- Leerstand
- partizipatives Kunstprojekt
Zwischenraum Alte Schanzen
Gehen, Sehen, Erinnern
Naturraum Betrachtungen mit Isa Klee
Als Natura 2000 – Europaschutzgebiet wurde und wird das Areal rund um die Schanzen intensiv beforscht. Diesen speziellen Lebensraum genauer kennenzulernen, die komplexen Beziehungen zwischen Pflanzen, Tieren und Menschen, Schutzmaßnahmen, aber auch Herausforderungen kennen zu lernen und besser zu verstehen, ist ein Ziel dieser Wanderung. Gemeinsam mit der Künstlerin Isa Klee werden wir die Schanzen, ihre Trockenrasen, die Flaumeichenwälder, aber auch die Weingärten und Siedlungsökologien genauer in den Blick nehmen und die Landschaft in und um Hagenbrunn als gemeinsamen Lebensraum entdecken.
Begehbare Geschichten in Natur und Leerstand
Die ehemaligen Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich sind der Schauplatz für Geschichten aus der Vergangenheit und für Geschichten, die in Zukunft geschrieben werden. An drei Terminen wird gemeinsam zu den Schanzen gewandert und Geschichte aus drei Perspektiven erforscht. Dabei werden Archäologie, Botanik und Infrastruktur erkundet. Im leerstehenden Schlosskeller Hagenbrunn werden zudem Erinnerungen und Fundstücke gesammelt und das temporäre Museum zu den Schanzen eröffnet. Eine Ausstellung stellt unter Tage die Frage wie der Schlosskeller in Zukunft genutzt werden kann. Kommt vorbei und teilt eure Erinnerungen an die Schanzen mit uns!
Die Alten Schanzen liegen als Zwischenraum an den Rändern von Wien und Niederösterreich, zwischen Hagenbrunn und Stammersdorf. Sie sind Zeuginnen einer vielfältigen Geschichte - errichtet als Befestigungs- und Verteidigungsanlage und schließlich als Biotop und Naturschutzgebiet deklariert. Wie wackelnde Grenzsteine sind sie mal in Wien, mal in Niederösterreich positioniert und eröffnen so einen gemeinsamen Möglichkeitsraum, dem sich dieses Projekt annimmt. Welche Formationen können in diesen Bestandsstrukturen vorgefunden werden? Welche sozialen, kulturellen, ökologischen und urbanen Nutzungen werden aufgefunden? Das Projekt widmet sich dem Zwischenraum, findet neue und alte Formationen auf, denkt sie weiter und stellt sie für zukünftige Entwicklungen auf die Probe.
Mitwirkende
Karten
frei
Zusatzinformationen
Familienfreundlich, Hunde erlaubt, Öffentlich gut erreichbar, Umweltschonend, DraußenInfo
Fridolin Göbel
+43-664-30 74 245
Künstlerische Leitung
Fridolin und Paul Göbel, Avelina Götz, Leonie Mühlegger, Sara Leitner
Veranstalter/in
P130-WE26
Öffnungszeiten
Termine
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