- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Zwischenraum Alte Schanzen
Gehen, Sehen, Erinnern
Finissage und Blasmusik
Als Abschluss der vierwöchigen Laufzeit des Projektes wird ein großes Fest bei der Hagenbrunner Weingartenhütte veranstaltet. Dabei werden die Ergebnisse, die theoretischen und praktischen Auseinandersetzungen präsentiert. Die Blaskapellen Hagenbrunn und Stammersdorf kommen zunächst getrennt aus ihren jeweiligen Heimatgemeinden und treffen als zwei Klangwolken aufeinander, die sich schließlich zu einem gemeinsamen Ensemble formieren. Mit Blick auf die Schanzen wird nun gemeinsam musiziert und das Fest eröffnet.
Anschließend können die Ausstellung im Schlosskeller und die dort zusammengetragenen Materialien besichtigt werden. Mit Wein und Traubensaft aus den beiden Ortschaften soll der neu gefundene gemeinsame Raum gefeiert werden.
Begehbare Geschichten in Natur und Leerstand
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
Mitwirkende
Karten
frei
Zusatzinformationen
Familienfreundlich, Umweltschonend, DrinnenInfo
Fridolin Göbel
+43-664-30 74 245
Künstlerische Leitung
Fridolin und Paul Göbel, Avelina Götz, Leonie Mühlegger, Sara Leitner
Veranstalter/in
P130-WE26
Öffnungszeiten
Termine
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