- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Zwischenraum Alte Schanzen
Gehen, Sehen, Erinnern
Eröffnung Schlosskeller und temporäres Museum
Der leerstehende Schlosskeller Hagenbrunn wird zum Ausstellungsraum, an dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen. Die Alten Schanzen bilden den Ausgangspunkt für eine visuelle, materielle und auch dialogische Auseinandersetzung mit dem konkreten Ort und seiner Umgebung. Gemeinsam mit einem Quartett der Blaskapellen Hagenbrunn und Stammersdorf wird die Ausstellung feierlich eröffnet. Künstlerische Positionen von Isa Klee, Lola Pfeifer, Anna Wurzer und Gabriel Zinganel bieten eine Möglichkeit zur kritischen Auseinandersetzung. Erste Fundstücke aus Hagenbrunn und von den Schanzen werden präsentiert und ein Überblick unseres Projektes kann besichtigt werden. Mit Wein und Traubensaft aus den beiden Ortschaften soll der neu gefundene gemeinsame Raum gefeiert werden.
Begehbare Geschichten in Natur und Leerstand
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
Mitwirkende
Karten
frei
Zusatzinformationen
Familienfreundlich, Hunde erlaubt, Umweltschonend, DrinnenInfo
Fridolin Göbel
+43-664-30 74 245
Künstlerische Leitung
Fridolin und Paul Göbel, Avelina Götz, Leonie Mühlegger, Sara Leitner
Veranstalter/in
P130-WE26
Öffnungszeiten
Termine
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