ARCHIV*
Veranstaltungen 2026
© Elisabeth Jegel
0 Ergebnisse
Im Zeitraum von
EINTÄGIGE VERANSTALTUNGEN

- Zirkus
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Drinnen
Plötzlich:Mensch
über Gefühle, Göttliches und Menschliches
06.05.2026
Pfarrkirche Korneuburg, Kirchenplatz 1, 2100 Korneuburg
06.05.2026
2026-05-06
|Korneuburg|
|Zirkus|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|
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P109-WE26
1
“Was geht ab?” Vier Zirkus-Artistinnen finden darauf mit „Plötzlich:Mensch“ eine Antwort, die ohne Worte auskommt. Objektmanipulation und Artistik werden zum Medium, um eine Geschichte über Freude, Wut, Trauer, Hoffnung, Angst und Liebe zu erzählen. Viermal wird der von Spiritualität durchdrungene Kirchenraum zum Erlebnisraum, in dem sichtbar wird, was dort sonst nur spürbar ist. So entsteht ein einmaliges Gesamtkunstwerk, das auch ein junges Publikum anspricht.
Der sechste Schöpfungstag wird zum konzeptuellen Ankerpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem, was uns menschlich macht. Im Prozess der Menschwerdung erleben wir Konflikt und Versöhnung, Zerbrechen und Heilung. Zwischen Himmel und Erde, mit Hula Hoops und Aerial Hoop, finden wir eine Wirklichkeit, die über unsere eigene Wahrnehmung hinausreicht: Verbundenheit mit dem Gegenüber, der Gemeinschaft und der Schöpfung bildet die heilsame Antithese zu den schmerzvollen Zersplitterungen unserer Zeit.
Die Choreographien von Alma Gall, Clara Zeiszl, Lisa Hochrainer und Rosa Dreher werden musikalisch von Gilbert Handler und dem Organisten Manuel Fröschl begleitet und durch die Medienkünstler:innen Resa Lut und Marcus Saravia in eine Kulisse aus Licht und Projektionen eingebettet. Artistik, Live-Musik und Medienkunst verschmelzen unter der Dramaturgie von Colleen Rae Holmes und der Projektleitung von Franz Knittelfelder zu berührenden Szenen und imposanten Bildern.
2026

- Jugendkultur
- Musik
- Familienfreundlich
- Drinnen
RuWi-Musiktheater II
Kleine Schnecke - große Freundschaft
07.05.2026
Kirchenplatz 1A, 2120 Wolkersdorf
07.05.2026
2026-05-07
|Wolkersdorf|
|Jugendkultur|Musik|
|Familienfreundlich|Drinnen|
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P074-WE26
1
Die kleine Schneckenkönigin RuWi begibt sich auf eine musikalische Rettungsmission durch die Region um Wolkersdorf. Als ein Küken spurlos verschwindet und auch das Hasenkind Hansi nicht mehr auffindbar ist, beginnt eine spannende Suche, bei der Zusammenhalt und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Wodo Musical-Orchester der Musikschule Wolkersdorf bringen 100 Kinder die Geschichte der Schnecke in die Regionsgemeinden. Professionell betreut in Schauspiel, Tanz und Musik von Barbara Wittmann, Alexander Blach-Marius und Steffi Neid.
Seit Jahrhunderten dient die Fabel als bewährtes moraldidaktisches Erzählmodell, um Jung und Alt gesellschaftliche Werte und Leitbilder zu vermitteln. Auch das Musiktheater „RuWi“ greift diese Tradition auf. Wie die Gemeinden einer Region schließen sich darin die Tierfreunde zu einem Kollektiv zusammen – frei nach dem Motto: „Jeder hat eine andere Gabe – gemeinsam sind wir stark – glaub an dich selbst!“ Damit reflektiert das Stück seine eigenen Produktionsbedingungen. Denn wohl kaum wäre ein Projekt dieses Umfangs ohne das Zusammenwirken zahlloser Einzelkräfte realisierbar.
Veranstalter: Region um Wolkersdorf
Künsterlische Leitung: Barbara Wittmann
Musikalische Leitung: Mag. Alexander Blach-Marius
Schauspiel & Regie: Steffi Neid
Orchester: Wodo Musical Orchester der Musikschule Wolkersdorf
2026

- Bildende Kunst
- Literatur
- Familienfreundlich
- Umweltschonend
- Drinnen
- Draußen
Mental Border
über Grenzen im Kopf und ihre Überwindung
08.05.2026
Kunsthaus Hruschka, Dörfl 161, 2162 Falkenstein
08.05.2026
2026-05-08
|Falkenstein|
|Bildende Kunst|Literatur|
|Familienfreundlich|Umweltschonend|Drinnen|Draußen|
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P100-WE26
1
Bei dieser Ausstellung im Kunsthaus Hruschka geht es um Grenzen, die nicht auf Landkarten eingezeichnet sind, sondern die sich in unseren Köpfen befinden. Die in Prag lebende Michaela Vrbkova und der in Falkenstein lebende Alfred Hruschka veranschaulichen in ihren künstlerischen Positionen das Aufwachsen an der Grenze zwischen Österreich und Tschechien. Zu sehen sind Malerei, Texte, Objekte und Installationen, die zeigen, wie alte Grenzen noch heute unser Denken prägen – aber auch wie man sie überwinden kann. Zu Gast im Kunsthaus ist auch die steirische Autorin und Bachmannpreisträgerin 2025, Natascha Gangl, die im Rahmen ihrer Lesung von der Geschichte und dem Leben im Grenzgebiet der Südoststeiermark erzählt.
Mit den Mitteln der Kunst kartografiert MENTAL BORDER die mentalen Einschreibungen, die politische Grenzregime hinterlassen. Ausgangspunkt und historische Kulisse zugleich bildet der Eiserne Vorhang, bzw. die Grenze zum ehemaligen Jugoslawien und deren weitumgreifende Implikationen im Denken, Erinnern und Erzählen der Nachbarregionen. Künstlerisch soll MENTAL BORDER kritische Reflexionsräume öffnen, in denen über Herkunftsnarrative, Vorurteilsbildung und Zugehörigkeitsgefühle nachgedacht werden kann. Ziel ist es, Prozesse der Alterisierung (Othering) sichtbar zu machen, durch die verfestigten Vorstellungen des „Anderen“ entstehen, um deren Dekonstruktion zu ermöglichen.
2026

- Kunst und Ökologie
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
15.05.2026
Hauptstraße 17, 2000 Stockerau
15.05.2026
2026-05-15
|Stockerau|
|Kunst und Ökologie|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
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P076-WE26
1
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
2026

- Jugendkultur
- Musik
FILMRISS?!
Festival für Musik, Film & Kultur
15.05.2026
Oberhoferstraße 15, 2130 Mistelbach
15.05.2026
2026-05-15
|Mistelbach|
|Jugendkultur|Musik|
||
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P057-WE26
1
Für dieses Festival im Festival wird das fast 100-jährige Kronen Kino Mistelbach ein Wochenende lang zu einem offenen Ort für Jugendkultur – zum Treffen, Feiern und Austauschen mit Film, Musik und Side-Events. Das Programm startet mit einem Konzertabend am Freitag. Live zu erleben sind der regionale Support-Act Tears of Marble, gefolgt von der Indiepopband Laurenz Nikolaus, einem der aktuellen Shootingstars der heimischen Musikszene. Am Samstag gibt es ein von Jugendlichen ausgewähltes Filmprogramm. Ab 20 Uhr wird das Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales mit einem DJ eingeläutet. Der Sonntag bietet ein Film- und Kurzfilmprogramm unter anderem mit der Kurzfilm-Premiere von „Kauf dir ein Eis!“ von Sonja Aufreiter.
Allzu oft werden Festivals von alten weißen Männern geplant. Was bleibt der Jugend da anderes übrig, als „Ok Boomer!" auszurufen. Dabei ist der Ausdruck mehr als das geflügelte Slangwort einer Generation, die sich für nichts zu begeistern scheint: Er verweist auf Ignoranz und mangelnde Offenheit sowie den dringenden Wunsch mitzugestalten. Um diesem Ansinnen gerecht zu werden übernehmen Jugendliche am Wochenende das Kronen Kino Mistelbach, um es zu ihrem Raum zu machen – offen, divers und niedrigschwellig. „FILMRISS?!“ setzt somit ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Mitbestimmung und die Sichtbarkeit junger Perspektiven im ländlichen Raum und macht das Kino zu dem, was es immer war: einem Ort für Gemeinschaft, Diskussion und gelebte Jugendkultur.
2026

- Theater
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Theaterradl: Der Weltuntergang
tww On Tour
17.05.2026
Bahnstraße 201, 2042 Guntersdorf
17.05.2026
2026-05-17
|Guntersdorf|
|Theater|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P132-WE26
1
Tumult im Kosmos: Die Erde ist von „Menschen“ befallen! Der Komet Konrad soll Abhilfe schaffen. In vier Wochen soll er auf der Erde einschlagen und alles Leben auslöschen! Das Schicksal der gesamten Menschheit liegt nun in den Händen einer Wissenschaftlerin, und so macht sie sich auf, die Welt vor der drohenden Vernichtung zu bewahren. Das einzige Problem: Niemand hört ihr zu.
Ein zur Bühne umgebautes Lastenfahrrad, eine Handvoll Versatzstücke und die beiden Darsteller*innen Henrietta Rauth und Johannes Sautner, die gemeinsam in ca. 30 verschiedene Rollen schlüpfen; mehr braucht die Regisseurin Ursula Leitner nicht, um Jura Soyfers hochaktuelle Komödie im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Theaters Westliches Weinviertel zum Leben zu erwecken.
„Die Welt steht auf kan’ Fall mehr lang!“ — Dieser Satz aus Nestroys Lumpazivagabundus inspirierte den damals 23-jährigen Jura Soyfer zu seiner revueähnlich aufgebauten Gesellschaftssatire „Der Weltuntergang“, mit der er bereits Mitte der 30er Jahre die wachsende Verblendung und die Gefahren des Nationalismus vorhersagte.
Nach dem Vorbild des historischen Thespiskarren kommt das Theaterradl mit seiner Fahrradbühne — umweltschonend und niederschwellig — direkt zu seinem Publikum und verleiht dem Stück, welches in Zeiten von politischer Spaltung und Klimakrise aktueller denn je erscheint, eine zusätzliche Bedeutung, wenn plötzlich eine junge Frau vor der nahenden Katastrophe warnt und dabei nicht ernstgenommen wird.
2026

- Jugendkultur
- Film
Kauf dir ein Eis!
E in Film von Sonja Aufreiter
17.05.2026
Kronen Kino Mistelbach, Oberhoferstraße 15, 2130 Mistelbach
17.05.2026
2026-05-17
|Mistelbach|
|Jugendkultur|Film|
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P012-WE26
1
Erinnerst du dich an dein letztes Erdbeereis? War es so ein chemisches, das zuckersüß im Mund zerschmilzt und lange noch in Erinnerung bleibt? Bist du jetzt wieder ein Kind?
In dem Kurzfilm von Sonja Aufreiter erbt Protagonistin Anna nach dem plötzlichen Unfalltod ihrer alkoholkranken Mutter ein verwildertes Grundstück, einen Wohnwagen und 50 Euro in einer Clown-Kinder-Geburtstagskarte mit der krakeligen Inschrift „Kauf dir ein Eis!“. Dem letzten Willen ihrer Mutter folgend, kauft sich Anna um das Geld Eis und verfällt in einen Rausch. Zwischen Annäherung und Abgrenzung muss Anna ihren eigenen Weg finden, mit der Erinnerung an ihre längst entfremdete Mutter zurechtzukommen und das letzte Eis stehen zu lassen.
In dem Film trifft der Topos „Ich bin nicht wie meine Mutter“ auf „Ich bin genau wie sie, oder?“ und symbolisiert mit ganz viel Eis und einem Hauch Humor das Zerfließen der vergangenen Kindheit. Aus einem emotionalen Impuls heraus entstanden, nähert sich der Film der oft hauchdünnen Grenze zwischen tragischer Trauer und melancholischer Erleichterung. Hoch stilisiert wird eine neue Welt erschaffen, die graupink glänzt und nostalgisch der Realität zuerst entflieht, doch dann wieder Bezug zu ihr findet. Ziel ist es, durch das universelle Thema des Verlusts ein bestärkendes Gemeinschaftsgefühl entstehen zu lassen, während die stark individualisierte Sicht der Protagonistin die Spannung und Neugier aufrechterhält.
2026

- Film
- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
Leitzersdorf United
Vereine im Fokus
17.05.2026
Johannesplatz, 2003 Leitzersdorf
17.05.2026
2026-05-17
|Leitzersdorf|
|Film|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|
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P183-WE26
1
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
2026

- Tanz
- Familienfreundlich
- Öffentlich gut erreichbar
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
Nur mein Bruder
über Nähe, Autonomie und dem Anderssein
20.05.2026
Hauptplatz 39, 2100 Korneuburg
20.05.2026
2026-05-20
|Korneuburg|
|Tanz|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|
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P157-WE26
1
Musik, Bewegung und Gespräche. Ron Pfenningbauer (Musiker, Aktivist, Mensch mit Behinderung) und Sonja Marlis Pfennigbauer (Tänzerin, Pädagogin) stehen gemeinsam auf der Bühne – als Bruder und Schwester, als Künstler*innen, als Menschen, die sich ein Leben lang kennen. Sie tanzen, musizieren, sprechen und streiten über Nähe, Verantwortung, Freude und darüber, wie es ist, miteinander zu leben, wenn Behinderung Teil der Familie ist. Mit Humor, Musik und Poesie verhandeln die beiden unbequeme Fragen: „Was macht das System mit unserer Beziehung? Wie tanzt man durch Verantwortung, wenn niemand mitführt?“
„Nur mein Bruder“ ist eine künstlerische Bühnenarbeit, die sich mit Geschwisterschaft im Kontext von Behinderung, Selbstbestimmung und familiärer Verantwortung auseinandersetzt. Im Zentrum steht ein biografisch fundierter Zugang, der die realen Erfahrungen der beiden Künstler*innen aufgreift und in eine interdisziplinäre Performance übersetzt. Die Performance nutzt Elemente aus Physical Theatre, Tanz, Musik und dialogischem Text, um neue Perspektiven auf Geschwisterrollen sichtbar zu machen. Ausgangspunkt ist die biografische Dynamik von Geschwisterkindern zwischen Personen mit und ohne Behinderung („SIBS“), die oft unsichtbar bleibt. Das Stück macht diese Lebensrealitäten künstlerisch erlebbar und schlägt eine Brücke zwischen persönlicher Geschichte und gesellschaftlicher Struktur.
2026

- Kunst und Ökologie
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
21.05.2026
Hauptstraße 17, 2000 Stockerau
21.05.2026
2026-05-21
|Stockerau|
|Kunst und Ökologie|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
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P076-WE26
1
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
(Bade)Geschichten
Badeplatz von einst wird wieder Treffpunkt
22.05.2026
Dokannerl Badesee, Mühlleitner Straße 54, 2301 Groß-Enzersdorf
22.05.2026
2026-05-22
|Groß-Enzersdorf|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P164-WE26
1
(Das leerstehende Badehaus „DoKannerl“ wird neu belebt und zum offenen kulturellen Experimentierraum. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, Mitmachen und Gestalten. Der Donau-Oder-Kanal wird dabei als Ort des Austauschs, der Erinnerung und der Inspiration erfahrbar. In gemeinsamen Aktivitäten wird die Geschichte des Kanals lebendig – erzählt durch persönliche Erinnerungen und neue Perspektiven. Eine pflanzliche Neugestaltung bildet die Basis für einen wachsenden „Memoryspace“, der gestartet wird. Eine Ausstellung „Wasser und die Menschen“, Spiele und ein buntes Abschlussfest mit Picknick macht die Vielfalt der Bürger:innen erlebbar. So wird sichtbar, was gemeinsam entsteht: Ein lebendiger Begegnungsort für die Zukunft.
Das Projekt (Bade)Geschichten vom Donau-Oder-Kanal untersucht Leerstand als Ressource zwischen Erinnerung und Zukunftsgestaltung. Das ehemalige Badehaus wird dabei als räumlicher und sozialer Resonanzraum verstanden, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Dialog treten. Ziel ist , den Badeplatz am Donau-Oder-Kanal als lebendigen, verbindenden Ort sichtbar zu machen, an dem historische Spuren, aktuelle Nutzungen und zukünftige Perspektiven ineinandergreifen. Historische Recherche, Kunst und kollektives Handeln werden zu einem mehrteiligen, partizipativen Kultur- und Erinnerungsprojekt verknüpft.
2026

- Jugendkultur
- Musik
- Familienfreundlich
- Drinnen
RuWi-Musiktheater II
Kleine Schnecke - große Freundschaft
22.05.2026
Hauptstraße 129, 2212 Großengersdorf
22.05.2026
2026-05-22
|Großengersdorf|
|Jugendkultur|Musik|
|Familienfreundlich|Drinnen|
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P074-WE26
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Die kleine Schneckenkönigin RuWi begibt sich auf eine musikalische Rettungsmission durch die Region um Wolkersdorf. Als ein Küken spurlos verschwindet und auch das Hasenkind Hansi nicht mehr auffindbar ist, beginnt eine spannende Suche, bei der Zusammenhalt und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem Wodo Musical-Orchester der Musikschule Wolkersdorf bringen 100 Kinder die Geschichte der Schnecke in die Regionsgemeinden. Professionell betreut in Schauspiel, Tanz und Musik von Barbara Wittmann, Alexander Blach-Marius und Steffi Neid.
Seit Jahrhunderten dient die Fabel als bewährtes moraldidaktisches Erzählmodell, um Jung und Alt gesellschaftliche Werte und Leitbilder zu vermitteln. Auch das Musiktheater „RuWi“ greift diese Tradition auf. Wie die Gemeinden einer Region schließen sich darin die Tierfreunde zu einem Kollektiv zusammen – frei nach dem Motto: „Jeder hat eine andere Gabe – gemeinsam sind wir stark – glaub an dich selbst!“ Damit reflektiert das Stück seine eigenen Produktionsbedingungen. Denn wohl kaum wäre ein Projekt dieses Umfangs ohne das Zusammenwirken zahlloser Einzelkräfte realisierbar.
Veranstalter: Region um Wolkersdorf
Künsterlische Leitung: Barbara Wittmann
Musikalische Leitung: Mag. Alexander Blach-Marius
Schauspiel & Regie: Steffi Neid
Orchester: Wodo Musical Orchester der Musikschule Wolkersdorf
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Umweltschonend
- Drinnen
Zwischenraum Alte Schanzen
Gehen, Sehen, Erinnern
22.05.2026
Schlosskeller Hagenbrunn, Schloßgasse 5, 2102 Hagenbrunn
22.05.2026
2026-05-22
|Hagenbrunn|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Umweltschonend|Drinnen|
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P130-WE26
1
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
2026

- Jugendkultur
- Musik
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Vergangene Zukunft
Gelebte Geschichte von 1544 bis 2026
23.05.2026
VS Eggendorf im Thale, Eggendorf 15, 2031 Eggendorf im Thale
23.05.2026
2026-05-23
|Eggendorf im Thale|
|Jugendkultur|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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1
Die Volksschule Eggendorf im Thale öffnet ihre Türen! Vom Marterl des Schulleiters aus dem Jahr 1642, dem Klassenraum aus 1796, sichtbaren Kriegsschäden von 1944 bis zur Containerklasse 2023, Geschichte ist mitten unter uns. Die Schüler*innen präsentieren historische Objekte aus einem halben Jahrtausend Schulalltag. Die Dorfstraße verwandelt sich in eine Festmeile. Besucher*innen können selbst Geschichte mitgestalten und die Schule mit Graffiti besprühen. Für einen musikalischen Abschluss sorgt die örtliche Musikschule zusammen mit der Band Wein4tl4. Selbstverständlich kommt die Kulinarik nicht zu kurz, wie es sich für ein Weinviertler Fest gehört!
Die Analyse historischer Prozesse lehrt, dass die Gegenwart durch eine Abfolge mikro- wie makrohistorischer Ereignisse und institutioneller Wandlungen strukturiert ist. Als Ort der Wissensvermittlung spielt die Institution der Schule hierbei eine maßgebliche Rolle, da sie einerseits gesellschaftliche Werte stabilisiert und tradiertes Wissen weitergibt, andererseits Althergebrachtes in Frage stellen muss, um neue Perspektiven zu schaffen. „Vergangene Zukunft“ führt diese Ambivalenz exemplarisch vor Augen und bringt sie zu Gehör, indem die Schüler*innen ihre eigene Schulgeschichte mit künstlerischen Mitteln beleuchten und alte Musikstücke neu interpretieren.
2026

- Kunst und Ökologie
- Musik
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Umweltschonend
- Draußen
Klang:Wanderung mit SOIL
Wie klingt der Boden?
23.05.2026
Weingut Georg Toifl, Dreiquantenweg 14, 2070 Kleinhöflein
23.05.2026
2026-05-23
|Kleinhöflein|
|Kunst und Ökologie|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Umweltschonend|Draußen|
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P095-WE26
1
Im Mai, wenn die Reben schon erste Fruchtansätze tragen, lädt das Ensemble SOIL zu einem Spaziergang durch die Weingärten Kleinhöfleins. In der Ferne werden bereits Klänge hörbar, die sanft mit der Natur verschmelzen, bis die Musiker*innen Flora Geißelbrecht, Anna Koch, Ralph Mothwurf, David Six und Simon Zöchbauer an mehreren Stationen ins Blickfeld kommen. Ihre eigens komponierten Stücke nehmen Bezug auf Landschaft und Boden, der die Qualität des Weins prägt. Bodenexperte Thomas Peham eröffnet mit kurzen Anekdoten neue Perspektiven auf Bodenleben, Landwirtschaft und Klimawandel. Den Abschluss bildet ein Konzert im Amphitheater des Weinguts Toifl, das auch unabhängig von der Wanderung besucht werden kann.
Die „Klang:Wanderung“ des Ensembles SOIL verbindet zeitgenössische Musik mit Wissen zu Boden, Landwirtschaft und Klimawandel. Als Performance Lecture führt sie Naturerlebnis, Klangkunst und wissenschaftliche Impulse zusammen. Die Weingärten des Weinviertels – stark von klimatischen Veränderungen betroffen – bieten dafür einen unmittelbaren Kontext. Ziel ist es, das Publikum sinnlich wie gedanklich für die Bedeutung gesunder Böden und nachhaltigen Weinbaus zu sensibilisieren und die ökologischen Zusammenhänge des „Was geht ab?!“-Festivalmottos erfahrbar zu machen.
2026

- Kunst und Ökologie
- Leerstand
- Familienfreundlich
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
KOMPOST
oder die Erde meiner Mutter
23.05.2026
Gemeindehaus Friebritz, Friebritz 1, 2133 Fallbach
23.05.2026
2026-05-23
|Fallbach|
|Kunst und Ökologie|Leerstand|
|Familienfreundlich|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P173-WE26
1
Wer einen Komposthaufen im Garten pflegt, kennt die Nährkraft, die im Abfall steckt. Ausgehend von dieser Erkenntnis leitet das Kollektiv Töchter der Kunst im leerstehenden Gemeindehaus in Friebritz am 23. Mai einen künstlerischen Kreislauf mit zahlreichen offenen Veranstaltungsformaten ein. Dabei wird unter Beteiligung der heimischen Bevölkerung Gefundenes in einen kreativen Schaffensprozess eingebracht. Und wie das halt so ist mit dem Kompost, weiß man im Vorhinein nie genau, was am Ende daraus erwächst – man kann also gespannt sein, welche fruchtbaren Ergebnisse die Künstlerinnen schließlich bei der großen Abschlussveranstaltung am 18. Juli in Kooperation mit Reginas Performance Brunch präsentieren.
KOMPOST – abgeleitet von compositum, dem Zusammengesetzten – versteht sich als Metapher, Material und Methode. In partizipativen Residenzen arbeiten Künstlerinnen mit lokalen und gefundenen Materialien und beziehen die örtliche Gemeinschaft aktiv in ihren Arbeitsprozess ein. Die künstlerischen Zugänge verbinden ökologische Kreisläufe, historische Transformationen, posthumanistische Perspektiven und feministische Fürsorgepraktiken und eröffnen neue kollektive Erzählungen und Zukunftsbilder für den ländlichen Raum.
2026

- Kunst und Ökologie
- Musik
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Umweltschonend
- Draußen
Klang:Wanderung mit SOIL
Wie klingt der Boden?
24.05.2026
Weingut Georg Toifl, Dreiquantenweg 14, 2070 Kleinhöflein
24.05.2026
2026-05-24
|Kleinhöflein|
|Kunst und Ökologie|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Umweltschonend|Draußen|
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P095-WE26
1
Im Mai, wenn die Reben schon erste Fruchtansätze tragen, lädt das Ensemble SOIL zu einem Spaziergang durch die Weingärten Kleinhöfleins. In der Ferne werden bereits Klänge hörbar, die sanft mit der Natur verschmelzen, bis die Musiker*innen Flora Geißelbrecht, Anna Koch, Ralph Mothwurf, David Six und Simon Zöchbauer an mehreren Stationen ins Blickfeld kommen. Ihre eigens komponierten Stücke nehmen Bezug auf Landschaft und Boden, der die Qualität des Weins prägt. Bodenexperte Thomas Peham eröffnet mit kurzen Anekdoten neue Perspektiven auf Bodenleben, Landwirtschaft und Klimawandel. Den Abschluss bildet ein Konzert im Amphitheater des Weinguts Toifl, das auch unabhängig von der Wanderung besucht werden kann.
Die „Klang:Wanderung“ des Ensembles SOIL verbindet zeitgenössische Musik mit Wissen zu Boden, Landwirtschaft und Klimawandel. Als Performance Lecture führt sie Naturerlebnis, Klangkunst und wissenschaftliche Impulse zusammen. Die Weingärten des Weinviertels – stark von klimatischen Veränderungen betroffen – bieten dafür einen unmittelbaren Kontext. Ziel ist es, das Publikum sinnlich wie gedanklich für die Bedeutung gesunder Böden und nachhaltigen Weinbaus zu sensibilisieren und die ökologischen Zusammenhänge des „Was geht ab?!“-Festivalmottos erfahrbar zu machen.
2026

- Theater
- Familienfreundlich
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Draußen
WASSERFLÜSTERER
Sagen aus dem Weinviertel
29.05.2026
Parkplatz FC spusu Mistelbach, Zum Sportzentrum 521, 2130 Mistelbach
29.05.2026
2026-05-29
|Mistelbach|
|Theater|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|
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P053-WE26
1
Das Publikum – Kinder wie Erwachsene – wird auf eine Theaterwanderung durch die Natur entlang des Grundlosgrabens, der Zaya bis zum verborgenen Garten der Teiche in Mistelbach eingeladen. Sagenhafte Wesen werden am Wegesrand warten, auf den Gewässern erscheinen, um das kostbare und lebensspendende Wasser zu beschwören, damit es nicht verschwindet. Es erwartet euch ein poetisches und sinnliches Erlebnis zwischen Mythos und Wirklichkeit. Und die Frage lautet: Werden die Wasserflüsterer das Weinviertel retten können?
Die Regisseurin Cordula Nossek spielt gemeinsam mit der Autorin Anna Melach, der Musikerin Shlomit Butbul und der Komponistin Karin Tobisch, sowie vielen anderen Mitwirkenden.
Im Weinviertel schlummern viele vergessene Sagen – geheimnisvolle Geschichten, in denen das Wasser als Lebensquelle eine zentrale Rolle spielt. Doch was, wenn genau dieses Wasser verschwindet? Wenn Quellen versiegen, Bäche verstummen, Äcker vertrocknen – und mit ihnen die Lebensgrundlage des Weinviertels und ein bedeutender Teil seines kulturellen Erbes verlorengehen? In Form einer Theaterwanderung wird die vom Festival gestellte Leitfrage „Was geht ab?!“ auf den Kopf gestellt, wenn gefragt wird: Was fehlt, wenn etwas verloren geht? Die Antwort liegt im Wasser – seinem Fehlen, seiner Kraft, seiner Bedeutung.
Sagen/Spiel: Anna Melach
Gesang/Spiel: Shlomit Butbul
Musik/Spiel: Karin Tobisch
Produktionsleitung: Elisabeth Schiller
Ausstattung: Mittelschule Mistelbach unter der Leitung von Michaela Ferner
2026

- Musik
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Drinnen
Female Voices
Live-Musik im Alten Schlachthof Hollabrunn
29.05.2026
Alter Schlachthof Hollabrunn, Josef Weisleinstraße 5, 2020 Hollabrunn
29.05.2026
2026-05-29
|Hollabrunn|
|Musik|
|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Drinnen|
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P056-WE26
1
Diversität und Förderung von Frauen auf der Bühne sind dem „Verein zur Förderung alternativer Musikkultur" mit Sitz in Hollabrunn seit Beginn ein großes Anliegen. Gerade in der Rock- und Punk-Szene sind Bands oft stark männerdominiert. Was auf den großen wie den kleinen Bühnen abgeht, das sind Frontfrauen. Daher werden in der Veranstaltungsreihe „Female Voices“ Musikerinnen und Sängerinnen in den Vordergrund gerückt und ihnen ein exklusiver Platz auf der Bühne im Alten Schlachthof Hollabrunn gegeben. So sind im Rahmen von zwei Konzerten u.a. Baits, Vulvarine, Erection, Nana Falkner & Band sowie Kinga Dula & the Pilgrims live zu erleben. Gleichzeitig gilt es Nachwuchs-Musikerinnen Lust zu machen, selbst die Bühnen zu erobern.
Während Musikgenres wie Rock, Punk und Metal stark vom Typus des rebellischen Mannes geprägt sind, erweisen sich im Hip-Hop-Bereich stereotype Geschlechterrollen und misogyne Machtfantasien als problematische Grundzüge. Zeitgleich zeigen sich Bestrebungen diese patriarchale Logik zu durchbrechen: So bietet etwa die Musikdatenbank „mica“ seit 2024 einen eigenen Bereich zur Sichtbarmachung der weiblichen, österreichischen Musikszene an. „Female Voices“ folgt jenen Bemühungen, indem gezielt junge Frauen das Programm bestimmen. Eine Filmvorführung von Maria Stockers Film „Rock Chics“ soll zudem verdeutlichen, dass die Musikgeschichte bei genauerem Hinsehen reich an weiblichen Vorbildern ist, deren Beiträge lange Zeit marginalisiert oder überschattet wurden.
2026

- Literatur
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Draußen
Queere Bibliothek auf Rädern
Fahrrad(litera)Tour
30.05.2026
Hauptplatz , Hauptplatz , 2130 Mistelbach
30.05.2026
2026-05-30
|Mistelbach|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
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P078-WE26
1
Die „Queere Bibliothek auf Rädern“ zieht durchs nördliche Weinviertel und bringt auf ihrem Weg frischen literarischen Wind in die Region! Mit einem Anhänger vollbeladen mit Büchern radelt die Autorin Lisa Bolyos gemeinsam mit der Fotografin Carolina Frank durch Kleinstädte und Dörfer. An verschiedenen Zwischenstopps lädt das Duo die Bevölkerung zum Verweilen, zum Schmökern und zum Entdecken queerer Perspektiven ein. Am 30. Mai macht die „Queere Bibliothek“ im Rahmen der Mistelbach Pride Halt. Zusammen mit Gastautor*innen stellen die fahrenden Bibliothekarinnen bei gemeinsamen Abendveranstaltungen neue Bücher aus dem LGBTQAI+Segment vor.
Frank und Bolyos verbinden auf ihrem (Rad-)Weg drei Leitgedanken: die Förderung gesellschaftlicher Diversität, die nachhaltige Nutzung öffentlicher Infrastruktur sowie die Entwicklung eines niederschwelligen Vermittlungsangebots. Inspiriert von queeren Veranstaltungsformaten im dezentralen Raum, wie den ländlichen Regenbogenparaden schafft das Projekt ein partizipatives Community-Angebot, das queere Lebensrealitäten, sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten sichtbar macht und zur aktiven Teilhabe an gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten einlädt. Das mitunter humorvolle Informationsprogramm richtet sich gleichermaßen an Expert*innen wie an Personen, die sich queeren Themen erstmals annähern. An ausgewählten Bahnhöfen im Weinviertel werden zusätzlich Fotografien von Carolina Frank aus dem Buch Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht. Gespräche mit Eltern queerer Kinder als Plakate zu sehen sein.
2026

- Theater
- Familienfreundlich
- Umweltschonend
- Draußen
WASSERFLÜSTERER
Sagen aus dem Weinviertel
30.05.2026
Parkplatz FC spusu Mistelbach, Zum Sportzentrum 521, 2130 Mistelbach
30.05.2026
2026-05-30
|Mistelbach|
|Theater|
|Familienfreundlich|Umweltschonend|Draußen|
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P053-WE26
1
Das Publikum – Kinder wie Erwachsene – wird auf eine Theaterwanderung durch die Natur entlang des Grundlosgrabens, der Zaya bis zum verborgenen Garten der Teiche in Mistelbach eingeladen. Sagenhafte Wesen werden am Wegesrand warten, auf den Gewässern erscheinen, um das kostbare und lebensspendende Wasser zu beschwören, damit es nicht verschwindet. Es erwartet euch ein poetisches und sinnliches Erlebnis zwischen Mythos und Wirklichkeit. Und die Frage lautet: Werden die Wasserflüsterer das Weinviertel retten können?
Die Regisseurin Cordula Nossek spielt gemeinsam mit der Autorin Anna Melach, der Musikerin Shlomit Butbul und der Komponistin Karin Tobisch, sowie vielen anderen Mitwirkenden.
Im Weinviertel schlummern viele vergessene Sagen – geheimnisvolle Geschichten, in denen das Wasser als Lebensquelle eine zentrale Rolle spielt. Doch was, wenn genau dieses Wasser verschwindet? Wenn Quellen versiegen, Bäche verstummen, Äcker vertrocknen – und mit ihnen die Lebensgrundlage des Weinviertels und ein bedeutender Teil seines kulturellen Erbes verlorengehen? In Form einer Theaterwanderung wird die vom Festival gestellte Leitfrage „Was geht ab?!“ auf den Kopf gestellt, wenn gefragt wird: Was fehlt, wenn etwas verloren geht? Die Antwort liegt im Wasser – seinem Fehlen, seiner Kraft, seiner Bedeutung.
Sagen/Spiel: Anna Melach
Gesang/Spiel: Shlomit Butbul
Musik/Spiel: Karin Tobisch
Produktionsleitung: Elisabeth Schiller
Ausstattung: Mittelschule Mistelbach unter der Leitung von Michaela Ferner
2026

- Theater
- Familienfreundlich
- Umweltschonend
- Draußen
WASSERFLÜSTERER
Sagen aus dem Weinviertel
31.05.2026
Zum Sportzentrum 521, 2130 Mistelbach
31.05.2026
2026-05-31
|Mistelbach|
|Theater|
|Familienfreundlich|Umweltschonend|Draußen|
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P053-WE26
1
Das Publikum – Kinder wie Erwachsene – wird auf eine Theaterwanderung durch die Natur entlang des Grundlosgrabens, der Zaya bis zum verborgenen Garten der Teiche in Mistelbach eingeladen. Sagenhafte Wesen werden am Wegesrand warten, auf den Gewässern erscheinen, um das kostbare und lebensspendende Wasser zu beschwören, damit es nicht verschwindet. Es erwartet euch ein poetisches und sinnliches Erlebnis zwischen Mythos und Wirklichkeit. Und die Frage lautet: Werden die Wasserflüsterer das Weinviertel retten können?
Die Regisseurin Cordula Nossek spielt gemeinsam mit der Autorin Anna Melach, der Musikerin Shlomit Butbul und der Komponistin Karin Tobisch, sowie vielen anderen Mitwirkenden.
Im Weinviertel schlummern viele vergessene Sagen – geheimnisvolle Geschichten, in denen das Wasser als Lebensquelle eine zentrale Rolle spielt. Doch was, wenn genau dieses Wasser verschwindet? Wenn Quellen versiegen, Bäche verstummen, Äcker vertrocknen – und mit ihnen die Lebensgrundlage des Weinviertels und ein bedeutender Teil seines kulturellen Erbes verlorengehen? In Form einer Theaterwanderung wird die vom Festival gestellte Leitfrage „Was geht ab?!“ auf den Kopf gestellt, wenn gefragt wird: Was fehlt, wenn etwas verloren geht? Die Antwort liegt im Wasser – seinem Fehlen, seiner Kraft, seiner Bedeutung.
Sagen/Spiel: Anna Melach
Gesang/Spiel: Shlomit Butbul
Musik/Spiel: Karin Tobisch
Produktionsleitung: Elisabeth Schiller
Ausstattung: Mittelschule Mistelbach unter der Leitung von Michaela Ferner
2026

- Musik
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Techno in the Winery
Wenn Winzer zu Musikpionieren werden
03.06.2026
Schloss Jedenspeigen, Schlossplatz 1, 2264 Jedenspeigen
03.06.2026
2026-06-03
|Jedenspeigen|
|Musik|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P021-WE26
1
In den Weinbergen von Jedenspeigen ist eine außergewöhnliche Verbindung aus traditionellem Weinbau und moderner elektronischer Musik entstanden. Das Projekt „Techno in the Winery“ vereint die Winzer Georg Dietzl, Michael Müllner und Werner Zirnsack mit Drummer Markus Schmid. Alle Sounds stammen aus Geräuschen von Kellereimaschinen und Weinbauzubehör: Flaschen, Gläser, Pumpen oder Stapler werden zu rhythmischen Instrumenten und eröffnen dem Techno eine neue akustische Dimension. Für eine Nummer, die zugleich der Festivalsong ist, steuern Mieze Medusa und Elena Sarto den Text bei, und sind auch mit dem Weinbauernkollektiv in Jedenspeigen live zu erleben.
In den späten 80er Jahren begannen DJs im Untergrund von Detroit die maschinellen Rhythmen der urbanen Industrie in ein neuartiges Musikgenre zu übersetzen. „Techno in the Winery“ verlagert dieses ursprünglich urbane Konzept in den regionalen Weinbaukontext. Bereits 2024 wurde von Philippe van der Klaauw und PVDK Productions eine erstes Musikvideo im Bio-Weingut Zirnsack produziert. Im Rahmen des WEIN/4-Festivals feiert das vinophile Technokollektiv ihr Livedebut auf Schloss Jedenspeigen, wo das regionalbedeutende Weinbauhandwerk als akustische Performance erfahrbar gemacht wird.
2026

- Musik
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
über die grenze - přes hranice
es geht ab im Retzbacher Kultur Raum !
05.06.2026
Festwiese - Anger, Dorfstraße 1, 2074 Unterretzbach
05.06.2026
2026-06-05
|Unterretzbach|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P058-WE26
1
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
2026

- Literatur
Lies uns weiter
Ein literarischer Generationenvertrag
07.06.2026
RE.KU.RA, Feldgasse 7, 2074 Unterretzbach
07.06.2026
2026-06-07
|Unterretzbach|
|Literatur|
||
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P112-WE26
1
Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa schreiben nicht nur selbst, sie lesen auch leidenschaftlich gerne. Schließlich entsteht Literatur aus dem Leben und dem Lesen. Mit Gerhard Jaschke, Norbert Silberbauer und Ilse Tielsch liefern drei kürzlich verstorbene Autor*innen aus dem Weinviertel den Impuls, den die drei nicht aus dem Weinviertel stammenden Autor*innen aufnehmen, indem sie aus deren Werken lesen und sie in Form von Spoken Word Poetry, Slam Poetry und Dialekt-Lyrik weiterschreiben. Dazu gibt’s pointierte Infos zu Leben und Werk. So entsteht ein einmaliges, eigens für den Abend konzipiertes Programm, an dessen Ende alle unterhalten und klüger sein werden.
Im Literaturvermittlungsprojekt „Lies uns weiter“ geht es ganz konkret um einen lebendigen Dialog zwischen den literarischen Generationen. Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa präsentieren nicht nur eine Autorin und zwei Autoren, die – überregional ausgerichtet – starke regionale Spuren in Niederösterreich hinterlassen haben, sondern sie fragen auch nach: Was schreiben Menschen, die im Weinviertel Wurzeln schlagen? Was lernen wir beim Lesen über eine eben erst vergangene Zeit? Welche Antworten ruft das Gelesene in uns wach? Was hat sich geändert, was muss man erklären? Und wo finden wir uns wieder?
2026

- Musik
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
über die grenze - přes hranice
es geht ab im Retzbacher Kultur Raum !
07.06.2026
Retzbacher Kultur Raum, Feldgasse 7, 2074 Unterretzbach
07.06.2026
2026-06-07
|Unterretzbach|
|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P058-WE26
1
Dieses neue Festival des Retzbacher Kultur Raums RE.KU.RA verbindet Musikrichtungen, Kunstformen, Generationen und Kulturräume zwischen dem Weinviertel und dem angrenzenden Mähren und will mit künstlerischen Begegnungen Grenzen überwinden.
An drei Tagen im Juni wird der Anger des Dorfes und das Vereinshaus RE.KU.RA zur offenen Bühne. Am Programm stehen Konzerte von Kollegium Kalksburg, ATTWENGER, der Weinviertler Brass oder das Cembal Ensemble Antonin Stehlik.
Mit „Lies uns weiter“ und Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ sind auch ein Literatur- und ein Theaterprojekt des WEIN/4-Festivals in das Gesamtprogramm miteingebunden.
So wie das Festival die tradierten Grenzen zwischen Einheimischen und Zugereisten, Jung und Alt sowie zwischen den Formaten Theater, Literatur und Musik durchlässig machen möchte, zielt auch die musikalische Begegnung auf Augenhöhe darauf ab, soziale und kognitive Schranken zu hinterfragen und zu überwinden. Das Projekt „MusiCare“ operationalisiert diesen Ansatz: Zwei professionelle Musiker*innen besuchen Wohngruppen der Caritas in Retz, um durch personenzentriertes Musizieren das Wohlbefinden der Klient*innen und ihrer Betreuer*innen zu stärken und partizipative ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen.
2026

- Bildende Kunst
- Jugendkultur
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
Sinfonie der Sehnsüchte
SPIEL. TRAUM. KLANG.
09.06.2026
Kirschenallee 2, 2120 Wolkersdorf
09.06.2026
2026-06-09
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
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P015-WE26
1
Taucht ein in die Gefühlswelt von über 300 Kindern der Volksschule Wolkersdorf. Das multimediale Projekt „Sinfonie der Sehnsüchte“ macht erlebbar, was Kinder bewegt, beschäftigt und worauf sie hoffen.
Die Ausstellung präsentiert fantasievolle Skulpturen aus abgespieltem und ausgedientem Spielzeug. Jedes Upcycling-Kunstwerk erzählt eine Geschichte über Vergänglichkeit. Begleitet werden die Objekte von großformatigen und begehbaren Texten, in denen die Kinder ihre ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die immersive Präsentation wird durch "Den Klang der Schule" untermalt – eine überraschende Klangcollage aus alltäglichen Schulgeräuschen.
Das Projekt versucht eine künstlerische Antwort auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Überkonsum und verborgenen Sehnsüchten. Inspiriert von Upcycling-Kunst und künstlerischer Transformation in der Tradition von Objet-trouvé-Künstler:innen nutzen die Kinder Spielzeug als Material für neue Sinnzuschreibungen. Gesellschaftliche Phänomene werden hier durch die unverstellte Perspektive von Kindern beleuchtet.
Künstlerisch wird eine multisensorische Erfahrung geschaffen, die das Publikum emotional berührt. Gesellschaftlich soll es die Auseinandersetzung mit Konsumverhalten anregen, die Ausdrucksfähigkeit der Kinder stärken und Sehnsüchte nicht als Mangel, sondern als kreative Triebkraft sichtbar machen.
2026

- Jugendkultur
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Farbenreich - alle gleich & doch ..
Kunstprojekt der VS Ebenthal
09.06.2026
Schüttkasten Ebenthal, Stillfriederstraße 1b, 2251 Ebenthal
09.06.2026
2026-06-09
|Ebenthal|
|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P090-WE26
1
Die Volksschule Ebenthal wird zum Probierraum für zeitgenössische Kunst. In mehreren aufeinander abgestimmten Workshops erkunden die Kinder gemeinsam mit der Künstlerin Lilia Olochowa unterschiedliche bildnerische Ausdrucksformen – von Malerei über Collage und Drucktechniken bis hin zu installativen Arbeiten. Neben praktischem Knowhow steht eine Auseinandersetzung mit künstlerischen Denkprozessen sowie der Rolle von Kunst im Alltag am Programm. Den Abschluss bildet eine öffentliche Präsentation der entstandenen Werke, die den teilnehmenden Kindern ebenso zugutekommt wie der regionalen Kunstszene.
Nicht selten werden im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst Begriffe wie sperrig, unzugänglich oder verkopft bemüht – insbesondere dann, wenn Kunst als statisches Resultat im sterilen Licht eines Museums erscheint. „Farbenreich – alle gleich & doch …“ setzt diesem trügerischen Eindruck bewusst eine prozesshafte Annäherung entgegen, in der Neugier, Experiment und individuelles Ausdrucksvermögen im Vordergrund stehen. Im Mittelpunkt liegt eine kunstvermittelnde Praxis, die ästhetische Erfahrung, kritisches Denken und kollaboratives Arbeiten miteinander verknüpft. Durch die Verankerung im schulischen Alltag sowie den Austausch mit einer professionell arbeitenden Künstlerin wird Kunst als Mitteilungsmöglichkeit jenseits herkömmlicher Sprachkonventionen verständlich.
2026

- Jugendkultur
- Musik
- Theater
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Draußen
Was geht den Schüler:innen ab?
Unsere Stimmen, unser Sound
11.06.2026
Schulvorplatz, Hauptplatz 26, 2135 Neudorf im Weinviertel
11.06.2026
2026-06-11
|Neudorf im Weinviertel|
|Jugendkultur|Musik|Theater|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Draußen|
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P071-WE26
1
Die Musikerin Margot Selina eröffnet gemeinsam mit den Schüler*innen einen kreativen Raum, in dem Musik, Worte und Bewegung entstehen dürfen. Aus Ideen, Gefühlen und persönlichen Zugängen wächst Schritt für Schritt ein gemeinsames Lied – komponiert, getextet und getragen von der Gruppe. Klänge werden erforscht, Stimmen finden Ausdruck, Rhythmus verbindet. Ergänzend kann ein Tanz entstehen, der das Erlebte sichtbar macht und dem Lied eine körperliche Dimension verleiht. Der Prozess steht im Zeichen von Begegnung, Mut und Gemeinschaft. Den Abschluss bildet eine öffentliche Präsentation, in der das gemeinsam Geschaffene gefeiert und mit dem Publikum geteilt wird – lebendig, authentisch und voller Ausdruckskraft.
„Was geht den Schüler:innen ab?“ knüpft an ein früheres musikpädagogisches Projekt an, bei dem ein gemeinsamer Abschlusssong komponiert wurde, um die mitwirkenden Schüler*innen auf den Wechsel in eine höhere Schulstufe vorzubereiten. Übergang und Kontinuität bilden den konzeptuellen Kern des neuen Vorhabens. Musik wird als partizipatives Medium der affektiven Regulierung genutzt, das Stimmen und Stimmungen variiert. Basierend auf dem mehrdeutigen Fragenkomplex „Was geht ab?“ (Welche Impulse fehlen, was bewegt die Kinder, und welche Potentialräume sollen sich eröffnen?) soll ein dynamischer Sound entstehen, der Stimme, Körper und Bewegung verschränkt.
2026

- Zirkus
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
Plötzlich:Mensch
über Gefühle, Göttliches und Menschliches
11.06.2026
Pfarrkirche Mistelbach, Marienplatz 1, 2130 Mistelbach
11.06.2026
2026-06-11
|Mistelbach|
|Zirkus|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
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P109-WE26
1
“Was geht ab?” Vier Zirkus-Artistinnen finden darauf mit „Plötzlich:Mensch“ eine Antwort, die ohne Worte auskommt. Objektmanipulation und Artistik werden zum Medium, um eine Geschichte über Freude, Wut, Trauer, Hoffnung, Angst und Liebe zu erzählen. Viermal wird der von Spiritualität durchdrungene Kirchenraum zum Erlebnisraum, in dem sichtbar wird, was dort sonst nur spürbar ist. So entsteht ein einmaliges Gesamtkunstwerk, das auch ein junges Publikum anspricht.
Der sechste Schöpfungstag wird zum konzeptuellen Ankerpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem, was uns menschlich macht. Im Prozess der Menschwerdung erleben wir Konflikt und Versöhnung, Zerbrechen und Heilung. Zwischen Himmel und Erde, mit Hula Hoops und Aerial Hoop, finden wir eine Wirklichkeit, die über unsere eigene Wahrnehmung hinausreicht: Verbundenheit mit dem Gegenüber, der Gemeinschaft und der Schöpfung bildet die heilsame Antithese zu den schmerzvollen Zersplitterungen unserer Zeit.
Die Choreographien von Alma Gall, Clara Zeiszl, Lisa Hochrainer und Rosa Dreher werden musikalisch von Gilbert Handler und dem Organisten Manuel Fröschl begleitet und durch die Medienkünstler:innen Resa Lut und Marcus Saravia in eine Kulisse aus Licht und Projektionen eingebettet. Artistik, Live-Musik und Medienkunst verschmelzen unter der Dramaturgie von Colleen Rae Holmes und der Projektleitung von Franz Knittelfelder zu berührenden Szenen und imposanten Bildern.
2026

- Bildende Kunst
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Öffentlich gut erreichbar
- Drinnen
Verborgene Talente
Kunst jenseits des Broterwerbs
13.06.2026
Kunst.Lokal, Bischof Berthold Platz 3, 2301 Groß-Enzersdorf
13.06.2026
2026-06-13
|Groß-Enzersdorf|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
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P120-WE26
1
Viele Menschen leben ihre künstlerische Leidenschaft nur außerhalb ihres Broterwerbs aus. Diese „Verborgenen Talente“ erhalten selten Sichtbarkeit, obwohl ihre Werke hohe Qualität besitzen und das kulturelle Leben bereichern. Mit dem Projekt wollen wir diese oftmals unentdeckten Kreativkräfte vor den Vorhang holen, ihr Selbstbewusstsein stärken und das Publikum inspirieren, die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken. Neben einer Ausstellung gibt es auch Workshops unter der Leitung von Martin Suritsch, Susanne Schreiber, Eufrosina Sabiescu und Georg Niemann, wo ihr Glasbilder und Schmuck machen und an der Töpferscheibe arbeiten könnt. Weiters gibt es einen Kunst- und Hobbymarkt, sowie eine Matinee mit regionalen Musiker- und Literat*innen.
In der Tradition internationaler Community-Arts-Projekte und Laienkunst-Initiativen eröffnet das Kunst.Lokal Groß-Enzersdorf eine partizipative Plattform, die die Grenzen zwischen professioneller und nicht-professioneller Kunst bewusst durchlässig macht. In einem Kulturbereich, der nach wie vor stark von Exklusivität, stilistischen Normen, kuratorischem Gatekeeping sowie finanziellen und räumlichen Zugangsbeschränkungen geprägt ist, öffnet das Projektteam um Georg Niemann einen inklusiven Gestaltungsraum, in dem unentdeckte oder übersehene Kreativkräfte unabhängig von formaler Ausbildung frei entfaltet werden können.
2026

- Bildende Kunst
- Jugendkultur
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
Sinfonie der Sehnsüchte
SPIEL. TRAUM. KLANG.
13.06.2026
Kirschenallee 2, 2120 Wolkersdorf
13.06.2026
2026-06-13
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
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P015-WE26
1
Taucht ein in die Gefühlswelt von über 300 Kindern der Volksschule Wolkersdorf. Das multimediale Projekt „Sinfonie der Sehnsüchte“ macht erlebbar, was Kinder bewegt, beschäftigt und worauf sie hoffen.
Die Ausstellung präsentiert fantasievolle Skulpturen aus abgespieltem und ausgedientem Spielzeug. Jedes Upcycling-Kunstwerk erzählt eine Geschichte über Vergänglichkeit. Begleitet werden die Objekte von großformatigen und begehbaren Texten, in denen die Kinder ihre ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die immersive Präsentation wird durch "Den Klang der Schule" untermalt – eine überraschende Klangcollage aus alltäglichen Schulgeräuschen.
Das Projekt versucht eine künstlerische Antwort auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Überkonsum und verborgenen Sehnsüchten. Inspiriert von Upcycling-Kunst und künstlerischer Transformation in der Tradition von Objet-trouvé-Künstler:innen nutzen die Kinder Spielzeug als Material für neue Sinnzuschreibungen. Gesellschaftliche Phänomene werden hier durch die unverstellte Perspektive von Kindern beleuchtet.
Künstlerisch wird eine multisensorische Erfahrung geschaffen, die das Publikum emotional berührt. Gesellschaftlich soll es die Auseinandersetzung mit Konsumverhalten anregen, die Ausdrucksfähigkeit der Kinder stärken und Sehnsüchte nicht als Mangel, sondern als kreative Triebkraft sichtbar machen.
2026

- Film
- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
Leitzersdorf United
Vereine im Fokus
13.06.2026
Altes Zeughaus Leitzersdorf, Johannesplatz, 2003 Leitzersdorf
13.06.2026
2026-06-13
|Leitzersdorf|
|Film|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|
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P183-WE26
1
Über 100 Menschen aller Altersgruppen wirken an diesem Projekt im alten, wiederbelebten Zeughaus Leitzersdorf mit. Der Einladung der Kunstschaffenden Markus Guschelbauer und Lea Titz sowie der Gemeinde folgend, wurden Videos produziert, die die Vereine und damit das Leben in Leitzersdorf in ihrer ganzen Vielfalt porträtieren – von Feuerwehr, Musik und Sport über Astronomie bis hin zu Gesundheitsthemen. Zusammen mit ausgewählten Objekten wird die Gemeinde in einer lebendigen Ausstellung präsentiert. An sechs Öffnungstagen übernehmen teilnehmende Vereine die Betreuung und erweitern die Schau um sportliche, kulinarische, musikalische und weitere Programmpunkte – und nehmen den leeren Raum für sich in Besitz.
Leitzersdorf United ist ein partizipatives Kunstprojekt, in dem Kunst gemeinsam von und mit vielen produziert und erlebt wird. Von der Ideenfindung bis zur Vermittlung der Ausstellung sind die Vereine der Gemeinde Leitzersdorf aktiv eingebunden. In der Soziologie gelten Vereine als zentrale soziale Organisationen, die Gemeinschaft stiften, Interessen bündeln und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Die Videos über und mit zehn Vereinen sind als fotografische Gruppenporträts zu verstehen: In bewusst inszenierten, kurzen filmischen Sequenzen zeigen sich Vereinsmitglieder bei vereinstypischen Tätigkeiten – präzise gestaltet und mit Augenzwinkern. Ergänzt werden die Videoporträts durch Vereinsobjekte und mündlich überlieferte Geschichten, die lokale Identität und kollektives Wissen sichtbar machen.
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
13.06.2026
Orth an der Donau, Kirchenplatz, 2304 Orth an der Donau
13.06.2026
2026-06-13
|Orth an der Donau|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
||
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P178-WE26
1
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026

- Bildende Kunst
Art Vital in Vielfalt
Galerie "Genuss & Co"
13.06.2026
Genuss&Co, Hauptplatz 29, 2070 Retz
13.06.2026
2026-06-13
|Retz|
|Bildende Kunst|
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P059-WE26
1
Die Galerie „Genuss & Co“ öffnet ihre Pforten – und zwar dauerhaft. Seit mehr als 30 Jahren schon ist die Kunstgruppe Retz im Weinviertel aktiv. Nun wird dem Kollektiv, das eine beachtliche technische als auch stilistische Bandbreite aufweist und zugleich als Vorzeigemodell für Inklusion und Kooperation gilt, ein eigener Schaffens- und Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt. Zur feierlichen Eröffnung des neuen Stammsitzes im Rahmen des WEIN/4-Festivals wird eine Ausstellung präsentiert, bei der das umfangreiche künstlerische Spektrum der Künstlerinnen und Künstler zu erleben ist.
Mit der ersten Verlagspublikation 2023 wurde der Begriff „Art Vital“ geprägt, was so viel meint wie den Versuch, den künstlerischen Aspekt von Art Brut und den sozialen Anteil von Outsider Art zu vereinen, in der Hoffnung, dass damit ein neuartiges, dynamisches Begriffsfeld entsteht. Neu, um Ausdehnung, Überlagerung und Wandel für diese Kunst zuzulassen. Dies soll den Ausblick auf eine stillose, inklusive Kunst ermöglichen, nahe am Menschen; auf eine Kunst, die zeitlos ist, weil immer aktuell, eine, die nie alt wird.
2026

- Film
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
ES WIR(D)T.
Männer weinen nicht.
13.06.2026
Wolkersdorferstraße 61, 2211 Pillichsdorf
13.06.2026
2026-06-13
|Pillichsdorf|
|Film|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P075-WE26
1
Ein Kurzfilmabend beim einstigen Stidl-Wirtshaus in Pillichsdorf, einem Ort, der Generationen geprägt hat und dem nun der Abriss droht. Die dort aufgewachsene Regisseurin Anna Josefine Holzer erweist dem Wirtshaus mit einem Film die letzte Ehre. Dieser verbindet Tanz mit weiteren Erzählformen und handelt von Männern verschiedener Generationen, Erinnerung, Verlust und Männlichkeit im Wandel. Zu sehen sind die Tänzer Simon Mayer, Daniel Bojanowsky, Paul und Roland Scheer, die Musiker Justin Konrad und Konstantin Josef sowie Männer aus dem Ort. Der Abend verbindet Musik, Film und gemeinsames Essen: Live-Musik und eine Filmvorführung im Hof, dazu Gulasch nach Familienrezept – ein Abend zum Zusammensein, zum Fühlen, zum Vatertag
Ausgangspunkt von „Es Wir(d)t. Männer weinen nicht“ ist das 1870 erbaute Stidl-Wirtshaus, ein stiller Zeitzeuge männlicher Gemeinschaft und einer verschwindenden Wirtshauskultur. Aus der Perspektive der Regisseurin Anna Josefine Holzer begegnet der Film Männern unterschiedlicher Generationen: Tänzern, Familienmitgliedern, Vätern und Söhnen. Tanz bildet die zentrale Sprache des Films. Über den Körper verbinden sich biografische Erinnerungen mit dokumentarischen Stimmen. Der Körper fungiert als Archiv für Gefühle, die selten benannt wurden – Nähe, Härte, Verlust und Verbundenheit. So verknüpft das Projekt persönliche Geschichte mit gesellschaftlichem Wandel und fragt nach neuen Formen von Männlichkeit und Gemeinschaft.
2026

- Bildende Kunst
- Film
- Literatur
- Musik
- Familienfreundlich
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
UMSTEIGEN – KunstFeste ´26
Musik, Kunst, Literatur & Kabarett in Absdorf
14.06.2026
Kremserstraße 29 , 3462 Absdorf
14.06.2026
2026-06-14
|Absdorf|
|Bildende Kunst|Film|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P104-WE26
1
UMSTEIGEN ist ortsspezifisch für Absdorf. Vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf bis zum KunstHof-Absdorf thematisiert das Projekt kulturelle Übergänge, nachhaltige Mobilität und Wandel. Alle Formen des Umsteigens werden sicht-, hör- und erfahrbar. Vom Vergänglichen zum Nachhaltigen. Vom Traditionellen zum Zeitgenössischen. Vom Monolog zum Dialog. Ort als Prozess. Improvisation als Infrastruktur. Experiment als Expertise.
14.06. 11:03 „Begleittöne“ vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf zum KunstHof: Blasmusikkapelle Absdorf; 12:30 „Yodeling Tangos“: Heidelinde Gratzl acc, voc, Erika Inger voc, kalimba; 14:00 „Offen singen“: Chor Mauritius; 15:30 Stummfilm „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ Live-Vertonung: East of Mozart (Johanna Schlömicher p, Stefan Krist tb, voc, Michi Prehofer dr), Wolfgang Wohlfahrt vc, BienenKlang; 17:00 „TON׀ART׀WECHSEL“ Impro-Konzert: Töpferin Elke Halbmayer tauscht Rollen mit Musiker*innen; 18:30 finales „Umsteigen“ ins Tonlose und Atonale
20.06. 20:00 Harald Pomper erklärt "Warum der Weg zum Glück so merkwürdig tricky ist".
27.06. 14:03 performativ-musikalische „Initiation“ vom Bahnhof zum KunstHof; 15:15 "ALK3 – Eine Ernüchterung" Lesung: Peter Danzinger; 16:30 interaktive Klang-Intervention: Herbert Golser; 17:45 Film-Performance: Sigrid Friedmann & Ulrich Kaufmann; 18:45 „Improvisation↔Irritation“: Elisabeth Falkinger tu, voc, Mara Kolibri voc, Stefan Krist tb, voc
14.-27.06. Ausstellung Friedmann & Kaufmann, Golser, Gratzl, Halbmayer, Inger, Oswald, Seymann, Schurz, Vesely, Wohlfahrt: Skulpturen, Keramiken, Grafiken, Installationen, Filme, Fotografien
2026

- Film
- Leerstand
- Tanz
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
ES WIR(D)T.
Männer weinen nicht.
14.06.2026
Wolkersdorferstraße 61, 2211 Pillichsdorf
14.06.2026
2026-06-14
|Pillichsdorf|
|Film|Leerstand|Tanz|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P075-WE26
1
Ein Kurzfilmabend beim einstigen Stidl-Wirtshaus in Pillichsdorf, einem Ort, der Generationen geprägt hat und dem nun der Abriss droht. Die dort aufgewachsene Regisseurin Anna Josefine Holzer erweist dem Wirtshaus mit einem Film die letzte Ehre. Dieser verbindet Tanz mit weiteren Erzählformen und handelt von Männern verschiedener Generationen, Erinnerung, Verlust und Männlichkeit im Wandel. Zu sehen sind die Tänzer Simon Mayer, Daniel Bojanowsky, Paul und Roland Scheer, die Musiker Justin Konrad und Konstantin Josef sowie Männer aus dem Ort. Der Abend verbindet Musik, Film und gemeinsames Essen: Live-Musik und eine Filmvorführung im Hof, dazu Gulasch nach Familienrezept – ein Abend zum Zusammensein, zum Fühlen, zum Vatertag
Ausgangspunkt von „Es Wir(d)t. Männer weinen nicht“ ist das 1870 erbaute Stidl-Wirtshaus, ein stiller Zeitzeuge männlicher Gemeinschaft und einer verschwindenden Wirtshauskultur. Aus der Perspektive der Regisseurin Anna Josefine Holzer begegnet der Film Männern unterschiedlicher Generationen: Tänzern, Familienmitgliedern, Vätern und Söhnen. Tanz bildet die zentrale Sprache des Films. Über den Körper verbinden sich biografische Erinnerungen mit dokumentarischen Stimmen. Der Körper fungiert als Archiv für Gefühle, die selten benannt wurden – Nähe, Härte, Verlust und Verbundenheit. So verknüpft das Projekt persönliche Geschichte mit gesellschaftlichem Wandel und fragt nach neuen Formen von Männlichkeit und Gemeinschaft.
2026

- Bildende Kunst
- Leerstand
- Musik
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Passage, die Erste
vom Öffnen und Erschließen
19.06.2026
Sparkassegasse 22, 2020 Hollabrunn
19.06.2026
2026-06-19
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|Leerstand|Musik|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P150-WE26
1
Eine architektonische Zeitkapsel erhalten durch zwei Tore, im Zentrum von Hollabrunn, ein sogenannter Leerstand. Öffnet man sie, entsteht eine Passage. Zuletzt war das vor über 60 Jahren so, sagt man. Leer fühlt es sich hier nicht an, es gibt Lücken zu erschließen – historisch, infrastrukturell, soziokulturell. Unterschiedliche Perspektiven nähern sich der Relevanz des Ortes über die Zeit. Es treffen sich künstlerische Positionen, Zeitzeug*innen, gemeinsames Essen. Vergangenem wird nachgespürt, Prozesshaftes vergegenwärtigt, Zukünftiges entworfen. Die Veranstaltungstage sind geprägt von vielen ersten Malen. Und es wird gefeiert: Dass die Tore erneut offenstehen, eine Verbindung bilden, Begegnungen ermöglichen. Wir laden dazu ein.
Die Lücke impliziert Abwesenheit, somit die Möglichkeit von Präsenz. Das Projekt erforscht Entwürfe, an ehemalige Funktionen der Architektur anzuknüpfen. Einst waren hier Landwirtschaft, ein Wirtshaus mit Kegelbahn, eine Labstelle auf der Handelsroute Prag-Wien, ein frühindustrieller Handel. Der Hof stand zu Marktzeiten offen, beherbergte Kutschen, Fahrräder, Ballspiele. „Passage, die Erste“ markiert den Beginn, mit dem Ort als Protagonist*in in Kontakt zu gehen, Menschen einzuladen, Versorgung bereitzustellen. Ein Versuch, die Zeiten zu verschränken um sich der Zukunft des Ortes zu nähern. Ein Projekt von Peter Hofmann, Philipp Riccabona, Lydia Sumbera, Stephan Uggowitzer, mit Beiträgen von artcardproject, Conte Potuto, Stadtarchiv Hollabrunn, uvm.
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Umweltschonend
- Drinnen
Zwischenraum Alte Schanzen
Gehen, Sehen, Erinnern
19.06.2026
Schlosskeller Hagenbrunn, Schloßgasse 5, 2102 Hagenbrunn
19.06.2026
2026-06-19
|Hagenbrunn|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Umweltschonend|Drinnen|
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P130-WE26
1
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
2026

- Bildende Kunst
- Leerstand
- Literatur
- Musik
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
19.06.2026
ehemalige Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
19.06.2026
2026-06-19
|Kirchberg am Wagram|
|Bildende Kunst|Leerstand|Literatur|Musik|
||
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P131-WE26
1
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
20.06.2026
Orth an der Donau, Hauptplatz, 2304 Orth an der Donau
20.06.2026
2026-06-20
|Orth an der Donau|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
||
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P178-WE26
1
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026

- Bildende Kunst
- Leerstand
- Musik
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Passage, die Erste
vom Öffnen und Erschließen
20.06.2026
Sparkassegasse 22, 2020 Hollabrunn
20.06.2026
2026-06-20
|Hollabrunn|
|Bildende Kunst|Leerstand|Musik|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P150-WE26
1
Eine architektonische Zeitkapsel erhalten durch zwei Tore, im Zentrum von Hollabrunn, ein sogenannter Leerstand. Öffnet man sie, entsteht eine Passage. Zuletzt war das vor über 60 Jahren so, sagt man. Leer fühlt es sich hier nicht an, es gibt Lücken zu erschließen – historisch, infrastrukturell, soziokulturell. Unterschiedliche Perspektiven nähern sich der Relevanz des Ortes über die Zeit. Es treffen sich künstlerische Positionen, Zeitzeug*innen, gemeinsames Essen. Vergangenem wird nachgespürt, Prozesshaftes vergegenwärtigt, Zukünftiges entworfen. Die Veranstaltungstage sind geprägt von vielen ersten Malen. Und es wird gefeiert: Dass die Tore erneut offenstehen, eine Verbindung bilden, Begegnungen ermöglichen. Wir laden dazu ein.
Die Lücke impliziert Abwesenheit, somit die Möglichkeit von Präsenz. Das Projekt erforscht Entwürfe, an ehemalige Funktionen der Architektur anzuknüpfen. Einst waren hier Landwirtschaft, ein Wirtshaus mit Kegelbahn, eine Labstelle auf der Handelsroute Prag-Wien, ein frühindustrieller Handel. Der Hof stand zu Marktzeiten offen, beherbergte Kutschen, Fahrräder, Ballspiele. „Passage, die Erste“ markiert den Beginn, mit dem Ort als Protagonist*in in Kontakt zu gehen, Menschen einzuladen, Versorgung bereitzustellen. Ein Versuch, die Zeiten zu verschränken um sich der Zukunft des Ortes zu nähern. Ein Projekt von Peter Hofmann, Philipp Riccabona, Lydia Sumbera, Stephan Uggowitzer, mit Beiträgen von artcardproject, Conte Potuto, Stadtarchiv Hollabrunn, uvm.
2026

- Bildende Kunst
- Film
- Tanz
- Öffentlich gut erreichbar
- Drinnen
RELIQUIE WEIN4
Spurensicherung Laa
20.06.2026
Kunsthaus Laa, Bürgerspitalgasse 1, 2136 Laa an der Thaya
20.06.2026
2026-06-20
|Laa an der Thaya|
|Bildende Kunst|Film|Tanz|
|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
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P085-WE26
1
Ab 20. Juni lädt das Künstler*innenkollektiv nagl∼wintersberger (Andrea Nagl & Markus Wintersberger) Besucher*innen des Kunsthauses Laa zu einer Spurensuche durch die Geologie des Weinviertels und die geheimnisvolle Welt der Reliquien ein. Wie Gesteinsschichten überlagern sich in ihrer Zusammenarbeit digitale Intervention, Bildende Kunst, Embodiment, Performance und Installation zu einer komplexen Gesamtstruktur. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf Gegenwärtiges und Vergangenes: Mit KI-generierten „Future Fossils“ werden Spuren der Vergangenheit in eine mögliche Zukunft gespiegelt. So wird die Kapelle zum Resonanzraum einer ästhetisch erweiterten Geologie, zu einem fluiden Erinnerungsraum.
„RELIQUIE WEIN4“ ist inspiriert von der Idee des Gesteins als geologische und kulturelle Reliquie. Stein als naturbelassenes Material oder durch Menschenhand weiterverarbeiteter Baustoff ist ein Informationsträger, dessen Geschichten das Kollektiv nagl∼wintersberger künstlerisch-spekulativ, basierend auf geologischer Recherche rekonstruiert. Dadurch eröffnen sich dem Publikum ungesehene Denkräume, neue Sichtweisen und poetische Spuren zur naturräumlichen Umgebung, der geologischen Vergangenheit oder dem architektonischen Umfeld. Ausgehend von ihrer jeweiligen künstlerischen Genre - Tanz/Performance bzw. Medienkunst - arbeiten nagl∼wintersberger seit vielen Jahren interdisziplinär und medienübergreifend zusammen.
2026

- Kunst und Ökologie
- Leerstand
- Literatur
- Familienfreundlich
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
25.06.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
25.06.2026
2026-06-25
|Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel|
|Kunst und Ökologie|Leerstand|Literatur|
|Familienfreundlich|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
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P182-WE26
1
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026

- Literatur
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
Sturm & Stimme
Mic Drop Wein4tel
26.06.2026
Kulturbühne dakig, Bahnstraße 33a, 2230 Gänserndorf
26.06.2026
2026-06-26
|Gänserndorf|
|Literatur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
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P088-WE26
1
Mit dieser Veranstaltung hält das beliebte Pop-Literaturformat Poetry Slam Einzug in die Kulturbühne dakig in Gänserndorf! Hochkarätige Größen der niederösterreichischen Slam-Szene wie Elena Sarto, BraVe, Henning uvm. stehen gemeinsam mit neuen Stimmen aus dem Weinviertel auf der Bühne. Neben einem starken Line-up gibt es eine offene Liste, die Menschen aus der Region einlädt, selbst Texte zu präsentieren und erste Bühnenerfahrungen zu sammeln. Ein begleitender Workshop bereitet Interessierte professionell auf ihren Auftritt vor. Freut euch auf einen Abend voller wortwitziger Wendungen, pointierter Punchlines, gesprengte Reimketten und Geschichten, die unter die Haut gehen. Durch den Abend führen Katharina Wenty und Basquel.
1986 in den USA erfunden um ursprünglich „Lesungen aufzupeppen“ lebt das erfolgreiche Format Poetry Slam von Vielfalt, Aktualität und direkter Publikumsbeteiligung. Ob politisch, lyrisch, rhythmisch oder humorvoll – erlaubt ist alles, solange die Texte aus der eigenen Feder stammen. Die Regeln sind hierbei einfach: maximal fünf Minuten Zeit, keine Requisiten und Kostüme. Das Publikum fungiert als Jury und entscheidet über den Ausgang des Abends – und feiert dabei vor allem eines: die Kraft der Sprache. Als moderner Dichter*innen Wettstreit um die Gunst des Publikums verbindet Poetry Slam Literatur mit Performance und Bühnenagierende mit Zusehenden. Ein spannendes Programm und Unterhaltung für Jung und Alt ist garantiert!
2026

- Leerstand
- Theater
KellerSchichten
Lucid Dreams Theater und Kunstlabor
26.06.2026
Hofstraße 22, 2105 Oberrohrbach
26.06.2026
2026-06-26
|Oberrohrbach|
|Leerstand|Theater|
||
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P172-WE26
1
Wovon kann ein Keller erzählen, außer von Vorräten, Fahrrädern und von vergessenen Dingen der Vormieter*innen? Was für persönliche Geschichten stecken in den Mauern? Mit dem Keller am Aichberghof nutzen Künstler*innen und Bewohner*innen der Gemeinde Leobendorf ein historisches Leerstandsobjekt für ein gemeinsames Kunstprojekt. Dabei wird eine theatrale Parcours-Performance entwickelt und vor Ort präsentiert. Das Publikum ist eingeladen durch die Schichten und die Geschichte(n) zu wandern. An unterschiedlichen Ecken erwartet die Zuseher*innen eine collagenartige Szenerie aus Theater, performativer Installation, Tanz, Klang und Sprache. „KellerSchichten“ macht so historische und persönliche Geschichten für die Projektbeteiligten wie das Publikum erlebbar.
Seit den 90er Jahren taucht der Begriff Parcours-Performance in Zusammenhang mit immersiven Inszenierungen auf. Als ortspezifische Kunstform, die die Bewegung des Publikums impliziert, lenkt sie den Fokus auf den Raum selbst sowie die Erzählungen, die unter der Oberfläche schlummern. Erinnerungen, die sich in Wänden und Steinen festgesetzt haben – egal ob dokumentiert, verschwiegen, vergessen oder eingebildet – kehren zurück. Man hört, sieht, fühlt und entdeckt den Ort neu. Der Raum ist damit nicht nur Schauplatz, sondern Miterzählender, der vormalige Leerstand wird künstlerisch zum Leben erweckt. Herzstück des Projekts ist die partizipative Entwicklung mit Anrainer*innen sowie die multidisziplinäre Inszenierung als theatraler und performativer Parcours. Am Ende steht eine geteilte Erkundung: der Keller, das Unten, das Entrückte wird gemeinsam ans Tageslicht geholt.
künstl. Leitung: Julia Vandehof
Co-Kreation: Olivia Platzer, Julia Vandehof, Sarah Zsivkovits
Musik, Technik: Leroy Werner
von & mit: Josef Grabler, Josef Hein, Soni Klein, Olivia Platzer, Elfriede Schmied, Carmen Stöckl, Julia Vandehof, Leroy Werner, Sarah Zsivkovits
Ass. Produktion, Dramaturgie, Recherche: Helene Sorger, Sara Schmiedl, Carmen Stöckl
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
27.06.2026
Orth an der Donau, Hauptplatz, 2304 Orth an der Donau
27.06.2026
2026-06-27
|Orth an der Donau|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
||
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P178-WE26
1
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026

- Bildende Kunst
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Verborgene Talente
Kunst jenseits des Broterwerbs
27.06.2026
Kunst.Lokal, Bischof Berthold Platz 3, 2301 Groß-Enzersdorf
27.06.2026
2026-06-27
|Groß-Enzersdorf|
|Bildende Kunst|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P120-WE26
1
Viele Menschen leben ihre künstlerische Leidenschaft nur außerhalb ihres Broterwerbs aus. Diese „Verborgenen Talente“ erhalten selten Sichtbarkeit, obwohl ihre Werke hohe Qualität besitzen und das kulturelle Leben bereichern. Mit dem Projekt wollen wir diese oftmals unentdeckten Kreativkräfte vor den Vorhang holen, ihr Selbstbewusstsein stärken und das Publikum inspirieren, die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken. Neben einer Ausstellung gibt es auch Workshops unter der Leitung von Martin Suritsch, Susanne Schreiber, Eufrosina Sabiescu und Georg Niemann, wo ihr Glasbilder und Schmuck machen und an der Töpferscheibe arbeiten könnt. Weiters gibt es einen Kunst- und Hobbymarkt, sowie eine Matinee mit regionalen Musiker- und Literat*innen.
In der Tradition internationaler Community-Arts-Projekte und Laienkunst-Initiativen eröffnet das Kunst.Lokal Groß-Enzersdorf eine partizipative Plattform, die die Grenzen zwischen professioneller und nicht-professioneller Kunst bewusst durchlässig macht. In einem Kulturbereich, der nach wie vor stark von Exklusivität, stilistischen Normen, kuratorischem Gatekeeping sowie finanziellen und räumlichen Zugangsbeschränkungen geprägt ist, öffnet das Projektteam um Georg Niemann einen inklusiven Gestaltungsraum, in dem unentdeckte oder übersehene Kreativkräfte unabhängig von formaler Ausbildung frei entfaltet werden können.
2026

- Bildende Kunst
- Film
- Literatur
- Musik
- Familienfreundlich
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
UMSTEIGEN – KunstFeste ´26
Musik, Kunst, Literatur & Kabarett in Absdorf
27.06.2026
Kremserstraße 29, 3462 Absdorf
27.06.2026
2026-06-27
|Absdorf|
|Bildende Kunst|Film|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P104-WE26
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UMSTEIGEN ist ortsspezifisch für Absdorf. Vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf bis zum KunstHof-Absdorf thematisiert das Projekt kulturelle Übergänge, nachhaltige Mobilität und Wandel. Alle Formen des Umsteigens werden sicht-, hör- und erfahrbar. Vom Vergänglichen zum Nachhaltigen. Vom Traditionellen zum Zeitgenössischen. Vom Monolog zum Dialog. Ort als Prozess. Improvisation als Infrastruktur. Experiment als Expertise.
14.06. 11:03 „Begleittöne“ vom Bahnhof Absdorf-Hippersdorf zum KunstHof: Blasmusikkapelle Absdorf; 12:30 „Yodeling Tangos“: Heidelinde Gratzl acc, voc, Erika Inger voc, kalimba; 14:00 „Offen singen“: Chor Mauritius; 15:30 Stummfilm „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ Live-Vertonung: East of Mozart (Johanna Schlömicher p, Stefan Krist tb, voc, Michi Prehofer dr), Wolfgang Wohlfahrt vc, BienenKlang; 17:00 „TON׀ART׀WECHSEL“ Impro-Konzert: Töpferin Elke Halbmayer tauscht Rollen mit Musiker*innen; 18:30 finales „Umsteigen“ ins Tonlose und Atonale
20.06. 20:00 Harald Pomper erklärt "Warum der Weg zum Glück so merkwürdig tricky ist".
27.06. 14:03 performativ-musikalische „Initiation“ vom Bahnhof zum KunstHof; 15:15 "ALK3 – Eine Ernüchterung" Lesung: Peter Danzinger; 16:30 interaktive Klang-Intervention: Herbert Golser; 17:45 Film-Performance: Sigrid Friedmann & Ulrich Kaufmann; 18:45 „Improvisation↔Irritation“: Elisabeth Falkinger tu, voc, Mara Kolibri voc, Stefan Krist tb, voc
14.-27.06. Ausstellung Friedmann & Kaufmann, Golser, Gratzl, Halbmayer, Inger, Oswald, Seymann, Schurz, Vesely, Wohlfahrt: Skulpturen, Keramiken, Grafiken, Installationen, Filme, Fotografien
2026

- Kunst und Ökologie
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
- Mitfahrbörsen
Der Vogelturm
Ein Silo wird besiedelt
27.06.2026
Hasitschka-Siloturm Raasdorf, Die Marchfelderstraße 10, 2281 Raasdorf
27.06.2026
2026-06-27
|Raasdorf|
|Kunst und Ökologie|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|Mitfahrbörsen|
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P135-WE26
1
Der weithin sichtbare Siloturm in Raasdorf wird künstlerische Heimat schützenswerter Vogelarten! Künstlerin Mariella Lehner bemalt den Getreidespeicher mit zwei imposanten Motiven: einer Schleiereule und einem Falken. Gleichzeitig werden in das Gebäude Nistkästen für die jeweilige Vogelart integriert. So finden die anmutigen Tiere ein kunstvolles neues Zuhause am Siloturm und werden für uns Menschen besser sichtbar. Der vom renommierten Ornithologen Leander Khil erdachte Vogelturm wird von der Silosophie in Kooperation mit Hasitschka Agrarhandel GmbH und in Zusammenarbeit mit dem Verein Calle Libre umgesetzt. Das Projekt geht Hand in Hand mit dem partizipativen Kunstprojekt SOLANGE von Katharina Cibulka.
Silotürme prägen als Monolithen das Weinviertel wie kein anderer Gebäudetyp. Sie sind Orientierungspunkt und Landmarke. Den Getreidehochburgen mangelt es nicht an Präsenz, wohl aber der Artenvielfalt. Durch ihre Darstellung und die Integration von Nistplätzen in das Kunstwerk bekommen rare Vögel Bühne und Lebensraum. Die Schleiereule ist in Österreich stark bedroht, das Weinviertel beherbergt ein wichtiges Vorkommen. Zwei Falken können den Silo bewohnen: Der Turm- sowie der seltene Wanderfalke. Als Inspiration dient ein Projekt des Street Art Festivals Calle Libre, welches eine künstlerische Heimat für Mauersegler in Wien geschaffen hat.
2026

- Bildende Kunst
- Jugendkultur
- Musik
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
SchulMUSE
Schrott inspiriert
27.06.2026
Michelstettner Schule, Schulberg 1, 2151 Michelstetten
27.06.2026
2026-06-27
|Michelstetten|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P111-WE26
1
Was passiert, wenn scheinbar wertloser Schrott zur Inspirationsquelle wird? In einer Ausstellung im Schulmuseum Michelstetten zeigen Kinder der Mittelschule Asparn an der Zaya gemeinsam mit dem Weinviertler Künstler Herbert Unger fantasievolle Recycling-Kunstwerke. Alte Gebrauchsgegenstände und andere sogenannte „nutzlose Dinge“ werden in unterschiedlichste Kunstobjekte verwandelt.
Zur feierlichen Eröffnung treten die Kinder der VS und HS mit selbstgebauten Upcycling-Instrumenten auf. Musikalisch begleitet werden sie vom Komponisten, Instrumentenbauer und Klangkünstler Hans Tschiritsch. Ein Fest für Ohren, Augen und die Fantasie!
„SchulMUSE – Wenn Schrott inspiriert“ ist von der künstlerischen Haltung Herbert Ungers geprägt, altem Schrott und Gerümpel ein „zweites Leben“ zu schenken. Das Schulprojekt lädt dazu ein, unseren Umgang mit Gebrauchsgegenständen zu überdenken. Was früher ein ganzes Menschenleben lang funktionieren musste, erfährt heute kaum noch Wertschätzung und wird gedankenlos entsorgt.
Kinder erleben Kreativität als spielerisches Experiment und entdecken, wie aus scheinbaren wertlosen Dingen durch Fantasie und achtsamen Verwendung von Materialien etwas Neues entsteht. Sie verbinden Nachhaltigkeit mit künstlerischem Gestalten – und lernen dabei, Ressourcen wertzuschätzen. So werden die historischen Klassenzimmer im Schulmuseum zu lebendigen Orten für Kunst, Zukunft und gemeinsames Staunen.
2026

- Theater
- Barrierefrei
- Umweltschonend
- Drinnen
Der Faden
Vom Suchen und Verbinden
27.06.2026
Loosdorf 118, 2133 Loosdorf
27.06.2026
2026-06-27
|Loosdorf|
|Theater|
|Barrierefrei|Umweltschonend|Drinnen|
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P054-WE26
1
Musik der Stille hören oder unsichtbare Kleidung tragen – geht das? Ändert sich der Wert der Dinge, wenn sie nicht mehr da sind? Wie haben Kunstwerke im öffentlichen Raum das Ortsbild geprägt, welchen Stellenwert nehmen sie heute ein? In Loosdorf treffen die roten Fäden des Fehlens aufeinander. Gregor Steiner und Birgit Karoh verknüpfen Klang, Schauspiel und Kunstinstallation auf der Bühne. Dabei gehen sie humorvoll und kritisch der Frage nach, warum wir den Wert von Dingen oft erst erkennen, wenn sie nicht mehr da sind. Das Theater Winkelau wird zum Ort des Suchens und Verbindens von Werten von Kunst und Kultur, mit dem roten Faden in der Hand und Faszination über wunderliche Dinge rund ums Bühnengeschehen.
Kunst ist im öffentlichen Raum Loosdorf allgegenwärtig, doch was passiert mit Kunstwerken, die in die Jahre gekommen sind oder im Wege stehen? Wo ist „Sie ist oben“ von B. Tragut hin? Würde uns die „Lichtinstallation“ von M. Nannucci im Theater Winkelau abgehen? Satirisch abgehandelte Zukunftsfragen treffen auf ein immersives Kunsterlebnis. Die Idee des Nichtvorhandenseins hat künstlerisches Werken wiederholt inspiriert. Die Farbe Rot, ein temporäres Fadenkunstwerk, der Klang der Stille von J. Cage oder „Des Kaisers neue Kleider“ von J. Berauer und H.C. Andersen fungieren als künstlerische Symbole menschlichen Fehlens, Vermissens und Sehnsucht, die den multimedialen Diskurs über Kunst im öffentlichen Raum vertiefend aufgreifen.
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
03.07.2026
Orth an der Donau, Kirchenplatz, 2304 Orth an der Donau
03.07.2026
2026-07-03
|Orth an der Donau|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
||
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P178-WE26
1
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026

- Theater
- Öffentlich gut erreichbar
Kunst Blunzn
von Mathias Lefèvre
03.07.2026
Nitsch Museum, Waldstraße 44-46, 2130 Mistelbach
03.07.2026
2026-07-03
|Mistelbach|
|Theater|
|Öffentlich gut erreichbar|
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P026-WE26
1
Willi war Fleischhauer, doch dann musste er das Familienunternehmen schließen. Die Großkonzerne waren übermächtig. Nach einigen Supermarktjobs und einer Umschulung zum „Käsesommelier“ arbeitet er jetzt, mit 57, als Aufseher im Hermann Nitsch-Museum. „Mit Kunst kenne ich mich nicht aus, aber der Herr Krawetz hat gemeint, ich bin der perfekte Museumswärter, weil der Herr Nitsch hat auch mit Blut gearbeitet, wie ich.“ Im Museum hat er viel Zeit sich seine Gedanken zu machen. Über Blut, Nitsch und die Leistungsgesellschaft. Eine humorvolle Auseinandersetzung mit unserem wirtschaftlichen System und der Zeit in der wir leben. Mit Günter Franzmeier als Willi. Inszenierung Ursula Leitner.
Warum kostet ein Bild von Hermann Nitsch, das unter anderem mit Blut gemalt wurde, 200.000 Euro, während ein Kilo Blutwurst gerade mal 15 Euro wert ist? Der traditionelle Fleischhauer, der von industriellen Konkurrenten verdrängt wird. Im Museum begegnet er einer Kunstpraxis, in der das identische Material, nämlich Blut, künstlerisch aufgeladen und gewinnbringend verwandelt wird.
Zwischen Fassungslosigkeit, Eifersucht und stiller Bewunderung denkt er über verpasste Chancen und gesellschaftliche Wertmaßstäbe nach.
Soziale Umbrüche, Wertewandel und die Frage, wer oder was ist wichtig, und worauf kann eine Gesellschaft nicht verzichten? Wo soll das Blut hin, in die Wurst oder auf die Leinwand?
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Pavillon
6 Empfänge, 1 internationales Café
04.07.2026
Orth an der Donau, Hauptplatz, 2304 Orth an der Donau
04.07.2026
2026-07-04
|Orth an der Donau|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
||
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P178-WE26
1
Orth an der Donau ist mit der deutschen Ostseeinsel Fehmarn in einer Städtepartnerschaft. Im Rahmen des Viertelfestivals 2026 kommen nun 5 weitere internationale Partnerstädte/ Länder mit ihren Botschaften hinzu – eine mexikanische, marchfeld-kroatische, nepalesische, italienische und japanische Botschaft wird in jeweils 5 Leerstandgebäuden in Orth eingerichtet und zugänglich gemacht.
Wir feiern eine kleine feine Weltausstellung vor Ort(h). Diplomaten und Diplomatinnen, Fahnen, Fanfaren und in/formelle Empfänge ohne Ende!
Es werden Reden gehalten, es werden unterdimensionierte Limousinen gefahren, Klischees werden erfüllt und auch nicht erfüllt, es werden bilaterale Verträge und Abkommen auf und umgesetzt, Geheimdienstpersonal erkannt oder nicht - dekorierte Brötchen verzehrt; small und big talk gepflegt. Es gibt für alle Rollen – von Geheimdienstpersonal bis Kulturattache - und mitfeiern geht immer.
Daraus entsteht eine Collage aus fiktiven und realen Situationen, die für das Projekt in eine „begehbare“ Erzählung mündet - in eine „intern. Tour de Partnerstädte“.
Ziel ist, Handlungen so zu generieren, dass Perspektiven gewechselt werden können - Verhandlung stattfinden kann und auf un/gewohntes mit Neugierde reagiert werden kann.
2026

- Literatur
- Musik
- Theater
- Drinnen
Loch'n und Leich'n im Kölla
Aus dem Keller - in den Keller
04.07.2026
Klosterkeller, Klostergasse 24, 2120 Wolkersdorf
04.07.2026
2026-07-04
|Wolkersdorf|
|Literatur|Musik|Theater|
|Drinnen|
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P007-WE26
1
In Wolkersdorf werden anhand der Redewendungen „In den Keller lachen gehen“ und „Leichen im Keller haben“ zwei historische Weinkeller in Szene gesetzt. Im Kreuzg’wölb der „Unfassbar“ stellen 13 regionale Kulturschaffende – darunter Jimmy Schlager, Roman Gregory, Mitzi Barelli – unter dem Titel „Unfassbar“ ein multisensorisches Programm aus Musik, Lesung und Poetry-Slam auf die Beine. Dabei wird ausschließlich Unveröffentlichtes, Unvollendetes und bis dato Verworfenes vorgetragen. Im historischen Klosterkeller lädt dagegen ein „Pompfinebrer“ zu einem Weinviertler Begräbnisrundgang ein, bei dem sich in den Kellernischen skurrile wie humorvolle Beiträge aus Fotografie, Gesang, Schauspiel und Literatur aneinanderreihen.
Egal ob in der Bildenden Kunst, im Moritatenlied oder im gesprochenen Volksmund – der humorvolle Umgang mit dem Tod sowie mit den damit verbundenen Ritualen spielt in der österreichischen Kultur eine gewichtige Rolle. „Loch’n und Leich’n im Kölla“ greift diese Tradition auf und setzt sie in Analogie zur regionalen Weinkellerkultur, aktualisiert sie aber auch, indem unterschiedlichste Kunstformate zu einer multisensorischen Programmatik zusammengeführt werden. Während im Kreuzg‘wölb eine spartenübergreifende Revue entsteht, regen die Beiträge im Klosterkeller zum augenzwinkernden Nachdenken über ausgesprochene und unausgesprochene Bräuche rund um den letzten Weg an.
2026

- Theater
- Öffentlich gut erreichbar
Kunst Blunzn
von Mathias Lefèvre
04.07.2026
Nitsch Museum, Waldstraße 44-46, 2130 Mistelbach
04.07.2026
2026-07-04
|Mistelbach|
|Theater|
|Öffentlich gut erreichbar|
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P026-WE26
1
Willi war Fleischhauer, doch dann musste er das Familienunternehmen schließen. Die Großkonzerne waren übermächtig. Nach einigen Supermarktjobs und einer Umschulung zum „Käsesommelier“ arbeitet er jetzt, mit 57, als Aufseher im Hermann Nitsch-Museum. „Mit Kunst kenne ich mich nicht aus, aber der Herr Krawetz hat gemeint, ich bin der perfekte Museumswärter, weil der Herr Nitsch hat auch mit Blut gearbeitet, wie ich.“ Im Museum hat er viel Zeit sich seine Gedanken zu machen. Über Blut, Nitsch und die Leistungsgesellschaft. Eine humorvolle Auseinandersetzung mit unserem wirtschaftlichen System und der Zeit in der wir leben. Mit Günter Franzmeier als Willi. Inszenierung Ursula Leitner.
Warum kostet ein Bild von Hermann Nitsch, das unter anderem mit Blut gemalt wurde, 200.000 Euro, während ein Kilo Blutwurst gerade mal 15 Euro wert ist? Der traditionelle Fleischhauer, der von industriellen Konkurrenten verdrängt wird. Im Museum begegnet er einer Kunstpraxis, in der das identische Material, nämlich Blut, künstlerisch aufgeladen und gewinnbringend verwandelt wird.
Zwischen Fassungslosigkeit, Eifersucht und stiller Bewunderung denkt er über verpasste Chancen und gesellschaftliche Wertmaßstäbe nach.
Soziale Umbrüche, Wertewandel und die Frage, wer oder was ist wichtig, und worauf kann eine Gesellschaft nicht verzichten? Wo soll das Blut hin, in die Wurst oder auf die Leinwand?
2026

- Theater
- Öffentlich gut erreichbar
Kunst Blunzn
von Mathias Lefèvre
05.07.2026
Nitsch Museum, Waldstraße 44-46, 2130 Mistelbach
05.07.2026
2026-07-05
|Mistelbach|
|Theater|
|Öffentlich gut erreichbar|
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P026-WE26
1
Willi war Fleischhauer, doch dann musste er das Familienunternehmen schließen. Die Großkonzerne waren übermächtig. Nach einigen Supermarktjobs und einer Umschulung zum „Käsesommelier“ arbeitet er jetzt, mit 57, als Aufseher im Hermann Nitsch-Museum. „Mit Kunst kenne ich mich nicht aus, aber der Herr Krawetz hat gemeint, ich bin der perfekte Museumswärter, weil der Herr Nitsch hat auch mit Blut gearbeitet, wie ich.“ Im Museum hat er viel Zeit sich seine Gedanken zu machen. Über Blut, Nitsch und die Leistungsgesellschaft. Eine humorvolle Auseinandersetzung mit unserem wirtschaftlichen System und der Zeit in der wir leben. Mit Günter Franzmeier als Willi. Inszenierung Ursula Leitner.
Warum kostet ein Bild von Hermann Nitsch, das unter anderem mit Blut gemalt wurde, 200.000 Euro, während ein Kilo Blutwurst gerade mal 15 Euro wert ist? Der traditionelle Fleischhauer, der von industriellen Konkurrenten verdrängt wird. Im Museum begegnet er einer Kunstpraxis, in der das identische Material, nämlich Blut, künstlerisch aufgeladen und gewinnbringend verwandelt wird.
Zwischen Fassungslosigkeit, Eifersucht und stiller Bewunderung denkt er über verpasste Chancen und gesellschaftliche Wertmaßstäbe nach.
Soziale Umbrüche, Wertewandel und die Frage, wer oder was ist wichtig, und worauf kann eine Gesellschaft nicht verzichten? Wo soll das Blut hin, in die Wurst oder auf die Leinwand?
2026

- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
(Bade)Geschichten
Badeplatz von einst wird wieder Treffpunkt
11.07.2026
Dokannerl Badesee, Mühlleitner Straße 54, 2301 Groß-Enzersdorf
11.07.2026
2026-07-11
|Groß-Enzersdorf|
|Leerstand|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P164-WE26
1
(Das leerstehende Badehaus „DoKannerl“ wird neu belebt und zum offenen kulturellen Experimentierraum. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, Mitmachen und Gestalten. Der Donau-Oder-Kanal wird dabei als Ort des Austauschs, der Erinnerung und der Inspiration erfahrbar. In gemeinsamen Aktivitäten wird die Geschichte des Kanals lebendig – erzählt durch persönliche Erinnerungen und neue Perspektiven. Eine pflanzliche Neugestaltung bildet die Basis für einen wachsenden „Memoryspace“, der gestartet wird. Eine Ausstellung „Wasser und die Menschen“, Spiele und ein buntes Abschlussfest mit Picknick macht die Vielfalt der Bürger:innen erlebbar. So wird sichtbar, was gemeinsam entsteht: Ein lebendiger Begegnungsort für die Zukunft.
Das Projekt (Bade)Geschichten vom Donau-Oder-Kanal untersucht Leerstand als Ressource zwischen Erinnerung und Zukunftsgestaltung. Das ehemalige Badehaus wird dabei als räumlicher und sozialer Resonanzraum verstanden, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Dialog treten. Ziel ist , den Badeplatz am Donau-Oder-Kanal als lebendigen, verbindenden Ort sichtbar zu machen, an dem historische Spuren, aktuelle Nutzungen und zukünftige Perspektiven ineinandergreifen. Historische Recherche, Kunst und kollektives Handeln werden zu einem mehrteiligen, partizipativen Kultur- und Erinnerungsprojekt verknüpft.
2026

- Literatur
Lies uns weiter
Ein literarischer Generationenvertrag
16.07.2026
Weingut Schüller, Pillersdorf 15, 2073 Pillersdorf
16.07.2026
2026-07-16
|Pillersdorf|
|Literatur|
||
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P112-WE26
1
Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa schreiben nicht nur selbst, sie lesen auch leidenschaftlich gerne. Schließlich entsteht Literatur aus dem Leben und dem Lesen. Mit Gerhard Jaschke, Norbert Silberbauer und Ilse Tielsch liefern drei kürzlich verstorbene Autor*innen aus dem Weinviertel den Impuls, den die drei nicht aus dem Weinviertel stammenden Autor*innen aufnehmen, indem sie aus deren Werken lesen und sie in Form von Spoken Word Poetry, Slam Poetry und Dialekt-Lyrik weiterschreiben. Dazu gibt’s pointierte Infos zu Leben und Werk. So entsteht ein einmaliges, eigens für den Abend konzipiertes Programm, an dessen Ende alle unterhalten und klüger sein werden.
Im Literaturvermittlungsprojekt „Lies uns weiter“ geht es ganz konkret um einen lebendigen Dialog zwischen den literarischen Generationen. Markus Köhle, Wolfgang Kühn und Mieze Medusa präsentieren nicht nur eine Autorin und zwei Autoren, die – überregional ausgerichtet – starke regionale Spuren in Niederösterreich hinterlassen haben, sondern sie fragen auch nach: Was schreiben Menschen, die im Weinviertel Wurzeln schlagen? Was lernen wir beim Lesen über eine eben erst vergangene Zeit? Welche Antworten ruft das Gelesene in uns wach? Was hat sich geändert, was muss man erklären? Und wo finden wir uns wieder?
2026

- Bildende Kunst
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
FestBilder
Oder - wie viele Projekte zu einem wurden
16.07.2026
FLUSS, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
16.07.2026
2026-07-16
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
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P184-WE26
1
53 Orte, 53 künstlerische Konzepte – und ein Schuss Honig: Für das Viertelfestival Niederösterreich entsteht eine fotografische Spur durch die Region. Begegnungen mit Künstler*innen, Projektteams und engagierten Menschen führen an sehr unterschiedliche Schauplätze – von Dorfplätzen und Kellergassen bis zu Gebäuden, die heute leer stehen.
Viele der Projekte existieren zu diesem Zeitpunkt noch vor allem als Idee. Die Fotografien bewegen sich daher zwischen Porträt, Ort und Vorstellungskraft. Sie versuchen sichtbar zu machen, was entstehen wird und wer dahintersteht.
Der Blick richtet sich auch auf Leerstände – Häuser und Räume, die einst Teil des täglichen Lebens waren. Wenn Kunst diese Orte für eine Zeit wieder belebt, entsteht ein besonderer Moment zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Achtsamkeit ist dabei ein Versuch, den Begegnungen Raum zu geben: durch Gespräche, Zuhören und Beobachten – um zu erspüren, was den Beteiligten an ihren Projekten wichtig ist und welche Situationen sich für ein Foto stimmig anfühlen.
Dorothea Lange: „The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera.“
2026

- Kunst und Ökologie
- Leerstand
- Literatur
- Familienfreundlich
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
16.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
16.07.2026
2026-07-16
|Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel|
|Kunst und Ökologie|Leerstand|Literatur|
|Familienfreundlich|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
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P182-WE26
1
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026

- Kunst und Ökologie
- partizipatives Kunstprojekt
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
17.07.2026
Hauptstraße 17, 2000 Stockerau
17.07.2026
2026-07-17
|Stockerau|
|Kunst und Ökologie|partizipatives Kunstprojekt|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
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P076-WE26
1
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
2026

- Kunst und Ökologie
- Literatur
- Musik
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Wo ist die Schmida?
Musik, Geschichten und Bilder über den Fluss
17.07.2026
Start und Treffpunkt, Brücke an der Schmida, beim Badeteich, 3714 Frauendorf an der Schmida
17.07.2026
2026-07-17
|Frauendorf an der Schmida|
|Kunst und Ökologie|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P144-WE26
1
Fedora Wesseler liest im Rahmen einer Wanderung entlang der Schmida und durch Frauendorf hindurch bis zu einem Weinkeller eine neue Geschichte über den Fluss Schmida. Begleitet wird diese Märchenwanderung von neuer Musik der Komponistin Johanna Doderer interpretiert von Judith Fliedl (Violine) und Elisabeth Plank (Harfe). Ziel ist der „Romantikkeller“, dort findet dann die Auflösung der Geschichte und anschließend ein Konzert statt. Im Romantikkeller sind auch Fotos von der Schmida des Fotografen Josef Leitner ausgestellt. Manche Bilder dokumentieren den „Jetztzustand“, während andere den Fluss im nichtregulierten Zustand zeigen. Abschließend liest Milan Racek aus seinem Essay über die Geschichte des Schmidatals.
Namensträgerin des Schmidatals im östlichen Weinviertel ist die Schmida. Ein Fluss, der in den vergangenen Jahren im Abschnitt zwischen Roseldorf und Ziersdorf zu einem geraden Strich reguliert wurde. Der Titel für das Projekt kommt aus den tatsächlich immer wieder von Besucherinnen und Besuchern des Schmidatals ausgesprochenen Frage. „Wo ist die Schmida?“ Denn kreuzt man die Schmida dann doch über einer der vielen Verkehrsbrücken, ist immer der gleiche fragende Gesichtsausdruck der Besucher zu erkennen. Man sieht die Schmida kaum. Mit dem Projekt „Wo ist die Schmida“ möchte Johanna Doderer dem Lebensraum Schmida Ausdruck verleihen, den Fluss sichtbar machen und mit Musik, Fotos und Erzählungen wieder an die „Oberfläche“ holen.
2026

- Kunst und Ökologie
- Literatur
- Musik
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Wo ist die Schmida?
Musik, Geschichten und Bilder über den Fluss
18.07.2026
Start und Treffpunkt, Brücke an der Schmida, beim Badeteich, 3714 Frauendorf an der Schmida
18.07.2026
2026-07-18
|Frauendorf an der Schmida|
|Kunst und Ökologie|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P144-WE26
1
Fedora Wesseler liest im Rahmen einer Wanderung entlang der Schmida und durch Frauendorf hindurch bis zu einem Weinkeller eine neue Geschichte über den Fluss Schmida. Begleitet wird diese Märchenwanderung von neuer Musik der Komponistin Johanna Doderer interpretiert von Judith Fliedl (Violine) und Elisabeth Plank (Harfe). Ziel ist der „Romantikkeller“, dort findet dann die Auflösung der Geschichte und anschließend ein Konzert statt. Im Romantikkeller sind auch Fotos von der Schmida des Fotografen Josef Leitner ausgestellt. Manche Bilder dokumentieren den „Jetztzustand“, während andere den Fluss im nichtregulierten Zustand zeigen. Abschließend liest Milan Racek aus seinem Essay über die Geschichte des Schmidatals.
Namensträgerin des Schmidatals im östlichen Weinviertel ist die Schmida. Ein Fluss, der in den vergangenen Jahren im Abschnitt zwischen Roseldorf und Ziersdorf zu einem geraden Strich reguliert wurde. Der Titel für das Projekt kommt aus den tatsächlich immer wieder von Besucherinnen und Besuchern des Schmidatals ausgesprochenen Frage. „Wo ist die Schmida?“ Denn kreuzt man die Schmida dann doch über einer der vielen Verkehrsbrücken, ist immer der gleiche fragende Gesichtsausdruck der Besucher zu erkennen. Man sieht die Schmida kaum. Mit dem Projekt „Wo ist die Schmida“ möchte Johanna Doderer dem Lebensraum Schmida Ausdruck verleihen, den Fluss sichtbar machen und mit Musik, Fotos und Erzählungen wieder an die „Oberfläche“ holen.
2026

- Musik
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Draußen
Female Voices
Live-Musik im Alten Schlachthof Hollabrunn
18.07.2026
Alter Schlachthof Hollabrunn, Josef Weisleinstraße 5, 2020 Hollabrunn
18.07.2026
2026-07-18
|Hollabrunn|
|Musik|
|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Draußen|
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P056-WE26
1
Diversität und Förderung von Frauen auf der Bühne sind dem „Verein zur Förderung alternativer Musikkultur" mit Sitz in Hollabrunn seit Beginn ein großes Anliegen. Gerade in der Rock- und Punk-Szene sind Bands oft stark männerdominiert. Was auf den großen wie den kleinen Bühnen abgeht, das sind Frontfrauen. Daher werden in der Veranstaltungsreihe „Female Voices“ Musikerinnen und Sängerinnen in den Vordergrund gerückt und ihnen ein exklusiver Platz auf der Bühne im Alten Schlachthof Hollabrunn gegeben. So sind im Rahmen von zwei Konzerten u.a. Baits, Vulvarine, Erection, Nana Falkner & Band sowie Kinga Dula & the Pilgrims live zu erleben. Gleichzeitig gilt es Nachwuchs-Musikerinnen Lust zu machen, selbst die Bühnen zu erobern.
Während Musikgenres wie Rock, Punk und Metal stark vom Typus des rebellischen Mannes geprägt sind, erweisen sich im Hip-Hop-Bereich stereotype Geschlechterrollen und misogyne Machtfantasien als problematische Grundzüge. Zeitgleich zeigen sich Bestrebungen diese patriarchale Logik zu durchbrechen: So bietet etwa die Musikdatenbank „mica“ seit 2024 einen eigenen Bereich zur Sichtbarmachung der weiblichen, österreichischen Musikszene an. „Female Voices“ folgt jenen Bemühungen, indem gezielt junge Frauen das Programm bestimmen. Eine Filmvorführung von Maria Stockers Film „Rock Chics“ soll zudem verdeutlichen, dass die Musikgeschichte bei genauerem Hinsehen reich an weiblichen Vorbildern ist, deren Beiträge lange Zeit marginalisiert oder überschattet wurden.
2026

- Kunst und Ökologie
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
Take a Walk on the Wild Side
Biodiversität im stätischen Umfeld
19.07.2026
Bahnhofstraße 5, 2000 Stockerau
19.07.2026
2026-07-19
|Stockerau|
|Kunst und Ökologie|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
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P076-WE26
1
Am Weg vom Bahnhof ins Zentrum von Stockerau sprießen Kunst und Natur aus dem Boden. An einer Fassade ranken Blumenmotive als monumentales Wandgemälde empor. In der Atelier.Galerie.Kunstkaffee KopfÜber wiederum lädt eine Ausstellung zur Beschäftigung mit Wildpflanzen und ihren tierischen Bewohnern ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich organisch einzubringen: Ein Erhebungsbogen regt dazu an, kleine Umwelthelden wie Löwenzahn und Wilde Möhre aufzuspüren, zu dokumentieren und näher kennenzulernen. Wer achtsam hinsieht, wird auch die Bewohner der Pflanzen entdecken und überrascht sein, wie viel Leben entsteht, wenn man Wildheit zulässt.
Als Künstlerin bewegt sich Johanna Finckh derzeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Arbeit ist durch den Wunsch motiviert, ökologische Prozesse zu unterstützen und deren gesellschaftliche Relevanz offenzulegen. Mit „Take a Walk on the Wild Side“ unternimmt sie einen weiteren Schritt in diese Richtung, um das achtsame Zusammenleben von Menschen und Natur in Stockerau zu fördern. Ihre künstlerischen Interventionen weisen auf die Notwendigkeit von Biodiversität im urbanen Raum hin und positionieren Finckh in einer konzeptuellen Linie mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der ökologischen Kunst wie Agnes Denes oder Helen Mayer und Newton Harrison. Geliebt, betrachtet, kopiert, gezeichnet und gedruckt kann man die Natur bei einer Ausstellung im Atelier der Künstlerin wiederfinden.
2026

- Bildende Kunst
- Leerstand
- Literatur
- Musik
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Drinnen
- Draußen
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
19.07.2026
ehemalige Erziehungsanstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
19.07.2026
2026-07-19
|Kirchberg am Wagram|
|Bildende Kunst|Leerstand|Literatur|Musik|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
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P131-WE26
1
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
2026

- Bildende Kunst
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
FestBilder
Oder - wie viele Projekte zu einem wurden
19.07.2026
FLUSS, Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
19.07.2026
2026-07-19
|Wolkersdorf|
|Bildende Kunst|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|
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P184-WE26
1
53 Orte, 53 künstlerische Konzepte – und ein Schuss Honig: Für das Viertelfestival Niederösterreich entsteht eine fotografische Spur durch die Region. Begegnungen mit Künstler*innen, Projektteams und engagierten Menschen führen an sehr unterschiedliche Schauplätze – von Dorfplätzen und Kellergassen bis zu Gebäuden, die heute leer stehen.
Viele der Projekte existieren zu diesem Zeitpunkt noch vor allem als Idee. Die Fotografien bewegen sich daher zwischen Porträt, Ort und Vorstellungskraft. Sie versuchen sichtbar zu machen, was entstehen wird und wer dahintersteht.
Der Blick richtet sich auch auf Leerstände – Häuser und Räume, die einst Teil des täglichen Lebens waren. Wenn Kunst diese Orte für eine Zeit wieder belebt, entsteht ein besonderer Moment zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Achtsamkeit ist dabei ein Versuch, den Begegnungen Raum zu geben: durch Gespräche, Zuhören und Beobachten – um zu erspüren, was den Beteiligten an ihren Projekten wichtig ist und welche Situationen sich für ein Foto stimmig anfühlen.
Dorothea Lange: „The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera.“
2026

- Kunst und Ökologie
- Literatur
- Musik
- Familienfreundlich
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
Wo ist die Schmida?
Musik, Geschichten und Bilder über den Fluss
19.07.2026
Start und Treffpunkt, Brücke an der Schmida, beim Badeteich, 3714 Frauendorf an der Schmida
19.07.2026
2026-07-19
|Frauendorf an der Schmida|
|Kunst und Ökologie|Literatur|Musik|
|Familienfreundlich|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P144-WE26
1
Fedora Wesseler liest im Rahmen einer Wanderung entlang der Schmida und durch Frauendorf hindurch bis zu einem Weinkeller eine neue Geschichte über den Fluss Schmida. Begleitet wird diese Märchenwanderung von neuer Musik der Komponistin Johanna Doderer interpretiert von Judith Fliedl (Violine) und Elisabeth Plank (Harfe). Ziel ist der „Romantikkeller“, dort findet dann die Auflösung der Geschichte und anschließend ein Konzert statt. Im Romantikkeller sind auch Fotos von der Schmida des Fotografen Josef Leitner ausgestellt. Manche Bilder dokumentieren den „Jetztzustand“, während andere den Fluss im nichtregulierten Zustand zeigen. Abschließend liest Milan Racek aus seinem Essay über die Geschichte des Schmidatals.
Namensträgerin des Schmidatals im östlichen Weinviertel ist die Schmida. Ein Fluss, der in den vergangenen Jahren im Abschnitt zwischen Roseldorf und Ziersdorf zu einem geraden Strich reguliert wurde. Der Titel für das Projekt kommt aus den tatsächlich immer wieder von Besucherinnen und Besuchern des Schmidatals ausgesprochenen Frage. „Wo ist die Schmida?“ Denn kreuzt man die Schmida dann doch über einer der vielen Verkehrsbrücken, ist immer der gleiche fragende Gesichtsausdruck der Besucher zu erkennen. Man sieht die Schmida kaum. Mit dem Projekt „Wo ist die Schmida“ möchte Johanna Doderer dem Lebensraum Schmida Ausdruck verleihen, den Fluss sichtbar machen und mit Musik, Fotos und Erzählungen wieder an die „Oberfläche“ holen.
2026
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MEHRTÄGIGE VERANSTALTUNGEN

- Bildende Kunst
- Jugendkultur
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
Kellergasse:Kindheit
Generationenübergreifendes Kunstprojekt
11.06.2026 bis 19.07.2026
Urbanusheim Poysdorf , Laaerstraße 102, 2170 Poysdorf
11.06.2026 bis 19.07.2026
2026-06-11
2026-07-19
|Poysdorf |
|Bildende Kunst|Jugendkultur|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Seniorenfreundlich|Drinnen|
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P091-WE26
1
Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Mittelschule Mistelbach setzen sich mit den Arbeiten des bildenden Weinviertler Künstlers Franz Rudolf Kunz auseinander und interpretieren sein künstlerisches Schaffen aus ihrer Sicht neu. Die Präsentation unter dem Motto „geteilte Erinnerungen – vinophile Kunst und Kulturerlebnisse“ mit den künstlerischen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler findet im Rahmen einer virtuellen Kellergassenführung im Urbanusheim Poysdorf statt. Vertreterinnen und Vertreter der Weinviertler Kellergassenakademie, die das Projekt speziell für immobile Menschen ins Leben gerufen hat, präsentieren Wissenswertes rund um die Dörfer ohne Rauchfang.
Von den rund 1.300 Kellergassen Niederösterreichs liegen die meisten im Weinviertel, wo diese besondere Bautypologie tief im kulturellen Gedächtnis verwurzelt ist. Ausgehend von dieser Verankerung involviert „Kellergasse: Kindheit“ Schülerinnen und Schüler der MS Mistelbach in einen mehrstufigen, intergenerationalen Gestaltungsprozess. Inspiriert durch die Bildsprache Franz Rudolf Kunz‘ entstehen Kellergassenbilder, die im Rahmen eines Erzählcafés mit den Erinnerungsspuren der Bewohnerinnen und Bewohner des Urbanusheims Poysdorf angereichert werden. Im Sinne der sozialen Plastik steht dabei am Ende nicht das einzelne Kunstobjekt im Vordergrund, sondern der soziale Prozess, der dieses formt.
2026

- Bildende Kunst
- Film
- Tanz
- Öffentlich gut erreichbar
- Drinnen
RELIQUIE WEIN4
Spurensicherung Laa
20.06.2026 bis 19.07.2026
Kunsthaus Laa, Bürgerspitalgasse 1, 2136 Laa an der Thaya
20.06.2026 bis 19.07.2026
2026-06-20
2026-07-19
|Laa an der Thaya|
|Bildende Kunst|Film|Tanz|
|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|
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P085-WE26
1
Ab 20. Juni lädt das Künstler*innenkollektiv nagl∼wintersberger (Andrea Nagl & Markus Wintersberger) Besucher*innen des Kunsthauses Laa zu einer Spurensuche durch die Geologie des Weinviertels und die geheimnisvolle Welt der Reliquien ein. Wie Gesteinsschichten überlagern sich in ihrer Zusammenarbeit digitale Intervention, Bildende Kunst, Embodiment, Performance und Installation zu einer komplexen Gesamtstruktur. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf Gegenwärtiges und Vergangenes: Mit KI-generierten „Future Fossils“ werden Spuren der Vergangenheit in eine mögliche Zukunft gespiegelt. So wird die Kapelle zum Resonanzraum einer ästhetisch erweiterten Geologie, zu einem fluiden Erinnerungsraum.
„RELIQUIE WEIN4“ ist inspiriert von der Idee des Gesteins als geologische und kulturelle Reliquie. Stein als naturbelassenes Material oder durch Menschenhand weiterverarbeiteter Baustoff ist ein Informationsträger, dessen Geschichten das Kollektiv nagl∼wintersberger künstlerisch-spekulativ, basierend auf geologischer Recherche rekonstruiert. Dadurch eröffnen sich dem Publikum ungesehene Denkräume, neue Sichtweisen und poetische Spuren zur naturräumlichen Umgebung, der geologischen Vergangenheit oder dem architektonischen Umfeld. Ausgehend von ihrer jeweiligen künstlerischen Genre - Tanz/Performance bzw. Medienkunst - arbeiten nagl∼wintersberger seit vielen Jahren interdisziplinär und medienübergreifend zusammen.
2026

- Bildende Kunst
- Leerstand
- Literatur
- Musik
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Drinnen
- Draußen
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
22.06.2026 bis 17.07.2026
ehemalige Erziehunganstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
22.06.2026 bis 17.07.2026
2026-06-22
2026-07-17
|Kirchberg am Wagram|
|Bildende Kunst|Leerstand|Literatur|Musik|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
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P131-WE26
1
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
2026

- Bildende Kunst
- Leerstand
- Literatur
- Musik
- Hunde erlaubt
- Öffentlich gut erreichbar
- Drinnen
- Draußen
Yachtclub
Regatta radikaler Möglichkeiten
24.06.2026 bis 15.07.2026
ehemalige Erziehunganstalt, Marktplatz 27, 3470 Kirchberg am Wagram
24.06.2026 bis 15.07.2026
2026-06-24
2026-07-15
|Kirchberg am Wagram|
|Bildende Kunst|Leerstand|Literatur|Musik|
|Hunde erlaubt|Öffentlich gut erreichbar|Drinnen|Draußen|
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P131-WE26
1
Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.
Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.
2026

- Kunst und Ökologie
- Leerstand
- Literatur
- Familienfreundlich
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
25.06.2026 bis 19.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
25.06.2026 bis 19.07.2026
2026-06-25
2026-07-19
|Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel|
|Kunst und Ökologie|Leerstand|Literatur|
|Familienfreundlich|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
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P182-WE26
1
Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026

- Kunst und Ökologie
- Leerstand
- Literatur
- Familienfreundlich
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
Tethys
Streams of Consciousness
25.06.2026 bis 19.07.2026
Ehemalige Volksschule Kirchstetten, Am Schloss 13, 2135 Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel
25.06.2026 bis 19.07.2026
2026-06-25
2026-07-19
|Kirchstetten - Neudorf im Weinviertel|
|Kunst und Ökologie|Leerstand|Literatur|
|Familienfreundlich|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|
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Wie fühlt sich der Byssus einer Auster auf der Haut an? Wie riecht Meerwasser, wenn es verdampft? In dem partizipativen Ausstellungsprojekt in einem Leerstandsobjekt nahe dem Schloss Kirchstetten im Weinviertel, knüpfen die Künstlerinnen Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl und der Autor Michael Stavarič an das Bedeutungsspektrum des Elements Wasser im Urmeer Tethys – als Inbegriff für die Entstehung von Leben und dessen urgeschichtlicher Verknüpfung mit der Region – in den Medien Leseperformance, Malerei, Textprojektion und Raumzeichnung an. Michael Stavarič wird die Ausstellung mit einer Lesung eröffnen. Während der Ausstellungsdauer finden interaktive Workshops der Künstler*innen statt.
Organische Verbindungen von Algen und Mikroorganismen, die mit Wasser verdunsten, sorgen für einen eindringlich wahrgenommenen Meeresduft. Wasser hingegen ist geruchlos, weist keine Farbe und keinen besonderen Geschmack auf. Dennoch sind mit den ersten intensiven Berührungen mit Wasser tiefe Kindheitserinnerungen in uns verankert. Wasser als Gehege für Leben, als strömender Kommunikationskanal für alle möglichen Elemente, als Katalysator für unser Empfinden; Der Ausstellungsort soll mit solchen Erinnerungswellen geflutet werden: Das Publikum kann mit Exponaten und Texten in Dialog treten, indem es Gedankenzettel in Glasboxen steckt. Später werden diese Gedankenströme als Textmontagen in die Ausstellungsräume projiziert.
Projektteam: Cinthia Mitterhuber, Doroteya Petrova, Gerda Katharina Prantl & Michael Stavarič.
2026

- Bildende Kunst
- Jugendkultur
- Musik
- Familienfreundlich
- Barrierefrei
- Umweltschonend
- Seniorenfreundlich
- Drinnen
- Draußen
- Zusätzlich Fleischloses Angebot
SchulMUSE
Schrott inspiriert
27.06.2026 bis 30.08.2026
Michelstettner Schule, Schulberg 1, 2151 Michelstetten
27.06.2026 bis 30.08.2026
2026-06-27
2026-08-30
|Michelstetten|
|Bildende Kunst|Jugendkultur|Musik|
|Familienfreundlich|Barrierefrei|Umweltschonend|Seniorenfreundlich|Drinnen|Draußen|Zusätzlich Fleischloses Angebot|
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P111-WE26
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Was passiert, wenn scheinbar wertloser Schrott zur Inspirationsquelle wird? In einer Ausstellung im Schulmuseum Michelstetten zeigen Kinder der Mittelschule Asparn an der Zaya gemeinsam mit dem Weinviertler Künstler Herbert Unger fantasievolle Recycling-Kunstwerke. Alte Gebrauchsgegenstände und andere sogenannte „nutzlose Dinge“ werden in unterschiedlichste Kunstobjekte verwandelt.
Zur feierlichen Eröffnung treten die Kinder der VS und HS mit selbstgebauten Upcycling-Instrumenten auf. Musikalisch begleitet werden sie vom Komponisten, Instrumentenbauer und Klangkünstler Hans Tschiritsch. Ein Fest für Ohren, Augen und die Fantasie!
„SchulMUSE – Wenn Schrott inspiriert“ ist von der künstlerischen Haltung Herbert Ungers geprägt, altem Schrott und Gerümpel ein „zweites Leben“ zu schenken. Das Schulprojekt lädt dazu ein, unseren Umgang mit Gebrauchsgegenständen zu überdenken. Was früher ein ganzes Menschenleben lang funktionieren musste, erfährt heute kaum noch Wertschätzung und wird gedankenlos entsorgt.
Kinder erleben Kreativität als spielerisches Experiment und entdecken, wie aus scheinbaren wertlosen Dingen durch Fantasie und achtsamen Verwendung von Materialien etwas Neues entsteht. Sie verbinden Nachhaltigkeit mit künstlerischem Gestalten – und lernen dabei, Ressourcen wertzuschätzen. So werden die historischen Klassenzimmer im Schulmuseum zu lebendigen Orten für Kunst, Zukunft und gemeinsames Staunen.
2026
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