- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Zwischenraum Alte Schanzen
Gehen, Sehen, Erinnern
Soziologie und Logistik mit Anita Heindlmaier und Johanna Neuhauser
In einer dritten Begehung werden die Schanzen und ihre Umgebung in ihrer gesellschaftlichen Dimension betrachtet. Dabei spielt die Grenze zwischen Wien und Niederösterreich ebenso eine Rolle, wie der gemeinsam durch Landwirtschaft, Industrie, Gewerbe und als Naherholungsgebiet genutzte Raum. Ausblicke bieten die Gelegenheit, ein breites Feld gesellschaftlicher Fragen zu überdenken und zu diskutieren. Die beiden Soziolog*innen Anita Heindlmaier und Johanna Neuhauser werden uns auf die Alten Schanzen führen, wo wir auf die umgebende Landschaft blicken und sie uns Einblick in ihre Forschungen zu den nahegelegenen Logistikzentren und ihre gesellschaftliche und soziale Dimension geben werden.
Begehbare Geschichten in Natur und Leerstand
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
Mitwirkende
Karten
Zusatzinformationen
Familienfreundlich, Hunde erlaubt, Öffentlich gut erreichbar, Umweltschonend, DraußenInfo
Fridolin Göbel
+43-664-30 74 245
Künstlerische Leitung
Fridolin und Paul Göbel, Avelina Götz, Leonie Mühlegger, Sara Leitner
Veranstalter/in
P130-WE26
Öffnungszeiten
Termine
Vergangene Termine

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