten Fotoserie „American Prospects“ dokumentierte der Fotograf Joel Sternfeld den allgegenwärtigen Einfluss des Menschen auf die Landschaft sowie die damals neue Verbreitung von Konsumkultur und die sichtbar werdenden Umweltveränderungen durch Massenproduktion und Verkehrszuwachs.
Davon inspiriert ziehen die Schüler*innen Parallelen zum heutigen Mostviertel. In ihren Arbeiten suchen sie beispielsweise nach Brüchen in den ländlichen Strukturen – und erkunden, inwiefern sich die unterschiedlichen Orte und Zeiten unterscheiden. Wie im ideengebenden Fotoprojekt von Sternfeld wird der Blick auf politische und strukturelle Entwicklungen geschärft sowie die Reflexion der historischen Situation ins Heute gefördert.
2025
Musik
NACHBARSCHAFTSORCHESTER
Ein Klang für alle
20.06.2025 bis 22.06.2025
Gasthof "Zur Paula", Bodingbachstraße 28, 3293 Lunz am See
Du hast ein verstaubtes Akkordeon am Dachboden und hättest Lust, ihm wieder mal ein paar Tönchen zu entlocken? Dein Onkel hat Dir eine Saz geschenkt, aber Du weißt eigentlich nicht, wie man sie spielt? Du studierst klassische Geige und möchtest Dich mit frischen Folktunes freispielen? Komm ins Nachbarschaftsorchester, denn hier kannst Du Dich ausprobieren und mitreißen lassen, von der Spielfreude und Kraft der Gemeinschaft. Generationenübergreifend und inklusiv, an- und aufregend! Ohne Druck, dafür mit umso mehr Spielfreude!
Und wenn Du selbst nicht mitspielen möchtest, dann komm zum Frühshoppen, bei dem all die Musikstücke zu hören sein werden, die an den Vortagen von den Musiker*innen in das Nachbarschaftsorchesters eingebracht wurden.
Im Nachbarschaftsorchester begegnen sich Menschen aller sozialen Schichten, Herkünfte und Altersgruppen, um kollektiv zu musizieren. Das Projekt hat zum Ziel, gemeinsam ein Repertoire für alle zu erschaffen. Gelernt werden dieselben Stücke in ihren jeweiligen Registern und Schwierigkeitsstufen, und am Ende entsteht ein gemeinsames Orchester-Arrangement. Diese Art des Unterrichtens ermöglicht es, an einem großartigen musikalischen Erlebnis teilzuhaben, ohne bereits Profi sein zu müssen. Daher setzt das Projekt auf Lernen nach Gehör. Neben dem Abbau der Schwelle des Notenlesens, macht dies auch ein ganz anderes Repertoire möglich, bei dem Lieder und Tänze über mehrere Tage in den Köpfen bleiben, aber eben auch allen aus dem Gedächtnis heraus beigebracht werden können.
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Im Wesentlichen: Warten.
Wie Raum und Zeit sich fügen.
27.06.2025 bis 29.06.2025
Kultur auf Schiene, Westbahnstraße 27, 4300 St. Valentin
Wo, wann und worauf hast Du zum letzten Mal gewartet?
Auf ein Ereignis, ein aufeinander Zugehen oder einfach auf den Zug?
Am Bahnhof von St. Valentin wird das „Warten“ durch eine Installation, eine Ausstellung und eine interaktive Performance in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es eine 24-stündige Video-Illustration des Wartens (re-live!), zu hören eine Soundinstallation, und zu erleben gibt es den Aufzug als Zeitmaschine und eine begehbare, sich – wie die Erde! – unablässig drehende Scheibe, mit der Ihr im Raum kreisen und anderen Menschen begegnen – oder ausweichen könnt.
„Warten“ verbindet aber auch den Bahnhof St. Valentin mit jenem in Steyr und begleitet so viele Pendler- und Schüler*innen auf ihren täglichen Wegen.
Wartet mit uns!
Steyr und St. Valentin sind durch die Bahnstrecke nah verbunden. Doch die Innenstädte warten auf die Rückkehr sozialer Begegnung. Bahnhöfe und Stadtkerne sind an sich schon Soziotope, sie sind Begegnungszonen des Wartens und des Weiterreisens – im Bewusstsein, dass wir dies immer sowohl gemeinsam als auch alleine tun. Andreas Moritz‘ und Konstanze Müllers vielfältige künstlerische Annäherungen spiegeln dies und die Individualität unserer Gesellschaft wider. Ihre interdisziplinären Werke laden das Publikum im Warten zum Dasein und Verweilen in Synergie zur Aufmerksamkeitsökonomie und des Zeitgeistes ein. Ihre oft überraschenden künstlerischen Ausdrucksformen ermöglichen dem Publikum, das Fluidum herkömmlicher Zeitgefüge anders wahrzunehmen.
Wiederbelebt als Begegnungszone für Kunst- und Kulturinteressierte wird im „Mockhaus“ ein vielfältiges Programm geboten. Die Ausstellung „Grenzenlos“ würdigt das Wirken des ehemaligen Hausbewohners und Außenministers Dr. Alois Mock und lässt die Zeit des EU-Beitritts Revue passieren. Kuratiert von Gabriele Baumgartner präsentieren Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Euratsfeld ihre Werke in der neu gestalteten „Kunsthalle“.
Die Arbeitsgemeinschaft „Mockup“ knüpft an die örtliche Fototradition an und zeigt Werke analoger Fotografie und historischer Druckverfahren. Sprache, Musik und Tanz sind die Schwerpunkte dreier aufeinanderfolgender Wochenenden. Veranstaltungen mit Wortspielen, Tanzevents, Heimatklängen und Weltmusik runden das Programm ab. Das „Kuliffee“ lädt zum Dialog, Verweilen und Genießen kulinarischer Angebote ein.
Zwischen 1960 und 1980 hat man in New York begonnen leerstehende Läden und Industriestandorte zu bespielen. Dort benötigte die neu aufkommende Minimal Art und Pop Art Räume abseits etablierter Galerien, um raumbezogen zu arbeiten. Die anhaltende Beliebtheit dieser Strömung zeigt sich anhand von Kulturzentren und Kulturmeilen, die sich allerdings primär in urbanen Zentren befinden. In Euratsfeld wird dieses kulturelle Erschließungskonzept nun in einer ländlich geprägten Gemeinde erprobt. So wird aus einem Gebäude, das den Ort mit Milch oder Öl versorgt hat, eine Tankstelle der Phantasie und der Künste – von den Menschen in Euratsfeld, mit den Menschen in Euratsfeld, für die Menschen dieser Welt.
Wiederbelebt als Begegnungszone für Kunst- und Kulturinteressierte wird im „Mockhaus“ ein vielfältiges Programm geboten. Die Ausstellung „Grenzenlos“ würdigt das Wirken des ehemaligen Hausbewohners und Außenministers Dr. Alois Mock und lässt die Zeit des EU-Beitritts Revue passieren. Kuratiert von Gabriele Baumgartner präsentieren Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Euratsfeld ihre Werke in der neu gestalteten „Kunsthalle“.
Die Arbeitsgemeinschaft „Mockup“ knüpft an die örtliche Fototradition an und zeigt Werke analoger Fotografie und historischer Druckverfahren. Sprache, Musik und Tanz sind die Schwerpunkte dreier aufeinanderfolgender Wochenenden. Veranstaltungen mit Wortspielen, Tanzevents, Heimatklängen und Weltmusik runden das Programm ab. Das „Kuliffee“ lädt zum Dialog, Verweilen und Genießen kulinarischer Angebote ein.
Zwischen 1960 und 1980 hat man in New York begonnen leerstehende Läden und Industriestandorte zu bespielen. Dort benötigte die neu aufkommende Minimal Art und Pop Art Räume abseits etablierter Galerien, um raumbezogen zu arbeiten. Die anhaltende Beliebtheit dieser Strömung zeigt sich anhand von Kulturzentren und Kulturmeilen, die sich allerdings primär in urbanen Zentren befinden. In Euratsfeld wird dieses kulturelle Erschließungskonzept nun in einer ländlich geprägten Gemeinde erprobt. So wird aus einem Gebäude, das den Ort mit Milch oder Öl versorgt hat, eine Tankstelle der Phantasie und der Künste – von den Menschen in Euratsfeld, mit den Menschen in Euratsfeld, für die Menschen dieser Welt.
Wiederbelebt als Begegnungszone für Kunst- und Kulturinteressierte wird im „Mockhaus“ ein vielfältiges Programm geboten. Die Ausstellung „Grenzenlos“ würdigt das Wirken des ehemaligen Hausbewohners und Außenministers Dr. Alois Mock und lässt die Zeit des EU-Beitritts Revue passieren. Kuratiert von Gabriele Baumgartner präsentieren Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Euratsfeld ihre Werke in der neu gestalteten „Kunsthalle“.
Die Arbeitsgemeinschaft „Mockup“ knüpft an die örtliche Fototradition an und zeigt Werke analoger Fotografie und historischer Druckverfahren. Sprache, Musik und Tanz sind die Schwerpunkte dreier aufeinanderfolgender Wochenenden. Veranstaltungen mit Wortspielen, Tanzevents, Heimatklängen und Weltmusik runden das Programm ab. Das „Kuliffee“ lädt zum Dialog, Verweilen und Genießen kulinarischer Angebote ein.
Zwischen 1960 und 1980 hat man in New York begonnen leerstehende Läden und Industriestandorte zu bespielen. Dort benötigte die neu aufkommende Minimal Art und Pop Art Räume abseits etablierter Galerien, um raumbezogen zu arbeiten. Die anhaltende Beliebtheit dieser Strömung zeigt sich anhand von Kulturzentren und Kulturmeilen, die sich allerdings primär in urbanen Zentren befinden. In Euratsfeld wird dieses kulturelle Erschließungskonzept nun in einer ländlich geprägten Gemeinde erprobt. So wird aus einem Gebäude, das den Ort mit Milch oder Öl versorgt hat, eine Tankstelle der Phantasie und der Künste – von den Menschen in Euratsfeld, mit den Menschen in Euratsfeld, für die Menschen dieser Welt.
Wo, wann und worauf hast Du zum letzten Mal gewartet?
Auf ein Ereignis, ein aufeinander Zugehen oder einfach auf den Zug?
Am Bahnhof von St. Valentin wird das „Warten“ durch eine Installation, eine Ausstellung und eine interaktive Performance in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es eine 24-stündige Video-Illustration des Wartens (re-live!), zu hören eine Soundinstallation, und zu erleben gibt es den Aufzug als Zeitmaschine und eine begehbare, sich – wie die Erde! – unablässig drehende Scheibe, mit der Ihr im Raum kreisen und anderen Menschen begegnen – oder ausweichen könnt.
„Warten“ verbindet aber auch den Bahnhof St. Valentin mit jenem in Steyr und begleitet so viele Pendler- und Schüler*innen auf ihren täglichen Wegen.
Wartet mit uns!
Steyr und St. Valentin sind durch die Bahnstrecke nah verbunden. Doch die Innenstädte warten auf die Rückkehr sozialer Begegnung. Bahnhöfe und Stadtkerne sind an sich schon Soziotope, sie sind Begegnungszonen des Wartens und des Weiterreisens – im Bewusstsein, dass wir dies immer sowohl gemeinsam als auch alleine tun. Andreas Moritz‘ und Konstanze Müllers vielfältige künstlerische Annäherungen spiegeln dies und die Individualität unserer Gesellschaft wider. Ihre interdisziplinären Werke laden das Publikum im Warten zum Dasein und Verweilen in Synergie zur Aufmerksamkeitsökonomie und des Zeitgeistes ein. Ihre oft überraschenden künstlerischen Ausdrucksformen ermöglichen dem Publikum, das Fluidum herkömmlicher Zeitgefüge anders wahrzunehmen.
2025
Spartenübergreifend
Barrierefrei
Im Wesentlichen: Warten.
Wie Raum und Zeit sich fügen.
04.07.2025 bis 05.07.2025
Kultur auf Schiene, Westbahnstraße 27, 4300 St. Valentin
Wo, wann und worauf hast Du zum letzten Mal gewartet?
Auf ein Ereignis, ein aufeinander Zugehen oder einfach auf den Zug?
Am Bahnhof von St. Valentin wird das „Warten“ durch eine Installation, eine Ausstellung und eine interaktive Performance in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es eine 24-stündige Video-Illustration des Wartens (re-live!), zu hören eine Soundinstallation, und zu erleben gibt es den Aufzug als Zeitmaschine und eine begehbare, sich – wie die Erde! – unablässig drehende Scheibe, mit der Ihr im Raum kreisen und anderen Menschen begegnen – oder ausweichen könnt.
„Warten“ verbindet aber auch den Bahnhof St. Valentin mit jenem in Steyr und begleitet so viele Pendler- und Schüler*innen auf ihren täglichen Wegen.
Wartet mit uns!
Steyr und St. Valentin sind durch die Bahnstrecke nah verbunden. Doch die Innenstädte warten auf die Rückkehr sozialer Begegnung. Bahnhöfe und Stadtkerne sind an sich schon Soziotope, sie sind Begegnungszonen des Wartens und des Weiterreisens – im Bewusstsein, dass wir dies immer sowohl gemeinsam als auch alleine tun. Andreas Moritz‘ und Konstanze Müllers vielfältige künstlerische Annäherungen spiegeln dies und die Individualität unserer Gesellschaft wider. Ihre interdisziplinären Werke laden das Publikum im Warten zum Dasein und Verweilen in Synergie zur Aufmerksamkeitsökonomie und des Zeitgeistes ein. Ihre oft überraschenden künstlerischen Ausdrucksformen ermöglichen dem Publikum, das Fluidum herkömmlicher Zeitgefüge anders wahrzunehmen.
Wiederbelebt als Begegnungszone für Kunst- und Kulturinteressierte wird im „Mockhaus“ ein vielfältiges Programm geboten. Die Ausstellung „Grenzenlos“ würdigt das Wirken des ehemaligen Hausbewohners und Außenministers Dr. Alois Mock und lässt die Zeit des EU-Beitritts Revue passieren. Kuratiert von Gabriele Baumgartner präsentieren Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Euratsfeld ihre Werke in der neu gestalteten „Kunsthalle“.
Die Arbeitsgemeinschaft „Mockup“ knüpft an die örtliche Fototradition an und zeigt Werke analoger Fotografie und historischer Druckverfahren. Sprache, Musik und Tanz sind die Schwerpunkte dreier aufeinanderfolgender Wochenenden. Veranstaltungen mit Wortspielen, Tanzevents, Heimatklängen und Weltmusik runden das Programm ab. Das „Kuliffee“ lädt zum Dialog, Verweilen und Genießen kulinarischer Angebote ein.
Zwischen 1960 und 1980 hat man in New York begonnen leerstehende Läden und Industriestandorte zu bespielen. Dort benötigte die neu aufkommende Minimal Art und Pop Art Räume abseits etablierter Galerien, um raumbezogen zu arbeiten. Die anhaltende Beliebtheit dieser Strömung zeigt sich anhand von Kulturzentren und Kulturmeilen, die sich allerdings primär in urbanen Zentren befinden. In Euratsfeld wird dieses kulturelle Erschließungskonzept nun in einer ländlich geprägten Gemeinde erprobt. So wird aus einem Gebäude, das den Ort mit Milch oder Öl versorgt hat, eine Tankstelle der Phantasie und der Künste – von den Menschen in Euratsfeld, mit den Menschen in Euratsfeld, für die Menschen dieser Welt.
2025
Musik
Umweltschonend
Drinnen
Draußen
Zusätzlich Fleischloses Angebot
4 Days 4 Noise Camp
Musikcamp für Flinta*-Personen
09.07.2025 bis 12.07.2025
STURMFREI WERK- UND DENKRAUM, Patertal 14b, 3340 Waidhofen an der Ybbs
Das 4 Days 4 Noise Camp in Waidhofen/Ybbs und Weyer richtet sich an junge Frauen, trans, und nicht-binäre Personen zwischen 18 bis 25 Jahren, die Lust haben, Musik zu machen - unabhängig von musikalischen Vorkenntnissen.
Ganz nach dem Grundsatz „Empowerment through Music“ stehen Spaß, Kreativität und die Energie des gemeinsamen Musizierens im Mittelpunkt. Egal, ob Du Anfänger*in bist oder schon Erfahrung im Musikmachen hast – Du bist willkommen!
Im Rahmen des Programms werden von Musikschaffenden (Cousines Like Shit, Sharktank, Multitudes) sowie erfahrenen Personen der Musikbranche (Raspberry Soda Agency, Gikk) Bandcoachings und Workshops zu Themen wie Tontechnik, Bandmanagement oder Tanz angeboten. Am Ende gibt es ein finales Abschlusskonzert. Wir freuen uns auf deine Teilnahme und bleib laut!
Laut einer 2024 von der deutschen Musikverwertungsgesellschaft GEMA in Auftrag gegebenen Studie erlebten fast alle FLINTA*-Personen im Musikbusiness Diskriminierung aufgrund ihrer Geschlechtsidentität. 75% führen als Hindernis für ihre Weiterentwicklung zudem die männlich dominierte Leitungsebene in unterschiedlichen Bereichen an. Gleichzeitig sehen viele ein Potenzial in Gelegenheiten zur Vernetzung, Empowerment und Weiterbildung in geschütztem Umfeld. Das 4 Days 4 Noise Camp will einen solchen Safe Space zum Entdecken künstlerischer Begabungen öffnen.
2025
Familienfreundlich
Barrierefrei
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Draußen
Wie lange noch? SOLANGE...
Groß denken und mutig sein.
05.05.2026 bis 27.06.2026
Siloturm Hasitschka Agrarhandel GmbH, Die Marchfelderstraße 10, 2281 Raasdorf bei Wien
05.05.2026 bis 27.06.2026
2026-05-05
2026-06-27
|Raasdorf bei Wien|
||
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
Silotürme sind die Wolkenkratzer des Weinviertels. Rund 50 Meter hoch, mit einem Baugerüst versehen, wird der Hasitschka-Siloturm in Raasdorf zur Projektionsfläche für das internationale Kunstprojekt SOLANGE. Nach Washington, Orléans, Ljubljana, Rabat, Köln und anderen europäischen Städten kommt die Installation ins Weinviertel. Die Künstlerin Katharina Cibulka stickt mit pinkem Tüll im traditionellen Kreuzstich in meterhohen Buchstaben einen Satz auf ein Gerüstnetz, z.B. „Solange Gleichberechtigung eine ewige Baustelle ist, bin ich Feminist:in“.
Die Künstlerin spielt in ihrer seriell angelegten aktivistisch-feministischen Arbeit mit der Dynamik zwischen männlich konnotierter Baustelle und traditionell weiblicher Handarbeit. Sie zoomt die ursprünglich im Privaten verortete Miniatur-Stickerei ins Überdimensionale und bringt sie unübersehbar in den öffentlichen Raum. Ziel ist, für Gleichstellung zu sensibilisieren und zu signalisieren, dass feministische Anliegen alle angehen.
Weltweit wurden bislang 33 Installationen in neun Ländern und sieben Sprachen realisiert. Herzstück der Installationen ist die Partizipation der regionalen Bevölkerung. Welchem Anliegen wollt ihr riesig Raum geben? Schickt uns euren persönlichen SOLANGE-Satz. Macht mit! Let’s go equal!
Feminismus: Alle Menschen sollen die gleichen Rechte, Freiheiten und Möglichkeiten haben – unabhängig vom Geschlecht.
Bei dieser Ausstellung im Kunsthaus Hruschka geht es um Grenzen, die nicht auf Landkarten eingezeichnet sind, sondern die sich in unseren Köpfen befinden. Die in Prag lebende Michaela Vrbkova und der in Falkenstein lebende Alfred Hruschka veranschaulichen in ihren künstlerischen Positionen das Aufwachsen an der Grenze zwischen Österreich und Tschechien. Zu sehen sind Malerei, Texte, Objekte und Installationen, die zeigen, wie alte Grenzen noch heute unser Denken prägen – aber auch wie man sie überwinden kann. Zu Gast im Kunsthaus ist auch die steirische Autorin und Bachmannpreisträgerin 2025, Natascha Gangl, die im Rahmen ihrer Lesung von der Geschichte und dem Leben im Grenzgebiet der Südoststeiermark erzählt.
Mit den Mitteln der Kunst kartografiert MENTAL BORDER die mentalen Einschreibungen, die politische Grenzregime hinterlassen. Ausgangspunkt und historische Kulisse zugleich bildet der Eiserne Vorhang, bzw. die Grenze zum ehemaligen Jugoslawien und deren weitumgreifende Implikationen im Denken, Erinnern und Erzählen der Nachbarregionen. Künstlerisch soll MENTAL BORDER kritische Reflexionsräume öffnen, in denen über Herkunftsnarrative, Vorurteilsbildung und Zugehörigkeitsgefühle nachgedacht werden kann. Ziel ist es, Prozesse der Alterisierung (Othering) sichtbar zu machen, durch die verfestigten Vorstellungen des „Anderen“ entstehen, um deren Dekonstruktion zu ermöglichen.
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
2026
Bildende Kunst
partizipatives Kunstprojekt
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Seniorenfreundlich
Drinnen
Verborgene Talente
Kunst jenseits des Broterwerbs
06.06.2026 bis 01.07.2026
Kunst.Lokal, Bischof Berthold Platz 3, 2301 Groß-Enzersdorf
06.06.2026 bis 01.07.2026
2026-06-06
2026-07-01
|Groß-Enzersdorf|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Viele Menschen leben ihre künstlerische Leidenschaft nur außerhalb ihres Broterwerbs aus. Diese „Verborgenen Talente“ erhalten selten Sichtbarkeit, obwohl ihre Werke hohe Qualität besitzen und das kulturelle Leben bereichern. Mit dem Projekt wollen wir diese oftmals unentdeckten Kreativkräfte vor den Vorhang holen, ihr Selbstbewusstsein stärken und das Publikum inspirieren, die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken. Neben einer Ausstellung gibt es auch Workshops unter der Leitung von Martin Suritsch, Susanne Schreiber, Eufrosina Sabiescu und Georg Niemann, wo ihr Glasbilder und Schmuck machen und an der Töpferscheibe arbeiten könnt. Weiters gibt es einen Kunst- und Hobbymarkt, sowie eine Matinee mit regionalen Musiker- und Literat*innen.
In der Tradition internationaler Community-Arts-Projekte und Laienkunst-Initiativen eröffnet das Kunst.Lokal Groß-Enzersdorf eine partizipative Plattform, die die Grenzen zwischen professioneller und nicht-professioneller Kunst bewusst durchlässig macht. In einem Kulturbereich, der nach wie vor stark von Exklusivität, stilistischen Normen, kuratorischem Gatekeeping sowie finanziellen und räumlichen Zugangsbeschränkungen geprägt ist, öffnet das Projektteam um Georg Niemann einen inklusiven Gestaltungsraum, in dem unentdeckte oder übersehene Kreativkräfte unabhängig von formaler Ausbildung frei entfaltet werden können.
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
2026
Bildende Kunst
Jugendkultur
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Sinfonie der Sehnsüchte
SPIEL. TRAUM. KLANG.
09.06.2026 bis 13.06.2026
VS Wolkersdorf, Kirschenallee 2, 2120 Wolkersdorf
09.06.2026 bis 13.06.2026
2026-06-09
2026-06-13
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
Taucht ein in die Gefühlswelt von über 300 Kindern der Volksschule Wolkersdorf. Das multimediale Projekt „Sinfonie der Sehnsüchte“ macht erlebbar, was Kinder bewegt, beschäftigt und worauf sie hoffen.
Die Ausstellung präsentiert fantasievolle Skulpturen aus abgespieltem und ausgedientem Spielzeug. Jedes Upcycling-Kunstwerk erzählt eine Geschichte über Vergänglichkeit. Begleitet werden die Objekte von großformatigen und begehbaren Texten, in denen die Kinder ihre ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die immersive Präsentation wird durch "Den Klang der Schule" untermalt – eine überraschende Klangcollage aus alltäglichen Schulgeräuschen.
Das Projekt versucht eine künstlerische Antwort auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Überkonsum und verborgenen Sehnsüchten. Inspiriert von Upcycling-Kunst und künstlerischer Transformation in der Tradition von Objet-trouvé-Künstler:innen nutzen die Kinder Spielzeug als Material für neue Sinnzuschreibungen. Gesellschaftliche Phänomene werden hier durch die unverstellte Perspektive von Kindern beleuchtet.
Künstlerisch wird eine multisensorische Erfahrung geschaffen, die das Publikum emotional berührt. Gesellschaftlich soll es die Auseinandersetzung mit Konsumverhalten anregen, die Ausdrucksfähigkeit der Kinder stärken und Sehnsüchte nicht als Mangel, sondern als kreative Triebkraft sichtbar machen.
Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Mittelschule Mistelbach setzen sich mit den Arbeiten des bildenden Weinviertler Künstlers Franz Rudolf Kunz auseinander und interpretieren sein künstlerisches Schaffen aus ihrer Sicht neu. Die Präsentation unter dem Motto „geteilte Erinnerungen – vinophile Kunst und Kulturerlebnisse“ mit den künstlerischen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler findet im Rahmen einer virtuellen Kellergassenführung im Urbanusheim Poysdorf statt. Vertreterinnen und Vertreter der Weinviertler Kellergassenakademie, die das Projekt speziell für immobile Menschen ins Leben gerufen hat, präsentieren Wissenswertes rund um die Dörfer ohne Rauchfang.
Von den rund 1.300 Kellergassen Niederösterreichs liegen die meisten im Weinviertel, wo diese besondere Bautypologie tief im kulturellen Gedächtnis verwurzelt ist. Ausgehend von dieser Verankerung involviert „Kellergasse: Kindheit“ Schülerinnen und Schüler der MS Mistelbach in einen mehrstufigen, intergenerationalen Gestaltungsprozess. Inspiriert durch die Bildsprache Franz Rudolf Kunz‘ entstehen Kellergassenbilder, die im Rahmen eines Erzählcafés mit den Erinnerungsspuren der Bewohnerinnen und Bewohner des Urbanusheims Poysdorf angereichert werden. Im Sinne der sozialen Plastik steht dabei am Ende nicht das einzelne Kunstobjekt im Vordergrund, sondern der soziale Prozess, der dieses formt.
Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Mittelschule Mistelbach setzen sich mit den Arbeiten des bildenden Weinviertler Künstlers Franz Rudolf Kunz auseinander und interpretieren sein künstlerisches Schaffen aus ihrer Sicht neu. Die Präsentation unter dem Motto „geteilte Erinnerungen – vinophile Kunst und Kulturerlebnisse“ mit den künstlerischen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler findet im Rahmen einer virtuellen Kellergassenführung im Urbanusheim Poysdorf statt. Vertreterinnen und Vertreter der Weinviertler Kellergassenakademie, die das Projekt speziell für immobile Menschen ins Leben gerufen hat, präsentieren Wissenswertes rund um die Dörfer ohne Rauchfang.
Von den rund 1.300 Kellergassen Niederösterreichs liegen die meisten im Weinviertel, wo diese besondere Bautypologie tief im kulturellen Gedächtnis verwurzelt ist. Ausgehend von dieser Verankerung involviert „Kellergasse: Kindheit“ Schülerinnen und Schüler der MS Mistelbach in einen mehrstufigen, intergenerationalen Gestaltungsprozess. Inspiriert durch die Bildsprache Franz Rudolf Kunz‘ entstehen Kellergassenbilder, die im Rahmen eines Erzählcafés mit den Erinnerungsspuren der Bewohnerinnen und Bewohner des Urbanusheims Poysdorf angereichert werden. Im Sinne der sozialen Plastik steht dabei am Ende nicht das einzelne Kunstobjekt im Vordergrund, sondern der soziale Prozess, der dieses formt.
2026
Bildende Kunst
Film
Literatur
Musik
Familienfreundlich
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
UMSTEIGEN – KunstFeste ´26
Musik, Kunst, Literatur & Kabarett in Absdorf
14.06.2026 bis 27.06.2026
Kremserstraße 29, 3462 Absdorf
14.06.2026 bis 27.06.2026
2026-06-14
2026-06-27
|Absdorf|
|Bildende Kunst|Film|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
UMSTEIGEN ist ortsspezifisch für Absdorf. Vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf bis zum KunstHof-Absdorf thematisiert das Projekt kulturelle Übergänge, nachhaltige Mobilität und Wandel. Alle Formen des Umsteigens werden sicht-, hör- und erfahrbar. Vom Vergänglichen zum Nachhaltigen. Vom Traditionellen zum Zeitgenössischen. Vom Monolog zum Dialog. Ort als Prozess. Improvisation als Infrastruktur. Experiment als Expertise.
14.06. 11:03 „Begleittöne“ vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf zum KunstHof: Blasmusikkapelle Absdorf; 12:30 „Yodeling Tangos“: Heidelinde Gratzl acc, voc, Erika Inger voc, kalimba; 14:00 „Offen singen“: Chor Mauritius; 15:30 Stummfilm „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ Live-Vertonung: East of Mozart (Johanna Schlömicher p, Stefan Krist tb, voc, Michi Prehofer dr), Wolfgang Wohlfahrt vc, BienenKlang; 17:00 „TON׀ART׀WECHSEL“ Impro-Konzert: Töpferin Elke Halbmayer tauscht Rollen mit Musiker*innen; 18:30 finales „Umsteigen“ ins Tonlose und Atonale
20.06. 20:00 Harald Pomper erklärt "Warum der Weg zum Glück so merkwürdig tricky ist".
27.06. 14:03 performativ-musikalische „Initiation“ vom Bahnhof zum KunstHof; 15:15 "ALK3 – Eine Ernüchterung" Lesung: Peter Danzinger; 16:30 interaktive Klang-Intervention: Herbert Golser; 17:45 Film-Performance: Sigrid Friedmann & Ulrich Kaufmann; 18:45 „Improvisation↔Irritation“: Elisabeth Falkinger tu, voc, Mara Kolibri voc, Stefan Krist tb, voc
14.-27.06. Ausstellung Friedmann & Kaufmann, Golser, Gratzl, Halbmayer, Inger, Oswald, Seymann, Schurz, Vesely, Wohlfahrt: Skulpturen, Keramiken, Grafiken, Installationen, Filme, Fotografien
2026
Bildende Kunst
Film
Tanz
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
RELIQUIE WEIN4
Spurensicherung Laa
20.06.2026 bis 19.07.2026
Kunsthaus Laa, Bürgerspitalgasse 1, 2136 Laa an der Thaya
Ab 20. Juni lädt das Künstler*innenkollektiv nagl∼wintersberger (Andrea Nagl & Markus Wintersberger) Besucher*innen des Kunsthauses Laa zu einer Spurensuche durch die Geologie des Weinviertels und die geheimnisvolle Welt der Reliquien ein. Wie Gesteinsschichten überlagern sich in ihrer Zusammenarbeit digitale Intervention, Bildende Kunst, Embodiment, Performance und Installation zu einer komplexen Gesamtstruktur. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf Gegenwärtiges und Vergangenes: Mit KI-generierten „Future Fossils“ werden Spuren der Vergangenheit in eine mögliche Zukunft gespiegelt. So wird die Kapelle zum Resonanzraum einer ästhetisch erweiterten Geologie, zu einem fluiden Erinnerungsraum.
„RELIQUIE WEIN4“ ist inspiriert von der Idee des Gesteins als geologische und kulturelle Reliquie. Stein als naturbelassenes Material oder durch Menschenhand weiterverarbeiteter Baustoff ist ein Informationsträger, dessen Geschichten das Kollektiv nagl∼wintersberger künstlerisch-spekulativ, basierend auf geologischer Recherche rekonstruiert. Dadurch eröffnen sich dem Publikum ungesehene Denkräume, neue Sichtweisen und poetische Spuren zur naturräumlichen Umgebung, der geologischen Vergangenheit oder dem architektonischen Umfeld. Ausgehend von ihrer jeweiligen künstlerischen Genre - Tanz/Performance bzw. Medienkunst - arbeiten nagl∼wintersberger seit vielen Jahren interdisziplinär und medienübergreifend zusammen.
2026
Bildende Kunst
Leerstand
Literatur
Musik
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
22.06.2026 bis 17.07.2026
ehemalige Erziehunganstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
22.06.2026 bis 17.07.2026
2026-06-22
2026-07-17
|Kirchberg am Wagram|
|Bildende Kunst|Leerstand|Literatur|Musik|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
2026
Kunst und Ökologie
Leerstand
Literatur
Familienfreundlich
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
25.06.2026 bis 19.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026
Kunst und Ökologie
Leerstand
Literatur
Familienfreundlich
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
25.06.2026 bis 19.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026
Bildende Kunst
Leerstand
Literatur
Musik
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
26.06.2026 bis 17.07.2026
ehemalige Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
26.06.2026 bis 17.07.2026
2026-06-26
2026-07-17
|Kirchberg am Wagram|
|Bildende Kunst|Leerstand|Literatur|Musik|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
2026
Kunst und Ökologie
Leerstand
Literatur
Familienfreundlich
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
27.06.2026 bis 19.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
Was passiert, wenn scheinbar wertloser Schrott zur Inspirationsquelle wird? In einer Ausstellung im Schulmuseum Michelstetten zeigen Kinder der Mittelschule Asparn an der Zaya gemeinsam mit dem Weinviertler Künstler Herbert Unger fantasievolle Recycling-Kunstwerke. Alte Gebrauchsgegenstände und andere sogenannte „nutzlose Dinge“ werden in unterschiedlichste Kunstobjekte verwandelt.
Zur feierlichen Eröffnung treten die Kinder der VS und HS mit selbstgebauten Upcycling-Instrumenten auf. Musikalisch begleitet werden sie vom Komponisten, Instrumentenbauer und Klangkünstler Hans Tschiritsch. Ein Fest für Ohren, Augen und die Fantasie!
„SchulMUSE – Wenn Schrott inspiriert“ ist von der künstlerischen Haltung Herbert Ungers geprägt, altem Schrott und Gerümpel ein „zweites Leben“ zu schenken. Das Schulprojekt lädt dazu ein, unseren Umgang mit Gebrauchsgegenständen zu überdenken. Was früher ein ganzes Menschenleben lang funktionieren musste, erfährt heute kaum noch Wertschätzung und wird gedankenlos entsorgt.
Kinder erleben Kreativität als spielerisches Experiment und entdecken, wie aus scheinbaren wertlosen Dingen durch Fantasie und achtsamen Verwendung von Materialien etwas Neues entsteht. Sie verbinden Nachhaltigkeit mit künstlerischem Gestalten – und lernen dabei, Ressourcen wertzuschätzen. So werden die historischen Klassenzimmer im Schulmuseum zu lebendigen Orten für Kunst, Zukunft und gemeinsames Staunen.
2026
Bildende Kunst
Leerstand
Literatur
Musik
Hunde erlaubt
Öffentlich gut erreichbar
Drinnen
Draußen
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
27.06.2026 bis 18.07.2026
ehemalige Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
27.06.2026 bis 18.07.2026
2026-06-27
2026-07-18
|Kirchberg am Wagram|
|Bildende Kunst|Leerstand|Literatur|Musik|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
2026
Bildende Kunst
Familienfreundlich
Barrierefrei
Öffentlich gut erreichbar
Umweltschonend
Seniorenfreundlich
Drinnen
FestBilder
Oder - wie viele Projekte zu einem wurden
16.07.2026 bis 19.07.2026
FLUSS, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
16.07.2026 bis 19.07.2026
2026-07-16
2026-07-19
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
53 Orte, 53 künstlerische Konzepte – und ein Schuss Honig: Für das Viertelfestival Niederösterreich entsteht eine fotografische Spur durch die Region. Begegnungen mit Künstler*innen, Projektteams und engagierten Menschen führen an sehr unterschiedliche Schauplätze – von Dorfplätzen und Kellergassen bis zu Gebäuden, die heute leer stehen.
Viele der Projekte existieren zu diesem Zeitpunkt noch vor allem als Idee. Die Fotografien bewegen sich daher zwischen Porträt, Ort und Vorstellungskraft. Sie versuchen sichtbar zu machen, was entstehen wird und wer dahintersteht.
Der Blick richtet sich auch auf Leerstände – Häuser und Räume, die einst Teil des täglichen Lebens waren. Wenn Kunst diese Orte für eine Zeit wieder belebt, entsteht ein besonderer Moment zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Achtsamkeit ist dabei ein Versuch, den Begegnungen Raum zu geben: durch Gespräche, Zuhören und Beobachten – um zu erspüren, was den Beteiligten an ihren Projekten wichtig ist und welche Situationen sich für ein Foto stimmig anfühlen.
Dorothea Lange: „The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera.“