- Bildende Kunst
Mental Border
über Grenzen im Kopf und ihre Überwindung
Sa und So 9. u. 10., bzw. 16. u.17. Mai, jew. 15 - 19 Uhr
Ausstellung: Mental Border, Vrbkova & Hruschka
Eröffnungs-Lesung und Ausstellung
Bei dieser Ausstellung im Kunsthaus Hruschka geht es um Grenzen, die nicht auf Landkarten eingezeichnet sind, sondern die sich in unseren Köpfen befinden. Die in Prag lebende Michaela Vrbkova und der in Falkenstein lebende Alfred Hruschka veranschaulichen in ihren künstlerischen Positionen das Aufwachsen an der Grenze zwischen Österreich und Tschechien. Zu sehen sind Malerei, Texte, Objekte und Installationen, die zeigen, wie alte Grenzen noch heute unser Denken prägen – aber auch wie man sie überwinden kann. Zu Gast im Kunsthaus ist auch die steirische Autorin und Bachmannpreisträgerin 2025, Natascha Gangl, die im Rahmen ihrer Lesung von der Geschichte und dem Leben im Grenzgebiet der Südoststeiermark erzählt.
Mit den Mitteln der Kunst kartografiert MENTAL BORDER die mentalen Einschreibungen, die politische Grenzregime hinterlassen. Ausgangspunkt und historische Kulisse zugleich bildet der Eiserne Vorhang, bzw. die Grenze zum ehemaligen Jugoslawien und deren weitumgreifende Implikationen im Denken, Erinnern und Erzählen der Nachbarregionen. Künstlerisch soll MENTAL BORDER kritische Reflexionsräume öffnen, in denen über Herkunftsnarrative, Vorurteilsbildung und Zugehörigkeitsgefühle nachgedacht werden kann. Ziel ist es, Prozesse der Alterisierung (Othering) sichtbar zu machen, durch die verfestigten Vorstellungen des „Anderen“ entstehen, um deren Dekonstruktion zu ermöglichen.
Mitwirkende
Karten
freie Spende
Zusatzinformationen
Familienfreundlich, Umweltschonend, Drinnen, DraußenInfo
Alfred Hruschka
+43-650-9807376
Künstlerische Leitung
Alfred Hruschka, Michaela Zichtl
Veranstalter/in
P100-WE26

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